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Freitag, 1. Mai 2020

Ode an die Selbst-Anwendung - Tag 659


Heute möchte ich eine kleine Ode an die Selbst-Anwendung singen, womit ich – ohne es bewusst zu wollen – an meinen letzen Blog über die Anwendung von Wissen anknüpfe.


Gestern morgen hatte ich eine wirklich depressive Stimmung und ein Gefühl von Macht- und Sinnlosigkeit in mir, eine Dumpfheit und Lethargie die ich recht gut “kenne” - sprich ich “WEIß” wer ich in/als die Erfahrung bin und ich kenne mehrere mögliche Ursachen dafür in mir. Es fiel mir wirklich schwer zu meinem Rhythmus zurück zukehren morgens als erstes eine Runde um die Weiden zu drehen und es fiel mir weiterhin schwer mich überhaupt vorwärts zu bewegen – ich bin zu sehr in meinem Kopf und in meinem Gedanken gefangen, ich denke an den bevorstehenden Tag und was ich machen möchte oder sollte. Ich bin wirklich irritiert davon, dass ich denke. Meine “Erkenntnis” das “ich denke” aber es “nicht stoppen kann (Machtlosigkeit) macht mich nur noch irritierter – in der Tat bin ich ärgerlich, schon fast wütend, mit mir selbst und damit, dass ich trotz besserem Wissen “denke” und Sachen projiziere.

Als ich wieder am Haus ankomme, bin ich immer noch lethargisch und schleppe mich in die Wohnung – ich mache mir Kaffe und setze mich hin um an meiner DIP Lektion weiter zu schreiben. Es dauert keine 10 Minuten und ich bin in einer vollkommen anderen Stimmung und einem anderen Zustand. 

Der Akt des Schreibens, meine physische Präsenz erdet mich und bringt mich aus meinem Bewusstsein, aus dem Denken, aus dem Projizieren, aus den emotionalen Strömungen und Energie in meinem Körper – Der Fokus auf den Moment erlaubt mir “nicht zu denken” und mich auf das zu fokussieren, was ich mir im Schreiben anschauen will. 

Mir wird klar, dass ich mich in meiner Selbst-Arbeit genau damit beschäftige, was ich erfahre und meine Erfahrungen von Lethargie die Punkte von Machtlosigkeit wieder-spiegeln, die ich mir in meinem Schreiben VERGEGENWÄRTIGE – ich meine, das Wort sagt es schon so wunderschön: Ich bringe die Dinge/Punkte in meinem Bewusstsein in die GEGENWART, die einzige Zeit und der einzige Ort in der ich sie als mich ändern kann.

Ich erkannte, dass die Entscheidung mich morgens hinzusetzen und zu schreiben, meine ganze Erfahrung von mir selbst und so meinen ganzen Tagesablauf verändert hatte. Eine tiefe Dankbarkeit und Freude mir Selbst gegenüber kam in mir auf. Es ist eben auch die Erkenntnis - und noch wichtiger: die ERFAHRUNG-, dass ich NICHT machtlos bin, sondern meinen Zustand/meine Erfahrung ändern kann. Dieser Punkt ist sehr wertvoll, da er die Tür zu weiterer Veränderung aufschließen kann, wann immer ich ihn ANWENDE.

Mit den Erfahrungen, Gedanken und Reaktionen die wir tagtäglich machen begegnen wir immer der Vergangenheit, denn unsere Gedanken, Erfahrungen und Reaktionen entspringen Erinnerungen in unserem Bewusstsein in denen wir uns, und unsere Erfahrung von uns selbst, definiert und festgelegt haben – Physische Handlungen, wie das Schreiben, oder das Sprechen (gesprochene Selbst-Vergebung) haben die Macht und Eigenschaft uns aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu bringen und geben uns damit die Möglichkeit und Kraft zu HANDELN. 

Es ist unmöglich in der Vergangenheit zu handeln. Das heißt es ist unmöglich in/aus einer ENERGETISCHEN ERFAHRUNG/ENERGIE heraus zu handeln, eben weil wir darin gar nicht anwesend/präsent sind.

Als ich mich auf den Weg zur Arbeit machte, war ich motiviert, frisch und präsent und minimale Lethargie konnte ich noch in meinem Körper feststellen. Als ich auf eine Nebenstraße bog, hatte ich einen Gedanken/eine Projektion daran, dass ich heute weiter an meinem Exposee arbeiten sollte. Der Gedanke war mit Widerstand/Widerwillen verbunden und erzeugte eine Reaktion von Selbst-Urteilen, Unterdrückung/Verleugnung und Angst in mir – ich sprach Selbst-Vergebung und eröffnete mir verschiedene Dimensionen des Punktes, was darin mündete, dass ich präsent, belebt und motiviert war meinen Tag anzugehen. Wieder erkannte ich, dass dieser “kleine Moment” von Selbst-Vergebung eine große Wirkung auf meinen Zustand, meine Erfahrung und damit meine Interaktionen mit meiner Welt/Realität und anderen Menschen hat.

Also, dieser Blog ist im Grund ein kleines Schreiben der Anerkennung und der Ermutigung an mich selbst und meiner Fähigkeit mich selbst in Momenten zu ermächtigen meinen Kurs, meine Erfahrungen und Handlungen und somit auch mein Leben zu verändern.

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Samstag, 16. November 2019

Programme: Angst vor dem Hängenbleiben/Steckenbleiben_Teil1 - Tag 654


It´s Blog-Time again! Heute nehme ich mir einen Punkt vor der nicht direkt “akut” in meinem Leben oder zumindest meinem Gewahrsein ist, der mir allerdings durch ein Eqafe-Interview zum Thema Unterdrückung ins Bewusstsein gebracht wurde. Im Interview wurde darüber gesprochen, dass in einem Menschen beim Hören von Information zum Beispiel der Gedanke/die Angst aufkommt “sich im Bewusstsein zu verlieren” und das der Mensch dann durch diesen Gedanken/diese Angst auf das Gehörte reagiert, weitere Gedanken und Reaktionen generiert und dann damit tatsächlich das “schafft”/kreiert was der Gedanke/die Angst sagt: er verliert sich im Bewusstsein – der springende Punkt (für mich zumindest) kommt hier: Der Gedanke/die Angst “sich im Bewusstsein zu verlieren” ist ein PROGRAMM.

Ich sah, dass ich ein ähnliches Programm in mir habe und zwar die Angst “stecken zu bleiben” “hängen zu bleiben” oder “gefangen zu sein” - hier werde ich mal bei die Formulierung “hängen bleiben” verwenden, weil sie in meinem Denken und Sprechen am geläufigsten ist = meine Sprachprogrammierung arbeitet mit “hängen bleiben”, dass hört sich richtig nach “mir an” “das könnte “ich gesagt haben” lol und tatäschlich sage ich das immer noch manchmal...

Ich habe eine Angst in mir auf bestimmten Erfahrungen, Personen, in Situationen, Kreisen und so weiter “hängen zu bleiben”, was soviel bedeutet wie ich bin “für immer in diesem Zustand, in dieser Situation, dieser Rolle, diesem Kreis und kann mich aus irgendwelchen Gründen nicht daraus befreien oder weiter bewegen” - diese Vorstellung erzeugt einen regelrechten Widerwillen, eine Ablehung und Rebellion in mir, ich bin bereit Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen um mich aus einer Situation zu befreien dich ich als limitierend/beengend erfahre/empfinde, was dazu führt das ich dazu neige “gegen externe Punkte/Situationen/Menschen zu kämpfen” während der eigentliche Ausgangspunkt/Ursache meiner Erfahrung/Angst vor dem “Hängenbleiben” IN MIR zu finden ist = ganz einfach in dem PROGRAMM, der Angst/Gedanken an das “Hängenbleiben”, was der oben beschriebenen Erfahrung von “Einengung, Beschränkung, Limitation, Repetation, Erfahrungsschleife” entspricht...es ist eigentlich so was wie eine “Platzangst”, nur im Bezug auf den “Mentalen Raum”.

