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Mittwoch, 9. Oktober 2019

Vergleiche Teil 1 - Ablenkung und Selbst-Verlust - Tag 649


Heute schreibe ich über den Punkt oder das Muster von “Vergleichen”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu vergleichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit anderen Menschen zu vergleichen, basierend darauf was ich in meinem Leben “habe”, mache oder bezüglich bestimmter Fähigkeiten oder Eigenschaften die ich der anderen Person zuschreibe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das eigentliche “Vergleichen” immer in meinem Bewusstsein stattfindet, wobei ich ein kleines Teilchen aus dem größeren ganzen “nehme/abtrenne” und mich dahingehend “vergleiche” ohne den Gesamtkontext dessen zu sehen mit dem ich mich vergleiche.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich über eine andere Person anfange nachzudenken oder “sie mir nicht mehr aus dem Kopf geht” atme ich und stoppe mich – ich besinne mich auf MICH SELBST und schaue nach innen hinter die Leinwand ich schaue direkt in mir selbst und mache mir bewusst was in MIR vorgeht, was denke ich, wer bin ich, was SAGE ich zu MIR SELBST. Ich stoppe meine Teilnahme und atme – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass dieses “automatische Vergleichen” ein Muster der Selbst-Erniedrigung und der Selbst-Verurteilung ist, dass ich mir als Judgendlicher angeeignet habe, das ich angenommen habe, WEIL ICH BEREITS BESCHÄDIGT war in meinem Charakter als physiches Leben und weil es mir dann zur Angewohnheit wurde und ich mich mit/durch dieses Muster von Vergleichen definiert habe – immer in Abgrenzung und Gegensatz “zu anderen”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass “Vergleiche” ein allgegenwärtiger Punkt in meinem Bewusstsein sind und das diese Vergleiche allgegenwärtige und umfassende Folgen für meine Selbst-Erfahrung und meine Selbst-Kreation in dieser Welt haben die mein gesamtes Leben betreffen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich die Vergleiche in mir und deren Folgen für mein Leben nicht in ihrem vollen Umfang sehe und erkenne, da ich mich vollkommen an den Punkt von Vergleichen gewöhnt habe und Vergleiche als Teil von mir akzeptiert und erlaubt habe ohne mich jemals zu fragen was diese Vergleiche mit Mir und meinem Leben machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich an die Vergleiche in meinem Bewusstsein zu gewöhnen, wobei ich es für normal halte, dass ich Gedanken/Backchats über andere habe in denen ich sie und ihr Leben beurteile, abschätze, einordne und ihnen bestimmte Eigenschaften zuschreibe – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass all diese Gedanken über andere Teil einer selbst-gemachten Verschwörung gegen mich selbst sind und niemals die Realität abbilden.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben es sei Ok und normal über andere Menschen in meinem Bewusstsein nachzudenken oder diese in Momenten in denen sie nicht mal anwesend sind in meinem Bewusstsein zu haben sie zu beurteilen, bewerten und ihnen angebliche eigenschaften zuzuweisen, weil ich “ihnen damit ja nix tue”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Momente oder Situationen in denen ich längere Zeit und/oder wiederholt über eine bestimmte Person – oft “neue” Person – in meiner Aussenwelt “nachdenke”, Teil des Vergleichen-Bewusstseinskonstrukt sind.

Ich vergebe gebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben “Ja ich denke doch nur über die Person nach und ich tue ihnen doch nix”, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es nicht um die Person geht oder was ich “mit ihr mache” sondern darum, wer/was ich mir erlaube in diesen Momenten zu sein/werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben “Ich vergleiche mich nicht” weil ich mich selbst in dem Moment in dem ich “über eine andere Person nachdenke” NICHT IM BILDE sehe – und damit sehe ich nicht mehr was ich da in mir akzeptiere und erlaube.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass Vergleichen ein Punkt is in dem ich mich von mir Selbst ablenke weil mein Fokus auf der anderen Person ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, mich in dem Muster von Vergleichen selbst vollständig auszublenden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in Vergleichen den Bezug zu mir selbst verliere und damit meiner Bewusstseinsprogrammierung erlaube diese “Leere Stelle” zu füllen und im Hintergrund alle möglichen Gedanken, Gefühle und Emotionen zu generieren, die ich dann für mich selbst halte und annehme/werde ohne es überhaupt zu merken. So verstricke ich mich in Emotionalen Erfahrungen und Energien die ich weder willentlich noch im Gewahrsein meiner selbst erschaffen und gewählt habe, was dazu führt dass ich mich innerlich gegen diese Emotionen/Erfahrungen wehre und kämpfe – und weil ich nicht verstehe das und wie ich diese Emotionen/Energien selbst kreiert habe, verknüpfe ich sie mit der externen Person/Situation mir der ich mich verglichen habe in dem ich Beschuldigungen auf sie projiziere und sie damit auf einer unter-/unbewussten Ebene “zum Problem erkläre” und sie zum Feind mache.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass mir die “Vergleiche” in meinem Bewusstsein hauptsächlich dazu dienen mich in einer Form und Erfahrung von Minderwertigkeit, Erniedrigung und Limitation zu halten.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass meine Urteile und Beschuldigungen z.b. anderen Personen und “dem System” sowie seinen Institution gegenüber in Wirklichkeit die Gefühle von Minderwertigkeit und Machtlosigkeit in mir aufgeladen und angehäuft haben und dies bis zum heutigen Tag tun.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich Gedanken/Backchats/Urteile über oder emotionen im Bezug auf andere Personen in meinem Bewusstsein habe, in denen ich ihnen irgendwelche “Eigenschaften” zu schreibe – egal ob negative oder positive – stoppe ich mich und atme – ich stoppe meine Teilnahme im Bewusstsein indem ich mich auf Mich besinne und auf meine physische Welt/Realität und darauf wie ich lebe, da ich sehe, erkenne und verstehe dass diese Art von Backchat immer selbst-Sabotage ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass wenn ich durch “positive Gedanken/Backchats” über eine Person eine Bewertung und Polarität in mir selbst schaffe wobei ich die positive Bewertung über die externe Person/Situation “sehe” während ich nicht mehr sehe/blind dafür werde WAS ich im HINTERGRUND = IN mir selbst zu und über mich selbst sage.

Ich bestimme mich dazu einige praktische Bespiele von Vergleichen aus meinem Leben im Schreiben und der Selbst-Vergebung durchzugehen um die Punkte zu finden mit denen ich in mir selbst haadere und nicht definiert habe wer ich bin. Ich bestimme mich dazu meine Beziehung zum Muster/Konstrukt von Vergleichen zu redefinieren und von einem Punkt der Entmachtung/Machtlosigkeit/Abgabe von Verantwortung an mein Bewusstsein zu einem Punkt von Selbst-Ermächtigung und Selbst-Verantwortlichkeit zu transformieren, weil ich ich es mir wert bin und ich sehe, dass dies mit Sicherheit möglich ist.

Dienstag, 6. Februar 2018

Unsicherheiten - Körper Teil 2


Heute habe ich im Wesentlichen drei Momente ausgemacht, in denen ich unsichere Gedanken im Bezug auf meinen Körper in mir hatte. In diesen Momenten akkumuliere ich auch die Unsicherheit in mir. Zwei Punkte sind gewohnheitsmäßige Muster, die in meiner physischen Realität/Umwelt festgemacht sind – und ein Punkt ist etwas, dessen ich mir selbst erst heute gewahr wurde.

