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Samstag, 11. April 2020

Blogging Widerstand - Tag 657


Ok, auf meiner Seereise ist mir wieder deutlich geworden, dass es ein wichtiger Punkt und ein Schritt der Selbst-Verantwortung für mich ist einen Blog zu schreiben – eigentlich sogar Blogs, weil ich in vielerlei Hinsicht etwas mitzuteilen und zu geben habe...und weil ich mich ausdrücken will – weil Punkte/Erkenntnisse/Gedanken in aufkommen und sich wälzen von denen ich denke das sie Wert sind ausgedrückt und formuliert zu werden – dabei kommt es nicht so sehr darauf an wen diese Schreiben gerichtet sind, oder ob jemand sie liest, dies hier ist ein Punkt der mich selbst angeht und auf mich selbst gerichtet ist. Es ist eine Frage der Selbst-Achtung, Selbst-Verantwortung sich mit dem auseinander zu setzen was in mir vorgeht und existiert. Eine achtsame Prüfung und ein Verarbeiten meiner inneren Inhalte, meiner Gedanken und Erfahrungen und damit damit ist es eine Form der Fürsorge und Wertschätzung meiner Selbst.

Meine vorrangige Erfahrung ist ein Widerstand, dagegen Blogs zu schreiben. Einfacher guter alter Widerstand...was zuerst in mir aufkommt ist das dumpfe Gefühl/die Erfahrung: Es ist Sinnlos. Es bringt doch eh nichts. Es ist bedeutungslos ob ich diesen Blog schreibe oder nicht.

Was ich damit wirklich sage ist: Es ist sinnlos meine Gedanken/Erfahrungen zu formulieren und auszudrücken, (mich hört/sieht ja eh keiner). Es ist bedeutungslos/irrelevant ob ich mich mitteile und eigentlich offenbare ich damit meine Beziehung zu mir selbst und den Dingen die in mir vorgehen: Meine Gedanken/Erfahrungen/Erkenntnisse und “ich selbst” sind irrelevant/bedeutunglos
was ich denke, fühle, erkenne/verstehe, ist “für mich” bedeutungslos/irrelevant, solange nicht “andere” die Relevanz/Bedeutung bestätigt.

Dies bringt einen Punkt von der “Suche nach Anerkennung/Bestätigung” als unterliegende Quelle/Beweggrund für mein Schreiben von Blogs ans Licht. Dies ist ein offensichtliches Problem, da ich dann in dem was ich schreibe selbst-manipuliert bin und eine Bias einbauen werde um Punkte aus einer selektiven Wahrnehmung heraus zu schreiben, die der selbst-süchtigen/egoistischen Verlangen nach Anerkennung/Bestätigung dienen soll – anstatt ein Mittel zu sein, dass mir ermöglicht mich selbst zu finden, formulieren, auszudrücken und zu verfeinern.
Im Grunde ist es nähmlich genau die Anerkennung und Wertschätzung durch “mich Selbst”, die ich suche und brauche – Anerkennung und Wertschätzung durch andere ist schön und gut, aber um es plakativ zu sagen wird seinen zum Sklaven der Meinungen, Bewertungen/Werturteile und damit Glaubensvorstellungen anderer machen.

Da ich dies zweifellos mache, ist die nächste Frage an mich selbst: Wieso mache ich mich freiwillig zum Sklaven der Meinungen/Werturteile/Glaubenssysteme externer Punkte indem ich nach deren Anerkennung/Bestätitung suche/verlange?

Die Antwort ist: Weil ich mir selbst nicht genug traue/vertraue, weil ich mich selbst nicht anerkenne, wertschätze suche ich diese Wertschätzung, Anerkennung in externen Quellen.

