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Montag, 18. November 2019

Sich um "Andere" kümmern/sorgen - Tag 656

"Love the World as your own Self, then you can care for all things" - LAO TZU

Das ganze Szenario bringt den Punkt/Aspekt von “Beziehung” und “wer ich im Umgang mit anderen und meinen VERANTWORTUNGEN” bin...Konzentriert ausgedrückt ist der Punkt, dass ich “mehr bei anderen bin”/mich mehr um andere/die Probleme Anderer kümmere oder kümmern will, als um meine eigenen – bzw für mich und mein eigenes Leben/meine eigenen Punkte/Aufgaben/ERFAHRUNGEN etc Verantwortung übernehmen

ICH will allen immer “helfen” oder für “andere verantwortlich/da sein”, weil ich denke/glaube, dass “gibt mir Wert”, und macht mich zu einer “Guten Person”... dies scheint der Kern zu sein, doch ich muss es noch weiter öffnen, z.b. Sehe ich Menschen von denen ich DENKE dass sie sich nicht/kaum für andere “interessieren” z.b. R oder irgendwelche CEOs lol oder als Egoistisch und schlechte Menschen, kaltherzig.

Das Muster könnte man auch “Validierung” oder “Bestätigung” durch andere nennen da ich mich erst dadurch als “gute Person” sehe, dass ich etwas “für andere tue“ die mich dann bitte auch als “gute Person” sehen sollen. Ich möchte “gemocht” und “gliebt” werden, im Grunde, dass jeder sagt “Oh, Andreas ist aber wirklich ein guter Mensch/Freund/Mann, ein super Typ, er ist wirklich TOLL!” “Gut dass ich ihn kenne!” - darin fühle ich mich bestätigt, wertvoll, sinnvoll, “erfüllt” und “berechtigt”...meine Existenz ist berechtigt, wenn ich FÜR ANDERE DA bin...es ist interessant, denn ich habe so lange/immer wieder gegen diesen Punkt in mir gekämpft, dass ich diesen Teil von mir unterdrückt und verleugnet habe und damit “stärker gemacht, integriert und durch verschiedene Hintertürchen” ausgelebt habe...ich habe dafür gesorgt, dass der Punkt “bestehen bleibt” (what resists persists).

Ich sehe, eine Dimension darin ist auch, dass ich versuche “Punkte IN MIR, durch andere zu fixen” - sprich es gibt die Idee/Vorstellung in mir dass ich mir selbst “Helfe” indem ich anderen “Helfe” - was aber auf der WAHN-Vorstellung und falschen Wahrnehmung beruht, dass das “Problem/den Punkt den ICH SEHE” im anderen ist, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich den PUNKT SEHE weil er IN MIR IST...sprich was ich tatsächlich durch den “Helfer-Charaker” versuche oder schaffe ist, dass bestimmte TEILE/PUNKTE in mir zu “beSEITIGEN” (wegzuwischen, weg-zu-machen) indem ich sie in/für eine andere Person “löse”/für einen anderen Verantwortung übernehme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mehr Aufmerksamkeit auf Andere und ihr Verhalten zu legen aus auf mich selbst und mein Verhalten.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mich selbst als “gute Person” zu sehen und zu erfahren indem ich “anderen helfe” und “für andere da bin” anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass was wirklich passiert in/durch dieses Muster ist, dass ich in eine Erfahrung von “Überlegenheit” gegenüber der anderen Person gehe und schon fast in ein “egoistisches Aufführen meiner selbst” wodurch ich dem anderen nicht wirklich “helfe” sondern ihn/sie eher in eine Rolle von Unterlegenheit und Untätigkeit dränge und so aktiv verhindere das ein anderer als ich die beste Version von sich ist, genauso wie ich verhindere, dass ich die beste Version von mir selbst bin.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es einen kleinen aber feinen Unterschied gibt dazwischen “jemandem helfen zu wollen” (in der Helfer-Persönlichkeit) und einfach hier zu sein, offen und bereit zu helfen und zu unterstützen wo immer ich gebraucht werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mich in erster Linie um meine Belange und meine Verantwortlichkeiten zu kümmern im Vertrauen und der Erkenntnis, dass sich andere melden werden wenn etwas gebraucht wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, meinen Wert dadurch zu definieren ob und wie wichtig und nützlich ich für andere bin – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, nicht zu sehen und zu erkennen dass ich dadurch eine Polarität auslebe in der ich mich selbst SOWIE andere in Wirklichkeit “entwerte”/entmachte, weil ich die eigentlichen Punkte in mir selbst nicht adressiere noch erlaube ich der anderen Person sich selbst zu zeigen, dass sie fähig ist und sich selbst helfen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es ein starkes/sicheres Anzeichen ist, dafür dass ich “projiziere” wenn und sobald ich eine Person in mir nachdenke und dabei Emotionen im Spiel sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, meine Moral und meine Ängste auf andere Menschen in meiner Umwelt zu projizieren und damit der Welt/Realität die Programme in meinem Bewusstsein über zu stülpen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich darum zu “kümmern” was andere wohl denken oder denken könnten indem ich darüber nachdenke – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass was ich da “sehe” sind einfach MEINE Punkte und ich sollte diese Punkte wirklich einfach zu mir zurück bringen und anstatt zu versuchen sie in anderen zu “fixen” diese in mir selbst lösen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich andere Menschen in meiner Welt/Realität nie wirklich und richtig kennen lernen kann und werde wenn ich dauernd meinen Mist/Stuff auf sie projiziere und dass ich dies für mich selbst nicht wollen würde, da dieses Verhalten ein Ausdruck von mangeldem Selbstwert ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein “Selbst-Wertgefühl” daraus zu beziehen in dem ich versuche für andere da zu sein und andere zu fixen – anstatt zu sehen, erkennen und zu verstehen dass dieser “Selbst-Wert” in illusionäres künstliches Gefühl/oder Erfahrung ist die ein Charakter/Ego in mir erzeugt und erfährt wenn ich mich durch illusionäre Beziehungen von Bewusstsein bestätigt/validiert fühle – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mir in diesem Muster selbst einen “FIX” gebe “FIXE” - mir einen energetischen Schuß verpasse – indem ich bestimmte GEDANKEN habe und daran teilnehme und mich diese ausleben sehe...deshalb “Fix”, weil alles selbst-gemacht ist, ein reiner “Inside Job”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Menschen als kaltherzig und egoistisch zu beurteilen, die mir mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit anderen – anstatt zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass nicht mal diese “Wahrnehmung” das andere mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit anderen, real ist, weil ich die Person nicht in ihrer Gesamtheit kenne.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass der “Helfer-Charakter” und die “Retter-Persönlichkeit” in mir auf einem Muster der Projektion basieren = in Wirklichkeit projiziere ich Punkte/Probleme/Dinge in mir auf die andere Person oder in die Beziehung und versuche es dann durch die andere Person/Beziehung (wieder) “Gut zu machen” anstatt nach INNEN zu gehen und mir selbst zu helfen indem ich die Punkte in mir selbst löse/ändere.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun wie ich mich selbst und meine Beziehungen durch das Muster/Punkt von Projektionen sabotiere und sabotiert habe weil ich für bestimmte Teile in/von mir nicht die Verantwortung übernehmen wollte und nicht übernommen habe.