Situation 1: Ich betrachte mich selbst im Spiegel und beurteile meinen Körper.

Situation 2: Ich gehe den Gang in der Arbeit hinunter und beurteile mein Spiegelbild/backchatte.

Situation 3: Reaktion auf die körperliche Größe eines anderen Mannes.


Ich werde diese drei Situationen zuerst im Schreiben durchgehen und detailliert erforschen, dann mir Lösungen geben wie ich mich darin verändern werde.

Situation 1: Beinahe täglich - eigentlich täglich mehrmals -gehe/stehe ich vor meinem Spiegel und betrachte meinen Körper/Oberkörper, dabei habe ich Gedanken/Backchats. Wenn ich es mir anschaue, ist es schon fast eine „Sucht“ oder ein Suchtverhalten. Ich mache es „total automatisch“ - ich habe sogar Gedanken darüber, dass ich nicht dauernd in den Spiegel schauen will oder sollte, doch ich „muss“/mache es automatisch. Wenn ich mir vorstelle „nicht in den Spiegel zu gucken“ erfahre ich eine Angst, wie eine Leere, fast so als würde ich „nicht existieren“ - ich will mich „versichern“, oder so als würde mir das Verhalten „Sicherheit geben“.

Ich stehe auf, gehe den Gang zu meinem Zimmer und dann hinein. Der erste Weg führt „automatisch“, vor den Spiegel. Ich stehe vor dem Spiegel und „drehe mich“, betrachte mich und denke „ob ich was abgenommen habe“, „wie mein Bauch aussieht“ „ob meine Haltung ok ist“ und dass es „eigentlich schon ok“ ist – aber auch „das es nicht ideal ist, dass ich das Fett einfach nicht los werde“, „ich bin einfach alt/keine 20 mehr – das ist einfach meine Figur“ - und wenn ich in diese Energie gehe, ist es wirklich eine Addiction, ein Zwangsverhalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein automatisiertes Verhalten auszuleben, indem ich vor dem Spiegel stehe und mich im Spiegel anschaue, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dabei Gedanken der Unsicherheit zu denken und zu back-chatten, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Gedanken weiter die Unsicherheit in mir füttern und zu der Unsicherheit beitragen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einem Sucht- und Zwangsverhalten teilzunehmen ohne mir bewusst/gewahr zu machen, was dieses Verhalten in mir „bedient“ oder was es mir eigentlich „gibt“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich mich durch das Anschauen im Spiegel sozusagen „selbst versichern“ und „bestätigen“ will, dass ich „ok/gut/akzeptabel“ aussehe und daher „bin“ – darin vergebe ich selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in dem Moment in dem ich vor dem Spiegel stehe und meinen Oberkörper im Spiegel betrachte eigentlich schaue ob ich „abgenommen“ habe und ob mein Bauch sich verändert hat – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich durch dieses Verhalten die Unsicherheit im Bezug auf meine Figur nicht kleiner mache sondern tatsächlich füttere und schüre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Verhalten in den Spiegel zu gucken eine Erfahrung von „Sicherheit“ und „Kontrolle“ zu beziehen, wobei ich mir in bizarrer Weise einrede, dass ich „ok“ bin – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Erfahrung aus meinen Unsicherheiten gespeist wird.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass hier meine erste und die direkteste Korrektur ist, für eine bestimmte Zeit zumindest, nicht mehr automatisch morgens in den Spiegel zu schauen oder mich im Spiegel zu beurteilen, sondern wenn dieser Drang oder das Verhalten in mir aufkommt das Wort „Selbst-Vertrauen“ und „Selbst-Sicherheit“ zu leben, ich werde mir meines Körpers DIREKT und unmittelbar gewahr und baue keine BEZIHUNG von Trennung mit meinem Körper durch das Bewusstsein/Gedanken/Backchats auf, sondern fühle meinen Körper und spüre die Lebendigkeit darin – ich spüre meinen Atem, ich lebe Selbst-Vertrauen und bewege mich.

Ich bestimme mich dazu 3 Wochen nicht morgens in den Spiegel zu gucken, sondern stattdessen direkt mit meinem Körper Kontakt aufzunehmen, bewusst zu atmen und zu beobachten und mir zu vergeben wenn Gedanken/Erfahrungen im Bezug darauf in mir aufkommen.

Ich bestimme mich dazu den Zwang und die Zwangshandlung in den Spiegel zu schauen und mich/meinen Körper zu beurteilen, gehen zu lassen und zu stoppen, indem ich die Teilnahme daran stoppe sobald ich die Muster in mir aufkommen sehe.



Situation 2: Ich gehe aus unserem Laborbüro, den Gang hinunter. An der Wand auf die ich zugehe hängt ein Spiegel, bereits bei meinem ersten Gang am Morgen zum Kaffeholen :-) sehe ich, wie ich mich, mein Aussehen, meine Haltung/Figur und meinen Gang im Spiegel beurteile – ich denke „Wie sehe ich aus“ „Ich gehe künstlich, wie steif, ungelenkt“, „Meine Haltung ist fake“ „Du gehst unbeholfen“...Wenn ich mich im Spiegel sehe, fühlt es sich einfach „minderwertig“ an, genauer sehe ich dass ich versuche im Spiegel „selbstbewusst“, „selbstsicher“ „autoritiv“ zu wirken oder zu gehen und dann ver/beurteile ich mich dafür, dass mein Gang/Auftreten angeblich nicht so ist wie es sein oder aussehen sollte, selbstbewusst, selbstsicher und autoritär zu gehen/sein – eigentlich ist das Wort nicht „autoritär“ sondern „Überlegen“ - ich will „überlegen“ wirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich, mein Aussehen und meine Haltung morgens und über den Tag hinweg zu beurteilen wenn ich mich im Spiegel in der Arbeit sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Verhalten von „in den Spiegel zu gucken“ und mich zu beurteilen um mich „meiner Selbst zu versichern“ eigentlich ein AUSDRUCK und ein Symptom der Energie/Erfahrung von UNSICHERHEIT in mir ist. Es ist ein Zeichen und Indikator, dass ich eigentlich bereits IN der Erfahrung von Unsicherheit bin und durch das Spiegeln „versuche“ ich mich als Bewusstsein selbst zu versichern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass Unsicherheit eine Konsequenz der Identifikation mit dem Bewusstsein/Bild von mir Selbst in meinem Bewusstsein ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass der Spiegel die Unsicherheiten in mir herausbringt bzw. widerspiegelt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung von Unsicherheit in mir mit meinem Aussehen zu verbinden. 

