Posts mit dem Label Abhängigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abhängigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 27. Januar 2016

Nur noch dieses eine Mal...-Tag 616


Nur noch dieses eine Mal – dann höre ich auf. Morgen höre ich auf – das sind die Kerngedanken eines Gedankenmusters, dass ich derzeit in mir entdeckt habe. Es fühlt sich schon fast komisch an zu sagen „derzeit in mir entdeckt habe“, da es nicht stimmt, ich kenne diese Gedanken bereits eind sehr lange Zeit.

Sie scheinen so absolut zu mir zu gehören, trotz all der negativen Folgen die daraus erwachsen sind...der Selbst-Kompromitierung habe ich nie ernsthaft an diesen Gedanken gezweifelt oder daran gedacht sie zu ändern. Ich denke, „negative Folgen“ ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck dafür was ich sagen will – es muss heißen trozt des offensichtlichen Selbst-Betrugs den ich hier mit diesen Gedanken in mir zulasse und erlaube, habe ich sie nie geändert. Wieso ist es ein „offensichtlicher Selbstbetrug“? Einfach weil ich über die Jahre so oft zu mir selbst in meinem Bewusstsein gesagt habe „Nur noch einmal, dann höre ich auf“ oder „Morgen höre ich auf“ und nie war die Folge dieser Gedanken dann das ich etwas wirklich aufgehört hätte. Ich sage zu mir in meinen Gedanken „Oh morgen hörst du auf“ und am nächsten Tag mache ich das selbe wider = offensichtlicher Betrug...wieso war dieser Selbst-Betrug dann nicht offen ersichtlich für mich?

Weil ich diese Gedanken in mir nicht (mehr) gesehen habe, und selbst wenn ich sie sehe...ich habe diese Gedanken als mich akzeptiert und angenommen – ich rechtfertige und schütze diese Gedanken.

Was bedeutet das? Ich billige den Selbst-Betrug.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ - worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit diesen Gedanken zu identifizieren und ihn für mich selbst zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dem Gedanken „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ zu glauben und immer wieder zu glauben obwohl ich schon tausend mal drauf reingefallen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich nur im gegenwärtigen Moment eine Entscheidung habe etwas in mir/an meinem Verhalten zu stoppen oder zu ändern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass „Nur noch dieses eine Mal, morgen/dann höre ich auf“ eine Ausformung des Aufschub/Verzögerungssystems in meinem Bewusstsein ist.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich wenn ich einen Gedanken in einer Beziehung/in einem Punkt akzeptiere und erlaube, akzeptiere ich diesen Punkt in mir als mich und damit in jeder Beziehung – ich akzeptiere ihn in der Welt als mich.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen wie ich in dem Gedanken- und Verhaltensmuster von „Nur noch ein mal, dann/morgen hör ich auf“ den fortgesetzen Missbrauch von Leben akzeptiere und erlaube.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen von mir zu existieren in denen ich mit bestimmten Dingen oder Verhaltenweisen aufhören wollte, den „endgültigen Schluß“ jedoch immer wieder hinausschob in dem Gedanken „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“ - darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass ich so „Abhänigkeiten“ erst erschaffen habe, denn jedes Mal wenn ich angeblich „aufhören wollte“ und dem Verlangen nachgab und etwas tue was ich eigentlich stoppen wollte, fühle ich mich schuldig und schlecht – ich häufe Schuldgefühle an und Adrenalin, dass mich dann wieder dazu treibt das selbe weiter zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Gedanken/Backchats „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“, mit einer Energie von Selbst-Verachtung zu verbinden, wo ich auf mich und meine „Schwäche“ herabschaue – Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Selbst-Beziehung von Urteilen und Verachtung auf andere zu projizieren, die ähnliche Verhaltensmuster und -weisen an den Tag legen wie ich, ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in den anderen nur mich selbst verachte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Gedanken/Backchats „Nur noch einmal/heute, morgen/dann höre ich auf“ mit einer Energie von Schuldgefühlen zu verbinden, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich mich hinter dieser Energie verstecke, da ich nicht die Verantwortung übernehmen und Konsequenzen ziehen will die bei der Betrachtung mit gesundem Menschenverstand in Selbst-Ehrlichkeit folgen müssten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe Verantwortung für die Punkte zu übernehmen an denen das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch einmal/heute, dann/morgen hör ich auf“ in mir aufkommt und aktiv wird, indem ich die Konsequenzen ziehe die sich aus selbst-ehrlicher Betrachtung mit gesundem Menschenverstand ergeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mich, wenn und sobald das Gedankenmuster in mir aufkommt, zu fragen und herauszufordern „Wenn ich morgen aufhören will/kann, wieso dann nicht heute“?

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Energie/energetische Erfahrung von „Verlangen und Drang es dieses eine Mal noch zu tun/zu haben“, dass in dem Moment in mir aufkommt, wenn ich mir vorstelle „Heute damit aufzuhören = es EINFACH NICHT mehr zu MACHEN“( = es gehen zu lassen), im Ursprung Angst vor Verlust ist, die Angst „es nie wieder machen/haben zu können“ - darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass es im Endeffekt die Angst vor Verlust ist auf die ich reagiere und die ich in mir als mich akkumuliere wodurch ich in mir selbst als Mind als System der berühmte „Affe der die Banane nicht loslassen will“ werde und so in meiner eigenen Mind-Box gefangen und an diese gekettet bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass diese Dinge/Verhaltensweisen an denen ich in/durch das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch diese eine mal/heute, dann/morgen höre ich auf“ festhalte, es wert sind und „wert haben“, ohne mich jemals wirklich selbstehrlich zu fragen für wen oder was sie wert haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir erlaubt habe mich durch/in/als den Gedanken „Nur noch ein mal/heute, dann/morgen hör ich auf“ selbst zu betrügen, mit dem weiter machen könnte was ich angeblich aufhören wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meine Entscheidungen an Punkten wo ein „Interessenskonflikt“ in mir besteht nicht klar auszuformulieren und zu treffen, sondern sie mit dem Mechanismus von „Nur noch einmal, dann hör ich auf“ aufzuschieben und hinauszuzögern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Wahrheit hier ist: Ich will nicht aufhören.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Form von Ego aus der Selbst-Verurteilung über dieses Muster von „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“ zu generieren, awenn ich die Dinge/Verhaltenweisen dann „absolut“ stoppe und/oder nicht mehr daran teilnehme – ohne zu sehen, erkennen und verstehen ich bin immer noch in einem Polaritätssystem gefangen.

