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Dienstag, 6. Februar 2018

Unsicherheiten - Körper Teil 2


Heute habe ich im Wesentlichen drei Momente ausgemacht, in denen ich unsichere Gedanken im Bezug auf meinen Körper in mir hatte. In diesen Momenten akkumuliere ich auch die Unsicherheit in mir. Zwei Punkte sind gewohnheitsmäßige Muster, die in meiner physischen Realität/Umwelt festgemacht sind – und ein Punkt ist etwas, dessen ich mir selbst erst heute gewahr wurde.

Situation 1: Ich betrachte mich selbst im Spiegel und beurteile meinen Körper.

Situation 2: Ich gehe den Gang in der Arbeit hinunter und beurteile mein Spiegelbild/backchatte.

Situation 3: Reaktion auf die körperliche Größe eines anderen Mannes.


Ich werde diese drei Situationen zuerst im Schreiben durchgehen und detailliert erforschen, dann mir Lösungen geben wie ich mich darin verändern werde.

Situation 1: Beinahe täglich - eigentlich täglich mehrmals -gehe/stehe ich vor meinem Spiegel und betrachte meinen Körper/Oberkörper, dabei habe ich Gedanken/Backchats. Wenn ich es mir anschaue, ist es schon fast eine „Sucht“ oder ein Suchtverhalten. Ich mache es „total automatisch“ - ich habe sogar Gedanken darüber, dass ich nicht dauernd in den Spiegel schauen will oder sollte, doch ich „muss“/mache es automatisch. Wenn ich mir vorstelle „nicht in den Spiegel zu gucken“ erfahre ich eine Angst, wie eine Leere, fast so als würde ich „nicht existieren“ - ich will mich „versichern“, oder so als würde mir das Verhalten „Sicherheit geben“.

Ich stehe auf, gehe den Gang zu meinem Zimmer und dann hinein. Der erste Weg führt „automatisch“, vor den Spiegel. Ich stehe vor dem Spiegel und „drehe mich“, betrachte mich und denke „ob ich was abgenommen habe“, „wie mein Bauch aussieht“ „ob meine Haltung ok ist“ und dass es „eigentlich schon ok“ ist – aber auch „das es nicht ideal ist, dass ich das Fett einfach nicht los werde“, „ich bin einfach alt/keine 20 mehr – das ist einfach meine Figur“ - und wenn ich in diese Energie gehe, ist es wirklich eine Addiction, ein Zwangsverhalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein automatisiertes Verhalten auszuleben, indem ich vor dem Spiegel stehe und mich im Spiegel anschaue, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dabei Gedanken der Unsicherheit zu denken und zu back-chatten, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Gedanken weiter die Unsicherheit in mir füttern und zu der Unsicherheit beitragen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einem Sucht- und Zwangsverhalten teilzunehmen ohne mir bewusst/gewahr zu machen, was dieses Verhalten in mir „bedient“ oder was es mir eigentlich „gibt“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich mich durch das Anschauen im Spiegel sozusagen „selbst versichern“ und „bestätigen“ will, dass ich „ok/gut/akzeptabel“ aussehe und daher „bin“ – darin vergebe ich selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in dem Moment in dem ich vor dem Spiegel stehe und meinen Oberkörper im Spiegel betrachte eigentlich schaue ob ich „abgenommen“ habe und ob mein Bauch sich verändert hat – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich durch dieses Verhalten die Unsicherheit im Bezug auf meine Figur nicht kleiner mache sondern tatsächlich füttere und schüre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Verhalten in den Spiegel zu gucken eine Erfahrung von „Sicherheit“ und „Kontrolle“ zu beziehen, wobei ich mir in bizarrer Weise einrede, dass ich „ok“ bin – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Erfahrung aus meinen Unsicherheiten gespeist wird.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass hier meine erste und die direkteste Korrektur ist, für eine bestimmte Zeit zumindest, nicht mehr automatisch morgens in den Spiegel zu schauen oder mich im Spiegel zu beurteilen, sondern wenn dieser Drang oder das Verhalten in mir aufkommt das Wort „Selbst-Vertrauen“ und „Selbst-Sicherheit“ zu leben, ich werde mir meines Körpers DIREKT und unmittelbar gewahr und baue keine BEZIHUNG von Trennung mit meinem Körper durch das Bewusstsein/Gedanken/Backchats auf, sondern fühle meinen Körper und spüre die Lebendigkeit darin – ich spüre meinen Atem, ich lebe Selbst-Vertrauen und bewege mich.

Ich bestimme mich dazu 3 Wochen nicht morgens in den Spiegel zu gucken, sondern stattdessen direkt mit meinem Körper Kontakt aufzunehmen, bewusst zu atmen und zu beobachten und mir zu vergeben wenn Gedanken/Erfahrungen im Bezug darauf in mir aufkommen.

Ich bestimme mich dazu den Zwang und die Zwangshandlung in den Spiegel zu schauen und mich/meinen Körper zu beurteilen, gehen zu lassen und zu stoppen, indem ich die Teilnahme daran stoppe sobald ich die Muster in mir aufkommen sehe.



Situation 2: Ich gehe aus unserem Laborbüro, den Gang hinunter. An der Wand auf die ich zugehe hängt ein Spiegel, bereits bei meinem ersten Gang am Morgen zum Kaffeholen :-) sehe ich, wie ich mich, mein Aussehen, meine Haltung/Figur und meinen Gang im Spiegel beurteile – ich denke „Wie sehe ich aus“ „Ich gehe künstlich, wie steif, ungelenkt“, „Meine Haltung ist fake“ „Du gehst unbeholfen“...Wenn ich mich im Spiegel sehe, fühlt es sich einfach „minderwertig“ an, genauer sehe ich dass ich versuche im Spiegel „selbstbewusst“, „selbstsicher“ „autoritiv“ zu wirken oder zu gehen und dann ver/beurteile ich mich dafür, dass mein Gang/Auftreten angeblich nicht so ist wie es sein oder aussehen sollte, selbstbewusst, selbstsicher und autoritär zu gehen/sein – eigentlich ist das Wort nicht „autoritär“ sondern „Überlegen“ - ich will „überlegen“ wirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich, mein Aussehen und meine Haltung morgens und über den Tag hinweg zu beurteilen wenn ich mich im Spiegel in der Arbeit sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Verhalten von „in den Spiegel zu gucken“ und mich zu beurteilen um mich „meiner Selbst zu versichern“ eigentlich ein AUSDRUCK und ein Symptom der Energie/Erfahrung von UNSICHERHEIT in mir ist. Es ist ein Zeichen und Indikator, dass ich eigentlich bereits IN der Erfahrung von Unsicherheit bin und durch das Spiegeln „versuche“ ich mich als Bewusstsein selbst zu versichern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass Unsicherheit eine Konsequenz der Identifikation mit dem Bewusstsein/Bild von mir Selbst in meinem Bewusstsein ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass der Spiegel die Unsicherheiten in mir herausbringt bzw. widerspiegelt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung von Unsicherheit in mir mit meinem Aussehen zu verbinden. 