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das der Gedanke/Backchat „Wie sehe ich aus“ automatisch in mir aufkommt und existiert wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe am Arbeitsplatz generell „unsicher“ zu sein, weil ich denke dass mich ständig alle anderen dort beurteilen und bewerten und weil mein „Überleben“ in dieser Welt davon abhängt wie mich diese Personen sehen und beurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass mich ein „gutes Aussehen“ und „(egoistisch) selbstbewusstes und beherrschtes Auftreten“ vor den „Gefahren“ schützen die in dieser Welt auf mich lauern – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich erstens nicht gegen Gefahren in der Außenwelt schützen will, sondern vor der Unsicherheit in mir und dass zweitens die unsicheren Gedanken über mein Aussehen und Auftreten in Wirklichkeit dazu führen, die Erfahrung von Unsicherheit zu unterdrücken und Sie so beschützen/verteidigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass die Gedanken „Ich gehe künstlich, irgendwie steif und ungelenk“ in mir aufkommen und existieren wenn ich in der Arbeit den Gang hinunter gehe und mich im Spiegel sehe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der „künstliche, verhaltene, ungelenke Gang bereits eine Anpassung an und ein Resultat der Unsicherheit in mir ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat „Du gehst unbeholfen“ automatisch in mir aufkommt, wenn ich mich irgendwo in der Öffentlichkeit in einer spiegelnden Fläche (auf mich zu) gehen sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Innenwahrnehmung zu Außenwahrnehmung (durch andere) wird und so meine Welt und Realität kreiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Gefühl von „Minderwertigkeit“ und „Unsicherheit“ heraus zu versuchen selbst-bewusst, selbst-sicher und autoritär zu wirken – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich damit in ein Polaritäts-System von Energie versklave und nie wirklich SELBST-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein als Leben verkörpern kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in der Arbeit „überlegen“ und „In Kontrolle“ wirken zu wollen um meine eigene Unsicherheit zu überspielen - was ich auch daran sehen kann, wie es mir scheinbar viel leichter fällt anderen etwas zu erklären oder zu zeigen, anstatt das entsprechend für mich selbst zu machen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die „Sofortmaßnahme“ für die Gedanken und Backchats die in mir aufkommen wenn ich mich in der Arbeit im Spiegel sehe, ist diese Gedanken einfach zu stoppen, indem ich mir vergebe, meine Teilnahme daran stoppe und meine Aufmerksamkeit auf meine physische Realität/Umwelt und meinen Körper richte – längerfristig sehe ich, dass es wichtig ist die „Unsicherheit“ in mir mit Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen, in jedem Moment des Atems...beginned damit wie ich morgens aufstehe und wie ich mir erlaube, „dass ich mich fühle“. 

Ich bestimme mich dazu mich mit dem Leben in meinem physischen Körper zu identifizieren und Moment für Moment – Atemzug für Atemzug – dieses Leben als mich real zu machen.

Ich bestimme mich selbst dazu mein Bewusstsein als Diener zu zu nutzen, der mir meine Unsicherheiten zeigt und präsentiert – so dass ich Verantwortung dafür übernehmen kann sie zu ändern.

Ich entkopple die Erfahrung von Unsicherheit in mir von meinem Aussehen/der Erscheinung meines physischen Körpers. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich versucht habe durch die scheinbare „Absicherung“ über das „Aussehen“ und „Auftreten“ - die äußerste Dimension meines Daseins – die tiefer-sitzende Erfahrung von „Unsicherheit“ zu „kontrollieren“ anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dies keine Lösung ist sondern zu einer Unterdrückung und fortgesetzten Anhäufung der Unsicherheit in mir führt. Durch die Änderung eines Symptoms kann man nicht die Krankheit heilen, die Heilung muss von der Wurzel bis zu den Blättern geschehen – von Innen nach Außen – nicht anders herum.

Wenn und sobald Gedanken in mir aufkommen wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich stoppe meine Teilnahme an den Gedanken/Backchats und fokussiere mich auf die physische Realität.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der „unsichere Gang“ beziehungsweise das „ängstliche Verhalten“, dass ich mich in öffentlichen Spiegeln oder auf Fotos haben sehe ein Ausdruck und eine Folge der Unsicherheit in mir ist. 



Situation 3: Ich gehe zur Theke im Fitnessstudio und frage ob jemand ein Handy gefunden hat. Der Junge/Trainer der mit mir spricht, steht vor mir auf und ich merke in mir, wie ich in eine leichte/resonante Unsicherheit gehe. Später sehe ich, dass es eigentlich die Größe und körperliche Erscheinung der Person war auf die ich mit Unsicherheit reagiert habe, es war wie ein „Zurückweichen und Bangen/Zittern“ als er vor mir aufgestanden und näher gekommen ist - „Er ist wirklich ein Riese“ „Er hat echt sehr gute Figur/definierten Körper“.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit einer Erfahrung von Unsicherheit zu reagieren als der Fitnesstrainer, welcher mindestens 10-15 größer als ich zu sein scheint, vor mir aufsteht und sich auf mich zubewegt. 

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, die Körpergröße eines anderen Mannes oder auch einer Frau, wenn sie groß genug ist, eine Angst in mir auslösen lasse, welche zur Wahrnehmung von „Bedrohung“ führt – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese automatische/eingefleischte Reaktion von Unsicherheit/Angst auf die Körpergröße anderer Personen höchstwahrscheinlich aus meiner Kindheit stammt aus den Kindheitserinnerungen an die Schule/Kindergarten wo andere, ältere und größere Kinder von mir als Bedrohung wahrgenommen wurden, weil sie sich als Bedrohung verhielten und zum Beispiel kleinere Kinder tyrannisierten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf die Körpergröße und Kräftigkeit anderer Männer mit Unsicherheit und Angst zu reagieren – wenn sie mir „zu nahe kommen“ - weil ich in der Schule und/der Freizeit als Kind/Teenager entweder von größeren, stärkeren Jungs tyrannisiert oder beim Raufen besiegt wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen zu existieren von einen körperlich größeren Mädchen gegen meinen Willen festgehalten und geküsst worden zu sein.


Darin sehe, erkenne und verstehe ich, dass es soweit keinen rationalen Grund gibt auf die Körpergröße anderer Menschen mit Unsicherheit oder Angst zu reagieren. Ich bin kein Kind mehr und es besteht keine unmittelbare Gefahr, dass mit zufälligen, normalen Menschen in meiner Welt/Realität ein Streit ausbricht oder ich mich gegen einen tätlichen Angriff verteidigen muss – ich sehe, erkenne und verstehe die Ursprünge dieser Unsicherheit/Angst in Bezug auf die Körpergröße anderer in meinen Erinnerungen, meiner Vergangenheit und stoppe sie daher im Hier und Jetzt in dem ich Selbst-Vertrauen und Gegenwart/Präsenz lebe eins und gleich – egal wie groß oder klein, männlich oder weiblich mein Gegenüber ist.  

Mittwoch, 27. Januar 2016

Nur noch dieses eine Mal...-Tag 616


Nur noch dieses eine Mal – dann höre ich auf. Morgen höre ich auf – das sind die Kerngedanken eines Gedankenmusters, dass ich derzeit in mir entdeckt habe. Es fühlt sich schon fast komisch an zu sagen „derzeit in mir entdeckt habe“, da es nicht stimmt, ich kenne diese Gedanken bereits eind sehr lange Zeit.

Sie scheinen so absolut zu mir zu gehören, trotz all der negativen Folgen die daraus erwachsen sind...der Selbst-Kompromitierung habe ich nie ernsthaft an diesen Gedanken gezweifelt oder daran gedacht sie zu ändern. Ich denke, „negative Folgen“ ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck dafür was ich sagen will – es muss heißen trozt des offensichtlichen Selbst-Betrugs den ich hier mit diesen Gedanken in mir zulasse und erlaube, habe ich sie nie geändert. Wieso ist es ein „offensichtlicher Selbstbetrug“? Einfach weil ich über die Jahre so oft zu mir selbst in meinem Bewusstsein gesagt habe „Nur noch einmal, dann höre ich auf“ oder „Morgen höre ich auf“ und nie war die Folge dieser Gedanken dann das ich etwas wirklich aufgehört hätte. Ich sage zu mir in meinen Gedanken „Oh morgen hörst du auf“ und am nächsten Tag mache ich das selbe wider = offensichtlicher Betrug...wieso war dieser Selbst-Betrug dann nicht offen ersichtlich für mich?

