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Donnerstag, 4. August 2016

21 Tage Blog Challenge Tag 10: Alles ist spezifisch

Zufall?
Heute möchte ich über den Punkt schreiben, “alles hat einen Grund” oder “Alles ist spezifisch” und wenn ich tiefer gehe sogar “alles ist genau richtig (für mich)” und hätte auch nicht anders laufen können.

Der erste Punkt der mir auffällt, es ist eine Art von Karma-Philosophie, es gibt eine Form von Gerechtigkeit oder eine ein ausgleichendes, intelligentes Prinzip das alle Geschicke und Vorgänge lenkt und leitet. Wenn ich es mir genauer anschaue, ist es eine Denke, die in mir, in meinem Weltbild immer noch sehr tief verwurzelt und allgegenwärtig ist – ich denke/glaube immer noch, dass ich beispielsweise an dem Ort oder in der Situation bin in der ich bin, damit ich bestimmte Dinge lerne oder weil ich bestimmte Dinge/Punkt lernen muss – der Fakt der mir dabei entgeht ist, dass diese Punkte IN MIR sind und egal wo/mit wem ich bin, ich trage sie mit mir und ich begegne ihnen als MIR selbst.

Und dann, im Bezug auf diese Punkte...ich denke/glaube, dass es “spezifisch” ist, dass genau ich genau diesen Punkten in mir begegne, dass genau ich diese Probleme oder jene Erfahrungen habe die in mir aufkommen...anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Beziehung die ich so zu diesen Punkten/Dingen kreiere eine von Selbst-Definition und Identität ist. Und darin bin ich gefickt, denn ich kann nicht mehr sehen, dass die gleichen Punkte in anderen genauso existieren.

Ich denke und glaube, dass die Welt so ist wie sie ist weil sie ins kleinste Detail von physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten bestimmt wird ohne zu sehen dass dies eine Programmierung ist.

In meiner Welt/Realität habe ständig die Erfahrung “Alles ist spezifisch”, wenn ich beispielsweise in einer Situation unzufrieden bin und und mich machtlos/kompromittiert fühle, denke ich dass die harten Zeiten die ich durchmache und alles durch dass ich intern und extern gehe “spezifisch ist um mich vorzubereiten, mich besser zu machen, mich zu schmieden” usw. Ich denke “Etwas besseres wird kommen”.

Wenn ich zurückschaue, sehe ich viele Momente in/von denen ich denke, dass sie “spezifisch waren/sind” und durch etwas bestimmt/dirigiert/gelenkt und erzeugt wurden, dass “über mich hinausgeht”, eine größeren Macht/Kraft und, besonders in Zeiten der Not/Orientierungslosigkeit, habe ich auch bewusst, rituell wichtige Entscheidungen an “das Leben/den Strom des Lebens/eine Größere Macht/Kraft” abgegeben, ohne zu sehen, dass ich mich so dazu programmiert habe “mich treiben zu lassen” und bis heute glaube ich, dass es eigentlich “gute Entscheidungen waren” und “es nicht besser hätte laufen können” “ich habe genau bekommen was ich brauchte” - ich sehe wie ich dieses selbe Denken im Bezug auf meine derzeitige Welt/Realität/Position/Erfahrung konstruiere und in mir akzeptiere und wie ich mir damit einen Käfig aus Verantwortungsabgabe baue.

Was ist die Ursache? Die Angst davor, die volle Verantwortung für sich selbst und sein Leben zu übernehmen – Die Realisation von absoluter Selbst-Verantwortung ist mit einer Angst/Panik verbunden, in Wirklichkeit eine weitere Schutz- und Verteidigungseinrichtung des Bewusstseins.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben “alles ist spezifisch” und “nichts passiert zufällig”.

