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Sonntag, 13. August 2017

Tag 2 - Dinge Persönlich nehmen – Selbst-Limitation



Mein heutiger Blog schließt an den gestrigen an in dem ich darüber geschrieben habe wie wir im „etwas persönlich nehmen“ die Dinge eher „persönlich machen“ durch unsere aktive Teilnahme an den Gedanken und Reaktionen die in einem Moment aufkommen.

Heute morgen konnte ich in einem Konflikt-Punkt mit A beobachten wie „ein Wort das andere ergibt“ und sich aus scheinbar scherzhaften und harmlosen Äußerungen die in Energie gesprochen werden ein Punkt/Moment aufbaut in dem „es reicht“ und „zu viel ist“ - in diesem Moment „kippt“ die Situation und – als würde ein Schalter in mir umgelegt – wird die Situation für mich „ernst“ und ich fühle mich verletzt/be(ge)troffen. 

Wo ich einen Moment zuvor noch vergleichsweise stabil war, und über die Situation und mich lachen konnte, bin ich jetzt in einer vollen Reaktion. Wenn ich schreibe „stabil“ ist es interessant, denn ich sehe, dass ich bereits davor – die ganze Zeit hinweg über diesen „Buildup“ in mir „versuche“ stabil zu bleiben/sein...es kommt mir vor wie eine Art „Stehaufmännchen“ oder ein Gummi, das Stöße absorbiert und zurück federt doch irgendwann ist es zu viel Druck und das Männchen kippt um...oder der Gummi federt extrem zurück und springt fast in die Richtung aus der der „Stoß“ kommt...Dieses Bild ist unlogisch und ich sehe auch wieso.

Tatsächlich versuche ich dauernd meine eigene Reaktionen zu beherrschen und „abzuwehren“ oder abzufedern...ich kämpfe gegen meine eigenen Reaktionen...würde ich immer den Reaktionen und Erfahrungen nachgeben, so wie sie in mir aufkommen, wäre dies kein schönes Bild...jedoch ist es auch nicht damit getan die Dinge „abzuwehren“ die in mir aufkommen – es geht um Selbst-Vergebung.

Schaue ich mir den Moment genauer an, sehe ich wie bestimmte Momente oder Stationen in dem Muster von Konflikt mit A bestimmte Reaktionen in mir hervorrufen/triggern und diese Erfahrung das „stabil bleibens“ oder „durchstehen“ kommt (zum Teil) daher das ich diese Punkte oder Teile des Musters bereits „kenne“ und mehrfach durchgegangen bin...doch dann...dann kam ein Punkt den ich so noch nicht gehört hatte...lol was so übertrieben ist...natürlich habe ich diesen/so einen Punkt schon „gehört“ aber heute habe ich darauf reagiert, weil das was A mir in dem Moment sagte einen Punkt in mir traf dem ich gestern Abend begegnet bin und in dem ich in mein altes Muster ging anstatt mich zu überwinden und das zu machen was ich gesagt habe.

Gestern Abend hatte mich ein Freund angeschrieben, ob ich Zeit für hätte um mit ihm zu Skypen und obwohl ich erst vor 1-2 Wochen gesagt habe das ich „immer ran gehen will/werde wenn jemand versucht mich zu erreichen“ und obwohl ich wusste was ich tun sollte, habe ich in dem Moment den andern Weg gewählt und nicht geantwortet. Dieser und ähnliche Punkte in mir beschäftigen/berühren mich „tief“ in mir. Was aufkommt ist „So jemand will ich nicht sein – ich will so nicht sein“ und all der Kampf mit mir selbst das damit zusammen hängt. Ich werde diesen Punkt in mir in einem meiner nächsten Blogs genauer untersuchen, doch zunächst zurück dazu was dies mit „Persönlich nehmen“ zu tun hat. 

Bei einem Spaziergang konnte ich sehen, dass ich die Worte von A in dem Moment wo „die Situation kippte“ persönlich genommen habe, ich habe was sie gesagt hat auf mich bezogen und mit mir verbunden und dann darauf reagiert – genau in dieser Reaktion steckt meine Selbst-Unehrlichkeit, denn ich habe reagiert/eine Reaktion kreiert damit ich nicht genau dem Punkt begegnen muss den mir A in ihren Worten vorgeführt hat. „Persönlich nehmen“ wird zu einem emotionalen Schleier, einer Erfahrung durch die ich mich von dem eigentlichen Punkt trenne.

Dadurch erlaube ich mir nicht die ursächlichen Punkte zu konfrontieren, geschweige denn zu ändern. Durch „Persönlich nehmen“ halte ich mich in den Persönlichkeits- und Verhaltensmustern die ich bereits von mir kenne und erlaube mir nicht mich zu ändern. Persönlich nehmen verhindert Selbst-Einsicht, Selbst-Reflexion und daher jede Form von Wachstum und Expansion – Persönlich nehmen fördert die Separation von mir selbst und meinen Mitmenschen und führt zu Selbst-Limitation.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zulasse und mir erlaube persönlich zu nehmen wenn mir jemand etwas über mich sagt, dass ich nicht hören will, dass mich „verletzt“ oder von dem ich denke dass es nicht auf mich zutrifft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Reaktion von „Beleidigung“ oder „mich verletzt fühlen“ oder „mich angegriffen fühlen“ die Signatur von persönlich nehmen hat – denn in diesen Fällen mache ich die Aussage dass jemand anders/außer mir etwas sagt/tut das mich angeblich beeinflusst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich die Entscheidung etwas „persönlich zu nehmen“ und „persönlich zu machen“ selbst treffe – und das ich mich absichtlich dazu entscheide etwas persönlich zu nehmen um einen anderen Punkt IN MIR zu verschleiern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich nehmen“ ein Mechanismus von Selbst-Limitation ist.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren dass ich mich selbst beschränke indem ich die Worte oder Taten anderer sowie Dinge die passieren, persönlich nehme – anstatt diese Momente der Reaktion oder Beinahe-Reaktion zu nutzen um mich selbst direkt zu sehen und zu erforschen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass persönlich nehmen ein Mechanismus der Limitation und Selbstsabotage ist.
Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich zusätzliche Konsequenzen in meinem Leben und meinen Beziehungen erschaffe, wenn ich Dinge persönlich nehme, da ich mich in der Erfahrung und dem Reaktionsmuster „Dinge persönlich nehmen“ von den Punkten separiere denen ich eigentlich begegnen und die ich eigentlich erforschen sollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun dass ein Ansatz zur Korrektur dieses Musters darin liegt, das „persönlich nehmen“ dahingehend zu redefinieren die Punkte in der Reaktion von welchen ich mich durch die Reaktionen trennen wollte „Selbst in die Hand zu nehmen“ - also von einer reaktiven Verschleierungstaktik zu einem Punkt zu kommen wo ich erkenne und akzeptiere, dass die Punkte/Teile welche ich vor mir verstecken will tatsächlich „persönliche Punkte“ repräsentieren, also Punkte die mich in der Tiefe berühren.

Ich bestimme mich selbst dazu Trigger-Punkte durch die ich in das Reaktionsmuster/System von „persönlich nehmen“ ge-triggert werde, zu flag-pointen zu reflektieren und im Schreiben und der Selbst-Vergebung zu erforschen – von da aus bestimme ich mich selbst dazu die Verantwortung für diese Punkte in mir zu übernehmen und mich in/als diese Punkte zu transformieren und zu ändern.


