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Donnerstag, 24. Oktober 2019

Leere, Faulheit und Tätigkeit - Ausheben der Ursachen - Tag 651


Ok...heute fühle ich mich ziemlich...eigentlich “leer” und in dieser Leere, als “habe ich einfach nicht die Kraft, den Willen mich zu bewegen” - Widerstand trifft es nicht so genau, wenn dann eher ein “unsichtbarer Widerstand” oder eine “Starre” fast wie betoniert... und es fühlt sich tatsächlich “real” an, auch eine Art von Erschöpfung...und es gibt einen Punkt von “Ich habe es verdient”, oder “es ist nötig und berechtigt” weil ich schon so viel gemacht habe – weil ich immer beschäftigt war die letzte Zeit = da ist es “normal” das ich mich ausgelaugt und “faul” fühle...es ist interessant den im Tarot kam die Karte “Faulheit” und die Beschreibung stimmt ziemlich genau...

“Keine Energie, das Gefühl man hat was geschafft, man hat was gemacht” aber ich weigere mich das als “Faulheit” zu sehen, wie wenn das Wort kommt will ich es nicht annehmen/sehen und stattdessen als “berechtigt/gerechtfertigt” erklären.

Derweil gibt es eine tiefere Dimension von “Faulheit” in meinem Leben, oder “projizierter Faulheit” in Form der Vorstellung “so viel zu haben” oder an einen Punkt zu kommen, wo “ich nicht mehr Arbeiten muss, wo ich nix mehr tuen muss (dass ich nicht will)” = Immer nur das tun zu können was ich will = was offensichtliche Selbst-Sucht ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einer Energie/Erfahrung von Lethargie und Faulheit teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die energetische Erfahrung von Teilnahmslosigkeit, Untätigkeit, Faulheit, die schon gestern Abend in mir aufkam und der ich Zeit und Raum gab, sich in mir auszubreiten durch Gedanken zu rechtfertigen “wieviel ich heute schon gemacht habe” oder dass ich schon soo lange beschäftigt gewesen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben “Ständig ist irgendetwas, ich habe überhaupt keine Zeit mehr für mich – ich muss mir auch Zeit für mich nehmen – ich habe es verdient nix zu machen und etwas abzuschalten” - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Gedanken die Auswüchse des Aufschiebe-Systems in mir sind, welches ich in Selbst-Interesse und Selbst-Sucht in mir akzeptiere und betreibe, und dass ich damit die energetische Erfahrung/en von Faulheit/Leere/Kraftlosigkeit als Outflow des akzeptierten Aufschiebens in mir erlaube und kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich “gut” zu fühlen wenn ich lange/viele Stunden gearbeitet habe – oder besser gesagt “In der Arbeit war” - und dann zu denken “ich war so lange dort heute, ich habe mir Ruhe/Entspannung/Nixtun” verdient anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich so die Stunden “verschwende/wegwerfe”, die mir zur Verfügung stehen mich in den anderen Aspekten meines Daseins zu unterstützen, auszudrücken und zu entwickeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Tätigkeiten als “Belastung” zu empfinden und bei bestimmten Dingen zu denken “Ich muss das mache” und damit eine energetische Erfahrung von Zwang zu erzeugen, die nach energetischem Ausgleich in Form von “Locker Lassen”, “nix tun müssen”, definiert als Freiheit verlangt – wodurch ich mich selbst in einem System von Polarität verstricke ohne zu merken, dass ich beide Pole/Erfahrungen selbst kreiere.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen “vagen Backchat” in mir zu haben als unter/unbewusstes system der Regulation meiner Tätigkeit, in dem ich mir in ängstlich-warnender “Stimme” sage “Du kannst nicht zu viel machen, du musst dich auch mal ausruhen, nicht das du zuviel machst, du bist schon so gestresst, du bist schon so angespannt, nicht dass du deine Gesundheit beeinträchtigst – du musst auf deine Gesundheit achten – du muss deine Fähigkeiten beachten – du kannst doch nicht dauernd/den ganzen Tag aktiv/produktiv sein – man kann nicht immer effektiv sein – DANN hast du ja gar keine Zeit mehr DICH” - darin vergebe ich mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe “eine Angst” in mir zu haben, zu viel zu tun, zu viel Arbeit zu leisten, zu viel zu machen ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Angst in Wirklichkeit mein Eigeninteresse/meine Selbstsucht beschützt

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe als Kind ein Urteil/einen Glauben von meiner Umgebung zu kopieren, dass “Arbeit/Tätigkeit” anstrengend und schwer sein muss, dass sie negative Konsequenzen für mein Wohlbefinden und meine Gesundheit hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe als Kind den Glauben zu kopieren und zu formen, dass “Arbeit” und Tätigkeiten Stress erzeugen und zu Stress führen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass “Arbeit/Tätigkeiten” ein Kampf ist und dass sie “bewältigt werden müssen - ohne zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich in/durch diesen Glauben, genau die Erfahrung für mich kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich als Kind von meiner Umgebung eine polarisierte Wahrnehmung und damit ein System polarisiertem Verhaltens gegenüber Arbeit/Tätigkeiten/Aktivität kopiert habe welches nun die unter/unbewusste Grundlage meiner Erfahrungen mit Arbeit/Tätigkeiten/Aktivitäten in mir ist.

Ich bestimme mich dazu diesen Punkt, meine Beziehung zu Tätigkeiten/Aktivität – sowie das Wort Arbeit – weiter aufzudecken, zu redefinieren und vollständig zu transformieren.

Samstag, 13. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 19: Dinge zu Ende bringen.

“Ancient Land” (Uraltes Land) von Iluka Designs
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Punkte offen zu lassen und aufzuschieben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Blog nicht täglich nach dem Schreiben direkt zu veröffentlichen sondern das Veröffentlichen aufzuschieben wodurch ich heute drei, bzw. Vier Blogs zu veröffentlichen hatte was lange Zeit in Anspruch genommen hat und nach zwei davon wollte ich eigentlich wirklich nicht mehr.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die nötige Disziplin und Planung anzuwenden und zu leben den Blog jeden Tag/wenn ich einen geschrieben habe auch gleich zu veröffentlichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Ich mach es morgen, heute ist es schon so spät – ich bin wirklich nicht mehr in der Stimmung es jetzt zu veröffentlichen, außerdem ist gerade die Sache mit X dazwischen gekommen, morgen kann ich es doch immer noch machen es ist doch nicht so schlimm, ich mach es gleich morgen früh...” wenn es darum geht den Blog zu veröffentlichen – darin

vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich nicht nur dem Veröffentlichen gegenüber Reaktionen/Gedanken/Backchats habe sondern, dass ich auch mein Schreiben schleifen lasse und erst so spät anfange, dann auch spät fertig werde und nicht mehr will.