Ich bestimme mich dazu mich um die vernachlässigten, verleugneten und unterdrückten Teile in mir zu kümmern indem ich mich selbst bedingungslos annehme und liebe.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe, dass ich Gedanken über eine Andere Person in mir habe die mir sagen, dass und wie ich der Person helfen soll/muss, was angeblich “ihr problem ist” - und/oder ich mich energetisch gedrängt/verpflichtet fühle “der Person zu helfen/mich um sie zu kümmern” - atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe dass ich MICH im SPIEGEL sehe, dass ich einen Teil von mir in der Anderen Person sehe und ich diesen TEIL IN MIR befreien, helfen, mich um diesen Teil in MIR kümmern muss, weil ich OFFENSICHTLICH in einer Form von Trennung – und damit Selbst-Unehrlich bin. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass dieser ganze Wunsch und Heck-Meck um Beziehungen und zusammensein mit einem Partner/Frau/Freundin in Wirklichkeit der Ausdruck und Wunsch nach der Vereinigung/dem Zusammensein dieser in mir scheinbar getrennten Teile ist.


Samstag, 30. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 4: Komfortzonen und Behaglichkeitsbereiche


Mein Blog wird heute von Komfortzonen und Komfort oder Behaglichkeit handeln. Zunächst einmal, was ist Komfort, was ist Behaglichkeit? Ich würde es als eine Erfahrung und einen Zustand von mir selbst definieren wo ich mir (selbst) “sicher” bin, wo ich keine Angst vor Überraschungen haben muss und wo alles mit einer relativen Leichtigkeit und ohne Schwierigkeiten von Statten geht.

Ein weiteres Wort für “Comfortzone” ist im Deutschen “Behaglichkeits-Bereich”, Bereich bezeichnet auch einen Raum oder einen mehrdimensionalen Raum, also ein macht die Komfortzone den multidimensionalen Raum aus in dem ich mich sicher fühle und “ohne Schwierigkeiten oder mit Leichtigkeit bewegen kann”...alles was über diese Bewegungsraum hinausgeht ist – zumindest in meiner Vorstellung – mit Schwierigkeiten und/oder Anstrengung verbunden. Alles was sich “innerhalb” dieses Bereiches befindet habe ich mit einer positiven Energie/angenehmen Erfahrung verbunden und alles was über meine Komfortzone hinausgeht mit einer negativen Energie/unangenehmen Erfahrung. Dies gilt für meine Komfortzonen IN mir selbst wie für die in der externen Welt/Realität.

Daher die Tendenz in der Komfortzone bleiben zu wollen, es gibt einfach eine angenehmere/bessere Erfahrung und erzeugt ein fälschlicher Weise positives Selbst-Bild. Wenn man immer nur das Selbe macht, kann man sich leicht einreden ein Crack auf dem Gebiet zu sein und sich dann anhand dieser Selbst-Definition beurteilen, bewerten und definieren und auf Grund dieser Selbst-Definition wird man immer nur das machen womit man sich sicher ist und komfortabel fühlt, womit sich die Komfortzone sozusagen selbst erzeugt und aufrecht erhält.

Der Gegenpol zum Komfort und der Sicherheit in der Komfortzone stellt dann das Unbehagen und die Unsicherheit dar, dass sich einstellt wenn man über seine Grenzen hinausgeht das “Unbekannte” in irgendeiner Form – extern oder intern – betritt.

Ich sehe, dass mich der Punkt oder die Erfahrung von “Komfort-Zonen” in mehreren Bereichen in meinem Leben sabotiert und limitiert. Meine Teilnahme daran, das Leben in/als Komfortzonen behindert mein Wachstum, meine Ausbreitung und damit mein Potential zu leben. Ich denke, was mich wirklich an/in diesen Komfortzonen hält ist das “gute Gefühl”, die Erfahrung des Bekannten, der “Sicherheit”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Komfortzonen oder “Behaglichkeitsbereiche” zu schaffen in denen ich mich scheinbar wohl fühle und mit Leichtigkeit ausdrücken kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass eine Komfortzone oder ein Behaglichkeitsbereich eine “Definitions-Sache” ist – ich definiere den Rahmen und die Bedingungen meiner eigenen Komfortabilität und Behaglichkeit, in Abhängigkeit von meiner externen Welt...zum Beispiel wenn ich etwas/jemand über längere Zeit kennen gelernt habe und weiß wie ich damit umgehen muss/kann, werde ich Komfortabel und sicher in mir selbst und erlaube mir dann auch diese Komfortabilität und Sicherheit zu leben und auszudrücken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass meine Komfortabilität und Sicherheit davon abhängig zu machen ob und wie lange ich jemand/etwas kenne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe um mich selbst zu fürchten und unbehaglich zu werden wenn ich jemanden/etwas nicht kenne – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es in Wirklichkeit darum geht das “ich mich selbst IN dieser Situation oder MIT der Person nicht kenne” - durch die Komfortzonen bleibe ich also letztlich immer in SELBST-Unwissenheit/SELBST-Unkenntnis.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wenn ich jemanden/etwas schon länger kenne und kennen gelernt habe, weiß ich wie ich mich in der Situation verhalten muss und/oder kann abschätzen wie sich der andere verhalten wird, dass ich abschätzen kann wie sich jemand/etwas verhalten oder entwickeln wird und dass gibt “Mir” Sicherheit und “Komfortabilität” anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dieses “mir” mein Bewusstsein ist - dass Abschätzen der Zukunft oder von möglichen Entwicklungen gibt DEM BEWUSSTSEIN Sicherheit und Komfortabilität, dass es “die Situation” und mich/die Wesen darin “unter Kontrolle hat”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine positive Energie und angenehme Erfahrung damit zu verbinden wenn alles einfach, reibungslos, mit Leichtigkeit, ohne Schwierigkeit läuft und/oder ich mich nicht anstrengen muss um etwas zu machen oder zu erreichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben Anstrengung und Schwierigkeiten oder Hindernisse sind ein Zeichen, dass ich “auf dem falschen Weg bin” und etwas mache, dass ich nicht machen sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich nur durch Schwierigkeiten und Herrausforderungen wachse und stärker werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass Schwierigkeiten oder Herausforderungen zu “Komfortzonen” oder Behaglichkeitsbereichen werden wenn ich sie gemeistert habe und durch sie hindurch gegangen bin – daher heißt es an keiner Komfortzone zu lange zu laben, die nächste kommt bestimmt, nach den nächsten Schwierigkeiten lol.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Komfort und Sicherheit zu suchen und Schwierigkeiten und Herausforderungen vermeiden zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an Behaglichkeit und Komfort zu haften anstatt mich selbst-bestimmt weiter und darüber hinaus zu bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in einer Komfortzone zu fühlen als hätte ich etwas erreicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von den Worten Sicherheit und Komfort zu trennen.

