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Dienstag, 19. August 2014

Gips Teil 8 - Gott wirds richten - Tag 553



Aus einem meiner letzten Blogs:
 
------Es tauchen auch andere Erinnerungen auf an eine Y die für längere Zeit/Monate in einem Gipsbett/Korsett liegen musste oder Z der für Monate im Koma war. Außerdem habe ich eine Erinnerung daran wie mir ein Freund sagt das sein Gips, bzw. sein Arm im Gips so furchtbar juckt, besonders bei der Hitze, und er sich mit allem möglichen zu kratzen versucht - ich stelle mir vor wie schlimm es ist den ganzen Sommer einen juckenden Gips tragen zu müssen.-----


Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt hab ein und als eine Erinnerung von mir in meinem Bewusstsein zu existieren, dass y für längere Zeit in einem Gipsbett hat liegen müssen und ich sie während der ganzen Zeit nicht besucht habe, sondern diese Zeit/Realität buchstäblich ausgeblendet habe,ohne zu sehen dass ich dies aus Angst machte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir erlaubt habe y in dieser Erinnerung nicht sehen zu wollen, mit der Gedanklichen Rechtfertigung, dass ich nicht weiß was ich dann sagen solle und/oder dass ich nicht gut bin mit „solchen Sachen“, wenn was sich in Wirklichkeit dahinter versteckt ein tiefsitzender Ärger über die „Ungerechtigkeit“ als die ich Krankheit/Behinderung/Einschränkung offensichtlich schon als Kind wahrgenommen habe und meine „Machtlosigkeit und Unfähigkeit“ etwas dagegen zu tun.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe automatisch mit Ärger/Vorwürfen/Beschuldigungen zu reagieren wenn ich mit Kranken/Krankheit/Behinderung/Tod begegne, worin ich mir vorgebe dass ich es akzeptiert und erlaubt habe diesen Ärger/Vorwürfe gegen einen „Gott“und „Himmel2 zu richten der nicht wirklich existiert, oder irgendeine höhere Macht oder das Leben selbst anzuklagen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich darin selbst entmachte und genau zu dem „Gott der sich nicht um uns kümmert“ mache, den ich anklage.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „Gott“ zu erfinden um mich scheinbar von meiner Verantwortung für mich selbst, meine Mitmenschen und alles Leben hier zu trennen.



Ich spreche mich hiermit von jeglicher Form von Verantwortungsabgabe an „Gott“ oder Interpretationen von einer höheren Macht/Kraft/eines Wesens/Ordnung das/die irgendwie höher oder mehr ist als ich, in Trennung von mir Selbst frei.



Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu glauben, das alles ohnehin einer höheren Ordnung folgt und alles seinen Sinn hat und „in Gottes Hand“ ist, und deshalb muss ich mich nicht darum kümmern und es ist nicht so Schlimm und ohnehin Gleichgültig, ob ich andere besuche/mich um sie kümmere wenn sie Krank sind.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich die Gottesausrede in Form eines fatalistischen Bewusstseinszustandes von Apathie und Gleichgültigkeit benutzt habe um keine Verantwortung für mich selbst/andere/das leben übernehmen zu müssen, um zu rechtfertigen wieso ich nicht gebe wie ich empfangen will und um mich nicht dem Ärger und emotionalen Aufruhr stellen zu müssen, der mit Punkten wie Krankheit, Tod, Leiden, Krieg, Einschränkung in mir als Kind aufkam, dem Gefühl der Ungerechtigkeit weil ich nicht verstehen konnte wieso diese Dinge existieren und wieso „Gott“ sie zulässt.



Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und akzeptiert zu haben mich so lange selbst zu betrügen, indem ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, das der Mensch individuell und als Gemeinschaft alles geschaffen hat und für alles Verantwortlich ist was wir heute hier vorfinden – dass ich wie jeder andere absolut für alles verantwortlich bin was existiert, denn durch meine Akzeptanz und Erlaubnis kreiere ich es.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe in und als Erinnerung zu existieren, dass z für einige Monate im Koma war und wir ihn einige Male besucht haben und alles was wir tun konnten war warten und hoffen dass er wieder aufwacht und dass er im Krankenhaus gut versorgt und richtig behandelt wird und uns Sorgen, dass er nicht mehr aufwachen würde oder falsch behandelt werden könnte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich diese Besuch als langweilig und sinnlos definiert habe, da er uns ohnehin nicht hören konnte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe, die Erzählung und Schilderung meines Freundes, dass sein Gips ihn furchtbar nervt und bei der Hitze so juckt in mein Bewusstsein aufgenommen und mir eingeprägt zu haben, ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Erinnerung meinem Bewusstsein als Arbeitsanweisung oder Grundlage dienen würde, wenn und sobald ich selbst in die Lage komme eine Gips tragen zu müssen.


Ich vergebe mit selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir in dem Moment als mein Freund mir dies erzählte, vorzustellen wie es wäre einen Gips zu haben der furchtbar juckt, der zu stinken und gammeln anfängt weil ich so schwitze und es so heiß ist und dann mit Angst, Irritation und Ekel/Abscheu zu reagieren und in meinem Körper zu „Schaudern“.

 
Darin vergebe ich mir selbst, das ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken „ich will niemals so einen Gips haben“ und dafür, dass ich mir erlaubt habe die Vorstellung und Energie von Angst, Ekel, Irritation mit diesem Gedanken und der Erinnerung/dem Bild „Gips“ in meinem Bewusstsein zu verbinden.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe dass diese Erinnerung noch immer beherrscht und meine Erfahrung in der Gegenwart beeinflusst.


Ich bestimme mich selbst dazu die Erinnerung an den juckenden Gips meines Freundes bedingungslos von mir zu entlassen, da ich nun sehe das sie mir nicht dienlich ist, sondern im Gegenteil zu mehr Konsequenzen beitragt.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass die Gedanken/internen Konversationen und wie „ der Gips juckt – was wenn es juckt – ich kann mich nicht kratzen – ich werd noch wahnsinnig mit dem Teil – ich reiß es runter verdammt....“ ihren Ursprung (zumindest Großtenteils) in der Erinnerung haben und zu einer Irritation/Jucken dass ich erfahren habe beigetragen – auch zu sehen darin, dass seit ich den Punkt vor einigen Tagen ausgeschrieben habe, so gut wie kein Jucken mehr vorhanden ist.

Montag, 18. August 2014

Gips Teil 7 - Selbst-Korrekturen -Tag 552




Wenn und sobald die Erinnerung in mir aufkommt in der ich mich in unserer Einfahrt stehend meinen Nachbarn beim Fußball spielen mit dem Gestell sehe – atme ich und stoppe mich – ich lösche die Erinnerung und entlasse die Energie im Ausatmen zurück in die Erde.



Ich bestimme mich selbst dazu die lebendige Substanz mit der und als die ich diese Erinnerung in meinem Bewusstsein gespeist habe zu mir selbst zurück zu bringen und meinem Körper zurückzugeben.



Wenn und sobald die Energien von Angst, Sorge oder Mitleid in Verbindung mit der Energie in mir aufkommt - Atme ich und stoppe mich – ich trenne/entkopple die Energien von der Erinnerung und lösche/entlade sie im Ausatmen.



Ich verpflichte mich selbst dazu mich selbst zu stoppen und aus dem Charakter wenn und sobald ich sehe dass ich an dem Charakter von falschem Mitleid und übertriebener Sorge teilnehme, da ich nun sehe dass ein solcher auf Angst fusst und dass ist nicht was ich in mir als mich akzeptieren werde.



Ich verpflichte mich selbst dazu, wenn und sobald ich in Sorge/Besorgnis/Angst oder Urteile im Bezug auf Menschen gehe die mir nahe stehen oder die ich lieb gewonnen habe – einen Atemzug zu nehmen und mich selbst zu stoppen – Ich bestimme mich dazu einen guten Blick auf mich selbst zu werfen und in absoluter, schonungsloser Selbst-Ehrlichkeit zu prüfen ob/wo ich mit diesem Reaktionen/Verhalten etwas überdecken, kompensieren oder projizieren will.



