Posts mit dem Label Selbstbetrug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selbstbetrug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. April 2015

Der Helfer und Berater - Teil 1 - Tag 604

Ein Punkt in meinem Leben der immer deutlicher wird, und deutlich kompromittierend, ist des Design des „Helfers“ oder „Beraters“.

Ich habe ein Muster in mir und meinem Verhalten bemerkt wo ich versuche „anderen mit ihren Problemen zu helfen“ und gute Ratschläge zu geben, was oft eigentlich dauernd so weit geht, dass ich immer denke/glaube Recht zu haben und genau zu wissen/zu erkennen was eine andere Person „macht oder erfährt“ oder sich so verhält wie sie es macht und was das Beste, besser gesagt „das Richtige“ in dieser Situation und für die Person wäre. Dies scheint der Kernpunkt, oder die Grundlage zu sein, auf der ich es dann rechtfertige andere dann mit meinen Rat-Schlägen zu beglücken oder einfach in meinem Bewusstsein zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Design des Helfers und Beraters zu existieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Helfer und Berater-Charakter in meinem Bewusstsein im Physischen zu erschaffen und zu manifestieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer in einen Punkt von „Helfen, Bemühen, Beraten, Zuhören“ zu gehen wenn ich es so wahrnehme und interpretiere dass andere „Probleme“ oder „Sorgen“ haben – und mich gerade zu bereitwillig, aber doch innerlich „leidend“ und mit einem Seufzer, zu „öffnen“ und aufzunehmen was gesagt wird.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass da in mir gerade zu eine Beziehung von Abhängigkeit oder mit „Suchtcharakter“ existiert, wo ich fast heiß oder scharf darauf bin die Sorgen/Probleme anderer zu hören – um sie dann direkt im selben Moment in mir zu verurteilen/beurteilen – mit einer Ärger/Annoyance-Reaktion und einem „Seufzer“ am Anfang wie „Ach jetzt geht dass schon wieder los“ in der ich mich in einem Quantum-Moment in meinem Bewusstsein über die Person stelle und in eine scheinbar ermächtigte Position begebe – das ist der Trigger-Punkt des Charakter/Musters.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mit/nach dem Seufzer und der „kleinen“ Reaktion von Ärger in einem Quantum-Moment in meinem Bewusstsein sehe und denke „nicht schon wieder, das ist immer wieder das gleiche, jetzt muss ich mir wieder dieses Zeug anhören“ und ich sehe den ganzen Ablauf/Punkt in einem Moment sich ausspielen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass ich mich immer wie versteinert und gefangen in diesem Muster/Punkt fühle, und unfähig mich loszureißen oder auszusteigen, wenn ich einmal „zuhöre“ und dann automatisch meinen Senf dazugebe und reagiere, da ich bereits in diesem Reaktionsmoment von Ärger/Annoyance und Judgement, meine Verantwortung abgebe, Schuld zuweise (das Muster, die Andere Person – ich „muss“ zuhören/mitmachen) und mich so zum Opfer mache.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in dem Moment von Ärger/Annoyance und den Urteilen/Backchat wie „Oh nein, nicht schon wieder“ „ermächtigt“ und in Kontrolle zu fühlen – in der Annahme, dass ich es Selbst bin der dies Denkt und So reagiert – der Punkt, dass das Bewusstsein als einziges in Dimension von Spite „Entscheidungsfreiheit“ des Wesens erlaubt (hat).

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich in dem Moment vom Bewusstsein kontrolliert werde, wenn ich denke und glaube, dass diese Reaktion und der Gedanke/BC von „Oh nein, nicht schon wieder/jetzt geht das von vorne los“ wirklich ist wer ich bin und „der anderen Person gelten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass dieses „Oh nein, nicht schon wieder“ eine Form von innerem Trotz ist, wo ich gedacht und akzeptiert habe zu glauben ich könnte der anderen Person und was immer sie sagen/ausdrücken wird/will „trotzen“ (widerstehen) und so „kontrollieren/Kontrolle darüber behalten wer ich bin“ - anstatt zu sehen und zu erkennen, dass ich in diesem Moment in eine vorgeladene, vorbestimmte, limitierte , automatisierte und mind-kontrollierte Bewusstseins-Schale und Verhaltensweise getriggert werde in der ich vollkommen die Kontrolle und Entscheidungskraft verliere.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich das Design/Muster des Helfers und Beraters gehe – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne nun das dieses Design/Muster nicht wirklich ist wer ich bin – daher steige ich in einem Atemzug aus und stoppe meine Teilnahme daran.