Ok, die Bedeutung laut Duden ist wieder mal zu geil:

Komfort: auf technisch ausgereiften Einrichtungen beruhende Bequemlichkeiten, Annehmlichkeiten; einen bestimmten Luxus bietende Ausstattung

komfortabel: mit allem durch technischen Fortschritt möglichen Komfort ausgestattet
keine Anstrengung verursachend; ohne Mühe benutzbar o. Ä.

Komfort basiert also auf “technischem Fortschritt”, was im der inneren Welt bedeutet “Komfort” und die “Komfortzonen” oder “Behaglichkeitsbereiche” sind direkte Ergebnisse/Outflows von Bewusstseinssystemen, oder genauer der Automatisierung bestimmter Beziehungen und Vorgänge mit/in der externen Welt/Realität durch Bewusstseinssysteme und -muster...das bedeutet, wenn man den Punkt von “Behaglichkeitsbereich” “erreicht” hat, hat man tatsächlich den größten Grad von “Kontrolle und Limitation durch das Bewusstsein” erreicht, alles läuft “automatisch, wie von selbst”.



Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass Komfortzonen und Behaglichkeitsbereiche weitere Auswüchse und Mechanismen im Repertoire von Kontroll- und Limitationtechniken des Bewusstseins sind und in keiner Weise etwas, das ich in mir/als mich verkörpern oder leben sollte – ich sehe, Komfortzonen führen zu Stagnation, daher bestimme ich mich dazu mir gewahr zu machen wann immer ich in einer Komfortzone bin, oder mich in einem Behaglichkeitsbereich befinde und erkenne/verstehe dies als Indikation, dass es der richtige Moment ist weiter zu gehen, über die Komfortzone hinaus. Ich stelle mich dem was mich dort erwartet in Einheit und Gleichheit. Ich nehme einen Atemzug, bewege mich durch den anfänglichen Wiederstand und bewege mich selbst als Gesamtheit in Einheit weiter.




Montag, 17. November 2014

Angst vor Konflikten-Charakter - Tag 582


Heute möchte ich mir einen Punkt anschauen, dem ich schon seit einiger Zeit immer wieder begegne, den „Angst vor Konflikt“-Charakter, wobei ich hier gleich die erste energetisch Ladung feststellen und die erste Schicht durchdringen kann, die diesen Charakter in meinem Bewusstsein umgibt: Verleugnung/Leugnung, Ablehnung.
Als mir mein Buddy im Desteni-I-Process vor etwa einem Jahr diesen Punkt, genauer die Angst vor Missbrauch, in mir gezeigt hat, war meine erste Reaktion nach der Einsicht, die von Leugnung/Ablehnung in der Form von Backchat: Was? Angst vor Missbrauch, dass ist ja lächerlich – ich habe keine Angst vor Missbrauch! Wohlgemerkt kam dieser Abwehrmechanismus auf NACHDEM ich bereits gesehen hatte wie oft und wie-viel ich an diesem Punkt/Muster teilnehme.
Es war als würde eine Wand oder ein energetischer Schleier vor meinen Augen zugezogen oder als würde ich mich in einer energetischen Schicht einkapseln – Isolation/Abschottung – und damit kamen auch Gedanken/Backchats als Rechtfertigungen und Entschuldigungen in mir auf wieso ich diesen Punkt jetzt angeblich nicht angehen und durchschreiten kann: Viel zu viel, ich mache dass ja dauernd, nicht jetzt ich mache dass später.
Kurz davor konnte ich sehen, dass ich mich eigentlich ständig missbraucht fühle/angst habe missbraucht zu werden, wenn ich irgendetwas in irgendeiner Weise „unfair/ungerecht“ finde, was in meinem Fall so weit geht dass ich mich bei den kleinsten Dingen missbraucht und ausgenutzt fühle, zum Beispiel wenn mich jemand fragt oder mir sagt irgendetwas zu tun, oder wenn ich jemanden fragen „muss“ ob ich etwas tun kann oder auch wenn ich mich irgendwie abgelehnt fühle und eben ungerecht/unfair behandelt.
Nun – was ist dieser „Angst vor Konflikt“-Charakter wirklich? Ich sehe dass er wie eine Art Schild oder Abschirmung gegenüber meinem „wahren Selbst“ funktioniert, einen Mechanismus durch den ich diverse Teile von mir verbergen/verstecken kann, so dass nicht „rauskommt“ was ich wirklich in mir akzeptiere und erlaube (spezifische Formulierung: was ich wirklich über andere denke), ich sehe mich meine WIRKlichen Erfahrungen gegenüber anderen Personen verstecken und unterdrücken, was nicht bedeutet dass sie dann nicht weiter wirken und mein Verhalten und meinen Ausdruck beeinflussen – Es heißt nur dass ich mich selbst betrüge. Im speziellen sehe ich hier Punkte wie „Besitzergreifen/Besitzdenken, Überlegenheit, Wettkampf/Vergleich“, Dinge die ich eigentlich in meiner externen Welt/anderen verurteile. Dies sehe ich sich in scheinbar banalen Beispielen äußern wie wenn ich im Bus sitze und die reine Anwesenheit anderer Menschen Backchat und Reaktionen in mir aufbringt, was in besonderer Weise perfide ist, denn darin beschuldige andere für die Erfahrungen und Reaktionen verantwortlich zu sein, die in mir aufkommen und deshalb ist es dann scheinbar gerechtfertigt dass ich in mir selbst reagiere.
Eine Dimension der Lösung des „Angst vor Konflikt“-Charakters muss also die Selbst-Verantwortung sein in Selbst-Ehrlichkeit mit den Dingen/Erfahrungen zu arbeiten die tatsächlich in mir existieren und in mir aufkommen – und wir deutlich dass der „Angst vor Konflikt“-Charakter und die Angst vor Missbrauch in Wirklichkeit Selbst-Sabotagemechnismus zur Abschirmung und Verblendung gegen den Missbrauch ist den ich in mir Selbst zulasse und akzeptiere. Wieso Sabotage-Mechanismus? Wenn ich mich gegen den Missbrauch den ich in mir selbst erlaube „blind stelle“ in dem ich eine Erfahrung von Angst daVor platziere, verwehre ich mir Einsicht in was ich in mir als mich erlaube – ich verwehre mir Selbst-Einsicht und damit nehme ich mir die Möglichkeit Verantwortung dafür zu übernehmen was ich in mir erlaube. Interessant, es geht nie um „andere“ und was sie tun/tun könnten – es geht um mich und was ich in der Tat in mir selbst tue, was ich mir selbst antue.
Ein Beispiel ist eine Einbildung in der Vorstellungs-Dimension des Angst vor Konflikt-Charakters. Eine Vorstellung oder Schilderung die immer wieder heftigere Reaktionen in mir ausgelöst hat, ist wenn Kollegen erzählen wie frühere Chefs ihre Mitarbeiter angeschrien, „zusammengefaltet“, niedergemacht, beschimpft oder beleidigt haben – oder wenn sie Dinge sagen wie „Da draußen gibt es noch ganz andere Arschlöcher“, lol, was dann in mir aufkommt ist eine Vorstellung wie „Ein Vorgesetzter seinen Untergebenen/Angestellten anschreit/zusammenscheißt/niedermacht, weil dieser einen Fehler gemacht hat oder er mit der Arbeit nicht zufrieden ist“.