Ich entlasse die Angst vor Kranken/Krankheit/Behinderten/Einschränkungen bedingungslos von meinem Bewusstsein/Körper und Wesen, da ich nun sehe dass ich durch die Akzeptanz solcher Ängste in urteilendes, unmenschliches Selbst als mich erschaffe, das zu einer unmenschlichen Gesellschaft beiträgt.



Ich bestimme mich selbst dazu zu zeigen, dass niemand gerne verurteilt oder mit Angst behandelt wird nur weil er Krank/eingeschränkt/behindert ist – das ist nicht wie ich von anderen behandelt werden möchte und darum werde ich mir nicht länger erlauben andere so zu behandeln.



Ich bestimme mich dazu zu zeigen, dass eine Grundursache für die Ängste vor Krankheit/Behinderung/Einschränkungen das System ist das wir derzeit auf der Erde akzeptieren und durch unsere Teilnahme unterstützen, da es kein System ist welches das Leben selbst schätzt das in jedem Wesen gleich ist, sondern nur die die dazu beitragen Profite zu machen.



Ich bestimme mich dazu zu zeigen, dass das Heim der Angst die Familie ist und das die Ängste die Kindern in der Familie eingepflanzt werden dazu führen, dass aus ihnen ignorante, verängstigte Erwachsene werden, die sich nicht um alles Leben gleichermaßen kümmern.



Ich bestimme mich dazu, die Angst vor Krankheit/Behinderung/Gebrechen/Einschränkung bedingungslos von meinem Wesen/Bewusstsein und Körper zu entlassen und immer zu stoppen und zu atmen wenn und sobald ich die Angst in mir sehe – da ich nun sehe, erkenne und verstehe, dass mich diese Angst nicht nur keineswegs vor solchen Erscheinungen schützt, sondern dass ich fü mich und alles Leben schwerwiegende Konsequenzen schaffe.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es nicht nur vollkommen zwecklos ist VOR Dingen in einem Selbst oder dieser Welt Angst zu haben und mit dieser Angst als Rechtfertigung zu verweigern/aufzuschieben/vermeiden diesen Dingen zu begegnen sondern auch verantwortungslos, fahrlässig und eine akzeptierte Selbst-Entmachtung den ich habe die Werkzeuge hier um mit denen ich mir Selbst helfen kann: Schreiben und Selbstvergebung.



Wenn und sobald ich sehe, dass ich Angst/Paranoia vor Krankheit/Kranken, Behinderten/Behinderung, geistig oder mentaler Einschränkung oder irgend ein Ableger dieser Energie in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich ich sehe, erkenne ind verstehe nun dass ich diese Angst/Sorgen/BESCHWERDEN praktisch ererbt habe und das der Punkt zu einer wahren Paranoia in mir geworden ist, die ich die längste Zeit meines Lebens habe zu de-flektieren, ignorieren unterdrücken oder durch Urteile von mir fern-zu-halten versucht, was in Wirklichkeit einen Haufen an Energie braucht die von/aus der Substanz meines lebendigen Körpers generiert werden muss, was ihn nur noch mehr schwächt und unter Druck setzt und weitere Konsequenzen verursacht. Daher bestimme ich mich selbst dazu meine Reaktionen auf Krankheit/Schwäche/Behinderung in mir/andern nicht mehr länger zu ignorieren, unterdrücke oder von mir zu weisen, sondern sie stattdessen als Mich selbst willkommen zu heißen, für einen Moment damit eins und gleich ich zu stehen und einzusehen woher genau sie kommen und wie sie entstanden sind – ich bestimme mich selbst dazu die Reaktionsmomente auf Krankheit/Schwäche/Behinderung zu Flag-Pointen und es zu einem Punkt meiner Selbstarbeit zu machen diese Reaktionen/Erinnerungen auszuschreiben/vergeben wenn sie aufkommen.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass keine Menge von Angst oder Energie verhindern kann, dass ich krank werde, alt oder sterbe – was ich tun kann um mich meinen Körper gesund zu halten und Krankheiten vorzubeugen solange ich hier bin, ist es mich selbst/meinen Körper kennen zu lernen und eine Beziehung von Unterstützung aufzubauen – meinem Körper genauso geben wie er mir gibt: Leben.