Eine weitere Dimension der Konsequenzen meiner Akzeptanz und Erlaubnis dieses Programms in mir/als mich ist, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt geglaubt habe, dass diese Angst “real sei” und mich in Wirklichkeit davor “schützt” bestimmte “Fehler zu machen” und davor eben “hängen zu bleiben” - in einer Beziehung, auf bestimmten Substanzen, in bestimmten Mustern, in Anstellungsverhältnissen, in einem bestimmten “Status” (finanziell, professionel), und eben den Kern der Sache betreffend IN BESTIMMTEN CHARAKTER-Eigenschaften/Persönlichkeitszügen – was wie ich jetzt sehe eine bestimmte “Angst vor/Wiederstand gegen” meine “Ego” in mir erzeugt hat und verschiedenste VERMEIDUNGS-Strategien zur Folge hatte. Genau diese Vermeidungs-Strategien sind ein Problem, weil sie das Programm “Angst vor dem Hängenbleiben” so effektiv machen. What resists persists – und Wiederstand ist der Kern von Vermeidung.

Wenn ich bestimmte Punkte/Erfahrungen – sei es in mir oder der externen Welt/Realität – immer vermeide, wird meine Beziehung dazu immer die Selbe bleiben, damit bleibe ich per Definition auf an/auf/in dem Punkt hängen/stecken und das Programm erfüllt seinen Zweck.

Ich vergebe mir selbst, zugelassen und akzeptiert zu haben, dass ein Program als “Angst vor dem Hängenbleiben/Steckenbleiben” in mir als ich existiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben für immer in einem bestimmten Zustand oder einer limitierten Erfahrung zu existieren und zu bleiben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, diverse externe Punkte/Erscheinungen für die Erfahrung von “Hängenbleiben/Feststecken/Stagnation” verantwortlich zu machen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Ursache in mir selbst zu suchen und zu finden ist, nähmlich in dem Programm von Angst, welches eben genau die ERFAHRUNG von Hängenbleiben/Feststecken/Stagnation erzeugt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf Momente, Situationen, Personen , Beziehungen die ich als “limitation, Hindernis, Wiederholungschleife” wahrnehme, mit Angst zu reagieren und so in eine Panik/Angst zu verfallen womit ich der Definition/Wahrnehmung von Limiation, Hinderniss, Wiederholung Energie und damit Macht in mir gebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Programm “Angst vor dem Hängenbleiben/Stagnation/Feststecken/Gefangensein” besonders in mir aufkommt BEVOR ich irgendetwas NEUES mache/machen will oder mir auch nur “vorstelle” etwas für mich “aussergewöhnliches” zu tun, eine neue Erfahrung zu machen, die aus dem Rahmen meiner “Selbst-Definition” fallt – so hatte ich zum Beispiel vor meiner letzten beruflichen Entscheidung massive “Zweifel”/Gedankenprozesse “ob dies das richtige sei” “was wenn es mir nicht gefällt” die mit einer Erfahrung von “unveränderlichkeit” einhergingen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Angst “Hängenzubleiben/ Steckenzubleiben/gefangen zu sein” mit Neuem, Entscheidungen und Gelegenheiten zu verbinden, was dazu führt dass ich immer in den Erfahrungen/Mustern von mir verweile, die ich schon kenne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Was wenn es mir nicht gefällt”, worin ich eine Angst vor Unannehmlichkeiten in die Zukunft projiziere und als Grund akzeptiere etwas gar nicht erst zu tun/zu probieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich wann immer ich etwas neues mache/eine neue Erfahrung mache, dann auch einen neuen Ausgangspunkt habe von dem ich mich neu ausrichten und weiter gehen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich im Externen/Aussen zu keinen substanziellen Abmachungen/Beziehungen verpflichten zu wollen in der Angst dadurch stecken/hängen zu bleiben und gebunden zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert haben Beziehungen und Kontakte zu vermeiden in der Angst, dadurch unfrei und gebunden zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Programm der Angst vor dem Hängenbleiben/dem Steckenbleiben in mir durch Erinnerungen an bestimmte Erfahrungen zu bestätigen/validieren – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Erfahrungen bereits TEIL des Programms geworden sind und mit durch die Angst Hängenzubleiben ERZEUGT wurden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Reaktionen von “Angst” und der Gedanke “Was wenn dies immer so bleibt/ich möchte nicht das das immer so bleibt” eine Art “panischer Reaktion” in mir erzeugen durch die ich dem Gedanken/der Angst im Bewusstsein eine Dimension von Realität in meinem physischen Körper gebe – ich MACHE/KREIERE die Wahrnehmung/Erfahrung das ich “hängen/stecken bleibe” in einer bestimmten Erfahrung/energetischen Reaktion, indem ich AUF die Erfahrung/Reaktion mit der ANGST reagiere und sie damit mit Energie auflade und sie so “größer mache” ... was bedeutet, dass der energetische Eindruck länger in meinem Bewusstsein zurück “bleibt” und stärker ist, also ohne die programmierte Reaktion.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich durch meine Reaktionen von Angst im Programm “Angst vor dem Hängenbleiben” von einer Erfahrung oder einem Punkt trenne und so tatsächlich “mental daran hängen bleibe”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Angst/der Gedanke des “Hängenbleibens” rein mental/im Bewusstsein existiert, da die physische Realität ein kontinuierlicher Prozess der Veränderung, indem jeder Moment neu ist, und kein Moment zweimal vorkommt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass “Programme” im Bewusstsein verschiedene Trigger-Gedanken haben können und, dass es diese Gedanken sind, die den “Ausführungsbefehl/Eingabebefehl” für das Programm darstellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass ein Programm im Bewusstsein eine oder mehrere “Energien/Emotionen” hat, die es antreiben und mit denen es arbeitet.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ein Programm im Bewusstsein ein “Installationdatum” hat, also den Moment in dem es im Bewusstsein installiert wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass es einen Grund/Gründe gibt wieso ich ein Programm in mein Bewusstsein kopiert/installiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ein Programm in meinem Bewusstein auf bestimmte Weise arbeitet/funktioniert und durch seine Funktion zu bestimmten Konsequenzen in meinem Denken und Handeln führt und so Auswirkungen auf mein Leben und das Leben anderer in meiner Umwelt hat.

Wenn und sobald das Programm, “Angst vor dem Hängenbleiben” in mir aufkommt – stoppe ich mich und atme – ich übernehme Verantwortung für mich selbst und die Erfahrung von Angst in mir, indem ich die Angst/Erfahrung in einem Atemzug lösche und entlasse.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass der Gedanke “immer ein einem Zustand zu bleiben” “Was wenn ich für immer so bleibe” nicht real ist und nicht die Wirklichkeit abbildet, da die physische Realität immer im Prozess der Veränderung ist, und kein moment dem anderen gleicht – in tatsächlich spiegelt der Gedanke mehr ein Verlangen des BEWUSSTSEINS wieder – daher kann die Erfahrung des “Hängenbleibens” auf einem Zustand/einer Erfahrung nur eine Illusion sein. Ich stoppe die Teilnahme an dem Gedanken in vollem Gewahrsein meiner Selbst, da ich sehe, erkenne und verstehe das er nur dem Bewusstsein dient und nicht der Realität ent-spricht.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass ich wenn und sobald ich an einem Gedanken-Programm in meinem Bewusstsein teilnehme – das mit einer Energie, zum Beispiel Angst, verbunden ist - diese Energie in meinem Bewusstsein in meinem Körper generiert und aufgeladen wird, was zur ERFAHRUNG dieser Energie/Angst im Physischen führt und die Illusion erzeugt, dass das, was ich erfahre “real” sei – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich die Erfahrung in meinem Bewusstsein selbst KREIERT habe und nun erfahre...in Trennung von der Realität/vom Leben als Ganzes.

Wenn und sobald ich sehe, dass der/ein Gedanke “Was wenn ich dieser Zustand für immer dauert” verbunden mit einer Energie von Angst in mir aufkommt – stoppe ich mich und atme – ich realisiere dass ich hier bin im Physischen, in meinem Körper in der physischen Realität die sich ständig verändert und voranschreitet – ich atme und bringe mich in Einklang mit der physischen realität.

