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Sonntag, 7. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 11: Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll & Der Schuldige

Schuld, illustriert von Andrew Gable
Ok, heute ist mein Punkt oder Thema “Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben “Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe den Gedanken “Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll” mit einer Energie von Jammern und Selbst-Mitleid in mir zu verbinden, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass der Gedanke/die Erfahrung “Ich weiß nicht worüber ich schreiben soll” in einer manipulativen Stimme und einem Wiederstand in mir aufkommt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und mich zu fühlen als sei es heute einfach nicht notwendig zu schreiben -ich habe nichts zu schreiben, nichts zu vergeben und nichts auszurichten – anstatt zu sehen dass ich mich vor den Punkten verstecke die mich wirklich beschäftigen und/oder ich möchte sie nicht teilen.

Wer ist der Schuldige?
Ein Punkt ist heute und die letzten Tage – eigentlich beispielhaft für viele Momente die nach dem Selben Prinzip abgelaufen sind – die Situation, dass etwas an meinem Arbeitsplatz nicht so läuft wie ich und andere es erwartet und erhofft hätten, wenn bestimmte Parameter oder Ergebnisse einer Tätigkeit nicht “im Soll-Wert-Bereich” sind...viele/mehrere Menschen haben eine gewisse Zeit an der Aufgabe und auf ein bestimmtes Ergebnis hingearbeitet, denn von diesem Ergebnis hängen dann potentiell weitere Prozesse ab, die zur Wertschöpfung des Betriebs beitragen. Meine Tendenz ist, zu allererst in eine Reaktion von Selbst-Zweifel, Selbst-Urteilen und Unsicherheit zu gehen...ich denke “Was habe ich schon wieder falsch gemacht??” normalerweise erzeugt dies dann auch einen recht heftigen Stress in mir. Ich reagiere mit Angst und auch Schuldgefühlen, daraus einem “Drive”, bzw. diese Angst/Schuldgefühle motivieren mich dazu zu versuchen “es irgendwie wieder gerade zu biegen” “zu richten” “das richtige Ergebnis zu bekommen”.

Ich habe schon häufig gesehen, wie sich dann nach einiger Zeit geklärt hat was wirklich vorgefallen war, beziehungsweise dass es nicht mein Fehler/Verschulden war und ich frage mich wieso ich mich so aufgeregt habe.

Heute war dies nicht so, oder nicht so stark ausgeprägt und obwohl der Punkt relativ viel Aufwand für alle bedeutet war ich relativ stabil und auch meine Außenwelt war relativ entspannt, was mir mit daher zu kommen scheint dass ich mich selbst nicht verurteilt/mir keine Vorwürfe gemacht habe.

Was ich darin sehe ist der Punkt “einen Schuldigen zu finden” und den/im Kontext von “wie gehe ich mit Fehlern um” oder/und “unerwarteten Ergebnissen”. Ok.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer einen Schuldigen finden zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nach dem Schuldigen zu suchen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, wenn ein Fehler passiert oder ein Problem auftritt, die Schuld auf eine Person zu schieben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Fehler/Missgriffe mit “Schuld” zu verbinden in der Annahme, dass wann immer ein Fehler passiert, jemand etwas falsch gemacht hat, in fahrlässiger oder absichtlicher Weise.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in meinen Gedanken in Energie, in Angst und Schuldgefühlen einen Schuldigen zu suchen für das was passiert ist, denn ich selbst will meine VERANTWORTUNG für und in der Situation nicht sehen, übernehmen und tragen...es ist scheinbar einfacher einen “Schuldigen” zu finden als Verantwortung zu übernehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich selbst entmachte und Selbst-Verantwortung abgebe indem ich einen Schuldigen suche.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Fehler emotional zu machen anstatt sie anzunehmen und vorurteilsfrei zu untersuchen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben dass es immer einen Schuldigen geben muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, es sei gerecht und richtig dass der angeblich schuldige immer in irgendeiner Weise bestraft wird und werden muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich unter- und unbewusst selbst freiwillig – durch meine Akzeptanz und Erlaubnis – die Rolle des Schuldigen an- und einnehme weil die Rolle des “Schuldigen” tief in der religiösen und kulturellen Programmierung meines Bewusstseins eingeprägt ist, durch Symbole wie “Jesus/Christus” “der Retter”, der “die Schuld der Welt auf sich nimmt” und so scheinbar “die Welt/Menschheit von Schuld reinwäscht”, wodurch ich “Schuld” und “die Rolle des Schuldigen” als etwas Positives in meinem Bewusstsein definiert habe.


To be continued...

Montag, 1. Dezember 2014

AvK-Charakter - AngstDimension, Erinnerungen - Tag 585

Andrew Gable - Guilt
Fortsetzung der Blogs zum Angst-vor-Konflikt-Charakter:

Angst vor Konflikten-Charakter - Tag 582
AvK-Charakter Angstdimension Teil 1
AvK-Charakter Angstdimension Teil 2

Ok, ich mache hier noch mal mit der Angst-Dimension des Charakters weiter, denn mit dem Durchlesen des folgenden Auszugs aus „Heavens Journey to Life“ und meinen Einsichten über die letzten Tage kamen noch einige Punkte auf:

„Thus, what one will find within Characters/Personalities is that it has its origin within and from a Fear that one created in one’s childhood/within one’s life to something/someone, and from that Fear manifested a Personality as a defence/protection mechanism for/of one’s individuality/interest/desire. Thus, for each Personality/Character one can thus identify the Fear Dimension – what was the original point/fear that brought forth the construction/programming of a particular Personality. - See more at: http://heavensjourneytolife.blogspot.com/2012/09/character-dimensions-introduction-day.html#sthash.6VBkgrME.dpuf

