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Mittwoch, 21. Januar 2015

Mir soll alles zufallen...oder zufliegen. Tag 590


Im heutigen Blog werde ich mir einem Punkt in mir vornehmen, der auch in einem der letzten Eqafe-Interviews „Waiting Action & Taking Action“ besprochen wird – dem Punkt oder der Wahrnehmung, dass mir Dinge einfach „gegeben werden sollten“ „dass ich mehr verdient hätte, und dass mir dieses Mehr einfach gegeben werden sollte“ - hier ist ein spezifischer Punkt mit dem ich mich identifizieren kann dieses „Mehr wollen“ „Mehr sein/haben wollen“, und ich würde mal sagen, nicht in einem total abgehobenen/übertriebenen/gierigen Sinn von „ich will immer mehr“, es ist mehr wie ein Wissen in mir Selbst mehr möglich ist und dass ich, wie jeder, viel mehr Potential habe als was ich mir im Moment erlaube zu leben... nun, es gibt natürlich viele individuelle interne und externe Punkte die da mit hineinspielen warum sich dieses „Mehr“ „nicht manifestiert“, der Punkt mit dem ich mich aber in diesem Blog beschäftigen will, ist dieses „es sollte mir geben werden“ - mein letzter Satz (…warum sich dieses Mehr nicht manifestiert....) offenbart bereits die Krux: das „Mehr“ soll sich von Selbst manifestieren – ich existiere in Trennung und einer Er-Wartung dass „irgendwas passiert“ - ich habe nicht realisiert, dass ich dieses Mehr als MICH Selbst erschaffen muss um mich so zu erfahren.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich es in diesem Leben leicht haben sollte, da ich etwas besonders bin.
Ich sehe und erkenne nun, dass ich mich durch den Glauben dass ich es in diesem Leben einfach/leicht haben sollte, da ich angeblich etwas besonderes bin, von anderen als mir trenne und mich in meinem Bewusstsein und Verhalten über sie stelle, wobei ich Ungleichheit erzeuge.
Ich sehe und erkenne, dass ich von anderen erwarte dass sie es mir leicht/einfach machen und mich immer unterstützen – völlig ohne Grund – und darin sehe und erkenne ich dass ich durch diese Erwartungshaltung eine Barriere dagegen schaffe mich selbst zu unterstützen und mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sowie auch „schwierige Punkte“ in meinem Leben durchzugehen/zu lösen, da ich immer erwarte dass es einfach/leicht sein sollte das sich Probleme von selbst lösen sollten, oder das es andere für mich machen.
Wenn und sobald ich sehe dass ich an dem Glauben dass „ich es in diesem Leben einfach/leicht haben sollte“ oder der Erwartung „dass andere es mir einfach/leicht machen sollten“ teilnehme – atme ich und stoppe mich – ich vergebe mir selbst dass ich mich durch eine solche Definition/Glauben vom realen Leben getrennt und mich gegen die Realität verblendet habe – ich sehe und erkenne dass der Glauben und die Erwartung eine Limitation gegen effektives praktisches Leben und Selbstverwirklichung in dieser Welt/Realität ist – ich sehe und erkenne nun, dass ich mich durch diesen Glauben und die Erwartungshaltung von meinen Mitmenschen absondere und irgendwie auf ein Podest stelle, wo mir alles zugetragen werden soll – ohne zu sehen dass ich damit an der Realität vorbeilebe und mich/meine Bewegungsfreiheit einschränke. Ich entlasse die Definition/Glauben – Ich nehme einen Atemzug und nehme die Herausforderung an einen jeden Moment voll und ganz zu leben, gleich ob mir etwas schwierig oder einfach erscheint.
Ich verpflichte mich dazu nicht länger zu erwarten dass andere/irgendwer/etwas mir dass Leben einfach/leicht macht – und sehe dass der einzige der mir mein Leben „einfacher/leichter“ machen kann und wird – bin ich selbst, indem ich effektive Lebenskunde entwickle und ausbilde und mein praktisches Leben in dieser Welt/Realität so strukturiere und plane und kreiere dass ich mir mein Leben einfacher/leichter mache, zum Beispiel indem ich effektiv MIT anderen ZUSAMMEN arbeite.
Ich sehe und erkenne, dass ich nicht erwarten kann dass mich „alle mögen“ - tue ich dies, führt dies nur zu Ent-täuschung, da ich nicht ehrlich mit mir selbst war/bin – es geht darum wer ich in mir selbst in der Beziehung mit/zu mir Selbst bin, denn diese Beziehung werde ich als Reflexion mit meiner Welt/Realität und Anderen in meiner Welt erschaffen.
Wenn und sobald ich denke oder glaube dass es „andere leichter haben und dass anderen alles zufliegt und womöglich haben sie es nicht verdient“ - atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat/Erfahrung die Beziehung wiederspiegelt die ich mit mir selbst habe, wo ich akzeptiert und erlaubt habe mich selbst zu verurteilen und auf eine Weise ärgerlich und gehässig gegen mich selbst zu sein und diesen Ärger/Hass anzuhäufen, da ich angeblich alle Möglichkeiten hatte und mir alles (besonders das Lernen) zugefallen ist und mich alle/die meisten Menschen in meiner Umgebung mochten, ich es aber „weggeworfen“ und dagegen rebelliert habe = immer wieder habe ich Chancen und Möglichkeiten vertan oder nur zu einem Bruchteil des Potentials genutzt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Konflikt in mir selbst anzuzetteln, und gegen den Teil von mir der sich in dieser Welt „leicht tut, für den es einfach ist und der mit jedem gut zurecht kommt“ zu kämpfen.
Ich vergebe mir selbst dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass mich alle, einfach so gern mögen sollten.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass wenn ich einen Glauben wie „das ich es im Leben einfach/leicht haben sollte“ in mir halte, werde ich andere als mich durch diesen Glauben/Vorstellung sehen und diese Vorstellung/Glauben auf sie projizieren wo es mir dann so scheint, als haben es „die anderen/alle leichter/einfacher als ich und basierend auf diesem Glauben/Annahme IN mir vergleiche ich mich dann mit ihnen durch diese Vorstellung VON MIR in meinem Bewusstsein, teilweise/meistens ohne die andere Person wirklich kennengelernt zu haben, was ein Ungerechtigkeitsgefühl und Eifersucht erzeugt was dann zu Ärger, Hass und Neid führen kann – was weiter Selbstmitleid und Opferrolle speist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe es persönlich zu nehmen wenn ich sehe dass andere Erfolg haben oder/und beliebt sind, wobei ich immer denke sie hätten es so einfach/leicht gehabt, es ist einfach natürlich für sie und kommt ihnen zugeflogen und ich muss für jeden Scheiß schwer arbeiten
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erwartung in meinem Bewusstsein zu existieren, dass mir alles was ich mache leicht fallen und zufliegen sollte – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass mir meine Zukunft und mein Weg in dieser Welt einfach zufällt und ich praktisch nie Entscheidungen treffen und mich selbst motivieren muss, sondern dass irgendwie immer alles für mich getan werden sollte.
Ich sehe und erkenne, dass die Einstellung „ich sollte es leicht/einfach haben“ dazu beträgt unnötigerweise Selbst-Urteile und Selbst-Mitleid zu erschaffen, wann immer ich der Realität begegne, und in sich selbst in ihrer Essenz eine Art von weinerlicher (Selbst-)Manipulation ist durch ich versuche mit möglichst wenig Aufwand durchs Leben zu kommen und mich dafür dann noch besonders/außergewöhnlich fühlen zu können.




Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu erwarten, dass Leute mich generell unterstützen und entgegenkommend sein sollten, und darauf ausgerichtet sind mir zu helfen und mich weiter zu bringen – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass dies die energetische Einstellung ist, die mir als Kind von meinen Eltern und nächsten Umfeld entgegen gebracht wurde.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wenn mir etwas schwer fällt und ich mich selbst anstrengen muss, wenn ich Widerstände habe oder Rückschläge erleide, bedeutet dies dass es nicht der richtige Weg oder Ort oder die Falschen Leute sind, denn eigentlich sollte mir alles leicht fallen und zufliegen. - Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch diesen Glauben und die Vorstellung dass mir alles zufällt und ich nichts tun muss, zu konditionieren schnell aufzugeben und hinzuwerfen, wenn die Dinge schwieriger werden oder ich Rückschläge/Enttäuschungen erlebe oder abgewiesen werde.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als symbolisches Bild in meinem Bewusstsein zu existieren, von einer ausgestreckten Hand der von Oben Gold/Geld-Münzen zufallen und dabei ein klingendes Geräusch machen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich immer automatisch alles haben werde was ich brauche – ich muss nur meine Hand ausstrecken „um zu empfangen“.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe damit zu rechnen, dass ich immer automatisch von außen Geld/Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche – und dass alles so läuft wie ich es will - ich muss mich um nichts selber kümmern.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich ein Co-Schöpfer hier bin und dass ich mich selbst dazu bringen und motivieren muss das für mich und alle/andere zu erschaffen was ich sehen und erfahren will – wenn ich nur erwartend meine Hand ausstrecke – verlasse ich mich praktisch auf die Almosen anderer die ihr kreatives Potential besser nutzen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in mir selbst und meinem Leben eine „Erwartungshaltung“ einzunehmen, wo ich generell von jedem und allem „erwarte“ dass sie mir etwas „geben sollen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen, dass was ich will muss ich mir selbst geben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Glauben zu formen dass ich nur „mehr haben/sein kann, wenn es mir gegeben wird“, von irgend etwas unbestimmten, scheinbar größerem als mir Selbst, nur dann sei dieses Mehr gerechtfertigt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mich unter/unbewusst auf subtile Weise zu einem Bettler gemacht habe, der dauernd Ausschau hält, was er von anderen bekommen/haben könnte, was ihm angeblich selbst fehlt.
Ich bestimme mich dazu meine Verantwortung als Schöpfer meiner Selbst und Co-Schöpfer dieser Welt wahrzunehmen indem ich mich in Selbst-Ehrlichkeit und Selbst-Verantwortung erschaffe/realisiere.
Ich sehe und erkenne, dass nur ich mir dass Leben und Selbst geben kann und muss das ich leben will denn niemand anderes kann oder wird das für mich tun - daher bestimme ich mich dazu, die Verantwortung dafür Selbst in die Hand zu nehmen.