Wenn und sobald eine Projektion/Angst vor “Unannehmlichkeiten” oder von dem angeblichen “Aufwand” in mir aufkommt, der mit einer bestimmten Entscheidung/einer neuen Erfahrung in mir verbunden ist und angeblich einhergeht – stoppe ich mich und atme – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass diese Projektion nicht der Realität entspricht und absolut trügerisch ist, besonders wenn sie mit ENERGIE/einer Energetischen Erfahrung verbunden ist und daherkommt – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass die Projektion mir nicht die Realität der Zukunft zeigt – weil diese nicht existiert – sondern das was mir mein Bewusstsein als Verhaltensmuster/Erfahrung - basierend auf VERGANGENEN ERFAHRUNGEN anbietet – deshalb stoppe ich meine Teilnahme an der Energie/Projection und halte mich an die physische Realität und tatsächliche Handlungen. Ich fordere mich dazu auf selbst-bestimmt und kreativ neue Verhaltensmuster und Erfahrungen zu schaffen und zu leben, die mir selbst als Leben tatsächlich dienen und mich dabei unterstützen die beste Version meiner Selbst zu sein, die ich sein kann.

Ich bestimme mich dazu, mich nicht länger von angeblichen Unannehmlichkeiten, dem Aufwand oder den Hindernissen die mein Bewusstsein projiziert, abschrecken oder einschüchtern zu lassen, sondern diese im Gegenteil als ERMUTIGUNG zu verstehen, meiner ursprünglichen Entscheidung treu zu bleiben und diesen Punkt in die TAT umzusetzen.

Ich sehe, erkenne und verstehe wie ich durch die Verleugnung und Vermeidung von substanziellen Beziehungen mit anderen Menschen und meiner Umwelt – anstatt frei – in Wirklichkeit in meiner eigenen Angst gefangen, unfrei und sehr limitiert geworden bin – ich sehe, erkenne und verstehe dass wahre Freiheit vorraussetzt, dass ich die “Wahlmöglichkeit habe/gebe/lasse” und dennoch das wähle was mich/alles Leben freier/unabhängiger macht und das der Entzug von Wahlfreiheit keine echte Freiheit sein kann sondern ein “frei gewähltes Gefängniss” ist, dass ich nach der Zeit aufgeben muss, da es seinen Dienst/Zweck erfüllt hat.


Mittwoch, 27. März 2019

Alleine Sein und Einsamkeit - Teil 2

Es ist interessant, denn ich „dachte“, oder war mir noch im Sommer ziemlich sicher, dass ich über diese Emotion/Energie hinaus gegangen oder gewachsen bin, doch die Realität belehrt mich eines Besseren und die Anzeichen waren die ganze Zeit da...das ich sehe ist, dass ich durch die Erfahrung von „Verlust“ gegangen bin...jedoch noch nicht die von „Einsamkeit“, Alleinsein, und dass es in der Erfahrung/Angst vor dem „Verlust“ meiner gewohnten Beziehungen, Partnerin, Freunde und Umgebung den ich letztes Jahr kreierte, empfand und erlebte, eigentlich die Angst „vor dem Alleinsein“ die „Einsamkeit“ war vor der mir graute...Allein in dieser Welt zu sein. Lol, schon allein wie ich das schreibe erzeugt eine gewisse Sentimentalität in mir, fast Wehleidigkeit und Selbst-Mitleid. Definitiv interessant, hätte ich irgendwie nicht erwartet, dass sich hinter/unter der Erfahrung von „Verlust“, als nächste Schicht, die von „Einsamkeit“ auftut...doch irgendwie ist/war es offensichtlich.

Wenn ich es mir anschaue, hab ich mich in einem Leben, besonders ab dem Teenageralter – genauer ab dem Kinderalter, als ich in die Schule gehen musste – oft sehr einsam und allein gefühlt, alleingelassen und ausgesetzt, was noch mal eine speziellere Schattierung der Erfahrung ist, die mit Beschuldigungen und Groll gegenüber meinen Eltern bzw. auch „dem System/der Welt“, später im allgemeinen den Beziehungen in meiner Welt gegenüber, durchsetzt war. Ich denke, dieser Groll, war der Grund, dass ich in meinem Ego/Bewusstsein „Beziehungen den Rücken zugedreht habe“ im Grunde sagend „Leck mich... - Scheiß drauf“ „Ich will brauch dass nicht“...aber in Wirklichkeit blieb ein tiefer Hunger eben nach Bezug, Beziehungen, Nähe … die Einsamkeit blieb und wurde zu einer Triebfeder, die mich in diverse Beziehungsmuster und Konstellationen/Beziehungskontexte katapultierte die mir heute als schon beinahe surreal anmuten. Jedoch, interessant, im Licht diese neuen Verständnisses, bereue ich diese Vergangenheit nicht – ich war definitiv auf der Suche nach mir Selbst.

Ein weiterer, anschließender Punkt ist es mit diesem Punkt von „Einsamkeit“ und Alleinsein, nicht „hart“ mit mir selbst zu sein, mich selbst zu bestrafen oder zu besschuldigen, denn damit „lasse ich mich auch noch selbst allein“ und entfremde mich noch mehr von mir selbst – Worte, die hier in mir aufkommen sind Sanftmut/Sanftheit, Verständnis, Annahme und Geduld – auch etwas Direktheit in der Sanftheit damit die Annahme meiner der Teile von Bedürfnissen, Wünschen, Sehnsüchten nach Beziehung/Sex, Nähe, Intimität, Berührung, Zärtlichkeit nicht wieder zu einer Selbst-Manipulation wird. Es geht darum mich wirklich zu verstehen. Mit mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die emotionale energetische Erfahrung von Einsamkeit und Alleinsein in mir zu verleugnen und zu ignorieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Einsamkeit in mir zu verleugnen, zu verstecken und zu ignorieren weil ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu glauben dass ich mit Einsamkeit und dem Alleinsein nicht umgehen kann und mir nicht helfen kann, weil Einsamkeit einfach weh tut/schmerzt und deshalb will ich um jeden Preis vermeiden der Erfahrung von Einsamkeit zu begegnen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrung von Einsamkeit von „Alleinsein“ schmerzt und weh-tut anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es nicht dass „Alleinsein“ selbst ist, als physische Erfahrung, die „schmerzt“ sondern meine Gedanken darüber, wobei ich in Gedanken Erinnerungen aufrufe an „vergangene Zeiten“, in denen ich positive Erfahrungen und „soviel Spaß“ mit meinen „Freunden“ oder engen Beziehungen hatte, was mir gut gefallen hat, dass ich es nicht „vermissen“ möchte, aber genau dass nun tue.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass ich bereits vor fast einem Jahr angefangen habe diese Erfahrung von Einsamkeit der ich nun begegne in mir auszulösen und zu generieren, was mir zeigt, dass die Erfahrung/Energie „nix neues“ ist, sondern in Wirklichkeit ein Produkt recycelter Erinnerungen/Energien – hier für mich um dieser Verschmutzung meines Wesens/Gewahrseins ein für alle mal zu begegnen und mich von den dazu gehörigen Konstrukten zu reinigen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es mir in Wirklichkeit weh-tut und mich schmerzt, dass ich an vergangenen Erfahrungen in/als Erinnerungen in meinem Bewusstsein festhalte und damit in der Gegenwart eine Erfahrung von „Verlust“, Einsamkeit und Minderwertigkeit erzeuge durch die ich mir selbst schade.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich die Erfahrung von „Verlust“ und „Trennungschmerz“ jedes mal aufs neue aktiviere und auflade wenn ich an den Erinnerungen an vergangene Momente/Beziehungen teilnehme und damit dem Konstrukt/der Erfahrung von Einsamkeit Futter gebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben „ich habe es verdient einsam zu sein“ und „an Einsamkeit zu leiden“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an Einsamkeit festzuhalten als eine Methode der Selbstbestrafung und Selbst-Verurteilung anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass Einsamkeit ein Bewusstseinskonstrukt und eine Erfahrung/Energie im Bewusstsein ist die die nur dazu dient dem Bewusstsein Energie zu liefern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich für die Einsamkeit in mir zu schämen – weil ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass die Einsamkeit in mir als Resultat von „Alleinsein“ ein Indiz dafür sei, dass etwas mit mir/in mir/an mir nicht stimmt und/oder nicht in Ordnung sei – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesem Verstecken, Unterdrücken und Verleugnen der Einsamkeit vor mir selbst, eine „Abwärts-Spirale“ oder/und negative Rückkoplungs-Schleife in mir in Gang zu setzen, die meine Selbst-Erfahrung „immer negativer“ macht, und die einzige „Lösung“ oder Ausweg um die Energie/Erfahrung von Einsamkeit zu lindern erscheint die Erfahrung von Beziehungen zu sein.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen welche Beziehung und Wechselwirkung zwischen den Emotionen und Bewusstseinskonstrukten von Einsamkeit und Eifersucht existiert, wobei Einsamkeit die negative Grundenergie/Selbst-Definition ist, welche den Treibstoff für dass System von Eifersucht liefert.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Beziehungen und darin andere Menschen zu benutzen und zu missbrauchen in einem Versuch der Energie/energetischen Erfahrung von Einsamkeit in mir zu entkommen, mit all den missbräuchlichen/negativen Konsequenzen die dies mit sich bringt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass man einer illusionären Erfahrung/Illusion - etwas das nicht physisch /real ist - nicht entkommen kann, die Herangehensweise ist fehlerhaft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Verleugnung, Unterdrückung, Verurteilung und das Verstecken der Erfahrung von Einsamkeit/Angst vor dem Alleinsein einzig und allein wieder dem Bewusstsein in die Hände spielt, denn dadurch wird die Erfahrung/Energie „vergraben“ und bleibt unangetastet, unerforscht und kann damit auch nicht geändert oder durchschritten werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich gegenüber der Erfahrung/Energie von Einsamkeit zu viktimisieren in dem Glauben, dass ich diese Erfahrung/Energie ohnehin nicht ändern könne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass ich der Erfahrung/Energie von Einsamkeit unterlegen bin – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich sie in Wirklichkeit als eine Form von Manipulation benutze und benutzen will um mich selbst als einzigartig/besonders auszuzeichnen und auf eine schräge Art Aufmerksamkeit/Sympathien zu generieren. (Mitleid/Selbst-Mitleid)