Ergänzend zu diesem Blog möchte ich die Dimension addressieren, dass ich “nie gedacht hätte”, dass ich mal so lange keine Blogs schreiben würde und ich mich praktisch total daraus verabschiedet habe/gefallen bin. Hier gibt es eine Erfahrung/Anhaftung von Urteilen und Vorwürfen in mir.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass es bei meinem Widerstand einen Blog zu schreiben in Wirklichkeit nicht um “den Blog” geht, sondern um meine Beziehung mit/zu mir selbst und bestimmte Punkte in dieser Beziehung – der Widerstand einen Blog einen Blog zu schreiben ist nur ein Punkt an dem meine Beziehung mir mir selbst offensichtlich wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine eigene Meinung, meine Ansichten, meine Vorstellungen abzuwerten, abzutun und zu entwerten indem ich denke und glaube, es sei sinnlos und bedeutungslos meine Gedanken, Erfahrungen, Vorstellungen und meine Meinung überhaupt zu formulieren, auszusprechen oder mitzuteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einer Energie und Erfahrung von Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit zu existieren und dahin zu vegetieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben “Ich kann/werde ohnehin nichts ändern”, meine Vorstellungen sind viel zu weit gegriffen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben ich kann meine Ideen, Vorstellungen und Visionen ohnehin nicht umsetzen, deshalb hat es keinen Sinn oder keine Bedeutung sie überhaupt auszuformulieren, mitzuteilen oder zu verfolgen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Gedanken eine Ausgeburt der Energie/Erfahrung von “Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit” sind, die ich in mir akzeptiere und erlaube.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Ideen, Erkenntnisse, Visionen und neue Projekte oder Interessen in meinem Leben durch diese Energie von Sinnlosigkeit, Nutzlosigkeit/Machtlosigkeit und Bedeutungslosigkeit zu sehen und zu erfahren und immer wenn ich eine Idee, eine Erkenntnis oder Vision habe, die mich begeistert sofort mit dieser Energie/Erfahrung und dem entsprechenden Backchat wie “das wird doch nie klappen, das hat doch keinen Sinn, ich kann das doch nicht verändern” auf den neuen Punkt in mir zu reagieren, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erinnerungen an vergangene Momente/Situationen in denen ich eine Idee/Vision oder ein neues Projekt angefangen, aber dann nicht umgesetzt und zu Ende gebracht, sondern “aufgegeben” habe zu missbrauchen um die Erfahrung von Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit in meinem Bewusstsein zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung/Energie von Bedeutungslosigkeit und Sinnlosigkeit zu benutzen um meine Verantwortung für mich selbst als Leben abzugeben und dies zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass es sinnlos/bedeutungslos ist meinen Blog wieder zu starten und einen neuen Blog anzufangen für den ich die Idee bereits für Jahre in mir trage, weil ich “gefallen bin” - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich “gefallen bin” weil mein Ausgangspunkt schon diese Erfahrung/Energie von “Sinnlosigkeit, Bedeutungslosigkeit, Hoffnungs- und Machtlosigkeit” in mir war, damit war das “Fallen” in diesem Punkt unausweichlich.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich selbst bedeutungslos und irrelevant MACHE, indem ich mir nicht die Selbst-Achtung und Anerkennung entgegen bringe mich selbst auszudrücken und mitzuteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe “für andere” zu schreiben, und davor Angst zu haben, was andere/Leser über mich/meine Schreiben denken könnten– anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es nie darum ging “was ich bekomme – sondern was ich gebe” - darum, dass ich selbst mit der Art und Weise zufrieden bin wie ich einen Blog – der ja ein Ausdruck meiner Selbst ist – formuliere, Punkte darin herausarbeite und abschließe und wie ich mich selbst dadurch perfektioniere. Und das ist es was ich von Anfang an “verpasst” habe, “mich Selbst” in dem was ich tue.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich das Blog-Schreiben aufgegeben habe, weil es mir keine “Anerkennung und Bestätigung durch andere/externe Punkte” bringt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als Suche nach externer Anerkennung und Bestätigung zu existieren und dem Versuch das Schreiben/Blogs als Mittel zu benutzen diese Anerkennung und Bestätigung von Außen zu bekommen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mir durch das Schreiben von Blogs selbst Wert und Anerkennung geben kann – das ich mich selbst ermächtige und mir eine Stimme und Bedeutung gebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Energie/Erfahrung von Urteilen und Vorwürfen in mir selbst, gegen mich selbst zu halten, dafür, dass ich solange keine Blogs geschrieben habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in und durch die Energie von Urteilen und Vorwürfen nicht klar sehen kann, was dazu geführt und hineingespielt hat, dass ich “gefallen” bin und aufgehört habe Blogs zu schreiben da dieser Punkt in mir bereits existiert hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in dem Gedanken “Ich hätte nie gedacht, dass ich mal nicht mehr/viel weniger schreiben würde” selbst betrüge, da der Gedanke und damit der Fall in der Tat bereits in mir existiert hat und angelegt war – und um es mir selbst nocheinmal zu verdeutlichen, es ging nicht “um das Bloggen” sondern meine Beziehung mit mir selbst, eine akzeptierte/erlaubte Erfahrung/Energie von “Sinnlosigkeit, Bedeutungslosigkeit, Machtlosigkeit und Aufgeben in mir” MIR SELBST als LEBEN gegenüber - der Punkt der mich bereits meinen ganzen Prozess hindurch, wie ein SCHATTEN, begleitet.

Nun ist die “zweite Chance” als Neuanfang hier. In Wirklichkeit war sie immer hier, zugänglich durch Selbst-Vergebung und selbst-bestimmte Handlung.

Ich bestimme mich dazu meine Ansichten, Meinung, Erkenntnisse auszusprechen und mitzuteilen.

Ich bestimme mich dazu meine Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse anzuerkennen und herauszustellen und umzusetzen was mir wichtig ist.

Ich bestimme mich dazu den MUT zu leben mich selbst zu verwirklichen.

Wenn und sobald der Gedanke in mir aufkommt, dass es sinnlos und bedeutungslos sei, mich selbst auszudrücken und mitzuteilen – atme ich und stoppe mich – ich erkenne dass es vielleicht für die ganze Welt sinnlos oder bedeutungslos sein oder erscheinen mag ob/wie ich einen Blog schreibe, das Bedeutende/Wichtige ist, das ICH MIR DIE MÖGLICHKEIT und Wertschätzung gebe mich selbst auszudrücken und zu unterstützen – eben zum Beispiel in/durch das Schreiben und die Selbst-Vergebung.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass das Bloggen eine Selbst-Verantwortung ist, die ich in erster Linie für mich selbst mache – ein Schritt und Aussage meiner Selbst entgegen der Erfahrung von “Bedeutungslosigkeit und Sinnlosigkeit” - eine Entscheidung mir selbst Bedeutung, Sinn und Unterstützung zu geben.