Ich unterstelle dem „Vorgesetzten“ dann Willkür, Unfairness, Ego und gehe in eine Modus von Kampfansage, die sich in meinem Backchat als innere Erfahrung so ausdrückt: „Nicht mit mir – Dir werd ichs zeigen – Das ist unakzeptabel/unfair/ungerecht – Da muss etwas getan werden“ - Dies beinhaltet eine Entscheidung zu Blamen/einen Vorwurf zu machen und eine Entfaltung von Konsequenzen-Playouts auf die ich in der Imaginations-Dimension des Charakters noch genauer eingehen werde - Der Punkt ist hier, dass ich genau diese Beziehung in mir selbst zu mir selbst akzeptiere und erlaube: Ich habe schon oft beobachten können, wie ich in mir selbst über mich selbst herfalle, mich beschimpfe, fertig mache und runter bringe wenn ich schlechte Arbeit liefere, wie ich es zu einem Massiven Ding auf blase wenn ich einen Fehler mache – Und was ich in mir selbst akzeptiere und erlaube KREIERE ich in dieser Welt/Realität als meine Erfahrung/en. Dann, wenn sich meine Ängste manifestieren, denke das dies die Bestätigung dafür ist was ich GEGLAUBT habe, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich manifestiert habe was ich geglaubt habe UND das diese Glaubensvorstellungen die ich manifestiert habe nichts mit irgendjemanden/etwas anderem zu tun haben (z.b. wie Vorgesetzte sind) sondern fundamental die Beziehung reflektieren und abbilden die ich in mir selbst, zu mir selbst habe: Ich werde leicht wütend, verurteile und beschimpfe mich wenn ich einen Fehler mache.
Daher müsste es auch heißen: „Da drin gibt’s ein Arschloch“ - Der Punkt ist nicht nur gegenüber mir selbst unakzeptabel sondern auch eine Limitation dagegen in irgendeiner Form ein Verantwortung zu übernehmen.
Ok, es sollte ziemlich interessant werden diesen Charakter weiter zu öffnen und in Selbst-Vergebung durchzugehen um mich selbst ein für alle Mal daraus zu befreien.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Reaktionen darauf und einen Widerstand dagegen zu haben zu sehen und zu öffnen was ich wirklich in mir selbst zulasse und erlaube – welche Charaktere, Naturen und Beziehungen – anstatt zu sehen dass dies der erste essentielle Schritt von Selbst-Ehrlichkeit ist damit ich wirklich ändern kann was in mir vorgeht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein Bewusstsein zu beschuldigen, mich davon abzuhalten die Teile von und Beziehungen in mir zu sehen, zu erforschen und Einheit und Gleichheit mit mir selbst zu bringen, die ich vor mir selbst verstecke und verleugne – anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich mein Bewusstsein kreiert habe – dass ich mich selbst in meinem Bewusstsein verstecke.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Angst vor Konflikten, die ich in mir selbst akzeptiere und erlaube auf andere in Trennung von mir selbst zu projizieren, zum Beispiel Vorgesetzte oder jegliche Personen mit denen die Angst vor Konflikten in mir aufkommt – was nur heißt dass ich, so wie ich mein Bewusstsein konstruiert und programmiert habe, nicht erlaube selbst-ehrlich zu sehen was ich in Mir Selbst zu lasse und erlaube.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen externen Konflikten aus dem Weg zu gehen, sie zu umgehen oder sie zu vermeiden in der irrigen Annahme externe Punkte seien der Anlass für die Konflikte in mir – anstatt zu sehen und zu erkennen dass sie der Anlass/er (Trigger) sein mögen, doch die Konflikte existieren IN MIR als Ich – daher kann ich den externen Punkten Dankbar sein dass sie die Konflikte in mir aufgebracht und gezeigt haben, denn nun liegen sie hier offen-bar und ich kann Verantwortung für mich selbst übernehmen und eine Lösung finden die für alle am Besten sind.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass es wenn jemand/etwas in mir Ärger oder Konflikte auslöst nur den Weg gibt mich selbst voll und ganz in den Ärger/Konflikt zu kanalisieren und den Auslöser davon in selbstgerechter Manier zu bekämpfen, also meinen Ärger/Konflikt oder den Auslöser (Situation/Person) zu meiden und
Ich verpflichte mich dazu in absoluter Selbstehrlichkeit zu erforschen was wirklich in mir vorgeht.
Ich verpflichte mich dazu alle Charaktere und Selbst-Täuschungsmaneuver als mich selbst zu stoppen durch die ich Selbst-Ehrlichkeit in/mit mir verhindere/sabotiere.
Ich sehe und erkenne nun dass es nicht „mein Bewusstsein“ als etwas „getrenntes“ „eigenständiges“ ist das mich daran hindert oder mich abhält mit mir selbst ehrlich zu seine und zu sehen was wirklich in mir vorgeht – ich habe mein Bewusstsein kreiert – daher ist es absurd meine eigene Schöpfung zu beschuldigen dafür wie sie existiert und als was ich sie erschaffen habe.
Wenn und sobald ich sehe dass ich meinem Bewusstsein unterstelle dass es mich abhält oder absichtlich sabotiert oder gegen mich ist – atme ich und stoppe mich – ich bringe den Punkt zu mir selbst zurück und übernehme die volle Verantwortung dafür wie ich mich kreiert habe und als was/wie ich mir existiere.
Ich verpflichte mich dazu die Verstecke und Schlupfwinkel zu entlarven in denen ich mich in meinem Bewusstsein vor mich selbst versteckt habe und halte.
Ich verpflichte mich dazu die Punkte an denen ich die Angst vor Konflikten und die Angst vor Missbrauch (Unfairness) in mir auf externe Punkte (Personen/Manifestationen) projiziere zu „flag-pointen, zu mir zurück zu bringen und mir selbst zu vergeben, wenn möglich in dem Moment in voller Gegenwart meiner Selbst oder wenn nötig in schriftlicher Selbst-Vergeben wenn sich ein Moment dazu bietet.
Ich bestimme mich dazu das Wort Dankbarkeit zu leben wenn jemand oder etwas einen Konflikt in mir auslöst, da ich nun sehe dass da offenbar ein Konflikt in MIR ist, den ich zu einer Lösung führen und mir so ein Stück von mir Selbst in Zurückgeben kann.
Ich sehe und erkenne dass jeder gelöste Konflikt, jedes gelöste Problem in mir ein Schritt auf dem Weg zu Einheit und Gleichheit mit mir Selbst ist.
Daher bestimme ich mich dazu Konflikte – intern und extern – nicht länger zu scheuen oder zu meiden sondern als mich selbst willkommen zu heißen als Gelegenheit zur Selbst-Erlösung/Selbst-Befreiung, wobei ich die konflikt-haltigen und reibungs-behafteten Beziehungen (Polaritäten) in mir aus denen ich Energie für mein Bewusstsein aus der lebendigen Substanz meines Körpers generiere angleiche und auflöse, mich als diese Beziehungskreationen zum Körper zurück bringe, der Erde zurückgebe und so meinen physischen Körper als mich von mir selbst als Energie als Bewusstsein befreie.