Ich bestimme mich dazu das Wort Disziplin in Bezug auf mein Bloggen zu leben und was ich geschrieben habe/wenn ein Blog fertig ist ihn auch gleich zu posten.

Darin sehe erkenne und verstehe ich, dass ich meine letzten Blogs auch als (halb) unfertig gesehen habe und daher eine Art Hemmung sie zu posten hatte.



Ich bestimme mich dazu etwas früher mit dem Bloggen anzufangen und dann einen Blog auch fertig zu machen, abzuschließen und an dem Tag zu veröffentlichen an dem ich ihn schreibe. 

Montag, 27. Oktober 2014

Schreiben und Selbst-Vergebung aufschieben = Selbst-Sabotage - Teil 6 - Tag 580



Eine weitere Form von Aufschieben ist die Angewohnheit oder das Muster viele Punkte oder kleinere Projekte anzufangen doch diese nie zu Ende zu führen und fertig zu machen. Beispiele sind Übersetzungen die ich nur roh/grob übersetze und nicht zur Veröffentlichung bringe oder meine Blogs hier oder Erinnerungen die ich „anschreibe“, in denen ich Punkte öffne, aber selten/nicht immer die dazugehörige Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur durchgehe, umsetze und/oder die Punkte weiter führe in gelebte Lösungen umwandle.
Mit den Übersetzungen sehe ich als primären Punkt die Erfahrung von „Inadequat“ oder „Nicht gut genug“ die ich von Anfang an mit dem Übersetzen von Texten im Desteni-Kontext in mir aufkommen hatte und in der Zwischenzeit nur noch mit verschiedenen Erinnerungen, Energien, Gedanken und so weiter gefüttert und substanziiert habe. Faszinierend, wie ich eine initiale Erfahrung die in mir aufkam zu einem ganzen Konstrukt oder System in mir ausgebaut habe.
Der zweite Punkt mit den Blogs und Erinnerungen ist etwas anders gelagert, doch sehe ich eine Gemeinsamkeit – beides sind Dinge die mich und potentiell andere als mich und damit diesen Prozess als Ganzes unterstützen und voranbringen könnten.
 
Das übersetzen von Texten ist eine große Unterstützung für einen Selbst, da es dabei hilft, Information zu integrieren und einem erlaubt die Information so zu sagen in Slow-Motion durchzugehen und zu verarbeiten – mir sind oft die coolsten Erkenntnisse und Einsichten gekommen wenn ich einen Text übersetzt und nicht nur gehört oder gelesen habe – die Beschäftigung damit ist irgendwie intimer und intensiver, es kommen mehr Verbindungen im Bewusstsein auf an denen man sieht „Oh, da habe ich dass genau so gemacht – hier mache ich es noch“ oder „Ah, jetzt sehe ich was er meint“ und so weiter...Leider haben wir nicht immer so viel Zeit Sachen zu übersetzen oder sich intensiv mit Texten/Informationen auseinander zu setzen... und genau deshalb ist/wäre es sinnvoll wenn dieser Prozess so effektiv wie möglich läuft und von möglichst wenig Konflikt/Reibungen und Widerstand begleitet ist... Damit mache ich den nächsten Punkt auf also „Was muss ich tun/können damit ich zum Beispiel gut und sicher im Übersetzen werde“ - oder im Schreiben (Blogs), was sind die Eckpunkte und fundamentalen Fähigkeiten die ich brauche...von hier aus kann ich diese Fähigkeiten dann aufbauen und ausbilden.
Punkte oder Erinnerungen nicht (komplett) mit Selbst-Vergebung und Selbstkorrektur-Aussagen durchzugehen kann eigentlich als absolute Selbstsabotage gesehen werden – denn ich öffne einen Punkt in mir, ich sehe und erkenne in dem Moment genau was ich akzeptiere und erlaube und anstatt in Selbst-Vergebung dafür Verantwortung zu übernehmen und mir korrigierende Aussagen als Direktiven für mich selbst zu geben, „lasse ich den Punkt wider gehen“, und gebe ihn zurück an das Bewusstsein. Nun, ist es nicht so dass es ganz umsonst oder verloren wäre Punkt zu öffnen und nicht sofort komplett auszuschreiben und zu vergeben, dies ist ohne hin ziemlich unmöglich da die Punkte im Bewusstsein multidimensional und geschichtet vorliegen, oft kann man an einem Punkt in seinem Prozess nicht alle oder sogar nur eine Dimension deiner Erinnerung oder eines Musters sehen und begegnet dem gleichen Punkt dann später wieder dann später wieder und kann eine weitere Schicht/Lage durchgehen und ablösen.
Doch macht es definitiv Sinn in dem Moment/Zeitraum in dem der Punkt „hier“ ist so gründlich und detailliert wie möglich damit zu arbeiten, denn die verbunden Emotionen/Energien sind nun genau „hier“, die Definitionen, Glaubenssätze und Worte die man zum Beispiel in einer Erinnerung festgelegt hat in der Erinnerung festgelegt hat, oder die ein Gedanken/Verhaltensmuster ausmachen und aufbauen, sind nun genau hier und man hat die Möglichkeit dafür Verantwortung zu übernehmen und Selbst-Bestimmendes Gewahrsein zu etablieren, indem man die Punkte in Selbst-Vergebung dekonstruiert und durch gelebte Selbst-Anwendung (Selbst-korrigierende Aussagen, Atmen, Wahrnehmung in den Körper shiften usw.) verhindert dass sind die Muster wieder aufbauen = das man sich ändert wenn der Punkt/das Muster das nächste Mal in einem aufkommt oder getriggert wird.
 