Montag, 15. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 21: Ablenkungen



In den letzten Tagen wird mir (wieder) der Punkt von Ablenkung gewahr...Ab-lenkung ist auch eine Art von “lenkung” aber offensichtlich ist “Ablenkung” nicht eine selbst-bestimmte Form von Lenkung.

Ablenkung bedeutet ja für gewöhnlich von dem ursprünglichen Kurs, Ziel oder Vorhaben weg gelenkt wird, dies bedeutet auch, dass meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt wird oder von etwas/jemandem anderen als dem gefesselt wird dem auf was ich eigentlich meine Aufmerksamkeit lenken wollte. Doch wer lenkt meine Aufmerksamkeit? Wer oder was lenkt mich wenn ich ab-gelenkt werde? Wovon werde ich abgelenkt und wovon/wodurch lasse ich mich ablenken?

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich ablenken zu lassen.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich von dem lenken und bestimmen lasse wovon ich mich ablenken lasse.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich einfach abzulenken bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerung von mir in meinem Bewusstsein zu existieren in der meine Lehrerin meiner Mutter/meinen Eltern erzählt hat, dass ich mich im Unterricht einfach ablenken lasse und dass ich sozusagen dass “Opfer” der “Störer” bin – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erinnerung mit einer Energie von Selbst-Gerechtigkeit und Moralität zu verbinden – ich bin der Gute und anständige die andern sind die Bösen, “Störer”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert mich in der Erinnerung als “den Guten” und die Anderen als die Bösen/Störer zu definieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass in dieser – und ähnlichen – Erinnerungen meine Opferrolle im Bezug auf “Ablenkungen” und “Störungen” von Außen, zum Beispiel wenn ich arbeiten und mich konzentrieren muss, begründet und definiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Irritation und Verärgerung (Annoyance) auf “Ablenkungen” zu reagieren, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Irritation, die Verärgerung und die Angstreaktionen sofort zu unterdrücken und verleugnen wenn diese in meinem Alltag in mir aufkommen ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diese Annoyance und Irritation so nur in mir mir anhäufe und irritiert und verärgert werde/reagiere wenn jemand auch nur anspricht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Angst und Urteilen zu reagieren wenn ich abgelenkt werde oder mich abgelenkt fühle ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese gesamten Reaktionen von Angst, (Selbst-)Urteilen, Irritationen und Verärgerung der Outflow eines Reaktions- und Verhaltensmusters ist, dass ich mir in der Schule eingeprägt habe um (dem Lehrer) zu gefallen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich bereits in der Schule damit angefangen habe mich und die “natürlichen” Impulse in mir, mich mit meinen Banknachbarn/anderen Kindern zu unterhalten zu unterdrücken und verleugnen um den Älteren/Erwachsenen zu gefallen.

Samstag, 13. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 17: Stresssss


Heute hätte ich eigentlich zwei mögliche Blog-Punkte, doch eins nach dem anderen – einen Punkt nach dem Anderen – so wie ich nur einen Atemzug nach dem anderen nehmen kann.

Also schreibe ich heute über Stress.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben über Stress zu schreiben, denn ich denke und glaube, dass Stress immer ein Teil meines Lebens sein wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit dem Stress der in meinem Körper und Bewusstsein aufkommt zu identifizieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass Stress ist und ausmacht "wer ich bin".

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und glauben, dass ich Stress brauche.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken "etwas/ein Bisschen Stress ist gut für mich" oder "ein Bisschen Stress braucht man doch", worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe den ganzen Punkt und die Energie/energetische Reaktion von Stress zu verniedlichen und zu verharmlosen, um sie akzeptabel erscheinen zu lassen, was dazu führt, dass ich den Punkt von Stress eher akzeptieren und daran teilnehmen werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass dieses Vorgehen und Verhalten Polaritäten zu erschaffen und dann damit zu "spielen" einmal "kleine" harmlos erscheinende Reaktionen aufzubringen die relativ einfach akzeptiert werden und ein anderes Mal richtig heftige, überwältigend erscheinende und lang anhaltende Reaktionen/Besessenheiten mit der gleichen Energie/Erfahrung, typisch für Punkte ist an denen "Aufgeben" in mir existiert oder an denen ich es akzeptiert und mir erlaubt habe aufzugeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass es keinen Sinn macht über Stress zu schreiben und Selbst-Vergebung zu machen da ich “meinen Stress sowieso nicht ändern kann”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe im Bezug auf den Stress-Punkt aufzugeben, worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich damit in Wirklichkeit mein Potential aufgebe, bestimmt, ruhig und richtungweisend/leitend (directive) für mich Selbst zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich Selbst in diesem Punkt von Stress aufzugeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass der Stress in mir mehrere Dimensionen hat und aus mehreren Quellen gespeist wird, so ist es nicht nur der Punkt davon wenn viele/mehrere Punkte zusammenkommen oder viel Arbeit ansteht, sondern ein weiterer Einflussfaktor sind meine Reaktionen wenn etwas schief geht oder “nicht nach Plan läuft” und darin sehe und erkenne ich, dass es nicht nur meine eigenen Reaktionen auf äußere Ereignisse sind, sondern auch meine Reaktionen auf die Reaktionen anderer/meiner Mitmenschen und wenn ich mich in diese einmische.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Angst und Stress zu reagieren als ich bemerkte, dass bestimmte Aufgaben/Analysen einer Nachbearbeitung bedurften weil bestimmte Parameter nicht erfüllt waren, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in dem Moment in mir in einen quantifizierten Moment von Panik, Frustrationen/Ärger, Beschuldigungen und Aufgeben/Hinschmeißen wollen zu gehen, wo ich mir in einem Moment vorstelle und so reagiere, dass “es alles für den Arsch ist”, ich stelle mir vor und habe Angst, dass der Ganze Vorgang vieeel länger dauern wird und dass ich nicht zu den anderen Dingen komme die ich machen wollte, ich habe Angst und denke, dass die ganzen Proben für den Arsch sind und die Analyse falsch, ich denke dass ich keine Ahnung habe was ich weiter machen soll und dass irgendwer daran Schuld sein muss.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass dieser Moment in mir in Wirklichkeit eine Art “Black-Out” ist, wo alles was ich sehen kann meine Angst und Panik ist und ich werde total “hilflos und machtlos” und so auch umso empfänglicher für Beeinflussung von außen.

Ich bestimme mich dazu die scheinbar "kleinen" oder auch größeren alltäglichen Angst-Momente in meinem Bewusstsein und Tagesablauf zu kartieren und die korrespondierenden Gedanken, Bilder und Vorstellungen zu notieren und herauszuschreiben. 

Ich bestimme mich dazu mir in diesen Momenten selbst zu vergeben, einem Atemzug zu nehmen das Wort "Selbstvertrauen und Selbstsicherheit" zu leben.

Ich bestimme mich dazu eine Wort zu finden dass ich als Lösung für die die(se) alltäglichen Momente und Reaktionen leben und werden kann, so dass ich eine effektive Echtzeit-Lösung und Korrektur für diese Momente von Reaktion in mir habe.

Donnerstag, 28. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 3: Beziehungen

Beziehungen

Hmm, was kann ich darüber sagen?

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben über “Beziehungen” zu schreiben, wobei ich einen Leere in mir habe, als sei da nichts...