Angst-Dimension
Angst vor Missbrauch
- Angst vor Ärger
- Angst blamiert zu werden
- Angst zu verlieren
Angst etwas falsches zu machen

Montag, 27. Oktober 2014

Schreiben und Selbst-Vergebung aufschieben = Selbst-Sabotage - Teil 6 - Tag 580



Eine weitere Form von Aufschieben ist die Angewohnheit oder das Muster viele Punkte oder kleinere Projekte anzufangen doch diese nie zu Ende zu führen und fertig zu machen. Beispiele sind Übersetzungen die ich nur roh/grob übersetze und nicht zur Veröffentlichung bringe oder meine Blogs hier oder Erinnerungen die ich „anschreibe“, in denen ich Punkte öffne, aber selten/nicht immer die dazugehörige Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur durchgehe, umsetze und/oder die Punkte weiter führe in gelebte Lösungen umwandle.
Mit den Übersetzungen sehe ich als primären Punkt die Erfahrung von „Inadequat“ oder „Nicht gut genug“ die ich von Anfang an mit dem Übersetzen von Texten im Desteni-Kontext in mir aufkommen hatte und in der Zwischenzeit nur noch mit verschiedenen Erinnerungen, Energien, Gedanken und so weiter gefüttert und substanziiert habe. Faszinierend, wie ich eine initiale Erfahrung die in mir aufkam zu einem ganzen Konstrukt oder System in mir ausgebaut habe.
Der zweite Punkt mit den Blogs und Erinnerungen ist etwas anders gelagert, doch sehe ich eine Gemeinsamkeit – beides sind Dinge die mich und potentiell andere als mich und damit diesen Prozess als Ganzes unterstützen und voranbringen könnten.
 
Das übersetzen von Texten ist eine große Unterstützung für einen Selbst, da es dabei hilft, Information zu integrieren und einem erlaubt die Information so zu sagen in Slow-Motion durchzugehen und zu verarbeiten – mir sind oft die coolsten Erkenntnisse und Einsichten gekommen wenn ich einen Text übersetzt und nicht nur gehört oder gelesen habe – die Beschäftigung damit ist irgendwie intimer und intensiver, es kommen mehr Verbindungen im Bewusstsein auf an denen man sieht „Oh, da habe ich dass genau so gemacht – hier mache ich es noch“ oder „Ah, jetzt sehe ich was er meint“ und so weiter...Leider haben wir nicht immer so viel Zeit Sachen zu übersetzen oder sich intensiv mit Texten/Informationen auseinander zu setzen... und genau deshalb ist/wäre es sinnvoll wenn dieser Prozess so effektiv wie möglich läuft und von möglichst wenig Konflikt/Reibungen und Widerstand begleitet ist... Damit mache ich den nächsten Punkt auf also „Was muss ich tun/können damit ich zum Beispiel gut und sicher im Übersetzen werde“ - oder im Schreiben (Blogs), was sind die Eckpunkte und fundamentalen Fähigkeiten die ich brauche...von hier aus kann ich diese Fähigkeiten dann aufbauen und ausbilden.
Punkte oder Erinnerungen nicht (komplett) mit Selbst-Vergebung und Selbstkorrektur-Aussagen durchzugehen kann eigentlich als absolute Selbstsabotage gesehen werden – denn ich öffne einen Punkt in mir, ich sehe und erkenne in dem Moment genau was ich akzeptiere und erlaube und anstatt in Selbst-Vergebung dafür Verantwortung zu übernehmen und mir korrigierende Aussagen als Direktiven für mich selbst zu geben, „lasse ich den Punkt wider gehen“, und gebe ihn zurück an das Bewusstsein. Nun, ist es nicht so dass es ganz umsonst oder verloren wäre Punkt zu öffnen und nicht sofort komplett auszuschreiben und zu vergeben, dies ist ohne hin ziemlich unmöglich da die Punkte im Bewusstsein multidimensional und geschichtet vorliegen, oft kann man an einem Punkt in seinem Prozess nicht alle oder sogar nur eine Dimension deiner Erinnerung oder eines Musters sehen und begegnet dem gleichen Punkt dann später wieder dann später wieder und kann eine weitere Schicht/Lage durchgehen und ablösen.
Doch macht es definitiv Sinn in dem Moment/Zeitraum in dem der Punkt „hier“ ist so gründlich und detailliert wie möglich damit zu arbeiten, denn die verbunden Emotionen/Energien sind nun genau „hier“, die Definitionen, Glaubenssätze und Worte die man zum Beispiel in einer Erinnerung festgelegt hat in der Erinnerung festgelegt hat, oder die ein Gedanken/Verhaltensmuster ausmachen und aufbauen, sind nun genau hier und man hat die Möglichkeit dafür Verantwortung zu übernehmen und Selbst-Bestimmendes Gewahrsein zu etablieren, indem man die Punkte in Selbst-Vergebung dekonstruiert und durch gelebte Selbst-Anwendung (Selbst-korrigierende Aussagen, Atmen, Wahrnehmung in den Körper shiften usw.) verhindert dass sind die Muster wieder aufbauen = das man sich ändert wenn der Punkt/das Muster das nächste Mal in einem aufkommt oder getriggert wird.
 
Oft sind es nicht unbedingt angenehme Dinge oder Dinge auf die man stolz sein könnte die in den Erinnerungen festgehalten sind die man mit sich trägt, daher besteht – zumindest in Mir – die Tendenz auf die Erinnerungen oder Dinge darin zu reagieren, mich dafür zu verurteilen und die Dinge dann in eine Verleugnung oder Unterdrückung zu shiften – oder ich denke „Ach, jetzt habe ich schon gesehen was darin los ist – ich weiß schon um was es geht – ich muss es nicht ausschreiben/vergeben“ und wieder die Ausrede „Ich hab zu wenig Zeit“ - Schaue ich mir die Punkte genauer an, ist es ein Widerstand „Ach nöööö, ich mag/kann einfach nicht...keinen Bock... nicht schon wieder/immer noch diese Erinnerung“ = Aufschub-System hat eingesetzt, und dass passiert vorwiegend mit Erinnerungen in denen ich bereits einen guten Teil der Erforschungen/Vergebung gemacht habe und/oder ich zu den Korrekturaussage komme („Oh man, das Ganze jetzt noch Mal von Vorne...) oder wenn ich bereits sehen kann dass sich noch viele/umfangreiche weitere Punkte/Dimensionen in mir öffnen/aufkommen.
 