Hier kann ich mir die Dimensionen Ernährung, Bewegung und natürlich die Beziehungen von Bewusstsein anschauen, mit denen ich meinen Körper täglich/regelmäßig belaste/plage.

Donnerstag, 14. August 2014

Gips Teil 4 - Tag 549

Ausschnitt aus einem meiner letzten Blogs:

-----Ich hatte definitiv die aufgeschürften, blutigen Knie und Ellenbogen, oder auch mal die ein oder andere Gehirnerschütterung aber ich habe mir bis ins junge Erwachsenenalter nie etwas gebrochen und ich sehe dass ich darauf stolz war, mich deshalb für etwas Besonderes hielt und auf einem Level einen Glauben oder Erfahrung hatte ich sei unverwundbar/unverwüstlich/mir könne so etwas = gebrochene Knochen/schlimme Unfälle nicht passieren.-----



Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und akzeptiert habe mich selbst und andere auf der Basis von Erinnerungen und Selbst-Definitionen, „ich sei generell gut beinand und meistens Gesund“ zu verurteilen wenn/sobald ich sehe/fühle das Ich/andere krank, schwach oder gebrechlich sind.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass aus diesen Reaktionen auf und Urteilen über Krankheit, Schwäche und Gebrechen die absolute Angst vor eben solcher Krankheit, Schwäche und Gebrechen – die letztlich Angst vor dem Tod ist - spricht und dass ich als Ego/Bewusstsein nur an den Erinnerungen/Selbst-Definitionen festhalte, dass ich als Kind/Jugendlicher meist körperlich Gesund war und mich „unverwundbar/unverwüstlich“ fühlte um mich nicht meiner Angst stellen zu müssen durch meinen Lebenswandel und verantwortungslosen Selbstmissbrauch bereits beträchtliche negative Folgen für mich geschaffen zu haben, die ich unter Umständen nicht mehr ändern kann, sowie der Realität des Todes.







Ich vergebe mir selbst, dass ich mich selbst betrogen habe indem ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an Erinnerungen festzuhalten in denen ich mich als „immer gesund/körperlich unverwundbar“ sehe um dieses Gefühl der Überlegenheit in der Gegenwart generieren zu können – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass davon nur mein Ego/Bewusstsein profitiert, ich mich selbst von der physischen Realität, dem tatsächlichen Zustandes und der tatsächlichen Verletzlichkeit meines eigenen Körpers und des menschlichen Körpers allgemein trenne.



Ich bestimme mich selbst dazu, wenn und sobald ich sehe, dass ich mich selbst oder andere für Krankheit/Schwäche/Gebrechen meinem Bewusstsein attackiere/verurteile oder in/mit emotionalen Reaktionen angreife – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass hier die angehäufte Angst aus mir spricht und dass ich in/als Angst so reagiere – Ich sehe dass Angst nicht dem entspricht wer ich als Leben bin und daher stoppe ich mich in Selbstehrlichkeit – Ich lebe die Worte Respekt, Rücksicht und Achtsamkeit, sehe wie ich mich/die andere Person in der Situation/dem Moment am besten als mich selbst unterstützen kann und tue dies dann auch.



Ich bestimme mich selbst dazu, die Erinnerungen und Selbst-Definitionen „ich sei meist/immer gesund, körperlich fit und unverwundbar/unverwüstlich“ bedingungslos von meinem Bewusstsein/Körper und Wesen zu entlassen, da ich nun sehe dass ich sie wie einen Zerrspiegel vor mir selbst hertrage, dem ich in mir selbst, in meinen Gedanken und meinem Backchat ohnehin nicht mehr glaube und etwas völlig anderes über mich sage. Ich erkenne das es keinen Wert hat mich selbst zu täuschen, daher höre ich auf damit und unterstütze mich indem ich anfange wirklich auf meinen Körper zu hören, auf meinen Körper zu achten und herauszufinden was ihn wirklich unterstützt.