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das der Gedanke/Backchat „Wie sehe ich aus“ automatisch in mir aufkommt und existiert wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe am Arbeitsplatz generell „unsicher“ zu sein, weil ich denke dass mich ständig alle anderen dort beurteilen und bewerten und weil mein „Überleben“ in dieser Welt davon abhängt wie mich diese Personen sehen und beurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass mich ein „gutes Aussehen“ und „(egoistisch) selbstbewusstes und beherrschtes Auftreten“ vor den „Gefahren“ schützen die in dieser Welt auf mich lauern – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich erstens nicht gegen Gefahren in der Außenwelt schützen will, sondern vor der Unsicherheit in mir und dass zweitens die unsicheren Gedanken über mein Aussehen und Auftreten in Wirklichkeit dazu führen, die Erfahrung von Unsicherheit zu unterdrücken und Sie so beschützen/verteidigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass die Gedanken „Ich gehe künstlich, irgendwie steif und ungelenk“ in mir aufkommen und existieren wenn ich in der Arbeit den Gang hinunter gehe und mich im Spiegel sehe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der „künstliche, verhaltene, ungelenke Gang bereits eine Anpassung an und ein Resultat der Unsicherheit in mir ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat „Du gehst unbeholfen“ automatisch in mir aufkommt, wenn ich mich irgendwo in der Öffentlichkeit in einer spiegelnden Fläche (auf mich zu) gehen sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Innenwahrnehmung zu Außenwahrnehmung (durch andere) wird und so meine Welt und Realität kreiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Gefühl von „Minderwertigkeit“ und „Unsicherheit“ heraus zu versuchen selbst-bewusst, selbst-sicher und autoritär zu wirken – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich damit in ein Polaritäts-System von Energie versklave und nie wirklich SELBST-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein als Leben verkörpern kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in der Arbeit „überlegen“ und „In Kontrolle“ wirken zu wollen um meine eigene Unsicherheit zu überspielen - was ich auch daran sehen kann, wie es mir scheinbar viel leichter fällt anderen etwas zu erklären oder zu zeigen, anstatt das entsprechend für mich selbst zu machen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die „Sofortmaßnahme“ für die Gedanken und Backchats die in mir aufkommen wenn ich mich in der Arbeit im Spiegel sehe, ist diese Gedanken einfach zu stoppen, indem ich mir vergebe, meine Teilnahme daran stoppe und meine Aufmerksamkeit auf meine physische Realität/Umwelt und meinen Körper richte – längerfristig sehe ich, dass es wichtig ist die „Unsicherheit“ in mir mit Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen, in jedem Moment des Atems...beginned damit wie ich morgens aufstehe und wie ich mir erlaube, „dass ich mich fühle“. 

Ich bestimme mich dazu mich mit dem Leben in meinem physischen Körper zu identifizieren und Moment für Moment – Atemzug für Atemzug – dieses Leben als mich real zu machen.

Ich bestimme mich selbst dazu mein Bewusstsein als Diener zu zu nutzen, der mir meine Unsicherheiten zeigt und präsentiert – so dass ich Verantwortung dafür übernehmen kann sie zu ändern.

Ich entkopple die Erfahrung von Unsicherheit in mir von meinem Aussehen/der Erscheinung meines physischen Körpers. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich versucht habe durch die scheinbare „Absicherung“ über das „Aussehen“ und „Auftreten“ - die äußerste Dimension meines Daseins – die tiefer-sitzende Erfahrung von „Unsicherheit“ zu „kontrollieren“ anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dies keine Lösung ist sondern zu einer Unterdrückung und fortgesetzten Anhäufung der Unsicherheit in mir führt. Durch die Änderung eines Symptoms kann man nicht die Krankheit heilen, die Heilung muss von der Wurzel bis zu den Blättern geschehen – von Innen nach Außen – nicht anders herum.

Wenn und sobald Gedanken in mir aufkommen wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich stoppe meine Teilnahme an den Gedanken/Backchats und fokussiere mich auf die physische Realität.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der „unsichere Gang“ beziehungsweise das „ängstliche Verhalten“, dass ich mich in öffentlichen Spiegeln oder auf Fotos haben sehe ein Ausdruck und eine Folge der Unsicherheit in mir ist. 



Situation 3: Ich gehe zur Theke im Fitnessstudio und frage ob jemand ein Handy gefunden hat. Der Junge/Trainer der mit mir spricht, steht vor mir auf und ich merke in mir, wie ich in eine leichte/resonante Unsicherheit gehe. Später sehe ich, dass es eigentlich die Größe und körperliche Erscheinung der Person war auf die ich mit Unsicherheit reagiert habe, es war wie ein „Zurückweichen und Bangen/Zittern“ als er vor mir aufgestanden und näher gekommen ist - „Er ist wirklich ein Riese“ „Er hat echt sehr gute Figur/definierten Körper“.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit einer Erfahrung von Unsicherheit zu reagieren als der Fitnesstrainer, welcher mindestens 10-15 größer als ich zu sein scheint, vor mir aufsteht und sich auf mich zubewegt. 

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, die Körpergröße eines anderen Mannes oder auch einer Frau, wenn sie groß genug ist, eine Angst in mir auslösen lasse, welche zur Wahrnehmung von „Bedrohung“ führt – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese automatische/eingefleischte Reaktion von Unsicherheit/Angst auf die Körpergröße anderer Personen höchstwahrscheinlich aus meiner Kindheit stammt aus den Kindheitserinnerungen an die Schule/Kindergarten wo andere, ältere und größere Kinder von mir als Bedrohung wahrgenommen wurden, weil sie sich als Bedrohung verhielten und zum Beispiel kleinere Kinder tyrannisierten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf die Körpergröße und Kräftigkeit anderer Männer mit Unsicherheit und Angst zu reagieren – wenn sie mir „zu nahe kommen“ - weil ich in der Schule und/der Freizeit als Kind/Teenager entweder von größeren, stärkeren Jungs tyrannisiert oder beim Raufen besiegt wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen zu existieren von einen körperlich größeren Mädchen gegen meinen Willen festgehalten und geküsst worden zu sein.