In beiden Fällen liefere ich als „Beobachter“ der ja nun „Sieht“ und „weiß“ was in Mir wirklich vorgeht meinen Bewusstsein/Ego weitere Urteile/Verurteilungspunkte und füttere ihm Reaktionen und lasse diese „Ansatzpunkte“ so zu sagen als „Lose Ends“ für weitere Energie-Generation, für Neu-Starts und Wieder-Aufnahme der ewig gleichen Muster in mir herumbaumeln, obwohl ich mir durch mein bisheriges Leben bewiesen habe, dass sie mich nicht unterstützen = Selbst-Sabotage.
Ich bestimme mich dazu meine letzten beiden unbeendeten Blogs fertig zu stellen und mir täglich etwas Zeit zu nehmen diese Punkte durchzugehen.

Mittwoch, 10. September 2014

Selbstvergebung zu Angst vor Ärger - Tag 567


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein automatisches Reaktionsmuster in mir zu erschaffen wenn und sobald jemand in meiner Umgebung Ärger ausdrückt oder „schimpft“.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu habe automatisch mit Angst, Unsicherheit und Stress zu reagieren wenn ich jemanden der älter ist als ich Ärger oder Wut ausdrücken oder sehen höre, wobei ich mich sofort so fühle als hätte ich etwas falsch gemacht und der Ärger/die Wut gelte mir – ich sei die Ursache und Ausgangspunkt für die Reaktion der anderen Person.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben Leute/andere die mir gegenüber oder im Allgemeinen Ärger und Wut ausdrücken und herumschimpfen seien „im Recht“ - darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass andere ein Recht dazu hätten auf mich ärgerlich/wütend zu sein und ihre Reaktionen von Ärger/Wut an mir auszulassen, und dass ich deshalb etwas tun muss um die Person „zufrieden zu stellen“ und wider friedlich zu stimmen. Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass mein Verhalten von „andere zufriedenstellen/es allen Recht machen“ nur daher kommt, weil ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Reaktionen von Ärger und Wut in/von anderen Personen als gerechtfertigt anzusehen und „persönlich“ zu nehmen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und es mir erlaubt habe zu denken und zu glauben, ich hätte es verdient, dass andere mit mir ärgerlich oder wütend auf mich sind, wenn ich etwas sage oder tue was die Person als unzulänglich oder nicht „gut genug“ definieren könnte.





Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und es mir erlaubt habe mich in Angst zurückzuhalten und zu unterdrücken, nur um nichts zu sagen was von anderen als unzulänglich, unangemessen, falsch oder unpassend aufgefasst und definiert werden könnte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und es mir erlaubt habe ein automatisches Reaktionsmuster in mir zu erschaffen in dem ich mich bereits bevor ich auf Personen oder Situationen treffe in denen ich Ärger erwarte darauf „einstelle“ indem ich „meinen Kopf einziehe und mich klein mache – in der Versenkung verschwinde“, wobei sich meine Schultern-, Nacken- und Kiefermuskulatur sowie mein Hals, was im Grunde darauf hinweist dass ich in einem Dauerzustand von „Beschuldigung und Unterdrückung“ bin, begleitet von Emotionen/Energien von „Angst, Hass, Urteilen“



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe immense Angst davor zu haben, bei meinen Mitmenschen Reaktionen von Ärger zu produzieren/triggern, da ich weiß/denke dass sie/Menschen in Ärger/Wut absolut unberechenbar sind und jederzeit komplett ausflippen können.



Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu glauben, dass ich in eine Angststarre Paralyse und Versteinerung gehen muss und keine andere Möglichkeit habe mit zu verhalten/erfahren wenn und sobald ein anderer/erwachsener in meiner Nähe oder mir gegenüber Ärger/Wut ausdrückt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Reaktion von Paralyse/Angststarre/Versteinerung einfach eine energetische Reaktion ist, die ich in mein Bewusstsein, meinen Körper und mein Wesen konditioniert habe um mich und den anderen vor „noch mehr Konsequenzen zu schützen“.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich durch die Angst versucht habe, mich selbst/den anderen vor den Konsequenzen zu schützen die auftreten könnten oder würden wenn ich mir erlauben würde den Ärger der in mir aufkommt wenn mir jemand mit Ärger/Wut begegnet zu speisen und/oder auszudrücken.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mit nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich dieser Punkt von „Angst vor Ärger“ immer noch in mir/meinem Leben aufkommt, da es ein etwas ist dass ich in der Beziehung zu meinen Eltern nicht wirklich vergeben und gelöst habe.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben meine Eltern waren schlechte Eltern und hätten mich „missbraucht“ und mir unrecht getan, wenn sie auf mich wütend oder mit mir ärgerlich waren, denn angeblich hatte ich doch nichts/nichts schlimmes gemacht, doch tatsächlich hatte ich etwas „gemacht was ich nicht tun sollte/gemacht was ich tun sollte“ und „ich wusste“ es – was in mir ein schlechtes Gewissen erzeugt hat, dass als Ausgangsbasis dafür diente, den Ärger/Wut oder das Schimpfen doch wider „persönlich zu nehmen“ und auf mich zu beziehen – wodurch die Spaltung in mir verstärkt wurde.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass meine Reaktionen von Angst auf „Erwachsene“ (Menschen die älter sind als ich) die Ärger/Wut ausdrücken auf Erinnerungen auf einem Unbewussten/Quantum-Mind-Level basieren.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einem Bild und Urteil festzuhalten, dass meine Eltern „schlechte Eltern“ gewesen seien, da sie manchmal ärgerlich/wütend mit mir wurden – nur um sie zu Spiten und mich selbst als „überlegen/gut/besser“ sehen zu können. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass ich die Angst vor Wut/Ärger in Erwachsenen erschaffen und dass ich an diesem Verhaltens/Reaktionsmuster festhalte um sie/mich selbst zu manipulieren und ihnen ein Schlechtes Gewissen zu machen.



Ich bestimme mich in der Erkenntnis, dass es kein akzeptabler Grund ist mit mir/anderen wütend/ärgerlich zu sein, wenn ich/andere etwas sage/tue was als unzulänglich/unpassend/unangemessen oder „nicht gut genug“ interpretiert oder definiert werden könnte – daher bestimme ich mich selbst dazu Ärger/Wut die von diesem Ausgangspunkt gegen mich gerichtet wird, nicht mehr länger anzunehmen oder persönlich zu nehmen.



