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Montag, 20. Juli 2015

Heimweh Teil 2 - Stille/Ruhe und Sicherheit - Tag 608


Ok – Heimweh die Zweite. In diesem Blog werde ich die emotionalen Bindungen an und Abhängigkeiten von meinem Zuhause, also speziell meiner Heimatgegend, meinem Elternhaus und die Leuten in meiner aufspüren und mich daraus entlassen.

Das erste Wort das in Bezug auf mein Elternhaus aufkommt ist „Ruhe“ und „Sicherheit“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein Elternhaus und meine „Heimat“, den Bauernhof meiner Großeltern mit einer energetischen Erfahrung von tiefer, beinahe alldurchdringender Ruhe und Stille zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Stille und Ruhe mit einem körperlichen Gefühl/Erfahrung von Sicherheit und Behagen zu verbinden – ich kann einfach hier sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass diese Stille und Ruhe etwas externes ist, dass von dem Haus, der Gegend und/oder dem Bauerhof ausgeht und resoniert.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben im Haus meiner Eltern „kann ich wirklich zur Ruhe kommen“, wo ich zum Beispiel Erinnerungen abgespeichert habe, wie ich nachts im Bett liege, atme und mich wirklich wahrnehme in/als alles durchdringende Stille und Ruhe – ich bin hier.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diese Erfahrung von Stille und Ruhe in meinem Elternhaus in Polarität zur „Welt da draußen“ erschaffen habe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich eine Beziehung von „Unterlegenheit und Überlegenheit“ und daraus eine Polarität von „Selbst-Sicherheit im Haus und Unsicherheit/Verunsicherung und Unruhe in der Welt da draußen“ erschaffen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben in meinem Elternhaus bin ich felsenfest, verankert – und draußen bin ich floaty und schwankend.

Ich vergebe mir selbst, das ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung von Selbst-Sicherheit mit meinem Elternhaus und dem Bauerhof meiner Großeltern zu verbinden und im Bezug darauf zu definieren – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Selbst-Sicherheit so in meiner Außenwelt in Trennung von mir Selbst definiert habe – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Glauben zu formen, dass meine Selbst-Sicherheit davon abhängig ist an bestimmten Orten oder mit bestimmten Leuten zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Sicherheit und Beständigkeit mit meinem Opa zu verbinden, in Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von den Worten Sicherheit und Beständigkeit zu trennen, indem ich zugelassen und akzeptiert habe diese Worte in Erinnerungen an meinen Großvater zu definieren, in Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe den Keller des Hauses meiner Eltern und meiner Großeltern mit einer energetischen Erfahrung von Kühle, Stille und Ruhe zu verbinden.

Eine weitere Erfahrung die ich mit dem Haus meiner Eltern und Großeltern verbunden habe, ist das „alles da ist, was ich brauche“, eigentlich in jeder Hinsicht... es war immer genug Essen und Trinken da, ich wurde gefragt und hab (so gut wie immer) bekommen was ich essen/trinken wollte – sprich es wurde gekauft und gekocht was ich gerne zum Essen mochte.