Ich bestimme mich dazu, den Charakter von „Helfer und Berater“ zu flag-pointen und direkt zu löschen indem ich meine Teilnahmen stoppe, wann immer ich sehe dass er in mir aufkommt.

Wenn ich sehe, dass ein energetischer Push/Pull in mir existiert, eine Unruhe/Nervosität/Angst, Ladung/Spannung die mich dazu treibt/zwingt „einen Rat zu geben“ oder „mich um die Probleme der anderen Person zu kümmern“ - atme ich und stoppe mich – ich atme ein - ich atme aus und entlasse die Energie.

Ich sehe und erkenne, dass ein Trigger für den „Berater und Helfer“-Charakter ist, wenn ich es so WAHRNEHME und INTERPRETIERE, dass andere Probleme oder Sorgen haben, beziehungsweise wenn ich die Worte der anderen Person als „Problem und Sorge“ interpretiere und bewerte – Ich sehe dass hier die Lösung ist „wertfrei“ zuzuhören, also nicht mich gegen die Worte/das Gesagte „verschließen“ , „mauern“ oder Wiederstand entgegenbringen, sondern ohne zu bewerten hören.

Ich sehe und erkenne, dass ich „was andere mir sagen/erzählen“ DURCH MEINEN MIND höre und interpretiere – daher weisen mich die Reaktionen und Dinge die ich als Probleme/Sorgen interpretiere eher auf Problempunkte in MEINEM eigenen Bewusstsein hin. Worin auch klar wird, das ich nicht für andere ein „Helfer und Berater“ sein sollte sondern mir ich Wirklichkeit SELBST helfen sollte Lösungen für diese Dinge/Punkte in meinem Bewusstsein zu finden.

Daher bestimme ich mich dazu, mich in der Kommunikation und Interaktion mit meinen Mitmenschen zu verlangsamen und auszumachen WO/Wann GENAU dieser Trigger der „BEWERTUNG anderer bzw. ihrer Worte/Mitteilungen als Problem/Problematisch/Sorgen“ in mir aufkommt – wo genau gehe/shifte ich vom „reinen Zuhören“ zu Reaktionen – ich sehe dies sind die Punkte die ich in mir selbst verurteilt/bewertet habe – daher bin ich als diese Punkte „geladen“ und „feuere automatisch“ um nicht sehen zu müssen was in mir existiert.

Ich bestimme mich dazu mich immer gewahr zu machen, wenn und sobald ich in das Desire gehe die Probleme und Sorgen anderer zu „hören und aufzunehmen“.

Ich sehe, dass dieser Helfer und Berater Punkt (Teil einer) suchterzeugenden Selbstsabotage-Persönlichkeit ist, suchterzeugend weil die künstliche Selbsterhöhung und Definition als „Helfer und Berater“ mein Ego nährt – andere „brauchen mich, nutzen mich, erzählen mir was“ und das macht mich ANGEBLICH BESONDERS - und selbst-sabotierend da ich ganz genau WEIß (aber nicht verstehe), dass ich der anderen Person nicht „helfen“ kann, besonders nicht wenn ich in Reaktionen/Energie bin – ich sabotiere meine Beziehung zu mir selbst und der anderen Person, meine Selbst-Ehrlichkeit und jegliches Vertrauen bzw. Selbst-Achtung da ich in mir selbst genau sehe/spüre wie „widersprüchlich, gespalten“ das Verhalten/Muster ist und wie ich mich selbst und eine andere Person kompromittiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass der „Berater und Helfer“ Charakter von einem Wusch/Desire nach Annahme/Akzeptanz getrieben wird und es tatsächlich dieser versteckte Wunsch, diese geheime Agenda ist die mich in dem Muster wie versteinert festhält wo ich mich gefangen fühle.

Ich entlasse den Glauben/Definition, dass ich der anderen Person etwas „wert bin“ und dass ich wichtig für sie sei, wenn ich den Helfer und Berater spiele und lösche diesen Glauben wann immer ich ihn in mir sehe.