Ich sehe und erkenne dass ich die Reaktionen von Ärger/Wut in anderen tatsächlich ANNEHMEN und akzeptieren muss und dass ich den „Ball“ zurück werfen muss, damit aus einer Reaktion ein ganzes Reaktions-Game wird.



Ich bestimme mich dazu, mich nicht zu unterdrücken und/oder zurückzuhalten nur um „nichts falsches zu sagen“, dass von anderen als unzulänglich, unangemessen, unpassend empfunden/interpretiert/definiert werden könnte – da ich nun sehe, das ein solches Zurückhalten und Unterdrücken auf Gedanken, Urteilen, Moralvorstellungen basiert und als Angst existiert – darin sehe und erkenne ich, dass es nicht wirklich um die „Anderen“ geht und was sie als „Unzulänglich/Unpassend/Unangemessen“ empfinden/interpretieren könnten – sondern rein um Mich – die Urteile, Moralvorstellungen, Definitionen, Gedanken die in mir aufkommen die ich als mich akzeptiere und an denen ich mein Verhalten und meine Worte ausrichte – definieren MICH Selbst, NICHT die anderen Personen – was damit auch einen guten Teil meiner unangenehmen, beschränkten Erfahrung/en mit meinen Mitmenschen erklärt, denn genau so wie ich mich selbst ständig verurteile – verurteile ich meine Mitmenschen.



Ich bestimme mich dazu mir gewahr zu machen und mich anzuhalten wenn und sobald ich sehe dass ich automatisch darauf reagiere wenn jemand in meiner Welt/Realität Ärger ausdrückt/schimpft.



Ich bestimme mich dazu in solchen Situationen dazu einen Atemzug zu nehmen und das was ich als Ärger/Wut/Emotionen in der anderen Person wahrnehme nicht persönlich zu nehmen.



Wenn und sobald ich sehe, dass ich mit Angst/Unsicherheit/Stress auf Ärger in einer anderen Person oder ihren Worten reagiere, in eine Unterlegenheit gehe und mich sofort fühle als hätte ich etwas falsch gemacht oder den Ärger der anderen Person verursacht – atme ich und stoppe mich – ich bleibe hier im Atem und stehe in der Realisation das die Energie/Reaktion von Unterlegenheit/Angst, sowie die Annahme ich hätte etwas falsch gemacht/verbrochen und die Reaktion der Anderen Person verursacht ein eingefleischtes emotionales Reaktionsmuster ist, dass aus meiner Kindheit stammt – Ich sehe, dass ich nicht in der Tat für Reaktionen von Ärger/Wut einer anderen Person zu beschuldigen oder verantwortlich bin – Deshalb atme ich und lasse ich die Andere Person sich ausdrücken, ohne darauf zu reagieren.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich die Emotion von Angst und Ärger entkoppeln kann – und daher kann ich Ärger wie jeder anderen Emotion ohne Angst begegnen.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass mir ein ehemaliger Kollege hier ein Geschenk gemacht und mir gezeigt/mitgeteilt hat wie man in Angesicht von Ärger/Wut/Beschuldigungen/Vorwürfen stehen kann und sich dadurch sogar selbst „ermächtigen“ kann, im Sinne davon hier zu bleiben, voll Handlungs- und Verantwortungsfähig in Selbstehrlichkeit.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass Ärger, Vorwürfe, Schimpfen und Klagen ebensowenig berechtigt sind wie andere emotionale Reaktionen, doch sind sie weitverbreitet. Ich sehe, erkenne und verstehe dass meine Reaktionen von Angststarre/Paralyse wenn andere ihrem Ärger/Wut/Vorwürfen Ausdruck verleihen, ein „Anpassungsmechanismus“ ist, der nicht funktioniert denn anstatt eine Lösung für das Problem zu präsentieren – RE-präsentiere ich die Angst die Gleiche Angst die die Person veranlasst hat Ärgerlich zu werden, was die meisten Personen dazu bringt weiter mit Ärger zu reagieren.
 
Note to investigate: Ich sehe dass ich Ärger als RECHTFERTIUNG für meinen ÄNGSTE benutze, sprich, so langen Ärger in meiner Außenwelt ist muss ich mich nicht über meine Limitationen und Komfortzone hinausbewegen und bestimmte Dinge machen vor denen ich "Angst" bzw. einen Widerstand habe. - Dazu erfinde und projiziere ich den Ärger sogar selbst in meinem Bewusstsein.

Mittwoch, 3. September 2014

Warum schreiben? - Tag 564


Jeden Tag gibt es mehrere Erfahrungen und Punkte die ich an mir und einem Leben ändern möchte oder lieber nicht machen würde – das Schreiben und die Selbstvergebung sowie das Atmen sind die Werkzeuge mit denen ich diese Dinge verändern kann.



Wieso Schreiben, Selbst-Vergebung und Atmen, ich mein ich seh doch die Dinge die „mir passieren“ und ich „mache doch diese Erfahrungen“ ohnehin...? Genau dass sind die essentiellen Punkte – tagtäglich MACHE ich die Selben Erfahrungen, habe die Selben Gedanken, erfahre die selben Energien in wunderschön gemusterter Form als das was in meinem Bewusstsein abgeht, basierend auf oder in einer Rückkopplungsschleife mit meiner externen Umgebung – den Routinen, den Menschen denen ich begegne, den Tätigkeiten, die ich ausübe, die Gebäude und Räume die ich betrete und in denen ich mich aufhalte – eigentlich die idealen Voraussetzungen um die Dinge an/in mir zu verändern die mir nicht gefallen, die mich nicht unterstützen, die unehrlich sind, die hinterhältig sind, die mich miserabel machen – wieso mache ich es also nicht?



Was ich sehe, ist dass ich zwar im Moment in dem ich „etwas mache“ und an etwas teilnehme was in meinem Bewusstsein aufkommt – was in mir als Gedanken oder Energie oder Erfahrung aufkommt – SEHE dass ich es tue, dass ich daran teilnehme, dass ich zum Beispiel in einer bestimmten Persönlichkeit teilnehme, einen Charakter spiele und es existiert eine gewisse Distanz oder ein Punkt von Gewahrsein, doch es scheint mir „unmöglich“ mit ganz davon zu lösen und etwas anderes zu leben – nicht immer, mit manchen Dingen/Punkten, gelingt es mir mir mich in einem Moment zu ändern und „auszusteigen“ und/oder mir eine neue Richtung zu geben – mit andern Punkte ist es nicht so einfach.