Ich bestimme mich dazu die Erfahrung von Einsamkeit direkt zu adressieren, ihr mit Mut zu begegnen wenn und sobald sie in irgendeiner Form in mir existiert oder aufkommt.

Ich bestimme mich dazu einzusehen und zu erkennen, dass nicht die Tatsache Schmerz oder Leid in mir erzeugt, dass/wenn ich für eine bestimmte Zeit mit mir selbst allein bin – sondern die Gedanken daran, dass ich getrennt bin von denen die ich angeblich liebe oder geliebt habe. Darin stoppe ich die Kreation von Schmerzen und Leid in mir wenn ich alleine bin, indem ich aufhöre an den Gedanken teilzunehmen in denen ich an den scheinbaren Verlust vergangener Zeiten denke.

Ich verpflichte mich dazu, emotionale Erfahrungen/Energien die in mir aufkommen nicht zu ignorieren, zu verdrängen oder zu verleugnen, denn ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass dies keine Lösung ist sondern dadurch kreiere ich die Inhalte/Konstrukte um ihnen dann „später“ in akkumulierter Form wieder zu begegnen.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass ich durch Verleugnung erschaffe. Daher: Widerstand ist zwecklos, denn ich kann mich selbst nicht belügen oder verleugnen – wer ich wirklich bin wird dass aufbringen und verstärken was ich „nicht sehen will solange bis ich mich wirksam stelle und verändere“.

Ich bestimme mich dazu, nicht länger gegen meinen eigene Prozess der Selbst-Veränderung und Selbst-Ehrlichkeit zu arbeiten sondern mit der Erkenntnis in Übereinstimmung zu bringen, dass der Prozess des Lebens, der Einheit und Gleichheit ist wer ich bin.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der Hauptgrund wieso ich zugelassen und akzeptiert habe mich für Einsamkeit zu schämen, sie zu fürchten, zu verurteilen oder zu verleugnen ist, dass ich mich selbst/in und als Einsamkeit NICHT VERSTEHE.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen WIE sehr ich durch und von meinem eigenen Bewusstsein manipuliert und beeinflusst werde – dass ich mir nicht erlaubt habe die offensichtliche Bewusstseinsmanipulation und Kontrolle zu sehen, erkennen und verstehen – wenn noch Monate bevor ich umgezogen bin und mich überhaupt in die Situation begebe „alleine zu sein/zu wohnen“ die energetische Erfahrung von „Einsamkeit/Alleinsein/Verlust“ mit all den emotionalen Anhaftungen in mir aufkommt und ich akzeptiere und glaube dies ist wer ich bin und sein muss – worin ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese PROJEKTION gleichermaßen ein GESCHENK sein kann – denn darin finde ich hübsch verpackt/verschnürt all die Punkte/Selbst-Definitionen/Anhaftungen welche die Bewusstseinskontrolle darstellen und ermöglichen und umgekehrt eben genau die Schlüssel zur Selbst-Befreiung und Selbst-Bestimmung darstellen.

Journey Tag 646

Dienstag, 26. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 1: Geld

21-Tage-Blog Challenge und ich habe eine ziemlichen Wiederstand, einen schleichenden Wiederstand – Grund genug um diese 21-Tage Herrausforderung anzunehmen und mich dadurch selbst zu unterstützen wieder regelmäßig zu schreiben/blogen...tatsächlich kommen vielfältige Gründe/Ausreden/Erfahrungen in mir auf wieso ich es NICHT tun sollte, das ich es nicht durchhalte und dergleichen...aber es braucht wirklich nur eine Entscheidung und die Entschlossenheit diese Entscheidung immer wieder zu leben bis es vollbracht ist 21 Tage lang – es gibt keine Ausrede, einen kurzen/mittleren Blog/eine halbe Stunde Selbstvergebung kann man immer machen, also...

Erstes Wort/Thema ist “Geld”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, das Wort Geld mit einer Energie von “Verachtung” und “Geringschätzung” zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als Erinnerung in meinem Bewusstsein zu existieren, dass mein Vater öfter gesagt hat “Sie wollen nur unser Bestes” wenn beispielsweise Rechnungen ins Haus kamen oder Dinge bezahlt werden mussten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich benachteiligt und ausgenutzt/ausgenommen zu fühlen, wenn jemand Geld von mir will oder/und ich etwas bezahlen muss – auch wenn ich dafür eine Gegenleistung erhalte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe gereizt zu reagieren wenn ich Geld ausgeben muss oder "verliere".