Mittwoch, 13. August 2014

Was die Reaktionen auf meinen Unfall enthüllen - Gips Teil 3 - Tag 548



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben meinen Job zu verlieren wenn/weil ich länger krank bin/mir den Arm gebrochen habe und dafür an dieser Angst festzuhalten und sie für gerechtfertigt zu halten ohne sie zu hinterfragen.



Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Angst den Job zu verlieren mit dem gebrochenen Arm/Krankheit in Verbindung zu bringen, ohne zu sehen erkennen und zu verstehen das die Angst bereits vor dem Unfall/Armbruch in mir war/existiert hat und das ich diese Angst bereits seit meiner Kindheit in meinem Unter-/Unbewussten mir herumtrage und anhäufe – der Unfall/Bruch war nur in Trigger- und Eskalationspunkt der mir die Angst präsent machte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dass die Angst den Job zu verlieren/keinen Job zu haben, so sehr zu Mir wird, mein Leben, meine Erfahrungen und Entscheidungen beherrscht, dass ich tatsächlich geglaubt habe dass sie ein integraler Teil von mir Selbst ist – anstatt zu erkennen und mich zu erinnern dass sie etwas eingepflanztes ist dass von Erinnerungen abhängig ist.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die Angst meinen Job zu verlieren/keinen Job zu haben auf Erinnerungen aus meiner Kindheit/Jugend basiert die im Zusammenhang mit meinem Vater und/oder männlichen Vorbildern in meiner Welt und Realität stehen – daher bestimme ich mich dazu diese Angst von meinem Wesen/Bewusstsein/Körper zu entlassen wann immer ich sehe das sie in mir aufkommt und/oder ich daran teilnehme.



Ich bestimme mich dazu die betreffende/n ursächliche/n Erinnerung/en auszuschreiben, in Selbst-Vergebung von mir zu entlassen und mich in meinem Leben zu korrigieren.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe eine emotionale Besessenheit aus der Tatsache zu machen, dass ich einen Gips tragen muss.



Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir Ungeduld, Ärger und Frustration zu reagieren als ich dachte das mein Arm gebrochen ist und mir der Arzt 10 Tage ´später sagte dass ich für weitere 3 Wochen einen Gips tragen muss.



Darin vergebe ich mir selbst einen Schuldigen zu suchen oder mich selbst zu beschuldigen und dafür dass ich meinen Frust als akkumulierte Angst in Form von emotionalen/körperlichen Reaktionen und Gedanken an mir Selbst/Anderen ausgelassen habe – ohne darin überhaupt noch zu sehen, dass ich es in Wirklichkeit mit akkumulierter Angst zu tun habe.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe mich selbst in/mit harschen Selbsturteilen zu attackieren und „hart/unerbittlich mit mir selbst zu sein“ wenn etwas nicht so läuft „wie geplant“ oder ich manifestierten Konsequenzen in mir/meinem Leben begegne, weil (was ich mit der Begründung rechtfertige dass) ich sehe/weiß das ich diese Konsequenzen/Erfahrungen selbst erschaffe/kreiere – anstatt mich darin zu unterstützen im Detail zu verstehen wie ich diese Konsequenzen/Erfahrungen kreiere und wie es kommt dass ich daran festhalte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Konsequenzen und Erfahrungen aus etwas in Mir hervorgehen – meinem Bewusstsein – und darin erkenne ich, dass ich mich indem ich mich dafür durch Verurteilungen/Attacken gegen mich selbst strafe – in automatisierten Zyklen der Selbst-Erniedrigung und Selbst-Limitation gefangen halte die auf toten Erinnerungen basieren durch die ich mich am Leben hindere.
 
Im nächsten Teil geht es mit Selbstvergebung weiter...
 