Wie beschrieben hat die Angst ihren Ursprung in der Kindheit und für mich kommt hier eine Erinnerung auf bei dem ich Erwachsene im Gang streiten/schreien hörte, und ich saß oben an der Treppe und hielt mir die Ohren zu/kauerte und versuchte es nicht zu hören – (ich dachte) es geht um mich, sie streiten wegen mir = ich gab mir die Schuld an den Streits. Ich ging dann irgendwann dazwischen, mischte mich ein, da ich wusste dass sie sich beruhigen/aufhören würden wenn ich dabei wäre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und erkennen, dass der Angst vor Konflikten-Charakter aus Erinnerungen in meinem Bewusstsein originiert, in denen ich mit Angst darauf reagiert habe Erwachsene in meiner Welt/Realität streiten/schreien zu hören.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe den Angst-vor-Konflikten -Charakter als Schutz- und Abwehrcharakter zu erschaffen und zu manifestieren um mich vor der projizierten Erfahrung von Verlust und Trennung zu schützen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass sich meine Eltern trennen würden nur weil sie sich manchmal gestritten haben oder lauter geworden sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als eine Erinnerung von mir in meinem Bewusstsein zu existieren, in der ich meine Eltern im Gang streiten und schreiben höre und ich oben im Treppenhaus kauere und lausche um was es bei dem Streit geht und dann höre/glaube zu hören, dass es um mich geht und in mir wächst und steigert sich eine emotionale Erfahrung von Angst und Stress und Schuldgefühlen, die mir fast „unerträglich scheint“ und ich „schreite ein“ laufe nach unten und versuche meine Eltern zu versöhnen oder den Streit/Konflikt zu beenden.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass ich diese Erinnerung in meinem Bewusstsein mit Angst verbunden habe und mit so viel Angst und Stress aufgeladen habe, dass ich heute immer noch denke und glaube ich muss bei jedem Konflikt/Streit/wenn Leute lauter werden darauf reagieren, einschreiten und den Streit/Konflikt beenden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die intensive Energie in der Erinnerung, die mir unerträglich erschienen ist, eine Mischung aus Angst und Schuldgefühlen war – die Angst vor Verlust und die Angst und Schuld davor genau zu wissen dass ich (mit) für den Streit/Konflikt und die Konsequenzen verantwortlich war, die dazu geführt haben, denn dem Streit zwischen meinen Eltern voraus ging ein Streit/Konflikt (Muster von Konflikten/Reibungen/Problemen) zwischen meiner Mir und meiner Mutter, der sich nun mit/an meinem Vater entlud als er nachhause kam.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich wirklich Angst hatte und mich Schuldig fühlte, davor dass meine Eltern sich trennen könnten, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich Angst davor hatte meine Verantwortung an der Schaffung und Aufrechterhaltung dieses Konfliktes/der Konflikte zwischen meinen Eltern, durch die Konflikte/Manipulationsmuster die ich mit meiner Mutter erschaffen und akzeptiert hatte und weiter hin ausspielte ohne Veränderung wobei der Kern dieser Muster/Manipulationen auf die Angst vor dem Alleinsein/Trennungsangst und deren Derivate wie Vorwürfe, Wutanfälle, Trotz, Manipulationstaktiken, Sturheit, Terz und so weiter zurückgeht.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen „Angst vor Konflikt“-Charakter in mir als mich zu kreieren und zu manifestieren um nicht meiner akkumulierten Erfahrung von Angst und Unruhe mit/vor dem „Alleinsein“
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben die Erinnerung mit der emotionalen Energie von Schuld zu verbinden und aufzuladen.


Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster zu erschaffen und zu manifestieren in dem ich mich für Konflikte/Streit/Probleme in meiner externen Welt/Realität automatisch schuldig und verantwortlich fühle – und um diese Schuldgefühle zu besänftigen/stoppen gehe ich in dass Muster mit mich diesen Konflikten/Streit/Problemen in meiner externen Welt zu befassen, mich zu involvieren, und sie so mein eigen zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster zu erschaffen wo ich versuche und denke ich muss die Konflikte/Probleme in meiner externen Welt lösen und Verantwortung für die Konflikte/Probleme/Streits anderer Personen übernehmen – ohne zu sehen und zu erkennen, dass ich darin immer noch versuche die Konflikte zwischen meinen Eltern zu lösen, da ich mich Schuldig fühlte und Angst hatte diese mitverursacht zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Abwehr- und Schutzmechanismus von „Vorwürfen/Beschuldigungen gegen Streit/Konflikt/Probleme“ in meiner externen Welt und Realität zu erschaffen, wobei ich immer sofort mit Vorwürfen und Urteilen reagiere wie „das ist nicht gut – ich mag dass nicht – das ist falsch - sie sollen aufhören“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe automatisch mit Vorwürfen und Beschuldigungen als Attacke zu reagieren, wenn und sobald ich jemanden etwas lauter oder in Ärger reden und/oder Konflikte/Probleme/Streits ausdrücken höre, besonders wenn es ein Mann ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wer streitet oder laut wird immer unrecht hat. 


Eine weitere Dimension der Angst „vor Konflikten“ in Erinnerungen sind Punkte wo ich irgendetwas angestellt hatte, dass ich nicht tun sollte/durfte, es genau wusste und besonders auch wenn ich wusste dass andere/meine Eltern es wissen und es wird Konsequenzen geben. Wieder manipuliere ich mit Schuldgefühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerungen zu existieren und mich als Muster zu erschaffen, indem ich Angst davor habe eine verantwortliche Stelle/Person/Autorität zu konfrontieren, wie zum Beispiel meine Eltern oder andere Menschen die von den Konsequenzen meiner Gedanken/Worten/Werken direkt oder indirekt betroffen sind, da ich weiß dass ich etwas falsches/folgenreiches getan habe und ich weiß dass sie es wissen und um den drohenden Konsequenzen/Ärger zu entgehen versuche ich mich selbst/sie mit Schuldgefühlen zu manipulieren wobei ich mir selbst/anderen vormache dass es mir doch so leid tue und ich werde es nie wieder tun – ohne jemals wirklich Verantwortung zu übernehmen für dass was ich getan/nicht getan habe.


