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Dienstag, 21. Oktober 2014

Reflexionen zum Muster von Aufschieben - Teil 4/5 - Tag 579


Deviantart
Wieder ist eine Woche vergangen und ich bin hier mit meinem Reflexions-Thema von „Aufschub und Aufschieben“. Es ist interessant, denn dieser Punkt in mir ist nicht so „einfach“ und „eindimensional“ sprich es gibt immer neue Dinge zu entdecken beziehungsweise zu bemerken und mir gewahr/bewusst zu machen.
Jeden der mit dem Verhaltens-Muster/Punkt von „Aufschieben/Aufschub“ in seinem Leben/Bewusstsein zu tun hat, möchte ich hier noch mal auf die Interview-Serie der Atlanter aufmerksam machen – Die Interviews erklären im Detail was das Aufschub-System/Konstrukt ist, wie es existiert und wie man sich selbst dabei unterstützen kann das Muster zu durchbrechen und sich daraus zu befreihen.
Doch wie schon angedeutet, ist dies nicht unbedingt/direkt einfach...Als ich vorher auf meine Woche zurück schaute, ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Punkte gibt an denen ich immer noch „Fortschritte“ mache und in denen ich mich besser bestimmen und lenken kann. Dies sind meine Reaktionen im Alltag, in Momenten in denen ich reagiere und anstatt mich weiter reagieren zu lassen fällt es mir leichter mich zu stoppen, die Reaktionen zu entlassen, aufzustehen und weiter zu gehen – also die Reaktionen „auf Menschen“.
Andere Punkte sind noch nicht so einfach für mich zu dirigieren/lenken und da kickt dann dass „Aufschub-System“ doch noch/wieder rein. Und dass nicht zu knapp...lolol. Ich muss dabei lachen, da ich sehe dass ich immer noch/gerade eben in mir am „Schnauben“ und Prusten bin als ob ich gegen einen heftig massiven Block oder eine Wand anpushen müsste wenn ich mir die Punkte anschaue – Besonders heute hat der Aufschub stark eingesetzt, doch schaue ich zurück sehe ich die Anfänge in akuten eher heftigen Reaktionen auf die Information, dass ich mir in einigen Monaten doch wieder einen neuen Job suchen „MUSS“. Damit kam ein definitiver Widerstand gegen die jetzige Arbeit und Situation und auch die Menschen etc. kombiniert mit einigen „nicht so netten“ internen Selbstgesprächen/Backchats, Vorwürfen, Gemeinheiten, Urteilen, Entäuschungen und so weiter in mir auf...
Ich sehe, dass es besonders die Punkte sind die ich tatsächlich schon ewig mit mir hierumschleppe und vor mir her schiebe durch die ich mich am meisten/stärksten ins Auschub-System triggere – zum Beispiel der Job-Punkt oder das Ausschreiben meiner Ersten Beziehung und bestimmter Erinnerungen, das Ausschreiben eines weiteren Punktes den ich als „groß“ und „massiv“ beurteilt habe und einfach seit über 10 Jahren nicht angehe... Damit sehe ich auch eine Dimension die stark zu dem Widerstand und/der Wand, den scheinbaren = so wahrgenommen Schwierigkeiten mich mit diesen Punkten zu befassen, beiträgt: Selbsturteile.
In jedem dieser Punkte sehe ich Dinge und Teile von mir die ich lange Zeit lieber versucht habe nicht zu sehen und zu verleugnen und es existieren immer noch viele Reaktionen in mir, beziehungsweise kommen diese auf wenn ich mich mit den Punkten befasse und/oder versuche damit zu arbeiten – dies erzeugt dann Energie und einen energetischen Zustand eine Erfahrung von Widerstand, die nicht unbedingt angenehm ist und von da fällt es dann leichter den „Aufschub-Gedanken“ wie z.B. „Nah, nicht jetzt – mache ich später – erst mal das und das – ich schau jetzt nur – es hat noch Zeit“ und so weiter zu glauben – anstatt gleich zu handeln und Initiative zu ergreifen, wollte ich schreiben...doch ist das wirklich „Initiative“?
Ich schaue im Moment auf eine Situation/Momente letzte Woche als ich Stellenanzeigen durchschaute „um nur einmal zu schauen“, und als ich einige gute/geeignete Stellen sah/fand, kamen Gedanken in mir auf wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ … Gedanken die ich sehr gut kenne denn genau die gleichen Gedanken-Muster/Reaktionen hatte ich auch die letzten Male in den der Selben Situation – also wäre es in diesem Moment tatsächlich „meine Initiative“ gewesen sofort die interessanten Stellen zu vermerken und nicht weiter zu erlauben, dass mein Bewusstsein durch Gedanken Prozesse des Aufschubs und der Verzögerung initiiert.
Wenn ich aber genauer schaue war ich hier schon im System/Muster von Aufschub, das Aufschieben hat schon eingesetzt mit den Gedanken und der Erfahrung von „Ich MUSS mir einen neuen Job suchen“ den ich sage damit auch „ich muss, aber ich will eigentlich nicht – ich habe keine Lust und würde lieber hier bleiben – Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ Ok, wie man erkennen kann, ist dieser Backchat/Punkt in mir ziemlich emotionsgeladen und etwas dass sich nicht weg-diskutieren lässt. Genau dass aber versuche ich, denn gleichzeitig mit dem Widerstand kickt auch die Existenzangst getarnt als Vernunft ein: „Ja aber du brauchst eine Arbeit, du musst dich bewerben, es gibt kein nicht wollen, du musst – das bringt dir doch alles nichts“ und so weiter und damit unterdrücke und verdränge ich wieder den emotionalen Trigger/Auslöse-Punkt.
 