Wenn und sobald die Erfahrung/Energie von “Sinnlosigkeit, Bedeutungslosigkeit und Machtlosigkeit” in mir aufkommt wenn ich eine inspirierende Idee habe, eine Vision/Potential von mir selbst, oder einem Teil dieser Welt habe, etwas will oder mit einem neuen Project begonnen habe – stoppe mich und atme - ich sehe, erkenne und verstehe, dass diese Energie, diese Erfahrung ein PROGRAM ist und Teil meines “Selbst” wie ich es/mich kenne – es ist eine meiner akzeptierten und erlaubten Limitationen und ich bestimme mich dazu, sofort in diesem Moment durch diese Limitation zu brechen indem ich die Energie/Erfahrung in mir stoppe und etwas physisch mache, dass mir hilft die Idee/Vision/das Potential zu verwirklichen: zum Beispiel “den ersten Schritt machen”, den ersten Handgriff machen, eine Email schreiben, “die Idee aufschreiben”, einen Plan machen, eine Selbst-Verpflichtung was immer ich in dem Moment machen kann und mir hilft das Potential zu verwirklichen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich mich selbst achte und mir selbst Wert gebe indem ich Blogs schreibe.

Ich sehe und erkenne, dass mein Selbst-Ausdruck Wert hat.

Ich erlaube mir und bestimme mich dazu, mich dafür zu lieben wer ich bin und mich darin zu unterstützen mich voll zu verwirklichen und auszudrücken.


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Leere, Faulheit und Tätigkeit - Ausheben der Ursachen - Tag 651


Ok...heute fühle ich mich ziemlich...eigentlich “leer” und in dieser Leere, als “habe ich einfach nicht die Kraft, den Willen mich zu bewegen” - Widerstand trifft es nicht so genau, wenn dann eher ein “unsichtbarer Widerstand” oder eine “Starre” fast wie betoniert... und es fühlt sich tatsächlich “real” an, auch eine Art von Erschöpfung...und es gibt einen Punkt von “Ich habe es verdient”, oder “es ist nötig und berechtigt” weil ich schon so viel gemacht habe – weil ich immer beschäftigt war die letzte Zeit = da ist es “normal” das ich mich ausgelaugt und “faul” fühle...es ist interessant den im Tarot kam die Karte “Faulheit” und die Beschreibung stimmt ziemlich genau...

“Keine Energie, das Gefühl man hat was geschafft, man hat was gemacht” aber ich weigere mich das als “Faulheit” zu sehen, wie wenn das Wort kommt will ich es nicht annehmen/sehen und stattdessen als “berechtigt/gerechtfertigt” erklären.

Derweil gibt es eine tiefere Dimension von “Faulheit” in meinem Leben, oder “projizierter Faulheit” in Form der Vorstellung “so viel zu haben” oder an einen Punkt zu kommen, wo “ich nicht mehr Arbeiten muss, wo ich nix mehr tuen muss (dass ich nicht will)” = Immer nur das tun zu können was ich will = was offensichtliche Selbst-Sucht ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einer Energie/Erfahrung von Lethargie und Faulheit teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die energetische Erfahrung von Teilnahmslosigkeit, Untätigkeit, Faulheit, die schon gestern Abend in mir aufkam und der ich Zeit und Raum gab, sich in mir auszubreiten durch Gedanken zu rechtfertigen “wieviel ich heute schon gemacht habe” oder dass ich schon soo lange beschäftigt gewesen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben “Ständig ist irgendetwas, ich habe überhaupt keine Zeit mehr für mich – ich muss mir auch Zeit für mich nehmen – ich habe es verdient nix zu machen und etwas abzuschalten” - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Gedanken die Auswüchse des Aufschiebe-Systems in mir sind, welches ich in Selbst-Interesse und Selbst-Sucht in mir akzeptiere und betreibe, und dass ich damit die energetische Erfahrung/en von Faulheit/Leere/Kraftlosigkeit als Outflow des akzeptierten Aufschiebens in mir erlaube und kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich “gut” zu fühlen wenn ich lange/viele Stunden gearbeitet habe – oder besser gesagt “In der Arbeit war” - und dann zu denken “ich war so lange dort heute, ich habe mir Ruhe/Entspannung/Nixtun” verdient anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich so die Stunden “verschwende/wegwerfe”, die mir zur Verfügung stehen mich in den anderen Aspekten meines Daseins zu unterstützen, auszudrücken und zu entwickeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Tätigkeiten als “Belastung” zu empfinden und bei bestimmten Dingen zu denken “Ich muss das mache” und damit eine energetische Erfahrung von Zwang zu erzeugen, die nach energetischem Ausgleich in Form von “Locker Lassen”, “nix tun müssen”, definiert als Freiheit verlangt – wodurch ich mich selbst in einem System von Polarität verstricke ohne zu merken, dass ich beide Pole/Erfahrungen selbst kreiere.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen “vagen Backchat” in mir zu haben als unter/unbewusstes system der Regulation meiner Tätigkeit, in dem ich mir in ängstlich-warnender “Stimme” sage “Du kannst nicht zu viel machen, du musst dich auch mal ausruhen, nicht das du zuviel machst, du bist schon so gestresst, du bist schon so angespannt, nicht dass du deine Gesundheit beeinträchtigst – du musst auf deine Gesundheit achten – du muss deine Fähigkeiten beachten – du kannst doch nicht dauernd/den ganzen Tag aktiv/produktiv sein – man kann nicht immer effektiv sein – DANN hast du ja gar keine Zeit mehr DICH” - darin vergebe ich mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe “eine Angst” in mir zu haben, zu viel zu tun, zu viel Arbeit zu leisten, zu viel zu machen ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Angst in Wirklichkeit mein Eigeninteresse/meine Selbstsucht beschützt