Oft sind es nicht unbedingt angenehme Dinge oder Dinge auf die man stolz sein könnte die in den Erinnerungen festgehalten sind die man mit sich trägt, daher besteht – zumindest in Mir – die Tendenz auf die Erinnerungen oder Dinge darin zu reagieren, mich dafür zu verurteilen und die Dinge dann in eine Verleugnung oder Unterdrückung zu shiften – oder ich denke „Ach, jetzt habe ich schon gesehen was darin los ist – ich weiß schon um was es geht – ich muss es nicht ausschreiben/vergeben“ und wieder die Ausrede „Ich hab zu wenig Zeit“ - Schaue ich mir die Punkte genauer an, ist es ein Widerstand „Ach nöööö, ich mag/kann einfach nicht...keinen Bock... nicht schon wieder/immer noch diese Erinnerung“ = Aufschub-System hat eingesetzt, und dass passiert vorwiegend mit Erinnerungen in denen ich bereits einen guten Teil der Erforschungen/Vergebung gemacht habe und/oder ich zu den Korrekturaussage komme („Oh man, das Ganze jetzt noch Mal von Vorne...) oder wenn ich bereits sehen kann dass sich noch viele/umfangreiche weitere Punkte/Dimensionen in mir öffnen/aufkommen.
 
In beiden Fällen liefere ich als „Beobachter“ der ja nun „Sieht“ und „weiß“ was in Mir wirklich vorgeht meinen Bewusstsein/Ego weitere Urteile/Verurteilungspunkte und füttere ihm Reaktionen und lasse diese „Ansatzpunkte“ so zu sagen als „Lose Ends“ für weitere Energie-Generation, für Neu-Starts und Wieder-Aufnahme der ewig gleichen Muster in mir herumbaumeln, obwohl ich mir durch mein bisheriges Leben bewiesen habe, dass sie mich nicht unterstützen = Selbst-Sabotage.
Ich bestimme mich dazu meine letzten beiden unbeendeten Blogs fertig zu stellen und mir täglich etwas Zeit zu nehmen diese Punkte durchzugehen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Reflexionen zum Muster von Aufschieben - Teil 4/5 - Tag 579


Deviantart
Wieder ist eine Woche vergangen und ich bin hier mit meinem Reflexions-Thema von „Aufschub und Aufschieben“. Es ist interessant, denn dieser Punkt in mir ist nicht so „einfach“ und „eindimensional“ sprich es gibt immer neue Dinge zu entdecken beziehungsweise zu bemerken und mir gewahr/bewusst zu machen.
Jeden der mit dem Verhaltens-Muster/Punkt von „Aufschieben/Aufschub“ in seinem Leben/Bewusstsein zu tun hat, möchte ich hier noch mal auf die Interview-Serie der Atlanter aufmerksam machen – Die Interviews erklären im Detail was das Aufschub-System/Konstrukt ist, wie es existiert und wie man sich selbst dabei unterstützen kann das Muster zu durchbrechen und sich daraus zu befreihen.
Doch wie schon angedeutet, ist dies nicht unbedingt/direkt einfach...Als ich vorher auf meine Woche zurück schaute, ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Punkte gibt an denen ich immer noch „Fortschritte“ mache und in denen ich mich besser bestimmen und lenken kann. Dies sind meine Reaktionen im Alltag, in Momenten in denen ich reagiere und anstatt mich weiter reagieren zu lassen fällt es mir leichter mich zu stoppen, die Reaktionen zu entlassen, aufzustehen und weiter zu gehen – also die Reaktionen „auf Menschen“.
Andere Punkte sind noch nicht so einfach für mich zu dirigieren/lenken und da kickt dann dass „Aufschub-System“ doch noch/wieder rein. Und dass nicht zu knapp...lolol. Ich muss dabei lachen, da ich sehe dass ich immer noch/gerade eben in mir am „Schnauben“ und Prusten bin als ob ich gegen einen heftig massiven Block oder eine Wand anpushen müsste wenn ich mir die Punkte anschaue – Besonders heute hat der Aufschub stark eingesetzt, doch schaue ich zurück sehe ich die Anfänge in akuten eher heftigen Reaktionen auf die Information, dass ich mir in einigen Monaten doch wieder einen neuen Job suchen „MUSS“. Damit kam ein definitiver Widerstand gegen die jetzige Arbeit und Situation und auch die Menschen etc. kombiniert mit einigen „nicht so netten“ internen Selbstgesprächen/Backchats, Vorwürfen, Gemeinheiten, Urteilen, Entäuschungen und so weiter in mir auf...
Ich sehe, dass es besonders die Punkte sind die ich tatsächlich schon ewig mit mir hierumschleppe und vor mir her schiebe durch die ich mich am meisten/stärksten ins Auschub-System triggere – zum Beispiel der Job-Punkt oder das Ausschreiben meiner Ersten Beziehung und bestimmter Erinnerungen, das Ausschreiben eines weiteren Punktes den ich als „groß“ und „massiv“ beurteilt habe und einfach seit über 10 Jahren nicht angehe... Damit sehe ich auch eine Dimension die stark zu dem Widerstand und/der Wand, den scheinbaren = so wahrgenommen Schwierigkeiten mich mit diesen Punkten zu befassen, beiträgt: Selbsturteile.
In jedem dieser Punkte sehe ich Dinge und Teile von mir die ich lange Zeit lieber versucht habe nicht zu sehen und zu verleugnen und es existieren immer noch viele Reaktionen in mir, beziehungsweise kommen diese auf wenn ich mich mit den Punkten befasse und/oder versuche damit zu arbeiten – dies erzeugt dann Energie und einen energetischen Zustand eine Erfahrung von Widerstand, die nicht unbedingt angenehm ist und von da fällt es dann leichter den „Aufschub-Gedanken“ wie z.B. „Nah, nicht jetzt – mache ich später – erst mal das und das – ich schau jetzt nur – es hat noch Zeit“ und so weiter zu glauben – anstatt gleich zu handeln und Initiative zu ergreifen, wollte ich schreiben...doch ist das wirklich „Initiative“?
Ich schaue im Moment auf eine Situation/Momente letzte Woche als ich Stellenanzeigen durchschaute „um nur einmal zu schauen“, und als ich einige gute/geeignete Stellen sah/fand, kamen Gedanken in mir auf wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ … Gedanken die ich sehr gut kenne denn genau die gleichen Gedanken-Muster/Reaktionen hatte ich auch die letzten Male in den der Selben Situation – also wäre es in diesem Moment tatsächlich „meine Initiative“ gewesen sofort die interessanten Stellen zu vermerken und nicht weiter zu erlauben, dass mein Bewusstsein durch Gedanken Prozesse des Aufschubs und der Verzögerung initiiert.
Wenn ich aber genauer schaue war ich hier schon im System/Muster von Aufschub, das Aufschieben hat schon eingesetzt mit den Gedanken und der Erfahrung von „Ich MUSS mir einen neuen Job suchen“ den ich sage damit auch „ich muss, aber ich will eigentlich nicht – ich habe keine Lust und würde lieber hier bleiben – Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ Ok, wie man erkennen kann, ist dieser Backchat/Punkt in mir ziemlich emotionsgeladen und etwas dass sich nicht weg-diskutieren lässt. Genau dass aber versuche ich, denn gleichzeitig mit dem Widerstand kickt auch die Existenzangst getarnt als Vernunft ein: „Ja aber du brauchst eine Arbeit, du musst dich bewerben, es gibt kein nicht wollen, du musst – das bringt dir doch alles nichts“ und so weiter und damit unterdrücke und verdränge ich wieder den emotionalen Trigger/Auslöse-Punkt.
 