Ich verpflichte mich dazu, zu üben durch und in den „kleinen“ Reaktionen von „Ärger/Annoyance“ zu stehen und HIER zu bleiben anstatt in die Verführung der scheinbaren Ermächtigung durch Energie zu gehen – denn ich sehe jetzt klar und deutlich Sie ist nicht real.

Es ist der Punkt wo ich mich dauernd auf Probleme fokussiere und in/an allem etwas schlechtes/etwas auszusetzen finde – heute habe ich gesehen, dass dieses Verhalten/Gedankenmuster nur an den Tag lege und gegenüber anderen akzeptiere, da ich es in mir selbst zuerst in und als Beziehung zu mir Selbst akzeptiert und erlaubt habe und siehe da es offenbart sich eine Dimension von massiver Selbst-Sabotage, denn während ich „nach außen gucke“ und mich mit den Problemen „anderer“ beschäftige – sehe ich nicht mehr was ich in mir selbst und als mich selbst wirklich zulasse und erlaube – ich bin so beschäftigt damit was „andere machen“, dass ich ganz „vergesse“ was ich in mir selbst mache und dass ich selbst einen Prozess zu gehen habe. Hier wird auch deutlich, dass es sich um einen Punkt von „Überlegen-heit“ handelt, denn mit und durch die Sorge und Beschäftigung mit den „Problemen“ anderer in meinem Wachbewusstsein, shifte und drücke ich meinen eigenes Bewusstsein und all die Dinge die in MIR wirklich abgehen und problematisch weg in eine Unterdrückung.

Um hier wirklich Verantwortung übernehmen zu können, muss ich die Dimension von „Absicht“ adressieren – wo ich mich „absichtlich“ mit den Problemen/Dingen anderer beschäftige um nicht dem begegnen zu müssen was in mir vorgeht – um nicht meinen eigenen Mist aufräumen zu müssen und um mich BESSER fühlen zu können als andere – Hier sehe ich spitefulness und Ärger, Urteile gegen die andere Person/en wo ich zum Beispiel backchatte „Ich habs doch gewusst – war doch klar – ich habs doch schon tausend mal gesagt – Ich weiß nicht was ich noch machen soll – Die wollen es doch nicht kapieren – Der/Die machen es doch mit Absicht – Sie sind selbst verantwortlich (verwendet als Schuld) – Ach ich mag nicht mehr – Ich kann ihnen auch nicht mehr helfen – die wollens nicht anders“ usw.


Ok, morgen werde ich damit fortfahren den Moment zu spezifizieren und genauer zu beschreiben wann/wie ich die Aussagen anderer als „Problem/problematisch“ INTERPRETIERE und dann reagiere – und die Dimension von KONTROLLE adressieren.




Dienstag, 13. Mai 2014

Widerstand, Beschuldigungen und Schuld - Tag 532


Ok, hier habe ich einen ziemlichen Widerstand über den Punkt zu schreiben, wobei der Widerstand eine Art mürrisches Aufschieben und Hinausziehen des Punktes/des tatsächlichen Schreibens und der Selbst-Änderung ist obwohl ich „genau sehe dass was ich tue/akzeptiere und erlaube unakzeptabel ist“ und „aufhören muss“. Es ist interessant, denn im Grunde mache/manifestiere ich genau das, was ich in dem Punkt/Muster anderen vorwerfe: Er/sie/es ist schuld daran, dass ich nicht dazu komme/tue was ich mir vorgenommen habe/tun wollte – besonders auch im Zusammenhang mit „Verantwortlichkeiten“, was wie ich sehe im Zusammenhang damit steht dass ich „Verantwortlichkeiten“ als „Bürden“ und „Lasten“ empfunden und interpretiert habe.