Ich sehe und erkenne dass mit der Angst-vor-Konflikt-Charakter nicht vor der Erfahrung von Trennung oder/und Verlust schützt – sondern in vielen Fällen dazu führt/beiträgt dass ich solche Erfahrungen machen muss – denn was ich in mir akzeptiere = was ich kreiere.
Ich verpflichte mich dazu einzusehen, dass ich keinen Charakter-Panzer brauche um mich vor Erfahrungen von Verlust/Trennung zu schützen.
Ich verpflichte mich dazu die Erfahrung von Trennung und Verlust umarmen/anzunehmen zu lernen und daran und daraus zu wachsen.


Ich verpflichte mich dazu Verluste/Trennungen nicht mehr länger als emotionale Besessenheit in meinem Bewusstsein zu beherbergen.
Ich sehe und erkenne dass es nicht bei jedem Konflikt/Streit/Geschrei in einer Beziehung bedeutet, dass dies das Ende ist oder zu Trennung führt, darin sehe und erkenne ich dass ich nicht jedem Streit/Konflikt vermeiden/aus dem Weg gehen muss.
Wenn und sobald die Erinnerung in mir aufkommt in der ich meine Eltern im Gang streiten höre – atme ich und stoppe mich – ich entlade die Energie aus der Erinnerung, zurück in die Erde und stabilisiere mich hier im physischen Körper – ich atme.
Ich verpflichte mich dazu mich aus Konflikten/Streits in meiner externen Welt heraus zu halten – auch und besonders intern, also nicht an Gedanken/Urteilen/Kommentaren/Statements zu den Konflikten/Reibungen/Streitigkeiten teilzunehmen – wenn ich nicht absolut stabil in mir bin oder Gedanken oder energetische Reaktion darüber in mir habe, weil ich nun sehe und erkenne dass mein Impuls „einzuschreiten“ oder irgendetwas zu machen in Wirklichkeit ein Vorwurf/Blame ist und Energie die aus Erinnerungen stammt.
Wenn und sobald ich sehe dass ich in das Muster gehe mich für Konflikte die ich verursacht habe/nicht verursacht habe schuldig fühle – atme ich und stoppe mich – ich werde nicht mehr länger an diesem Muster teilnehmen, weil ich jetzt sehe dass es keine Lösung bietet – ich bestimme mich dazu Verantwortung zu übernehmen, indem ich als aller erstes mal meine Gedanken und Reaktionen stoppe.


Donnerstag, 11. September 2014

Mehr zu Ärger und Verankerung meiner Veränderung im Physischen - Tag 568


Weitere Punkte die ich in dem Punkt „Angst/Paralyse vor Ärger“ bemerkt habe sind:


Ich reagiere besonders wenn ich Ärger/Wut/Vorwürfe in der Stimme einer Person wahrnehme.

Ich reagiere besonderes auf männliche Personen mit „Angst vor Ärger“, mit Frauen tendiere ich dazu ärgerlich/verstimmt zu werden bzw. diesen Ärger dann auch auszudrücken oder zurückzugeben.

 

Ich reagiere besonders auf „Autorität“ mit Angst vor Ärger und Ärger, was daran zu liegen scheint dass ich glaube ich müsse mir von „Autoritäten“ Ärger gefallen lassen – und bei genauerem Hinschauen ist es fast so dass ich „Ärger“ als Mittel oder Ausdruck von „Autorität“ definiert habe.

Eine Weitere Dimension ist das Wort „Para-lyse“ den es beschreibt meinen Zustand und die Erfahrung in die ich gehe wenn jemand (der älter ist und eine von mir akzeptierte und erlaubte Autorität darstellt) Ärger ausdrückt sehr gut. Ich löse (lyse) mich in dem Moment buchstäblich in einer Energetischen Reaktion von Angst (Para-noia) auf, in mir kommen diverse Backchats und einfach unangenehme Erfahrungen auf, ich kann mich nicht mehr fokussieren/konzentrieren und so eine Reaktion kann mich wirklich ziemlich destabilisieren. Lyse ist die „Lösung/Auflösung“ und Para-noia ist eine selbsterschaffene alternative Realität von Angst in meinem Bewusstsein – Die Umkehrung der Para-Lyse = Lösung/Auflösung der Paranoia ist also die Lösung für die Reaktionsmomente – Ich stehe als die Lösung für/in den Momenten in denen ein anderer Ärger/Wut ausdrückt.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich auf meine Angstreaktion und Paralyse reagiere und sie verurteile und so weitere Energie generiere – was so weit ging, dass ich diesen Paralyse-Zustand als Verhärtung/Versteinerung als Schutzpanzer/Charakter konditioniert und ausgebaut hatte bis zu einem Punkt an dem ich nicht mal mehr merkte dass ich „in Angst bin“ - im Gegenteil definierte und erlebte ich diesen Widerstand/Wand den ich anderen gegenüber auffahren konnte als „Stärke“.




Die Erinnerungs-Dimension dieses Musters werde ich in folgenden Blogs öffnen, doch bevor ich damit weiter mache, wieder einige praktische Situationen/Momente in meinem Alltag in denen ich in das Muster „Angst vor Ärger“ gehe an/in denen ich meinen Veränderungsprozess im Physischen festmachen kann. Eine Situation ist zum Beispiel wenn ich mich meinen Chef oder Kollegen nähere und sie etwas fragen MUSS. Während ich dies schreibe, bemerke ich in meinem Solar Plexus eine energetische Erfahrung, sowas wie „kleine Nadelstiche“ oder ein elektrisches Prickeln von Unruhe/Anxiety und ein „kleiner Ärger/Ärgernis“ wie „hurrggg“ ist damit verbunden – eigentlich ärgere ich mich, dass ich sie fragen muss und ein definitiver Widerstand. Ich denke „ich störe“ „wieso muss ich dass machen“ „Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll/was ich sagen soll“ und hier wird der Widerstand/die Energie in mir richtig „dick/zähflüssig“ und ich habe gegen die „simpelsten Dinge einen Widerstand“ wie wenn nach der Arbeit „verabschieden“, „den Kollegen manchmal was mitbringen“ „in einem Raum zusammen essen“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben mich anderen Menschen, wie meinem Chef oder meinen Kollegen zu nähern und/oder sie irgendetwas zu fragen in der Angst, dass sie dies stören oder verärgern könnte.







Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu habe zu denken und zu glauben dass mein Chef oder meine Kollegen/andere Menschen wütend/ärgerlich werden und auf unberechenbare Weise reagieren könnten wenn ich etwas nicht weiß/verstehe und sie etwas frage. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mit meinen Mitmenschen dann bereits in dieser Angst/ängstlichen Zustand nähere, wobei ich sie als Ursache meiner Angst/Unsicherheit als angebliche Quelle von Wut/Ärger projiziere – was in anderen ein Feedback hervorrufen kann, welches ich dann wieder als Wut/Ärger/Aufbrausen interpretieren kann und so meine eigen Projektion bestätige.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe mir vorzustellen wie andere mich „zusammenscheißen“, „mich nieder machen“ „mir den Kopf waschen“, sprich wütend mit mir werden, einfach weil ich mich ihnen nähere oder etwas frage.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, in meinem Unter- und Unbewussten Erinnerungen abzuspeichern und zu horten, in denen ich x, y und z Ärger ausdrücken gesehen und/oder gehört habe und in denen ich emotional reagiert habe – wobei ich die Personen praktisch in einer Verbindung mit Ärger und Angst in meinem Bewusstsein halte ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich so meine eigene Limitation konstruiere und durch diese Erinnerungen nur meine eigenen Ängste rechtfertige und beschütze.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass ich in mir einen Widerstand erschaffen und aufgebaut habe, einfach direkt und natürlich mich selbst zu kommunizieren und auszudrücken wenn ich etwas wissen oder fragen will, andere begrüße oder verabschiede, über praktische oder persönliche Dinge kommuniziere und dies zum scheinbar „schwierigsten auf der Welt zu machen“ dass ich angeblich erst lernen muss.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere durch mein Schweigen und meine Stille zu strafen oder zu verurteilen, ihnen zu „trotzen“ – anstatt zu sehen und erkennen dass ich mich damit nur selbst verachte/trotze



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken „wieso muss ich grüßen und mich verabschieden, jeder macht dass, ich will dass nicht machen“



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken ich will nicht so sein wie jeder, ich bin einfach nicht so wie die anderen, ich bin anders und dieses schein-bare Anderssein bis in die kleinsten und alltäglichsten Dinge zu projizieren – ohne dabei zu sehen wie schwierig und gerade zu unmöglich ich mir selbst das Leben mache, denn in allem „normalem“ „alltäglichen“ „gewöhnlichen“ bin ich so ständig in Spaltung in/mit mir selbst.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass dieses Schein-Bare Anderssein ein falscher „Individualität-Charakter“ ist, oder eine „Individualitäts-Wesenheit“ in mir ist die ich seit einem frühen Kindesalter an in mir entwickelt habe – als eine Art von Flucht-Möglichkeit oder Ausdrucksversuch meines Wesens.





Wenn ich sehe, dass Angst in mir auftaucht mich anderen Menschen, wie meinem Chef oder Kollegen zu näher oder/und sie etwas zu fragen – atme ich und stoppe mich – diese Angst/Unruhe ist nicht wer ich bin – daher nehme ich einen Atemzug und bestimme selbst wer ich in diesem Moment bin/sein werde – Ich lebe das Wort „Selbst-Vertrauen“, gehe auf die Person zu und kommuniziere mich.



Ich bestimme mich dazu jegliche Angst/Ängstlichkeit, Unsicherheit oder Unruhe in mir zu stoppen und zu entlassen bevor ich auf andere Menschen wie Kollegen/Chef oder Bekannte zugehe und/oder ein Gespräch beginne.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass dieser Punkt essentiell ist um eine Stabile und effektive Kommunikation zu gewährleisten, da ich andernfalls wenn ich andere in Angst/Unsicherheit, Unruhe und Stress anspreche eine Ausgangspunkt von Angst in das Gespräch/die Kommunikation bringe die den weiteren Verlauf des Austausches prägen wird, so dass meine Kommunikation dann von Angst und Ärger geprägt sein und diese Emotionen/Energien weiter in meinem Bewusstsein in meinem Körper anhäufen wird.



Ich bestimme mich dazu, BEVOR ich auf eine Person zugehe/sie etwas frage einzuschätzen ob es wirklich praktisch ist die Person in diesem Moment anzusprechen/auf sie zu gehen oder nicht – ist die Person beschäftigt, hat sie gerade Zeit, ist meine Frage dringend, was will ich von der Person, wie lange/welchen Aufwand wird es für die Person bedeuten wenn ich sie anspreche etc. - und treffe dann eine Entscheidung die für alle Beteiligen am Besten ist.



Wenn und sobald die Vorstellung/der Gedankenflash in mir aufkommt, dass eine Person mich „zusammenscheißt, niedermacht, mir den Kopf wascht“ also mit Ärger reagiert wenn ich auf sie zu gehe oder etwas frage – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich entkopple und entlasse die Energie von Unruhe, Stress und Angst von dieser Vorstellung und verlangsame und stabilisiere mich in meinem Körper - ich atme.



Wenn und sobald Gedanken wie „ich hoffe ich störe nicht – ich störe die Person – ich trau mich nicht fragen – ich will nicht fragen – ich sollte jetzt nicht auf sie zugehen/so – ich mache dass später“ - atme ich und stoppe mich – ich sehe dass diese Angst-gekoppelten Gedanken teil eines „Aufschub/Verschleppungs“-System in meinem Bewusstsein in meinem Körper ist und damit zu selbst-gewählter Limitation führen, wenn ich ihnen folge und/oder daran teilnehme – daher bestimme ich mich selbst dazu den Moment in Common Sense sachlich zu betrachten, basierend auf den physischen Tatsachen einzuschätzen ob ich mich der Person nähern kann und dies dann einfach ohne Verzögerung durch akzeptierte und erlaubte Gedanken zu tun.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass mein Bewusstsein die Erinnerungen an denen ich in Bezug auf meine Mitmenschen, wie x, y und z, festhalte aufbauscht, aufplustert und die darin abgespeicherten Reaktionen/Ausdrücke von Ärger/Wut oder Konflikte und Reibungen größer und mehr macht als sie eigentlich waren indem es meine Angstreaktion die ebenfalls in den Erinnerungen gespeichert sind, dazu nutzt die Emotionen/Energie von Ärger zu speisen und zu verstärken so dass es nach etwas aussieht das nie wirklich passiert ist oder gesagt wurde.