Das heißt, was immer ich von da aus mache ich arbeite gegen meinen eigenen verdrängten/unterdrückten Widerstand und das macht natürlich nicht so wirklich Spaß und ist tatsächlich anstrengend.
Der Punkt den ich mir hier notieren/merken kann ist, die Gedanken wie „Nicht jetzt, das hat noch Zeit, wart erst mal, kannst du immer noch machen“ sind bereits ein Outflow und daher ein Indikator dafür, dass ich in einem Muster/Punkt von Aufschub bin – es ist „bereits zu spät“ - dass heißt, es ist Zeit zurück zu gehen und zu sehen wo/wann hat das Aufschieben eingesetzt, wo war eine Reaktion, wo war Backchat etc. durch die ich mich in einen Solchen Zustand versetzt habe und dann die angebrachte Selbst-Vergebung – Hier scheint dies der Punkt mit der Arbeitssuche zu sein.
Das ganze Playout, bringt eine weitere interessante Dimension und Eigenschaft des Aufschub-Systems ans Licht, nämlich, dass sich das Aufschieben fast „unbemerkt“ (im Conscious Mind, also den „Gedanken“) einschleicht bis es dann „da“ ist und als komplette körperliche Erfahrung einsetzt die mich auf mehrere Arten fast „lähmt“ und „behindert“ ohne dass dies von besonders offensichtlichen Gedanken begleitet ist. In der Atlantier-Serie wird sehr detailiert erklärt wie und wieso genau das Aufschieben ein körperlich integrierter Punkt/System ist.
(eine Woche später...)
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diesem Punkt von Aufschub und Unterdrückung noch nicht wirklich gelenkt und mir selbst Richtung gegeben habe – sondern dies tatsächlich aufgeschoben habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich mir eine neue Arbeit suchen muss, ohne dass ich dies wirklich will. Darin vergebe ich mir selbst, meinen Eigenanteil an der Situation von mir zu weisen und nicht die volle Verantwortung dafür zu übernehmen was ich kreiert habe.
 

 
 