Darin vergebe ich mir, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dies zu denken und zu glauben um meinem Leben und meinen Erfahrungen einen “Sinn” zu geben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diesen Punkt “Nichts passiert zufällig, alles ist spezifisch” mit einer “positivien” Programmierung in meinem Bewusstsein zu verbinden, die mir ein “gutes Gefühl”/Positive Energie gibt im Bezug auf was auch immer mir begegnet, letztlich “passiert nichts zufällig und alles hat einen Sinn”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe “Nichts passiert zufällig/alles hat einen Grund” als Religion zu benutzen um mir in Krisensituationen oder “negativen Phasen” einen Sinn/Grund, eine Ursache für die Dinge zu geben die mir “passieren” und die ich erfahre der null von mir und meiner Verantwortung liegt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in dem Gedankenmuster/Glauben “Alles passiert aus einem Grund/Alles ist spezifisch” die gesamte Verantwortung für die Kreation einer bestimmten Situation oder von bestimmten Dingen auf eine Ursache in Trennung von mir Selbst schiebe, eine irgendwie geartete “höhere Macht” oder ein lenkendes Prinzip, worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass all diese “höheren Mächte” oder Kräfte, alle Götter, meine eigenen mentalen Schöpfungen sind, die im Bewusstsein begannen und von dort aus ins Physische manifestiert wurden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass die Menschen in meinem Leben, meine Arbeit, meine Wohnung, alles was meine derzeitige externe Realität ausmacht “spezifisch ist” und das es “gute Gründe” dafür gibt wieso es so sein muss wie/was es ist, dass ich zum Beispiel bestimmte Lektionen lernen oder Fähigkeiten sammeln muss um “weiter zu kommen” worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesem Glauben zu implizieren, dass in dieser Welt/Realität, in Trennung von mir selbst, eine Macht/ein Prinzip existiert, dass festlegt und definiert was ich haben/tun/sein kann und die praktisch verhindert, dass ich mehr werde und expandiere über das was ich bereits habe/bin in dieser Welt – Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Wahrnehmen zu schaffen und zu glauben, dass die gesamte Welt dagegen ist dass ich mich ändere und/oder dies verhindern könnte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrungen die in mir aufkommen spezifisch sind und das was mich ausmacht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, zu denken und zu glauben, dass die Zeiten von Kampf und Anstrengung oder emotionaler/mentaler Belastung in meinem Leben spezifisch waren und alle “einen Grund hatten”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als Hoffnung zu existieren.



Fortsetzung folgt..

Samstag, 30. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 5: Boshaft oder Fahrlässig?




Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe keinen Blog schreiben zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass es bereits zu spät ist und ich einfach keine Lust mehr habe noch einen Blog zu schreiben und das es daher keinen Sinn macht jetzt noch zu schreiben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es nicht nur darum geht was ich schreibe oder wieviel oder dass ich ein möglichst gutes Thema und ausgefeilte Vergebung dazu schreibe – es geht auch einfach darum zu schreiben und darum trotz der Ausreden und Rechtfertigungen, trotz der Erfahrungen zu schreiben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein Schreiben zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben mein Schreiben sei nicht gut genug und findet keine Leser.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich für mich schreibe – und andere als mich.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben “in dem Zustand in dem ich bin kann ich nicht schreiben und es lohnt sich nicht zu schreiben, da ich nicht ganz da bin” - worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert hab mich selbst zu verurteilen das ich so lange gewartet habe und ich hätte doch schon längst schreiben können und an dem Zustand in dem ich bin, bin ich aus selbst schuld.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Selbstmitleid zu haben, weil ich gesehen habe das meine Handlungen und Worte beziehungsweise meine Verantwortungslosigkeit Konsequenzen erzeugt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “was ist mit dir los, wieso bist du so herzlos, wieso empfindest du nichts, keine Schuld dafür dass du nicht eingeschritten bist, dass du es nicht verhindert hast, wieso hast du es noch provoziert?”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich als herzlos und gleichgültig zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Boshaft/Gehässig zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in meiner Gehässigkeit/Boshaftigkeit Konsequenzen für andere/mich selbst zu kreieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert haben besessen zu werden und in einer Besessenheit zu handeln und zu sprechen in einer Weise wo ich Konsequenzen für andere und mich selbst akzeptiert und erlaubt habe.

Ich vergebe mir selbst, das ich zugelassen und akzeptiert habe mich vernachlässigt zu fühlen und dafür das ich zugelassen und akzeptiert habe in dem Gefühl/der Erfahrung von Vernachlässigung Gehässig/Boshaft zu werden und Konsequenzen für andere/mich zu akzeptieren und kreieren die ich hätte verhindern können, damit sie “es lernen”.


Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und akzeptiert habe Reaktionen und Backchats in einem solchen Maße akkumulieren zu lassen und dabei mitzuspielen dass ich fahrlässiger Weise Konsequenzen für andere/mich selbst kreiere und erlaube anstatt diese bereits viel früher zu verhindern.

21 Tage Blog Challenge - Tag 4: Komfortzonen und Behaglichkeitsbereiche


Mein Blog wird heute von Komfortzonen und Komfort oder Behaglichkeit handeln. Zunächst einmal, was ist Komfort, was ist Behaglichkeit? Ich würde es als eine Erfahrung und einen Zustand von mir selbst definieren wo ich mir (selbst) “sicher” bin, wo ich keine Angst vor Überraschungen haben muss und wo alles mit einer relativen Leichtigkeit und ohne Schwierigkeiten von Statten geht.

Ein weiteres Wort für “Comfortzone” ist im Deutschen “Behaglichkeits-Bereich”, Bereich bezeichnet auch einen Raum oder einen mehrdimensionalen Raum, also ein macht die Komfortzone den multidimensionalen Raum aus in dem ich mich sicher fühle und “ohne Schwierigkeiten oder mit Leichtigkeit bewegen kann”...alles was über diese Bewegungsraum hinausgeht ist – zumindest in meiner Vorstellung – mit Schwierigkeiten und/oder Anstrengung verbunden. Alles was sich “innerhalb” dieses Bereiches befindet habe ich mit einer positiven Energie/angenehmen Erfahrung verbunden und alles was über meine Komfortzone hinausgeht mit einer negativen Energie/unangenehmen Erfahrung. Dies gilt für meine Komfortzonen IN mir selbst wie für die in der externen Welt/Realität.

Daher die Tendenz in der Komfortzone bleiben zu wollen, es gibt einfach eine angenehmere/bessere Erfahrung und erzeugt ein fälschlicher Weise positives Selbst-Bild. Wenn man immer nur das Selbe macht, kann man sich leicht einreden ein Crack auf dem Gebiet zu sein und sich dann anhand dieser Selbst-Definition beurteilen, bewerten und definieren und auf Grund dieser Selbst-Definition wird man immer nur das machen womit man sich sicher ist und komfortabel fühlt, womit sich die Komfortzone sozusagen selbst erzeugt und aufrecht erhält.

Der Gegenpol zum Komfort und der Sicherheit in der Komfortzone stellt dann das Unbehagen und die Unsicherheit dar, dass sich einstellt wenn man über seine Grenzen hinausgeht das “Unbekannte” in irgendeiner Form – extern oder intern – betritt.