Dienstag, 12. August 2014

Erinnerungen als Quelle für Emotionen/Reaktionen - Gips Teil 2 - Tag 547



Als ich etwa 10 Jahre alt war, hatten wir Nachbarn mit mehreren Kindern und ein Junge der etwas jünger war als ich, hatte eine Knochenkrankheit oder Fehlstellung der Beine und musste für einige Zeit/Monate ein „Gestell“ tragen, das an seinen Beinen und Rumpf festgemacht war und die Knie/Beine durch eine Stange auf Abstand hielt. Ich fand das „komisch“ und er tat mir „leid“ - ich sehe ein Bild/eine Szene in der ich abseits aus unserer Einfahrt beobachte wie er rennt/läuft/Fußball spielt und dabei eingeschränkt ist und „Behindert“ wird. Ich habe ein Bild von „seinen Beinen und dem Gestell, wie sie sich bewegen und wie das Gestell klappert“ und es „schmerzt und schaudert mich“ das zu sehen. Ich denke, dass „er mir Leid tut“, dass ich nie so lange krank/eingeschränkt/sein will und dass es mir „Gott sei Dank“ gut geht. Irgendetwas stimmt mit ihm nicht (mehr). Ich höre die Stimme meiner Mutter in einem besorgten Ton sagen das X schon arm ist und es ihm hoffentlich bald besser geht.



Es tauchen auch andere Erinnerungen auf an eine Y die für längere Zeit/Monate in einem Gipsbett/Korsett liegen musste oder Z der für Monate im Koma war. Außerdem habe ich eine Erinnerung daran wie mir ein Freund sagt das sein Gips, bzw. sein Arm im Gips so furchtbar juckt, besonders bei der Hitze, und er sich mit allem möglichen zu kratzen versucht - ich stelle mir vor wie schlimm es ist den ganzen Sommer einen juckenden Gips tragen zu müssen.



Im nächsten Teil mache ich mit der Selbst-Vergebung weiter...

Montag, 11. August 2014

Reaktionen auf Gips/gebrochenen Arm - Tag 546






Ich habe hier einen ziemlichen Widerstand – ok ich muss ihn auch nicht größer machen als er ist – dagegen „überhaupt wieder“ mit meinen Reise ins Leben Bl0gs anzufangen oder weiter zu machen, so als würde ich es ohnehin wieder aufgeben oder etwas nicht schaffen. Der Punkt/die Wahrnehmung „gefallen zu sein“ -lol – es ist interessant wie sich ein Punkt durch alle Lebensbereiche zieh,t denn ich habe in letzter Zeit definitiv meine Verantwortlichkeit mir selbst als Leben gegenüber vernachlässigt, ignoriert und verdrängt und mich/mein Bewusstsein stattdessen mit meinen eigenen Wünschen/Träumen beschäftigt und mich mit Gedanken/Backchat unterhalten. Tatsächlich existiert der Fall/das Fallen aber nur für einen Charakter in meinem Bewusstsein für den ich mich gehalten habe – dies ist nicht falsch zu verstehen – die Konsequenzen davon was ich in mir zugelassen und akzeptiert, was getan/nicht getan habe = sind physisch real.
  

Der eigentliche Punkt dieses Blogs sind meine Reaktionen darauf, dass ich für einige Wochen einen Gips tragen muss. Ich habe mir vor etwa 14 Tagen meine linkes Radialköpfchen am Ellenbogen angebrochen und eingestaucht. Bei meinem ersten Besuch Unfallambulanz wurde mir eine Schiene angelegt , die ich für Zehn Tage tragen sollte.



