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Dienstag, 6. Februar 2018

Unsicherheiten - Körper Teil 2


Heute habe ich im Wesentlichen drei Momente ausgemacht, in denen ich unsichere Gedanken im Bezug auf meinen Körper in mir hatte. In diesen Momenten akkumuliere ich auch die Unsicherheit in mir. Zwei Punkte sind gewohnheitsmäßige Muster, die in meiner physischen Realität/Umwelt festgemacht sind – und ein Punkt ist etwas, dessen ich mir selbst erst heute gewahr wurde.

Situation 1: Ich betrachte mich selbst im Spiegel und beurteile meinen Körper.

Situation 2: Ich gehe den Gang in der Arbeit hinunter und beurteile mein Spiegelbild/backchatte.

Situation 3: Reaktion auf die körperliche Größe eines anderen Mannes.


Ich werde diese drei Situationen zuerst im Schreiben durchgehen und detailliert erforschen, dann mir Lösungen geben wie ich mich darin verändern werde.

Situation 1: Beinahe täglich - eigentlich täglich mehrmals -gehe/stehe ich vor meinem Spiegel und betrachte meinen Körper/Oberkörper, dabei habe ich Gedanken/Backchats. Wenn ich es mir anschaue, ist es schon fast eine „Sucht“ oder ein Suchtverhalten. Ich mache es „total automatisch“ - ich habe sogar Gedanken darüber, dass ich nicht dauernd in den Spiegel schauen will oder sollte, doch ich „muss“/mache es automatisch. Wenn ich mir vorstelle „nicht in den Spiegel zu gucken“ erfahre ich eine Angst, wie eine Leere, fast so als würde ich „nicht existieren“ - ich will mich „versichern“, oder so als würde mir das Verhalten „Sicherheit geben“.

Ich stehe auf, gehe den Gang zu meinem Zimmer und dann hinein. Der erste Weg führt „automatisch“, vor den Spiegel. Ich stehe vor dem Spiegel und „drehe mich“, betrachte mich und denke „ob ich was abgenommen habe“, „wie mein Bauch aussieht“ „ob meine Haltung ok ist“ und dass es „eigentlich schon ok“ ist – aber auch „das es nicht ideal ist, dass ich das Fett einfach nicht los werde“, „ich bin einfach alt/keine 20 mehr – das ist einfach meine Figur“ - und wenn ich in diese Energie gehe, ist es wirklich eine Addiction, ein Zwangsverhalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein automatisiertes Verhalten auszuleben, indem ich vor dem Spiegel stehe und mich im Spiegel anschaue, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dabei Gedanken der Unsicherheit zu denken und zu back-chatten, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Gedanken weiter die Unsicherheit in mir füttern und zu der Unsicherheit beitragen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einem Sucht- und Zwangsverhalten teilzunehmen ohne mir bewusst/gewahr zu machen, was dieses Verhalten in mir „bedient“ oder was es mir eigentlich „gibt“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich mich durch das Anschauen im Spiegel sozusagen „selbst versichern“ und „bestätigen“ will, dass ich „ok/gut/akzeptabel“ aussehe und daher „bin“ – darin vergebe ich selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in dem Moment in dem ich vor dem Spiegel stehe und meinen Oberkörper im Spiegel betrachte eigentlich schaue ob ich „abgenommen“ habe und ob mein Bauch sich verändert hat – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich durch dieses Verhalten die Unsicherheit im Bezug auf meine Figur nicht kleiner mache sondern tatsächlich füttere und schüre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Verhalten in den Spiegel zu gucken eine Erfahrung von „Sicherheit“ und „Kontrolle“ zu beziehen, wobei ich mir in bizarrer Weise einrede, dass ich „ok“ bin – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Erfahrung aus meinen Unsicherheiten gespeist wird.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass hier meine erste und die direkteste Korrektur ist, für eine bestimmte Zeit zumindest, nicht mehr automatisch morgens in den Spiegel zu schauen oder mich im Spiegel zu beurteilen, sondern wenn dieser Drang oder das Verhalten in mir aufkommt das Wort „Selbst-Vertrauen“ und „Selbst-Sicherheit“ zu leben, ich werde mir meines Körpers DIREKT und unmittelbar gewahr und baue keine BEZIHUNG von Trennung mit meinem Körper durch das Bewusstsein/Gedanken/Backchats auf, sondern fühle meinen Körper und spüre die Lebendigkeit darin – ich spüre meinen Atem, ich lebe Selbst-Vertrauen und bewege mich.

Ich bestimme mich dazu 3 Wochen nicht morgens in den Spiegel zu gucken, sondern stattdessen direkt mit meinem Körper Kontakt aufzunehmen, bewusst zu atmen und zu beobachten und mir zu vergeben wenn Gedanken/Erfahrungen im Bezug darauf in mir aufkommen.

Ich bestimme mich dazu den Zwang und die Zwangshandlung in den Spiegel zu schauen und mich/meinen Körper zu beurteilen, gehen zu lassen und zu stoppen, indem ich die Teilnahme daran stoppe sobald ich die Muster in mir aufkommen sehe.



Situation 2: Ich gehe aus unserem Laborbüro, den Gang hinunter. An der Wand auf die ich zugehe hängt ein Spiegel, bereits bei meinem ersten Gang am Morgen zum Kaffeholen :-) sehe ich, wie ich mich, mein Aussehen, meine Haltung/Figur und meinen Gang im Spiegel beurteile – ich denke „Wie sehe ich aus“ „Ich gehe künstlich, wie steif, ungelenkt“, „Meine Haltung ist fake“ „Du gehst unbeholfen“...Wenn ich mich im Spiegel sehe, fühlt es sich einfach „minderwertig“ an, genauer sehe ich dass ich versuche im Spiegel „selbstbewusst“, „selbstsicher“ „autoritiv“ zu wirken oder zu gehen und dann ver/beurteile ich mich dafür, dass mein Gang/Auftreten angeblich nicht so ist wie es sein oder aussehen sollte, selbstbewusst, selbstsicher und autoritär zu gehen/sein – eigentlich ist das Wort nicht „autoritär“ sondern „Überlegen“ - ich will „überlegen“ wirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich, mein Aussehen und meine Haltung morgens und über den Tag hinweg zu beurteilen wenn ich mich im Spiegel in der Arbeit sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Verhalten von „in den Spiegel zu gucken“ und mich zu beurteilen um mich „meiner Selbst zu versichern“ eigentlich ein AUSDRUCK und ein Symptom der Energie/Erfahrung von UNSICHERHEIT in mir ist. Es ist ein Zeichen und Indikator, dass ich eigentlich bereits IN der Erfahrung von Unsicherheit bin und durch das Spiegeln „versuche“ ich mich als Bewusstsein selbst zu versichern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass Unsicherheit eine Konsequenz der Identifikation mit dem Bewusstsein/Bild von mir Selbst in meinem Bewusstsein ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass der Spiegel die Unsicherheiten in mir herausbringt bzw. widerspiegelt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung von Unsicherheit in mir mit meinem Aussehen zu verbinden. 