Das heißt, was immer ich von da aus mache ich arbeite gegen meinen eigenen verdrängten/unterdrückten Widerstand und das macht natürlich nicht so wirklich Spaß und ist tatsächlich anstrengend.
Der Punkt den ich mir hier notieren/merken kann ist, die Gedanken wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ sind bereits ein Outflow und daher ein Indikator dafür, dass ich in einem Muster/Punkt von Aufschub bin – es ist „bereits zu spät“ - dass heißt, es ist Zeit zurück zu gehen und zu sehen wo/wann hat das Aufschieben eingesetzt, wo war eine Reaktion, wo war Backchat etc. durch die ich mich in einen Solchen Zustand versetzt habe und dann die angebrachte Selbst-Vergebung – Hier scheint dies der Punkt mit der Arbeitssuche zu sein.
Das ganze Playout, bringt eine weitere interessante Dimension und Eigenschaft des Aufschub-Systems ans Licht, nämlich, dass sich das Aufschieben fast „unbemerkt“ (im Conscious Mind, also den „Gedanken“) einschleicht bis es dann „da“ ist und als komplette körperliche Erfahrung einsetzt die mich auf mehrere Arten fast „lähmt“ und „behindert“ ohne dass dies von besonders offensichtlichen Gedanken begleitet ist. In der Atlantier-Serie wird sehr detailiert erklärt wie und wieso genau das Aufschieben ein körperlich integrierter Punkt/System ist.
(eine Woche später...)
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diesem Punkt von Aufschub und Unterdrückung noch nicht wirklich gelenkt und mir selbst Richtung gegeben habe – sondern dies tatsächlich aufgeschoben habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich mir eine neue Arbeit suchen muss, ohne dass ich dies wirklich will. Darin vergebe ich mir selbst, meinen Eigenanteil an der Situation von mir zu weisen und nicht die volle Verantwortung dafür zu übernehmen was ich kreiert habe.
 

