Samstag, 16. November 2019

Programme: Angst vor dem Hängenbleiben/Steckenbleiben_Teil1 - Tag 654


It´s Blog-Time again! Heute nehme ich mir einen Punkt vor der nicht direkt “akut” in meinem Leben oder zumindest meinem Gewahrsein ist, der mir allerdings durch ein Eqafe-Interview zum Thema Unterdrückung ins Bewusstsein gebracht wurde. Im Interview wurde darüber gesprochen, dass in einem Menschen beim Hören von Information zum Beispiel der Gedanke/die Angst aufkommt “sich im Bewusstsein zu verlieren” und das der Mensch dann durch diesen Gedanken/diese Angst auf das Gehörte reagiert, weitere Gedanken und Reaktionen generiert und dann damit tatsächlich das “schafft”/kreiert was der Gedanke/die Angst sagt: er verliert sich im Bewusstsein – der springende Punkt (für mich zumindest) kommt hier: Der Gedanke/die Angst “sich im Bewusstsein zu verlieren” ist ein PROGRAMM.

Ich sah, dass ich ein ähnliches Programm in mir habe und zwar die Angst “stecken zu bleiben” “hängen zu bleiben” oder “gefangen zu sein” - hier werde ich mal bei die Formulierung “hängen bleiben” verwenden, weil sie in meinem Denken und Sprechen am geläufigsten ist = meine Sprachprogrammierung arbeitet mit “hängen bleiben”, dass hört sich richtig nach “mir an” “das könnte “ich gesagt haben” lol und tatäschlich sage ich das immer noch manchmal...

Ich habe eine Angst in mir auf bestimmten Erfahrungen, Personen, in Situationen, Kreisen und so weiter “hängen zu bleiben”, was soviel bedeutet wie ich bin “für immer in diesem Zustand, in dieser Situation, dieser Rolle, diesem Kreis und kann mich aus irgendwelchen Gründen nicht daraus befreien oder weiter bewegen” - diese Vorstellung erzeugt einen regelrechten Widerwillen, eine Ablehung und Rebellion in mir, ich bin bereit Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen um mich aus einer Situation zu befreien dich ich als limitierend/beengend erfahre/empfinde, was dazu führt das ich dazu neige “gegen externe Punkte/Situationen/Menschen zu kämpfen” während der eigentliche Ausgangspunkt/Ursache meiner Erfahrung/Angst vor dem “Hängenbleiben” IN MIR zu finden ist = ganz einfach in dem PROGRAMM, der Angst/Gedanken an das “Hängenbleiben”, was der oben beschriebenen Erfahrung von “Einengung, Beschränkung, Limitation, Repetation, Erfahrungsschleife” entspricht...es ist eigentlich so was wie eine “Platzangst”, nur im Bezug auf den “Mentalen Raum”.

Eine weitere Dimension der Konsequenzen meiner Akzeptanz und Erlaubnis dieses Programms in mir/als mich ist, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt geglaubt habe, dass diese Angst “real sei” und mich in Wirklichkeit davor “schützt” bestimmte “Fehler zu machen” und davor eben “hängen zu bleiben” - in einer Beziehung, auf bestimmten Substanzen, in bestimmten Mustern, in Anstellungsverhältnissen, in einem bestimmten “Status” (finanziell, professionel), und eben den Kern der Sache betreffend IN BESTIMMTEN CHARAKTER-Eigenschaften/Persönlichkeitszügen – was wie ich jetzt sehe eine bestimmte “Angst vor/Wiederstand gegen” meine “Ego” in mir erzeugt hat und verschiedenste VERMEIDUNGS-Strategien zur Folge hatte. Genau diese Vermeidungs-Strategien sind ein Problem, weil sie das Programm “Angst vor dem Hängenbleiben” so effektiv machen. What resists persists – und Wiederstand ist der Kern von Vermeidung.

Wenn ich bestimmte Punkte/Erfahrungen – sei es in mir oder der externen Welt/Realität – immer vermeide, wird meine Beziehung dazu immer die Selbe bleiben, damit bleibe ich per Definition auf an/auf/in dem Punkt hängen/stecken und das Programm erfüllt seinen Zweck.