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat von „Üühhhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock auf die Scheiße – Die Ganze Scheiße wieder wider von vorne – NEIN, nicht schon wieeeeeeeedderrr – Und für was, verdammt, für Nichts und Wieder nichts - ich mag echt nicht mehr, verdammte Scheiße“ in einer Energie von Ärgerniss/Annoyance, Aufgeben, Trägheit und Lustlosigkeit in mir aufkommt und existiert – und dafür, dass ich diesen Backchat und die Energien in mir als mich zugelassen und akzeptiert habe obwohl ich sehe dass es mir in Wirklichkeit gar nicht so unrecht ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich so „reagieren muss“ weil mir irgendetwas angetan/weil mir unrecht getan worden ist – was zeigt dass ich noch nicht wirklich die volle Verantwortung für die manifestierten Konsequenzen erfasse und trage die ich erschaffen habe, sondern immer noch andere beschuldigen will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen, dass mein Ärger und meine Beschuldigungen in Wirklichkeit ein Smoke-Screen sind damit ich nicht SEHEN muss was ich gemacht habe, wo meine Verantwortung bei der Erschaffung dieser Konsequenz liegt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch Reaktionen und Backchat von Ärger, Wut/Wutanfällen und – hauptsächlich internen – Vorwürfen gegen „alles und jeden“/die Situation und einzelne Personen und „was sie angeblich gemacht/begetragen haben das es so weit kam“ von meiner eigenen, absoluten Verantwortung für mich selbst, mein Leben und den Konsequenzen zu trennen die ich selbst-erschaffen habe – und damit auch von der Einsicht des „Wie, Wo, Wann – was ist mein Eigenanteil“ und der darin enthaltenen Möglichkeit selbst-verantwortlicher und selbst-bestimmter Veränderung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mit diesen Reaktionen von Ärger, Wutanfällen und Vorwürfen in mir einfach in eine Unterdrückung zu gehen "und weiter zu machen" in dem Glauben die Vorwürfe/Reaktionen in mir seien gerechtfertigt/akzeptabel – in dem Glauben ich will dass alles gar nicht sehen und ich will gar nichts mehr davon hören, scheiß drauf, vorbei ist vorbei – anstatt zu sehen und zu erkennen dass dies ein typisches Reaktionsmuster ist, indem und durch dass ich mir die Möglichkeit zu wahrer Einsicht und Veränderung meiner Selbst nehme und meinem Bewusstsein und Teilen von mir selbst die mich – wie ich mir schon mehrfach selbst in physischer Realität bewiesen habe – nicht unterstützen AUFSCHUB GEWÄHRE und weiter bestehen lasse – worin ich sehe das Unterdrückung eine Form von AUFSCHUB ist - denn ich kann die Dinge denen ich in mir begegne aber nicht sehen/lösen will nicht ewig unterdrücken kann und irgendwann wirklich/endgültig lösen, stoppen, verändern und transformieren muss damit ich als das stehe was für alles Leben am Besten ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, das die Angst/Anxiety vor und die Verleugnung von Ärger/Wut und Annoyance in mir ein Selbstsabotagemechanismus ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an der Vergangenheit festzuhalten, an meinen Reaktionen festzuhalten und nicht einzusehen dass der Punkt durch ist, in dem Versuch die Dinge besser zu machen, „es wieder gut zu machen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass jeder Versuch etwas „wieder gut zu machen“ oder „zu kompensieren“ mich unweigerlich in den selben Loop zurückwirft – Es geht darum mich mir selbst zu stellen, meine Fehler einzusehen und mich in meinem Wesen zu korrigieren, damit ich die Selben Fehler nicht noch mal machen muss.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die Zeit hier jetzt zu nutzen um die Beziehung zu dieser Arbeitsstelle/den Menschen durchzugehen und alle Punkte/Faktoren/Fehler aufzudecken und korrigieren die in mir und an meinem Verhalten zu der manifestierten Konsequenz beigetragen und geführt hat, wie ich ihr nun begegne.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass jede weitere Reaktion oder Backchat auf die Situation und/die Personen reine Zeitverschwendung ist und ein „Kämpfen um meine Grenzen“.
Ich bestimme mich dazu mit mir selbst, für mich selbst eine Vereinbarung zu etablieren wie ich diesen Punkt/diese Situation von manifestieren Konsequenzen im Bezug auf Job und den diversen Punkten die dabei/parallel eine Rolle spielen lenken und wie ich mir selbst Richtung geben werde.
Wenn und sobald Gedanken wie „Üühhha, was für ein Aufwand, ich hab echt keinen Bock mehr auf diese Scheiße – die Ganze Scheiße wieder von vorn“ verbunden mit Energien von Ärger, Beschuldigungen und/oder Lustlosigkeit, Trägheit, Widerstand/Verweigerung im Bezug darauf einen anderen Job zu suchen in mir aufkommen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieser Backchat und diese Energien ein vorprogrammiertes Gedankenmuster in meinem Bewusstsein sind und dass mir die selbst-identifikation damit und die Teilnahme daran in keiner Weise weiter hilft, mich nicht unterstützt – im Gegenteil füttere ich nur meinen Bewusstein Energien aus der Lebendigen Substanz meines Körpers und schwäche mich somit – ich sehe dass die Teilnahme an diesem Muster reine Zeit und Energie-Verschwendung ist – daher nehme ich einen Atemzug – stelle das jammernde Tonband in meinem Kopf ab, und stoppe die energien im Körper. Ich atme.
Ich bestimme mich dazu diese Gedanken und Backchats nicht zu unterdrücken oder zu gunsten des „Überlebenstriebs“ einfach „weg zu wischen“ sondern mich den Gedanken und Punkten zu stellen wie sie in mir aufkommen. Ich unterstütze mich in schriftlicher und gesprochener Selbst-Vergebung täglich die Energien von meinem Körper zu entlassen und die Ursachen und Hintergründe meiner Erfahrungen aufzudecken und mit Stock und Stiel von meinem Wesen, Bewusstsein und Körper zu entfernen indem ich Atme und meine Teilnahme stoppe.
Ich bestimme mich selbst dazu die Übergangszeit zu nutzen um Gewahrsein zu schaffen und Verantwortung für meine Fehler und die Faktoren in meinen Bewusstsein zu übernehmen die mit zu dieser Situation manifierter Konsequenzen geführt haben – Dazu bestimme ich mich meine Erinnerungen und den Verlauf im Detail schriftlich durchzugehen.
Ich bestimme mich dazu jedliches Bedauern im Bezug auf den Job und die „verpasste Chance“ in meinem Bewusstsein bedingungslos gehen zu lassen und lieber in Selbst-Vertrauen voranzuschreiten.
Ich bestimme mich dazu die Schuldgefühle im Bezug auf mein Verhalten und was ich in mir/meinem Bewusstsein zugelassen und akzeptiert habe, bedingungslos zu stoppen und gehen zu lassen, da ich sehe dass sie mich in keiner Weise zu einem Besseren Menschen machen – Ich bestimme mich dazu mir selbst ohne Verleugnung oder Beschönigung in Selbst-Akzeptanz zu begegnen und mich von da aus zu korrigieren und zu ändern.

Sonntag, 21. September 2014

Reflexionen zum Muster von Aufschieben Teil 1- Tag 572


Heute werde ich mir die Zeit nehmen und diesen Blog der Reflexion des Musters von Aufschub und Verzögerung widmen den ich seit einiger Zeit durchlaufe, beziehungsweise zu durchlaufen begonnen habe – und dies ist gleich der Erste Punkt, nämlich, dass nach einer gewissen Zeit, nach einigen Wochen/einer Woche von Selbst-Anwendung eine gewisse „Vergesslichkeit“ aufkommt „was ich eigentlich mache/durchgehe“, der eigentliche Punkt ist mir nicht mehr so präsent und damit auch nicht meine Selbst-Anwendung und Korrektur in Momenten in denen ich zum Beispiel Dinge aufschiebe und es fällt mir leichter – ich falle leichter in das Muster von Aufschub.

Dies ist begleitet von und wird unterstützt von einem „Hinnehmen“ einer „Akzeptanz“, wenn ich zum Beispiel abends darüber reflektiert habe was ich an einem Tag gemacht habe und was nicht, und welche unerwarteten Faktoren dazu geführt haben, dass ich bestimmte Punkte/Dinge die ich mir vorgenommen hatte zu tun, nicht tun konnte – stellen sich bestimmte Gedanken ein wie „Da kann man nichts machen – ich konnte nichts dafür oder man/ich sollte das nicht so eng/ernst sehen“ - In Wirklichkeit sind dies „kleine“ Punkte von „Aufgeben und Hinwerfen“, denn ich mache die Aussage „ich werde so wie so nie wirklich tun/bestimmen können was ich tue/wer ich bin“ (da eh immer etwas dazwischen kommt) =Blame. Ich mein, ich merke direkt das „Abschlaffen“ in meinem Körper, dass mit diesen Punkten verbunden ist.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass in mir meinem Bewusstsein und Körper eine gewisse Vergesslichkeit aufkommt, wobei ich vergesse und nicht mehr genau weiß was ich hier eigentlich mache, was ich mir vorgenommen habe zu tun/durchzugehen – sondern nur noch eine Erfahrung von Lethargie und Schlaffheit und Abgeschlagenheit in mir zurückbleibt, wenn ich das Muster von Aufschub/Verzögerung durchlaufe.



Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diese Erfahrung von „Vergesslichkeit“ selbst kreiere indem ich immer wieder in alte Reaktionsmuster verfalle und Energien kreiere/akzeptiere die über die Zeit eine Art „Schleier“ bilden durch den ich nicht mehr klar sehe woran ich teilenehme und was ich in Moment in meinem Alltag praktisch machen kann um mich in Momenten zu ändern.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich in der Tat in einem Zustand von „Aufgeben und Hinwerfen“ bin was dass Muster von Aufschieben und Verzögern angeht.



Darin vergebe ich mir selbst, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe zu stagnieren und in einen Zustand von Akzeptanz und Hinnehmen zu gehen, wenn einfach oder wiederholt Dinge in meiner Welt/Realität aufkommen die ich nicht vorhersehen, einplanen und/oder ändern konnte – anstatt proaktiv mit und an diesen Punkten zu arbeiten und Tag für Tag aufs neue mich zu pushen so viel wie möglich von dem erledigen was ich mir vorgenommen hab.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Dinge die unerwartet in meiner Welt/Realität aufkommen, die ich nicht einplanen oder ändern konnte – als Rechtfertigung und Ausrede zu verwenden wieso ich in meiner Anwendung im Prozess das Aufschieben/Verzögern zu tranzendieren stagniere.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Dinge oder Menschen zu beschuldigen wieso ich meine Pläne nicht verfolgen und die Dinge die ich mir vorgenommen habe nicht machen konnte – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass es nicht eigentlich um die unerwarteten Dinge/Anforderungen/Personen geht die in meiner Welt/Realität aufkommen – da dass was in einem Moment hier ist in Common Sense Priorität ist – sondern um meine REAKTIONEN darauf: Ich fühle mich eingeschränkt, belästigt und „missbraucht“ da diese Dinge/Menschen angeblich meine Pläne vereiteln.



Ok, hier habe ich einen interessanten Punkt in meiner Rechten Wade, ein Ziehen und wenn ich mich frage was es ist sehe ich dass ich auf die Personen/Dinge reagiere die ich als Hindernisse für meine Pläne/was ich mir vorgenommen habe zu tun beschuldige, da ich von einem Ausgangspunkt von Selbsturteilen und Angst operiere.

„Ich muss dass schaffen/durchziehen“ kommt auf, was an sich bereits ein Gedanke von Widerstand und Trigger für Aufschub ist – darin ist enthalten die Emotion von Selbst-Zweifel und hier kommt der nächste Punkt/Dimension die im Bezug auf „Aufschieben und Verzögern“ eine Rolle spielt: eine Erfahrung von Überwältigung, Zu-Viel-Sein, Überforderung und „Ich kann damit nicht umgehen“ die ich mir nicht wirklich eingestehe sondern mehr unterdrücke und versuche zu kontrollieren, zu überdecken und verstecken anstatt ans Licht zu bringen und damit zu arbeiten. Hauptsächlich weil dies nicht zu meinem Selbst-Bild passt und ich mich so nicht sehe will – ich will fähig sein jede Situation und egal was kommt bewältigen und annehmen zu können.



Hier spielt wieder mein Anfangspunkt die entscheidende Rolle: Stehe ich in Einheit und Gleichheit mit der Situation? Nehme ich an was kommt in Einheit und Gleichheit als mich Selbst an?

Meist nicht, meist begegne ich „neuen“ Situationen, Personen, Momenten, Gegebenheiten mit und in einem Urteil, was bedeutet in Trennung - Was wenn ich genauer hinschaue ein SELBST-Urteil ist das MICH definiert, darin Limitiert und daran hindert in Einheit und Gleichheit Verantwortung zu übernehmen.

Hier sehe ich die Erfahrung/Energie von „Nicht gut genug/Inadäquat“ in mir, durch die ich mich dazu bringe Dinge/Punkte/Verantwortlichkeiten aufzuschieben – ok, lol, interessant dass ich diesen Punkt noch nicht gesehen habe, denn dass mache ich eigentlich ständig: Ich denke „ich bin noch nicht so weit – ich brauche erst noch dieses oder jenes Wissen – ich muss erst noch üben – ich muss besser werden – jetzt noch nicht, ich bin noch nicht so weit – ich muss erst dieses oder jenes machen, dann... kann ich das machen“

Und dann gibt es noch die ganze Dimension von Rechtfertigung von Aufschub/Verzögerung durch Vergleiche in Momenten „Der/die kann es viel besser – weiß mehr – wieso sollte ich dass machen“ z.B.. Derweil, was heißt „inadäquat“ wirklich? Dass ich mich nicht Gleich akzeptiert und kreiert habe.





Herkunft von „adäquat“:



zu lateinisch adaequatum, 2. Partizip von: adaequare = angleichen


Inadäquat bedeutet also nur dass ich mit einer Situation/Moment/Dingen noch nicht angeglichen bin – anstatt also in eine energetische Reaktion von Angst/Unterlegenheit, Ärger, „Aufgeben und Hinwerfen“ zu gehen und den Punkt dadurch energetisch aufzublasen, kann ich einen praktischen Prozess in physischer Realität/Tätigkeit durchgehen durch den ich mich angleiche.
Ich sehe, dass genau diese Reaktion und Selbst-Beziehung von Inadäquat = Unterlegenheit/Minderwertigkeit/Diminishment auch zu der energetischen Erfahrung und Vorstellung von „Überwältigung/Überforderung/Zu Viel“ in meinem Bewusstsein beiträgt, denn so wie ich mich selbst kleiner/inadäquat mache, mache ich die Probleme/Dinge/Punkte in meinem Bewusstsein größer. Durch dies alles hindere ich mich dann daran die Punkte die ich mir vorgenommen habe zu erledigen/machen einfach praktisch zu erledigen, effektiver zu sein und zu werden und über meine Grenzen und Bequemlichkeiten hinauszugehen.
Fortsetzung folgt...