Ich hatte bei meinen Eltern und Großeltern immer eine Werkstatt und Werkzeug zur Verfügung um zu basteln, Dinge zu reparieren oder herzustellen wenn ich wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass Leben bei meinen Eltern und Großeltern als „sorglos“ zu definieren und mit einer Energie von „Sorglosigkeit“, „Unbeschwertheit“ und damit „Erleichterung“ zu verbinden, da immer alles da war und/oder besorgt wurde was ich benötigte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe es als positiv und vorteilhaft zu definieren nicht für mich selbst sorgen und mich um nichts kümmern zu müssen, denn so hatte ich mehr Zeit/Freiraum zu tun was ich tun wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich so eine Bequemlichkeit erschaffen und es als Komfort-Zone definiert/kreiert habe, mich um nichts sorgen/kümmern zu müssen, auch nicht um die Dinge die „ich will/brauche“ - Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, alles was ich „tun muss“ um bekommen was ich will/brauche als negativ/Anstrengung und Belastung zu sehen und zu empfinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, die Werkstatt im Haus meiner Eltern, den Raum und die Möglichkeiten Dinge zu basteln und zu reparieren den ich dort hatte, zu vermissen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mit der Werkstatt in Wirklichkeit einen TEIL und AUSDRUCK von mir Selbst vermisse, eine kreative Tätigkeit/das Basteln sowie das Probleme überwinden und praktische Lösungen finden, dass ich dabei ausleben konnte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diesen kreativen Drang in anderen Bereichen meines jetzigen Lebens ausleben und mich so erfahren kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in meiner jetzigen Umgebung und meinen früheren Wohungen eingeschränkt und limitiert zu fühlen, da ich nicht die Werkzeuge und Möglichkeiten hatte etwas zu reparieren/machen die ich im Haus meiner Eltern hatte, sondern alles selbst holen und/oder kaufen musste.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich die Ordnung im Haus meiner Eltern vermisse und vermisst habe seit ich ausgezogen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die räumliche Größzugigkeit und Freiheit im Haus meiner Eltern und am Bauerhof zu vermissen und mich in meiner jetzigen Umgebung vergleichsweise beschränkt und limitiert zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Ainringer Moos und die Berge zu vermissen, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich eine besondere Verbindung zum Moos und den Bergen habe, dass sie mir Erfahrungen von Geborgenheit, Verbundenheit, Zuhause sein und Ankommen vermitteln/geben, die ich sonst nicht haben oder erleben kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von Geborgenheit, Ruhe aber auch Spaß und Mystik zu trennen, indem ich zugelassen und akzeptiert habe die Worte Geborgenheit, Ruhe, Spaß und Mystik in Erinnerungen an das Ainringer Moor zu definieren, in Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es in Wirklichkeit nicht darum ging mit „dem Moor“ oder der Natur zu connecten, sondern dass ich in diesen Erinnerungen/Erfahrungen im Moos mit Teilen von mir Selbst in Verbindung trat, die ich mir aus welchen Gründen auch immer im alltäglichen Leben nicht erlaubte zu leben und glaubte nicht leben zu können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Worte Majestetisch, Klarheit, Freiheit mit den Bergen zu verbinden und in eine Erfahrung von Freiheit und Ephorie zu gehen wenn ich wandere oder bergsteige.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diese „emotionale Beziehung“ zu meiner Heimat und/oder den Bergen erst später in meinem Leben erschaffen und ausgeprägt habe, zum Beispiel in meiner Lehrzeit oder Studienzeit war sie weniger (bewußt) vorhanden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine emotionale Bindung an die „Heimat“ und die „Berge“ auf eine Erinnerung an die „Heidi“-Geschichten in meiner Kindheit zurückgeht, wo ein e gesungene Textzeile, positive energetische Erfahrung von Glücklichsein, Wohlbefinden, Freiheit und eine bildhafte Vorstellung von einer Berg/Almszenerie in meinem Bewusstsein existieren – hier geht es besonders um die „positive Energie“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerung in meinem Bewusstsein zu existieren in der ich etwa 5-7 Jahre alt bin und bei meiner Großmutter „Heidi“ im Fernsehen angesehen oder auf Tonträger angehört habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit den Empfindungen und der Geschichte in der Erinnerung zu identifizieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von meiner Tatsächlichen Welt/Realität/Umgebung als Kind zu trennen, indem ich zugelassen und akzeptiert habe mich in die „Heidi-Welt/Realität“ in meinem Bewusstsein zu versetzen und in meinen Vorstellungen daran teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erinnerung von „Heidi“ mit einer positiven Energie von Glücklichsein, Wohlbefinden und Freiheit zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von Glücklichsein, Wohlbefinden und Freiheit zu trennen, indem ich zugelassen und akzeptiert habe diese Worte in der Erinnerung, in Trennung von mir selbst, zu definieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine bildhafte Vorstellung vom „himmlischen, sorgenfreien, freien Leben auf der Alm/den Bergen“ zu entwerfen und in mir halten – und später, bis jetzt in meine Erwachsenenleben auf die Realität zu projizieren – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Bild und die begleitende Energie, nicht real, sondern rein fingiert sind und nur in meinem Kopf existieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine „Heimat“ durch fiktive Geschichten aus Medien wie „Heidi“ zu verklären und diese verklärte Vorstellung der Gegend in der ich geboren wurde zur Basis eines „Heimatgefühls“ und von Heimweh zu machen – ohne zu sehen und zu erkennen dass ich mich damit durch eine Vorstellung im Bewusstsein limitiere.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die Stille und Ruhe die ich im Haus meiner Eltern/Großeltern erfahren habe, nicht „exclusiv“ ist sondern stehts Hier im Physischen.