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das der Gedanke/Backchat „Wie sehe ich aus“ automatisch in mir aufkommt und existiert wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe am Arbeitsplatz generell „unsicher“ zu sein, weil ich denke dass mich ständig alle anderen dort beurteilen und bewerten und weil mein „Überleben“ in dieser Welt davon abhängt wie mich diese Personen sehen und beurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass mich ein „gutes Aussehen“ und „(egoistisch) selbstbewusstes und beherrschtes Auftreten“ vor den „Gefahren“ schützen die in dieser Welt auf mich lauern – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich erstens nicht gegen Gefahren in der Außenwelt schützen will, sondern vor der Unsicherheit in mir und dass zweitens die unsicheren Gedanken über mein Aussehen und Auftreten in Wirklichkeit dazu führen, die Erfahrung von Unsicherheit zu unterdrücken und Sie so beschützen/verteidigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass die Gedanken „Ich gehe künstlich, irgendwie steif und ungelenk“ in mir aufkommen und existieren wenn ich in der Arbeit den Gang hinunter gehe und mich im Spiegel sehe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der „künstliche, verhaltene, ungelenke Gang bereits eine Anpassung an und ein Resultat der Unsicherheit in mir ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat „Du gehst unbeholfen“ automatisch in mir aufkommt, wenn ich mich irgendwo in der Öffentlichkeit in einer spiegelnden Fläche (auf mich zu) gehen sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Innenwahrnehmung zu Außenwahrnehmung (durch andere) wird und so meine Welt und Realität kreiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Gefühl von „Minderwertigkeit“ und „Unsicherheit“ heraus zu versuchen selbst-bewusst, selbst-sicher und autoritär zu wirken – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich damit in ein Polaritäts-System von Energie versklave und nie wirklich SELBST-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein als Leben verkörpern kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in der Arbeit „überlegen“ und „In Kontrolle“ wirken zu wollen um meine eigene Unsicherheit zu überspielen - was ich auch daran sehen kann, wie es mir scheinbar viel leichter fällt anderen etwas zu erklären oder zu zeigen, anstatt das entsprechend für mich selbst zu machen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die „Sofortmaßnahme“ für die Gedanken und Backchats die in mir aufkommen wenn ich mich in der Arbeit im Spiegel sehe, ist diese Gedanken einfach zu stoppen, indem ich mir vergebe, meine Teilnahme daran stoppe und meine Aufmerksamkeit auf meine physische Realität/Umwelt und meinen Körper richte – längerfristig sehe ich, dass es wichtig ist die „Unsicherheit“ in mir mit Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen, in jedem Moment des Atems...beginned damit wie ich morgens aufstehe und wie ich mir erlaube, „dass ich mich fühle“. 

Ich bestimme mich dazu mich mit dem Leben in meinem physischen Körper zu identifizieren und Moment für Moment – Atemzug für Atemzug – dieses Leben als mich real zu machen.

Ich bestimme mich selbst dazu mein Bewusstsein als Diener zu zu nutzen, der mir meine Unsicherheiten zeigt und präsentiert – so dass ich Verantwortung dafür übernehmen kann sie zu ändern.

Ich entkopple die Erfahrung von Unsicherheit in mir von meinem Aussehen/der Erscheinung meines physischen Körpers. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich versucht habe durch die scheinbare „Absicherung“ über das „Aussehen“ und „Auftreten“ - die äußerste Dimension meines Daseins – die tiefer-sitzende Erfahrung von „Unsicherheit“ zu „kontrollieren“ anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dies keine Lösung ist sondern zu einer Unterdrückung und fortgesetzten Anhäufung der Unsicherheit in mir führt. Durch die Änderung eines Symptoms kann man nicht die Krankheit heilen, die Heilung muss von der Wurzel bis zu den Blättern geschehen – von Innen nach Außen – nicht anders herum.

Wenn und sobald Gedanken in mir aufkommen wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich stoppe meine Teilnahme an den Gedanken/Backchats und fokussiere mich auf die physische Realität.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der „unsichere Gang“ beziehungsweise das „ängstliche Verhalten“, dass ich mich in öffentlichen Spiegeln oder auf Fotos haben sehe ein Ausdruck und eine Folge der Unsicherheit in mir ist. 



Situation 3: Ich gehe zur Theke im Fitnessstudio und frage ob jemand ein Handy gefunden hat. Der Junge/Trainer der mit mir spricht, steht vor mir auf und ich merke in mir, wie ich in eine leichte/resonante Unsicherheit gehe. Später sehe ich, dass es eigentlich die Größe und körperliche Erscheinung der Person war auf die ich mit Unsicherheit reagiert habe, es war wie ein „Zurückweichen und Bangen/Zittern“ als er vor mir aufgestanden und näher gekommen ist - „Er ist wirklich ein Riese“ „Er hat echt sehr gute Figur/definierten Körper“.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit einer Erfahrung von Unsicherheit zu reagieren als der Fitnesstrainer, welcher mindestens 10-15 größer als ich zu sein scheint, vor mir aufsteht und sich auf mich zubewegt. 

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, die Körpergröße eines anderen Mannes oder auch einer Frau, wenn sie groß genug ist, eine Angst in mir auslösen lasse, welche zur Wahrnehmung von „Bedrohung“ führt – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese automatische/eingefleischte Reaktion von Unsicherheit/Angst auf die Körpergröße anderer Personen höchstwahrscheinlich aus meiner Kindheit stammt aus den Kindheitserinnerungen an die Schule/Kindergarten wo andere, ältere und größere Kinder von mir als Bedrohung wahrgenommen wurden, weil sie sich als Bedrohung verhielten und zum Beispiel kleinere Kinder tyrannisierten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf die Körpergröße und Kräftigkeit anderer Männer mit Unsicherheit und Angst zu reagieren – wenn sie mir „zu nahe kommen“ - weil ich in der Schule und/der Freizeit als Kind/Teenager entweder von größeren, stärkeren Jungs tyrannisiert oder beim Raufen besiegt wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen zu existieren von einen körperlich größeren Mädchen gegen meinen Willen festgehalten und geküsst worden zu sein.