Sonntag, 15. September 2013

21 Tage ohne Filme/Serien - Reflexion - Tag 439









Ok, so heute ist der Tag an dem ich mir vorgenommen habe mein 21 Tage Commitment kein Entertainment in Form von Serien oder Filmen zu schauen zu reflektieren und ich habe eigentlich keine Lust und es scheint als ist da nichts oder zu viel aber eigentlich ist es ein anderer Punkt an dem ich gefallen bin oder wo/für den ich mich schuldig fühle und dann scheint für mich oft alles absolute Scheiße zu sein, und ich scheine unfähig zum Beispiel den einen Punkt getrennt oder unabhängig ist das bessere Wort hier, von dem anderen Punkt zu sehen, was naturlich nicht wirklich so ist denn ich der emotionale/energetische Zustand in dem ich mich befinde existiert ja in der From erst seit heute und die 21 Tage ohne Entertainment gehen ja schon drei Wochen – Es ist also eine Entscheidung von mir die ich zu treffen habe ob ich mich selbst weiter mit Selbstmitleid und Selbsturteil bestrafen will indem ich was ich mir vorgenommen habe nicht mache oder einen unabhägigen Punkt untersuche/reflektiere und so noch etwas konstruktives mache wo ich mich auch drin unterstützen kann meinen Fokus zu ändern und selbstbestimmt zu richten.