Ich vergebe mir, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken Beziehungen sind Anstrengend und beengend da mich andere immer in irgendeiner bestimmten Funktion oder Fähigkeit brauchen oder um etwas bestimmtes “für sie” zu leisten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben für andere da zu sein und das als Zeitverschwendung zu empfinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben das Beziehungen immer eine Kompromittierung von einem Selbst sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich eine Angst in mir habe ausgenutzt oder missbraucht zu werden und dass sich diese Angst in und als ein “ungutes Gefühl in meiner Magengegend” zeigt, dass sich so an fühlt als würde mir etwas weggenommen.

Es ist schon interessant, dass mich meine Selbst-Vergebung heute wieder an diesem Punkt zurückführt, denn über meinen Tag, oder genauer gesagt die letzten Tage/Wochen habe ich diesen Punkt immer wieder in mir aufkommen, insbesondere wenn mich andere um etwas fragen oder bitten. Es ist eine “unangenehme Erfahrung, ich fühle mich genötigt und eben missbraucht und es kommen negative interne Selbstgespräche/Backchats in mir auf und emotionale Reaktionen gegen die Person /en” die mich in irgendeiner Kapazität oder Fähigkeit benötigen, gleichzeitig kommen aber auch positive Selbst-Gespräche/Backchats in mir selbst auf, wie gut oder wichtig ich doch bin...ich sehe eine Polarität...ich “will gebraucht werden” denn dadurch beziehe ich als Ego-Persönlichkeit einen “Wert” im sozialen Gefüge, in der “Gesellschaft”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass meine Beziehungen meinen Wert bestimmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert in den Beziehungen zu definieren und begründen die ich bilde – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass mein Selbst -Wert und meine Selbst-Erfahrung so immer von meiner externen Welt/Realität abhängig ist/sein wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert von meiner externen Welt/Realität und den Beziehungen abhängig zu machen die ich mit den Erscheinungen der externen Welt/Realität kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass mein Wert von externen Erscheinungen, Personen oder Beziehungen abhängen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich wertlos bin und mein Wert davon abhängt wie mich andere sehen und bewerten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich zu einer Projektionsfläche der Werturteile anderer zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Wert auf gesellschaftliches Ansehen zu legen und in dieser Definition immer unerfüllt und unzufrieden zu bleiben da ich von der Außenwelt nie das Ansehen bekomme, dass ich mir wünsche und mir selbst kein Ansehen entgegen bringen kann, da ich sehe wie ich in mir existiere und was ich in mir zulasse und erlaube.

Der Duden sagt zu “Ansehen”:

Achtung, Wertschätzung, hohe Meinung

Bringe ich “An-sehen” zu mir selbst zurück ist es “mich an-sehen”, mir begegnen, mich “ansehen können, ohne zu reagieren oder auszuweichen”, mich wirklich anzusehen und dann zu bestimmen was/wenn ich da in mir als mich zulassen und akzeptieren werde. Ansehen folgt dann daraus dass ich meine innere Realität “rein” halte und die Worte “Achtung, Wertschätzung und hohe Meinung” kann ich ebenfalls zu mir selbst zurückbringen/redefinieren indem ich sie um “vor/von mir Selbst” ergänze...

Sich selbst achten, Selbst-Achtung, bedeutet darauf zu achten was ich in mir akzeptiere und erlaube, welche Gedanken, Reaktionen, Emotionen erlaube ich in mir, welchen Verhaltensweisen, Ausdrücken und Reaktionsmustern erlaube ich mich zu besetzen. Selbst-Achtung ist es auf mich, meine innere Welt/Realität acht zu geben, auf mich selbst aufzupassen.

Was in mir aufkommt, sind Momente aus meinem täglichen Leben/Alltag wo ich allerlei “Bullshit” in meinem Bewusstsein, meinen Gedanken zulasse als sei es “ein Spiel”...ich sehe was in mir aufkommt, welche Reaktionen, Gedanken, Backchats/interne Konversationen und Erfahrungen, aber ich mache nicht direkt Schluss mit ihnen, sondern ich lasse sie laufen, ich mache mit, ich “scherze” mit Ihnen...ich “spiele mit” ...genau dass sind die Momente in denen ich die Achtung vor mir selbst zerstöre, ich spotte mir selbst und dem Potential das ich in mir sehe, da ich weniger in mir zulasse und erlaube als ich sein kann.

Fortsetzung folgt...


Dienstag, 9. September 2014

Ärger Teil 1 - Tag 566


Scott Cook
Ein Punkt der in der letzten Zeit immer wieder in Bewusstsein gebracht wird ist eine „Angst vor Ärger“ und/oder Konflikten. Zunächst einmal sehe ich, dass einen ziemlichen Widerstand habe diesen Punkt für mich selbst zu öffnen, wobei sich dieser Widerstand besonders in einer Irritation und einer „gewollten Ignoranz“ zeigt – es ist als sehe ich den Punkt, ich sehe „Ja dass ist genau was ich mache“, aber dann wische ich den Punkt weg und denke an etwas anderes = Ich unterdrücke den Punkt. Immer wenn der Punkt in mein Gewahr-sein kommt denke ich „Jetzt nicht – nicht schon wieder – Nein, nicht schon wieder“.



Es ist beinahe so als hätte ich Angst davor den Punkt von Angst vor Ärger anzuschauen und ich fühle mich einfach unfähig eine Lösung zu finden. Natürlich ist es auch keine Lösung die Angst vor Ärger und Konflikten einfach zu unterdrücken und darauf zu reagieren, denn mit jedem Mal wenn ich etwas unterdrücke gebe ich dem Punkt tatsächlich mehr Energie und Macht über mich. Was also ist eine Lösung? Wie kann ich die Angst vor Ärger/Konflikten lösen?



Hier sehe ich eine Möglichkeit darin, die „Angst“ aus der „Angst vor Ärger“ zu nehmen und dann zu schauen wann und wo ich in meiner Welt/mir Selbst Ärger/Konflikten begegne und dann läuft, dass Ganze darauf hinaus, meine Beziehung mit und zu Ärger und einer sehr eng verwandten Form, den Vor-Würfen und Beschuldigungen zu untersuchen.



Dieser Punkt wurde auch in der Atlantean-Serie auf Eqafe erklärt, dass mit Ärger eine Erfahrung/Energie von Angst und Unruhe verbunden ist und ich kann relativ gut nachvollziehen wieso. Ärger lässt uns manchmal Dinge sagen und tun die wir später bereuen könnten – Ärger ist/kann eine ziemlich unberechenbare/unkontrollierbare Kraft/Erfahrung sein und in Momenten von Ärger kommen Worte und Naturen aus einem heraus die sonst im Verborgenen bleiben. Wer hat also ein Interesse an einer Angst vor dem Ärger/Konflikte? = Das Bewusstsein selbst und ich als Bewusstseins-Wesen, die Angst vor Ärger ist ein Schutz- und Abwehrmechanismus dagegen wirklich dem zu begegnen was ich in mir akzeptiert und mir erlaube zu sein – dem in Momenten von ausgelebtem Ärger/Wut kommen die Dinge zum Vorschein die ich sonst vor mir selbst und allen geheim-halte und verstecke – Ich habe sehr „gut“ gelernt meinen Ärger und meine Wut zu unterdrücken und auch in der Vergangenheit, habe ich meinen Ärger/Wut nur mit wenigen Menschen „geteilt“ und/oder an ihnen ausgelassen – dies heißt jedoch nicht, dass ich keinen Ärger „habe“, dies heißt nur ich angefangen meinen Ärger und meine Wut zu „internalisieren“ - ich lasse nicht raus was ich in/als Ärger erfahre sondern habe „interne Wutanfälle“ mit gemeinem/ärgerlichem Backchat.