Während ich das schreibe kommen immer noch stärkere Reaktionen von Angst/Paranoia, Wut, Ungeduld in mir auf und ich kam sehen dass ich kein besonders „angenehmer“ Patient war/bin. Ich möchte den Arzt/die Ärzte am liebsten einfach beschuldigen, sie „anklagen“ wie sie mit den Patienten umgehen, wie man als Mensch behandelt wird, das ich/man so lange warten muss und so weiter. All die Dinge die ich an unserem Gesundheitssystem verurteilt habe, die Dinge die mir nicht gefallen kommen in mir auf, zusammen mit teils undefinierten Ängsten die ich zum Beispiel aus Medien aufgelesen habe. Ärztefehler, Superbugs was weiß ich....Die Grundenergie darin scheint meine eigene Unsicherheit und Zweifel zu sein, die Angst das mein Arm gebrochen ist. Und hier sehe ich nun definitiv den ersten Punkt den ich nächstes Mal anders machen würde, beziehungsweise zur Vermeidung unnötiger Schmerzen, Angst und möglicher körperlicher Konsequenzen/Folgeschäden empfehlen würde anders zu machen: Sofort, am selben Tag zum Arzt/Ambulanz zu gehen, wenn auch nur der Verdacht besteht das etwas gebrochen ist oder ernste Verletzungen bestehen – Es macht keinen Sinn zu warten.



Mein Ausgangspunkt dafür über Nacht zu warten, ob die Schmerzen wegehen würden war klar eine Angst – und es ist interessant denn je genauer ich mir den Punkt/die Entscheidung anschaue, desto weniger macht die Angst „das der Arm gebrochen sei“ Sinn denn entweder ist er oder ist er nicht gebrochen und dann „müsste“ ich ohnehin die entsprechenden Maßnahmen bzw. Regel einhalten. Es scheint tatsächlich mehr die Angst/Paranoia vor der scheinbaren Autorität der Ärzte/dem System und dem „Kontrollverlust“ zu sein, und darin sehe ich das dies nicht mal mit den Ärzten/Krankenhaus „persönlich“ zu tun hat, sondern damit das „ich verdammt noch mal nicht weiß was los ist – wie es weiter geht“ beziehungsweise würde ich „die Kontrolle“ verlieren darüber wie ich mir – in Angst und Selbstinteresse – vorgestellt habe das die Situation laufen muss: Ich darf nicht krank sein, es darf nicht gebrochen sein, nicht jetzt...



Mittlerweile sind einige Tage vergangen und ich bin zu der Einsicht gekommen das ein Großteil meiner Reaktionen unnötiges Ego sind/waren, ausgehend von unterdrücken/unbewussten Ängsten im Speziellen im Bezug auf meinen Job (den Job zu verlieren/mich unbeliebt zu machen wenn ich so lange krank bin) die ich auf (noch un)bestimmte Erinnerung väterlicherseits zurückführe.



Eine andere Erinnerung die mit den Reaktionen auf den Gips aufgekommen ist möchte ich hier heute untersuchen und entlassen. Ich fühle mich durch den Gips und den Bruch/das ganze Playout von Unfall und Zuhause bleiben eingeschränkt, limitiert und „gegen meinen Willen gezwungen“ ihn zu tragen. Tatsächlich treffen diese Dinge ja auch zu, ich kann viele Dinge nicht so einfach machen wie ich es gewohnt bin, kann nur mit einer Hand schreiben – das Problem entsteht aber erst wenn ich aus dieser körperlichen Einschränkung und unangenehmen Situation eine emotionale Besessenheit mache. Meine emotionalen Reaktionen waren/sind insbesondere: Irritation, Ungeduld, Ärger/Frust, Selbstmitleid, Trauer und „Aufgeben“, Aufschub und Faulheit.



Als Kind war ich immer recht gesund und körperlich „gut beinand“, selten das ich ernsthaft krank war, eher habe ich manchmal Krankheit vorgetäuscht oder hinausgezögert um nicht in die Schule zu müssen. Manchmal habe ich das Fieberthermometer manipuliert um die 37 °C zu erreichen und zu Hause bleiben zu können.



Ich hatte definitiv die aufgeschürften, blutigen Knie und Ellenbogen, oder auch mal die ein oder andere Gehirnerschütterung aber ich habe mir bis ins junge Erwachsenenalter nie etwas gebrochen und ich sehe dass ich darauf stolz war, mich deshalb für etwas Besonderes hielt und auf einem Level einen Glauben oder Erfahrung hatte ich sei unverwundbar/unverwüstlich/mir könne so etwas = gebrochene Knochen/schlimme Unfälle nicht passieren.



Im nächsten Teil werde ich diesen Punkt weiter ausführen...