 
 
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat von „Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder wider von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ in einer Energie von Ärgerniss/Annoyance, Aufgeben, Trägheit und Lustlosigkeit in mir aufkommt und existiert – und dafür, dass ich diesen Backchat und die Energien in mir als mich zugelassen und akzeptiert habe obwohl ich sehe dass es mir in Wirklichkeit gar nicht so unrecht ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich so „reagieren muss“ weil mir irgendetwas angetan/weil mir unrecht getan worden ist – was zeigt dass ich noch nicht wirklich die volle Verantwortung für die manifestierten Konsequenzen erfasse und trage die ich erschaffen habe, sondern immer noch andere beschuldigen will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass mein Ärger und meine Beschuldigungen in Wirklichkeit ein Smoke-Screen sind damit ich nicht SEHEN muss was ich gemacht habe, wo meine Verantwortung bei der Erschaffung dieser Konsequenz liegt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch Reaktionen und Backchat von Ärger, Wut/Wutanfällen und – hauptsächlich internen – Vorwürfen gegen „alles und jeden“/die Situation und einzelne Personen und „was sie angeblich gemacht/begetragen haben das es so weit kam“ von meiner eigenen, absoluten Verantwortung für mich selbst, mein Leben und den Konsequenzen zu trennen die ich selbst-erschaffen habe – und damit auch von der Einsicht des „Wie, Wo, Wann – was ist mein Eigenanteil“ und der darin enthaltenen Möglichkeit selbst-verantwortlicher und selbst-bestimmter Veränderung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mit diesen Reaktionen von Ärger, Wutanfällen und Vorwürfen in mir einfach in eine Unterdrückung zu gehen "und weiter zu machen" in dem Glauben die Vorwürfe/Reaktionen in mir seien gerechtfertigt/akzeptabel – in dem Glauben ich will dass alles gar nicht sehen und ich will gar nichts mehr davon hören, scheiß drauf, vorbei ist vorbei – anstatt zu sehen und zu erkennen dass dies ein typisches Reaktionsmuster ist, indem und durch dass ich mir die Möglichkeit zu wahrer Einsicht und Veränderung meiner Selbst nehme und meinem Bewusstsein und Teilen von mir selbst die mich – wie ich mir schon mehrfach selbst in physischer Realität bewiesen habe – nicht unterstützen AUFSCHUB GEWÄHRE und weiter bestehen lasse – worin ich sehe das Unterdrückung eine Form von AUFSCHUB ist - denn ich kann die Dinge denen ich in mir begegne aber nicht sehen/lösen will nicht ewig unterdrücken kann und irgendwann wirklich/endgültig lösen, stoppen, verändern und transformieren muss damit ich als das stehe was für alles Leben am Besten ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, das die Angst/Anxiety vor und die Verleugnung von Ärger/Wut und Annoyance in mir ein Selbstsabotagemechanismus ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an der Vergangenheit festzuhalten, an meinen Reaktionen festzuhalten und nicht einzusehen dass der Punkt durch ist, in dem Versuch die Dinge besser zu machen, „es wieder gut zu machen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass jeder Versuch etwas „wieder gut zu machen“ oder „zu kompensieren“ mich unweigerlich in den selben Loop zurückwirft – Es geht darum mich mir selbst zu stellen, meine Fehler einzusehen und mich in meinem Wesen zu korrigieren, damit ich die Selben Fehler nicht noch mal machen muss.