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe als Kind ein Urteil/einen Glauben von meiner Umgebung zu kopieren, dass “Arbeit/Tätigkeit” anstrengend und schwer sein muss, dass sie negative Konsequenzen für mein Wohlbefinden und meine Gesundheit hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe als Kind den Glauben zu kopieren und zu formen, dass “Arbeit” und Tätigkeiten Stress erzeugen und zu Stress führen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass “Arbeit/Tätigkeiten” ein Kampf ist und dass sie “bewältigt werden müssen - ohne zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich in/durch diesen Glauben, genau die Erfahrung für mich kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich als Kind von meiner Umgebung eine polarisierte Wahrnehmung und damit ein System polarisiertem Verhaltens gegenüber Arbeit/Tätigkeiten/Aktivität kopiert habe welches nun die unter/unbewusste Grundlage meiner Erfahrungen mit Arbeit/Tätigkeiten/Aktivitäten in mir ist.

Ich bestimme mich dazu diesen Punkt, meine Beziehung zu Tätigkeiten/Aktivität – sowie das Wort Arbeit – weiter aufzudecken, zu redefinieren und vollständig zu transformieren.

Sonntag, 20. Oktober 2019

Fehler, Missstände und Beschuldigungen - Tag 650


Gestern hatte ich eine interessante Erfahrung, als ich herausfand, dass ein bestimmte Situation oder Konsequenz nicht durch mich verursacht wurde. Vor einigen Wochen habe ich für anstehende Laboranalysen eine bestimme Art von Flaschen über das hauseigene Bestellsystem bestellt, was an sich schon viel länger dauerte, als es hätte dauern sollen/müssen, (ich sehe jetzt auch wieso) und als die Flaschen dann ankamen stellte sich heraus, dass es nicht die Flaschen sind, die ich bestellen wollte. Da sie ein anderes Format haben, kann ich oder Kollegen sie nicht in unseren Arbeiten verwenden.

Als ich den Karton öffnete, war ich voll Vorfreude, weil ich schon auf die Flaschen wartete und als ich dann sah, dass es die falschen Flaschen sind, kam als erstes eine Angst, Unsicherheit und Selbst-Zweifel/Selbst-Urteile auf – eigentlich direkt ein Selbst-Urteil “du hast die falschen Flaschen bestellt” - was ich dann sozusagen “abfing” und einigermaßen stabilisierte – aber die Reaktion von Urteilen und Angst war da, insbesondere die Angst “was werden ANDERE/die ANDERN über mich denken/sagen” = die Angst vor Urteilen, wenn ich die falschen Flaschen bestellte, für über tausend Euro (Angst vor Geld-Verlust) und ich sah schon vor meinem inneren Auge den ganzen Mehraufwand und Umkosten des zurück Schickens und so weiter. Auch weil ich gerade auf dem Heimweg war, entschied ich mich den Punkt erst mal “sacken zu lassen” da ich in dem Moment so-wie-so nichts daran ändern konnte und die gleiche Situation montags immer noch da sein würde.

Ich ging also nach Hause, und vergaß das Geschehnis auch mehr oder weniger, bis zum Montag und ich beschloss den Punkt gleich morgens zu lösen – es stellte sich dann heraus, wie ich auch auf einer Ebene in mir zu glauben wusste, dass ich die richtigen Flaschen bestellt hatte, dass diese auch richtig im Bestellsystem abgebildet waren – aber weil der Bestellbetrag eine bestimmte Grenze überschritten hatte, war die Bestellung durch einen Prozess gegangen bei dem der Einkauf vergleichsangebote einholen und prüfen muss ob es günstigere Angebote gibt. Die Sachbearbeiterin hatte anscheinend gedacht, dass die Flaschen, die sie gefunden und bestellt hatte die gleichen waren die ich wollte, oder genauso gut...was aber nicht der Fall war – und nun komme ich zum eigentlichen Punkt dieses Blogs – als ich sah, dass “Ich nicht der Schuldige war/nix falsch gemacht hatte” war ich plötzlich erleichtert und sogar euphorisch, ich freute mich extrem so als wollte ich es hinausbrüllen...und dies enthüllt ein Problem, denn wie kann oder wieso sollte ich mich freuen, wenn nicht ich “der Schuldige bin”, dann “ist es jemand anderes” “jemand anderes hat den Fehler gemacht, nicht ich, ich bin aus dem Schneider” und muss nicht diese unangenehmen Erfahrung von Selbst-Urteilen und Selbst-Erniedrigung begegnen...die ich selbst in mir kreiere wenn ich einen Fehler mache und es “weiß”.