Weil ich diese Gedanken in mir nicht (mehr) gesehen habe, und selbst wenn ich sie sehe...ich habe diese Gedanken als mich akzeptiert und angenommen – ich rechtfertige und schütze diese Gedanken.

Was bedeutet das? Ich billige den Selbst-Betrug.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ - worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit diesen Gedanken zu identifizieren und ihn für mich selbst zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dem Gedanken „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ zu glauben und immer wieder zu glauben obwohl ich schon tausend mal drauf reingefallen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich nur im gegenwärtigen Moment eine Entscheidung habe etwas in mir/an meinem Verhalten zu stoppen oder zu ändern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass „Nur noch dieses eine Mal, morgen/dann höre ich auf“ eine Ausformung des Aufschub/Verzögerungssystems in meinem Bewusstsein ist.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich wenn ich einen Gedanken in einer Beziehung/in einem Punkt akzeptiere und erlaube, akzeptiere ich diesen Punkt in mir als mich und damit in jeder Beziehung – ich akzeptiere ihn in der Welt als mich.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen wie ich in dem Gedanken- und Verhaltensmuster von „Nur noch ein mal, dann/morgen hör ich auf“ den fortgesetzen Missbrauch von Leben akzeptiere und erlaube.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen von mir zu existieren in denen ich mit bestimmten Dingen oder Verhaltenweisen aufhören wollte, den „endgültigen Schluß“ jedoch immer wieder hinausschob in dem Gedanken „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“ - darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass ich so „Abhänigkeiten“ erst erschaffen habe, denn jedes Mal wenn ich angeblich „aufhören wollte“ und dem Verlangen nachgab und etwas tue was ich eigentlich stoppen wollte, fühle ich mich schuldig und schlecht – ich häufe Schuldgefühle an und Adrenalin, dass mich dann wieder dazu treibt das selbe weiter zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Gedanken/Backchats „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“, mit einer Energie von Selbst-Verachtung zu verbinden, wo ich auf mich und meine „Schwäche“ herabschaue – Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Selbst-Beziehung von Urteilen und Verachtung auf andere zu projizieren, die ähnliche Verhaltensmuster und -weisen an den Tag legen wie ich, ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in den anderen nur mich selbst verachte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Gedanken/Backchats „Nur noch einmal/heute, morgen/dann höre ich auf“ mit einer Energie von Schuldgefühlen zu verbinden, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich mich hinter dieser Energie verstecke, da ich nicht die Verantwortung übernehmen und Konsequenzen ziehen will die bei der Betrachtung mit gesundem Menschenverstand in Selbst-Ehrlichkeit folgen müssten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe Verantwortung für die Punkte zu übernehmen an denen das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch einmal/heute, dann/morgen hör ich auf“ in mir aufkommt und aktiv wird, indem ich die Konsequenzen ziehe die sich aus selbst-ehrlicher Betrachtung mit gesundem Menschenverstand ergeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mich, wenn und sobald das Gedankenmuster in mir aufkommt, zu fragen und herauszufordern „Wenn ich morgen aufhören will/kann, wieso dann nicht heute“?

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Energie/energetische Erfahrung von „Verlangen und Drang es dieses eine Mal noch zu tun/zu haben“, dass in dem Moment in mir aufkommt, wenn ich mir vorstelle „Heute damit aufzuhören = es EINFACH NICHT mehr zu MACHEN“( = es gehen zu lassen), im Ursprung Angst vor Verlust ist, die Angst „es nie wieder machen/haben zu können“ - darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass es im Endeffekt die Angst vor Verlust ist auf die ich reagiere und die ich in mir als mich akkumuliere wodurch ich in mir selbst als Mind als System der berühmte „Affe der die Banane nicht loslassen will“ werde und so in meiner eigenen Mind-Box gefangen und an diese gekettet bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass diese Dinge/Verhaltensweisen an denen ich in/durch das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch diese eine mal/heute, dann/morgen höre ich auf“ festhalte, es wert sind und „wert haben“, ohne mich jemals wirklich selbstehrlich zu fragen für wen oder was sie wert haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir erlaubt habe mich durch/in/als den Gedanken „Nur noch ein mal/heute, dann/morgen hör ich auf“ selbst zu betrügen, mit dem weiter machen könnte was ich angeblich aufhören wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meine Entscheidungen an Punkten wo ein „Interessenskonflikt“ in mir besteht nicht klar auszuformulieren und zu treffen, sondern sie mit dem Mechanismus von „Nur noch einmal, dann hör ich auf“ aufzuschieben und hinauszuzögern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Wahrheit hier ist: Ich will nicht aufhören.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Form von Ego aus der Selbst-Verurteilung über dieses Muster von „Nur noch einmal/heute, dann/morgen höre ich auf“ zu generieren, awenn ich die Dinge/Verhaltenweisen dann „absolut“ stoppe und/oder nicht mehr daran teilnehme – ohne zu sehen, erkennen und verstehen ich bin immer noch in einem Polaritätssystem gefangen.

Wenn und sobald der Gedanke/Backchat „Nur noch dieses eine Mal, dann/morgen höre ich auf“ in mir aufkommt und ich ihn für mich selbst halte oder mich damit identifiziere – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne nun, dass er ein Gedanken- und Verhaltensmuster ist, dass ich in mir akzeptiert und erlaubt habe – nicht wer ich bin.

Ich bestimme mich dazu, dem Gedanken/Backchat „Nur noch dieses eine Mal, morgen hör ich auf“ nicht mehr länger zu glauben und nicht an den begleitenden Energien teilzunehmen – ich nehme einen Atemzug – vergebe mir selbst und lasse den Gedanken gehen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass dieses Gedanken- und Verhaltensmuster von „Nur noch ein mal...“ eine Form von Aufschub/Verzögerung ist in der ich das Unweigerliche hinauszögere.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass meine Verantwortung für den Gedanken „Nur noch dieses eine Mal...“ über mich und mein persönliches Leben hinausgeht, denn was ich in mir akzeptiere und erlaube, akzeptiere und erlaube ich in der Welt als mir.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass mir das Gedanken- und Verhaltensmuster „Nur noch dieses eine Mal...“ Abhängigkeiten und Gewohnheiten in mir/meinem Leben anzeigt.

Wenn und sobald Erinnerungen in mir aufkommen in denen ich den Gedanken/Gedanken-Muster „Nur noch dieses eine mal, dann/morgen höre ich auf“ nachgegeben habe und wenn diese Erinnerungen energetisch geladen sind – atme ich und stoppe mich – ich bestimme mich dazu die Energie in den Erinnerungen zu entladen und zu erden – ich redefiniere meine Beziehung zu diesen Erinnerungen in der Form, dass ich sie als Referenzen für das nutze, was ich bereits durchgemacht/gelebt habe, ohne daran in irgendeiner Weise energetisch zu haften. Ich sehe, dass ich mich eben nicht mehr mit den negativen Bewertungen und Energien assoziieren muss mit denen ich die Erinnerungen verbunden habe, da ich mich in dieser Hinsicht, in diesen Verhalten verändert habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich in mir eine Form von Adrenalinabhänigkeit erschaffen habe, die durchaus mit ein Hauptgrund für die Erfahrungen von Stress und Ängsten in meinem Alltag sein kann und dafür das ich Dinge denke/mache/in mir zulasse und erlaube von denen ich weiß, dass sie schädlich für mich sind.