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Vater zu verurteilen weil er Geld als “das Beste” definiert hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass “Geld mein Bestes” = das Beste von mir ist und bestimmt wer ich bin - das ich nicht über Geld hinausgehen kann – ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst und andere anhand von Geld zu beurteilen und durch Geld zu sehen und zu bewerten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von meinem Wert als Leben zu trennen und ihn in Form von Geld und Besitz auszulagern, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich nie wirklich davon trennen kann wer ich bin oder dem Wert der mir innewohnt, sondern dass ich die Illusion von Trennung in und von mir selbst erschaffe indem ich Beziehungen der Beurteilung und Bewertung mit externen Dingen, wie Geld oder Besitztümern erzeuge die den tatsächlichen Wert von Leben in mir als mich überdecken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben nicht genug Geld zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen wie ich mich durch die Angst nicht genug Geld zu haben, in die kollektiv vereinbarte und akzeptierte Illusion einkaufe “Geld hätte Wert”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben es sei unmöglich sich von dieser kollektiven Idee/Illusion das Geld Wert hat/ist zu befreien, da alle daran glauben und alle sie akzeptiert haben und deshalb brauche ich Geld um in dieser Welt von Illusion zu überleben denn alle glauben daran und haben es akzeptiert das Geld Leben kauft/kaufen kann und somit ist Geld mehr Wert als Leben, was nur ein Mindfuck sein kann, denn ohne (menschliches ) Leben kein Geld, Leben ist fundamental – Geld eine Erscheinung die aus und im Leben entstanden ist – wie kommt es dazu, dass nun diese limitierte Erscheinung von Leben das Leben Selbst (zumindest auf diesem Planeten) beherrscht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass Geld Teile/Ausdrücke von uns Selbst repräsentiert von denen wir uns erlaubt haben zu trennen, wie unseren Wert, unsere Verantwortlichkeit, unsere Selbstbestimmtheit – Ich sehe Geld repräsentiert unser Bewusstsein und daher ist Geld auch nicht bedeutend/wichtig für das Leben Selbst, sondern nur fürs Bewusstsein – Kein Vogel würde fürs Kirschkernverbreiten “Geld” vom Baum verlangen, genauso wenig wie man einen Kirschbaum gegenrechnen sieht, wie viel das Kirschfleisch nun Wert sei das der Vogel gefressen hatte und wie weit er den Kern deshalb transportieren müsse.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass nicht “Geld” an sich das Problem ist, sondern die Art von Beziehung die wir zu/mit Geld erschaffen haben – Geld hat “mehr Wert” als Leben – was zur Folge hat, dass wir unsere Handlungen (z.B. Arbeit) nicht mehr ihrer Sinn- und Zweckhaftigkeit wegen ausführen, sondern für Geld...Nicht der gegenseitige Nutzen oder das Allgemeinwohl stehen im Vordergrund unserer Aktivitäten, sondern Geld um uns das “Leben” in einer “Bewusstseinswirklichkeit” zu ermöglichen. Es scheint alternativlos, ist es aber nicht:

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meine Beziehung zu Geld zu re-zudefinieren, wobei ich Leben den höchsten Stellenwert gebe und Geld als ein Mittel/Werkzeug als eins und gleich mit mir selbst erkenne, begreife und nutze um das Leben zu ermöglichen, zu fördern und zu befreien.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Geld haben zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Geld besitzen zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben Geld zu verlieren und/oder zu kurz zu kommen und darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe geizig und knauserig mit Geld zu sein und zu werden worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diesen Angst-Teil und Geiz-Teil in mir zu hassen, zu verurteilen und zu verdammen, anstatt mich als diesen Teil von mir zu verstehen, transformieren und zu integrieren.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass die Angst Geld zu Verlieren und der Geiz in mir in Wirklichkeit die Angst davor ist all die Annehmlichkeiten/Dinge zu verlieren die man in dieser Welt mit Geld kaufen kann und die ein Leben lebenswert machen.

Ich bestimmte mich dazu, mich selbst von emotionalen Anhaftungen im Bezug auf Geld zu reinigen und mit Geld eins und gleich zu stehen.

Ich bestimme mich dazu zu erforschen und zu verstehen wer ich mit/als Geld bin.


Ich bestimme mich dazu meine Beziehung zu Geld zu redefinieren und zu korrigieren von einem Werkzeug und System der Kontrolle und Versklavung zu einem Mittel und Werkzeug das dem Leben dient indem ich Geld als mich so lenke das es die Befreiung und Verwirklichung von Leben als höchsten Wert fördert und unterstützt.

Weitere/Tiefere Punkte die es hier zu erforschen gilt sind Selbst-Wert, der Wert von Leben wieso/wie/wann ich mehr "Wert" auf externe oder von mir scheinbar
separierte Erscheinungen gelegt habe.

Donnerstag, 2. April 2015

Lose Enden - Tag 601


Nach längerer Blog-Pause greife mein Schreiben mit einem Prozess-Punkt wieder auf, wenn man das so nennen kann, einen Beobachtung im Bezug auf meinen Desteni-Ich-Prozess. Das ich schreibe „Prozess-Punkt“ macht mir deutlich, dass ich bisher relativ wenig über meine Teilnahme am DIP und meine Anwendung der Dinge die ich dabei durchgehe geschrieben habe. Dies ist ein Punkt von Selbst-Sabotage, denn damit beraube ich mich der Selbst-Unterstützung die ich aus der selbstbestimmten Reflexion solcher Punkte ziehen kann.

Nach dem ich meine letzte Lektion eingereicht hatte kommentierte mein Moderations-Buddy mit einem Hinweis auf eine Selbst-korrektive Aussage, die sozusagen „nicht ganz fertig“ war. Ich hatte offen gelassen „was genau ich in dem Moment/der Situation tun würde, wie ich mich korrigiere, wenn der Punkt in meiner Welt/Realität aufkommt. Damit lasse ich dem Bewusstsein die Möglichkeit „anzuknüpfen“, direktive zu ergreifen und für mich zu bestimmen was ich „tun/sein“ werde – das bedeutet also „Lose Ends“...Die Konsequenz davon war, von EINER nicht vollständig bestimmten/beendeten/fertigen/kompletten Aussage war/ist ein „Rattenschwanz“ von energetischen Reaktionen, Backchats etc. über die letzten zwei Jahre, im Grunde die ganze Art und Weise wie ich eine/mehrere Beziehungen in meiner Welt/Realität kreiert habe – oder besser gesagt wie ich akzeptiert und erlaubt habe, dass mein Bewusstsein dies FÜR mich kreiert. Der Punkt der hier durchkommt ist die Wichtigkeit davon „Dinge zu Vollenden“ „Punkte vollständig durchzugehen“ = so dass ich absolut darin „stehe“, keine Reaktion, keine Energie, keine „losen Enden“.

Un-Vollende Punkte führen zu einer ganzen Lage der „Vorbelastung“, der an-dauernden Beschäftigung mit immer dem selben Punkt … faszinierend, denn als ich, dass unvollendete Statement und den Kommentar meines Mod-Buddies durchlas, sah ich auch die Lösung wie ich den Punkt bereits vor zwei Jahren sehr einfach, selbstbestimmt und effektiv hätte lenken und beenden können. Ich sehe, dass dies eine Form und Folge von „Aufschub“ ist, in der Hoffnung meine „Wünsche/Begierden“ realisiert zu bekommen, bzw. diese zu verlieren wenn ich diese Lösung durchführe/durchgeführt hätte und so den Punkt gleich „dort und dann“ vollständig beendet hätte.

Faszinierend, wieder, denn clever habe ich mich hier in meinem Bewusstsein von meiner eigenen Selbstsabotage überzeugt und mich dazu überredet, zu glauben „ich habe keine Prinzipien“ „die Aussagen und Leitlinien/Prinzipien die ich für mich etabliert habe, dass was ich sein/kreieren/haben will ist Null und Nichtig“ „ich weiß nicht was ich will“ „ich kann mich nicht Selbst bestimmen“ „ich weiß nicht wie ich dazu stehe“ etc. - In der Angst „mich selbst“ zu verlieren, oder genauer gesagt das was ich für mich gehalten habe, die Erinnerungen, Energien, Erfahrungen, Gedanken, Projektionen, Hoffnungen etc. - hier im Kontext von (Paar-)Beziehung – habe ich Mich Selbst verloren als das Potential meine Prinzipien und dass was ich für/als mich selbst leben will zu verwirklichen. Nun, wirklich verloren ja nicht, aber vergraben unter einer Schicht von Beschäftigung/Voreingenommenhei im Bewusstsein. Zwei Jahre später und viele unnötige Konsequenzen später...bin ich an dem Punkt wo ich wieder anknüpfen kann, indem ich für mich selbst bestimme was ich tun/wer ich sein und wie ich den Punkt lenken werde wenn ich noch mal in die selbe Situation komme.