Wenn und sobald der Gedanke/Backchat „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ in mir aufkommt und ich ihn für mich selbst halte oder mich damit identifiziere – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne nun, dass er ein Gedanken- und Verhaltensmuster ist, dass ich in mir akzeptiert und erlaubt habe – nicht wer ich bin.

Ich bestimme mich dazu, dem Gedanken/Backchat „Nur noch dieses eine Mal, morgen hör ich auf“ nicht mehr länger zu glauben und nicht an den begleitenden Energien teilzunehmen – ich nehme einen Atemzug – vergebe mir selbst und lasse den Gedanken gehen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass dieses Gedanken- und Verhaltensmuster von „Nur noch ein mal...“ eine Form von Aufschub/Verzögerung ist in der ich das Unweigerliche hinauszögere.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass meine Verantwortung für den Gedanken „Nur noch dieses eine Mal...“ über mich und mein persönliches Leben hinausgeht, denn was ich in mir akzeptiere und erlaube, akzeptiere und erlaube ich in der Welt als mir.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass mir das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch dieses eine Mal...“ Abhängigkeiten und Gewohnheiten in mir/meinem Leben anzeigt.

Wenn und sobald Erinnerungen in mir aufkommen in denen ich den Gedanken/Gedanken-Muster „Nur noch dieses eine mal, dann/morgen höre ich auf“ nachgegeben habe und wenn diese Erinnerungen energetisch geladen sind – atme ich und stoppe mich – ich bestimme mich dazu die Energie in den Erinnerungen zu entladen und zu erden – ich redefiniere meine Beziehung zu diesen Erinnerungen in der Form, dass ich sie als Referenzen für das nutze, was ich bereits durchgemacht/gelebt habe, ohne daran in irgendeiner Weise energetisch zu haften. Ich sehe, dass ich mich eben nicht mehr mit den negativen Bewertungen und Energien assoziieren muss mit denen ich die Erinnerungen verbunden habe, da ich mich in dieser Hinsicht, in diesen Verhalten verändert habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich in mir eine Form von Adrenalinabhänigkeit erschaffen habe, die durchaus mit ein Hauptgrund für die Erfahrungen von Stress und Ängsten in meinem Alltag sein kann und dafür das ich Dinge denke/mache/in mir zulasse und erlaube von denen ich weiß, dass sie schädlich für mich sind.

Wenn und sobald ich sehe dass Selbst-Verachtung in Verbindung mit dem Gedanken „Nur noch ein mal...“ in mir aufkommt atme ich und stoppe mich – ich entkopple und entlasse die Energie in einem Atemzug – ich stehe in mir selbst, sage „Nein“ zu dem Gedanken und lebe das Wort Selbst-Respekt.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich mich hinter Schuldgefühlen im Bezug auf den Gedanken „Nur noch ein Mal...“ verstecke – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe, dass es nun wirklich reicht, ich kann und werde nicht mehr länger diese Schuldgefühle generieren um mich dahiter zu verstecken, denn ich sehe nun, dass ich sie nur erzeuge um das selbe Muster, die selben Dinge immer wieder tun zu können und mich nicht ändern zu müssen – das reicht jetzt – ich stoppe die Schuldgefühle und übernehme die Verantwortung für mein Verhalten.

Ich bestimme mich dazu, die Konsequenzen zu ziehen, die sich aus der selbstehrlichen Betrachtung des Musters/Gedanken mit Gesundem Menschenverstand ergeben, zu ziehen, wenn und sobald der Gedanke in mir aufkommt.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die treibende Kraft in diesem Muster/Gedanken „Nur noch ein mal...“ die Angst vor Verlust ist – daher bestimme mich mich dazu wenn und sobald die Angst vor Verlust in/als Gedanke „Nur noch einmal...“ in mir aufkommt – zu atmen, mich zu stoppen und die Angst von der Vorstellung zu entkoppeln „etwas nur noch ein mal/ein letzes mal zu machen“ - ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass ich diese Idee vom „letzten Mal“ selbst kreiere und es müsste nicht dass „letzte mal sein“, es geht um Moderation, und Mäßigung um eine Balance und selbstbestimmte Entscheidungen die für mich/alles Leben am Besten sind.


Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass mein Bewusstsein Abhänigkeiten mit/durch den Gedanken „Nur noch einmal...“ erst erzeugen kann, die dann zu energetischen Selbst-Läufern im Bewusstsein werden welche haufenweise Energie aus meiner Körpersubstanz generieren und abschöpfen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Mir soll alles zufallen...oder zufliegen. Tag 590