In diesem Punkt gibt es einige weitere Dimensionen zu öffnen, nämlich zunächst einmal die Beziehung von Ärger und „Macht“ oder sich stark/ermächtigt fühlen, was bedeutet das die Angst vor Ärger in Wirklichkeit nur illusionäre Erfahrungen von „Macht/Stärke/Überlegenheit“ in meinem Bewusstsein schützt und wenn ich etwas genauer hinschaue, ist es fast so als ist/sei alles für mich eine Art „Ärgernis“ - ich meine damit die vieeelen kleinen Momente in meinem Alltag in denen ich mit/in/als Ärger reagiere und mich in einer Weise innerlich beschwere.





Damit ist die „Angst vor Ärger“ ein Schutzmechanismus für ein überhöhtes Selbst-Bild von eingebildeter Macht/Stärke und ein Weg wie mich mein Bewusstsein kontrollieren kann – gleich ziemlich zum Anfang meines Prozesses kam der Punkt von Ärger schon ein Mal in mir auf, ich schrieb einen Blog, war ziemlich stolz darauf und dachte, dass die Erfahrung damit „abgehandelt“ sei, da ich ja nun erkannt habe, dass ich im Ärger meine Macht/Stärke an mein Bewusstsein abgebe und deshalb tue ich es nun einfach nicht mehr...tatsächlich habe ich meine Anwendung nie wirklich in Echtzeit geprüft, beziehungsweise einfach den tatsächlich auftretenden Ärger in mir ignoriert – ich habe die Erkenntnis zu einem Teil meines Egos gemacht und den Ärger in mir durch Angst unterdrückt. Wieso Angst?



Ganz zu Anfang meines Prozesses hatte ich einen Gedanken oder Punkt in mir aufkommen „Ich bin ein Abuser“ und ich fand in dem Moment keine Ruhe oder Möglichkeit damit gleichzustehen – ich bin auf meinem Balkon und denke darüber nach welchen Gedanken ich für mein Assignment wählen wollte und der einzige Gedanken der direkt aufkam war „Du bist/ich bin ein Abuser“ und der Gedanke kam im mir als Urteil auf und je genauer ich den Gedanken anschaue und in mir halte, desto unerträglicher und bedrückender wird mein Zustand. Ich denke, dass ich diesen Gedanken nicht nehmen kann und ich kann nicht mit diesem Gedanken arbeiten/umgehen, dass ist einfach zu heftig – Zu heftig dem zu begegnen was ich gemacht habe und geworden bin – ein Abuser und daher ist die Angst vor Missbrauch auch immer noch eine der Energien durch die mich mein Bewusstsein kontrollieren kann und wenn ich es mir genau anschaue ist mein gesamter Prozess auf dieser Angst vor Missbrauch aufgebaut.



Es ist interessant, denn immer noch kommen häufig, besonders wenn ich sehe wie selbst-süchtig, stur, eigensinnig, egoistisch ich manchmal bin und/oder wie ich keine Rücksicht auf andere nehme diese Selbstdiffamierungen und Beschimpfungen in mir auf: Du bist so ein Arschloch, du bist/das war echt Scheiße von dir“ „Du bist so gemein“ „Das ist/du bist das Letzte“ und so weiter – in Wirklichkeit ist dies nur die nächste Schicht von Ego worin ich mich durch diese Selbst-Beschimpfungen in meinem Bewusstsein irgendwie „besser“ machen will...als sei ich „normal“ „besser“ und „netter“ und so weiter. Und wider treffe ich auf den Punkt von „Machtlosigkeit“, ich denke und fühle mich als „unfähig“ mit diesen Teilen meiner Selbst umzugehen, mir wirklich in Selbst-Ehrlichkeit zu begegnen. Es scheint mir so, dass ich den Ärger „mit mir selbst“ dann als „Umgangsform“ mit mir Selbst gewählt habe, wenn ich auf Dinge/Punkte/Erfahrungen/Teile von mir selbst stoße die ich (noch) nicht lenken kann... und auch die ich nicht sehen und mir nicht eingestehen will.



Ein Beispiel wäre auch meine Beziehung zum „Lernen/Studieren“ und die kognitive Dissonanz die ich in dieser Beziehung erschaffen habe – davon dass ich ein passabler Student war und „alles Lernen könnte“ wenn ich nur wollte, dass ich generell viel weiß und Ahnung habe, die Zusammenhänge genau verstehe und mir zumindest alles herleiten kann wenn ich will – auch dass ich generell an dem interessiert bin was ich studiert habe – was ein Bild ist, dass bei näherem Hinsehen auf so vielen Ebenen brüchig wurde und zerbröselt ist. Die Wahrheit ist, dass ich ziemlich faul war, gerade das nötigste gelernt und gemacht habe und mich auf vergangenen Erfolgen ausgeruht habe. Ärger und Konflikt kam hier immer zur Prüfungszeit in mir auf, meiner Diplomarbeit und/oder zum Ende, als ich mit meinem Prozess gerade angefangen hatte und ich meiner Faulheit von Angesicht zu Angesicht begegnete. Selbst hier war der Ärger – bis auf kurze Momente der Einsicht – noch hauptsächlich auf das „System“ die „Bildungseinrichtungen“ die „Art und Weise wie/was unterrichtet wird“ und dann auch auf die bestimmten Personen gerichtet, die diese Art von System und Wissen lehren und als Profession verkünden.



Darin konnte ich mir daraus eine Erfahrung von „Macht/Ermächtigung/Überlegenheit“ ableiten, denn angeblich wusste ich ja wie es besser gehen würde was gemacht werden sollte etc. - nur eins wusste ich nicht: Wie ich mit mir selbst umgehen und „in diesem System“ zurecht kommen sollte, wie mit der bestehenden Ordnung kooperieren, was damit jedes vermeintliche „Wissen“ um Lösungen und eine mögliche bessere Welt hinfällig macht, denn es gibt keinen Weg um die bestehenden Strukturen herum – Wissen ohne Anwendung ist Nutzlos – und nicht nur dass, sondern es diente mir dazu mein Ego zu definieren, meine Scheinbare Individualität und noch mehr Überlegenheit abzugrenzen und herauszustellen, ein Muster dass ich auch derzeit noch und wieder in mir beobachten kann.



Ok, dass bringt „Wissen“ als zusätzliche Variable mit in die Gleichung von „Ärger und eingebildeter/Erfahrung von Macht“ die ich zurück verfolgen kann bis in meiner Kindheit/Jugend wo ich mir auf Grund von „Dingen die ich wusste“, die ich angeblich „mehr wusste“ als die Erwachsenen/Andere erlaubt habe Ärger, Spott und Verachtung zu generieren um mich abzusondern und mich in geheimen Kammern in meinem Bewusstsein als „Überlegen/Mehr/Mächtig“ und so weiter zu fühlen/erfahren, was „Unterdrückung“ als weiteren Mechanismus in diesem Muster aufzeigt – denn diese „Dinge“ dich angeblich „wusste“ waren dergestalt, dass ich sie nie direkt und offen mit jemandem teilte oder den Betroffenen ins Gesicht sagte, es waren unbestimmte, nicht genau definierte „Ahnungen oder Wahrnehmungen“ die ich aus Beobachtungen und Erfahrungen in dieser Welt ableitete und dann zu Gedanken kondensierte/verhärtete, die wieder zu Keimzellen für ganze Persönlichkeitssysteme der Selbst-Rechtfertigung wurden. Aus Wahrnehmungen werden Überzeugungen.