Dienstag, 13. Mai 2014

Widerstand, Beschuldigungen und Schuld - Tag 532


Ok, hier habe ich einen ziemlichen Widerstand über den Punkt zu schreiben, wobei der Widerstand eine Art mürrisches Aufschieben und Hinausziehen des Punktes/des tatsächlichen Schreibens und der Selbst-Änderung ist obwohl ich „genau sehe dass was ich tue/akzeptiere und erlaube unakzeptabel ist“ und „aufhören muss“. Es ist interessant, denn im Grunde mache/manifestiere ich genau das, was ich in dem Punkt/Muster anderen vorwerfe: Er/sie/es ist schuld daran, dass ich nicht dazu komme/tue was ich mir vorgenommen habe/tun wollte – besonders auch im Zusammenhang mit „Verantwortlichkeiten“, was wie ich sehe im Zusammenhang damit steht dass ich „Verantwortlichkeiten“ als „Bürden“ und „Lasten“ empfunden und interpretiert habe.



Ich kann also feststellen, dass der der eigentliche Widerstand auch ohne „die andern“ existiert, die ich beschuldige. Eigentlich ist es nämlich so, dass ich mir insgeheim erhoffe dass mir „andere“ „meine Lasten“ abnehmen oder erleichtert hätten – ok, der Punkt um den ich hier herumreden will ist, dass meine Beschuldigungen/Ärger anderen gegenüber eine Rechtfertigung/Ausrede/Entschuldigung für meine Entscheidungen/Handlungen ist, z.b. das Aufschieben von Arbeit/Dingen die ich vorgenommen habe zu tun. Und es scheint sooo gerechtfertigt zu sein, denn es ist ja tatsächlich so dass manchmal Menschen zu mir kommen und mit mir reden wollen oder bestimmte Ansprüche stellen, was mich Zeit kostet und...lol wenn ich diese Punkte ausschreibe wird mir klar wie lächerlich und selbst-unehrlich das alles da in mir ist, wie ich absolut keine Verantwortung für diese Punkte/Muster in mir/meiner Welt übernehme und das Opfer spiele.



Ich habe gesehen, dass auch meine Freunde/Bekannten, bzw. meine Beziehungen mit ihnen „meine Verantwortung“ sind - die Lösung für meine Beschuldigungen ist also diese Verantwortung zu übernehmen und die Beziehungen/Kommunikation so zu gestalten/kreieren wie ich sie will und selbst-ehrlich vertreten kann als was für mich/alle am Besten ist.



Hier sehe ich, dass ich dazu erst mal die Schichten der Zeit von Selbst-Unehrlichkeit und vorprogrammierter Prägung dieses Beschuldigungsmuster durchgehen und abtragen muss.



Als ich noch relativ klein/jung war, war ich relativ gut darin mich selbst „unschuldig“ aussehen zu lassen und es so hinzudrehen oder mich so (ruhig) zu verhalten, dass meine Mutter/die Erwachsenen annehmen würden dass „ich nichts getan habe“ und „jemand anderes verantwortlich/schuldig sei“, wenn irgendetwas.



Ok der Punkt hier ist dass ich eigentlich will und nicht will mit der Person zu reden/sein – ich bin getrieben von geheimen Agenden – und das „ich will meine Veranptwortlichkeiten machen“ ist die von angst und Guilt getriebene Seite der Medaille – DER PUNKT ist dass ich beides „brauche“ und auch will, sprich soziale Kontakte/Quatschen/Reden usw UND Verantwortlichkeiten etc.



Ah, ok das Verhalten/Muster mich „unschuldig aussehen zu lassen“ und anderen – entweder direkt oder indirekt – die Schuld zu geben, erklärt wieso es mit starken Schuldgefühlen verbunden ist, wenn ich sehe/mich dabei erwische wie ich andere beschuldige oder/und als Ausrede verwende wieso ich etwas bestimmtes getan oder nicht getan habe – Nach außen gebe/stelle ich mich „unschuldig, unbeteiligt“ „Ich habe keine Ahnung“ während ich im selben Moment die Schuld und Reue in mir verleugne/unterdrücke und so ansammle – Und über die Jahre habe ich hier in mir ein massives Reserviour an Schuldgefühlen und angehäuft – für all die Dinge die ich getan habe/nicht getan habe und die Entscheidungen die ich getroffen aber für die ich nicht die VERANTWORTUNG übernommen habe – ohne dabei zu bemerken dass ich die Verantwortung davon sowieso TRAGE.



Dieses „an nichts Schuld sein zu wollen und die Verantwortlichkeit für meine Entscheidungen, Handlungen und deren Konsequenzen ist ein Selbsabotagemuster– denn im Grunde kann ich mit jeder negativen Konsequenz oder jedem Konflikt den ich schaffe, mich umdrehen und behaupten „ich bin nicht beteiligt/kann nichts dafür“ und um diesen Selbstbetrug aufrecht zu erhalten und zu rechtfertigen muss ich immer irgendjemanden beschuldigen.



Wenn ich noch genauer schaue, waren es (meist verbotene) „Wünsche/Begierden“, etwas das ich nicht haben konnte oder nicht machen durfte, durch die ich mich in die Situation brachte mich Schuldig zu fühlen – wobei dieses „schuldig fühlen“ den Punkt zeigt dass ich SCHON VORHER Wusste was ich da tue oder im Begriff bin zu tun, denn ich will es trotzdem.



Aus einer weiteren Perspektive ist Schuld eine Art Anpassungsmechanismus oder ein Mechanismus um in der Welt/Realität klar zu kommen – noch mehr um mit MIR und Teilen von mir „klar zu kommen“.

Dienstag, 2. Juli 2013

Auf Backchat kann man sich nicht verlassen - Tag 392


Art: Marlen Vargas del Razo
So – mein heutiger Blog betrifft Backchat und meine Reaktionen darauf – denn ich sehe wie ich oft auf meinen eigenen Backchat oder eine Reaktion die in mir aufkommt regiere und mich dann unterdrücke und ein eine Ego-Besessenheit gehe – das ganze geht so schnell das ich ich „nichts mehr tun kann“ und mich erst nach einiger Zeit wieder stabilisiere und in mir selbst zurückgehen muss um den genauen Auslöser/Gedanken zu finden.