Im heutigen Blog werde ich mir einem Punkt in mir vornehmen, der auch in einem der letzten Eqafe-Interviews „Waiting Action & Taking Action“ besprochen wird – dem Punkt oder der Wahrnehmung, dass mir Dinge einfach „gegeben werden sollten“ „dass ich mehr verdient hätte, und dass mir dieses Mehr einfach gegeben werden sollte“ - hier ist ein spezifischer Punkt mit dem ich mich identifizieren kann dieses „Mehr wollen“ „Mehr sein/haben wollen“, und ich würde mal sagen, nicht in einem total abgehobenen/übertriebenen/gierigen Sinn von „ich will immer mehr“, es ist mehr wie ein Wissen in mir Selbst mehr möglich ist und dass ich, wie jeder, viel mehr Potential habe als was ich mir im Moment erlaube zu leben... nun, es gibt natürlich viele individuelle interne und externe Punkte die da mit hineinspielen warum sich dieses „Mehr“ „nicht manifestiert“, der Punkt mit dem ich mich aber in diesem Blog beschäftigen will, ist dieses „es sollte mir geben werden“ - mein letzter Satz (…warum sich dieses Mehr nicht manifestiert....) offenbart bereits die Krux: das „Mehr“ soll sich von Selbst manifestieren – ich existiere in Trennung und einer Er-Wartung dass „irgendwas passiert“ - ich habe nicht realisiert, dass ich dieses Mehr als MICH Selbst erschaffen muss um mich so zu erfahren.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich es in diesem Leben leicht haben sollte, da ich etwas besonders bin.
Ich sehe und erkenne nun, dass ich mich durch den Glauben dass ich es in diesem Leben einfach/leicht haben sollte, da ich angeblich etwas besonderes bin, von anderen als mir trenne und mich in meinem Bewusstsein und Verhalten über sie stelle, wobei ich Ungleichheit erzeuge.
Ich sehe und erkenne, dass ich von anderen erwarte dass sie es mir leicht/einfach machen und mich immer unterstützen – völlig ohne Grund – und darin sehe und erkenne ich dass ich durch diese Erwartungshaltung eine Barriere dagegen schaffe mich selbst zu unterstützen und mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sowie auch „schwierige Punkte“ in meinem Leben durchzugehen/zu lösen, da ich immer erwarte dass es einfach/leicht sein sollte das sich Probleme von selbst lösen sollten, oder das es andere für mich machen.
Wenn und sobald ich sehe dass ich an dem Glauben dass „ich es in diesem Leben einfach/leicht haben sollte“ oder der Erwartung „dass andere es mir einfach/leicht machen sollten“ teilnehme – atme ich und stoppe mich – ich vergebe mir selbst dass ich mich durch eine solche Definition/Glauben vom realen Leben getrennt und mich gegen die Realität verblendet habe – ich sehe und erkenne dass der Glauben und die Erwartung eine Limitation gegen effektives praktisches Leben und Selbstverwirklichung in dieser Welt/Realität ist – ich sehe und erkenne nun, dass ich mich durch diesen Glauben und die Erwartungshaltung von meinen Mitmenschen absondere und irgendwie auf ein Podest stelle, wo mir alles zugetragen werden soll – ohne zu sehen dass ich damit an der Realität vorbeilebe und mich/meine Bewegungsfreiheit einschränke. Ich entlasse die Definition/Glauben – Ich nehme einen Atemzug und nehme die Herausforderung an einen jeden Moment voll und ganz zu leben, gleich ob mir etwas schwierig oder einfach erscheint.
Ich verpflichte mich dazu nicht länger zu erwarten dass andere/irgendwer/etwas mir dass Leben einfach/leicht macht – und sehe dass der einzige der mir mein Leben „einfacher/leichter“ machen kann und wird – bin ich selbst, indem ich effektive Lebenskunde entwickle und ausbilde und mein praktisches Leben in dieser Welt/Realität so strukturiere und plane und kreiere dass ich mir mein Leben einfacher/leichter mache, zum Beispiel indem ich effektiv MIT anderen ZUSAMMEN arbeite.
Ich sehe und erkenne, dass ich nicht erwarten kann dass mich „alle mögen“ - tue ich dies, führt dies nur zu Ent-täuschung, da ich nicht ehrlich mit mir selbst war/bin – es geht darum wer ich in mir selbst in der Beziehung mit/zu mir Selbst bin, denn diese Beziehung werde ich als Reflexion mit meiner Welt/Realität und Anderen in meiner Welt erschaffen.
Wenn und sobald ich denke oder glaube dass es „andere leichter haben und dass anderen alles zufliegt und womöglich haben sie es nicht verdient“ - atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat/Erfahrung die Beziehung wiederspiegelt die ich mit mir selbst habe, wo ich akzeptiert und erlaubt habe mich selbst zu verurteilen und auf eine Weise ärgerlich und gehässig gegen mich selbst zu sein und diesen Ärger/Hass anzuhäufen, da ich angeblich alle Möglichkeiten hatte und mir alles (besonders das Lernen) zugefallen ist und mich alle/die meisten Menschen in meiner Umgebung mochten, ich es aber „weggeworfen“ und dagegen rebelliert habe = immer wieder habe ich Chancen und Möglichkeiten vertan oder nur zu einem Bruchteil des Potentials genutzt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Konflikt in mir selbst anzuzetteln, und gegen den Teil von mir der sich in dieser Welt „leicht tut, für den es einfach ist und der mit jedem gut zurecht kommt“ zu kämpfen.
Ich vergebe mir selbst dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass mich alle, einfach so gern mögen sollten.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass wenn ich einen Glauben wie „das ich es im Leben einfach/leicht haben sollte“ in mir halte, werde ich andere als mich durch diesen Glauben/Vorstellung sehen und diese Vorstellung/Glauben auf sie projizieren wo es mir dann so scheint, als haben es „die anderen/alle leichter/einfacher als ich und basierend auf diesem Glauben/Annahme IN mir vergleiche ich mich dann mit ihnen durch diese Vorstellung VON MIR in meinem Bewusstsein, teilweise/meistens ohne die andere Person wirklich kennengelernt zu haben, was ein Ungerechtigkeitsgefühl und Eifersucht erzeugt was dann zu Ärger, Hass und Neid führen kann – was weiter Selbstmitleid und Opferrolle speist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe es persönlich zu nehmen wenn ich sehe dass andere Erfolg haben oder/und beliebt sind, wobei ich immer denke sie hätten es so einfach/leicht gehabt, es ist einfach natürlich für sie und kommt ihnen zugeflogen und ich muss für jeden Scheiß schwer arbeiten
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erwartung in meinem Bewusstsein zu existieren, dass mir alles was ich mache leicht fallen und zufliegen sollte – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass mir meine Zukunft und mein Weg in dieser Welt einfach zufällt und ich praktisch nie Entscheidungen treffen und mich selbst motivieren muss, sondern dass irgendwie immer alles für mich getan werden sollte.
Ich sehe und erkenne, dass die Einstellung „ich sollte es leicht/einfach haben“ dazu beträgt unnötigerweise Selbst-Urteile und Selbst-Mitleid zu erschaffen, wann immer ich der Realität begegne, und in sich selbst in ihrer Essenz eine Art von weinerlicher (Selbst-)Manipulation ist durch ich versuche mit möglichst wenig Aufwand durchs Leben zu kommen und mich dafür dann noch besonders/außergewöhnlich fühlen zu können.




Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu erwarten, dass Leute mich generell unterstützen und entgegenkommend sein sollten, und darauf ausgerichtet sind mir zu helfen und mich weiter zu bringen – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass dies die energetische Einstellung ist, die mir als Kind von meinen Eltern und nächsten Umfeld entgegen gebracht wurde.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wenn mir etwas schwer fällt und ich mich selbst anstrengen muss, wenn ich Widerstände habe oder Rückschläge erleide, bedeutet dies dass es nicht der richtige Weg oder Ort oder die Falschen Leute sind, denn eigentlich sollte mir alles leicht fallen und zufliegen. - Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch diesen Glauben und die Vorstellung dass mir alles zufällt und ich nichts tun muss, zu konditionieren schnell aufzugeben und hinzuwerfen, wenn die Dinge schwieriger werden oder ich Rückschläge/Enttäuschungen erlebe oder abgewiesen werde.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als symbolisches Bild in meinem Bewusstsein zu existieren, von einer ausgestreckten Hand der von Oben Gold/Geld-Münzen zufallen und dabei ein klingendes Geräusch machen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich immer automatisch alles haben werde was ich brauche – ich muss nur meine Hand ausstrecken „um zu empfangen“.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe damit zu rechnen, dass ich immer automatisch von außen Geld/Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche – und dass alles so läuft wie ich es will - ich muss mich um nichts selber kümmern.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich ein Co-Schöpfer hier bin und dass ich mich selbst dazu bringen und motivieren muss das für mich und alle/andere zu erschaffen was ich sehen und erfahren will – wenn ich nur erwartend meine Hand ausstrecke – verlasse ich mich praktisch auf die Almosen anderer die ihr kreatives Potential besser nutzen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in mir selbst und meinem Leben eine „Erwartungshaltung“ einzunehmen, wo ich generell von jedem und allem „erwarte“ dass sie mir etwas „geben sollen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen, dass was ich will muss ich mir selbst geben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Glauben zu formen dass ich nur „mehr haben/sein kann, wenn es mir gegeben wird“, von irgend etwas unbestimmten, scheinbar größerem als mir Selbst, nur dann sei dieses Mehr gerechtfertigt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mich unter/unbewusst auf subtile Weise zu einem Bettler gemacht habe, der dauernd Ausschau hält, was er von anderen bekommen/haben könnte, was ihm angeblich selbst fehlt.
Ich bestimme mich dazu meine Verantwortung als Schöpfer meiner Selbst und Co-Schöpfer dieser Welt wahrzunehmen indem ich mich in Selbst-Ehrlichkeit und Selbst-Verantwortung erschaffe/realisiere.
Ich sehe und erkenne, dass nur ich mir dass Leben und Selbst geben kann und muss das ich leben will denn niemand anderes kann oder wird das für mich tun - daher bestimme ich mich dazu, die Verantwortung dafür Selbst in die Hand zu nehmen.

Samstag, 16. November 2013

Unabhängigkeit, Abhängigkeit und Freiheit - Teil 1 - Tag 470


Ok – heute in diesem Blog werde ich mir die Worte “Unabhängigkeit” und “Abhängigkeit” und in dem Zusammenhang “Freiheit” anschauen und mich darin unterstüzen mich aus den Illusionen die ich um/aus diesen Worten kreiert habe freizusetzen.



Unabhängigkeit, ist für mich eher in einer Angst definiert “abhängig zu sein” - Daher ein Streben und ein Starker Wunsch/Drang nach “Unabhängigkeit”. Ich sehe wie ich mich und meine Beziehungen, vor allem zu anderen Menschen, aber auch zu den Systemen dieser Welt, sprich dem Arbeitssystem/Wirtschaftssystem/Geldsystem, dem Staat, Familiensystem, in der Vergangenheit bereits des Öfteren sabotiert und kompromittiert habe.



Ich sehe wie ich eine gewisse “Kompromisslosigkeit” und “Eigenwilligkeit” als mich kultiviert habe, die vor allem bedeutet hat “kompromisslos zu tun was ich will = meinem Eigeninteresse zu folgen” - Die Wurzel dieser Angst davor von anderen “abhängig zu sein” ist meine Angst “missbraucht oder ausgenutzt zu werden” - der Punkt an dem ich mich nie wieder in eine Situation/Beziehung begeben wollte, wo ich von anderen mit/durch das manipuliert werden kann was ich angeblich oder tatsächlich brauche, von dem ich angeblich oder tatsächlich abhängig bin.



Ich schreibe “angeblich” oder “tatsächlich” weil es einen Unterschied gibt zwischen dem was ich glaube und von dem ich definiert habe das ich es “brauche” um zu sein wer ich angeblich bin, also alles das was mich in einer bestimmten Weise fühlen und erfahren lässt die ich definiert habe als “Wer ich bin” - und es gibt Dinge die ich tatsächlich brauche, von den den mein Leben abhängt, und das sind in erster Linie die körperlichen Grundbedürfnisse wie Obdach, Nahrung, Wasser, Kleidung, Luft zu atmen, einen Körper der funktioniert, durch und mit dem ich ausdrücken und mich bewegen kann. Von diesen Dingen bin ich direkt, absolut abhängig, und da diese Dinge von unserem System kommen, beziehungsweise in ihrem Erhalt – so wie mein Körper – von diesem System abhängig sind, und dieses System von Menschen wie mir, betrieben, in Stand und am Laufen gehalten wird – bin ich direkt vom System und indirekt über Systembeziehungen von anderen Menschen abhängig.



Man kann diesen Kontext natürlich noch erweitern, nähmlich um all die andern Lebewesen die meine Nahrung darstellen und/oder erzeugen, die Natur, Umwelt, Wälder, Ozeane, den Boden der Resourcen liefert, die Berge und Gesteine die zum Beispiel frisch gefiltertes Wasser liefern – von all dem bin ich, sind wir, abhängig.