Montag, 11. August 2014

Reaktionen auf Gips/gebrochenen Arm - Tag 546






Ich habe hier einen ziemlichen Widerstand – ok ich muss ihn auch nicht größer machen als er ist – dagegen „überhaupt wieder“ mit meinen Reise ins Leben Bl0gs anzufangen oder weiter zu machen, so als würde ich es ohnehin wieder aufgeben oder etwas nicht schaffen. Der Punkt/die Wahrnehmung „gefallen zu sein“ -lol – es ist interessant wie sich ein Punkt durch alle Lebensbereiche zieh,t denn ich habe in letzter Zeit definitiv meine Verantwortlichkeit mir selbst als Leben gegenüber vernachlässigt, ignoriert und verdrängt und mich/mein Bewusstsein stattdessen mit meinen eigenen Wünschen/Träumen beschäftigt und mich mit Gedanken/Backchat unterhalten. Tatsächlich existiert der Fall/das Fallen aber nur für einen Charakter in meinem Bewusstsein für den ich mich gehalten habe – dies ist nicht falsch zu verstehen – die Konsequenzen davon was ich in mir zugelassen und akzeptiert, was getan/nicht getan habe = sind physisch real.
  

Der eigentliche Punkt dieses Blogs sind meine Reaktionen darauf, dass ich für einige Wochen einen Gips tragen muss. Ich habe mir vor etwa 14 Tagen meine linkes Radialköpfchen am Ellenbogen angebrochen und eingestaucht. Bei meinem ersten Besuch Unfallambulanz wurde mir eine Schiene angelegt , die ich für Zehn Tage tragen sollte.



Während ich das schreibe kommen immer noch stärkere Reaktionen von Angst/Paranoia, Wut, Ungeduld in mir auf und ich kam sehen dass ich kein besonders „angenehmer“ Patient war/bin. Ich möchte den Arzt/die Ärzte am liebsten einfach beschuldigen, sie „anklagen“ wie sie mit den Patienten umgehen, wie man als Mensch behandelt wird, das ich/man so lange warten muss und so weiter. All die Dinge die ich an unserem Gesundheitssystem verurteilt habe, die Dinge die mir nicht gefallen kommen in mir auf, zusammen mit teils undefinierten Ängsten die ich zum Beispiel aus Medien aufgelesen habe. Ärztefehler, Superbugs was weiß ich....Die Grundenergie darin scheint meine eigene Unsicherheit und Zweifel zu sein, die Angst das mein Arm gebrochen ist. Und hier sehe ich nun definitiv den ersten Punkt den ich nächstes Mal anders machen würde, beziehungsweise zur Vermeidung unnötiger Schmerzen, Angst und möglicher körperlicher Konsequenzen/Folgeschäden empfehlen würde anders zu machen: Sofort, am selben Tag zum Arzt/Ambulanz zu gehen, wenn auch nur der Verdacht besteht das etwas gebrochen ist oder ernste Verletzungen bestehen – Es macht keinen Sinn zu warten.



Mein Ausgangspunkt dafür über Nacht zu warten, ob die Schmerzen wegehen würden war klar eine Angst – und es ist interessant denn je genauer ich mir den Punkt/die Entscheidung anschaue, desto weniger macht die Angst „das der Arm gebrochen sei“ Sinn denn entweder ist er oder ist er nicht gebrochen und dann „müsste“ ich ohnehin die entsprechenden Maßnahmen bzw. Regel einhalten. Es scheint tatsächlich mehr die Angst/Paranoia vor der scheinbaren Autorität der Ärzte/dem System und dem „Kontrollverlust“ zu sein, und darin sehe ich das dies nicht mal mit den Ärzten/Krankenhaus „persönlich“ zu tun hat, sondern damit das „ich verdammt noch mal nicht weiß was los ist – wie es weiter geht“ beziehungsweise würde ich „die Kontrolle“ verlieren darüber wie ich mir – in Angst und Selbstinteresse – vorgestellt habe das die Situation laufen muss: Ich darf nicht krank sein, es darf nicht gebrochen sein, nicht jetzt...



Mittlerweile sind einige Tage vergangen und ich bin zu der Einsicht gekommen das ein Großteil meiner Reaktionen unnötiges Ego sind/waren, ausgehend von unterdrücken/unbewussten Ängsten im Speziellen im Bezug auf meinen Job (den Job zu verlieren/mich unbeliebt zu machen wenn ich so lange krank bin) die ich auf (noch un)bestimmte Erinnerung väterlicherseits zurückführe.



Eine andere Erinnerung die mit den Reaktionen auf den Gips aufgekommen ist möchte ich hier heute untersuchen und entlassen. Ich fühle mich durch den Gips und den Bruch/das ganze Playout von Unfall und Zuhause bleiben eingeschränkt, limitiert und „gegen meinen Willen gezwungen“ ihn zu tragen. Tatsächlich treffen diese Dinge ja auch zu, ich kann viele Dinge nicht so einfach machen wie ich es gewohnt bin, kann nur mit einer Hand schreiben – das Problem entsteht aber erst wenn ich aus dieser körperlichen Einschränkung und unangenehmen Situation eine emotionale Besessenheit mache. Meine emotionalen Reaktionen waren/sind insbesondere: Irritation, Ungeduld, Ärger/Frust, Selbstmitleid, Trauer und „Aufgeben“, Aufschub und Faulheit.



Als Kind war ich immer recht gesund und körperlich „gut beinand“, selten das ich ernsthaft krank war, eher habe ich manchmal Krankheit vorgetäuscht oder hinausgezögert um nicht in die Schule zu müssen. Manchmal habe ich das Fieberthermometer manipuliert um die 37 °C zu erreichen und zu Hause bleiben zu können.



Ich hatte definitiv die aufgeschürften, blutigen Knie und Ellenbogen, oder auch mal die ein oder andere Gehirnerschütterung aber ich habe mir bis ins junge Erwachsenenalter nie etwas gebrochen und ich sehe dass ich darauf stolz war, mich deshalb für etwas Besonderes hielt und auf einem Level einen Glauben oder Erfahrung hatte ich sei unverwundbar/unverwüstlich/mir könne so etwas = gebrochene Knochen/schlimme Unfälle nicht passieren.



Im nächsten Teil werde ich diesen Punkt weiter ausführen...

Sonntag, 18. Mai 2014

Trennung durch interne Besserwisserei - Tag 535


Hier werde ich mit einem Punkt beginnen, der mir regelmäßig Schuldgefühle bereitet – oder besser gesagt ich selbst dadurch – meine Formulierung an dieser Stelle ist interessant, den meine Worte verraten, dass ich „den Punkt“ beschuldige/vorwürfe mache, mir Schuldgefühle zu bereiten und dieser „Punkt“ ist „mein Ego“ = bin ich selbst – ich werfe also in mir selbst mit „Schuld“ umher, was bedeutet das es mindestens „Zwei“ von mir geben muss – ich „be-schuldige“ mein Ego mir Schuldgefühle zu machen – hört sich nach Teufelskreis (negative Rückkopplungsschleife) an.