Ich bestimme mich dazu mich absichtlich daran zu erfreuen meine Mitmenschen anzusprechen, etwas zu fragen, zu schwätzen, zu kommunizieren, zu begrüßen und zu verabschieden.



Dabei umarme ich jede Kommunikation in jeder Beziehung als eine Möglichkeit mich selbst zu sehen, mich selbst kennen zu lernen und meine Kommunikation zu entwickeln und zu verbessern.



Ich sehe und erkenne dass ich niemanden mehr strafe/verspotte als mich selbst, indem ich anderen gegenüber „schweige“ oder „Stille vortäusche“ um ihnen „zu trotzen“. Daher gebe ich mir einen Ruck und atme ein wenn und sobald ich mich in/als dieser Charakter teilnehmen sehe und steige daraus aus – ich erlaube mir und fördere offene, flüssige fließende Kommunikation mit meinen Mitmenschen – ein Teilen dass aus der Erkenntnis entspringt und alle Alles Leben Eins und Gleich ist und wir alle untrennbar miteinander Verwoben – mein Schweigen also eine Illusion.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben aus Trotz gegen eine ehemalige Partnerin und meine Eltern an diesem „absichtlichen Schweigen“ und einer generellen Verweigerung/Widerstand gegen Kommunikation festzuhalten.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich so wenig mit mir nahestehenden Personen wie Partnerin oder Eltern (über mich/uns) kommuniziert habe, aus Angst davor was sie mir über mich sagen könnten/würden und das ich das nicht hören will und mich dann gezwungen fühle zu rebellieren, in Kampfmodus zu gehen oder mich irgendwie von ihnen zu trennen da ich mich in meinem Ego verletzt fühle.



Ich bestimme mich dazu Kritikfähig zu sein und zu werden.



Wenn und sobald Gedanken wie „wieso muss ich Grüßen, freundlich/nett sein, mich verabschieden – wieso muss ich mich über diese belanglose Scheiße unterhalten – wieso sollte ich etwas zu essen mitbringen – wieso muss ich dies oder jenes machen – ich will dass nicht machen – dass passt nicht zu mir – dass bin nicht ich“ in mir aufkommen – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne dass diese Gedanken reine Selbstsabotage sind als Systematische Separation in und als eine scheinbare Individualität, die in Wirklichkeit nur aus zusammen-kopierten Scheinunterschieden besteht – durch dich mich doppelt belüge, denn neben der Falschidentifikation mit diesem Individualität/AndersSein-Charakter betrüge ich mich auch darüber, dass ich mich genau über die gleichen Dinge freue oder sie mag, gegen die ich oberflächlich rebelliere.



Ich bestimme mich dazu das Leben leichter zu machen indem ich die Lüge durchschaue „Ich bin anders“ und sie in jeder Form stoppe wenn und sobald sie in mir, meinen Gedanken, Verhalten, Ausdruck und Wesen auftaucht.

Sonntag, 18. Mai 2014

Ego und Schuldgefühle - Teil 1


Ok, hier habe ich einen ziemlichen Widerstand über den Punkt zu schreiben, wobei der Widerstand eine Art mürrisches Aufschieben und Hinausziehen des Punktes/des tatsächlichen Schreibens und der Selbst-Änderung ist obwohl ich „genau sehe dass was ich tue/akzeptiere und erlaube unakzeptabel ist“ und „aufhören muss“. Es ist interessant, denn im Grunde mache/manifestiere ich genau das, was ich in dem Punkt/Muster anderen vorwerfe: Er/sie/es ist schuld daran, dass ich nicht dazu komme/tue was ich mir vorgenommen habe/tun wollte – besonders auch im Zusammenhang mit „Verantwortlichkeiten“, was wie ich sehe im Zusammenhang damit steht dass ich „Verantwortlichkeiten“ als „Bürden“ und „Lasten“ empfunden und interpretiert habe.



Ich kann also feststellen, dass der der eigentliche Widerstand auch ohne „die andern“ existiert, die ich beschuldige. Eigentlich ist es nämlich so, dass ich mir insgeheim erhoffe dass mir „andere“ „meine Lasten“ abnehmen oder erleichtert hätten – ok, der Punkt um den ich hier herumreden will ist, dass meine Beschuldigungen/Ärger anderen gegenüber eine Rechtfertigung/Ausrede/Entschuldigung für meine Entscheidungen/Handlungen ist, z.b. das Aufschieben von Arbeit/Dingen die ich vorgenommen habe zu tun. Und es scheint sooo gerechtfertigt zu sein, denn es ist ja tatsächlich so dass manchmal Menschen zu mir kommen und mit mir reden wollen oder bestimmte Ansprüche stellen, was mich Zeit kostet und...lol wenn ich diese Punkte ausschreibe wird mir klar wie lächerlich und selbst-unehrlich das alles da in mir ist, wie ich absolut keine Verantwortung für diese Punkte/Muster in mir/meiner Welt übernehme und das Opfer spiele.



Ich habe gesehen, dass auch meine Freunde/Bekannten, bzw. meine Beziehungen mit ihnen „meine Verantwortung“ sind - die Lösung für meine Beschuldigungen ist also diese Verantwortung zu übernehmen und die Beziehungen/Kommunikation so zu gestalten/kreieren wie ich sie will und selbst-ehrlich vertreten kann als was für mich/alle am Besten ist.



Hier sehe ich, dass ich dazu erst mal die Schichten der Zeit von Selbst-Unehrlichkeit und vorprogrammierter Prägung dieses Beschuldigungsmuster durchgehen und abtragen muss.