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die Zeit hier jetzt zu nutzen um die Beziehung zu dieser Arbeitsstelle/den Menschen durchzugehen und alle Punkte/Faktoren/Fehler aufzudecken und korrigieren die in mir und an meinem Verhalten zu der manifestierten Konsequenz beigetragen und geführt hat, wie ich ihr nun begegne.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass jede weitere Reaktion oder Backchat auf die Situation und/die Personen reine Zeitverschwendung ist und ein „Kämpfen um meine Grenzen“.
Ich bestimme mich dazu mit mir selbst, für mich selbst eine Vereinbarung zu etablieren wie ich diesen Punkt/diese Situation von manifestieren Konsequenzen im Bezug auf Job und den diversen Punkten die dabei/parallel eine Rolle spielen lenken und wie ich mir selbst Richtung geben werde.
Wenn und sobald Gedanken wie „Üühhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Scheiße – die Ganze Scheiße wieder von vorn“ verbunden mit Energien von Ärger, Beschuldigungen und/oder Lustlosigkeit, Trägheit, Widerstand/Verweigerung im Bezug darauf einen anderen Job zu suchen in mir aufkommen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat und diese Energien ein vorprogrammiertes Gedankenmuster in meinem Bewusstsein sind und dass mir die selbst-identifikation damit und die Teilnahme daran in keiner Weise weiter hilft, mich nicht unterstützt – im Gegenteil füttere ich nur meinen Bewusstein Energien aus der Lebendigen Substanz meines Körpers und schwäche mich somit – ich sehe dass die Teilnahme an diesem Muster reine Zeit und Energie-Verschwendung ist – daher nehme ich einen Atemzug – stelle das jammernde Tonband in meinem Kopf ab, und stoppe die energien im Körper. Ich atme.
Ich bestimme mich dazu diese Gedanken und Backchats nicht zu unterdrücken oder zu gunsten des „Überlebenstriebs“ einfach „weg zu wischen“ sondern mich den Gedanken und Punkten zu stellen wie sie in mir aufkommen. Ich unterstütze mich in schriftlicher und gesprochener Selbst-Vergebung täglich die Energien von meinem Körper zu entlassen und die Ursachen und Hintergründe meiner Erfahrungen aufzudecken und mit Stock und Stiel von meinem Wesen, Bewusstsein und Körper zu entfernen indem ich Atme und meine Teilnahme stoppe.
Ich bestimme mich selbst dazu die Übergangszeit zu nutzen um Gewahrsein zu schaffen und Verantwortung für meine Fehler und die Faktoren in meinen Bewusstsein zu übernehmen die mit zu dieser Situation manifierter Konsequenzen geführt haben – Dazu bestimme ich mich meine Erinnerungen und den Verlauf im Detail schriftlich durchzugehen.
Ich bestimme mich dazu jedliches Bedauern im Bezug auf den Job und die „verpasste Chance“ in meinem Bewusstsein bedingungslos gehen zu lassen und lieber in Selbst-Vertrauen voranzuschreiten.
Ich bestimme mich dazu die Schuldgefühle im Bezug auf mein Verhalten und was ich in mir/meinem Bewusstsein zugelassen und akzeptiert habe, bedingungslos zu stoppen und gehen zu lassen, da ich sehe dass sie mich in keiner Weise zu einem Besseren Menschen machen – Ich bestimme mich dazu mir selbst ohne Verleugnung oder Beschönigung in Selbst-Akzeptanz zu begegnen und mich von da aus zu korrigieren und zu ändern.