Der Punkt ist, dass es absolut nichts an der Tatsache ändert, dass ich die falschen Flaschen habe, das es wieder mehrere Wochen dauern und Kosten verursachen wird, bis die korrekten Flaschen da sind – aber das interessiert mich (emotional) nicht mehr, es “bewegt” mich nicht mehr, weil ich in meiner Vorstellung nicht mehr der “Schuldige”/”der Verursacher” und damit nicht der “Verantwortliche” dafür bin den Punkt zu richten – und das ist ein Problem...denn ich mache auch bei vielen/allen anderen Punkten so... ich gebe DIE VERANTWORTUNG ab...weil “Ich es angeblich nicht verbockt habe”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich zu freuen und mit Erleichterung zu reagieren, als ich sah, dass ich nicht der “Schuldige/Verursacher” in dem Fall war und dass ich keinen “Fehler gemacht hatte” - anstatt zu sehen, erkennen und zu verstehen dass diese Freude und Erleichterung in wirklichkeit nur der Outflow eines Polaritäts-Systems in mir/meinem Bewusstsein ist, in dem und als das ich massive Angst habe “Fehler zu machen” und sofort bereit bin/gerade zu darauf warte mit Urteilen und Selbst-Beschuldigungen auf mich einzuschlagen falls ich für einen Fehler verantwortlich bin.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass es gleichgültig ist, ob ich “mich selbst” oder “eine andere Person” beschuldige, ICH BIN DERJENIGE, der die Energie von Beschuldigung/Blame in mir trägt, akzeptiert und erlaubt, und damit erfährt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich zu freuen wenn ich “Schuld” und Verantwortlichkeit für einen Fehler auf andere abwälzen kann und wenn nicht ich der Schuldige bin – ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass dies ein starkes Anzeichen und Merkmal meiner (Selbst-)Gehirnwäsche und der Gehrinwäsche in und durch ein System ist, das Geld über Leben stellt, denn ob nun ich oder eine andere Person für die Konsequenzen verantwortlich ist – ändert nichts AN DEN KONSEQUENZEN und den nötigen Schritten diese zu beheben – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Sachbearbeiterin an sich auch nicht wirklich “schuld war” oder einen Fehler gemacht hat, sondern dass diese Konsequenzen aus der Art und Weise selbst entstanden sind, wie das “System” in diesem Teil aufgesetzt ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben “Fehler” zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, mich durch die Augen “des Systems” und “durch die Augen anderer” zu sehen und mich dahingehend zu be- und verurteilen ob ich genau den “Regeln” folge und in dem Kontext keine Fehler mache.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit einer Welle von “Unsicherheit” zu reagieren, als ich sah dass die Flaschen nicht die waren die ich bestellt habe und dann sofort in eine Reaktion von Selbst-Beschuldigung zu gehen – als Versuch “der Situation wieder Herr zu werden”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, die Erfahrung von Unsicherheit in mir mit einer Erfahrung davon verbunden ist, dass ich keine Kontrolle über die Stuation habe und etwas “größeres, mächtigeres ausser mir” mein/e Vorhaben sabotiert – ob es nun etwas “externes” oder “internes” (mein eigenes Bewusstsein ist) – und in diesem Moment, beschuldige ich dieses angebliche Etwas für die Erfahrung von Unsicherheit/Selbsturteilen/Selbst-Zweifeln in mir – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich es alles von Anfang an selbst kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese “ETWAS” die unter-/unbewusste ANHÄUFUNG und unbestimmten, ungelenkten Ängsten, Reaktionen, Zweifeln, Unsicherheiten ist, welche ich in MOMENTEN über die ZEIT in mir akzeptiere und erlaube und nicht in vollem Gewahrsein vergebe/verantwortung übernehme – wobei diese emotionalen Reaktionen zu einer “Entität”, einer Akkumulation von unbestimmter Energie in meinem Bewusstsein (von Unsicherheit) werden, deren ich mir nicht gewahr bin – die mich aber “antreibt” und mich, mein Verhalten und meine Erfahrung von mir selbst bestimmt. (indikation: Aufschieben, Vermeiden, Stress, Rushing.)


Ich sehe, erkenne und verstehe, dass Freude/Erleichterung “nicht der Schuldige/Verantwortliche” zu sein, kein echter/realer Ausdruck von Freude/Erleichterung ist, sondern der Outflow eines polaritäts-basierten Bewusstseinssystems in mir.