Darin sehe, erkenne und verstehe ich, dass es soweit keinen rationalen Grund gibt auf die Körpergröße anderer Menschen mit Unsicherheit oder Angst zu reagieren. Ich bin kein Kind mehr und es besteht keine unmittelbare Gefahr, dass mit zufälligen, normalen Menschen in meiner Welt/Realität ein Streit ausbricht oder ich mich gegen einen tätlichen Angriff verteidigen muss – ich sehe, erkenne und verstehe die Ursprünge dieser Unsicherheit/Angst in Bezug auf die Körpergröße anderer in meinen Erinnerungen, meiner Vergangenheit und stoppe sie daher im Hier und Jetzt in dem ich Selbst-Vertrauen und Gegenwart/Präsenz lebe eins und gleich – egal wie groß oder klein, männlich oder weiblich mein Gegenüber ist.  

Sonntag, 28. Januar 2018

Unsicherheiten - Körper I



Nachdem ich in der letzten Zeit gesehen habe, wie eine Erfahrung von Unsicherheit in mir eine Hauptursache dafür ist, dass ich entweder gar keine Beziehungen kreiere/eingehe oder meine existierenden Beziehungen sabotiere und zerstöre – schließe ich mit mir selbst die Vereinbarung mich selbst darin zu unterstützen und mir zu helfen, diese Unsicherheiten und Ängste in mir selbst durchzugehen und zu transformieren beziehungsweise zu stoppen.

Beginnen werde ich mit Unsicherheiten bezüglich meines Körpers. Als ich gestern im Fitnessstudio war, konnte ich im Umkleideraum sehen, wie ich unsicher wurde, als ich den Raum betrat und einige Männer mittleren Alters bereits drinnen waren und sich nackt, beziehungsweise halbnackt herum bewegten. Ich fühlte mich bedrängt, unangenehm und versuchte Augenkontakt zu vermeiden, ich merkte auch wie ich absichtlich die anderen Männer nicht anschaute und mich so verhielt um keinen zu stören. 

Der Punkt ist, sobald ich andere Körper anschaue, kommen/kämen direkt “Urteile/Beurteilungen” in mir auf, entweder “positive” oder “negative” Backchats und Gedanken und damit einher gehen Vergleiche mit meinem Körper/mir selbst. Das bedeutet natürlich, dass ich mich auch ständig selbst beurteile und über meinen Körper urteile und denke und in der Tat mache ich das (noch) jeden morgen vor dem Spiegel...oder in allen möglichen spiegelnden Flächen eben zum Beispiel im Fitnessstudio...ich weiß und sehe, dass mir das Fitnessstudio deshalb eigentlich ein unangenehmer Ort ist, wo ich mich eher “inferior” und “Unsicher” fühle, aber ich habe es “geschafft” mir einzureden, dass ich “eigentlich ok” bin.

In dem Moment in der Umkleide habe ich weiter gesehen, dass diese Unsicherheit in mir (im Bezug auf meinen Körper) der Ausgangspunkt und die Quelle für allerlei üble Gedanken/Backchats und unterbewusste, insgeheime Anfeindungen und Aggressionen gegenüber den anderen Männern im Fitnessstudio ist – angeblich um mich zu schützen oder zu verteidigen, ohne doch zu sehen, dass der wahre Feind in mir sitzt und das die Anfeindungen und Ureile aus mir selbst kommen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Unsicherheit mit meinem Körper und meiner Figur zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsichere Gedanken in Bezug auf meinen Körper in mir zuzulassen und zu akzeptieren.

Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und glauben mein Körper ist etwas zum Anschauen und Aufführen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass der menschliche Körper ein lebender Organismus ist der mir täglich VIEEEEEL mehr ermöglicht als dass, das er eigene Bedürfnisse und Prozesse hat und das der Körper die Plattform/Basis ist die mir die Existenz in dieser Welt ermöglicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Körper auf die äusserlichsten Dimensionen von Aussehen und Optik zu reduzieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass die Akzeptanz von Unsicherheit in mir unweigerlich zu einer Erfahrung/Wahrnehmung von Bedrohung führt und dass ich versuche dieser scheinbaren Bedrohung in Form von Aggression begegne – das ich die "Bedrohung" in meinem Bewusstsein selbst erzeuge und projiziere - dass dieses aggressive Verhalten einem Gorilla oder sonst jemandem gleicht, der sein eigenes Spiegelbild angreift ohne je zu erkennen das er es selbst wirft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen dass Unsicherheit keine intimen Beziehungen und keine wirkliche Nähe erlaubt, da ich in mir ständig damit beschäftigt bin meine eigenen Schatten zu “bekämpfen”, die ich dann auf andere/meine Aussenwelt projiziere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Umgebung, Beziehungen oder Personen die mir Nahe stehen oder einfach begegnen für die Unsicherheit in mir zu beschuldigen und verantwortlich zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsicher zu werden oder zu sein wenn ich die Umkleidekabine im Fitnessstudio betrete und/oder nackte Personen in meiner Umgebung sehe – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrung von Unsicherheit die in diesen Momenten in mir aufkommt direkt mit diesem Moment zu tun hat – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, die genannten Situationen die Erfahrung von Unsicherheit in mir nur triggern und dass ich die Unsicherheiten über einen längeren Prozess durch Anteilnahme am Bewusstsein kreiert habe – Die Erfahrung von Unsicherheit in dem Moment ist nur ein Outflow dieser fortgesetzten Teilnahme am Bewusstsein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass die Unsicherheit in mir ein Nährboden für Aggression und Ego ist und dass ich mich durch diese Aggression und dieses Ego vom Leben trenne – was so weit geht, dass ich auf Grund der Unsicherheit in mir, jeden Tag in und mit einer Form von Aggression gegen “den Tag”, “gegen die Welt”, “gegen Situationen und andere Menschen” beginne und in einer Art und Weise durch mein Leben gehe in der ich alles und jeden als potentiell feindlich betrachte und als etwas das “angegriffen” und gegen oder um das “gekämpft werden muss”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Leben durch Selbst-Unsicherheit und mangelndes Selbst-Vertrauen in einen “Kampf” zu verwandeln anstatt im Fluss der Dinge zu bleiben und aktiv eins und gleich darin mitzuwirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere Menschen in meinem Bewusstsein aufgrund meiner Unsicherheiten anzugreifen und meine Unsicherheiten, Ängste und Urteile auf sie zu projezieren was sich in vielen “kleinen” fiesen und üblen Backchats zeigt in denen ich über bestimmte Punkte wie das Alter, Aussehen, Figur, Fitness anderer Personen kommentiere – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Gedanken “einfach wegzuwischen”, zu verleugnen oder zu ignorieren – anstatt sie mir wirklich bewusst zu machen und entweder – wenn möglich – an Ort und Stelle zu vergeben oder/und die Gedanken und deren Ausgangspunkte – die “Themen” = Unsicherheiten, Ängste, Urteile – im Schreiben und der Selbstvergebung zu verarbeiten um mich aus diesen Bewusstseinskonstrukten zu befreien.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen das Unsicherheit und magelndes Selbst-Vertrauen/Selbst-Bewusstsein aufkommt, wenn ich in mir in und als Ansammlung von Ängsten, Urteilen und Unsicherheiten existiere.