Heute beispielsweise sollte ich eine bestimme Chemikalie für den Chef besorgen – und wenn ich das schreibe sehe ich das bereits hier meine Verantwortlichkeit für die Kreation der Situation anfängt, denn ich ging bereits hier in interne Selbstgespräche und eine Art Unruhe und Aufgeregtheit „keinen Fehler zut machen“ und damit in eine „Unterlegenheit“ und Trennung – als ich denn Chef dann antraf und mit ihm kurz sprach ging es erst um fehlende Stundenzettel, was mich weiter unruhig machte und auch etwas ärgerlich, weil dieser Punkt zum X-ten Mal aufgetaucht ist und ich „nicht weiß wieso“.

Was nicht wirklich stimmt, denn ich habe erst einige Stunden zuvor gesehen das mir der Punkt reflektiert das „es Probleme mit meinem Zeitmanagement gibt“, genauer das ich keine Rechenschaft darüber abgeben will und nicht die Verantwortung dafür übernehme was ich mit meiner Zeit anfange – Weiter, das „die Zeit in der Arbeit“ nicht zählt und das ich sie als „verlorene Zeit sehe“, was sich eins und gleich auch in Art und Weise wiederspiegelt wie ich mit „meiner Freizeit umgehe“

Ich kann nicht auf mich selbst zählen – Man kann (noch) nicht auf mich zählen, weil ich wenn und sobald „mein Selbstinteresse“ mich packt einfach mache was zum Teufel ich will, alles stehen und liegen lasse und nichts von dem was ich angefangen habe fertig mache/zu ende bringe – weil ich ja in meiner Vorstellung schon wieder ganz wo anders und „viel weiter bin“.

Das schließt direkt an den Punkt von gestern/vorgestern an, wo ich gesehen habe das ich mich durch die Akzeptanz von und Teilnahme am „Was Soll ich nur Werden“-Charakter, und der Beschuldigung anderer, unzuverlässig/nicht vertrauenswürdig mache. Kein Wunder, denn ich bin ja nicht Hier sondern bereits „irgendwo anders“ in meinem Bewusstsein.

Ok – eigentlich galt die Reaktion von Ängstlichkeit/Aufregung und Ärger nicht dem Chef oder der Konversation, sondern nur mir selbst – Ich bin auf mich selbst ärgerlich/wütend über meine Eigene Unzuverlässigkeit und darüber das man „mit mir nicht rechnen kann“, eigentlich das ich angeblich „mit mir selbst nicht rechnen kann“, das ich nicht auf mich zählen kann – Ich bin Unberechenbar.

Ok – ich sehe das es hier eigentlich um einen Konflikt in mir selbst geht, zwischen zwei/mehreren Charakteren – Beziehungsweise sehe ich das ich „als Bewusstsein/Ego“ unzuverlässig bin und unberechenbar.

Als ich dann antworten wollte das „ich weiß, die Frau...... hat mir schon gesagt das die Zettel noch fehlen“ fiel mir einfach der Name nicht ein und ich stand „blank“ da – Im nach hinein sehe ich hier den Backchat „Ahhh, Verdammt noch mach wie heißt die Alte“, und mir fiel nur der Vorname ein und den sagte ich auch, was noch mehr Konflikt/Reibung in mir erzeugte, weil ich nicht genau weiß/definiert habe „Ob das ok ist/wie ich dazu stehe“.

Interessant – ich sehe wie ich wirklich in einer Weise in mir selbst einen Kampf gegen mich selbst kämpfe und mich absolut sabotiere, attackiere um ja möglichst viele Konsequenzen zu kreieren und den eigentlichen Punkt oder die Lösung zu verschleiern wieder zu überlagern, nämlich den der Zuverlässigkeit/das ich zu mir selbst/zu meinem Wort/meinen Verpflichtungen stehe und Verantwortlich mit meiner Zeit umgehe.

Interessant auch deshalb weil ich nicht sagen/behaupten kann das ich nicht der bin der mich selbst sabotiert, die Erfahrungen von Unruhe/Nervosität oder/und meine Backchats/internen Selbstgespräche kreiert, denn außer mir ist niemand in mir und was in mir existiert/aufkommt ist meine Verantwortung.

Ich sehe auch wie dieser Punkt direkt mit dem Geld-Punkt zusammenhängt in einer Art von Trotz und Erpressung das „Wenn ich nicht mehr Geld bekomme – muss/werde ich auch meine Zeit nicht besser nützen“ „Ich werde erst mehr machen wenn ich mehr Geld/Energie bekomme“ was eine absolute Selbstsabotage und Trotzbremse ist und in Wirklichkeit einfach nur Dumm denn wenn ich mich nicht bewege – bewegt sich nichts.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in Trozt, Spott, Selbstmitleid und Untätigkeit „mehr Geld“ als eine Art Gott und meinen Retter zu warten – anstatt mich selbst für mich selbst zu bewegen und mich selbst als Jemanden zu kreieren der auch ohne externe Anreize zuverlässig ist, so das ich immer und in jeder Situation auf mich selbst zählen kann.

Ich sehe, erkenne und verstehe das nicht alles Geld der Welt mich oder diese Welt retten könnte.

Ich verpflichte mich selbst dazu mich selbst zu bewegen und Zuverlässigkeit zu üben in dem ich zu meinen Worten und Verpflichtungen stehe, für und mit mir stehe so das ich immer und in jeder Situation auf mich zählen kann.

Ich verpflichte mich selbst dazu meinen Tätigkeitsplan neu zu strukturieren und weiter damit Verantwortung für meine Zeit/für mein Leben in Einheit und Gleichheit mit allem Leben als mir zu übernehmen in der Erkenntnis das jeder Atemzug zählt und die Atemzüge die ich habe gezählt sind.

Daher bestimme ich mich selbst zum Leben in der Einsicht das ich für jeden und alle meiner Atemzuge Rechenschaft ablegen muss und das dieser Moment nicht irgendwann in der Zukunft wartet, sondern hier ist in jedem Moment.