Wenn und sobald ich sehe oder bemerke dass ich in meinem Alltag, in der Vorbereitung oder dem Ausführung einer Tätigkeit ängstlich/unsicher bin und/oder Angst habe einen Fehler zu machen – stoppe ich mich und Atme – ich trete einen schritt zurück, erkenne und die Angst/Unsicherheit in mir als mich selbst und vergebe mir, dass ich diese Ängstlichkeit/Unsicherheit/Angst in mir akzeptiert und erlaubt habe – ich stabilisere mich und lebe Zuversicht, Gewöhnlichkeit und Selbst-Vertrauen ich erkenne, dass es sich um eine absolute normale/gewöhnliche Handlung/Tätigkeit handelt, wie ich sie schon tausende Male in tiefer Stabilität und Sicherheit ausgeführt habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass es absolut keinen Grund gibt mich in alltäglichen, gewöhnlichen Handlungen durch Ängstlichkeit, Stress oder Angst zu destabilisieren, ausser den, dass ich auf GEDANKEN in mir höre die mir etwas anderes sagen und mich veranlassen in Szenarien von Angst, Ängstlichkeit, Unsicherheit, Sorgen und Paranoia einzusteigen.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass ich mich in einem Zustand von Angst, Ängstlichkeit, Stress befinde, einen Moment inne-zuhalten, den/die Gedanken ausfindig zu machen, die diese Erfahrungen in mir ausgelöst haben und mir an Ort und Stelle selbst zu vergeben dass ich diese Gedanken geglaubt und damit in mir als mich akzeptiert habe. Ich stoppe meine Teilnahme an dem/den Gedanken.

Ich bestimmte mich dazu den Punkt von Beschuldigungen und Projektion von Urteilen/Beschuldigungen/Ärger in mir und meinem Leben zu öffnen und effektiv zu transformieren.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich noch nicht alle Zusammenhänge und Verstrickungen dieses Musters von Projektionen/Beschuldigungen sehe – gerade weil ich noch sehr IN dem Punkt bin – ich bestimme mich daher durch und aus diesem Muster herauszugehen, bis ich absolute Klarheit etabliert habe.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich “Schadenfreude” in mir habe, in dem Kontext, dass ich mich freue, dass ein anderer für einen Fehler/Misstand verantwortlich ist oder diesen verursacht hat – oder das “nicht ich” den Fehler/Misstand verursacht habe – stoppe ich mich und atme – ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass ich mit dieser Reaktion ein System/Punkt von SELBST-Urteilen, Unterlegenheit, Selbst-Beschuldigungen usw. In mir selbst antreibe und auflade – deshalb stoppe ich direkt meine Teilnahme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich in dieser “Freude/Erleichterung” eigentlich “freue/erleichtert bin”, dass NICHT IMMER NUR MIR, sondern AUCH ANDEREN Fehler unterlaufen und Missgeschicke passieren und dass die Teilnahme an der “Freude/Erleichterung” in Wirklichkeit “im Hintergrund” meine Selbst-Definition und Selbst-Urteile, dass “Ich immer alles falsch mache” bestätigt und auflädt – was bedeutet, dass ich diesem System/Punkt in mir auf unter/unbewusster Ebene Energie und damit Macht über mich gebe. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe den weiteren/größeren Kontext des Punktes/Musters zu erkennen, sehen und zu verstehen, dass ich ABSICHTLICH Punkte in/an anderen SUCHEN und FINDEN werde die ich als falsch/negativ/fehlerhaft/makel/minderwertig/ unecht BEURTEILEN, ankreiden und herauszustellen versuche um MICH SELBST besser/gut/richtig zu fühlen – nicht weil ich es wirklich glaube/denke/lebe, sondern als Cover-Up/Schutz der Unsicherheiten, Ängste, Minderwertigkeiten und Urteile mir Selbst gegenüber.

-> Nur wenn andere “schlecht/falsch” sind, kann ich “gut/richtig” sein -> ich “brauche” immer jemanden oder etwas “zum Beschuldigen”.

Mittwoch, 27. März 2019

Alleine Sein und Einsamkeit - Teil 2

Es ist interessant, denn ich „dachte“, oder war mir noch im Sommer ziemlich sicher, dass ich über diese Emotion/Energie hinaus gegangen oder gewachsen bin, doch die Realität belehrt mich eines Besseren und die Anzeichen waren die ganze Zeit da...das ich sehe ist, dass ich durch die Erfahrung von „Verlust“ gegangen bin...jedoch noch nicht die von „Einsamkeit“, Alleinsein, und dass es in der Erfahrung/Angst vor dem „Verlust“ meiner gewohnten Beziehungen, Partnerin, Freunde und Umgebung den ich letztes Jahr kreierte, empfand und erlebte, eigentlich die Angst „vor dem Alleinsein“ die „Einsamkeit“ war vor der mir graute...Allein in dieser Welt zu sein. Lol, schon allein wie ich das schreibe erzeugt eine gewisse Sentimentalität in mir, fast Wehleidigkeit und Selbst-Mitleid. Definitiv interessant, hätte ich irgendwie nicht erwartet, dass sich hinter/unter der Erfahrung von „Verlust“, als nächste Schicht, die von „Einsamkeit“ auftut...doch irgendwie ist/war es offensichtlich.