Ich habe in mir die Tendenz bemerkt, in Gesprächen oder Unterhaltungen mit mehreren Menschen/einer andern Person ungeduldig zu werden und in mir alle möglichen Äußerungen und Meinungen zum Thema oder der Situation abzugeben – Diese stehen fast immer im Kontext davon das ich „es besser weiß“. Dieser „Besserwisser“-Teil von mir ist ein ziemlicher „Brocken“, sprich es gibt viele Lagen in meinem Bewusstsein. Hier fange ich mit dem Punkt von alltäglichen Problemen/Geschichten der Leute an.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, in eine negative Reaktion von Pranoia und Ärgernis zu gehen wenn Menschen in meiner Umgebung anfangen von ihren persönlichen Problemen und Geschichten zu erzählen denen sie in ihrem Leben begegnen – darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, in einen Abwehrmodus zu gehen in den Gedanken „Was geht mich das an – wieso muss ich mir dass anhören – was habe ich damit zu tun“.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben dass Menschen in meiner Umgebung Hilfe und Unterstützung wollen wenn sie von ihren Problemen/Geschichten erzählen, da sie dies in einem emotionalen Ausdruck machen und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben dass ich für die Geschichten und Probleme der Menschen in meiner Umgebung verantwortlich bin und deshalb ebenfalls emotional reagieren muss.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben ich könnte anderen helfen indem ich ebenfalls in emotionale Reaktionen verfalle wenn sie emotional werden und sich emotional/energetisch ausdrücken – darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, emotional ärgerlich zu werden oder verstimmt wenn andere Dinge sagen die ich nicht gut finde oder hören will, in dem Glauben das ich durch meine Reaktionen ihr Verhalten ändern kann.





Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit Paranoia, Ungeduld und „Besserwisserei“ zu reagieren, wenn andere Menschen etwas aus ihrem Leben erzählen oder ihre Meinung kund tun, wobei ich in mir mit hoch energetisch geladenen Statements wie „Ja mei, da musst du halt … - Ist doch ganz klar... - So ein Scheiß...-Alles Quatsch...- Ja mein Gott... - Das ist deshalb... - Das kommt daher...- Interessiert mit alles nicht...-Keine Ahnung“ und so weiter reagiere, was im Grunde eine Abwehrwand aus (Schein) „Wissen“in meinem Bewusstsein hochzieht hinter der ich mich als Ego verstecken kann, um nicht der Realität begegnen zu müssen hier in Form von anderen Menschen und den Punkten/Problemen die sie mir widerspiegeln oder offenbaren – die ja offensichtlich hier sind.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diesen Abwehr- und Schutzmechanismus als Backchat „Wissenswand“ kreiert habe, auf Grund meiner akzeptierten, erlaubten und angelernten Unfähigkeit TATsächlich für mich selbst/andere und „Probleme“ in dieser Welt/im eigenen Leben Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden – und so scheint es einfacher einfach alles was nicht in den vereinfachten Kasten von konstruierter Verantwortungslosigkeit passt fern zu halten.



Ich verpflichte mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass ich in Ärgernis/Annoyance gehe oder Ungeduldig werden wenn andere Dinge/Probleme aus ihrem Leben erzählen – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe dass meine Reaktionen nichts mit den anderen Personen zu tun haben – sie sind nicht zu beschuldigen oder zu verurteilen – Ich sehe, erkenne und verstehe dass es vielmehr so ist, dass ich mich selbst bei jedem zweiten Wort verurteile und was ich sage auf die „Goldwaage lege“ und gegen mich selbst verwende.



Ich bestimmte mich dazu weiter an diesem Punkt/en von Kommunikation zu arbeiten und mich geduldig, ausdauernd und mit der nötigen Kraft/Stärke zu pushen mich auszudrücken und einfach und flüssig an Unterhaltungen/Gesprächen teilzunehmen ohne mich im Mind zu verkriechen oder mit anderen Dingen abzulenken.

Montag, 31. März 2014

Separation im ersten Moment - Tag 521


Ein Punkt den ich mir heute anschauen werde ist der Moment als ich y zum ersten mal begegnete, welche Reaktionen in dabei getriggert wurden und welche Konsequenzen dies für mich und das zusammenarbeiten hat.



Ich kann ein generelles Muster der Selbstsabotage beobachten das aufkommt und das ich ausspiele wenn ich neue Personen kennen lerne, und es scheint so zu sein, dass es genau dann und mit solchen Leuten aufkommt mit denen ich längere Zeit zusammen sein werde und potentiell Möglichkeiten finde etwas zu lernen, mich zu erweitern, mich zu ändern. Im Moment der Begegnung kommen Urteile gegenüber der anderen Person in mir auf und diese bilden dann die Grundlage für die Beziehung. Ich sehe, dass ich im Moment der Begegnung in einer Erfahrung von Überlegenheit und Positivität bin, die jedoch auf Selbsturteilen, Angst und Unterlegenheit basiert.



Ich gehe als neue Kontakte oder Beziehungen im allgemeinen von einem Ausgangspunkt und Unterlegenheit, Angst, Unruhe, Selbsturteilen an und kreiere um mich angeblich zu schützen, oder genauer um „einen guten Eindruck zu machen“ und mehr zu sein, mich mehr zu fühlen als meine Angst, Unsicherheit und Unterlegenheit eine positive Energie/Erfahrung. Interessant, denn diese positive Erfahrung basiert auf einer Vorstellung davon wie ich sein sollte und wie die Beziehung sein sollte, die ich im Begriff bin zu kreieren – meine Erwartungen, Hoffnungen, Ansprüche an MICH selbst – die in meinem Bewusstsein in Trennung von mir selbst existieren. Das heißt also dass ich so immer von meinem Bewusstsein aus neue Beziehungen und Kontakte mit anderen Menschen kreiere, basierend auf Vorstellungen, Idealen, Projektionen (von mir selbst) als Blaupausen. Und wo kommen all diese Erwartungen, Hoffnungen, Ansprüche an mich her?



Interessant, denn hier stocke ich in der Erkenntnis dass die Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche im Prozess meiner Kindheit und Bildung an mich heran getragen wurden und dass ich sie die nur aufgenommen und akzeptiert habe, was mit Beschuldigungen und Trotz verbunden ist und ich will sagen „Das bin alles gar nicht ich – habe damit nichts zu tun“ und anderer seits sehe ich dass ich die Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche weiterhin in mir akzeptiere und erlaube = sie sind eindeutig meine Verantwortung. Niemand sonst ist dafür verantwortlich was ich in mir als mich akzeptiere und erlaube. Ich beschuldige also andere dafür, dass ich meinen Ansprüchen, Erwartungen und Hoffnungen an mich selbst gerecht werde, und mit diesen Beschuldigungen kommt Ärger, Resentment/Beleidigung und Kampf, genau wie in dem Beispiel Punkt mit y den ich mir hier genauer anschauen werde.



Vor der ersten Begegnung mit y – im weiteren Kontext bevor ich eine neue Arbeit angefangen habe (bezug zu Projekten etc.) - habe ich mir eine positive Vorstellung davon gemacht wie ich mich reibungslos im Grunde ohne Problem dort integrieren werde, es wird mir leicht fallen und nahezu perfekt sein, ich werde mich motivieren und mein Bestes geben, der Beste sein der ich sein kann um die Sache zum laufen zu bringen. Ich habe mir vorgenommen und projiziert wie ich die Dinge angehen werde und wie ich ein Experte auf dem Gebiet werde. Dabei habe ich mich zu „Mehr“ gemacht als ich bin, durch die Teilnahme an/als Energie – ich habe also bereits hier einen Charakter erschaffen oder ausgespielt, basieren auf dem Erfolgs-Charakter in meinem Bewusstsein.