Ein interessanter Punkt darin ist das sich diese Beziehungen von Abhängigkeit gestalten und verändern lassen – kappen oder komplett auflösen lassen sie sich nicht, das ist auch nicht nötig, und zeugt eher von einem Egoismus.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort “Unabhängigkeit” als gut/richtig/positiv zu definieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort “Unabhängigkeit” als positiv/gut/richtig zu bewerten und mit einer positiven Ladung aufzuladen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu denken und zu glauben das ich Unabhängig sein will und werden muss, ohne mir klar zu machen, dass das ganze Konzept von “Unabhänigkeit” im Wesentlichen nicht existiert.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit einer Irritation und “Genervtheit” zu reagieren, wenn daran denke und mir vorstelle das ich “nie unabhänig” sein werde, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das diese Irritation und diese Reibung genau und nur aus dem Innern Konflikt in mir/als mir entsteht, zwischen dem Glauben/der Wahrnehmung “Ich müsse (von allem) Unabhängig sein” und dem Common Sense der physischen Realität das Unabhängigkeit nicht möglich oder real sein kann, da die Realität aus wechselseitigen Abhängigkeitsbeziehungen besteht.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in und mit meinen Versuchen “Unabhängigkeit” zu finden oder zu verwirklichen, die ganze Zeit in Wirklichkeit meiner inneren Irritation und Genervtheit gefolgt bin und so nicht nur vor mir selbst sondern vor der Realität, meinen Beziehungen mir der physischen Realität und anderen Menschen geflohen bin und zu fliehen versucht habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst schlecht zu fühlen dafür und zu bereuen was ich in diesem Wahnsinn mir selbst angetan habe und wie ich die Menschen um mich herum behandelt habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich schlecht zu fühlen, mich als Feig, Feigling zu bezeichne und von mir selbst entäuscht zu sein, dafür wie ich mich selbst benommen/aufgeführt habe und was ich in mir/meiner Welt akzeptiert und zugelassen habe nur um einer Illusion von “Unabhängigkeit” zu folgen die keinerlei Realität hat. Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich als Feigling zu beschimpfen weil ich meiner Angst gefolgt bin.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir die Idee in den Kopf zu setzen das ich “von meiner Freundin unabhängig werden muss”, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das es ein Gedanke war, eine Scheinbare Erkenntnis, die ich als Erklärung für meine Erfahrung von Angst akzeptiert habe, der mir gesagt hat “Du bist abhängig von deiner Freundin”.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir die Idee in den Kopf zu setzen das ich von allen Beziehungen unabhängig sein/werden muss, damit ich nie wieder solchen Ärger, Angst und solche Schmerzen in mir spüren muss wie ich sie in/mit Beziehungen mit Menschen erfahren habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben meine Beziehungen mit meinen Mitmenschen und meine Mitmenschen selbst für die Erfahrungen von Ärger, Angst, Wut und Schmerzen in mir verantwortlich zu machen die ich selbst in und als mir selbst kreiert habe, worin ich mir vergebe das ich mir nicht habe eingestehen und einsehen zu wollen, dass ich selbst in mir selbst die einzige Quelle meine emotionalen Erfahrungen bin/war und all diese Selbst kreiere und kreiert habe.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich aus/als/in diesem Ärger eine massive Besessenheit mit Resentment-Energie, praktisch gegenüber allen Menschen/Beziehungen mit Menschen kreiert habe, und dass dies besonders einsetzte mit bestimmten Erfahrungen und Entscheidungen die ich traf als Folge/Reaktion auf Gedanken/Backchat wie “Es Reicht – Nie wieder, ich hab die Schnautze voll” “Nie wieder werde ich das und das zulassen” von dem Ausgangspunkt oder Ausgangslage von “Ich weiß einfach nicht mehr weiter – was soll ich nur tun” = Verzweifelung, worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das diese Verzweiflung von “Ich weiß nicht mehr weiter” in der Tat ein Punkt war wo ich in/als vorprogrogrammiertes Bewusstsein keine Methode/Programm/Weg hatte um mit dem umzugehen, das zu verarbeiten was passiert ist und/was mir von einer Person gesagt/getan wurde.





Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mein eigener Ärger und Wut bin.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir nicht eingestehen zu wollen das ich diesen ganzen Ärger, diese Wut, diese Angst und die Schmerzen in mir Selbst kreiert habe, nur um mich selbst und andere zu manipulieren, um meine Beziehungen/meine Welt zu manipulieren und durch emotionale manipulation zu kontrollieren um das zu haben/behalten/bekommen was ich will, wie ich es will – denn das scheint zu “unglaublich” oder abgehoben, warum zum Teufel würde/sollte ich mir selbst so etwas antun.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das meine Selbst-Definition und Kreation des Wortes “Unabhängigkeit” eine Art Schutz- und Abwehrmechanismus gegen die Angst vor Verlust war, denn wenn ich angeblich unabhängig von anderen wäre, könnte ich nichts verlieren und würde nichts empfinden wenn das unausweichliche Ende einer Beziehung kommt.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das es in einer Beziehung mit einem anderen Menschen wirklich so etwas wie ein “Geben und Nehmen” von “Gefühlen” oder “Erfahrungen” gibt – wo mir ein anderer “ein gutes Gefühl gibt” oder “Liebe” oder “Geborgenheit” oder “Sicherheit” etc. - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich diese Worte/Ausdrücke als Energetische Erfahrungen in Trennung von mir selbst definiert habe und wenn ich zum Beispiel mit der anderen Person bin, kann ich auf diese Erfahrung von mir in mir zugreifen und mich “sicher”, “geborgen” etc. fühlen, was bdeutet das ich in der Angst vor Verlust eigentlich Angst hatte eine bestimmte Selbstdefinition zu verlieren und ich suchte einen Weg dies zu vermeiden.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mich in der Entscheidung “unabhängig sein zu wollen” in meinem Bewusstsein über alle andern stellte, die ich zu verurteilen und abzuwerten begann um mich selbst zu “Mehr” zu machen und als mehr und überlegen sehen zu können, weil ich angeblich diese ganzen “menschlichen Beziehungen” nicht mehr will und nicht mehr brauche – woraus ich eine regelrechte Verachtung und Abschätzung/Geringschätzung gegenüber allen intimen/engen menschlichen Beziehungen entwickelte, und sogar meine Beziehungen zu den Tieren in meiner Welt und Realität nahmen Schaden (was mir sehr “leid tat” = Selbst-Mitleid, Nachtrag 16.11.2013).