Als ich noch relativ klein/jung war, war ich relativ gut darin mich selbst „unschuldig“ aussehen zu lassen und es so hinzudrehen oder mich so (ruhig) zu verhalten, dass meine Mutter/die Erwachsenen annehmen würden dass „ich nichts getan habe“ und „jemand anderes verantwortlich/schuldig sei“, wenn irgendetwas.



Ok der Punkt hier ist dass ich eigentlich will und nicht will mit der Person zu reden/sein – ich bin getrieben von geheimen Agenden – und das „ich will meine Veranptwortlichkeiten machen“ ist die von angst und Guilt getriebene Seite der Medaille – DER PUNKT ist dass ich beides „brauche“ und auch will, sprich soziale Kontakte/Quatschen/Reden usw UND Verantwortlichkeiten etc.



Ah, ok das Verhalten/Muster mich „unschuldig aussehen zu lassen“ und anderen – entweder direkt oder indirekt – die Schuld zu geben, erklärt wieso es mit starken Schuldgefühlen verbunden ist, wenn ich sehe/mich dabei erwische wie ich andere beschuldige oder/und als Ausrede verwende wieso ich etwas bestimmtes getan oder nicht getan habe – Nach außen gebe/stelle ich mich „unschuldig, unbeteiligt“ „Ich habe keine Ahnung“ während ich im selben Moment die Schuld und Reue in mir verleugne/unterdrücke und so ansammle – Und über die Jahre habe ich hier in mir ein massives Reserviour an Schuldgefühlen und angehäuft – für all die Dinge die ich getan habe/nicht getan habe und die Entscheidungen die ich getroffen aber für die ich nicht die VERANTWORTUNG übernommen habe – ohne dabei zu bemerken dass ich die Verantwortung davon sowieso TRAGE.



Dieses „an nichts Schuld sein zu wollen und die Verantwortlichkeit für meine Entscheidungen, Handlungen und deren Konsequenzen ist ein Selbsabotagemuster– denn im Grunde kann ich mit jeder negativen Konsequenz oder jedem Konflikt den ich schaffe, mich umdrehen und behaupten „ich bin nicht beteiligt/kann nichts dafür“ und um diesen Selbstbetrug aufrecht zu erhalten und zu rechtfertigen muss ich immer irgendjemanden beschuldigen.



Wenn ich noch genauer schaue, waren es (meist verbotene) „Wünsche/Begierden“, etwas das ich nicht haben konnte oder nicht machen durfte, durch die ich mich in die Situation brachte mich Schuldig zu fühlen – wobei dieses „schuldig fühlen“ den Punkt zeigt dass ich SCHON VORHER Wusste was ich da tue oder im Begriff bin zu tun, denn ich will es trotzdem.



Aus einer weiteren Perspektive ist Schuld eine Art Anpassungsmechanismus oder ein Mechanismus um in der Welt/Realität klar zu kommen – noch mehr um mit MIR und Teilen von mir „klar zu kommen“.

Dienstag, 13. Mai 2014

Widerstand, Beschuldigungen und Schuld - Tag 532


Ok, hier habe ich einen ziemlichen Widerstand über den Punkt zu schreiben, wobei der Widerstand eine Art mürrisches Aufschieben und Hinausziehen des Punktes/des tatsächlichen Schreibens und der Selbst-Änderung ist obwohl ich „genau sehe dass was ich tue/akzeptiere und erlaube unakzeptabel ist“ und „aufhören muss“. Es ist interessant, denn im Grunde mache/manifestiere ich genau das, was ich in dem Punkt/Muster anderen vorwerfe: Er/sie/es ist schuld daran, dass ich nicht dazu komme/tue was ich mir vorgenommen habe/tun wollte – besonders auch im Zusammenhang mit „Verantwortlichkeiten“, was wie ich sehe im Zusammenhang damit steht dass ich „Verantwortlichkeiten“ als „Bürden“ und „Lasten“ empfunden und interpretiert habe.



Ich kann also feststellen, dass der der eigentliche Widerstand auch ohne „die andern“ existiert, die ich beschuldige. Eigentlich ist es nämlich so, dass ich mir insgeheim erhoffe dass mir „andere“ „meine Lasten“ abnehmen oder erleichtert hätten – ok, der Punkt um den ich hier herumreden will ist, dass meine Beschuldigungen/Ärger anderen gegenüber eine Rechtfertigung/Ausrede/Entschuldigung für meine Entscheidungen/Handlungen ist, z.b. das Aufschieben von Arbeit/Dingen die ich vorgenommen habe zu tun. Und es scheint sooo gerechtfertigt zu sein, denn es ist ja tatsächlich so dass manchmal Menschen zu mir kommen und mit mir reden wollen oder bestimmte Ansprüche stellen, was mich Zeit kostet und...lol wenn ich diese Punkte ausschreibe wird mir klar wie lächerlich und selbst-unehrlich das alles da in mir ist, wie ich absolut keine Verantwortung für diese Punkte/Muster in mir/meiner Welt übernehme und das Opfer spiele.



Ich habe gesehen, dass auch meine Freunde/Bekannten, bzw. meine Beziehungen mit ihnen „meine Verantwortung“ sind - die Lösung für meine Beschuldigungen ist also diese Verantwortung zu übernehmen und die Beziehungen/Kommunikation so zu gestalten/kreieren wie ich sie will und selbst-ehrlich vertreten kann als was für mich/alle am Besten ist.



Hier sehe ich, dass ich dazu erst mal die Schichten der Zeit von Selbst-Unehrlichkeit und vorprogrammierter Prägung dieses Beschuldigungsmuster durchgehen und abtragen muss.



Als ich noch relativ klein/jung war, war ich relativ gut darin mich selbst „unschuldig“ aussehen zu lassen und es so hinzudrehen oder mich so (ruhig) zu verhalten, dass meine Mutter/die Erwachsenen annehmen würden dass „ich nichts getan habe“ und „jemand anderes verantwortlich/schuldig sei“, wenn irgendetwas.