Als ich y das erste Mal sah, war sie an einem Gerät beschäftigt und versuchte ein Problem zu lösen/finden wobei sie aufgebracht/gestresst/ärgerlich wirkte. Sie sagte zu mir „Gut dass du da bist, du kannst mir gleich helfen“. Meine Erste Reaktion auf dieses Verhalten waren Urteile sie sei Inkompetent, Überfordert, gestresst, verwirrt. Ich „versuchte ihr zu helfen“ beziehungsweise dass Problem zu lösen indem ich mit ihr redete und Fragen stellte um auf „logischem Weg“ zu einer Lösung zu kommen, ohne Erfolg, bis unser Abteilungsleiter kam und das Problem relativ schnell identifizierte und löste.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich von den Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüchen zu trennen, die in mir existieren, indem ich sie auf andere/meine Umwelt in Trennung von mir selbst projiziere, sie ihnen zu schreibe, wenn sie mir diese Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche spiegeln – und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben „mich selbst zu vergessen“ und dass ich der Schöpfer meiner Realität bin und die Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche an mich selbst in mir selbst akzeptiere und erlaube.



Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben sofort „allergisch“ zu reagieren wenn und sobald ich die Aussagen und dass Verhalten meiner Umwelt/Personen als Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche an mich interpretieren kann und in eine Trennung – von mir selbst – zu gehen, in Ärger, Frustration, Kampf und der Behauptung „Das sind alles gar nicht meine Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche sind“ und „Ich will nichts für andere machen, nicht nur weil DIE es von mir wollen“ - was dann der Spott/Verachtung meiner Selbst ist, den ich aus der Wahrnehmung entwickelt habe, das ich nicht geliebt/wahrgenommen werde wenn ich nicht den Erwartungen/Hoffnungen und Ansprüchen anderer entspreche.





Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in den energetischen Reaktionen von Stress und Kampf die in mir aufkommen wenn und sobald ich es so wahrnehme, dass andere Forderungen, Erwartungen und Ansprüche an mich stellen blind zu werden dafür dass „der andere“ nur ich selbst in einem anderen Leben bin, der mir Reflektiert was ich in mir akzeptiert und zulasse – Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst und meine Hoffnungen, Erwartungen und Vorstellungen von mir selbst zu verleugnen, in der Angst zu .



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in der Tat meinen Prozess der Selbst-Realisiation und Selbst-Ehrlichkeit bereits aufgegeben habe, in der Angst vor Fehler/es nicht zu schaffen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, bei den kleinsten Schwierigkeiten und Forderungen die mir von meiner Aussenwelt reflektiert werden, sofort in Reaktionen und Backchat von Trotz, Streik und Kampf zu gehen, wobei ich „alles hinwerfe/hinwerfen will“ und sage „Da hast dus dass ist alles nicht meins, ich hab das nie gewollt“ ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich darin in Wirklichkeit nur selbst verspotte.



Ich bestimme mich selbst dazu die Verantwortung für die Hoffnungen, Erwartungen und

Ansprüche in mir selbst zu übernehmen, indem ich erkenne dass es Teile von mir selbst sind und da es Teile von mir selbst sind bin ich auch fähig Verantwortung zu übernehmen und Erwartungen als mich selbst zu erfüllen/verwirklichen und mir Ansprüche an mich selbst zu geben/aus zu leben, wenn sie in damit übereinstimmen was für alle am Besten ist.



Ich sehe, erkenne und verstehe das Erwartungen Teile von mir selbst sind in/als die ich auf Verwirklichung warte – ich warte auf mich selbst oder andere – was ich nicht tun muss – ich kann Verantwortung übernehmen und mich selbst bewegen.



Wenn und sobald ich sehe dass ich in eine Reaktion gehe/reagiere wenn ich andere in meiner Welt und Realität Erwartungen/Ansprüche an mich äußern höre – oder was ich so interpretieren kann – atme ich und stoppe mich – ich schaue in mich selbst und bringe den Punkt den mir ein anderer als Spiegel reflektiert, zurück zu mir selbst: Wo/Wie existiert die selbe Erwartung/Anspruch in mir selbst? Was ist der Grund dafür, das ich diese Ansprüche/Erwartungen nicht als selbst realisiere/lebe? Wo hackt es? Denn meine externe Realität ist nur ein Spiegel den ich mit erschaffe/beeinflusse und Reaktionen zeigen mir wo ich nicht eins und gleich stehe – innen und außen – Hätte ich also diese Ansprüche/Erwartungen nicht, würden sie nicht aufkommen und hätte ich bereits Verantwortung übernommen und sie als mich realisiert/gelebte/erfüllt oder gelöst = würden sie nicht aufkommen – Daher sehe, erkenne und verstehe ich diese Reaktionen auf die scheinbaren Erwartungen anderer als Geschenke durch die ich mir durch selbst-unterstützendes Schreiben, Selbstvergebung und gelebte Selbst-Korrektur meine Erwartungen/Ansprüche an mich selbst erfüllen und verwirklichen kann – oder sie endgültig auflösen und entlassen, wenn sie nicht in Common Sense damit vereinbar sind was für alle am Besten ist.



Ich bestimme mich dazu den Prozess in/durch den ich die Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche, die ich an mich selbst und meine Umwelt/Realität stelle, zu kreieren versuche, aus dem „unbewussten Dunkel“ in mein Gewahrsein zu bringen, offenzulegen, und von unbewusster Automation zu selbstbestimmter, zielgerichteter Selbst-Bestimmung und Selbst-Schöpfung zu verändern.



Wenn und sobald ich sehe dass ich in meinem Bewusstsein/Gedanken anfange andere zu beschuldigen das sie ungerechtfertigte Ansprüche an mich stellen würden und ich denke/sage „Das ist nicht was ich wollte – Das ist alles nicht meins“ - atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe, das ich in einem Muster aus meiner Kindheit gefangen und von emotionaler Energie besessen bin, die NICHTS mit dem eigentlichen, gegenwärtigen Moment oder den Menschen zu tun hat – Daher muss ich auch nicht länger daran teilnehmen und bin fähig mich zu stoppen und aufzuhören. Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich mich selbst, meine Erfahrung und mein Leben in dieser Welt kompromittiere und Konsequenzen für mich selbst/andere kreiere, wenn ich dieses Muster auch nur für kurze Zeit ausspielen lasse. Ich höre auf zu beschuldigen, stoppe meine emotionalen Reaktion und übernehme die Verantwortung für meine Ansprüche, Erwartungen und Hoffnungen an/für mich selbst.


Donnerstag, 13. März 2014

Rebellen-Charakter; Backchat 3 - Tag 517


(Wieso) Muss ich dass machen?