Wenn ich es mir anschaue, hab ich mich in einem Leben, besonders ab dem Teenageralter – genauer ab dem Kinderalter, als ich in die Schule gehen musste – oft sehr einsam und allein gefühlt, alleingelassen und ausgesetzt, was noch mal eine speziellere Schattierung der Erfahrung ist, die mit Beschuldigungen und Groll gegenüber meinen Eltern bzw. auch „dem System/der Welt“, später im allgemeinen den Beziehungen in meiner Welt gegenüber, durchsetzt war. Ich denke, dieser Groll, war der Grund, dass ich in meinem Ego/Bewusstsein „Beziehungen den Rücken zugedreht habe“ im Grunde sagend „Leck mich... - Scheiß drauf“ „Ich will brauch dass nicht“...aber in Wirklichkeit blieb ein tiefer Hunger eben nach Bezug, Beziehungen, Nähe … die Einsamkeit blieb und wurde zu einer Triebfeder, die mich in diverse Beziehungsmuster und Konstellationen/Beziehungskontexte katapultierte die mir heute als schon beinahe surreal anmuten. Jedoch, interessant, im Licht diese neuen Verständnisses, bereue ich diese Vergangenheit nicht – ich war definitiv auf der Suche nach mir Selbst.

Ein weiterer, anschließender Punkt ist es mit diesem Punkt von „Einsamkeit“ und Alleinsein, nicht „hart“ mit mir selbst zu sein, mich selbst zu bestrafen oder zu besschuldigen, denn damit „lasse ich mich auch noch selbst allein“ und entfremde mich noch mehr von mir selbst – Worte, die hier in mir aufkommen sind Sanftmut/Sanftheit, Verständnis, Annahme und Geduld – auch etwas Direktheit in der Sanftheit damit die Annahme meiner der Teile von Bedürfnissen, Wünschen, Sehnsüchten nach Beziehung/Sex, Nähe, Intimität, Berührung, Zärtlichkeit nicht wieder zu einer Selbst-Manipulation wird. Es geht darum mich wirklich zu verstehen. Mit mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die emotionale energetische Erfahrung von Einsamkeit und Alleinsein in mir zu verleugnen und zu ignorieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Einsamkeit in mir zu verleugnen, zu verstecken und zu ignorieren weil ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu glauben dass ich mit Einsamkeit und dem Alleinsein nicht umgehen kann und mir nicht helfen kann, weil Einsamkeit einfach weh tut/schmerzt und deshalb will ich um jeden Preis vermeiden der Erfahrung von Einsamkeit zu begegnen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrung von Einsamkeit von „Alleinsein“ schmerzt und weh-tut anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es nicht dass „Alleinsein“ selbst ist, als physische Erfahrung, die „schmerzt“ sondern meine Gedanken darüber, wobei ich in Gedanken Erinnerungen aufrufe an „vergangene Zeiten“, in denen ich positive Erfahrungen und „soviel Spaß“ mit meinen „Freunden“ oder engen Beziehungen hatte, was mir gut gefallen hat, dass ich es nicht „vermissen“ möchte, aber genau dass nun tue.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass ich bereits vor fast einem Jahr angefangen habe diese Erfahrung von Einsamkeit der ich nun begegne in mir auszulösen und zu generieren, was mir zeigt, dass die Erfahrung/Energie „nix neues“ ist, sondern in Wirklichkeit ein Produkt recycelter Erinnerungen/Energien – hier für mich um dieser Verschmutzung meines Wesens/Gewahrseins ein für alle mal zu begegnen und mich von den dazu gehörigen Konstrukten zu reinigen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es mir in Wirklichkeit weh-tut und mich schmerzt, dass ich an vergangenen Erfahrungen in/als Erinnerungen in meinem Bewusstsein festhalte und damit in der Gegenwart eine Erfahrung von „Verlust“, Einsamkeit und Minderwertigkeit erzeuge durch die ich mir selbst schade.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich die Erfahrung von „Verlust“ und „Trennungschmerz“ jedes mal aufs neue aktiviere und auflade wenn ich an den Erinnerungen an vergangene Momente/Beziehungen teilnehme und damit dem Konstrukt/der Erfahrung von Einsamkeit Futter gebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben „ich habe es verdient einsam zu sein“ und „an Einsamkeit zu leiden“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an Einsamkeit festzuhalten als eine Methode der Selbstbestrafung und Selbst-Verurteilung anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass Einsamkeit ein Bewusstseinskonstrukt und eine Erfahrung/Energie im Bewusstsein ist die die nur dazu dient dem Bewusstsein Energie zu liefern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich für die Einsamkeit in mir zu schämen – weil ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass die Einsamkeit in mir als Resultat von „Alleinsein“ ein Indiz dafür sei, dass etwas mit mir/in mir/an mir nicht stimmt und/oder nicht in Ordnung sei – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesem Verstecken, Unterdrücken und Verleugnen der Einsamkeit vor mir selbst, eine „Abwärts-Spirale“ oder/und negative Rückkoplungs-Schleife in mir in Gang zu setzen, die meine Selbst-Erfahrung „immer negativer“ macht, und die einzige „Lösung“ oder Ausweg um die Energie/Erfahrung von Einsamkeit zu lindern erscheint die Erfahrung von Beziehungen zu sein.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen welche Beziehung und Wechselwirkung zwischen den Emotionen und Bewusstseinskonstrukten von Einsamkeit und Eifersucht existiert, wobei Einsamkeit die negative Grundenergie/Selbst-Definition ist, welche den Treibstoff für dass System von Eifersucht liefert.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Beziehungen und darin andere Menschen zu benutzen und zu missbrauchen in einem Versuch der Energie/energetischen Erfahrung von Einsamkeit in mir zu entkommen, mit all den missbräuchlichen/negativen Konsequenzen die dies mit sich bringt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass man einer illusionären Erfahrung/Illusion - etwas das nicht physisch /real ist - nicht entkommen kann, die Herangehensweise ist fehlerhaft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Verleugnung, Unterdrückung, Verurteilung und das Verstecken der Erfahrung von Einsamkeit/Angst vor dem Alleinsein einzig und allein wieder dem Bewusstsein in die Hände spielt, denn dadurch wird die Erfahrung/Energie „vergraben“ und bleibt unangetastet, unerforscht und kann damit auch nicht geändert oder durchschritten werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich gegenüber der Erfahrung/Energie von Einsamkeit zu viktimisieren in dem Glauben, dass ich diese Erfahrung/Energie ohnehin nicht ändern könne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass ich der Erfahrung/Energie von Einsamkeit unterlegen bin – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich sie in Wirklichkeit als eine Form von Manipulation benutze und benutzen will um mich selbst als einzigartig/besonders auszuzeichnen und auf eine schräge Art Aufmerksamkeit/Sympathien zu generieren. (Mitleid/Selbst-Mitleid)