Ich vergebe mir selbst, zugelassen und akzeptiert zu haben, dass ein Program als “Angst vor dem Hängenbleiben/Steckenbleiben” in mir als ich existiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben für immer in einem bestimmten Zustand oder einer limitierten Erfahrung zu existieren und zu bleiben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, diverse externe Punkte/Erscheinungen für die Erfahrung von “Hängenbleiben/Feststecken/Stagnation” verantwortlich zu machen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Ursache in mir selbst zu suchen und zu finden ist, nähmlich in dem Programm von Angst, welches eben genau die ERFAHRUNG von Hängenbleiben/Feststecken/Stagnation erzeugt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf Momente, Situationen, Personen , Beziehungen die ich als “limitation, Hindernis, Wiederholungschleife” wahrnehme, mit Angst zu reagieren und so in eine Panik/Angst zu verfallen womit ich der Definition/Wahrnehmung von Limiation, Hinderniss, Wiederholung Energie und damit Macht in mir gebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Programm “Angst vor dem Hängenbleiben/Stagnation/Feststecken/Gefangensein” besonders in mir aufkommt BEVOR ich irgendetwas NEUES mache/machen will oder mir auch nur “vorstelle” etwas für mich “aussergewöhnliches” zu tun, eine neue Erfahrung zu machen, die aus dem Rahmen meiner “Selbst-Definition” fallt – so hatte ich zum Beispiel vor meiner letzten beruflichen Entscheidung massive “Zweifel”/Gedankenprozesse “ob dies das richtige sei” “was wenn es mir nicht gefällt” die mit einer Erfahrung von “unveränderlichkeit” einhergingen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Angst “Hängenzubleiben/ Steckenzubleiben/gefangen zu sein” mit Neuem, Entscheidungen und Gelegenheiten zu verbinden, was dazu führt dass ich immer in den Erfahrungen/Mustern von mir verweile, die ich schon kenne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Was wenn es mir nicht gefällt”, worin ich eine Angst vor Unannehmlichkeiten in die Zukunft projiziere und als Grund akzeptiere etwas gar nicht erst zu tun/zu probieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich wann immer ich etwas neues mache/eine neue Erfahrung mache, dann auch einen neuen Ausgangspunkt habe von dem ich mich neu ausrichten und weiter gehen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich im Externen/Aussen zu keinen substanziellen Abmachungen/Beziehungen verpflichten zu wollen in der Angst dadurch stecken/hängen zu bleiben und gebunden zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert haben Beziehungen und Kontakte zu vermeiden in der Angst, dadurch unfrei und gebunden zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Programm der Angst vor dem Hängenbleiben/dem Steckenbleiben in mir durch Erinnerungen an bestimmte Erfahrungen zu bestätigen/validieren – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Erfahrungen bereits TEIL des Programms geworden sind und mit durch die Angst Hängenzubleiben ERZEUGT wurden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Reaktionen von “Angst” und der Gedanke “Was wenn dies immer so bleibt/ich möchte nicht das das immer so bleibt” eine Art “panischer Reaktion” in mir erzeugen durch die ich dem Gedanken/der Angst im Bewusstsein eine Dimension von Realität in meinem physischen Körper gebe – ich MACHE/KREIERE die Wahrnehmung/Erfahrung das ich “hängen/stecken bleibe” in einer bestimmten Erfahrung/energetischen Reaktion, indem ich AUF die Erfahrung/Reaktion mit der ANGST reagiere und sie damit mit Energie auflade und sie so “größer mache” ... was bedeutet, dass der energetische Eindruck länger in meinem Bewusstsein zurück “bleibt” und stärker ist, also ohne die programmierte Reaktion.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich durch meine Reaktionen von Angst im Programm “Angst vor dem Hängenbleiben” von einer Erfahrung oder einem Punkt trenne und so tatsächlich “mental daran hängen bleibe”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Angst/der Gedanke des “Hängenbleibens” rein mental/im Bewusstsein existiert, da die physische Realität ein kontinuierlicher Prozess der Veränderung, indem jeder Moment neu ist, und kein Moment zweimal vorkommt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass “Programme” im Bewusstsein verschiedene Trigger-Gedanken haben können und, dass es diese Gedanken sind, die den “Ausführungsbefehl/Eingabebefehl” für das Programm darstellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass ein Programm im Bewusstsein eine oder mehrere “Energien/Emotionen” hat, die es antreiben und mit denen es arbeitet.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ein Programm im Bewusstsein ein “Installationdatum” hat, also den Moment in dem es im Bewusstsein installiert wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass es einen Grund/Gründe gibt wieso ich ein Programm in mein Bewusstsein kopiert/installiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ein Programm in meinem Bewusstein auf bestimmte Weise arbeitet/funktioniert und durch seine Funktion zu bestimmten Konsequenzen in meinem Denken und Handeln führt und so Auswirkungen auf mein Leben und das Leben anderer in meiner Umwelt hat.