Und genau das mache ich auch in diesem Post. Die gleiche Situation ist wieder hier, mein Moderations-Buddy hat eine Bemerkung zu meinen Wortredefinitionen gemacht und dieses Mal werde ich die Chance nutzen die vorgeschlagenen Korrekturen gleich durchzuführen. Ich sehe, dass dieses Muster damit zu tun hat wie ich auf „Anmerkungen und Unterstützung von aussen reagiere“... ich mein ich hab schon geschrieben „vorgeschlagene Korrekturen“ … tatsächlich wurde nur eine Anmerkung gemacht, ich wurde auf etwas „aufmerksam gemacht“...ich interpretiere dies sofort als „Kritik“ und „Korrekturen“ und dabei sehe ich wie ich in mir selbst sofort in eine sehr strikte und ernst-hafte Form gehe, wie „Ja Sir, ich werde mich bessern, ich werde die vorgeschlagenen Korrekturen durchführen...“ - lol – wie beim Militär obwohl ich da nie war, aber dieser Ton und diese Art in mir erinnert mich an „Militär“, diktatorisch... und ist in der Tat Angst, Angst es nicht zu Schaffen – es ist als bin ich in einer Tunnelvision, einem Tunnel-Modus in dem ich „es einfach hinter mich bringen will“ und Angst habe „nicht durchzukommen“ … ich sehe mehrere Punkte und Teile in mir, die zusammenkommen um diese Erfahrung zu erschaffen, diesen Modus in den ich gehe wenn ich irgendwelche „Aufgaben, Assignments, Prüfungen“, ja Prüfungen zu bestehen habe – sehr limitiert, sehr eingeengt, constricted...“ich will es einfach nur schaffen“. Vornehmlich eine Angst davor was passiert = PASSIEREN KÖNNTE wenn ich es nicht schaffe und dass ich meine gesamte Schulzeit und auch später im Berufsleben/Ausbildung Prüfungen auf diese Art und weise zu bestehen versucht habe...ich schreibe „versucht habe“ weil ich sie eben nicht „be-Standen“ habe, nicht Stehend durchgegangen bin, ich bin in den Prüfungen nicht aufgestanden und habe gezeigt wer ich bin, sondern mehr untergegangen in Wellen von Angst, Unruhe, Nervosität, Lampenfieber, Stress.

Ich sehe, dass ein möglicher Ansatz zur Re-Definition des Wortes „Prüfung“ - was, wie ich es definiert habe, mit „Wertung/Bewertung/Urteil“ zusammenhängt, wo Ich SELBST geprüft = beurteilt, gewertet und bewertet werde – in dem Wort „Herausforderung“ liegt, eine Prüfung, kann auch eine „Herausforderung“ sein und „Herausfordern“ ist „Heraus bringen und Fordern oder Fördern“ - Wenn ich mich selbst „heraus bringe“, zeige ich „wer ich bin“ und durch Herausforderungen fördern, dass da sie mich fordern = nach vorne bringen = ich muss aktiv mit meiner Aussenwelt interagieren, mich ausdrücken, aus mir herauskommen um Herausforderungen zu bestehen – Heraus aus meiner Bequemlichkeit, aus der Comfort-Zone, dem Bewusstsein in dem ich mich verstecke (IN-Security). Ok, ganz nett...was ich hier zu Tage gefördert habe.

Im nächsten Blog werde ich auf die Anmerkung zu meinen Wortdefinitionen eingehen, heute den geöffneten Punkt mit Selbstvergebung vollenden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Kommentare und Anmerkungen meines (Moderations-)Buddies zwar zu lesen und „zur Kenntnis zu nehmen“ aber nicht darauf einzugehen beziehungsweise damit zu interagieren und den Punkt zu finden auf den sie mich hinweisen/aufmerksam machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einem Muster zu existieren wo ich die Anmerkungen und Kommentare von Menschen in meiner Welt/Realität „überlese“ aber keinerlei Support oder Konsequenzen daraus ziehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich nicht auf die Kommentare/Anmerkungen anderer höre, weil ich in einer Tunnelvision, in einem Tunnel-Modus in mir selbst bin – getrennt von dem was hier ist.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe alles, besonders Aufgaben/Prüfungen, in einer Art Tunnel-Modus zu machen, wo ich denke/glaube ich – und ich ganz allein – muss es schaffen – ich muss es allein schaffen und kein Support ist hier oder ich kann keinen Support annehmen/akzeptieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe davon auszugehen dass ich alles alleine schaffen kann und muss – anstatt zu sehen und zu erkennen wie viel schwieriger ich mir damit mein Leben mache und wie ich trotzdem unehrlich mit mir bin und in mir, ins-geheim, ständig nach Support und Unterstützung/Hilfe Ausschau halte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ehrgeizig zu sein und zu denken und zu glauben es sei unehrenhaft Hilfe/Unterstützung anzunehmen – oder jede Hilfe/Unterstützung best möglich zu nutzen die verfügbar ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die Punkte die im Durchlaufen des DIP-Kurses aufkommen ziemlich spezifisch sind und es keine „zufälligen oder unwichtigen Anmerkungen zu Punkten gibt“

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die Punkte/Muster die in der Arbeit am Kurs in mir/meiner Arbeit aufkommen Punkte sind die ich auch in anderen Bereichen meines Lebens auslebe und mich beeinflussen lasse – daher bieten dies Punkte/Muster auch die Möglichkeit mich/meine Anwendung und mein Leben auf mehreren Ebenen zu spezifizieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen wie wichtig es ist Dinge zur Vollendung zu führen – zu Ende zu bringen – und meine Selbst-korrigierenden Aussagen so zu verfassen, dass ich keine „Losen Enden“ erlaube/erzeuge, sondern genau im Detail festlege und bestimme wer ich in einer bestimmten Situation/einem Moment sein und/oder was ich tun werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu verurteilen und zu denken dass ich so dumm bin und so etwas habe passieren lassen und so viele Konsequenzen habe erlaubt – und gleichzeitig zu denken, dass mir das wahrscheinlich wieder passieren wird – die „What If“-Fear, was wenn mir das wieder passiert? Wie kann ich je sicher sein, dass nicht ein „blödes Statement“ massive langanhaltende Konsequenzen erschafft?, worin ich sehe dass es um Selbstehrlichkeit geht und darum in jedem Moment voll hier zu sein wenn ich meine Selbst-Vergebung und Anwendung schreibe und keinen Moment, keinen Punkt der aufkommt un-bestimmt zu lassen sondern alles in eine endgültige Lösung zu lenken, einen Punkt von Leben, ein Selbst als das ich stehen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass der Kernpunkt wieso ich damals die Aussage nicht fertiggestellt habe eine Angst vor Ablehnung war, die ich hinter „ich weiß nicht/habe keine Lösung“ versteckt hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass die Angst vor Ablehnung zu Selbst-Ablehnung der Ablehnung der Prinzipien und des Selbst geführt hat das ich sein und leben will. Selbst-Unehrlichkeit = erzeugt Selbst-Unehrlichkeit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Assignments und meinen ganzen DIP-Kurs in einer Art von ständiger Prüfungsangst und Tunnelvision fokussiert auf ein vermeintliches Ziel am Ende zu gehen – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass es darum wirklich nicht geht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen wie ich meinen eigenen Veränderungsprozess sabotiert und limitiert habe indem ich ihn in der Selben Energie/energetischen Erfahrung und Form von Angst und Selbst-Urteilen angegangen bin wie meine (Schul)Bildung – vom Ausgangspunkt von Negativität, der Angst zu Versagen, Vergleich, Wettbewerb.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass Buddies/Leute im Prozess oder andere Leute in meiner Welt/Realität mich auf etwas aufmerksam machen/mich auf etwas hinweisen – einen Atemzug zu nehmen und mir einen Moment zu geben um den Punkt auf den ich aufmerksam gemacht werde zu untersuchen und in Selbst-Ehrlichkeit zu prüfen. Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich einen Punkt auf den Ich aufmerksam gemacht werde VERSTEHE/SEHE auch TATsächlich zu korrigieren und die Lösung als mich selbst zu leben/verwirklichen – Wenn ich sehe , dass ich den Punkt NICHT verstehe, bestimme ich mich ZU FRAGEN.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe, dass ich auf einen Punkt in meiner Selbst-Anwendung/Anwendung von Selbst-Vergebung/den Werkzeugen aufmerksam gemacht werde – mich dazu zu bringen mir die Konsequenzen zu vergegenwärtigen die von diesem Punkt fließen, wenn er unverändert bleibt, und welche Folgen es hat wenn ich ihn korrigiere.