Wenn und sobald ich sehe dass Selbst-Verachtung in Verbindung mit dem Gedanken „Nur noch ein mal...“ in mir aufkommt atme ich und stoppe mich – ich entkopple und entlasse die Energie in einem Atemzug – ich stehe in mir selbst, sage „Nein“ zu dem Gedanken und lebe das Wort Selbst-Respekt.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich mich hinter Schuldgefühlen im Bezug auf den Gedanken „Nur noch ein Mal...“ verstecke – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe, dass es nun wirklich reicht, ich kann und werde nicht mehr länger diese Schuldgefühle generieren um mich dahiter zu verstecken, denn ich sehe nun, dass ich sie nur erzeuge um das selbe Muster, die selben Dinge immer wieder tun zu können und mich nicht ändern zu müssen – das reicht jetzt – ich stoppe die Schuldgefühle und übernehme die Verantwortung für mein Verhalten.

Ich bestimme mich dazu, die Konsequenzen zu ziehen, die sich aus der selbstehrlichen Betrachtung des Musters/Gedanken mit Gesundem Menschenverstand ergeben, zu ziehen, wenn und sobald der Gedanke in mir aufkommt.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die treibende Kraft in diesem Muster/Gedanken „Nur noch ein mal...“ die Angst vor Verlust ist – daher bestimme mich mich dazu wenn und sobald die Angst vor Verlust in/als Gedanke „Nur noch einmal...“ in mir aufkommt – zu atmen, mich zu stoppen und die Angst von der Vorstellung zu entkoppeln „etwas nur noch ein mal/ein letzes mal zu machen“ - ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass ich diese Idee vom „letzten Mal“ selbst kreiere und es müsste nicht dass „letzte mal sein“, es geht um Moderation, und Mäßigung um eine Balance und selbstbestimmte Entscheidungen die für mich/alles Leben am Besten sind.


Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass mein Bewusstsein Abhänigkeiten mit/durch den Gedanken „Nur noch einmal...“ erst erzeugen kann, die dann zu energetischen Selbst-Läufern im Bewusstsein werden welche haufenweise Energie aus meiner Körpersubstanz generieren und abschöpfen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Reflexionen zum Muster von Aufschieben - Teil 4/5 - Tag 579


Deviantart
Wieder ist eine Woche vergangen und ich bin hier mit meinem Reflexions-Thema von „Aufschub und Aufschieben“. Es ist interessant, denn dieser Punkt in mir ist nicht so „einfach“ und „eindimensional“ sprich es gibt immer neue Dinge zu entdecken beziehungsweise zu bemerken und mir gewahr/bewusst zu machen.
Jeden der mit dem Verhaltens-Muster/Punkt von „Aufschieben/Aufschub“ in seinem Leben/Bewusstsein zu tun hat, möchte ich hier noch mal auf die Interview-Serie der Atlanter aufmerksam machen – Die Interviews erklären im Detail was das Aufschub-System/Konstrukt ist, wie es existiert und wie man sich selbst dabei unterstützen kann das Muster zu durchbrechen und sich daraus zu befreihen.
Doch wie schon angedeutet, ist dies nicht unbedingt/direkt einfach...Als ich vorher auf meine Woche zurück schaute, ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Punkte gibt an denen ich immer noch „Fortschritte“ mache und in denen ich mich besser bestimmen und lenken kann. Dies sind meine Reaktionen im Alltag, in Momenten in denen ich reagiere und anstatt mich weiter reagieren zu lassen fällt es mir leichter mich zu stoppen, die Reaktionen zu entlassen, aufzustehen und weiter zu gehen – also die Reaktionen „auf Menschen“.
Andere Punkte sind noch nicht so einfach für mich zu dirigieren/lenken und da kickt dann dass „Aufschub-System“ doch noch/wieder rein. Und dass nicht zu knapp...lolol. Ich muss dabei lachen, da ich sehe dass ich immer noch/gerade eben in mir am „Schnauben“ und Prusten bin als ob ich gegen einen heftig massiven Block oder eine Wand anpushen müsste wenn ich mir die Punkte anschaue – Besonders heute hat der Aufschub stark eingesetzt, doch schaue ich zurück sehe ich die Anfänge in akuten eher heftigen Reaktionen auf die Information, dass ich mir in einigen Monaten doch wieder einen neuen Job suchen „MUSS“. Damit kam ein definitiver Widerstand gegen die jetzige Arbeit und Situation und auch die Menschen etc. kombiniert mit einigen „nicht so netten“ internen Selbstgesprächen/Backchats, Vorwürfen, Gemeinheiten, Urteilen, Entäuschungen und so weiter in mir auf...
Ich sehe, dass es besonders die Punkte sind die ich tatsächlich schon ewig mit mir hierumschleppe und vor mir her schiebe durch die ich mich am meisten/stärksten ins Auschub-System triggere – zum Beispiel der Job-Punkt oder das Ausschreiben meiner Ersten Beziehung und bestimmter Erinnerungen, das Ausschreiben eines weiteren Punktes den ich als „groß“ und „massiv“ beurteilt habe und einfach seit über 10 Jahren nicht angehe... Damit sehe ich auch eine Dimension die stark zu dem Widerstand und/der Wand, den scheinbaren = so wahrgenommen Schwierigkeiten mich mit diesen Punkten zu befassen, beiträgt: Selbsturteile.
In jedem dieser Punkte sehe ich Dinge und Teile von mir die ich lange Zeit lieber versucht habe nicht zu sehen und zu verleugnen und es existieren immer noch viele Reaktionen in mir, beziehungsweise kommen diese auf wenn ich mich mit den Punkten befasse und/oder versuche damit zu arbeiten – dies erzeugt dann Energie und einen energetischen Zustand eine Erfahrung von Widerstand, die nicht unbedingt angenehm ist und von da fällt es dann leichter den „Aufschub-Gedanken“ wie z.B. „Nah, nicht jetzt – mache ich später – erst mal das und das – ich schau jetzt nur – es hat noch Zeit“ und so weiter zu glauben – anstatt gleich zu handeln und Initiative zu ergreifen, wollte ich schreiben...doch ist das wirklich „Initiative“?
Ich schaue im Moment auf eine Situation/Momente letzte Woche als ich Stellenanzeigen durchschaute „um nur einmal zu schauen“, und als ich einige gute/geeignete Stellen sah/fand, kamen Gedanken in mir auf wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ … Gedanken die ich sehr gut kenne denn genau die gleichen Gedanken-Muster/Reaktionen hatte ich auch die letzten Male in den der Selben Situation – also wäre es in diesem Moment tatsächlich „meine Initiative“ gewesen sofort die interessanten Stellen zu vermerken und nicht weiter zu erlauben, dass mein Bewusstsein durch Gedanken Prozesse des Aufschubs und der Verzögerung initiiert.
Wenn ich aber genauer schaue war ich hier schon im System/Muster von Aufschub, das Aufschieben hat schon eingesetzt mit den Gedanken und der Erfahrung von „Ich MUSS mir einen neuen Job suchen“ den ich sage damit auch „ich muss, aber ich will eigentlich nicht – ich habe keine Lust und würde lieber hier bleiben – Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ Ok, wie man erkennen kann, ist dieser Backchat/Punkt in mir ziemlich emotionsgeladen und etwas dass sich nicht weg-diskutieren lässt. Genau dass aber versuche ich, denn gleichzeitig mit dem Widerstand kickt auch die Existenzangst getarnt als Vernunft ein: „Ja aber du brauchst eine Arbeit, du musst dich bewerben, es gibt kein nicht wollen, du musst – das bringt dir doch alles nichts“ und so weiter und damit unterdrücke und verdränge ich wieder den emotionalen Trigger/Auslöse-Punkt.
 