Auch als ich älter war und dann arbeiten ging und alleine wohnte, war der erste/zweite Griff der Fernsehschalter und auch im Studium, wenn ich kurz zum Beispiel Mittag zuhause war um etwas zu essen, machte ich sofort den Fernseher an – weitere Punkte waren den Fernseher laufen zu lassen während ich im Bett lag und oft wacht ich morgens/mitten in der Nacht auf und “die Glotze brannte immer noch”. Hier sehe ich das ich auch einen gewissen Hass, Beschuldigungen oder Verachtung gegen “der Fernseher” und “das Fernsehen” richtete und ab einem gewissen Zeitpunkt sowieso davon überzeugt war das “da eh nur Scheiße kommt” aber eben trotzdem “diesen “Schwachsinn” weiter schaute – Es ist interessant den zu Filmen hatte ich in meinen früheren Jugend/Teenager-Jahren eine ähnlich abgeklärte Beziehung, die aber statt mit Ärger/Blame eher mit Common Sense durchsetzt war, wo ich sehr wohl verstand das “alles gestellt und nicht real ist” und diese Punkte auch kritisch hinterfragte/bemerkte, auch zum Beispiel was in Filmen vermittelt werden soll/dargestellt werden soll. Teils sehe ich sich hinter dieser Kritik die zum teil auch zynisch/spöttisch wurde aber auch die eigenen (ein ge prägt en) Wünsche/Hoffungen/Erwartungen wie zum Beispiel nach einer besonders romantischen Liebesbeziehung oder eine Art Superheld zu sein, was ich dann verspottete/lächerlich machte und so scheinbar enttarnte.



Die ersten Tage war es dann ein sehr automatisierter Drang, mich nach dem Nachhausekommen mit etwas zu essen vor eine Serie zu setzen und an den Ersten Tag, und auch später immer wieder fand ich andere Sachen, sprich zuerst Punkte wie Dokumentationen die ich mir anschauen konnte weil diese ja nicht zu meiner Definition von Entertainment zählten – Lol, wenn ich genauer schaue habe ich in der Folge einfach mein Verhalten verlagert und mich sogut wie jeden Wochentag zum Kochen/nach dem Nachhausekommen meist/oft dann Interviews von Bernard angehört, was ja nicht “schlecht oder schlimm” ist ABER den eigentlichen Punkt überlagert und unberrührt lasst, sprich ich selbst überlagere den eigentlichen Punkt und berühre ihn nicht, nähmlich das ich sofort nach dem Nachhausekommen/zum Essen/Kochen “irgendwas will/brauche” um meine Aufmerksamkeit zu fokussieren, ich wollte schreiben ablenken – ist nur die Frage von Was? Warum will ich sofort irgendetwas? Welche Aufgabe erfüllt dieser Punkt?



Die erste Sache die aufkommt ist schon diese Erfahrung von “Alleinsein”, genauer das wenn ich die Tür auf mache: Ich keiner da, und darin ist es beinahe so als würde mich ein VOID empfangen, eine Leere, wo ich rufe “Hallo” und keiner mir antwortet, und anscheinend will ich mit der sofortigen Beschäftigung mit “irgendetwas”, einem externen Fokuspunkt meine Aufmerksamkeit von dieser Leere/Void, der ja tatsächlich (NICHT) existiert ablenken und auf einen Punkt richten der mir die Illusion von Gesellschaft/Gemeinsamkeit oder eben einfach NICHT-Alleinsein gibt – was interessant ist den die Frage nach der Aufgabe ergibt die Antwort der Mind/Bewusstseins-Stimulation und darin der Bewusstseinssimulation von Beziehung, denn ohne Beziehung kann “der Mind” nicht existieren – Interessant, die Angst, die ich sehe wenn ich mir diesen Punkt von “Leere” und “keiner Da” anschaue ist in Wirklichkeit die Angst des Bewusstseins keinen Anhaltspunkt zur Selbstgeneration/Stimulation zu haben und damit eine Angst vor dem Zusammenbruch,