Ich kann also feststellen, dass der der eigentliche Widerstand auch ohne „die andern“ existiert, die ich beschuldige. Eigentlich ist es nämlich so, dass ich mir insgeheim erhoffe dass mir „andere“ „meine Lasten“ abnehmen oder erleichtert hätten – ok, der Punkt um den ich hier herumreden will ist, dass meine Beschuldigungen/Ärger anderen gegenüber eine Rechtfertigung/Ausrede/Entschuldigung für meine Entscheidungen/Handlungen ist, z.b. das Aufschieben von Arbeit/Dingen die ich vorgenommen habe zu tun. Und es scheint sooo gerechtfertigt zu sein, denn es ist ja tatsächlich so dass manchmal Menschen zu mir kommen und mit mir reden wollen oder bestimmte Ansprüche stellen, was mich Zeit kostet und...lol wenn ich diese Punkte ausschreibe wird mir klar wie lächerlich und selbst-unehrlich das alles da in mir ist, wie ich absolut keine Verantwortung für diese Punkte/Muster in mir/meiner Welt übernehme und das Opfer spiele.



Ich habe gesehen, dass auch meine Freunde/Bekannten, bzw. meine Beziehungen mit ihnen „meine Verantwortung“ sind - die Lösung für meine Beschuldigungen ist also diese Verantwortung zu übernehmen und die Beziehungen/Kommunikation so zu gestalten/kreieren wie ich sie will und selbst-ehrlich vertreten kann als was für mich/alle am Besten ist.



Hier sehe ich, dass ich dazu erst mal die Schichten der Zeit von Selbst-Unehrlichkeit und vorprogrammierter Prägung dieses Beschuldigungsmuster durchgehen und abtragen muss.



Als ich noch relativ klein/jung war, war ich relativ gut darin mich selbst „unschuldig“ aussehen zu lassen und es so hinzudrehen oder mich so (ruhig) zu verhalten, dass meine Mutter/die Erwachsenen annehmen würden dass „ich nichts getan habe“ und „jemand anderes verantwortlich/schuldig sei“, wenn irgendetwas.



Ok der Punkt hier ist dass ich eigentlich will und nicht will mit der Person zu reden/sein – ich bin getrieben von geheimen Agenden – und das „ich will meine Veranptwortlichkeiten machen“ ist die von angst und Guilt getriebene Seite der Medaille – DER PUNKT ist dass ich beides „brauche“ und auch will, sprich soziale Kontakte/Quatschen/Reden usw UND Verantwortlichkeiten etc.



Ah, ok das Verhalten/Muster mich „unschuldig aussehen zu lassen“ und anderen – entweder direkt oder indirekt – die Schuld zu geben, erklärt wieso es mit starken Schuldgefühlen verbunden ist, wenn ich sehe/mich dabei erwische wie ich andere beschuldige oder/und als Ausrede verwende wieso ich etwas bestimmtes getan oder nicht getan habe – Nach außen gebe/stelle ich mich „unschuldig, unbeteiligt“ „Ich habe keine Ahnung“ während ich im selben Moment die Schuld und Reue in mir verleugne/unterdrücke und so ansammle – Und über die Jahre habe ich hier in mir ein massives Reserviour an Schuldgefühlen und angehäuft – für all die Dinge die ich getan habe/nicht getan habe und die Entscheidungen die ich getroffen aber für die ich nicht die VERANTWORTUNG übernommen habe – ohne dabei zu bemerken dass ich die Verantwortung davon sowieso TRAGE.



Dieses „an nichts Schuld sein zu wollen und die Verantwortlichkeit für meine Entscheidungen, Handlungen und deren Konsequenzen ist ein Selbsabotagemuster– denn im Grunde kann ich mit jeder negativen Konsequenz oder jedem Konflikt den ich schaffe, mich umdrehen und behaupten „ich bin nicht beteiligt/kann nichts dafür“ und um diesen Selbstbetrug aufrecht zu erhalten und zu rechtfertigen muss ich immer irgendjemanden beschuldigen.



Wenn ich noch genauer schaue, waren es (meist verbotene) „Wünsche/Begierden“, etwas das ich nicht haben konnte oder nicht machen durfte, durch die ich mich in die Situation brachte mich Schuldig zu fühlen – wobei dieses „schuldig fühlen“ den Punkt zeigt dass ich SCHON VORHER Wusste was ich da tue oder im Begriff bin zu tun, denn ich will es trotzdem.



Aus einer weiteren Perspektive ist Schuld eine Art Anpassungsmechanismus oder ein Mechanismus um in der Welt/Realität klar zu kommen – noch mehr um mit MIR und Teilen von mir „klar zu kommen“.