Ich bestimme mich dazu, zu erforschen wo und wie ich die Worte Ruhe/Stille in meiner neuen Umgebung leben kann – wobei ich mich mit der Realisation unterstütze dass ich Ruhe und Stille in mir trage und als lebendige Worte ausdrücken kann.

Wenn und sobald der Gedanke in mir aufkommt, dass ich (nur) im Haus meiner Eltern wirklich zur Ruhe kommen und diese Stille erfahren kann – atme ich und stoppe mich – ich vergebe mir selbst, dass ich die Worte Ruhe und Stille in Trennung von mir selbst definiert habe – ich atme ein und atme aus – ich lebe die Worte Ruhe und Stille in Einheit und Gleichheit mit mir selbst.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich an einer Polarität von „Unsicherheit in der Welt da draußen und Selbst-Sicherheit im Haus/der Wohnung“ teilnehme – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass diese Einteilung rein fiktiv ist, nur im Bewusstsein existiert und höchstwarscheinlich aus den Ängsten und Befürchtungen derer stammt die vor mir hier waren, sprich den Ängsten/Befürchtungen meiner Eltern, mir könne (draußen) etwas passieren/zustoßen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass meine Beziehung zur Natur, zum Wald, zu Wiesen etc. nicht so angstgeprägt und angstbesetzt ist, denn in meiner Kinderzeit, die ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbrachte, gab es so gut wie keine Schranken im Bezug auf die Umwelt und ich konnte raus und erforschen wie/was ich wollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass meine vermeindliche „Angst vor Städten“ ebenfalls ein Eindruck ist, den ich von meiner Mutter aufgenommen hatte , wenn/als sie Angst davor hatte und mir sagte ich solle nicht in die (Nachbar)Stadt fahren.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass die Ruhe und Stille welche ich im Haus meiner Eltern erlebte/erlebe, keine echte Ruhe und Stille ist, sondern eine Polarität zu einer massiven akkumulierten Angst und Unruhe/Anxiety in mir (mir könnte etwas passieren oder zustoßen, Verlustängste).


Ich bestimme mich dazu, mein Leben und meine Verwirklichung des Wortes Sicherheit nicht länger zu limitieren, einzuschränken oder zu verhindern indem ich das Wort in Orten, Plätzen oder Peronen meiner Kindheit/Jugend oder früheren Heimat definiere, oder diese Verbindungen und Definitionen in meinem Bewusstsein dadurch wieder bestätige und auflade, dass ich in energetische Erfahrungen von „falscher Selbst-Sicherheit“, Zuversicht, von Ego etc. gehe wenn ich diese alte Heimat, die Orte oder Personen besuche, denn ich sehe, erkenne und verstehe nun dass ich Selbst weder durch diese externen Punkte noch durch die Erinnerungen daran in meinem Bewusstsein definiert bin – Daher atme ich und stoppe mich/meine Teilnahme wann immer ich sehe, dass ich an solchen Reaktionen/Energien teilnehme.

Sonntag, 21. Juni 2015

Heimweh - Teil 1 - Tag 605

16.06.2015
Heimweh...

Heimweh wurde vor kurzem in einer Reihe von Eqafe-Interviews aufgebracht, und da dich bemerkt habe das diese Energie mit mir resoniert, habe ich beschlossen den Punkt in mir/meinem Leben zu erforschen und untersuchen.

Zum englischen Wort „homesickness“ hatte ich, bis auf einen Song mit dem Titel „homesickness“, keine besondere Verbindung – das Wort „Heimweh“ bringt definitive energetische Bewegung in mir auf. Heimweh ist für mich ein „Sehnen“ nach „Zuhause“ und ein mich „nach Hause wünschen“, ich will nicht da sein wo ich gerade bin sondern wäre lieber „Zuhause“, in meinen eigenen vier Wänden. Es ist ein Punkt wo ich aus einer Situation/Umgebung die mir unangenehm und unvertraut ist weg will, in die „Sicherheit“ und den „Schutz“ m/einer gewohnten Umgebung.