Montag, 15. April 2013

Wie ein gebrochenes Bein zu einen Mindfuck wird - Teil 2 - Der Teufel wars...


Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das meine negativen Erfahrungen und der Backchat der in mir im Bezug auf mein Bein aufkam als ich mein Studium begann meine eigene Projektion war und nichts direkt mit anderen zu tun hatte.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst und meinen Körper dafür zu beschuldigen das ich angeblich nicht mehr einfach machen kann/konnte was ich will und ich nun gehandicapt bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst jahrelang zu bemitleiden und meinen Körper zu beschuldigen das ich angeblich nicht mehr machen kann was ich will, anstatt anders dankbar für meinen Körper und das was ich noch tun kann zu sein.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das wenn Teile des physischen Körpers geschädigt werden ist dies spezifisch und hat in Common Sense Auswirkungen auf das ganze Wesen, mein ganzes Selbst.

Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in/mit diesem Splitterbruch sozusagen mit meinen Erinnerungen abschließen wollte, weil ich scheinbar keinen anderen Weg fand um mit Gefühlen/Emotionen/Unterdrückungen in mir klar zu kommen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich zu schämen, mir dumm, angeglotzt und ausgestoßen vorzukommen als ich zu Anfang des Semesters mit den Krücken zum Studium erschien, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das meine negativen Erfahrungen/Reaktionen nichts mit dem Studium, den Anderen, den Krücken oder dem Fakt zu tun hatten das ich mein Knie gebrochen hatte, sondern damit das ich mir selbst nicht vergebe hatte und mit mir selbst noch nicht mal Klar gekommen bin sondern in mir selbst wütend, beleidigt, grollend und negativ gegenüber mir selbst war.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben andere lachen über mich und oder verspotten mich als ich mit den Krücken ins Studium kam.

Ich sehe, erkenne und verstehe das es nicht so war das mich meine Kommilitonen böshafter, boswilliger Weise verspottet, angeglotzt und ausgestoßen haben als ich im Studium mit Krücken ankam, darin erkenne ich vielmehr das ich diese Wahrnehmung selbst kreiert habe durch/als/in der Projektion meiner eigenen Haltung oder Einstellung zu mir selbst und dem Unfall.

Wenn und sobald ich sehe das ich denke oder glaube andere glotzen mich an, lachen über mich oder reden hinter meinem Rücken schlecht über meinen Körper/mein Aussehen – atme und stoppe mich, in der Common Sense Erkenntnis das was in mir/meinem Mind/Bewusstsein und damit meinem Körper aufkommt „muss ich sein“ = bin ich, und damit ist was in mir aufkommt auch meine Verantwortung und hat nichts mit anderen zu tun – Deshalb bestimme ich mich selbst als Gedankenmuster/Wahrnehmung/Glauben das „andere schlecht über mich reden, über mich lachen oder mich dumm anglotzen“ mit den Worten „Stop – bis hier her und nicht weiter“ zu stoppen und bringe mich aus dem Mind/Bewusstsein hier her in meinen physischen Körper, atmend in der Gegenwart.

Ich sehe, erkenne und verstehe das dieser Punkt „von anderen angeglotzt zu werden“ und eine generelle Paranoia ein eigenes Konstrukt ist, das ich in vielen Erinnerungen definiert habe, in einer vielzahl von einzelne Reaktionen/Situationen in verschiedenen Energien, mit denen ich den Satz „Was schaut der/die mich so blöd an“ - „Was glotzt die/der so (blöd)“ substanziiert habe und individuell durchgehen muss, bis/damit/sodass der Gedanke in keiner Situation mehr aufkommt.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt das ich mich praktisch freiwillig selbst isoliert habe, angeblich um mich selbst vor mir selbst zu schützen, und dem wer/was ich bin oder werde wenn ich in Gesellschaft bin – Darin vergebe ich mir selbst meine Angst vor mir selbst auf andere zu Projizieren und mich eingesperrt in/von meinen eigenen Angst-Projektionen von mir selbst, vor mir selbst zu verstecken, anstatt mich jemals wirklich zu fragen und zu erforschen woher diese Angst/Ängste kommen, ob sie Real sind oder Jemals waren, wie, wo, wann und von wem ich gelernt habe mich selbst zu fürchten anstatt mich anzunehmen, mich selbst kennen zu lernen und zu wachsen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mir praktisch beigebracht habe und akzeptiert habe das man mir beibringe das Leben zu fürchten.