Darin sehe, erkenne und verstehe ich, dass es soweit keinen rationalen Grund gibt auf die Körpergröße anderer Menschen mit Unsicherheit oder Angst zu reagieren. Ich bin kein Kind mehr und es besteht keine unmittelbare Gefahr, dass mit zufälligen, normalen Menschen in meiner Welt/Realität ein Streit ausbricht oder ich mich gegen einen tätlichen Angriff verteidigen muss – ich sehe, erkenne und verstehe die Ursprünge dieser Unsicherheit/Angst in Bezug auf die Körpergröße anderer in meinen Erinnerungen, meiner Vergangenheit und stoppe sie daher im Hier und Jetzt in dem ich Selbst-Vertrauen und Gegenwart/Präsenz lebe eins und gleich – egal wie groß oder klein, männlich oder weiblich mein Gegenüber ist.  

Sonntag, 28. Januar 2018

Unsicherheiten - Körper I



Nachdem ich in der letzten Zeit gesehen habe, wie eine Erfahrung von Unsicherheit in mir eine Hauptursache dafür ist, dass ich entweder gar keine Beziehungen kreiere/eingehe oder meine existierenden Beziehungen sabotiere und zerstöre – schließe ich mit mir selbst die Vereinbarung mich selbst darin zu unterstützen und mir zu helfen, diese Unsicherheiten und Ängste in mir selbst durchzugehen und zu transformieren beziehungsweise zu stoppen.

Beginnen werde ich mit Unsicherheiten bezüglich meines Körpers. Als ich gestern im Fitnessstudio war, konnte ich im Umkleideraum sehen, wie ich unsicher wurde, als ich den Raum betrat und einige Männer mittleren Alters bereits drinnen waren und sich nackt, beziehungsweise halbnackt herum bewegten. Ich fühlte mich bedrängt, unangenehm und versuchte Augenkontakt zu vermeiden, ich merkte auch wie ich absichtlich die anderen Männer nicht anschaute und mich so verhielt um keinen zu stören. 

Der Punkt ist, sobald ich andere Körper anschaue, kommen/kämen direkt “Urteile/Beurteilungen” in mir auf, entweder “positive” oder “negative” Backchats und Gedanken und damit einher gehen Vergleiche mit meinem Körper/mir selbst. Das bedeutet natürlich, dass ich mich auch ständig selbst beurteile und über meinen Körper urteile und denke und in der Tat mache ich das (noch) jeden morgen vor dem Spiegel...oder in allen möglichen spiegelnden Flächen eben zum Beispiel im Fitnessstudio...ich weiß und sehe, dass mir das Fitnessstudio deshalb eigentlich ein unangenehmer Ort ist, wo ich mich eher “inferior” und “Unsicher” fühle, aber ich habe es “geschafft” mir einzureden, dass ich “eigentlich ok” bin.

In dem Moment in der Umkleide habe ich weiter gesehen, dass diese Unsicherheit in mir (im Bezug auf meinen Körper) der Ausgangspunkt und die Quelle für allerlei üble Gedanken/Backchats und unterbewusste, insgeheime Anfeindungen und Aggressionen gegenüber den anderen Männern im Fitnessstudio ist – angeblich um mich zu schützen oder zu verteidigen, ohne doch zu sehen, dass der wahre Feind in mir sitzt und das die Anfeindungen und Ureile aus mir selbst kommen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Unsicherheit mit meinem Körper und meiner Figur zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsichere Gedanken in Bezug auf meinen Körper in mir zuzulassen und zu akzeptieren.

Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und glauben mein Körper ist etwas zum Anschauen und Aufführen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass der menschliche Körper ein lebender Organismus ist der mir täglich VIEEEEEL mehr ermöglicht als dass, das er eigene Bedürfnisse und Prozesse hat und das der Körper die Plattform/Basis ist die mir die Existenz in dieser Welt ermöglicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Körper auf die äusserlichsten Dimensionen von Aussehen und Optik zu reduzieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass die Akzeptanz von Unsicherheit in mir unweigerlich zu einer Erfahrung/Wahrnehmung von Bedrohung führt und dass ich versuche dieser scheinbaren Bedrohung in Form von Aggression begegne – das ich die "Bedrohung" in meinem Bewusstsein selbst erzeuge und projiziere - dass dieses aggressive Verhalten einem Gorilla oder sonst jemandem gleicht, der sein eigenes Spiegelbild angreift ohne je zu erkennen das er es selbst wirft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen dass Unsicherheit keine intimen Beziehungen und keine wirkliche Nähe erlaubt, da ich in mir ständig damit beschäftigt bin meine eigenen Schatten zu “bekämpfen”, die ich dann auf andere/meine Aussenwelt projiziere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Umgebung, Beziehungen oder Personen die mir Nahe stehen oder einfach begegnen für die Unsicherheit in mir zu beschuldigen und verantwortlich zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsicher zu werden oder zu sein wenn ich die Umkleidekabine im Fitnessstudio betrete und/oder nackte Personen in meiner Umgebung sehe – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrung von Unsicherheit die in diesen Momenten in mir aufkommt direkt mit diesem Moment zu tun hat – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, die genannten Situationen die Erfahrung von Unsicherheit in mir nur triggern und dass ich die Unsicherheiten über einen längeren Prozess durch Anteilnahme am Bewusstsein kreiert habe – Die Erfahrung von Unsicherheit in dem Moment ist nur ein Outflow dieser fortgesetzten Teilnahme am Bewusstsein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass die Unsicherheit in mir ein Nährboden für Aggression und Ego ist und dass ich mich durch diese Aggression und dieses Ego vom Leben trenne – was so weit geht, dass ich auf Grund der Unsicherheit in mir, jeden Tag in und mit einer Form von Aggression gegen “den Tag”, “gegen die Welt”, “gegen Situationen und andere Menschen” beginne und in einer Art und Weise durch mein Leben gehe in der ich alles und jeden als potentiell feindlich betrachte und als etwas das “angegriffen” und gegen oder um das “gekämpft werden muss”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Leben durch Selbst-Unsicherheit und mangelndes Selbst-Vertrauen in einen “Kampf” zu verwandeln anstatt im Fluss der Dinge zu bleiben und aktiv eins und gleich darin mitzuwirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere Menschen in meinem Bewusstsein aufgrund meiner Unsicherheiten anzugreifen und meine Unsicherheiten, Ängste und Urteile auf sie zu projezieren was sich in vielen “kleinen” fiesen und üblen Backchats zeigt in denen ich über bestimmte Punkte wie das Alter, Aussehen, Figur, Fitness anderer Personen kommentiere – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Gedanken “einfach wegzuwischen”, zu verleugnen oder zu ignorieren – anstatt sie mir wirklich bewusst zu machen und entweder – wenn möglich – an Ort und Stelle zu vergeben oder/und die Gedanken und deren Ausgangspunkte – die “Themen” = Unsicherheiten, Ängste, Urteile – im Schreiben und der Selbstvergebung zu verarbeiten um mich aus diesen Bewusstseinskonstrukten zu befreien.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen das Unsicherheit und magelndes Selbst-Vertrauen/Selbst-Bewusstsein aufkommt, wenn ich in mir in und als Ansammlung von Ängsten, Urteilen und Unsicherheiten existiere.