Ich sehe, dass ich diese spezielle Unsicherheit schon in der Schule hatte oder/und im Turnverein, wenn sich alle in der engen Umkleide zusammen umziehen mussten, versuchte ich möglist schnell und unbemerkt mein T-Shirt oder anderes Oberteil zu wechsel damit niemand meinen Bauch sieht oder auch im Schwimmbad war es mir unangenehm mich mit den anderen auszuziehen und ich habe mich geschämt.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Momente und Gedanken auszumachen in denen ich Gedanken über meinen physischen Körper habe/akzeptiere und Momente in denen ich zur Unsicherheit im Bezug auf meinen physischen Körper beitrage und dazu praktische Lösungen für diese Momente zu finden wie ich mein Denken und Leben korrigieren kann.

Ich ehre, achte und schätze meinen Köper als lebendigen Organismus der hier ist, mit mir als ich, der Mir erlaubt zu leben die Plattform gibt mich in dieser Welt auszudrücken.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass mein physischer Körper ein Teil von Leben ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten im Bezug auf meinen physischen Körper meinen Ausdruck und mein Leben in dieser Welt kompromitieren und intime/wirkliche Nähe sabotieren, da ich immer in einer Form von Angst bin und Angst erlaubt weder Selbst-Ausdruck noch Nähe.


Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten oder Erfahrung von Unsicherheit die z.b. In der Umkleidekabine in mir aufkommt oder wenn ich in der Öffentlichkeit Oben-ohne oder nackt bin , nur ein Outflow von Bewusstseinssystemen sind, die ich bereits in mir kreiert und aufgeladen habe – daher bestimme ich mich in diesen Momenten dazu – einen Atemzug zu nehmen und meine Teilnahme an der Energie von Unsicherheit einfach zu stoppen – ich lebe Komfort und Selbst-Vertrauen im Körper als Leben.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Unsicherheit/Ängste als Nährboden für Ego in mir zu entfernen und mit Selbst-Vertrauen und Confidence zu ersetzen, indem ich diese Worte für mich selbst redefiniere und als mich selbst lebe und übe – täglich.

Ich bestimme mich selbst dazu, mich anzuhalten und einen Moment mit Dankbarkeit, Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu verbringen, wenn ich sehe, dass ich in die Erfahrung oder Wahrnehmung gehe ich “müsse kämpfen” und “das Leben sei ein Kampf”, worin ich mich dazu bestimme darauf zu achten wann und wie genau sich diese Erfahrung in mir äussert, so dass ich gezielter Verantwortung übernehmen kann.


Ich bestimme mich dazu, die Gedanken/Backchats über “andere Menschen” im Bezug auf deren physische Körper, Aussehen oder ähnlichen Kontext auszuschreiben/aufzuschreiben und unter den Aspekten durchzuarbeiten, dass es einerseits Indikatoren für Unsicherheiten in mir selbst und andererseits Outflows dieser Unsicherheiten/Ängste/Urteile/Punkte im Bewusstseinssystem sind durch die ich mich vom Leben in Einheit und Gleichheit trenne.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Teilen - Tag 588


Ich habe beschlossen, mich in meinen Blogs nun teilweise, neben meinem individuellen Prozess durch mein Bewusstsein, auch anderen Themen zu widmen und diese im Schreiben und eventuell in der Selbstvergebung zu erforschen. Ein Thema, dass seit einiger Zeit in mir herumschwebt ist der Begriff „Share-Conomie“, den ich im Zusammenhang einer sehr interessanten Diskussion (Bold Ideas for Humanity) zum Thema „geldloses System“ aufgenommen habe.
Im Grunde ist es die Idee, zuerst für dass Wohle und würdige Dasein des Menschen sorgt, so dass er von da aus zum Allgemeinwohl und dem Funktionieren des Ganzen beitragen kann – wie es auch jedes Grundeinkommen vorsieht, nur noch einen Schritt weiter gehend, ohne Geld, eine komplett freiwillige Teilnahme am System. Ein System an dem man teil-nimmt und bei-trägt.
Zuerst ein Mal sollte man vielleicht klar machen/definieren, für was wir überhaupt ein System brauchen oder was das System in diesem Kontext ist. Die Tatsache, dass wir Menschen hier auf diesem Planeten leben und bestimmte Bedürfnisse und Lebensweise haben, macht es notwendig, dass Zusammenleben zu regeln und Strukturen zu schaffen/zu erhalten, die das Leben der Menschheit ermöglichen und erhalten.
Allein dieser Satz enthält für mich viele Fragen und legt einen Kernpunkt offen warum eine „Share-cononmie“ eben nur eine Idee ist.
Man kann sich fragen wie viel von den „Bedürfnissen“, die wir heute haben, dem menschlichen Lebewesen eigen sind – also notwendig für die Möglichkeit eines erfüllten Lebens in dem da Lebewesen Mensch sein volles Potential verwirklichen und entwickeln kann. Sobald ich mir die Frage anschaue, fängt die Zersplitterung an, denn es gibt auf der Erde unzählige Gruppen von Menschen, es gibt verschiedene Länder, verschiedene Regionen, verschiedene Religionen, verschiedene Kulturen und heute – wie die ganze Zeit – einer der deutlichsten Unterschiede: Einkommensschichten oder Bereiche. Während die Hälfte der Weltbevölkerung mit weniger als 2 Dollar am Tag lebt, haust ein Großteil der Europäer oder Deutschen in relativen Wohlstand. Auch in Europa oder Deutschland gibt es massive Unterschiede im Einkommen oder dem Geld das einer Person/einem Haushalt zur Verfügung steht.
Wie kann das sein? Ich mein, wir alle sind Menschen, wie kommt es dass einer mehr hat oder weniger als der andere – wie kommt es dass eine Minderheit die Mehrheit in Armut lässt oder gar hält? Teilen war noch nie der Ausgangspunkt des Menschen/der Menschlichen Existenz auf diesem Planeten – wir sehen uns als abgetrennte Individuen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diese Erde mit allen anderen Menschen teile.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diese Erde mit allen Lebewesen hier teile.
 
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich ein abgetrenntes Individuum bin, dass ein Leben für sich selbst bestreiten muss – worin ich mir vergebe dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere wie mich Selbst durch meinen Glauben in den Überlebenskampf zu zwingen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass ich Teil der Erde bin, physisch untrennbar und integral verbunden– und was ich in mir als mich erlaube werde ich auf der Erde als Mir manifestieren, durch die Beziehungen die ich kreiere mit allem was Hier ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass es möglich ist ein System auf der Basis von Teilen und gegenseitiger Unterstützung zu erschaffen dass für Alle funktioniert.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe, zu sehen und zu erkennen dass ich mich im Teilen immer Selbst gebe.
 
Ich verpflichte mich dazu zu erforschen wie ich mich Selbst mit anderen Teilen und Geben kann.
Ich verpflichte mich dazu die Angst zu Teilen loszulassen und aufzulösen.
Ich sehe und erkenne, dass es gerade zu anders herum ist als ich es wahrgenommen habe – ich werde mehr werde/wachse wenn ich teile und gebe, während ich getrennt bleibe wenn ich Angst habe mich zu teilen/geben.
 
Wenn und sobald ich sehe, dass ich Angst habe mit anderen zu teilen/mich zu geben – atme ich und stoppe mich – ich lösche die Angst und gebe mich/drücke mich aus.

Montag, 14. April 2014

Revisiting a broken Bone - Schock, Stress und Erschöpfung - Tag 524


Mein heutiger Punkt ist mein physischer Körper und genauer ein Schmerz oder Druckpunkt in meinem linken Knie der heute da war als ich aus dem Haus ging. Ich habe mir vor einigen Jahren mein Bein gebrochen und es scheint mir so, dass sich dies langsam „rächt“, was bedeutet dass ich diverse Punkte in meinem physischen Körper mit diesem Bruch in Verbindung bringe – Besonders eine Energie/Erfahrung von Stress und Unterdrückung scheint direkt damit zusammen zu hängen.



Die Worte „ich renne/raste gegen mich selbst“ und eine ziemlich intensive Erfahrung von Stress waren heute Begleiterscheinungen dieses Schmerzpunktes in meinem Knie. Hätte ich mich am Wochende besonders bewegt oder mich/mein Knie irgendwie belastet oder angestrengt, hätte ich eine mögliche Erklärung für die Spannungen und das generell unangenehme, belastete Gefühl. „Ich renne gegen mich selbst“ - dass ist genau was in diesem Punkt in meinem Körper als Erinnerung konserviert ist (der Unfall geschah als ich versuchte einen Freund mit dem Fahrrad zu überholen). Interessant, denn während ich das schreibe, kommt die Erinnerung des Momentes auf genau als mein Vorderrad sein Hinterrad berührte, daran schleifte und wie ich die Kontrolle über meinen Lenker verlor (das Vorderrad scherte nach rechts aus) und es gibt diesem Moment in dem ich weiß/sehe „Oh, oh, das wird böse Enden“ und ist eine absoluter Moment von „Schock“ und Angst wie „Hhhhhh.“ und mir stockt der Atem bevor ich auf den Beton auftreffe – dann ist da ein Schmerz und Schock und ich bin einfach wie gelähmt und paralysiert und auch irgendwie traurig, bereits vermischt mit Selbstbeschuldigungen, Urteilen und Selbsthass ich weiß, dass „ich es verkackt habe“– jedoch mehr dumpf – was überwiegt ist die Paralyse, Schmerz, Trauer.



Ein Punkt der mir auffällt, ist dass der Ort an dem ich dachte das der Unfall passiert ist, nicht mit dem übereinstimmt an dem ich dann ins Auto geladen wurde was zeigt das die Erinnerung genauso Splitterhaft ist wie der Bruch danach war.



Als ich letzte Woche zum Joggen raus wollte ist mir der Punkt bereits einmal aufgekommen. Wenn ich „versuche“ laufen zu gehen, mache ich regelmäßig eine Erfahrung von Trauer und Aufgeben, ich denke dass ich für immer behindert/eingeschränkt sein werde und nie wieder meine volle (körperliche) Leistungsfähigkeit erreichen werde. Ich werde dann kurzatmig, gehe in eine Schonhaltung und Erschöpfung – der interessante Punkt darin ist, das man im/während des Trainings/körperlicher Bewegung bestimmte Programme und Systeme auf einer Quantum-Mind-Ebene/Körperlichen-Ebene integrieren kann, die Dinge die in Gedanken aufkommen (Vgl. Excercising your Quantum Mind). Nach dieser Phase der „Erschöpfung“ kamen – als ich mir anschaute täglich Laufen zu gehen – Gedanken auf „das dies nicht mit der Arbeit vereinbar sei“ oder genauer eine Vorstellung und Energetische Erfahrung von mir mir wie ich abends „fertig und schlapp“ nach Hause komme. Morgens ist mir ein Herzklopfen/Rasen und auch Erschöpfungsgefühle aufgefallen.



Ok, was ich sich hier abzeichnen sehe ist, dass ich meine eigenen Limitationen im Bezug auf Training/körperliche Bewegung in Form von Sytemen/Energien auf ein einem Quantum/Körperlichen Level integriert habe und das der Ursprung dieser Systeme/Energien in den unterdrückten und körperlich integrierten Erinnerungen an den Unfall und den verschiedenen Schichten die ich danach kreiert habe liegt. Zum Beispiel könnte/kann die Angst „für immer behindert/gelähmt zu sein“ oder/und „das mir wieder etwas passiert/passieren könnte“ eine Limitation sein, die ihren Ausdruck in Gedanken und Energien findet, in/durch die ich buchstäblich gegen mich selbst arbeite.



Interessant, ich werde im Nächsten Blog mit der Selbstvergebung fortfahren und erforschen wie viel und was von diesen Blockaden und Limitationen reversibel ist, beziehungsweise wie ich damit Arbeiten und Lösungen finden kann.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Körper: Die Waden und die Angst vorm Tod - Teil 1 - Tag 448


Ok, also das erste was mit dem Schreiben des Wort Waden aufkam war wie parallel gesprochen das bayrische Wort „Waadln“ in einer gezogen pressenden Stimme, was den Ursprung und die Entstehungszeit dieser Definitionen datiert und in meine relativ frühe Jugend/Kinderzeit legt, natürlicher Weise in Bayern, und ich habe verschwommen hallende Erinnerungen an die Schulzeit und das „nachplappern“ des Wortes im Familienkreis. Es scheint so als wurde dieses Wort relativ früh besonders betont, was aber auch mit meinen vorprogrammieren Preferenzen/Struktur als Resonanzsystem zu tun haben kann, was in Wirklichkeit ja nicht von einander zu trennen ist. Ich höre auch vor allem Männer dieses Wort betonen/sprechen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in mir als ein Konflikt und Polarität zu existieren, davon wie ich das Wort „Waden/Wadeln“ definiert habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort Waden in und als leere, gelernte Hülle zu definieren die ich mit einer komisch angeekelt verächtlichen Energie definiert habe, wo ich ein Bild von „weißen, blutleeren Beinen“ verbinde die mich an die Füße/Beine einer alten Frau im Krankenhaus erinnern.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort Waden und die korrespondierenden Teile meines physischen Körpers mit einer komisch angeekelten, verächtlichen Energie zu definieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich von meinen Waden als mir als lebendiger Teil meines Selbst zu trennen indem ich das Wort Waden mit einer komisch angeekelten, verächtlichen Energie definiert habe, in Trennung von mir selbst.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das die Verbindung der Energie von „komisch angeekelt verächtlich/ablehnend“ und dem Wort „Waden“ meine Kreation ist und das jedes Mal wenn ich an meine/andere Waden denken, das Wort spreche, höre, schreibe - werde ich diese Beziehung zwischen dem Wort und der Energie wieder bestätigen und wieder kreieren und damit die Trennung von der physischen Realität/dem Moment immer weiter vorantreiben und substanziieren/vergrößern.



Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben mich zu fragen wie es sein kann das ich dieses Wort so definiert habe und woher diese Energie kommt.



Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich es komisch fand dass man wenn man alt wird/im Krankenhaus liegt die Beine so leer/alt/verrunzelt ausschauen und ich war davon angeekelt „das man alt wird/das der Körper alt wird“, beziehungsweise erkannte ich das jeder alt wird und im Endeffekt stirbt, oder vielleicht wurde es mir auch gesagt und darauf reagierte ich mit Ekel und einer verächtlichen Bewegung in mir selbst, die wie ich sehe „Angst „ war, genauer die Angst zu überleben.





Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das „dies ja nur eine kleine Reaktion war/sei“ und das „weiter nichts ist“ anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich mich in diesem Moment „vom physischen Körper“ und dem körperlichen Leben – das den Tod inkludiert – in Angst abwandte und in mein Bewusstsein ging das mir „ewiges Leben versprach“, wobei ich eine „Entscheidung“ machte gefasst durch einen Gedanken „Ich will nicht so enden“ durch die ich mich weiter der Illusion eines Himmels, der Seele oder eines irgendwie gearteten (Über)Lebens nach dem Tod hingab/verpflichtete während ich den physischen Körper/körperliches Leben verachtete.



Ich instruiere mich dazu jedes Mal wenn die Verbindung zwischen dem Wort „Waden“ und die komische angeekelte Energie in meinem Bewusstsein aufkommt – diese Verbindung zu trennen und die Energie zu entlassen – Ich atme in und als Wade als Teil des ganzen physischen Körper in Einheit und Gleichheit und erlaube mir nicht die Verbindung zwischen dem Wort und der Energie wieder herzustellen.



Wenn und sobald ich sehe das ich auf die Tatsache des Lebens/der physischen Realität wie sie derzeit existiert, mit Angst, Ekel oder Verachtung reagiere, das der physische Körper alt wird und das man letztlich stirbt – atme ich und stoppe mich – ich sehe das ich eigentlich von mir selbst angeekelt bin und angst habe, nämlich der folgenreichen Beziehung in/als der das Bewusstsein und der Körper derzeit existieren, die Ich ALS WESEN antreibe, aufrechterhalte und so zu sagen mit mir selbst „erfülle“, was heißt das ich in dieser Reaktion von der Wirklichkeit und Wahrheit meiner selbst zu flüchten versuche, ohne zu sehen, erkennen und zu verstehen das ich damit nur WEITER in den Mind flüchte und damit diese Beziehung von Konsum zwischen Bewusstsein und Körper fördere, worin ich erkenne das dieser Fluchtversuch mir keinerlei Sicherheit bietet, lediglich eine Art „Aufschub“, sondern im Gegenteil werde ich darin buchstäblich von meinem Bewusstsein konsumiert und das wovor ich flüchten wollte, wie Alter, Zerfall und Tod, verstärkt und beschleunigt sich weil ich mir nicht erlaubt habe der physischen Realität ins Auge zu schauen, hier zu bleiben in/als Atem und mit/als/für dem/der/den Körper zu stehen.




Daher atme ich durch jedliche Angst oder Ekelreaktion auf Altern, Zerfall, Tod, bringe meinen Ausgangspunkt mit dem Leben in Einheit und Gleichheit in Übereinstimmung und Sehe/realisiere was wirklich hier ist.
Selbsterforschung und Selbstrealisation:
   Desteni
 
 
Forschung und praktische Lösungen für Systeme die das Leben auf der Erde tatsächlich unterstützen:
 

Sonntag, 21. April 2013

Entspannungsübung mit dem Fehler-charakter - Tag 337


Im Folgenden die Selbstvergebung für einige Backchats/Gedanken denen ich begegnet bin als ich heute zum ersten Mal eine bestimme Entspannungsübung machte:


"Für was soll das gut sein."

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu das der Backchat „Für was soll das gut sein“ in mir in einer ungläubig, nörglerischen Stimme aufkommt wenn ich die Entspannungsübung mit meinem Körper und dem Atem mache.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben sofort daran herumzunörgeln und in einer spöttischen Stimme an mir selbst zu zweifeln wenn/das ich etwas für/mit meinem Körper mache, wo ich als Mind/Bewusstsein kein direktes Selbstinteresse sehe.



Wenn und sobald der Backchat „Für was soll das gut sein“ in mir aufkommt oder existiert wenn ich die Entspannungsübung mit meinem Körper mache – stoppe und lösche ich den Backchat, bringe mich genau dahin wo ich wirklich bin in meinen physischen Körper und kommuniziere in Einheit und Gleichheit mit mir selbst als Körper.



Ich sehe, erkenne und verstehe das der Ausgangspunkt und daher das Ziel meiner Tätigkeit die Kommunikation mit mir/meinem Körper als gesund funktionierende Einheit ist.



„Ich kann das nicht“



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das der Backchat „Ich kann das nicht“ in mir aufkommt, wenn ich die Übung mache, und zwar sobald ich an eine Stelle komme wie meine Waden, wo ich nicht genau „weiß“ oder fühlen/spüren kann wie ich hier einen Rhythmus aus Anspannung und Enspannung bekomme, wie genau ich die Waden „richtig“ anspanne.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es kein wirkliches Richtig oder Falsch gibt, sondern das dies nur im Mind/Bewusstsein existiert, hier weil ich „etwas neuem“ begegne und anstatt den Moment und das Neue bedingungslos als mich selbst zu erforschen und kennen zu lernen gehe ich als Mind/Bewusstsein sofort in eine Reaktion von „Ich kann das das nicht“



Ich sehe, erkenne und verstehe das „ich weiß nicht wie ich das richtig mache“ ein Mind-Interferance ist, und daher stoppe und lösche ich den Backchat wenn er in mir aufkommt, und erkenne mich als Hier, mit und als meine Waden/mein Körper, und da ich hier bin als diese Teile von mir/meinem Körper, kenne ich auch die Art und Weise mit der ich mich in Selbstunterstützung bewegen/anspannen/entspannen kann, was zeigt das der Mind-Chatter von „Ich kann das nicht reine“ Ablenkung/dazwischenfunkerei ist, der ich keine Aufmerksamkeit geben muss – ich bringe mich hier her in Einheit und Gleichheit mit meinem Körper/Gliedmaßen und fahre mit der Übung fort.



„Das funktioniert nicht“



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das der Backchat „Das funktioniert nicht“ in mir selbst aufkommt und existiert im Bezug und Prozess der Entspannungsübung mit meinem Körper/Atem.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben „ich funktioniere“ nicht und darin offenbare ich mir selbst das ich eine Vorstellung und Idee davon habe wie „ich als es“ - also „ich“ - in/als diese Übung funktionieren sollte, was ein fuckup von anfang an ist, denn wie könnte ich wissen oder glauben zu wissen wie etwas funktioniert das ich noch nie gemacht habe?

Darin sehe, erkenne und verstehe ich das ich hier in einer von Grund auf negativen Haltung mir selbst und meinen Fähigkeiten gegenüber – in und als der Fehler/Versager-Charakter – teilnehme und existiere und gleichzeitig sehe ich jetzt warum der Fehler-Charakter auch der Laziness/Faulheit-Charakter ist, oder der Faulheits-Charakter eine Folge des Fehler-Charakter ist, weil ich mit der Begründung/Rechtfertigung von Angst vor Fehlern „Ich kann das eh nicht“, mir erlauben und es akzeptieren kann Dinge die ich mir vorgenommen habe zu machen aufzuschieben und im Endeffekt aufzugeben.



Ich sehe, erkenne und verstehe das mir eine Vorstellung als Ausgangspunkt für meine Tätigkeiten nicht erlaubt etwas und mich selbst darin bedingungslos und unvoreingenommen kennen zu lernen.



Wenn und sobald ich sehe das der Backchat „Das funktioniert eh nicht“ in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich lösche den Backchat indem ich ich meine Aufmerksamkeit entziehe und mit dem in Übereinstimmung bringe was ich physisch gerade mache und fahre damit fort



„Ich kann eh nicht zusammen arbeiten“


 
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich eh nicht mit mir selbst zusammen arbeiten kann, das ich gleich aufgeben könnte und das ich im Prinzip ein verlorener Fall bin, besonders was meine körperlichen Funktionen und Fähigkeiten anbelangt.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst als ein resignierter Mensch zu erleben und ohne dies überhaupt noch wirklich zu bemerken als mich/meine Haltung/Einstellung mir selbst/allen anderen gegenüber auszuleben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben „Das Projekt ist vorbei, zu spät“, darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben „mein Leben sei vorbei“ und es hätte eh keinen Sinn, noch groß irgendetwas anzufangen – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das dies ein Bewusstseinssystem von mir in mir selbst ist das ich jahrelang/jahrzehntelang gefüttert habe, das mir jetzt „zurück gibt was ich erlaubt habe zu sähen“.



Wenn und sobald ich sehe das der Backchat „Ich kann eh nicht mit mir selbst zusammen arbeiten“ in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – Ich erkenne das dies selbst-unehrlich ist und den physikalischen Tatsachen meiner/der Existenz widerspricht, da ich klar sehe das mein Körper in/mit jeder einzelnen Zelle zusammen arbeitet, Organe und Körperteile formt, die zusammenarbeiten um ein funktionierendes ganzes zu bilden – Ich sehe, erkenne und verstehe das ich als Mind/Bewusstein /Gedanken der „Störer“ bin der durch diverse Systeme wie den Glauben/Definition „Ich kann eh nicht mit mir selbst zusammenarbeiten“ ein effektives zusammenarbeiten verhindert. Daher, stoppe und lösche ich den BC wenn er in mir aufkommt und lerne/re-lerne mit mir selbst in/als jedem Teil von mir effektiv zusammenzuarbeiten.



„Ist das Richtig – mach ich das richtig“



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das der Backchat „Ist das Richtig – Mache ich das richtig?“ in mir selbst aufkommt und existiert wenn ich die Übung mache, worin ich mich in akzeptiertem und erlaubtem Selbstzweifel selbst Frage „ob dies richtig sei“ stelle, und mich darin, anstatt in Einheit und Gleichheit mit mir selbst zusammenzuarbeiten, in Angst von mir selbst spalte, wobei ich mir in dieser Einsicht die Antwort gebe.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es nicht „richtig“ ist Backchat und Selbst-Zweifel in mir selbst zuzulassen und zu erlauben, wenn ich etwas neues mache/erforsche, weil ich sehe das ich mich darin von mir selbst und dem was ich als mich mache/erforsche trenne, und so nicht wirklich hier bin mit mir und in der Folge/konsequenter Weise ineffektiv sein werde in dem Was ich tue/erforsche.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich in dem Backchat „Ist das Richtig, mache ich das Richtig?“ von Angst und vorprogrammierten Vorstellungen/Ideen von Richtig und falsch beherrscht werde, was den BC als weiteren Inhalt/Komponente des Fehler-Charakters offenbart.



Deshalb lösche ich den BC „Ist das Richtig, mache ich das Richtig“ wenn und sobald er in mir aufkommt.




Montag, 15. April 2013

Wie ein gebrochenes Bein zu einen Mindfuck wird - Teil 2 - Der Teufel wars...


Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das meine negativen Erfahrungen und der Backchat der in mir im Bezug auf mein Bein aufkam als ich mein Studium begann meine eigene Projektion war und nichts direkt mit anderen zu tun hatte.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst und meinen Körper dafür zu beschuldigen das ich angeblich nicht mehr einfach machen kann/konnte was ich will und ich nun gehandicapt bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst jahrelang zu bemitleiden und meinen Körper zu beschuldigen das ich angeblich nicht mehr machen kann was ich will, anstatt anders dankbar für meinen Körper und das was ich noch tun kann zu sein.

Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das wenn Teile des physischen Körpers geschädigt werden ist dies spezifisch und hat in Common Sense Auswirkungen auf das ganze Wesen, mein ganzes Selbst.

Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in/mit diesem Splitterbruch sozusagen mit meinen Erinnerungen abschließen wollte, weil ich scheinbar keinen anderen Weg fand um mit Gefühlen/Emotionen/Unterdrückungen in mir klar zu kommen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich zu schämen, mir dumm, angeglotzt und ausgestoßen vorzukommen als ich zu Anfang des Semesters mit den Krücken zum Studium erschien, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das meine negativen Erfahrungen/Reaktionen nichts mit dem Studium, den Anderen, den Krücken oder dem Fakt zu tun hatten das ich mein Knie gebrochen hatte, sondern damit das ich mir selbst nicht vergebe hatte und mit mir selbst noch nicht mal Klar gekommen bin sondern in mir selbst wütend, beleidigt, grollend und negativ gegenüber mir selbst war.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben andere lachen über mich und oder verspotten mich als ich mit den Krücken ins Studium kam.

Ich sehe, erkenne und verstehe das es nicht so war das mich meine Kommilitonen böshafter, boswilliger Weise verspottet, angeglotzt und ausgestoßen haben als ich im Studium mit Krücken ankam, darin erkenne ich vielmehr das ich diese Wahrnehmung selbst kreiert habe durch/als/in der Projektion meiner eigenen Haltung oder Einstellung zu mir selbst und dem Unfall.

Wenn und sobald ich sehe das ich denke oder glaube andere glotzen mich an, lachen über mich oder reden hinter meinem Rücken schlecht über meinen Körper/mein Aussehen – atme und stoppe mich, in der Common Sense Erkenntnis das was in mir/meinem Mind/Bewusstsein und damit meinem Körper aufkommt „muss ich sein“ = bin ich, und damit ist was in mir aufkommt auch meine Verantwortung und hat nichts mit anderen zu tun – Deshalb bestimme ich mich selbst als Gedankenmuster/Wahrnehmung/Glauben das „andere schlecht über mich reden, über mich lachen oder mich dumm anglotzen“ mit den Worten „Stop – bis hier her und nicht weiter“ zu stoppen und bringe mich aus dem Mind/Bewusstsein hier her in meinen physischen Körper, atmend in der Gegenwart.

Ich sehe, erkenne und verstehe das dieser Punkt „von anderen angeglotzt zu werden“ und eine generelle Paranoia ein eigenes Konstrukt ist, das ich in vielen Erinnerungen definiert habe, in einer vielzahl von einzelne Reaktionen/Situationen in verschiedenen Energien, mit denen ich den Satz „Was schaut der/die mich so blöd an“ - „Was glotzt die/der so (blöd)“ substanziiert habe und individuell durchgehen muss, bis/damit/sodass der Gedanke in keiner Situation mehr aufkommt.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt das ich mich praktisch freiwillig selbst isoliert habe, angeblich um mich selbst vor mir selbst zu schützen, und dem wer/was ich bin oder werde wenn ich in Gesellschaft bin – Darin vergebe ich mir selbst meine Angst vor mir selbst auf andere zu Projizieren und mich eingesperrt in/von meinen eigenen Angst-Projektionen von mir selbst, vor mir selbst zu verstecken, anstatt mich jemals wirklich zu fragen und zu erforschen woher diese Angst/Ängste kommen, ob sie Real sind oder Jemals waren, wie, wo, wann und von wem ich gelernt habe mich selbst zu fürchten anstatt mich anzunehmen, mich selbst kennen zu lernen und zu wachsen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mir praktisch beigebracht habe und akzeptiert habe das man mir beibringe das Leben zu fürchten.

Ich vergebe selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu meinen Komulitonen eine Beziehung aufzubauen, wo ich immer auf Abstand blieb, in einer Art Schutzhaltung, beides körperlich und psychologisch, wo ich die ganze Zeit Angst hatte mir könne wieder etwas passieren, die anderen und ihre Aktivitäten seien „gefährlich“ und deshalb bleibe ich lieber allein, wo ich dann das gleiche machte wie alle andern in Gesellschaft.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben dauernd zu denken und zu glauben das „Ich hinke“ und jeder wird sehen wie du hinkst und es wird jedem auffallen und alle werden sich denken das kann nur einem Trottel passieren – Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das „Hinken“ mit dem Teufel zu verbinden und immer wieder in so kurzen Gedanken-Flashes zu denken „Ja, der Teufel hinkt doch auch immer in Geschichten, da ist eine Verbindung“ „Ich bin vom Teufel besessen“ oder „Ich wurde vom Teufel gestraft/gebrandmarkt“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Fakt das ich mein Bein gebrochen und physisch gehinkt habe damit zu verbinden das der Teufel auf Bildern auch immer hinkt und das dies bedeutet das ich angeblich vom Teufel bestraft oder besessen bin

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben der Teufel hätte mich mit diesem Unfall gestraft und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben von da an zu denken und zu glauben ich sei verdammt und verwunschen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das die Sprüche der Selbst-Verdammnis nirgendwo und von niemand sonst gesprochen wurden als von mir selbst in meinem eigenen Mind in/als Gedanken, Backchats, Glauben und Definitionen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mich nur selbst verdammen kann indem ich mich mit der Selbst-Verdammnis im Mind als Gedanken, Backchats, Glauben, Definitionen etc. identifiziere.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken ich sei verdammt, verwunschen und ein „dunkler Schatten“ folge mir und das andere mir sofort ansehen würden das etwas mit mir nicht stimmt und nicht in Ordnung sei anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich diese Backchat-Präsenz als energetische Entität in-mir und als-mich selbst kreiert habe.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mein physisches Verhalten von Hinken/meinen Unfall mit dem Wissen und der Information in meinem Mind/Bewusstsein zu verbinden das „der Teufel hinkt“.

Wenn und sobald das Gedankenmuster „Ich hinke – der Teufel hinkt auch – ich muss verflucht/verdammt/gestraft sein – ich bin ein schlechter Mensch/unwürdig“ in meinem Mind/Bewusstsein aufkommt – nehme ich einen tiefen Atemzug, halte die Gedanken als mich selbst an und sage „Stopp – bis hier her und nicht weiter“ - ich vergebe mir selbst und lasse das Muster/die Gedanken gehen, weil ich jetzt sehe, erkenne und verstehe das dies ein Gedankenmuster der Selbstbestrafung ist das aus meiner religösen Behirnwäsche erwachsen ist, die ich in Selbstgerechtigkeit als mich selbst akzeptiert und erlaubt habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt das dieses Gedankenmuster niemanden hilft/unterstützt und das ich es auch nicht brauche um mich zu schützen oder mich als „besonders böse/schlecht“ darzustellen/zu projizieren – Darin sehe und erkenne ich eine Dimension von Selbstinteresse mich mit/als Teufel oder dämonisch zu identifizieren um Isolation zu rechtfertigen.