Ich sehe, dass mich der Punkt oder die Erfahrung von “Komfort-Zonen” in mehreren Bereichen in meinem Leben sabotiert und limitiert. Meine Teilnahme daran, das Leben in/als Komfortzonen behindert mein Wachstum, meine Ausbreitung und damit mein Potential zu leben. Ich denke, was mich wirklich an/in diesen Komfortzonen hält ist das “gute Gefühl”, die Erfahrung des Bekannten, der “Sicherheit”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Komfortzonen oder “Behaglichkeitsbereiche” zu schaffen in denen ich mich scheinbar wohl fühle und mit Leichtigkeit ausdrücken kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass eine Komfortzone oder ein Behaglichkeitsbereich eine “Definitions-Sache” ist – ich definiere den Rahmen und die Bedingungen meiner eigenen Komfortabilität und Behaglichkeit, in Abhängigkeit von meiner externen Welt...zum Beispiel wenn ich etwas/jemand über längere Zeit kennen gelernt habe und weiß wie ich damit umgehen muss/kann, werde ich Komfortabel und sicher in mir selbst und erlaube mir dann auch diese Komfortabilität und Sicherheit zu leben und auszudrücken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass meine Komfortabilität und Sicherheit davon abhängig zu machen ob und wie lange ich jemand/etwas kenne.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe um mich selbst zu fürchten und unbehaglich zu werden wenn ich jemanden/etwas nicht kenne – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass es in Wirklichkeit darum geht das “ich mich selbst IN dieser Situation oder MIT der Person nicht kenne” - durch die Komfortzonen bleibe ich also letztlich immer in SELBST-Unwissenheit/SELBST-Unkenntnis.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wenn ich jemanden/etwas schon länger kenne und kennen gelernt habe, weiß ich wie ich mich in der Situation verhalten muss und/oder kann abschätzen wie sich der andere verhalten wird, dass ich abschätzen kann wie sich jemand/etwas verhalten oder entwickeln wird und dass gibt “Mir” Sicherheit und “Komfortabilität” anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dieses “mir” mein Bewusstsein ist - dass Abschätzen der Zukunft oder von möglichen Entwicklungen gibt DEM BEWUSSTSEIN Sicherheit und Komfortabilität, dass es “die Situation” und mich/die Wesen darin “unter Kontrolle hat”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine positive Energie und angenehme Erfahrung damit zu verbinden wenn alles einfach, reibungslos, mit Leichtigkeit, ohne Schwierigkeit läuft und/oder ich mich nicht anstrengen muss um etwas zu machen oder zu erreichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben Anstrengung und Schwierigkeiten oder Hindernisse sind ein Zeichen, dass ich “auf dem falschen Weg bin” und etwas mache, dass ich nicht machen sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich nur durch Schwierigkeiten und Herrausforderungen wachse und stärker werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass Schwierigkeiten oder Herausforderungen zu “Komfortzonen” oder Behaglichkeitsbereichen werden wenn ich sie gemeistert habe und durch sie hindurch gegangen bin – daher heißt es an keiner Komfortzone zu lange zu laben, die nächste kommt bestimmt, nach den nächsten Schwierigkeiten lol.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Komfort und Sicherheit zu suchen und Schwierigkeiten und Herausforderungen vermeiden zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an Behaglichkeit und Komfort zu haften anstatt mich selbst-bestimmt weiter und darüber hinaus zu bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in einer Komfortzone zu fühlen als hätte ich etwas erreicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von den Worten Sicherheit und Komfort zu trennen.

Ok, die Bedeutung laut Duden ist wieder mal zu geil:

Komfort: auf technisch ausgereiften Einrichtungen beruhende Bequemlichkeiten, Annehmlichkeiten; einen bestimmten Luxus bietende Ausstattung

komfortabel: mit allem durch technischen Fortschritt möglichen Komfort ausgestattet
keine Anstrengung verursachend; ohne Mühe benutzbar o. Ä.

Komfort basiert also auf “technischem Fortschritt”, was im der inneren Welt bedeutet “Komfort” und die “Komfortzonen” oder “Behaglichkeitsbereiche” sind direkte Ergebnisse/Outflows von Bewusstseinssystemen, oder genauer der Automatisierung bestimmter Beziehungen und Vorgänge mit/in der externen Welt/Realität durch Bewusstseinssysteme und -muster...das bedeutet, wenn man den Punkt von “Behaglichkeitsbereich” “erreicht” hat, hat man tatsächlich den größten Grad von “Kontrolle und Limitation durch das Bewusstsein” erreicht, alles läuft “automatisch, wie von selbst”.



Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass Komfortzonen und Behaglichkeitsbereiche weitere Auswüchse und Mechanismen im Repertoire von Kontroll- und Limitationtechniken des Bewusstseins sind und in keiner Weise etwas, das ich in mir/als mich verkörpern oder leben sollte – ich sehe, Komfortzonen führen zu Stagnation, daher bestimme ich mich dazu mir gewahr zu machen wann immer ich in einer Komfortzone bin, oder mich in einem Behaglichkeitsbereich befinde und erkenne/verstehe dies als Indikation, dass es der richtige Moment ist weiter zu gehen, über die Komfortzone hinaus. Ich stelle mich dem was mich dort erwartet in Einheit und Gleichheit. Ich nehme einen Atemzug, bewege mich durch den anfänglichen Wiederstand und bewege mich selbst als Gesamtheit in Einheit weiter.




Donnerstag, 28. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 3: Beziehungen

Beziehungen

Hmm, was kann ich darüber sagen?

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben über “Beziehungen” zu schreiben, wobei ich einen Leere in mir habe, als sei da nichts...