Ich sehe, dass ich diese spezielle Unsicherheit schon in der Schule hatte oder/und im Turnverein, wenn sich alle in der engen Umkleide zusammen umziehen mussten, versuchte ich möglist schnell und unbemerkt mein T-Shirt oder anderes Oberteil zu wechsel damit niemand meinen Bauch sieht oder auch im Schwimmbad war es mir unangenehm mich mit den anderen auszuziehen und ich habe mich geschämt.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Momente und Gedanken auszumachen in denen ich Gedanken über meinen physischen Körper habe/akzeptiere und Momente in denen ich zur Unsicherheit im Bezug auf meinen physischen Körper beitrage und dazu praktische Lösungen für diese Momente zu finden wie ich mein Denken und Leben korrigieren kann.

Ich ehre, achte und schätze meinen Köper als lebendigen Organismus der hier ist, mit mir als ich, der Mir erlaubt zu leben die Plattform gibt mich in dieser Welt auszudrücken.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass mein physischer Körper ein Teil von Leben ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten im Bezug auf meinen physischen Körper meinen Ausdruck und mein Leben in dieser Welt kompromitieren und intime/wirkliche Nähe sabotieren, da ich immer in einer Form von Angst bin und Angst erlaubt weder Selbst-Ausdruck noch Nähe.


Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten oder Erfahrung von Unsicherheit die z.b. In der Umkleidekabine in mir aufkommt oder wenn ich in der Öffentlichkeit Oben-ohne oder nackt bin , nur ein Outflow von Bewusstseinssystemen sind, die ich bereits in mir kreiert und aufgeladen habe – daher bestimme ich mich in diesen Momenten dazu – einen Atemzug zu nehmen und meine Teilnahme an der Energie von Unsicherheit einfach zu stoppen – ich lebe Komfort und Selbst-Vertrauen im Körper als Leben.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Unsicherheit/Ängste als Nährboden für Ego in mir zu entfernen und mit Selbst-Vertrauen und Confidence zu ersetzen, indem ich diese Worte für mich selbst redefiniere und als mich selbst lebe und übe – täglich.

Ich bestimme mich selbst dazu, mich anzuhalten und einen Moment mit Dankbarkeit, Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu verbringen, wenn ich sehe, dass ich in die Erfahrung oder Wahrnehmung gehe ich “müsse kämpfen” und “das Leben sei ein Kampf”, worin ich mich dazu bestimme darauf zu achten wann und wie genau sich diese Erfahrung in mir äussert, so dass ich gezielter Verantwortung übernehmen kann.


Ich bestimme mich dazu, die Gedanken/Backchats über “andere Menschen” im Bezug auf deren physische Körper, Aussehen oder ähnlichen Kontext auszuschreiben/aufzuschreiben und unter den Aspekten durchzuarbeiten, dass es einerseits Indikatoren für Unsicherheiten in mir selbst und andererseits Outflows dieser Unsicherheiten/Ängste/Urteile/Punkte im Bewusstseinssystem sind durch die ich mich vom Leben in Einheit und Gleichheit trenne.

Sonntag, 13. August 2017

Tag 2 - Dinge Persönlich nehmen – Selbst-Limitation



Mein heutiger Blog schließt an den gestrigen an in dem ich darüber geschrieben habe wie wir im „etwas persönlich nehmen“ die Dinge eher „persönlich machen“ durch unsere aktive Teilnahme an den Gedanken und Reaktionen die in einem Moment aufkommen.

Heute morgen konnte ich in einem Konflikt-Punkt mit A beobachten wie „ein Wort das andere ergibt“ und sich aus scheinbar scherzhaften und harmlosen Äußerungen die in Energie gesprochen werden ein Punkt/Moment aufbaut in dem „es reicht“ und „zu viel ist“ - in diesem Moment „kippt“ die Situation und – als würde ein Schalter in mir umgelegt – wird die Situation für mich „ernst“ und ich fühle mich verletzt/be(ge)troffen. 

Wo ich einen Moment zuvor noch vergleichsweise stabil war, und über die Situation und mich lachen konnte, bin ich jetzt in einer vollen Reaktion. Wenn ich schreibe „stabil“ ist es interessant, denn ich sehe, dass ich bereits davor – die ganze Zeit hinweg über diesen „Buildup“ in mir „versuche“ stabil zu bleiben/sein...es kommt mir vor wie eine Art „Stehaufmännchen“ oder ein Gummi, das Stöße absorbiert und zurück federt doch irgendwann ist es zu viel Druck und das Männchen kippt um...oder der Gummi federt extrem zurück und springt fast in die Richtung aus der der „Stoß“ kommt...Dieses Bild ist unlogisch und ich sehe auch wieso.

Tatsächlich versuche ich dauernd meine eigene Reaktionen zu beherrschen und „abzuwehren“ oder abzufedern...ich kämpfe gegen meine eigenen Reaktionen...würde ich immer den Reaktionen und Erfahrungen nachgeben, so wie sie in mir aufkommen, wäre dies kein schönes Bild...jedoch ist es auch nicht damit getan die Dinge „abzuwehren“ die in mir aufkommen – es geht um Selbst-Vergebung.