Selbsterforschung und Selbstrealisation:

 

 

   Desteni




 

 

Forschung und praktische Lösungen für Systeme die das Leben auf der Erde tatsächlich unterstützen:
 
 

Sonntag, 15. September 2013

21 Tage ohne Filme/Serien - Reflexion - Tag 439









Ok, so heute ist der Tag an dem ich mir vorgenommen habe mein 21 Tage Commitment kein Entertainment in Form von Serien oder Filmen zu schauen zu reflektieren und ich habe eigentlich keine Lust und es scheint als ist da nichts oder zu viel aber eigentlich ist es ein anderer Punkt an dem ich gefallen bin oder wo/für den ich mich schuldig fühle und dann scheint für mich oft alles absolute Scheiße zu sein, und ich scheine unfähig zum Beispiel den einen Punkt getrennt oder unabhängig ist das bessere Wort hier, von dem anderen Punkt zu sehen, was naturlich nicht wirklich so ist denn ich der emotionale/energetische Zustand in dem ich mich befinde existiert ja in der From erst seit heute und die 21 Tage ohne Entertainment gehen ja schon drei Wochen – Es ist also eine Entscheidung von mir die ich zu treffen habe ob ich mich selbst weiter mit Selbstmitleid und Selbsturteil bestrafen will indem ich was ich mir vorgenommen habe nicht mache oder einen unabhägigen Punkt untersuche/reflektiere und so noch etwas konstruktives mache wo ich mich auch drin unterstützen kann meinen Fokus zu ändern und selbstbestimmt zu richten.



Auch als ich älter war und dann arbeiten ging und alleine wohnte, war der erste/zweite Griff der Fernsehschalter und auch im Studium, wenn ich kurz zum Beispiel Mittag zuhause war um etwas zu essen, machte ich sofort den Fernseher an – weitere Punkte waren den Fernseher laufen zu lassen während ich im Bett lag und oft wacht ich morgens/mitten in der Nacht auf und “die Glotze brannte immer noch”. Hier sehe ich das ich auch einen gewissen Hass, Beschuldigungen oder Verachtung gegen “der Fernseher” und “das Fernsehen” richtete und ab einem gewissen Zeitpunkt sowieso davon überzeugt war das “da eh nur Scheiße kommt” aber eben trotzdem “diesen “Schwachsinn” weiter schaute – Es ist interessant den zu Filmen hatte ich in meinen früheren Jugend/Teenager-Jahren eine ähnlich abgeklärte Beziehung, die aber statt mit Ärger/Blame eher mit Common Sense durchsetzt war, wo ich sehr wohl verstand das “alles gestellt und nicht real ist” und diese Punkte auch kritisch hinterfragte/bemerkte, auch zum Beispiel was in Filmen vermittelt werden soll/dargestellt werden soll. Teils sehe ich sich hinter dieser Kritik die zum teil auch zynisch/spöttisch wurde aber auch die eigenen (ein ge prägt en) Wünsche/Hoffungen/Erwartungen wie zum Beispiel nach einer besonders romantischen Liebesbeziehung oder eine Art Superheld zu sein, was ich dann verspottete/lächerlich machte und so scheinbar enttarnte.



Die ersten Tage war es dann ein sehr automatisierter Drang, mich nach dem Nachhausekommen mit etwas zu essen vor eine Serie zu setzen und an den Ersten Tag, und auch später immer wieder fand ich andere Sachen, sprich zuerst Punkte wie Dokumentationen die ich mir anschauen konnte weil diese ja nicht zu meiner Definition von Entertainment zählten – Lol, wenn ich genauer schaue habe ich in der Folge einfach mein Verhalten verlagert und mich sogut wie jeden Wochentag zum Kochen/nach dem Nachhausekommen meist/oft dann Interviews von Bernard angehört, was ja nicht “schlecht oder schlimm” ist ABER den eigentlichen Punkt überlagert und unberrührt lasst, sprich ich selbst überlagere den eigentlichen Punkt und berühre ihn nicht, nähmlich das ich sofort nach dem Nachhausekommen/zum Essen/Kochen “irgendwas will/brauche” um meine Aufmerksamkeit zu fokussieren, ich wollte schreiben ablenken – ist nur die Frage von Was? Warum will ich sofort irgendetwas? Welche Aufgabe erfüllt dieser Punkt?



Die erste Sache die aufkommt ist schon diese Erfahrung von “Alleinsein”, genauer das wenn ich die Tür auf mache: Ich keiner da, und darin ist es beinahe so als würde mich ein VOID empfangen, eine Leere, wo ich rufe “Hallo” und keiner mir antwortet, und anscheinend will ich mit der sofortigen Beschäftigung mit “irgendetwas”, einem externen Fokuspunkt meine Aufmerksamkeit von dieser Leere/Void, der ja tatsächlich (NICHT) existiert ablenken und auf einen Punkt richten der mir die Illusion von Gesellschaft/Gemeinsamkeit oder eben einfach NICHT-Alleinsein gibt – was interessant ist den die Frage nach der Aufgabe ergibt die Antwort der Mind/Bewusstseins-Stimulation und darin der Bewusstseinssimulation von Beziehung, denn ohne Beziehung kann “der Mind” nicht existieren – Interessant, die Angst, die ich sehe wenn ich mir diesen Punkt von “Leere” und “keiner Da” anschaue ist in Wirklichkeit die Angst des Bewusstseins keinen Anhaltspunkt zur Selbstgeneration/Stimulation zu haben und damit eine Angst vor dem Zusammenbruch,



Da stellt sich mir weiter die Frage ob/wie ich diesen Punkt nutzen kann um mich selbst bei der Realisation von körperlicher Einheit und Gleichheit zu unterstützen, anstatt den Mind in seiner Selbstgeneration zu fördern. Probieren geht über studieren, scheint mir hier die Deviese und beste Vorgehensweise wo ich mir einfach mal erlaube wirklich die Vorgänge/Prozesse in meinem Bewusstsein/mir selbst zu untersuchen, beziehungsweise mir derer Gewahr zu werden, die ablaufen wenn ich nach Hause komme wenn/wenn nicht jemand zu Hause ist.



Offensichtlich ist dies auch ein Ansatzpunkt für Selbstvergebung und eine mögliche Korrektur-Richtung, die potentiell auch auf mein Essverhalten und/oder die Wahrnehmung der Nahrungsaufnahme (positive) Auswirkungen haben kann, ist es mir einfach die Zeit zu nehmen die ich ich sonst mit Unterhaltung in gespaltener Aufmerksamkeit verbracht hätte um einfach voll und ganz mit meiner Umgebung und den Prozessen der Nahrungszubereitung etc. hier zu sein, zu atmen und runter zu kommen/zu entspannen vom Arbeitstag. Mich vollkommen zu mir zurückzubringen, zu zentrieren und damit meinen Fokus im/als Atem zu realisieren.