Das heißt, was immer ich von da aus mache ich arbeite gegen meinen eigenen verdrängten/unterdrückten Widerstand und das macht natürlich nicht so wirklich Spaß und ist tatsächlich anstrengend.
Der Punkt den ich mir hier notieren/merken kann ist, die Gedanken wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ sind bereits ein Outflow und daher ein Indikator dafür, dass ich in einem Muster/Punkt von Aufschub bin – es ist „bereits zu spät“ - dass heißt, es ist Zeit zurück zu gehen und zu sehen wo/wann hat das Aufschieben eingesetzt, wo war eine Reaktion, wo war Backchat etc. durch die ich mich in einen Solchen Zustand versetzt habe und dann die angebrachte Selbst-Vergebung – Hier scheint dies der Punkt mit der Arbeitssuche zu sein.
Das ganze Playout, bringt eine weitere interessante Dimension und Eigenschaft des Aufschub-Systems ans Licht, nämlich, dass sich das Aufschieben fast „unbemerkt“ (im Conscious Mind, also den „Gedanken“) einschleicht bis es dann „da“ ist und als komplette körperliche Erfahrung einsetzt die mich auf mehrere Arten fast „lähmt“ und „behindert“ ohne dass dies von besonders offensichtlichen Gedanken begleitet ist. In der Atlantier-Serie wird sehr detailiert erklärt wie und wieso genau das Aufschieben ein körperlich integrierter Punkt/System ist.
(eine Woche später...)
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diesem Punkt von Aufschub und Unterdrückung noch nicht wirklich gelenkt und mir selbst Richtung gegeben habe – sondern dies tatsächlich aufgeschoben habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich mir eine neue Arbeit suchen muss, ohne dass ich dies wirklich will. Darin vergebe ich mir selbst, meinen Eigenanteil an der Situation von mir zu weisen und nicht die volle Verantwortung dafür zu übernehmen was ich kreiert habe.
 

 
 
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat von „Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder wider von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ in einer Energie von Ärgerniss/Annoyance, Aufgeben, Trägheit und Lustlosigkeit in mir aufkommt und existiert – und dafür, dass ich diesen Backchat und die Energien in mir als mich zugelassen und akzeptiert habe obwohl ich sehe dass es mir in Wirklichkeit gar nicht so unrecht ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich so „reagieren muss“ weil mir irgendetwas angetan/weil mir unrecht getan worden ist – was zeigt dass ich noch nicht wirklich die volle Verantwortung für die manifestierten Konsequenzen erfasse und trage die ich erschaffen habe, sondern immer noch andere beschuldigen will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass mein Ärger und meine Beschuldigungen in Wirklichkeit ein Smoke-Screen sind damit ich nicht SEHEN muss was ich gemacht habe, wo meine Verantwortung bei der Erschaffung dieser Konsequenz liegt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch Reaktionen und Backchat von Ärger, Wut/Wutanfällen und – hauptsächlich internen – Vorwürfen gegen „alles und jeden“/die Situation und einzelne Personen und „was sie angeblich gemacht/begetragen haben das es so weit kam“ von meiner eigenen, absoluten Verantwortung für mich selbst, mein Leben und den Konsequenzen zu trennen die ich selbst-erschaffen habe – und damit auch von der Einsicht des „Wie, Wo, Wann – was ist mein Eigenanteil“ und der darin enthaltenen Möglichkeit selbst-verantwortlicher und selbst-bestimmter Veränderung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mit diesen Reaktionen von Ärger, Wutanfällen und Vorwürfen in mir einfach in eine Unterdrückung zu gehen "und weiter zu machen" in dem Glauben die Vorwürfe/Reaktionen in mir seien gerechtfertigt/akzeptabel – in dem Glauben ich will dass alles gar nicht sehen und ich will gar nichts mehr davon hören, scheiß drauf, vorbei ist vorbei – anstatt zu sehen und zu erkennen dass dies ein typisches Reaktionsmuster ist, indem und durch dass ich mir die Möglichkeit zu wahrer Einsicht und Veränderung meiner Selbst nehme und meinem Bewusstsein und Teilen von mir selbst die mich – wie ich mir schon mehrfach selbst in physischer Realität bewiesen habe – nicht unterstützen AUFSCHUB GEWÄHRE und weiter bestehen lasse – worin ich sehe das Unterdrückung eine Form von AUFSCHUB ist - denn ich kann die Dinge denen ich in mir begegne aber nicht sehen/lösen will nicht ewig unterdrücken kann und irgendwann wirklich/endgültig lösen, stoppen, verändern und transformieren muss damit ich als das stehe was für alles Leben am Besten ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, das die Angst/Anxiety vor und die Verleugnung von Ärger/Wut und Annoyance in mir ein Selbstsabotagemechanismus ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an der Vergangenheit festzuhalten, an meinen Reaktionen festzuhalten und nicht einzusehen dass der Punkt durch ist, in dem Versuch die Dinge besser zu machen, „es wieder gut zu machen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass jeder Versuch etwas „wieder gut zu machen“ oder „zu kompensieren“ mich unweigerlich in den selben Loop zurückwirft – Es geht darum mich mir selbst zu stellen, meine Fehler einzusehen und mich in meinem Wesen zu korrigieren, damit ich die Selben Fehler nicht noch mal machen muss.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die Zeit hier jetzt zu nutzen um die Beziehung zu dieser Arbeitsstelle/den Menschen durchzugehen und alle Punkte/Faktoren/Fehler aufzudecken und korrigieren die in mir und an meinem Verhalten zu der manifestierten Konsequenz beigetragen und geführt hat, wie ich ihr nun begegne.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass jede weitere Reaktion oder Backchat auf die Situation und/die Personen reine Zeitverschwendung ist und ein „Kämpfen um meine Grenzen“.
Ich bestimme mich dazu mit mir selbst, für mich selbst eine Vereinbarung zu etablieren wie ich diesen Punkt/diese Situation von manifestieren Konsequenzen im Bezug auf Job und den diversen Punkten die dabei/parallel eine Rolle spielen lenken und wie ich mir selbst Richtung geben werde.
Wenn und sobald Gedanken wie „Üühhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Scheiße – die Ganze Scheiße wieder von vorn“ verbunden mit Energien von Ärger, Beschuldigungen und/oder Lustlosigkeit, Trägheit, Widerstand/Verweigerung im Bezug darauf einen anderen Job zu suchen in mir aufkommen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat und diese Energien ein vorprogrammiertes Gedankenmuster in meinem Bewusstsein sind und dass mir die selbst-identifikation damit und die Teilnahme daran in keiner Weise weiter hilft, mich nicht unterstützt – im Gegenteil füttere ich nur meinen Bewusstein Energien aus der Lebendigen Substanz meines Körpers und schwäche mich somit – ich sehe dass die Teilnahme an diesem Muster reine Zeit und Energie-Verschwendung ist – daher nehme ich einen Atemzug – stelle das jammernde Tonband in meinem Kopf ab, und stoppe die energien im Körper. Ich atme.
Ich bestimme mich dazu diese Gedanken und Backchats nicht zu unterdrücken oder zu gunsten des „Überlebenstriebs“ einfach „weg zu wischen“ sondern mich den Gedanken und Punkten zu stellen wie sie in mir aufkommen. Ich unterstütze mich in schriftlicher und gesprochener Selbst-Vergebung täglich die Energien von meinem Körper zu entlassen und die Ursachen und Hintergründe meiner Erfahrungen aufzudecken und mit Stock und Stiel von meinem Wesen, Bewusstsein und Körper zu entfernen indem ich Atme und meine Teilnahme stoppe.
Ich bestimme mich selbst dazu die Übergangszeit zu nutzen um Gewahrsein zu schaffen und Verantwortung für meine Fehler und die Faktoren in meinen Bewusstsein zu übernehmen die mit zu dieser Situation manifierter Konsequenzen geführt haben – Dazu bestimme ich mich meine Erinnerungen und den Verlauf im Detail schriftlich durchzugehen.
Ich bestimme mich dazu jedliches Bedauern im Bezug auf den Job und die „verpasste Chance“ in meinem Bewusstsein bedingungslos gehen zu lassen und lieber in Selbst-Vertrauen voranzuschreiten.
Ich bestimme mich dazu die Schuldgefühle im Bezug auf mein Verhalten und was ich in mir/meinem Bewusstsein zugelassen und akzeptiert habe, bedingungslos zu stoppen und gehen zu lassen, da ich sehe dass sie mich in keiner Weise zu einem Besseren Menschen machen – Ich bestimme mich dazu mir selbst ohne Verleugnung oder Beschönigung in Selbst-Akzeptanz zu begegnen und mich von da aus zu korrigieren und zu ändern.