Schaue ich mir den Moment genauer an, sehe ich wie bestimmte Momente oder Stationen in dem Muster von Konflikt mit A bestimmte Reaktionen in mir hervorrufen/triggern und diese Erfahrung das „stabil bleibens“ oder „durchstehen“ kommt (zum Teil) daher das ich diese Punkte oder Teile des Musters bereits „kenne“ und mehrfach durchgegangen bin...doch dann...dann kam ein Punkt den ich so noch nicht gehört hatte...lol was so übertrieben ist...natürlich habe ich diesen/so einen Punkt schon „gehört“ aber heute habe ich darauf reagiert, weil das was A mir in dem Moment sagte einen Punkt in mir traf dem ich gestern Abend begegnet bin und in dem ich in mein altes Muster ging anstatt mich zu überwinden und das zu machen was ich gesagt habe.

Gestern Abend hatte mich ein Freund angeschrieben, ob ich Zeit für hätte um mit ihm zu Skypen und obwohl ich erst vor 1-2 Wochen gesagt habe das ich „immer ran gehen will/werde wenn jemand versucht mich zu erreichen“ und obwohl ich wusste was ich tun sollte, habe ich in dem Moment den andern Weg gewählt und nicht geantwortet. Dieser und ähnliche Punkte in mir beschäftigen/berühren mich „tief“ in mir. Was aufkommt ist „So jemand will ich nicht sein – ich will so nicht sein“ und all der Kampf mit mir selbst das damit zusammen hängt. Ich werde diesen Punkt in mir in einem meiner nächsten Blogs genauer untersuchen, doch zunächst zurück dazu was dies mit „Persönlich nehmen“ zu tun hat. 

Bei einem Spaziergang konnte ich sehen, dass ich die Worte von A in dem Moment wo „die Situation kippte“ persönlich genommen habe, ich habe was sie gesagt hat auf mich bezogen und mit mir verbunden und dann darauf reagiert – genau in dieser Reaktion steckt meine Selbst-Unehrlichkeit, denn ich habe reagiert/eine Reaktion kreiert damit ich nicht genau dem Punkt begegnen muss den mir A in ihren Worten vorgeführt hat. „Persönlich nehmen“ wird zu einem emotionalen Schleier, einer Erfahrung durch die ich mich von dem eigentlichen Punkt trenne.

Dadurch erlaube ich mir nicht die ursächlichen Punkte zu konfrontieren, geschweige denn zu ändern. Durch „Persönlich nehmen“ halte ich mich in den Persönlichkeits- und Verhaltensmustern die ich bereits von mir kenne und erlaube mir nicht mich zu ändern. Persönlich nehmen verhindert Selbst-Einsicht, Selbst-Reflexion und daher jede Form von Wachstum und Expansion – Persönlich nehmen fördert die Separation von mir selbst und meinen Mitmenschen und führt zu Selbst-Limitation.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zulasse und mir erlaube persönlich zu nehmen wenn mir jemand etwas über mich sagt, dass ich nicht hören will, dass mich „verletzt“ oder von dem ich denke dass es nicht auf mich zutrifft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Reaktion von „Beleidigung“ oder „mich verletzt fühlen“ oder „mich angegriffen fühlen“ die Signatur von persönlich nehmen hat – denn in diesen Fällen mache ich die Aussage dass jemand anders/außer mir etwas sagt/tut das mich angeblich beeinflusst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich die Entscheidung etwas „persönlich zu nehmen“ und „persönlich zu machen“ selbst treffe – und das ich mich absichtlich dazu entscheide etwas persönlich zu nehmen um einen anderen Punkt IN MIR zu verschleiern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich nehmen“ ein Mechanismus von Selbst-Limitation ist.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren dass ich mich selbst beschränke indem ich die Worte oder Taten anderer sowie Dinge die passieren, persönlich nehme – anstatt diese Momente der Reaktion oder Beinahe-Reaktion zu nutzen um mich selbst direkt zu sehen und zu erforschen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass persönlich nehmen ein Mechanismus der Limitation und Selbstsabotage ist.
Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich zusätzliche Konsequenzen in meinem Leben und meinen Beziehungen erschaffe, wenn ich Dinge persönlich nehme, da ich mich in der Erfahrung und dem Reaktionsmuster „Dinge persönlich nehmen“ von den Punkten separiere denen ich eigentlich begegnen und die ich eigentlich erforschen sollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun dass ein Ansatz zur Korrektur dieses Musters darin liegt, das „persönlich nehmen“ dahingehend zu redefinieren die Punkte in der Reaktion von welchen ich mich durch die Reaktionen trennen wollte „Selbst in die Hand zu nehmen“ - also von einer reaktiven Verschleierungstaktik zu einem Punkt zu kommen wo ich erkenne und akzeptiere, dass die Punkte/Teile welche ich vor mir verstecken will tatsächlich „persönliche Punkte“ repräsentieren, also Punkte die mich in der Tiefe berühren.

Ich bestimme mich selbst dazu Trigger-Punkte durch die ich in das Reaktionsmuster/System von „persönlich nehmen“ ge-triggert werde, zu flag-pointen zu reflektieren und im Schreiben und der Selbst-Vergebung zu erforschen – von da aus bestimme ich mich selbst dazu die Verantwortung für diese Punkte in mir zu übernehmen und mich in/als diese Punkte zu transformieren und zu ändern.


Freitag, 15. August 2014

Gips Teil 5 Erinnerungen verstehen und Loslassen - Tag 550


 
Ich vergebe mir selbst dass ich zugelassen und erlaubt zu haben in und als „lebhafte Erinnerung“ von mir in meinem Bewusstsein zu existieren in der ich abseits und alleine in unserer Einfahrt stehe und meinen Nachbarn der ein Gestell tragen musste beim Fußballspielen beobachte. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Erinnerung „lebhaft“ erscheint, da ich es bin der sie „belebt“ und sie in meinem Bewusstsein durch Energie antreibe und am Leben halte, die ich aus der Substanz meines physischen Körpers generiere.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu habe ein „komisches, ungutes Gefühl“ und die Energie von Mitleid mit der Erinnerung zu verbinden, in Trennung von mir Selbst.



Ich vergebe mir selbst dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben mich von dem „komischen, unguten Gefühl“ - dass ich nun als Sorgen/Worry-Energie identifizieren kann – und der Energie von Mitleid in mir zu trennen, indem ich zugelassen und mir erlaubt habe die Sorgen-Energie/das ungute Gefühl und Mitleid an die Erinnerung zu heften, meinen Nachbarn mit seinem Gestell Fußball spielen zu sehen, In Trennung von mir selbst.