Ich vergebe mir, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken Beziehungen sind Anstrengend und beengend da mich andere immer in irgendeiner bestimmten Funktion oder Fähigkeit brauchen oder um etwas bestimmtes “für sie” zu leisten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben für andere da zu sein und das als Zeitverschwendung zu empfinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben das Beziehungen immer eine Kompromittierung von einem Selbst sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich eine Angst in mir habe ausgenutzt oder missbraucht zu werden und dass sich diese Angst in und als ein “ungutes Gefühl in meiner Magengegend” zeigt, dass sich so an fühlt als würde mir etwas weggenommen.

Es ist schon interessant, dass mich meine Selbst-Vergebung heute wieder an diesem Punkt zurückführt, denn über meinen Tag, oder genauer gesagt die letzten Tage/Wochen habe ich diesen Punkt immer wieder in mir aufkommen, insbesondere wenn mich andere um etwas fragen oder bitten. Es ist eine “unangenehme Erfahrung, ich fühle mich genötigt und eben missbraucht und es kommen negative interne Selbstgespräche/Backchats in mir auf und emotionale Reaktionen gegen die Person /en” die mich in irgendeiner Kapazität oder Fähigkeit benötigen, gleichzeitig kommen aber auch positive Selbst-Gespräche/Backchats in mir selbst auf, wie gut oder wichtig ich doch bin...ich sehe eine Polarität...ich “will gebraucht werden” denn dadurch beziehe ich als Ego-Persönlichkeit einen “Wert” im sozialen Gefüge, in der “Gesellschaft”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass meine Beziehungen meinen Wert bestimmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert in den Beziehungen zu definieren und begründen die ich bilde – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass mein Selbst -Wert und meine Selbst-Erfahrung so immer von meiner externen Welt/Realität abhängig ist/sein wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert von meiner externen Welt/Realität und den Beziehungen abhängig zu machen die ich mit den Erscheinungen der externen Welt/Realität kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass mein Wert von externen Erscheinungen, Personen oder Beziehungen abhängen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich wertlos bin und mein Wert davon abhängt wie mich andere sehen und bewerten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich zu einer Projektionsfläche der Werturteile anderer zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Wert auf gesellschaftliches Ansehen zu legen und in dieser Definition immer unerfüllt und unzufrieden zu bleiben da ich von der Außenwelt nie das Ansehen bekomme, dass ich mir wünsche und mir selbst kein Ansehen entgegen bringen kann, da ich sehe wie ich in mir existiere und was ich in mir zulasse und erlaube.

Der Duden sagt zu “Ansehen”:

Achtung, Wertschätzung, hohe Meinung

Bringe ich “An-sehen” zu mir selbst zurück ist es “mich an-sehen”, mir begegnen, mich “ansehen können, ohne zu reagieren oder auszuweichen”, mich wirklich anzusehen und dann zu bestimmen was/wenn ich da in mir als mich zulassen und akzeptieren werde. Ansehen folgt dann daraus dass ich meine innere Realität “rein” halte und die Worte “Achtung, Wertschätzung und hohe Meinung” kann ich ebenfalls zu mir selbst zurückbringen/redefinieren indem ich sie um “vor/von mir Selbst” ergänze...

Sich selbst achten, Selbst-Achtung, bedeutet darauf zu achten was ich in mir akzeptiere und erlaube, welche Gedanken, Reaktionen, Emotionen erlaube ich in mir, welchen Verhaltensweisen, Ausdrücken und Reaktionsmustern erlaube ich mich zu besetzen. Selbst-Achtung ist es auf mich, meine innere Welt/Realität acht zu geben, auf mich selbst aufzupassen.

Was in mir aufkommt, sind Momente aus meinem täglichen Leben/Alltag wo ich allerlei “Bullshit” in meinem Bewusstsein, meinen Gedanken zulasse als sei es “ein Spiel”...ich sehe was in mir aufkommt, welche Reaktionen, Gedanken, Backchats/interne Konversationen und Erfahrungen, aber ich mache nicht direkt Schluss mit ihnen, sondern ich lasse sie laufen, ich mache mit, ich “scherze” mit Ihnen...ich “spiele mit” ...genau dass sind die Momente in denen ich die Achtung vor mir selbst zerstöre, ich spotte mir selbst und dem Potential das ich in mir sehe, da ich weniger in mir zulasse und erlaube als ich sein kann.

Fortsetzung folgt...