Ich sehe und erkenne, dass ich einen eingefleischten automatischen Widerstand dagegen habe „Dinge die mir andere sagen/zeigen auch zu integrieren/Teil von mir selbst zu machen“ - „ich will alles selber machen/lernen/herausfinden“ = was die absolute Limitation und STURHEIT meines Bewusstsein ist – daher wenn ich diesen Widerstand erlaube und als mich akzeptiere = erlaube ich die Sturheit, Beschränktheit und Limitation meines Bewusstseins und damit die Beschränktheit und Limitation dieses Systems und dieser Welt. Daher bestimme ich mich dazu, Dinge die andere mir sagen/zeigen und die mich unterstützen/am besten für mich sind auch anzunehmen und umzusetzen – und mich, wenn ich an so einem Punkt bin, daran zu erinnern, dass der Widerstand und die Sturheit nur mein Mind ist – ich nehme einen Atemzug und bewege mich hindurch.

Ich sehe und erkenne, dass es keine Schande ist Unterstützung/Hilfe anzunehmen.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich mich/andere in irgendeiner Form dafür verurteile, mich schäme Hilfe/Unterstützung anzunehmen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieses Urteil nur ein weiterer Akt der Trennung ist der Ego, Isolation, Einzelheit nährt und nicht dem Leben in Einheit und Gleichheit entspricht. Ich redefiniere und lebe meine Beziehung zum Wort Unterstützung als freudiges Geben und dankbare Annahme/Empfangen in Einheit und Gleichheit als Leben.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Reflexionen zum Muster von Aufschieben - Teil 4/5 - Tag 579


Deviantart
Wieder ist eine Woche vergangen und ich bin hier mit meinem Reflexions-Thema von „Aufschub und Aufschieben“. Es ist interessant, denn dieser Punkt in mir ist nicht so „einfach“ und „eindimensional“ sprich es gibt immer neue Dinge zu entdecken beziehungsweise zu bemerken und mir gewahr/bewusst zu machen.
Jeden der mit dem Verhaltens-Muster/Punkt von „Aufschieben/Aufschub“ in seinem Leben/Bewusstsein zu tun hat, möchte ich hier noch mal auf die Interview-Serie der Atlanter aufmerksam machen – Die Interviews erklären im Detail was das Aufschub-System/Konstrukt ist, wie es existiert und wie man sich selbst dabei unterstützen kann das Muster zu durchbrechen und sich daraus zu befreihen.
Doch wie schon angedeutet, ist dies nicht unbedingt/direkt einfach...Als ich vorher auf meine Woche zurück schaute, ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Punkte gibt an denen ich immer noch „Fortschritte“ mache und in denen ich mich besser bestimmen und lenken kann. Dies sind meine Reaktionen im Alltag, in Momenten in denen ich reagiere und anstatt mich weiter reagieren zu lassen fällt es mir leichter mich zu stoppen, die Reaktionen zu entlassen, aufzustehen und weiter zu gehen – also die Reaktionen „auf Menschen“.
Andere Punkte sind noch nicht so einfach für mich zu dirigieren/lenken und da kickt dann dass „Aufschub-System“ doch noch/wieder rein. Und dass nicht zu knapp...lolol. Ich muss dabei lachen, da ich sehe dass ich immer noch/gerade eben in mir am „Schnauben“ und Prusten bin als ob ich gegen einen heftig massiven Block oder eine Wand anpushen müsste wenn ich mir die Punkte anschaue – Besonders heute hat der Aufschub stark eingesetzt, doch schaue ich zurück sehe ich die Anfänge in akuten eher heftigen Reaktionen auf die Information, dass ich mir in einigen Monaten doch wieder einen neuen Job suchen „MUSS“. Damit kam ein definitiver Widerstand gegen die jetzige Arbeit und Situation und auch die Menschen etc. kombiniert mit einigen „nicht so netten“ internen Selbstgesprächen/Backchats, Vorwürfen, Gemeinheiten, Urteilen, Entäuschungen und so weiter in mir auf...
Ich sehe, dass es besonders die Punkte sind die ich tatsächlich schon ewig mit mir hierumschleppe und vor mir her schiebe durch die ich mich am meisten/stärksten ins Auschub-System triggere – zum Beispiel der Job-Punkt oder das Ausschreiben meiner Ersten Beziehung und bestimmter Erinnerungen, das Ausschreiben eines weiteren Punktes den ich als „groß“ und „massiv“ beurteilt habe und einfach seit über 10 Jahren nicht angehe... Damit sehe ich auch eine Dimension die stark zu dem Widerstand und/der Wand, den scheinbaren = so wahrgenommen Schwierigkeiten mich mit diesen Punkten zu befassen, beiträgt: Selbsturteile.
In jedem dieser Punkte sehe ich Dinge und Teile von mir die ich lange Zeit lieber versucht habe nicht zu sehen und zu verleugnen und es existieren immer noch viele Reaktionen in mir, beziehungsweise kommen diese auf wenn ich mich mit den Punkten befasse und/oder versuche damit zu arbeiten – dies erzeugt dann Energie und einen energetischen Zustand eine Erfahrung von Widerstand, die nicht unbedingt angenehm ist und von da fällt es dann leichter den „Aufschub-Gedanken“ wie z.B. „Nah, nicht jetzt – mache ich später – erst mal das und das – ich schau jetzt nur – es hat noch Zeit“ und so weiter zu glauben – anstatt gleich zu handeln und Initiative zu ergreifen, wollte ich schreiben...doch ist das wirklich „Initiative“?
Ich schaue im Moment auf eine Situation/Momente letzte Woche als ich Stellenanzeigen durchschaute „um nur einmal zu schauen“, und als ich einige gute/geeignete Stellen sah/fand, kamen Gedanken in mir auf wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ … Gedanken die ich sehr gut kenne denn genau die gleichen Gedanken-Muster/Reaktionen hatte ich auch die letzten Male in den der Selben Situation – also wäre es in diesem Moment tatsächlich „meine Initiative“ gewesen sofort die interessanten Stellen zu vermerken und nicht weiter zu erlauben, dass mein Bewusstsein durch Gedanken Prozesse des Aufschubs und der Verzögerung initiiert.
Wenn ich aber genauer schaue war ich hier schon im System/Muster von Aufschub, das Aufschieben hat schon eingesetzt mit den Gedanken und der Erfahrung von „Ich MUSS mir einen neuen Job suchen“ den ich sage damit auch „ich muss, aber ich will eigentlich nicht – ich habe keine Lust und würde lieber hier bleiben – Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ Ok, wie man erkennen kann, ist dieser Backchat/Punkt in mir ziemlich emotionsgeladen und etwas dass sich nicht weg-diskutieren lässt. Genau dass aber versuche ich, denn gleichzeitig mit dem Widerstand kickt auch die Existenzangst getarnt als Vernunft ein: „Ja aber du brauchst eine Arbeit, du musst dich bewerben, es gibt kein nicht wollen, du musst – das bringt dir doch alles nichts“ und so weiter und damit unterdrücke und verdränge ich wieder den emotionalen Trigger/Auslöse-Punkt.
 