Wenn und sobald das Programm, “Angst vor dem Hängenbleiben” in mir aufkommt – stoppe ich mich und atme – ich übernehme Verantwortung für mich selbst und die Erfahrung von Angst in mir, indem ich die Angst/Erfahrung in einem Atemzug lösche und entlasse.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass der Gedanke “immer ein einem Zustand zu bleiben” “Was wenn ich für immer so bleibe” nicht real ist und nicht die Wirklichkeit abbildet, da die physische Realität immer im Prozess der Veränderung ist, und kein moment dem anderen gleicht – in tatsächlich spiegelt der Gedanke mehr ein Verlangen des BEWUSSTSEINS wieder – daher kann die Erfahrung des “Hängenbleibens” auf einem Zustand/einer Erfahrung nur eine Illusion sein. Ich stoppe die Teilnahme an dem Gedanken in vollem Gewahrsein meiner Selbst, da ich sehe, erkenne und verstehe das er nur dem Bewusstsein dient und nicht der Realität ent-spricht.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass ich wenn und sobald ich an einem Gedanken-Programm in meinem Bewusstsein teilnehme – das mit einer Energie, zum Beispiel Angst, verbunden ist - diese Energie in meinem Bewusstsein in meinem Körper generiert und aufgeladen wird, was zur ERFAHRUNG dieser Energie/Angst im Physischen führt und die Illusion erzeugt, dass das, was ich erfahre “real” sei – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich die Erfahrung in meinem Bewusstsein selbst KREIERT habe und nun erfahre...in Trennung von der Realität/vom Leben als Ganzes.

Wenn und sobald ich sehe, dass der/ein Gedanke “Was wenn ich dieser Zustand für immer dauert” verbunden mit einer Energie von Angst in mir aufkommt – stoppe ich mich und atme – ich realisiere dass ich hier bin im Physischen, in meinem Körper in der physischen Realität die sich ständig verändert und voranschreitet – ich atme und bringe mich in Einklang mit der physischen realität.

Wenn und sobald eine Projektion/Angst vor “Unannehmlichkeiten” oder von dem angeblichen “Aufwand” in mir aufkommt, der mit einer bestimmten Entscheidung/einer neuen Erfahrung in mir verbunden ist und angeblich einhergeht – stoppe ich mich und atme – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass diese Projektion nicht der Realität entspricht und absolut trügerisch ist, besonders wenn sie mit ENERGIE/einer Energetischen Erfahrung verbunden ist und daherkommt – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass die Projektion mir nicht die Realität der Zukunft zeigt – weil diese nicht existiert – sondern das was mir mein Bewusstsein als Verhaltensmuster/Erfahrung - basierend auf VERGANGENEN ERFAHRUNGEN anbietet – deshalb stoppe ich meine Teilnahme an der Energie/Projection und halte mich an die physische Realität und tatsächliche Handlungen. Ich fordere mich dazu auf selbst-bestimmt und kreativ neue Verhaltensmuster und Erfahrungen zu schaffen und zu leben, die mir selbst als Leben tatsächlich dienen und mich dabei unterstützen die beste Version meiner Selbst zu sein, die ich sein kann.

Ich bestimme mich dazu, mich nicht länger von angeblichen Unannehmlichkeiten, dem Aufwand oder den Hindernissen die mein Bewusstsein projiziert, abschrecken oder einschüchtern zu lassen, sondern diese im Gegenteil als ERMUTIGUNG zu verstehen, meiner ursprünglichen Entscheidung treu zu bleiben und diesen Punkt in die TAT umzusetzen.

Ich sehe, erkenne und verstehe wie ich durch die Verleugnung und Vermeidung von substanziellen Beziehungen mit anderen Menschen und meiner Umwelt – anstatt frei – in Wirklichkeit in meiner eigenen Angst gefangen, unfrei und sehr limitiert geworden bin – ich sehe, erkenne und verstehe dass wahre Freiheit vorraussetzt, dass ich die “Wahlmöglichkeit habe/gebe/lasse” und dennoch das wähle was mich/alles Leben freier/unabhängiger macht und das der Entzug von Wahlfreiheit keine echte Freiheit sein kann sondern ein “frei gewähltes Gefängniss” ist, dass ich nach der Zeit aufgeben muss, da es seinen Dienst/Zweck erfüllt hat.


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