Ok der Punkt hier ist dass ich eigentlich will und nicht will mit der Person zu reden/sein – ich bin getrieben von geheimen Agenden – und das „ich will meine Veranptwortlichkeiten machen“ ist die von angst und Guilt getriebene Seite der Medaille – DER PUNKT ist dass ich beides „brauche“ und auch will, sprich soziale Kontakte/Quatschen/Reden usw UND Verantwortlichkeiten etc.



Ah, ok das Verhalten/Muster mich „unschuldig aussehen zu lassen“ und anderen – entweder direkt oder indirekt – die Schuld zu geben, erklärt wieso es mit starken Schuldgefühlen verbunden ist, wenn ich sehe/mich dabei erwische wie ich andere beschuldige oder/und als Ausrede verwende wieso ich etwas bestimmtes getan oder nicht getan habe – Nach außen gebe/stelle ich mich „unschuldig, unbeteiligt“ „Ich habe keine Ahnung“ während ich im selben Moment die Schuld und Reue in mir verleugne/unterdrücke und so ansammle – Und über die Jahre habe ich hier in mir ein massives Reserviour an Schuldgefühlen und angehäuft – für all die Dinge die ich getan habe/nicht getan habe und die Entscheidungen die ich getroffen aber für die ich nicht die VERANTWORTUNG übernommen habe – ohne dabei zu bemerken dass ich die Verantwortung davon sowieso TRAGE.



Dieses „an nichts Schuld sein zu wollen und die Verantwortlichkeit für meine Entscheidungen, Handlungen und deren Konsequenzen ist ein Selbsabotagemuster– denn im Grunde kann ich mit jeder negativen Konsequenz oder jedem Konflikt den ich schaffe, mich umdrehen und behaupten „ich bin nicht beteiligt/kann nichts dafür“ und um diesen Selbstbetrug aufrecht zu erhalten und zu rechtfertigen muss ich immer irgendjemanden beschuldigen.



Wenn ich noch genauer schaue, waren es (meist verbotene) „Wünsche/Begierden“, etwas das ich nicht haben konnte oder nicht machen durfte, durch die ich mich in die Situation brachte mich Schuldig zu fühlen – wobei dieses „schuldig fühlen“ den Punkt zeigt dass ich SCHON VORHER Wusste was ich da tue oder im Begriff bin zu tun, denn ich will es trotzdem.



Aus einer weiteren Perspektive ist Schuld eine Art Anpassungsmechanismus oder ein Mechanismus um in der Welt/Realität klar zu kommen – noch mehr um mit MIR und Teilen von mir „klar zu kommen“.

Dienstag, 14. Januar 2014

Schuldgefühle als Ego-Versteck - Tag 493


Ok – heute habe ich zwei Punkte hier – die auch miteinander zusammenhängen, aber erst mal eins nach dem anderen. Ein Punkt sind ziemlich massive Schuldgefühle die in mir aufkommen, so nahm ich erst an dass sie eher allgemein daher kommen dass ich durch mein Verhalten und meine Art – die auf Selbstdefinitionen basiert – relativ viel Konflikte und Reibung mit/in meinem Umfeld verursacht habe, unnötiger Weise – dies trifft auch zu, aber lässt sich noch weiter spezifizieren.

Besonders mit Frauen habe ich diese Reaktion, und heute war es mit einer Kollegin so deutlich, dass es mir vorkam als würde mein unterbauch zu sich augenblichlich nach innen wenden und zu Stein als sie mir eine Arbeit gab, bzw. „nicht direkt mit mir redete, sondern obwohl ich dabei stand mit einer Kollegin über mich redete/beriet“, so als sei ich Luft für sie, gar nicht da oder anwesend – Diese Schuldgefühle wurde ich bis jetzt abends nicht mehr los, in der Tat sind sie immer noch hier – gerade habe ich mir aber Interviews zuSchuldgefühlen aus der Atlantier-Reihe angehört und dabei noch mal revü passieren lassen was eigentlich passiert ist und woher diese Schuldgefühle kommen, bzw. was sich dahinter als ich versteckt.

Mit einigen Kollegen habe ich über die letzten Monate schon verschiedene Punkte in mir selbst durchgelaufen und die Beziehungen so weit stabilisiert. Dabei habe ganz „vergessen“ oder eher verdrängt was ich in mir selbst/meinem Bewusstsein mit dieser Person aufgeführt habe und was ich hier in mir akzeptiert und zugelassen habe. Der Punkt ist hier wieder „Ego“ auch in Verbindung mit Rollen-definitionen und vor allem der Vorstellung davon wer/was/wie ich (als Mann) in der Arbeitswelt zu sein hätte, und „wer ich in meinem Beruf bin“ - lol – eigentlich echt lächerlich, doch das dahinter steht und mich dazu getrieben hat oder wodurch ich mich selbst dazu treibe mich so zu verhalten ist der Wunsch nach Erfolg und darin Geld weil ich denke und glaube das dies eine Voraussetzung ist um eine Beziehung zu bekommen und zu haben, eine Einstellung die hauptsächlich auf meiner Prägung und frustrierenden/negativen Erfahrungen mit Beziehungen/Sex in der Vergangenheit basiert – Aber auch mit mir selbst, als Wesen zu tun hat. Ich denke dass ich, wer ich bin, einfach nicht gut genug/ausreichend ist für eine erfüllte Beziehung, oder um überhaupt eine Beziehung/Sex zu bekommen und dass ich dafür einfach (viel) Geld brauche – Fuck – ich bin wirklich zu dem geworden was ich nie sein wollte, lol, und was ich immer verurteilt habe. Der Ausgangspunkt und ein weiter Faktor darin ist meine Angst zu verlieren und die Tendenz „kontrollieren und Kontrolle haben zu wollen“. Mit dem Ausschreiben dieses Punktes, kann ich auch sehen wo ich diese Konsequenz gestartet habe, und wie ich jetzt immer noch meinen vor 15 Jahren verdrängten Frustrationen und Ärger/Beschuldigungen begegne.