Ich bestimme mich dazu die Erfahrung von Einsamkeit direkt zu adressieren, ihr mit Mut zu begegnen wenn und sobald sie in irgendeiner Form in mir existiert oder aufkommt.

Ich bestimme mich dazu einzusehen und zu erkennen, dass nicht die Tatsache Schmerz oder Leid in mir erzeugt, dass/wenn ich für eine bestimmte Zeit mit mir selbst allein bin – sondern die Gedanken daran, dass ich getrennt bin von denen die ich angeblich liebe oder geliebt habe. Darin stoppe ich die Kreation von Schmerzen und Leid in mir wenn ich alleine bin, indem ich aufhöre an den Gedanken teilzunehmen in denen ich an den scheinbaren Verlust vergangener Zeiten denke.

Ich verpflichte mich dazu, emotionale Erfahrungen/Energien die in mir aufkommen nicht zu ignorieren, zu verdrängen oder zu verleugnen, denn ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass dies keine Lösung ist sondern dadurch kreiere ich die Inhalte/Konstrukte um ihnen dann „später“ in akkumulierter Form wieder zu begegnen.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass ich durch Verleugnung erschaffe. Daher: Widerstand ist zwecklos, denn ich kann mich selbst nicht belügen oder verleugnen – wer ich wirklich bin wird dass aufbringen und verstärken was ich „nicht sehen will solange bis ich mich wirksam stelle und verändere“.

Ich bestimme mich dazu, nicht länger gegen meinen eigene Prozess der Selbst-Veränderung und Selbst-Ehrlichkeit zu arbeiten sondern mit der Erkenntnis in Übereinstimmung zu bringen, dass der Prozess des Lebens, der Einheit und Gleichheit ist wer ich bin.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der Hauptgrund wieso ich zugelassen und akzeptiert habe mich für Einsamkeit zu schämen, sie zu fürchten, zu verurteilen oder zu verleugnen ist, dass ich mich selbst/in und als Einsamkeit NICHT VERSTEHE.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen WIE sehr ich durch und von meinem eigenen Bewusstsein manipuliert und beeinflusst werde – dass ich mir nicht erlaubt habe die offensichtliche Bewusstseinsmanipulation und Kontrolle zu sehen, erkennen und verstehen – wenn noch Monate bevor ich umgezogen bin und mich überhaupt in die Situation begebe „alleine zu sein/zu wohnen“ die energetische Erfahrung von „Einsamkeit/Alleinsein/Verlust“ mit all den emotionalen Anhaftungen in mir aufkommt und ich akzeptiere und glaube dies ist wer ich bin und sein muss – worin ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese PROJEKTION gleichermaßen ein GESCHENK sein kann – denn darin finde ich hübsch verpackt/verschnürt all die Punkte/Selbst-Definitionen/Anhaftungen welche die Bewusstseinskontrolle darstellen und ermöglichen und umgekehrt eben genau die Schlüssel zur Selbst-Befreiung und Selbst-Bestimmung darstellen.

Journey Tag 646