Ich vergebe mir selbst dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, dass ich in dem Moment als ich meinen Nachbar beobachtet habe, die Emotionen/Energie IN MIR auf ihn in Trennung von mir selbst übertragen/projiziert habe um so Emotionen/Energien in mir „auszulagern“ - gespeichert in Erinnerungslagen in meinem Bewusstsein in meinem Körper.



Ich vergebe mir selbst dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, dass ich in Moment in mir der Gedanke aufkam „Der kann doch so nicht laufen/spielen – Wie kann der so nur spielen/laufen“, zusammen mit dieser falschen Mitleid und übertriebenen Sorge – darin vergebe ich mir selbst das ich akzeptiert und erlaubt habe den Gedanken und die Energie einfach ungeprüft in mir/als mich zu akzeptieren und für real zu halten obwohl doch die physische Realität ein komplett anderes Bild zeichnete, und ich meine Nachbarn laufen/spielen und lachen sah – er war also nicht tatsächlich so eingeschränkt wie mir mein Gedanke erzählte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich in Wirklichkeit selbst ausgeschlossen fühlte und mit mir selbst Mitleid hatte und das ich in mir diesen Emotionen einen Charakter meiner Mutter mir gegenüber angenommen hatte, die „Sorge dass ich nicht mit anderen Kindern spielen will – keine Freunde oder soziale Kontakte habe“ was zu mindestens teilweise aus einer Verweigerungshaltung meinerseits erwachsen ist da ich angefangen hatte mich abgelehnt zu fühlen und eine Erfahrung/einen Charakter von Nicht gut genug zu generieren wenn ich allein (ohne Eltern) bleiben oder etwas machen sollte.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass mein Nachbar in Wirklichkeit ein Vorbild war wie man trotz Erkrankung/Einschränkung aufstehen, weiterlaufen und Spaß habe kann - auch für Selbstakzeptanz und Selbstrespekt.



Ok, mit dieser Erinnerung kam ein Haufen von Energie/Angst auf und im Nächsten Blog werde ich mir diese genauer anschauen...


Dienstag, 13. Mai 2014

Fass mich nicht an! - Tag 533




Ich habe ein Reaktionsmuster in mir beobachten und miterleben können, in dem ich auf eine bestimmte Person reagiere wenn sie mich berührt oder bestimmte verniedlichende Worte sagt wie „süßer oder baby“ - ich reagiere dann auf paradoxe Weise, nämlich erst positiv, dann mit Peinlichkeit und dann gehe ich ich negativen Backchat wie „Was für eine Frechheit – was erlaubt die sich und so weiter“ - ich habe gesehen dass ich in diese automatisierte Reaktion von „Kampf“ und Entrüstung gehe, auf Basis davon wie ich ab einem bestimmten Alter/Zeit auf meine Mutter und ihre Berührungen/Berührungsversuche reagiert habe. Eine weiter Dimension ist mein „Ego“, wo ich denke ich „kann mich nicht so aufführen, was werden andere denken“ dann im Grunde hätte ich Lust mit der Person herumzuscherzen und Spaß haben. Und dann gibt es noch eine Dimension von sexueller Anziehung/Backchat die aus mehreren Gründen unakzeptabel und selbst-unehrlich ist.



Interessant war, heute beim ersten Timeloop des Musters (Widerholtes Erscheinen des Musters in physischer Realität) das die Reaktion von Kampf, Abwehr und Entrüstung wesentlich weniger war und ich darauf hin in einen Zustand von Mind ging in dem mein Bewusstsein verschiedenste Interpretationsschablonen für das was gerade passiert war aufbrachte und anbot – ich sehe dass dies passiert wenn ich in/für mich selbst noch nicht definiert habe „wie soll ich jetzt dazu stehen – was halte ich davon“ = wer bin ich.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in emotionale Reaktionen und Backchats auszubrechen wenn mich eine Frau berührt oder mir körperlich oder mit Worten „zu Nahe kommt“.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Berührungsängste zu haben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben berrührt zu werden und/oder andere zu berühren, körperlich oder mit Worten.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben dass mir andere zu Nahe kommen könnten aus Angst verletzt zu werden, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben zu versuchen mich aus dieser Angst heraus zu schützen, anstatt hier zu bleiben, offen und verletzlich.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben freudigen Ausdruck, Lachen und Berührungen mit Frauen sofort mit Sex und Sexualität zu verbinden und mich dann zu schämen/und peinlich berührt zu denken „das kannst du nicht machen – das ist unakzeptabel – es geht zu weit, sie hat einen Typen usw.“ Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich schuldig zu fühlen für die Dimension von sexuellen Gedanken und Backchat der in mir aufkommen ist und existiert und mich dafür zu verteilen und persönlich zu nehmen was in meinem Bewusstsein aufkommt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das die Lösung nicht darin liegt mich für meine Gedanken schuldig zu fühlen und oder zu verurteilen – sondern Verantwortung zu übernehmen für diese Teile von mir, und klar zu stellen was ich in mir akzeptieren werde und was nicht.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben dass Gedanken an Sex meinen Ausdruck und die Art und Weise wie und welche Beziehungen ich kreiere limitiert, beeinflusst und kontrolliert.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst von Gedanken an Sex limitieren zu lassen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, in eine Reaktion von Ärger, Entrüstung und schimpfenden Backchat wie „Das kann doch nicht war sein – was erlaubt sich die – Frechheit – unglaublich“ und einen inneren Wutanfall zu gehen, wenn mich jemand „ohne meine Erlaubnis“ anfasst – worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert haben mich in der Gegenwart gegenüber Erinnerungen in meinem Bewusstsein zu viktimisieren, die dort wie geladene Waffen oder scharfe Sprengköpfe nur darauf warten hochzugehen wenn/sobald sie jemand berührt oder darüber streift = etwas ähnliches in physischer Realität macht/passiert wie in der Erinnerung.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in einer positiven Energie von Zuneigung und Affektion auf die Person, ihren Ausdruck und ihre Worte zu reagieren – wobei die Frage aufkommt was daran so schlimm sein soll? Und ich sehe dass ich Angst habe dass Ich/es dann ausser Kontrolle gerät und ich die Beherrschung verliere, irgendetwas mache oder sage womit ich die Grenzen der Person übertrete = und dass wäre „nicht gut“, lol.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich keinerlei Angst oder emotionale Reaktionen von Kampf/Ärger/Entrüstung haben und/oder generieren muss wenn mich andere Menschen/Frauen anfassen, oder mir körperlich/mit Worten „nahe kommen“ - ich sehe, erkenne und verstehe dass ich einfach hier bleiben kann, in dem Moment in meinem Körper, mit der Berührung, den Worten, der Person als Moment als Mir, denn ich sehe, erkenne und verstehe dass die Reaktion von Ärger/Entrüstung und inneren Wutanfall auf Kindheitserinnerungen zurückgehen in denen ich meiner Mutter beleidigt war und mich in meiner Wut immer mehr/weiter in die Beleidigung hineingesteigert und die Emotionalen Reaktionen in mir angehäuft habe – Ich mache Gebrauch von meiner Fähigkeit mich zu entscheiden und entlasse mich bedingungslos aus diesen Erinnerungen und die Emotionen/Energien darin von meinem Wesen.