Ok ich beginne mit der aktuellen Situation und Person:




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit Schuldgefühlen zu reagieren als x mit y über mich redete anstatt mit mir und eine Beleidigung und klagende Haltung zu gehen in der ich mich ungesehen/verachtet fühle und denke „So eine Frechheit, kann die nicht MIT mir reden, ja sag ein mal...“ und mich in mir in ärgerlich schimpfendem Backchat ergehe, denn ich auch gerne ausdrücken würde aber ich denke dass ich das nicht sagen kann weil man dass nicht macht und sie ist viel älter und schon länger da als ich, also unterdrücke ich den BC so schnell dass ich selbst kaum sehe/merke das ich etwas „gemacht habe“.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben meine negativen Reaktionen, meinen Ärger und meine Egoismen der Unzufriedenheit/Frustration mit meiner Situation zu unterdrücken und hinter Schuld zu verstecken immer wenn mich zum Beispiel x oder y bittet etwas zu machen, mir etwas anschafft oder mir etwas erklärt.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit übertriebener Selbst-sicherheit , Arroganz und der Überheblichen Einstellung „Ich kann ohnehin alles – kein Problem – ihr müsst mir nichts erklären gegenüber x u y aufgetreten zu sein in der Angst und dem Selbst-Interesse „wen auch immer zu beeindrucken“.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich schuldig zu fühlen weil ich x unrecht getan habe und sie von Anfang an in meinem Bewusstsein verurteilt, mit allen möglichen Backchats und Vorurteilen angegriffen habe und mich so von x als gleichem Menschen als Leben zu trennen – anstatt x und y als gleiche zu begrüßen und kennen zu lernen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken y ist nur so weil sie von x so erzogen und beinflusst wurde, x ist die mutterklucke die die Regeln aufstellt und alle unterdrücken/kontrollieren will, nicht y ist schuld das wir Konflikte im Bezug auf die Regeln und Vorgaben haben, nach denen hier bestimmte Dinge gemacht werden – und schon gar nicht ich selbst in meiner Einstellung und Negativität, sondern Sie, denn sie ist schon länger da, sie ist besitzergreifend und kontrollierend.




Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben wenn xes Namen erwähnt wurde und ich etwas gespanntheit oder Vorwürfe in der Stimme hörte/hineinterpretierte sofort zu denken – da siehst dus, keiner mag sie, insgeheim haben doch alle Konflikt mit ihr, alle müssen tun was sie sagt.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben x für die internen Erfahrungen von Limitation, Rebellion, Ärger, Kontrolle und Zwang zu beschuldigen die ich selbst in mir selbst kreiert habe – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass x absolut nichts damit zu tun hat oder hatte.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Nicht zu sehen, erkennen und zu verstehen das x langjährige Erfahrung auf dem Gebiet, in der Arbeit hat, und dass ich mich arrogant, hochnäßig und überheblich aufgeführt habe, wobei es hätte alles ganz anders verlaufen können.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich durch Ärger und stille Beschuldigungen von x zu trennen und in mir Vorwürfe und negativen Backchat gegen sie zu nähren in dem Glauben diese Erfahrungen seien in irgendeiner Form gerechtfertigt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass die Beziehung mit x und zu sehen dass sie hier eindeutig „die Hosen anhat“ einen Teil in mir/meinem Bewusstsein stimuliert und das mein Bewusstsein meine Reaktionen genommen und daraus weiter/mehr Verbindungen und Definitionen/Erinnerungen kreiert hat um Energie zu generieren und Trennung herzustellen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben x dafür zu beschuldigen für diverse „paranoide Auswüchse“ im Laballtag verantwortlich zu sein und dafür dass ich dann machmal das Labor nicht betreten darf oder nur „geduckt und mich schleichend“, wobei ich dann ich mir darüber lästere wie übertrieben und paranoid das doch ist, denn Verunreinigungen können ja von überall her kommen und so weiter und so fort.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das es absolute Selbstsabotage als Selbst-Limitation ist solche Reaktionen – von anfang an – zuzulassen.

Ich sehe, erkennen und verstehe dass meine Reaktionen von Beschuldigungen, Ärger, Paranoia und so weiter gegenüber x NICHT gerechtfertigt waren oder sind.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass der Ausgangspunkt für diese Paranoia und damit auch die Schuldgefühle die ich gegenüber x kreiert und akkumuliert habe wieder der Wunsch nach „Freiheit“ in der Arbeit und „tun und lassen zu können was ich will – mich austoben zu können“, die falsch verstandene Selbst-Bestimmung, und dass meine negativen Erfahrungen/Reaktionen ihr gegenüber haupsächlich darauf fußen dass ich sie als „die Verkörperung“ und den Halter all der Regeln und Vorschriften nach denen ich mich richten muss definiert und beschuldigt habe, die in ihrer – in meinem Kopf erfunden Funktion meine erdachte und erhoffte, illusionäre Freiheit und Selbst-Bestimmung einschränkt.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben auf einem unterbewussten/unbewussten/bewussten Level fahrlässig zu handeln und gegen die Dinge/Arbeiten und Aufgaben zu rebellieren oder und verschiedene Backchat/Imaginationen des Selbst-Mitleids, der Selbst-Viktimisierung und des Ärgers/der Beschuldigungen in mir ablaufen zu lassen wenn mir x eine Arbeit/Aufgabe gibt, so dass es dann zu Punkten kommt wo ich eine Arbeit halb fertig mache, oder Konsequenzen kreiere, weil ich nicht voll bei der Sache bin, sondern entweder in Unterdrückung oder Backchat.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich durch meine Reaktionen auf andere Personen im System und die Art und Weise wie wo ich bin Dinge gehandhabt werden selbst auszuschließen und zu Außenseiter zu machen.

Ich verpflichte mich selbst dazu die Schuldgefühle in mir loszulassen und meine Reaktionen im Bezug auf x zu stoppen, wobei ich mir gleichzeitig helfe den Ärger und Frust in mir loszulassen, zu vergeben und von der Wurzel aus aufzuarbeiten so dass ich erneuter Unterdrückung und Akkumulation vorbeugen kann.