Das heißt, was immer ich von da aus mache ich arbeite gegen meinen eigenen verdrängten/unterdrückten Widerstand und das macht natürlich nicht so wirklich Spaß und ist tatsächlich anstrengend.
Der Punkt den ich mir hier notieren/merken kann ist, die Gedanken wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ sind bereits ein Outflow und daher ein Indikator dafür, dass ich in einem Muster/Punkt von Aufschub bin – es ist „bereits zu spät“ - dass heißt, es ist Zeit zurück zu gehen und zu sehen wo/wann hat das Aufschieben eingesetzt, wo war eine Reaktion, wo war Backchat etc. durch die ich mich in einen Solchen Zustand versetzt habe und dann die angebrachte Selbst-Vergebung – Hier scheint dies der Punkt mit der Arbeitssuche zu sein.
Das ganze Playout, bringt eine weitere interessante Dimension und Eigenschaft des Aufschub-Systems ans Licht, nämlich, dass sich das Aufschieben fast „unbemerkt“ (im Conscious Mind, also den „Gedanken“) einschleicht bis es dann „da“ ist und als komplette körperliche Erfahrung einsetzt die mich auf mehrere Arten fast „lähmt“ und „behindert“ ohne dass dies von besonders offensichtlichen Gedanken begleitet ist. In der Atlantier-Serie wird sehr detailiert erklärt wie und wieso genau das Aufschieben ein körperlich integrierter Punkt/System ist.
(eine Woche später...)
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diesem Punkt von Aufschub und Unterdrückung noch nicht wirklich gelenkt und mir selbst Richtung gegeben habe – sondern dies tatsächlich aufgeschoben habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich mir eine neue Arbeit suchen muss, ohne dass ich dies wirklich will. Darin vergebe ich mir selbst, meinen Eigenanteil an der Situation von mir zu weisen und nicht die volle Verantwortung dafür zu übernehmen was ich kreiert habe.
 

 
 
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat von „Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder wider von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ in einer Energie von Ärgerniss/Annoyance, Aufgeben, Trägheit und Lustlosigkeit in mir aufkommt und existiert – und dafür, dass ich diesen Backchat und die Energien in mir als mich zugelassen und akzeptiert habe obwohl ich sehe dass es mir in Wirklichkeit gar nicht so unrecht ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich so „reagieren muss“ weil mir irgendetwas angetan/weil mir unrecht getan worden ist – was zeigt dass ich noch nicht wirklich die volle Verantwortung für die manifestierten Konsequenzen erfasse und trage die ich erschaffen habe, sondern immer noch andere beschuldigen will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass mein Ärger und meine Beschuldigungen in Wirklichkeit ein Smoke-Screen sind damit ich nicht SEHEN muss was ich gemacht habe, wo meine Verantwortung bei der Erschaffung dieser Konsequenz liegt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch Reaktionen und Backchat von Ärger, Wut/Wutanfällen und – hauptsächlich internen – Vorwürfen gegen „alles und jeden“/die Situation und einzelne Personen und „was sie angeblich gemacht/begetragen haben das es so weit kam“ von meiner eigenen, absoluten Verantwortung für mich selbst, mein Leben und den Konsequenzen zu trennen die ich selbst-erschaffen habe – und damit auch von der Einsicht des „Wie, Wo, Wann – was ist mein Eigenanteil“ und der darin enthaltenen Möglichkeit selbst-verantwortlicher und selbst-bestimmter Veränderung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mit diesen Reaktionen von Ärger, Wutanfällen und Vorwürfen in mir einfach in eine Unterdrückung zu gehen "und weiter zu machen" in dem Glauben die Vorwürfe/Reaktionen in mir seien gerechtfertigt/akzeptabel – in dem Glauben ich will dass alles gar nicht sehen und ich will gar nichts mehr davon hören, scheiß drauf, vorbei ist vorbei – anstatt zu sehen und zu erkennen dass dies ein typisches Reaktionsmuster ist, indem und durch dass ich mir die Möglichkeit zu wahrer Einsicht und Veränderung meiner Selbst nehme und meinem Bewusstsein und Teilen von mir selbst die mich – wie ich mir schon mehrfach selbst in physischer Realität bewiesen habe – nicht unterstützen AUFSCHUB GEWÄHRE und weiter bestehen lasse – worin ich sehe das Unterdrückung eine Form von AUFSCHUB ist - denn ich kann die Dinge denen ich in mir begegne aber nicht sehen/lösen will nicht ewig unterdrücken kann und irgendwann wirklich/endgültig lösen, stoppen, verändern und transformieren muss damit ich als das stehe was für alles Leben am Besten ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, das die Angst/Anxiety vor und die Verleugnung von Ärger/Wut und Annoyance in mir ein Selbstsabotagemechanismus ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an der Vergangenheit festzuhalten, an meinen Reaktionen festzuhalten und nicht einzusehen dass der Punkt durch ist, in dem Versuch die Dinge besser zu machen, „es wieder gut zu machen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass jeder Versuch etwas „wieder gut zu machen“ oder „zu kompensieren“ mich unweigerlich in den selben Loop zurückwirft – Es geht darum mich mir selbst zu stellen, meine Fehler einzusehen und mich in meinem Wesen zu korrigieren, damit ich die Selben Fehler nicht noch mal machen muss.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die Zeit hier jetzt zu nutzen um die Beziehung zu dieser Arbeitsstelle/den Menschen durchzugehen und alle Punkte/Faktoren/Fehler aufzudecken und korrigieren die in mir und an meinem Verhalten zu der manifestierten Konsequenz beigetragen und geführt hat, wie ich ihr nun begegne.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass jede weitere Reaktion oder Backchat auf die Situation und/die Personen reine Zeitverschwendung ist und ein „Kämpfen um meine Grenzen“.
Ich bestimme mich dazu mit mir selbst, für mich selbst eine Vereinbarung zu etablieren wie ich diesen Punkt/diese Situation von manifestieren Konsequenzen im Bezug auf Job und den diversen Punkten die dabei/parallel eine Rolle spielen lenken und wie ich mir selbst Richtung geben werde.
Wenn und sobald Gedanken wie „Üühhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Scheiße – die Ganze Scheiße wieder von vorn“ verbunden mit Energien von Ärger, Beschuldigungen und/oder Lustlosigkeit, Trägheit, Widerstand/Verweigerung im Bezug darauf einen anderen Job zu suchen in mir aufkommen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat und diese Energien ein vorprogrammiertes Gedankenmuster in meinem Bewusstsein sind und dass mir die selbst-identifikation damit und die Teilnahme daran in keiner Weise weiter hilft, mich nicht unterstützt – im Gegenteil füttere ich nur meinen Bewusstein Energien aus der Lebendigen Substanz meines Körpers und schwäche mich somit – ich sehe dass die Teilnahme an diesem Muster reine Zeit und Energie-Verschwendung ist – daher nehme ich einen Atemzug – stelle das jammernde Tonband in meinem Kopf ab, und stoppe die energien im Körper. Ich atme.
Ich bestimme mich dazu diese Gedanken und Backchats nicht zu unterdrücken oder zu gunsten des „Überlebenstriebs“ einfach „weg zu wischen“ sondern mich den Gedanken und Punkten zu stellen wie sie in mir aufkommen. Ich unterstütze mich in schriftlicher und gesprochener Selbst-Vergebung täglich die Energien von meinem Körper zu entlassen und die Ursachen und Hintergründe meiner Erfahrungen aufzudecken und mit Stock und Stiel von meinem Wesen, Bewusstsein und Körper zu entfernen indem ich Atme und meine Teilnahme stoppe.
Ich bestimme mich selbst dazu die Übergangszeit zu nutzen um Gewahrsein zu schaffen und Verantwortung für meine Fehler und die Faktoren in meinen Bewusstsein zu übernehmen die mit zu dieser Situation manifierter Konsequenzen geführt haben – Dazu bestimme ich mich meine Erinnerungen und den Verlauf im Detail schriftlich durchzugehen.
Ich bestimme mich dazu jedliches Bedauern im Bezug auf den Job und die „verpasste Chance“ in meinem Bewusstsein bedingungslos gehen zu lassen und lieber in Selbst-Vertrauen voranzuschreiten.
Ich bestimme mich dazu die Schuldgefühle im Bezug auf mein Verhalten und was ich in mir/meinem Bewusstsein zugelassen und akzeptiert habe, bedingungslos zu stoppen und gehen zu lassen, da ich sehe dass sie mich in keiner Weise zu einem Besseren Menschen machen – Ich bestimme mich dazu mir selbst ohne Verleugnung oder Beschönigung in Selbst-Akzeptanz zu begegnen und mich von da aus zu korrigieren und zu ändern.