Da stellt sich mir weiter die Frage ob/wie ich diesen Punkt nutzen kann um mich selbst bei der Realisation von körperlicher Einheit und Gleichheit zu unterstützen, anstatt den Mind in seiner Selbstgeneration zu fördern. Probieren geht über studieren, scheint mir hier die Deviese und beste Vorgehensweise wo ich mir einfach mal erlaube wirklich die Vorgänge/Prozesse in meinem Bewusstsein/mir selbst zu untersuchen, beziehungsweise mir derer Gewahr zu werden, die ablaufen wenn ich nach Hause komme wenn/wenn nicht jemand zu Hause ist.



Offensichtlich ist dies auch ein Ansatzpunkt für Selbstvergebung und eine mögliche Korrektur-Richtung, die potentiell auch auf mein Essverhalten und/oder die Wahrnehmung der Nahrungsaufnahme (positive) Auswirkungen haben kann, ist es mir einfach die Zeit zu nehmen die ich ich sonst mit Unterhaltung in gespaltener Aufmerksamkeit verbracht hätte um einfach voll und ganz mit meiner Umgebung und den Prozessen der Nahrungszubereitung etc. hier zu sein, zu atmen und runter zu kommen/zu entspannen vom Arbeitstag. Mich vollkommen zu mir zurückzubringen, zu zentrieren und damit meinen Fokus im/als Atem zu realisieren.



Ok – ein weiterer signifikanter Punkt ist der Wunsch/Drang am Wochende manchmal einen Film anzuschauen und besonders am Freitag, was auch so eine Art Abschalt-Mechanismus und/oder Belohnung ist. Ich will auch gar nicht sagen das es nicht manchmal tatsächlich hilfreich ist/sein kann, tatsächlich einen Film/Entertainment als Ablenkung oder “Ab/Umschalten” des eigenen internen Zustands oder der Schleife oder mit was auch immer man gerade beschäftigt ist zu verwenden, wo aber trotzdem der “Zweifel” in mir aufkommt das es doch auch anders gehen muss und es SOLLTE doch auch anders gehen, etc. was aber eher auf einer Projektion von mir selbst basiert davon wie ich glaube sein zu sollen/müssen wenn ich “stabil” und “weiter” in meinem Prozess wäre/bin. Für mich kann ein Film als relativ effektiver Punkt funktionieren um mich aus einem bestimmten Zustand zu bringen oder mich “runter zu bringen” und mich zu erden, was aber kein wirkliches erden ist, sondern ich sehe das mein Fokus dann beim externen Film und den Charaktären ist und auch meine energetische/gedankliche Teilnahme ist beim Film und weniger “bei mir” ist eher ein “ablenken”, blitzableiter, also doch erden?



Hier kommt eine weitere interessante Tendenz in mir auf, nähmlich mich mit den Gesichten und Charaktären in den Filmen/Serien zu identifizieren und diese so zu interpretieren wie es dem eigenen Bewusstseinprogramm passt. Dies it und wäre ein weiterer Punkt zur Selbsterforschung – Für heute will ich abschließen mit dem was ich als “Problem” dieses 21 Tage-Versuchs (lol, ein Ver-such statt Verpflichtung), was auch der Grund dafür war das ich heute, direkt und sofort nach Ablauf der 21 Tage wieder einen Film angeschaut habe und zwar das die grundlegende/darunterliegende Beziehung zu Fernsehen/Entertainment die für vieeele Jahre meines Lebens von einer defintiven Abhängigkeit beprägt war, nie erforscht aufgearbeitet, verstanden und verändert wurde, sondern immer noch so in meinem Bewusstsein existiert wie zuvor.