Ich vergebe selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu meinen Komulitonen eine Beziehung aufzubauen, wo ich immer auf Abstand blieb, in einer Art Schutzhaltung, beides körperlich und psychologisch, wo ich die ganze Zeit Angst hatte mir könne wieder etwas passieren, die anderen und ihre Aktivitäten seien „gefährlich“ und deshalb bleibe ich lieber allein, wo ich dann das gleiche machte wie alle andern in Gesellschaft.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben dauernd zu denken und zu glauben das „Ich hinke“ und jeder wird sehen wie du hinkst und es wird jedem auffallen und alle werden sich denken das kann nur einem Trottel passieren – Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das „Hinken“ mit dem Teufel zu verbinden und immer wieder in so kurzen Gedanken-Flashes zu denken „Ja, der Teufel hinkt doch auch immer in Geschichten, da ist eine Verbindung“ „Ich bin vom Teufel besessen“ oder „Ich wurde vom Teufel gestraft/gebrandmarkt“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Fakt das ich mein Bein gebrochen und physisch gehinkt habe damit zu verbinden das der Teufel auf Bildern auch immer hinkt und das dies bedeutet das ich angeblich vom Teufel bestraft oder besessen bin

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben der Teufel hätte mich mit diesem Unfall gestraft und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben von da an zu denken und zu glauben ich sei verdammt und verwunschen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das die Sprüche der Selbst-Verdammnis nirgendwo und von niemand sonst gesprochen wurden als von mir selbst in meinem eigenen Mind in/als Gedanken, Backchats, Glauben und Definitionen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mich nur selbst verdammen kann indem ich mich mit der Selbst-Verdammnis im Mind als Gedanken, Backchats, Glauben, Definitionen etc. identifiziere.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken ich sei verdammt, verwunschen und ein „dunkler Schatten“ folge mir und das andere mir sofort ansehen würden das etwas mit mir nicht stimmt und nicht in Ordnung sei anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich diese Backchat-Präsenz als energetische Entität in-mir und als-mich selbst kreiert habe.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mein physisches Verhalten von Hinken/meinen Unfall mit dem Wissen und der Information in meinem Mind/Bewusstsein zu verbinden das „der Teufel hinkt“.

Wenn und sobald das Gedankenmuster „Ich hinke – der Teufel hinkt auch – ich muss verflucht/verdammt/gestraft sein – ich bin ein schlechter Mensch/unwürdig“ in meinem Mind/Bewusstsein aufkommt – nehme ich einen tiefen Atemzug, halte die Gedanken als mich selbst an und sage „Stopp – bis hier her und nicht weiter“ - ich vergebe mir selbst und lasse das Muster/die Gedanken gehen, weil ich jetzt sehe, erkenne und verstehe das dies ein Gedankenmuster der Selbstbestrafung ist das aus meiner religösen Behirnwäsche erwachsen ist, die ich in Selbstgerechtigkeit als mich selbst akzeptiert und erlaubt habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt das dieses Gedankenmuster niemanden hilft/unterstützt und das ich es auch nicht brauche um mich zu schützen oder mich als „besonders böse/schlecht“ darzustellen/zu projizieren – Darin sehe und erkenne ich eine Dimension von Selbstinteresse mich mit/als Teufel oder dämonisch zu identifizieren um Isolation zu rechtfertigen.

Sonntag, 14. April 2013

Wie ein gebrochenes Bein zu einen Mindfuck wird - Teil 1


Ok, mein heutiger Punkt ist ein Unfall den ich jetzt vor beinahe 6 Jahren hatte. Wenn ich jetzt anfange darüber zu schreiben, gehe ich sofort in eine negative Erfahrung und auch einen gewissen Widerstand wo ich glaube ich wüsste nicht worüber ich schreiben sollte. Der Punkt ist nicht ganz einfach sondern eher vielschichtig und ich sehe das ich mich auf der einen Seite selbst beschuldige und mir über mich selbst ärgere weil ich mir „so was angetan habe“ oder es so weit habe kommen lassen und darin ist eine Art Trauer und Emotionalität mit mir, meinem eigenen Körper gegenüber ein tiefer Schmerz sozusagen irgendwie auch einiges an Selbstmitleid, nicht wirklich im „negativen Sinn“ will ich schreiben, und das mich der Unfall zu einem „Anhalten“ und „Nachdenken“ gebracht hat. Ich bin danach eher in eine Depression gegangen und habe habe auch mein Verhalten nicht wirklich geändert sondern im Grunde weitergemacht mit schädlichen Verhalten die erst mit zur Kreation der Situation/des Unfalls geführt haben.