Ich habe mich nie besonders wohl dabei gefühlt bei Bekannten oder Freunden zu übernachten und bin immer, teils zu den unmöglichsten Zeiten, „nach Hause“/in meine eigene Wohnung gefahren um dort zu schlafen – Ich sehe wie ich immer das Gefühl hatte bei anderen nicht vollkommen ich Selbst sein zu können und zu tun was ich wollte, im Gegensatz dazu erlebte ich es wie eine „Befreiung“ bei mir Zuhause, allein, anzukommen, mich auszubreiten und zu tun was ich will. Hierbei spielt auch das „Alleinsein“ und eine Erfahrung von Selbstvertrauen und Freiheit eine Rolle – ich war lange Jahre sehr viel allein und wenn ich darauf zurückschaue, habe ich es sehr genossen und gemocht „einfach allein mit mir selbst zu sein“, niemand der mich stört oder irgendetwas von mir will. Ich hatte das Gefühl „einfach da zu sein“. Ich hatte Raum für mich selbst.

Andererseits finde ich das Heimweh in mir in Bezug auf alte Freunde existiert, genauer eine Zeit/Erinnerungen, in der ich diese Freunde öfter/fast täglich besuchte und mich jedes mal freute und mich „wie zu Hause/angenommen/vertraut“ fühlte. In der Zeit waren diese Personen fast wie eine Familie (emotionale Anhaftung) und ich sehe, dass ich öfter/ständig solche ähnliche Beziehungen mit Leuten kreiert habe.

Die Duden-Definition für „Heimweh“:

  • große Sehnsucht nach der fernen Heimat oder einem dort wohnenden geliebten Menschen, bei dem man sich geborgen fühlte

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich in meinem Leben nie umziehen oder ausziehen wollte und dass es mir immer schwer gefallen ist einen Aufenthaltsort oder/und Zustand zu wechseln, den ich als „Zuhause“ definiert habe.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass mein Zuhause, sowie die Bequemlichkeit die ich darin erfahre, eine Komfort-Zone für mich ist/war und dass es für mich eine Angst und Überwindung/Widerstand bedeutete überhaupt auszuziehen/ein Leben für mich selbst zu kreieren, der ich nicht freiwillig begegnete, sondern nur aus einem energetisch polarisierten Ausgangspunkt von „Ich muss hier raus – jetzt!!“ den ich durch langanhaltende Konflikte mit meiner externen Welt/Realität in mir akkumuliert hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster in mir zu erschaffen und in/als dieses Muster zu existieren und teilzunehmen, in dem ich Konflikt mit meiner externen Welt/Realität/Personen generiere und so lange auf-lade = akkumuliere bis mich diese energetische Beziehung/Ladung in mir zu meiner externen Welt/Realität dazu „zwingt“ meine Position/Standort zu ändern und mich aus der Situation/Beziehung zu bewegen (eigentlich erst, wenn es „zu unangenehm“ wird – das Wort Lethargie kommt hier auf) – anstatt mich selbst-verantwortlich, selbst -gewillt und selbst-bestimmt per prinzipienbasierter Entscheidung zu bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass es für mich eine immense Angst war meine Freunde/Beziehungen/vertraute Personen „zu verlieren“ und jedes mal ein langer und schleichender Prozess, mich aus/von solchen Beziehungen zu lösen, denn ich nicht selbst bestimmt habe – sondern den ich durch Verantwortungsabgabe und Selbst-Unehrlichkeit mein Bewusstsein habe bestimmen lassen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu bereuen, mich schuldig zu fühlen und dafür zu verurteilen wie ich in der Vergangenheit Beziehungen habe auslaufen lassen und mich einfach langsam „abgeseilt“ und abgetrennt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu rechtfertigen, dass ich dies aus Selbst-Schutz getan habe, als gäbe es keinen anderen Weg.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe altes/vergangenes loszulassen und neues willkommen zu heißen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Gefühl zu haben ich „lasse einen Teil von mir zurück“ wenn ich einen Ort oder Personen verlasse die ich „Zuhause“ nenne und lieb gewonnen habe – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass ich den Teil von mir den ich angeblich „zurück lasse“ bei mir trage, definiert in Erinnerungen, in dem Ort/der Person – Ein Teil von mir haftet immer noch daran.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das mich Heimweh zurückhält.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass Heimweh mich limitiert und davon abhält anzunehmen und zu erforschen welche neuen Erfahrungen und Unternehmen vor mir liegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mir durch Heimweh die Möglichkeit nehme mich vorwärts zu bewegen und mich selbst kennen zu lernen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen Heimweh ist wie auf einem Zaun zu sitzen wo rechts die Vergangenheit und das „alte Leben“ mit all den Orten, Umgebungen, Menschen, Verhaltensweisen, Dingen ist und links die Gegenwart und mögliche Zukunft mit all den Orten, Menschen etc. die jetzt hier in meinem Leben sind und sein könnten wenn ich mich dazu entschließe, öffne und die Veränderung in meiner Umgebung/meinem Leben mit offenen Armen annehme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch Heimweh in der Zeit festzuhalten anstatt mich zu erweitern und vorwärts zu bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe lange Zeiten in meinem Leben in einem Limbo von Heimweh und „Hin-und-Her“ zwischen „altem Leben“ und „neuen Leben“ zu verbringen und damit keines von beiden richtig, voll, absolut zu leben, sondern immer meine Vergangenheit mit in meine Gegenwart und Zukunft zu schleppen und diese so zu kontaminieren.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen wie viel Potential an Wachstum, Beziehungen, Erfahrungen, Entwicklung ich durch diese Beziehung von Heimweh und dem Haften an der Vergangenheit verworfen und/oder nicht wahrgenommen habe und was es für mein Leben und meine Entwicklung hätte bedeuten können wenn ich diese Veränderungen begrüßt/angenommen, die Potentiale effektiv genutzt hätte um mich zu erweitern.