Gerade bei „neuen“ Punkten oder Dimensionen in mir, dass heißt Dingen deren ich ich mir gewahr werde, es es als ob ich nicht weiter weiß – Ich bin „verwirrt“, stehe an, „Ah, ok ich sehe dass ich dies oder jenes mache – aber was nun?“ und nicht zu selten reagiere ich dann mit Formen von Urteilen auf mich selbst/auf dass was in mir/als ich aufkommt und versuche es entweder in mir zu unterdrücken, verleugnen, „nicht zu sehen“ oder ich versuche dem externen „Trigger“ aus dem Weg zu gehen, die Person oder Situation zu meiden also „gar nicht erst hinzuschauen“ - beides ist offensichtlich nicht selbst-ehrlich sondern akzeptierte und erlaubte Selbst-Konditionierung – Anpassungsmechanismen mit denen ich gelernt habe in dieser Welt zu überleben. Und wirklich, wer oder was ist es dem ich hier aus dem Weg gehe, gar nicht erst hinschauen will, verleugne und unterdrücke = Bin ich Selbst.



Im Schreiben kann ich diese verborgenen Teile/Punkte von mir ans Licht bringen, an die Oberfläche holen und mir gewahr machen woher sie kommen, welche Funktion sie haben, weshalb ich daran teilnehme und sie in mir akzeptiere und erlaube – Und es sind VIELE Punkte/Dinge die ich „nicht sehe“ - heißt es nicht dass der Großteil der Materie im Universum „dunkle Materie“ ist, die wir nicht sehen können?



Wenn ich etwas „sehe“ und mir dessen Gewahr bin kann ich dafür Verantwortung übernehmen, ich kann zu mindestens weiter gehen – und diese Verantwortung übernehmen mache ich in und mit meiner Selbst-Vergebung – darin Gebe ich mir das Geschenk der Verantwortung und die Möglichkeit mich anders zu verhalten oder zu erfahren = ich kann mich ändern.



Ein Punkt den ich heute und über die nächste Zeit in mir ändern möchte ist meine morgendliche Erfahrung mit dem Bus zu fahren. Eigentlich sobald ich den Bus betrete, fühle ich mich eingesperrt, „eingekastelt“ und „ausgeliefert“, wie auf der „Fahrt nach Eschede mit Grinse-fressen ins Ende des Schreckens“ (Bruchstückhafte Erinnerungen an ein Musikstück und verbunden damit die Erinnerungen an lannnnngeeee tägliche Zugfahrten in die Berufsschule auf denen ich so gut wie immer alleine war, in einer depressiven (Ver-)Stimmung und/oder der ein oder anderen Form von Rausch/Betäubung. Ein Grund für die unterdrückte depressive Verstimmung = Ärger/Resentment sehe ich darin, dass „ich mit dem Zug fahren MUSSTE und nicht mit dem Auto fahren DURFTE, da ich keinen Führerschein hatte und ihn nach meinem damaligen Dafürhalten zu UNRECHT „verloren“ hatte = er wurde mir „weggenommen“).



Gestern und heute ist es passiert, dass mir der Busfahrer die Tür fast vor der Nase zugeknallt hat, bzw. = in Wirklichkeit: Beim Einsteigen schloss sich die Tür und schlug mir gegen den Arm/Oberkörper – ich musste mich dazwischen klemmen und die Tür aufstemmen – eigentlich „Kleinigkeiten“, doch was in meinem Kopf/Gedanken abläuft ist, ist dass ich das „persönlich nehme“ - ich ärgere mich dass „er genau mir die Tür vor der Nase zumachen will“ - ich denke „verdammt kann der nicht etwas Rücksicht nehmen“ und generell ist es als sehe/beurteile ich die ganze Situation, den Bus, Busfahrer und den Umstand dass ich mit dem Bus fahren muss als „Ärgernis“ und unangenehm, es ist als sei „der Bus“ und das Leben generell in diesem Moment einfach“ unfreundlich“ und „Grob“ zu mir, lol – ich sehe mich mal wieder als Opfer. Es ist interessant, denn es scheint mir der Hauptgrund zu sein, dass ich nicht mit dem Auto fahren kann/darf und kein Auto habe, denn hier existieren haufenweise gute/positive Erinnerungen aus einer Zeit in der ich fahren durfte und ein Auto hatte. Die Ärgernis/Annoyance-Energie ist dann in Wirklichkeit projizierte Annoyance mit mir Selbst und meinem Leben, meiner Situation von „Einschränkung“/Limitation im Bezug auf Fahren/Führerschein und „wieso ich so viele Jahre habe verstreichen lassen ohne mir Richtung zu geben und mich zu bewegen“.

Freitag, 22. August 2014

Man lernt nur für sich selbst Teil 3 - Tag 556


Wenn und sobald ich sehe, dass in mir ein Widerstand gegen reflektive Tätigkeiten aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich nehme einen Atemzug und bewege mich durch den Widerstand – ich beginne direkt mit der Tätigkeit/Aufgabe im Physischen in der Erkenntnis, dass ich eins und gleich bin mit der Tätigkeit/Aufgabe.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass eine Dimension dieses Widerstandes die ist, nicht sehen zu müssen was/wie viel von dem was ich mir selbst vorgenommen/versprochen habe ich tatsächlich/effektiv (nicht) gemacht/geschaffen habe = akzeptierter und erlaubter Selbstbetrug.



Ich verpflichte mich selbst dazu, mich selbst anzuhalten und zu atmen wenn und sobald der Gedanke „Hurrgh ich hab aber keinen Bock dazu – Ich will das nicht machen“ in mir aufkommt wenn ich etwas machen muss oder will, dass mich nicht besonders freut. Ich sehe dass der Gedanke reine Selbstsabotage ist, da die Dinge ohnehin gemacht werden müssen. Ich lösche den Gedanken und bestimme mich in dem Moment dazu das zu tun, was gemacht werden muss.



Ich bestimme mich dazu mich nicht mehr länger mit dem Gedanken zu identifizieren (infizieren mit einer illusionären Identität) sondern mich stattdessen frei-zusagen von diesem Gedanken indem ich mir selbst in dem Moment in dem er aufkommt vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu glauben der Gedanke sei wer ich bin.



Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt, dass Gedanken wie „Ich habe aber keinen Bock das zu tun/ich habe keine Lust das zu tun - ich will das jetzt nicht tun“ kein valider Grund sind etwas nicht zu tun was getan werden muss – sondern Gegenteil akzeptierte und erlaubte Selbstbeschränkungen, die aus der Angst erwachsen sind NIE (wieder) tun zu können was ich in einem Moment wollte.



Ich bestimme mich dazu, diese Gedanken nicht länger für mich selbst zu halten, sondern ihren Platz mit meiner Lebendigen Gegenwart zu erfüllen und mich über meine Grenzen hinweg heraus zu fordern.



Ich bestimme mich dazu die Ursprünge dieser Trotzreaktionen und des systematischen Aufschiebens in mir aufzudecken und zu entlassen.



Ich bestimme mich dazu Freiheit zu leben, die Freiheit mich zu entscheiden in jedem Moment dass zu tun was für alle am Besten ist.