Tatsächlich hat mit der Unfall zwar „runtergebracht“(-) und aus einer Perspektive auf einen neuen Weg gebracht, aber ich sehe das ich mich dann lange Zeit dahinter versteckt habe und damit gerechtfertigt habe „wieso“ ich weiter so mache wie zuvor und keine Verantwortung für mich selbst übernehme – Im Grunde habe ich hier den Unfall und dann mein Bein und meinen Körper im Ganzen dafür beschuldigt wieso ich nicht mehr aus mir/meinem Leben mache, wieso ich nicht mit anderen teilnehme/kommuniziere und wieso ich mich dazu nicht gut genug fühlte.

Auf der anderen Seite mache ich den Unfall dafür verantwortlich das ich überhaupt zu studieren angefangen habe und „das dies hat passieren müssen“ das ich überhaupt „mal aufwache“, was wie ich sehe, eher die Rechtfertigung und der positive Oberfläche, im englischen würde ich schreiben „Veil“ ist um nicht zu sehen, erkennen und verstehen was darunter liegt – Ich sehe das ich mir nicht wirklich vergeben habe was ich gemacht habe und auch wie dieser ganze Punkt sich weiter ausgespielt und ausgewirkt hat in meinem Leben. In Wirklichkeit beschuldige ich mich selbst und bereue den ganzen Punkt immer noch, sprich ich trage eine Last mit mir herum.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich mir nicht verzeihen kann was ich mir selbst angetan habe indem ich in meiner Dummheit und Selbst interessiertem Wahn einen Unfall gebaut habe wodurch mein Knie gebrochen wurde was mein Leben und Selbst in dieser Realität beeinflusst und beeinflusst hat.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich alles kaputt gemacht habe und immer alles kaputt mache, selbst schuld und und ein verdammter idiotischer Volltrottel bin weil mir so was passiert ist.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben meine Freunde und Bekannte im Krankenhaus abzuweisen und zu denken und zu glauben sie sind nur hier um Mitleid zu heucheln und eigentlich lachen sie hinter meinem Rücken und reden schlecht über mich weil ich so ein Vollidiot und Krüppel bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich in gehässiger, boshafter Weise herunterzumachen, mich zu beschimpfen, zu beschuldigen und zu verspotten als ich mit gebrochenem Bein im Krankenhaus lag, anstatt mir selbst zu vergeben und mich selbst anzunehmen um mir bei der Heilung zu helfen/mich zu unterstützen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben hart und unverzeihlich mit mir selbst zu sein und anstatt mich in Selbst-Akzeptanz anzunehmen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu versuchen meinen Zustand und Schmerzen mit Schmerzmitteln zu unterdrücken, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich damit in Wirklichkeit versuchte die „Annahme und Akzeptanz“ in Trennung von mir selbst zu finden, die ich mir selbst nicht geben wollte oder glaubte mir nicht geben zu können.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen das ich in und nach dem Unfall komplett Ego-Bessessen war und die Momente in denen mir dämmerte was passiert ist und was dies wirklich bedeutet sofort versuchte weg zu drücken indem ich sie lächerlich machte oder das positive Finzel darin suchte, abgehoben von der physischen Realität, so das ich mich nie wirklich mit mir selbst und meinen wahren Gefühlen/Reaktionen auseinander setzen musste.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben als ich im Krankenhausbett lag und meine Wunde und die Klammern saß die diese zusammenhielten mit einer energetischen Erfahrung von Abscheu und Ekel und Trotz zu reagieren in einer Weise wo ich so tat als wäre das alles nicht real, dies könnte mir nicht passiert sein, in dem Versuch mich von mir selbst zu trennen und das Geschehene zu verleugnen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen das ich mir in dem Moment nicht selbst begegnen wollte und damit meiner Konsequenz, dem Wie, wo, wann, warum ich diesen Moment und diese Situation als meine Konsequenz selbst kreiert habe – darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert haben mich dafür zu entscheiden weiter vor mir selbst wegzulaufen, auch mit gebrochenem Bein.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben meinem Bedauern zu begegnen, meiner Konsequenz ins Auge zu schauen und mich bereits viel früher zu ändern.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich in Angst und Scham zu verstecken.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben immer noch zu bereuen und mich schuldig zu fühlen das ich mich nicht früher gestoppt habe als meine beiden Beine noch gesund waren.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben dankbar zu sein das ich einen funktionieren Körper habe, gehen, laufen, stehen, arbeiten und mich so gut wie uneingeschränkt bewegen kann.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben mich nicht mehr richtig bewegen zu können.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben das ich mein Bein nicht mehr richtig zusammenwächst, amputiert werden muss oder steif bleibt und das ich mich dann in der Folge in dieser Welt nicht mehr alleine durchbringen kann, sondern immer auf die Hilfe, Unterstützung und Gutmütigkeit angewiesen und von anderen Abhängig sein werde.

Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken, glauben und die Projektion zu kreieren das ich immer andere als Krücke/Stütze brauchen werde.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben behindert und/oder gelähmt zu sein/werden.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben im Krankenhaus Bett zu denken und zu glauben, mir immer wieder vorzusagen „Mein Leben ist vorbei, ich bin am Ende, fertig, was soll nur aus mir werden, was soll ich nur machen“

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mich nach dem Unfall in ein negatives Angst-Bild meiner Selbst versklavt habe indem ich so existiere und mich so sehe als sei „ich für immer behindert“ und eingeschränkt in allem was ich machen und tun will, ohne dabei zu sehen, erkennen und verstehen das ich mit meiner Angst, dem Selbstmitleid und dem Bedauern dieses Bild als Charakter/Persönlichkeit erst richtig in meinen Körper und mein Selbst „eingraviert“ habe, durch die ständigen Gedanken, Emotionen und Reaktionen und das ich damit, anstatt mich wirklich zu unterstützen und diese Zeit in Selbst-Vertrauen durchzustehen, alles nur noch schlimmer machte.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich in dieser Zeit aus der initialen Angst eine weitere Persönlichkeit/Charakter kreiert habe um alles, den Missbrauch den ich in mir/gegenüber mir selbst zugelassen und akzeptiert habe, noch weiter zu unterdrücken.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich der Zeit im Krankenhaus und danach meine Selbstzweifel und meinen Selbstbeschuldigungen mit Schmerzmitteln, Zigaretten und gedanklicher Manipulation wie Verleugnung unterdrückt habe, um irgendwie „das positive darin zu finden“.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich „den starken Mann“ spielen wollte und meine Bekannten und Verwandten emotional absichtlich auf Distanz hielt, um nicht meinen eigenen emotionalen Reaktionen wie Gefühlen, Schmerz begegnen zu müssen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich gegenüber meinen Mitmenschen weiter ablehnend, gehässig und teils auch aggressiv wurde, wenn sie mir ihr Mitleid aussprachen, weil ich mich selbst dafür beschuldigt und gehasst habe was mir passiert ist, oder mehr noch was ich in meinem Leben bis Dato in mir selbst/meinem Leben zugelassen habe und mir nicht verzeihen wollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich den Teil von mir selbst der Verzeiht und Vergibt, konsequent und systematisch unterdrückt habe, weil ich denke und glaube ich hätte etwas falsches, unverzeihliches gemacht und keine Vergebung verdient.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben Vergebung ist etwas das man sich verdienen muss, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das Selbstvergebung eine Entscheidung von einem Selbst ist sich selbst bedingungslos zu vergeben und zu anzunehmen.