Ich sehe, erkenne und verstehe, dass Heimweh in mir mehr dem Wunsch nach „Stabilität“, „Ruhe“, „Sicherheit“ entspricht, Worte die ich im Außen, in Trennung von mir Selbst, an Orte/Menschen gebunden und definiert habe.

Ich verpflichte mich selbst, dazu wenn und sobald ich sehe dass ich „Heimweh“-Energie generiere oder habe – mich zu stoppen und einen Atemzug zu nehmen – ich frage mich welche unterliegenden Ängste, Unsicherheiten und Unbequemlichkeiten mich hier bewegen und vergebe mir selbst in dem Moment dafür das ich mich von diesen Ängsten und Energien vom gegenwärtigen Moment, meiner physischen Realität, getrennt habe und habe trennen lassen.

Wenn und sobald ich sehe, dass „Heimweh als Schuldgefühle und Reue“ gegenüber meinen vergangenen Beziehungen/Personen in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne nun, dass ich mich durch diese Reue und Schuld selbst manipuliere und in der Vergangenheit halte im Glauben und heuchlerischen Wunsch „ein besserer Mensch zu sein/gewesen zu sein“ - anstatt mir/meiner Vergangenheit, direkt in Selbstehrlichkeit und Integrität zu begegnen, mich durch Selbst-Vergebung daraus zu entlassen und voranzuschreiten.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich meine „Heimat“ in der Vergangenheit in meinem Bewusstsein definiere – Atme ich Ein und Atme Aus – ich bringe mich in meinen Physischen Körper und freue mich mit/an meinem Körper als Atem als Anerkennung des gegenwärtigen Moments als Leben. Heim-at von Leben – Leben ist @Home – Leben ist überall zu Hause.

Ich sehe und erkenne, dass ich nur Heimweh habe wenn ich Erinnerungen mit mir herumschleppe – durch die ich mich von mir selbst getrennt habe, in denen ich als scheinbar von mir getrennte Teile darauf warte zu leben, zu mir selbst HIER zurückzukommen, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich selbst der jenige bin der entscheiden und sich entschließen kann aus den Kerkern der Vergangenheit zu kommen und zu leben - Gleich Wo Ich Bin.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Heimweh-Energie weiter zu erforschen, zu stoppen/verändern und selbst-ehrliche Lösungen zu finden, so dass ich mir durch die Akzeptanz von Heimweh nicht weiter im Weg stehe und mich in der Gegenwart und meiner aktuellen Umgebung/Beziehungen limitiere.