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, dass der Backchat „Muss ich das machen oder Wieso muss ICH das machen“ in meinem Bewusstsein aufkommt, wenn und sobald ich etwas machen muss oder soll, dass ich nicht unbedingt gerne machen möchte – worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass der Backchat „Wieso muss ICH das machen“ aus Erinnerungen meiner Kindheit stammt wo ich mir ein Reaktions- und Verhaltensmuster eingeprägt habe mich mit anderen Kindern zu vergleichen und zu versuchen die Verantwortung für eine bestimmte Sache auf andere abzuwälzen indem ich sage „Wieso muss ich dass machen, wieso kann es kein anderer machen“ worin ich sehe, dass es nicht nur um andere Kinder ging, sondern auch um meine Eltern/andere Erwachsene, denn eigentlich war es „Wieso kann nicht IRGENDWER anders dass machen“ „Wieso Ich“ was der Ausdruck der ultimativen Selbstversklavung in Weinerlichkeit und Abgabe von Verantwortung ist.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Verantwortung als Negativ zu definieren und es als negativ zu definieren „etwas tun/machen zu müssen“ und es als positiv zu definieren Verantwortung für mich selbst oder Dinge in meiner Welt/Realität abzugeben.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich in/durch den Backchat „(Wieso) Muss ich das machen“ in meinem praktischen Leben zu limitieren und zu entmachten, indem ich Verantwortung für mich selbst/Dinge in meiner Welt abgebe.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich in der Frage „Wieso?“ in ein ewiges hin und her, für und wieder in meinem Bewusstsein zu versklaven.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich durch diese scheinbaren „Überlegungen“ als Gedankenprozesse rund um die Schein-Frage „Wieso muss ich das machen“ Energie akkumuliere und so einen Widerstand gegen das was ich letztlich doch tun muss in mir als mich aufzubauen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass ich dadurch nur alles schwieriger für mich selbst mache.

Ich verpflichte mich dazu zu erkennen, dass Verantwortung keine Bürde und nicht negativ ist, sondern eine Ehre und Privileg.

Ich entlasse alle negativen und positiven Ladungen von dem Wort „Verantwortung“

Wenn und sobald das Gedanken- und Reaktionsmuster „Wieso muss ich das machen“ als Backchat in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieses Muster seinen Ursprung in der Kindheit hat, wo mir praktisch permanent der Arsch eingepudert und alles für mich gemacht wurde, so dass ich etwas tun/machen/Verantwortung als etwas „negatives, lästiges“ empfunden und abgespeichert habe, fälschlicher Weise, denn nun sehe, erkenne und verstehe ich dass Selbst-Verantwortung der Weg zu Selbst-Bestimmung ist und daher etwas das mir erlaubt mich von meinen Selbst-kreierten Mustern, Glauben, Vorstellungen, Definitionen zu befreien – Daher, entlasse ich diesen Gedanken/Backchat von meinem Wesen und erlaube mir Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und Dinge als mich selbst zu tun/machen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass es ein Akt von Selbst-Ermächtigung und Selbst-Mündigkeit ist den weinerlichen, nörglerischen Backchat „Wieso muss ich das machen“ einfach zu entlassen und von meinem Wesen zu löschen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben der Backchat „Wieso muss ich das machen“ ist wer ich bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich durch den Backchat „Wieso muss ich dass machen“ von mir selbst als tätige Lebenskraft zu trennen.

Wenn und sobald ich in das physische Reaktions- und Verhaltensmuster von „Wieso muss ich dass machen“ gehe, wo ich z.b. grübelnd, manipulative Gesichtsausdrücke mache und seufze und beleidigt oder erzürnt weg-trotte – atme ich und stoppe mich – ich steige aus diesem Charakter aus, gebe mir einen Ruck, richte mich auf und shifte meinen Fokus darauf was ich praktisch zu tun habe und wie ich dies am Besten machen kann. Ich tue dies und atme.


Kümmer dich um deinen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, dass der Backchat „Kümmer dich um deinen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ in mir aufkommt und existiert.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich durch den Backchat „Kümmer dich um deinen eigen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ von mir selbst als Leben, dem Moment und einer anderen Person als mir selbst zu trennen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit dem Backchat „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ zu reagieren, wenn ich was mir ein anderer sagt/zeigt nicht sehe oder hören will – worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich so von potentiellen Möglichkeiten zur Selbst-Veränderung, Selbst-Erweiterung und ganz generell von Feedback meiner Welt/Realität trenne.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in dem Backchat „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ praktisch meinen „Scheiß“ verteidigen und behalten will – also Dinge die ich nicht anschauen und verändern will oder glaube nicht verändern zu können, was eine absichtliche Akzeptanz und Erlaubnis ist.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Backchat oder den gesprochenen Satz „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß/dreck – Das geht dich einen Scheißdreck an“ als Abwehr und Schutzmechanismus in meinem Bewusstsein zu benutzen um mich gegen Dinge/Worte etc. abzuschirmen die mir andere sagen/zeigen um so bleiben zu können wer/was ich bin und mich nicht ändern zu müssen, denn wenn ich einfach schnell die Aufmerksamkeit auf „den anderen“ lenke und darauf dass „er/sie ja auch Scheiß hat um den er/sie sich kümmern muss“ kann ich mich von meinem eigenen Scheiß ablenken und muss mich angeblich nicht darum kümmern.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst zu sabotieren und mir Potentiale für Selbst-Ehrlichkeit und Selbst-Veränderung vorzuenthalten, indem ich sofort mit dem Backchat „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ reagiere, wenn mir ein anderer etwas zeigt/sagt das ich nicht hören/sehen will – dass mir aber helfen/mich unterstützen könnte.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in Erinnerungen zu existieren in denen ich zu Eltern, Partnern, Freunden in Wut/Zorn/Ärger gesagt habe „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ zum Teil einfach um ihnen zu zeigen „dass sie mir nichts zu sagen haben“ und das „ich mir von ihnen Sicher nichts sagen lasse“ - darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, die die mir nahe gestanden haben/nahe stehen mit meiner Verachtung und Ärger zu verletzen, zum Teil mit voller Absicht um ihnen weh zu tun.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit den Backchats von „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ eine Erfahrung von Überlegenheit und Macht zu verbinden.

Ich entlasse den Backchat „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ von meinem Wesen.

Ich sehe dass ich nicht mit Backchat reagieren muss wenn etwas einen anderen wirklich nichts angeht – daher verrät der Backchat dass es MICH etwas angeht.

Wenn und sobald ich sehe dass ich mich in einem Moment durch den BC „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an“ von mir selbst und/oder einer anderen Person als Leben trenne – nehme ich einen Atemzug und erinnere in und als diesem Atemzug die fundamentale Einheit und Gleichheit allen Lebens, wie sie im Physischen als Atem existiert – hier in jedem Moment.

Wenn und sobald ich mit dem Backchat „Kümmere dich um deinen eigenen Scheiß“ reagiere, wenn und sobald ein anderer mir etwas zeigt/sagt was ich nicht hören oder sehen will – atme ich und stoppe mich – ich erlaube mir selbst bedingungslos zu hören/sehen was mir gezeigt/gesagt wird und entscheide dann wie ich mich in Common Sense und Übereinstimmung damit was für alle am Besten ist ausrichten und leben werde – ich atme und mache dies dann auch.

Ich verpflichte mich selbst dazu wenn und sobald ich meinen „Scheiß“ = Dinge in mir für die ich keine Verantwortung übernehmen will, mit dem Backchat „Kümmer dich um deinen Scheiß – Geht dich einen Scheißdreck an“ verteidige oder rechtfertige – atme ich und stoppe mich – anstatt meinen Scheiß zu verteidigen und mich von mir/anderen als mir zu trennen, umarme und nutze ich die Möglichkeit um meinen Scheiß einzusehen und praktisch tätige Verantwortung dafür zu übernehmen.