Ok – ein weiterer signifikanter Punkt ist der Wunsch/Drang am Wochende manchmal einen Film anzuschauen und besonders am Freitag, was auch so eine Art Abschalt-Mechanismus und/oder Belohnung ist. Ich will auch gar nicht sagen das es nicht manchmal tatsächlich hilfreich ist/sein kann, tatsächlich einen Film/Entertainment als Ablenkung oder “Ab/Umschalten” des eigenen internen Zustands oder der Schleife oder mit was auch immer man gerade beschäftigt ist zu verwenden, wo aber trotzdem der “Zweifel” in mir aufkommt das es doch auch anders gehen muss und es SOLLTE doch auch anders gehen, etc. was aber eher auf einer Projektion von mir selbst basiert davon wie ich glaube sein zu sollen/müssen wenn ich “stabil” und “weiter” in meinem Prozess wäre/bin. Für mich kann ein Film als relativ effektiver Punkt funktionieren um mich aus einem bestimmten Zustand zu bringen oder mich “runter zu bringen” und mich zu erden, was aber kein wirkliches erden ist, sondern ich sehe das mein Fokus dann beim externen Film und den Charaktären ist und auch meine energetische/gedankliche Teilnahme ist beim Film und weniger “bei mir” ist eher ein “ablenken”, blitzableiter, also doch erden?



Hier kommt eine weitere interessante Tendenz in mir auf, nähmlich mich mit den Gesichten und Charaktären in den Filmen/Serien zu identifizieren und diese so zu interpretieren wie es dem eigenen Bewusstseinprogramm passt. Dies it und wäre ein weiterer Punkt zur Selbsterforschung – Für heute will ich abschließen mit dem was ich als “Problem” dieses 21 Tage-Versuchs (lol, ein Ver-such statt Verpflichtung), was auch der Grund dafür war das ich heute, direkt und sofort nach Ablauf der 21 Tage wieder einen Film angeschaut habe und zwar das die grundlegende/darunterliegende Beziehung zu Fernsehen/Entertainment die für vieeele Jahre meines Lebens von einer defintiven Abhängigkeit beprägt war, nie erforscht aufgearbeitet, verstanden und verändert wurde, sondern immer noch so in meinem Bewusstsein existiert wie zuvor.




Montag, 9. September 2013

21 Tage lang ... - Tag 436





Im folgenden Text werde ich mich Beziehung zu “Commitments” als Verpflichtung zu verschiedenen praktischen Verantwortlichkeiten oder Tätigkeiten die ich mir selbst gegeben habe anschauen – Fokus ist hierbei besonders auf den 21-Tages-Vereinbarungen mit mir selbst irgendetwas bestimmtes zu tun/machen oder nicht zu tun machen und noch spezifischer will ich mir eine Vereinbarung mit mir selbst anschauen für 21-Tage jeden Tag “die wichtigsten” Reaktionen in meinem Tag mit den alltäglichen Menschen abends herauszuschreiben und zu vergeben.



Generell sind die 21-Tages-Vereinbarungen eine gute Sache um sein Verhalten an bestimmten Punkten zu verändern und/oder auch erst mal um sein Verhalten/sich selbst genauer kennen zu lernen, denn man wird im Verlauf dieser Zeit bestimmten “Hindernissen” begegnen – je nach dem was man sich vorgenommen hat stärker oder weniger stark ausgeprägt – zum Beispiel in Form von Entschuldigungen, Ausreden, Rechtfertigungen, Widerstanden die alle vorschlagen wieso man die bestimmte Vereinbarung nicht einhalten muss/abweichen kann oder wieso man zum Beispiel doch tun sollte/kann was man sich vorgenommen hat zu lassen – Mir haben diese Vereinbarungen mir selbst, besonders bei Abhängigkeiten wie Zigaretten, Süßigkeiten, Alkohol, geholfen, auch weil man durch diesen abschaubaren Zeitraum und – ich nehme an das dies mit ein Grund ist – eine Art erreichbares Ziel hat und innerhalb dieser Zeit bekommt man die Bestätigung und ein Gefühl dafür das es ja tatsächlich ohne eine bestimmte Sache/Gewohnheit/Verhaltensweise geht und damit akkumuliert man Willenskraft und auch Respekt für sich selbst die besonders bei bestimmten Abhängigkeiten und Suchtverhalten sehr dezimiert werden kann durch die immer wieder akzeptierte und erlaubte Selbstverleugnung/Selbstbetrug, Selbstaufgabe und der Selbstviktimisierung gegenüber den eigenen Verhaltensweisen/mustern.



Man kann mit der Methode sich für 21Tage oder länger – siehe 7 Jahre ins Leben Reise – zu etwas bestimmten zu verpflichten aber auch “neue Verhaltensweisen/Muster” aneignen oder programmiere und das ist der Punkt über den ich hier schreiben will – Dabei sehe ich bereits eine interessante Sache, nämlich des mir persönlich einfacher/leichter fällt bestimmte Verhaltensweisen/Muster zu stoppen als neue/andere zu programmieren oder einzuführen, oder sogar als bestehende zu Modifizieren = wenn etwas so ist dann soll es so sein, basta – ich will mich nicht lange mit den Details einer Sache oder Veränderung beschäftigen sondern “was ich mache = denke soll passen” = was ich glaube oder denke das richtig ist und “gut” muss/soll auch funktionieren, direkt, sonst verwerfe ich es und beurteile es als “Fehler”.

Hier sehe ich das es Problem-Punkt ist mein Ausgangspunkt beziehungsweise auch die Methodik, in beiden Fällen, denn im Fall wo ich etwas stoppen gehe ich von einem “Urteil” aus das ich meist schon eine ganze Zeit akkumuliert und negativ energetisch aufgeladen habe, bis ich irgendwann an den Punkt komme von “Ich muss jetzt etwas tun – ich muss das stoppen". Darin verurteile ich auch den Punkt den ich stoppen will – z.B. Rauchen – und kreiere viel negativen Backchat und vor allem verurteile ich mich auch selbst – Darin kreiere ich das Stoppen/Aufhören als positiven Pol/Punkt und ich kann sehen wie ich diese Punkte dann als Leistung und “etwas erreichtes” verbucht habe = Ego. Es ist/war keine absolut selbst-bestimmte Entscheidung für mich mit Rauchen oder auch anderen Suchtstoffen aufzuhören sondern teils einfach ein reaktiver Anpassungsprozess und teils eine Punkte wo ich mir selbst etwas beweisen wollte.