Freitag, 22. August 2014

Man lernt nur für sich selbst Teil 3 - Tag 556


Wenn und sobald ich sehe, dass in mir ein Widerstand gegen reflektive Tätigkeiten aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich nehme einen Atemzug und bewege mich durch den Widerstand – ich beginne direkt mit der Tätigkeit/Aufgabe im Physischen in der Erkenntnis, dass ich eins und gleich bin mit der Tätigkeit/Aufgabe.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass eine Dimension dieses Widerstandes die ist, nicht sehen zu müssen was/wie viel von dem was ich mir selbst vorgenommen/versprochen habe ich tatsächlich/effektiv (nicht) gemacht/geschaffen habe = akzeptierter und erlaubter Selbstbetrug.



Ich verpflichte mich selbst dazu, mich selbst anzuhalten und zu atmen wenn und sobald der Gedanke „Hurrgh ich hab aber keinen Bock dazu – Ich will das nicht machen“ in mir aufkommt wenn ich etwas machen muss oder will, dass mich nicht besonders freut. Ich sehe dass der Gedanke reine Selbstsabotage ist, da die Dinge ohnehin gemacht werden müssen. Ich lösche den Gedanken und bestimme mich in dem Moment dazu das zu tun, was gemacht werden muss.



Ich bestimme mich dazu mich nicht mehr länger mit dem Gedanken zu identifizieren (infizieren mit einer illusionären Identität) sondern mich stattdessen frei-zusagen von diesem Gedanken indem ich mir selbst in dem Moment in dem er aufkommt vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu glauben der Gedanke sei wer ich bin.



Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass Gedanken wie „Ich habe aber keinen Bock das zu tun/ich habe keine Lust das zu tun - ich will das jetzt nicht tun“ kein valider Grund sind etwas nicht zu tun was getan werden muss – sondern Gegenteil akzeptierte und erlaubte Selbstbeschränkungen, die aus der Angst erwachsen sind NIE (wieder) tun zu können was ich in einem Moment wollte.



Ich bestimme mich dazu, diese Gedanken nicht länger für mich selbst zu halten, sondern ihren Platz mit meiner Lebendigen Gegenwart zu erfüllen und mich über meine Grenzen hinweg heraus zu fordern.



Ich bestimme mich dazu die Ursprünge dieser Trotzreaktionen und des systematischen Aufschiebens in mir aufzudecken und zu entlassen.



Ich bestimme mich dazu Freiheit zu leben, die Freiheit mich zu entscheiden in jedem Moment dass zu tun was für alle am Besten ist.

Freitag, 31. Januar 2014

Zuneigung, Begierde als positive Deckmäntel - Tag 501


Ok. Eine Reaktion. Als ich heute mit einer bestimmten Tätigkeit fertig war, die ich nun seit etwa einer Woche mache, wurde ich darüber informiert das es da noch einen ganzen Schrank mit voll gibt den ich auch bearbeiten kann – Darauf reagiere ich erst mit einer Art von „Wass – Nein!“ - eigentlich war es mehr ein Ärger und so was wie „Ich hab die schnautze voll“ nicht direkt „bösartig“ aber auch nichts was ich der Person die mir den Auftrag gab, direkt sagen könnte ohne falsch verstanden zu werden, lol. Ok, interessant den diese Reaktion sah ich bei meinen ersten Betrachtungen und in der Folgenden Konsequenz nicht mehr.




Ich unterdrückte also den „Hrrrghh“-Backchat und eigentlich bereits als ich mich umdrehte und hinausstürmte/schnellte kam ein positiver Gedanke „Oh... X hhhh ich muss das und das tun.“ in dem ich einem bestimmten Individum praktisch um den Hals falle und erzähle oder rauslasse was ich tun muss/soll und wieviel ich schon gemacht habe usw. und dieser Punkt kam mit einer ziemlichen energetischen Force in mir auf – Ich ging nicht zu der Person sondern versuchte mich zu stabilisieren, gleichzeitig war ich aber mit dieser Energie diesem Drive besessen die ich nicht so einfach/vollständig los wurde.




Nach einer Zeit stand ich auf und ging herum, mehr irrte ich herum und versuchte „zur Ruhe zu kommen“ eigentlich mehr diese Energie los zu werden, bis ich plötzlich in einem Raum auf X treffe, bzw sagte ich gerad ein SF-Statement, ging um die Kurve und erschrak dann ziemlich als ich sie vor dem PC sitzen sah. Wir sahen uns kurz an und die Energie kam wider auf ich sagte das ich ziemlich erschrocken sei weil ich sie nicht gleich gesehen habe und ich wurde mit Peinlichkeit und weiterer Energie überschwemmt und dann Gedanken. Punkt ist dass ich die positive Energie ihr gegenüber durch Gedanken über die letzte Zeit aufgebaut habe und im größeren Kontext sehe ich dass ich mir nun in der Arbeit einen Positiven Pol in der Person geschaffen habe und so habe ich meine Beziehungen/mich selbst polarisiert.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben die Beziehungen zu Frauen und an meinem Arbeitsplatz zu polarisieren zu denken das X mich versteht, weil es ihr genau so geht und sie in der selben Situation ist.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in mir ein System habe und als ein Bewusstseinssystem existiere, dass negative energetische Reaktionen/Energie die in mir aufkommen, zum Beispiel Ärger, Frustrationen die ich unterdrücke in positive Energie wie eine Begierde oder das Begehren von „Verständnis“ „Umarmung“ und Fürsorge umwandelt, wo ich praktisch zu der Anderen Person sagen will „Schau, so gemein sind die/ist die Welt zu mir – du bist mein Hafen, der Einzige der mich versteht“, lol.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben diesen Punkt in mir zu ignorieren und ignoriert zu haben als er mir mehrfach deutlich gemacht wurde, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken „ach wo ist das Problem dabei – ich verstehe nicht was daran schlimm sein soll“, aber eigentlich darin das Statement machte „Nein ich will diese Gefühle/Erfahrung nicht hergeben.“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben sentimental zu sein und werden.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben bei/mit bestimmten Personen in meiner Welt/Realität zu denken „Oh, wenigstens eine/r versteht mich und mag mich“.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu ehrlich mit mir selbst zu sein darüber wie oft und in welchem Maße ich dass mache und in meinem Bewusstsein Erinnerungen an Personen/Freunde aufbringe und daraus positive Energien in mir als mich zu generieren indem ich mir entweder vorstelle wie es sein wird die Person/en wieder zu sehen oder wie es in der Vergangenheit war.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich von der Lebendigen Gegenwart zu trennen, indem ich Erinnerungen oder Gedanken an Personen wie x u y in meinem Bewusstsein aufbringe und positive Energien daraus generiere.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das x u y mich wirklich mögen und das ich deshalb eine oke Person bin und eigentlich schon in Ordnung.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken „Ich mag x u y wirklich gerne und immer lieber und ich bin froh das ich wenigstens sie (diese Personen) habe“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben ohne (Personen wie) x u/o y sei ich verloren.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich die Beziehungen zu y u/o x in meinem Bewusstsein nutze um negative Reaktionen die ich z, im Restlichen Alltag sammle zu unterdrücken.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben die Beziehungen zu Menschen in meiner Welt/REalität zu polarisieren.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich meine negativen Reaktionen und damit den Ort von dem sie kommen und als der sie existieren, was mein Ego ist, nie aussortiere und wirklich verändern werde, wenn ich durch positive Reaktionen und selbst-kreierte Energien wie Affektion, Verständnis etc. diese negativen scheinbar ausgleichen und unterdrücken kann.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass dieser Punkt ein Problem ist da ich nicht nur mich selbst, sondern auch die Personen in meiner Welt und Realität betrüge, von denen ich behaupte und mir selbst vormache dass sie mir angeblich etwas bedeuten oder/und dass ich sie wirklich mag – wenn meine Reaktionen und positiven Gefühle für diese Personen in Wirklichkeit Teil meines Selbst-Betrugs sind um nicht meiner Negativität, meinem Ego begegnen und mich verändern zu müssen.