Ich bestimme mich dazu sexuelle Anziehung/Gedanken gegenüber der Person zu stoppen, und wenn Gedanken in mir aufkommen übernehme ich sofort Verantwortung = vergebe mir selbst und stelle klar/spreche aus wer ich bin „Ich bin hier“ - denn ich habe mich entschieden Sex/Sexualität aus dieser Beziehung zu nehmen/herauszuhalten, nicht weil es irgendwie schlecht/böse/verwerflich wäre sondern weil ich sehe das es nicht selbst-ehrlich ist/wäre daran teilzunehmen/in mir zu akzeptieren und zu erlauben, daher stoppe ich mich und atme.

Ich erlaube mir mit der Person oder anderen Frauen/Menschen mit denen dieses/ähnliche Muster aufkommen Spaß zu haben und mich scherzhaft auszudrücken.

Sonntag, 18. August 2013

Vergeben statt Verstecken - Tag 424


 
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich vor mir selbst zu verstecken.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken zu glauben das ich mich mit y gut stellen muss weil sie die jenige ist die hinter den Kullisen die Leute beeinflusst und Fäden zieht.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben ich könne nicht einfach aufhören mich über y aufzuregen und auf sie zu reagieren.


Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken das meine Gedanken, Gefühle und Emotionen sind wer ich bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben y habe mir etwas weggenommen als ich sie mit z über etwas sprechen und vor mir laufen sah und darin darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in diesem Moment zu denken “So eine blöde ..., das hat sie absichtlich gemacht, das macht sie absichtlich” um mich zu ärgern und eine emotionale Reaktion von Verachtung, Wut und Eifersucht in mir zu generieren, wobei ich in mir so was wie eine Entscheidung traf von “wer ich bin” als “jetzt ist genug, schluß mit lustig”, was ich aber im Moment unterdrückte und nicht ausreichend Vergab oder gar nicht bearbeitete, wodurch ich in und als Bewusstsein eine Verbindung und Definition kreiert habe das ich y mit Wut, Eifersucht und Resentment verbinde.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in diesem Moment eine bereits in mir exitierende Energie, die in Erinnerungen von mir aus der Kinderzeit definiert ist mit y in Trennung von mir selbst verbunden und so seit dem in Selbstgerechtigkeit akkumuliert habe jedes Mal wenn ich wieder auf sie reagiert habe.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben die Wichtigkeit davon zu erkennen, sehen und verstehen mir täglich die energetischen Reaktionen zu vergeben die ich tagsüber hatte und mit diesen Punkten wirklich ehrlich mit mir selbst zu sein.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben auf das Wort täglich und den Punkt/die Erkenntnis das ich eigentlich täglich meine emotionalen reaktionen abends ausschreiben und vergeben müsste mit einer Konstriktion in meinem Nacken zu reagieren und den Gedanken/Backchat “WAS, Wohaaa das ist viel zu viel, das halt ich nie durch – ich habe keinen Bock darauf – WIE soll ich das nur machen” anstatt zu sehen, das was ich zum Beispiel dann in meiner Journey to life geschrieben habe, nicht in der Tat die Dinge und Reaktionen etc waren die wirklich einen Einfluß und Effekt in meinem täglichen Leben haben und meine Erfahrung beeinflussen/verändern/kontrollieren.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich die Punkte die mich täglich beeinflussen und die details wo und wann wie ich reagiere einfach “gehen lasse” oder besser unterdrücke und so in mir akkumuliere und das ich es hier mit diesem Backchat/Erfahrung von “Ich kann da nichts machen” und “zu viel" und "das ist nun mal wie es ist" und es “Was soll ich denn da schon machen” mit einem kompletten System zu tun habe, als das ich mich selbst sabotiere und das so zu sagen teil des Limitations und Stagnationssystem ist oder dieses unterstüzt, wo ich einfach “mein Schicksal hinnehme”, meine Reaktionen, meine Erfahrung von mir selbst hinnehme und akzeptiere was mein Bewusstseinssystem mir auftischt.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich hinter Charakteräen von Resentment zu verstecken.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in mir selbst Energien von Wut, Ärger, Beschuldigungen gegen y zu horten.

Ok – hier sehe ich wie oft ich mir eigentlich vorgenommen habe über bestimmte Dinge und Reaktionen etc zu schreiben, beziehungsweise mir die täglichen Bullshitgedanken und Emotionen die in meinem Bewusstsein als Verschwörungstheorie und Paranoia aufkommen zu vergeben und nie habe ich das wirklich, detailiert, spezifisch und bedingungslos gemacht, EINFACH täglich die Reaktionen und prominenten Gedanken/Urteile/Erfahrungen die in meinem bewusstsein aufkommen zu vergeben und zu löschen/korrigieren und so mich und meine Beziehungen langsam aber sicher, Tag für Tag zu korrigieren, denn ich sehe wie ich so Konsequenzen und Akkumulationen von Energie und Ego vorbeugen kann.


Ich verpflichte mich selbst dazu mir bedingungslos einen neuen Start in der bestimmten Umgebung und mit den Leuten zu geben.

Ich verpflichte mich selbst mir täglich abends mindestens 1 Stunde Zeit zu nehmen um meine Reaktionen/Urteile/Backchats gegenüber anderen Leuten oder generell im Bezug auf die bestimmte Umgebung in Selbstehrlichkeit auszuschreiben, zu vergeben und lösungen zu finden, so das keine Punkte an dem Tag ungelöst bleiben und/oder akkumulieren.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich das ohnehin nicht schaffe, es nichts bringt und es eh nutzlos ist.

Ich verpflichte mich selbst diese Applikation - jeden Tag eine 1 Stunde mit mir selbst für mich selbst die prominenten energetischen Reaktion und Gedanken auszuschreiben und zu vergeben/korrigieren -   von mir 21 Tage bedingungslos und absolut zu testen vom Ausgangspunkt der Einheit und Gleichheit als Leben Was das beste für alle ist.

Samstag, 20. Juli 2013

Schreiben - Zurück zum Ausgangspunkt Teil 2 - Tag 407


Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zugelassen und akzeptiert zu haben Wiederstand dagegen zu kreiren zu schreiben und “zu zugeben” das ich in meinem Schreiben an dieser Reise bisher an keiner Stelle wirklich selbstehrlich war, und an diesem Widerstand teilzunehmen, ihn mich kontrollieren zu lassen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das es keinen Sinn, oder mich zu fragen was der Sinn davon sein soll mich öffentlich so bloß zu stellen und davon hat doch ohnehin niemand was.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich schuldig zu fühlen und zu denken und zu glauben ich hätte etwas ganz übles gemacht, einen unverzeihlichen Fehler, wobei ich wieder nach “Außen” schaue erwarte das ich nun von irgendjemanden bestraft oder verurteilt werde.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen verstehen das ich in diesem Prozess in mir selbst Allein bin.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben mit den Punkten die in meinem Ersten Blog aufkamen, wirklich zu arbeiten, mich um diese Erscheinungen in mir wirklich “zu kümmern” und dafür Sorge zu tragen das ich mich wirklich und stoppe, verändere und reinige/korrigiere.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Schreiben und diesen Prozess benutzt/missbraucht zu haben um das Bild von mir selbst aufzubessern, als Rechfgertigung um einfach als Ego weiter zu machen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich hinter dem Schreiben und in Selbstvergebung zu verstecken.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das Schreiben, die Selbstvergebung und meine Teilnahme an Desteni würde mich “besser” machen, ohne dabei zu checken das ich als mein Ausgangspunkt fundamental fehlerhaft und in Selbstinteresse und Selbstbetrug verhaftet bin.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben mir selbst einen Neuanfang zu geben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich etwas verlieren würde wenn mich einfach neu auf/in Selbstehrlichkeit ausrichte und mit mir selbst neu anfange.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das irgendetwas von dem was ich geschrieben oder gemacht habe irgendeinen Wert hat – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich damit der Vergangenheit – die nur in meinem Bewusstsein als Selbstidentifikation existieren kann – Wert gebe.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich die ganze Zeit die ursprünglichen Punkte, die ich mir bereits in dem ersten Blog aufgezeigt habe mit mir selbst herum geschleppt habe.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es nicht “schlimm” oder böse/unverzeilich ist das ich nicht selbstehrlich war und “das ich ein Ego habe/bin” weil ich Selbstvergebung als Werkzeug habe um mich zu korrigieren und zu ändern – der Punkt darin ist es dann aber auch Selbstehrlich mit mir selbst zu sein und die Selben Fehler nicht wieder zu machen.



Ich sehe, erkenne und verstehe das die Wahrnehmung “ich hätte etwas ganz übles gemacht, einen unverzeihlichen Fehler, für den ich mich schuldig fühlen und bestraft werden muss” in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich sehe das dies die Paranoia von “Was hast du nur gemacht” ist als Erscheinung meines akkumulierten “Schlechten Gewissens” - darin sehe, erkenne und verstehe ich das diese Wahrnehmung nicht real ist gleich wie ich mich auf in der Vergangenheit gegen mich selbst/andere/das Leben selbst vergangen habe – entscheide ich mich in der Gegenwart dafür mit dem Leben zu gehen und mir mein Leben zurück zu geben, was bedeutet die Stimme/Gedanken/Paranioa der Vergangenheit aufzulösen und loszulassen.
 
Ok, also die ursprünglichen Punkte denen ich auf momentan wieder und wieder in meiner Welt und den Beziehungen mit anderen Menschen begegne sind “Urteile/Selbsturteile”, die Punkte von “Vergleich”, die Dynamik von Unterlegenheit und Überlegenheit, Wettkampf und dazu mein “Selbstbild” oder Ego.

Wenn ich auf meinen “Prozess” bislang zurückschaue, sehe ich das ich diese Punkte habe bestehen lassen um ein Verlangen/Begierde nachzugehen die mit meinem Selbstbild oder den Vorstellungen von mir selbst zu tun hat. Beim Lesen, sehe ich wieder das ich ein Ego-Statement gemacht habe und mich nicht wirklich mit den Dingen/Prozessen/Gedanken die wirklich in mir vorgingen beschäftigt habe – Ich habe mich damit BESCHÄFTIGT aber sie nicht gestoppt und wirklich verändert.
Ich sehe das ich mir vormachen wollte und permanent versucht habe das “ich mich mag” das ich “zufrieden oder Ok mit mir selbst bin”, das ich “doch irgendwie liebenswürdig sein”, wobei allein die ganzen Anstrengungen/Bemühungen mir dies selbst weiß zu machen und einzureden bereits zeigen das dies nicht so ist, das ich mir etwas vormache.

Ich verwende so oft das Wort “wirklich”, offenbar um mich darauf hinzuweisen das ich nicht wirklich effektiv war in Real machen meiner Selbst. Das Wort “Wirklich” hat für mich eine fast “flehende” Qualität, wie ein Versprechen das man macht in Auswegslosigkeit oder unter Zwang “Wirklich.., nie wieder”. Darin sehe ich das ich das Wort wirklich mit Selbstbetrug verbunden habe – Ich habe das Wort “Wirklich” missbraucht um mich selbst zu betrügen und zu manipulieren, in der Art und Weise das ich “Wirklich” zum “Leeren Wort” gemacht habe, das ich vorschob/vorbrachte um in Wirklichkeit genauso und mit dem weiter zu machen was ich tat/wollte – um andere wie Partner, Eltern und vor Allem Mich selbst zu “beruhigen”, den ich tue ja wirklich was – die Frage ist nur was und warum – Ich gebe vor etwas zu tun obwohl ich in Wirklichkeit (noch) etwas anderes Tue – Das ist die Natur von Manipulation.