Diese Methodik hat mehrere Nachteile, nämlich das die Ursachen der Abhängigkeit/des schädlichen Verhaltens nicht wirklich ausgegraben und erforscht werden, so fehlt das tiefergehende Verständnis für das was man stoppen/aufhören will – gleiches gilt auch für Verhaltensweisen/Muster die man einführen will – es fehlt das Verständnis für und die Einsicht der Konsequenzen und das Stoppen/Aufhören “per Urteil” erzeugt Angst und Trennung in einem Selbst da der Verurteilte ja Teil von einem Selbst ist von dem man sich zu trennen versucht – tatsächlich erfolgt eine Unterdrückung und keine wirkliche Lösung.



Schaue ich mir an wie ich die Vereinbarung mit mir selbst “21-Tage meine Reaktionen zu schreiben” angegangen bin finde ich einen ähnlichen Ausgangspunkt von “Erreichen/Leistung” aber noch wichtiger eine Erwartung an mich selbst “die Reaktionen auch wirklich stoppen zu können”, beziehungsweise der ganze Ausgangspunkt von “Rektionen stoppen” war nicht selbst-ehrlich da diese Vereinbarung aus einer Art emotionaler/reaktiver Überforderung heraus geboren wurde in der ich das tägliche Schreiben/Vergeben/Korrigieren der bestimmten Reaktionen/Reaktionspunkte als Lösung erkannte, was an sich noch nicht das Problem wäre, aber die Erwartung an mich “die Reaktionen auch direkt stoppen zu können, war unehrlich und führte zu Enttäuschung/Frustration/urteilen etc. wenn Reaktionen auf z.B. Die Selbe Person wieder auftauchen würden.



Darin sehe ich eine interessante Sache die auch in einem Anu-Interview erklärt wurden, nämlich das die Reaktionen mehrfach geschichtet/gelagert sind/sein können und das nur bestimmte Dimensionen oder Parameter einer Situation verändert werden/sein müssen und man wird wieder reagieren. Oder man wird nicht bemerken das man bestimmte Dimensionen/Punkt in einer Reaktion auf z.B. Eine Person oder Situation bereits geändert hat nur weil man in einem leicht veränderten Kontext wieder ähnlich reagiert.



Ein Bespiel dafür ist wie ich auf eine bestimmte Person reagiert habe als ich mit ihr alleine war, dann mir diese Reaktionen vergeben/erforscht habe am Tag darauf reagierte ich in einer Situation mit der Selben Person ähnlich in Angst/Stress ABER diesmal waren noch weitere Personen anwesenden, was so zusagen weiteren Druck auf bestimmte Knöpfe in mir legte und ich reagierte mit weiterem/”neuen” Backchats. Was ich jetzt erst sehe ist das ich danach komplett zurück ging in eine Position wo ich auch wieder auf die Person alleine mit Unterlegenheit/Angst/Stress reagiert habe, obwohl dies eine andere Situation und in der Tat andere Trigger-Punkte und Faktoren waren die bei der Zweiten Reaktion zusammengewirkt habe.



So – zum Ablauf dieser 21 Tage kann ich sagen das ich anfangs, die erste Woche fast immer die Stunde geschrieben habe und nach und nach-lässiger wurde und ein weiteres Phänomen, das Einschlafen beim Schreiben.



Den Punkt das ich nach und nach weniger geschrieben habe und auch weniger “Lust” hatte und mich überwinden musste kann ich mit dem aus meiner Perspektive fehlenden “Erfolges” = der Erfüllung meiner Erwartungshaltung erklären “die Reaktionen zu stoppen”, was darin wieder die Wichtigkeit eines stimmigen Ausgangspunktes für eine Selbst-Vereinbarung/Verpflichtung offenbart. Dann eine Entscheidung und das praktische Ablaufen/Durchführen der Entscheidung.



Der zweite Punkt = das Einschlafen beim Schreiben. Das Ausschreiben/Vergeben der Reaktionen ist so ziemlich der letzte Punkt meines Tagesablaufes und ich lege mich dazu gern ins Bett, sitze/liege halbaufrecht, Ich finde das gemütlich und gerade zu angenehm, was ich aber auch sehe ist das ich damit praktisch schon bevor ich mich hingelegt habe um zu schreiben oft “mit dem Tag abgeschlossen hatte” und/oder auch gedacht “es ist schon so spät, ich kann/werde nicht mehr so lange schreiben. Wenn ich im Bett liege und schreibe kommt an bestimmten Stellen eine akute Müdigkeit das sich wie eine Art Downer/Schlaftablette anfühlt auf – ich mag dieses Gefühl, es fühlt sich gut an, und ich gebe nach und rolle mich sprichwörtlich auf die Seite. Dabei denke ich noch “Ja, nur kurz, gleich machst du weiter” obwohl ich in dem Moment schon weiß das es nicht geschehen wird/bzw. Konsequenzen hat, denn selbst wenn ich mich wieder aufraffe, weiß/habe ich nicht mehr den exakten Kontext/Punkt von bevor es mich weggedrückt hat – und hier ist es interessant, das ich die Verantwortung abgebe “Es hat mich weggedrückt”, wenn ich in Wirklichkeit selbst nachgegeben habe und mit der energetischen Erfahrung gegangen bin und mich niedergelegt habe. Ich sehe jetzt wo/wie ich diese Energien/dieses “Wegdrücken” programmiert habe und in Selbstvergebung damit arbeiten, wenn ich will, will ich schreiben, was bedeutet das ich die Erfahrung/Energie behalten will, beziehungsweise immer noch als positiv definiere obwohl ich sie hier eindeutig zur Selbstsabotage gegen mich selbst einsetze – mehrfach bin ich in der Nacht/nach einigen Stunden aufgewacht, noch voll begleitet und habe mich dann über mich selbst geärgert oder war zumindest desorientiert. Zudem schlafe ich dann sozusagen mit “halbfertigen Reaktionen ein “ - und wache damit auch wieder auf, anstatt die Punkte für den Tag abzuschließen/korrigieren, so weit es eben geht in der Zeit wobei ich darauf achte da s ich mir auch Korrektur/Stablisierungsanweisungen für alle Punkte die ich anfangen habe, vorgebe.