Darin sehe ich, dass ich wenn ich mir erlaube weiter in dieser Weise positiv auf x u y oder Personen die in meiner Welt/Realität eine ähnliche Rolle spielen reagiere halte ich mich selbst in meinem Bewusstsein gefangen, erlaube mir keine Veränderung und kein Wachstum, und mache Personen wie Freunde/Bekannte zu meinen Gefängniswärtern.




Ich sehe, erkenne und verstehe dass ICH GLAUBE dass ich die positive Erfahrung nicht wirklich loslassen will und dass ich denke dass ich nicht weiß „was ich sonst machen soll“ und eine Lösung brauche = damit mache ich morgen weiter




Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass die eine Möglichkeit zur Lösung durch Prävention, darin liegt meine negativen Reaktionen anzugehen und auszusortieren, wobei der erste Schritt ist, deren Ursachen zu ergründen.




Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich noch vor einigen Jahren, jemand war der gesagt hätte das es mir nicht weiter am Arsch vorbei gehen könnte was ich mache und was aus mir/meiner Zukunft wird, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben mich für/als meine Vergangenheit zu verurteilen und zu beschuldigen, mit der Absicht mich von „wer ich war“ zu trennen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das „Wer ich war“ hier ist als ich als Grundlage der illusionären Selbst-Erfahrung die ich in diesem Moment/gerade mache.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Erinnerungen von mir und anderen zu verwenden um in der Gegenwart zu bestimmen wer ich angeblich bin und sein muss und was/wer ich nicht (mehr) sein will/werde – ohne dabei zu sehen, erkennen und verstehen dass ich genau in dem ich Erinnerungen als Selbst-Definitons und Handlungsgrundlage verwende – mache ich sie zu meinem Ausgangspunkt und damit zu Teil meiner Kreation als mich was bedeutet dass ich mich immer wieder und immer wieder in der Gegenwart aus und als Vergangenheit kreieren und damit die selbe alte Energie, die Selben alten Muster und Blaupausen als mich akzeptieren, verkörpern und leben werde = was dann neue Erinnerungen in meinem Bewusstsein werden aus denen ich meine Zukunft kreiere, durch das was ich in der Gegenwart als mich akzeptiere und erlaube.




Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das dieses Erinnerungssystem in mir als ich – meine Ego darstellt und dass ich ärgerlich werde und mit Wut/Backchat/Blame, allem möglichen Zeugs, reagiere wenn meine externe Realität nicht damit übereinstimmt was ich in meinem Bewusstsein in Erinnerungen als „Ideal“ oder „Optimal“ oder Weg oder Zukunft für mich selbst vorgestellt habe, wobei sich diese Ideale, Wünsche, Vorstellungen wieder hauptsächlich und fast in der Gänze aus dem zusammensetzen was ich von anderen aufgelesen und kopiert habe.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit Ärger, Frustration, Stress und zwanghaftem Eifer zu reagieren wenn meine externe Realität nicht mit den Vorstellungen, Wünschen, Idealen in meinem Bewusstsein übereinstimmen, definiert in Erinnerungen an andere Personen und was ich „in ihnen gut/begehrenswert gefunden habe“ oder Dinge/Bilder die ich von dieser Welt aufgelesen und kopiert habe, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich in meine Reaktionen von Ärger, Frustration, Stress, Eifer von mir selbst trenne und mich entmachte, während ich meine Macht/Kraft an mein Bewusstsein abgebe und mich wo weiter in die scheinbare Machtlosigkeit konditioniere.




Ich sehe, erkenne und verstehe dass die ursächlichen Beweggründe wieso ich die positiven Erfahrungen und Energien mit bestimmten Personen aufsuche, ein Ausgleichen von negativen Ladungen und Reaktionen in meinem Bewusstsein sind, dich ich auf illusionärer Basis meiner „Selbst-Religion“ als Beziehungen, gespeichert in Erinnerungen mache – was alles in allem nicht mehr ist als strukturierte, programmierte Energie = was nicht ganz stimmt – denn ich SELBST Substanziiere diese Energie, dieses Erinnerungskonstrukt und Beziehungssystem in mir als Ich.

Ich verpflichte mich dazu weiter den Prozess durchzugehen meine negativen Reaktionen auf meine Umwelt – wie z.b im Rebellen-Charakter durchzugehen, zu ergründen und zu stoppen.

Ich verpflichte mich selbst dazu die positiv definierten Beziehungen in meiner Welt und Realität zu stabilisieren und in Stabilität anzugehen, was nicht heißt dass ich etwas verlieren werde oder keinen Spaß/Freude MIT den Personen/Leuten haben kann sondern es geht darum die energetischen automatischen Reaktionen zu stoppen und die Gedanken und/oder Reaktionen/Energien die ich durch GEDANKEN an die Personen generiere, da diese vollkommene Illusion sind und nur meiner selbst -gefangenschaft im Bewusstsein, dem Selbst-Betrug dienen.

Daher verpflichte ich mich dazu diese/solche Gedanken an Personen wie x u y an die ich positive energetische Ladungen geheftet habe zu Flag-pointen sobald und wenn sie aufkommen – ich nehme einen Atemzug, stoppe den Gedanken und vergebe mir in dem Moment das ich den Gedanken in mir als mich zugelassen und sich bewegen habe lassen – Ich halte die Energie an und gehe zurück zu ihrem Ausgangspunkt, wie hier einer NEGATIVEN Reaktion – ich vergebe mir die negative Reaktion, stabilisiere mich im Körper und wenn ich Zeit habe öffne ich die Reaktion im Schreiben.



Selbsterforschung und Selbstrealisation:
 
   Desteni




Forschung und praktische Lösungen für Systeme die das Leben auf der Erde tatsächlich unterstützen: