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Montag, 23. Februar 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Tag 599


Heute werde ich in meinem Blog einen Punkt aufgreifen, der mir seit einiger Zeit gewahr ist und dem ich nahezu täglich begegne. Ich bin in einer Situation, in der ich mit einigen Leuten zusammen sitze, Pause mache und esse. Wir unterhalten uns und es werden verschiedene Themen aufgegriffen, von „trivialen“ Dingen wie bestimmten Kinofilmen, Büchern oder Reisen über Ausbildung/Bildung und persönliche Themen hin zu Politik und Weltgeschehnissen.

Ich gehe so gut wie jedes Mal in eine Reaktion von starker Unterdrückung und Zurückhaltung, besonders gegenüber einem Individuum oder den „älteren“ Individuen und dem was sie sagen, während jedes Mal/häufig Backchats in mir aufkommen – Besonders ärgert mich wenn andere der Person auch noch zustimmen, obwohl ich dies auch bei Gelegenheit mache (Selbsturteile). Auch gestern kam dieser Punkt in einem Gespräch auf, wie ich „in einem Gespräch nicht die Bombe platzen lassen will“ - obwohl ich in meiner „Art“ dazu tendieren würde...sprich ich kann definitiv sehr emotional und verbal massiv wirken/mich ausdrücken wenn es um etwas geht das „mir am Herzen liegt“ - etwas das emotionale Reaktionen in mir erzeugt hat... interessant, denn genau das ist es, was ich in/an anderen und ihrer Ausdrucksweise verurteile und beinah verachte und in mir Selbst verleugne: Emotionen/Emotionale Kommunikation.

Wie gesagt, war dass nicht immer so... aber auch schon „vor Desteni“, sprich dieser Punkt kommt nicht erst aus der Erkenntnis oder dem Wissen dass Emotionen und emotionaler Ausdruck eine Form von Selbst-Unehrlichkeit ist, ich habe schon längere Zeit davor angefangen mein Selbst so zu konstruieren meine Emotionen zu verleugnen und meine emotions-geladenen Meinungen zu bestimmten Themen für mich/geheim zu halten. Faszinierend, es ist wieder diese Form von Selbst-Betrug wo ich mein wahres Selbst (Emotional/Energetisch/meinungsbehaftet/selbstgerecht) hinter einer Fassade von falschem Selbst (Emotionslos/kontrolliert/meinungsfrei/unparteiisch) verstecke, angeblich in/aus Angst was andere von mir denken und/oder in „Rücksichtnahme auf Andere“ um z.b. „ihre Welt nicht zu zerstören“ - doch in Wirklichkeit verstecke ich diesen Teil, mein „wahres Selbst“ vor mir SELBST da ich irgendwann die „Entscheidung“ getroffen habe „Ich will nicht so sein“ - Diese Entscheidung war jedoch keineswegs wohlwollend oder aufrichtig, was heute zu einer wahrhaften Änderung meiner Selbst hätte führen können … Ich wollte nicht so sein wie SIE … Ich bin nicht so wie DIE... worin ich meine Ausgangspunkt nach Außen lege, in Trennung von mir selbst und so erschaffe ich Beschuldigungen.

Herkunft dieses Musters ist die Beziehung zu meinen Eltern, im speziellen zu meinem Vater. Ich sehe Punkte von „Konflikt-Vermeiden“ und „Verstecken“ in diesem scheinbaren „Rücksichtnehmen auf Andere“. Ich hatte in der Vergangenheit mit meinem Vater öfters hitzige/aufgeregte Diskussionen über politische Themen...meistens handelte es sich um irgendetwas was wir im Fernsehen sahen und dann fing einer an (oft auch ich) einen „ungläubigen Kommentar“ abzugeben, etwas wie „wie kann das sein – das gibt’s doch nicht“ oder einen Ausdruck von Schuldzuweisung/Vorwürfe wie „die Politier, die Grattler“ … wenn ich so zurückgehe sehe ich, dass es in meiner Kindheit/Jugend einige männliche Vorbilder gab die in diesem Ton von Vorwürfen/Beschuldigung/Anklage über Politik und Elite sprachen – in einem abfälligen Ton, beinah schon hasserfüllt, mit Ärger/Wut...Das Gewahrsein das etwas „mit dem System nicht stimmt“ war vorhanden, aber dabei blieb es auch – die Energie erschöpfte sich ein Anklagen/Vorwürfen/Ärger und etwas dass fast schon Lästern oder Gossip entspricht – und siehe da, Gossip über Politiker/Wirtschaftsvertreter/Personen des öffentlichen Lebens ist ja eine unserer beliebtesten Unterhaltungen.


Ich sehe, dass darin ein Vorwurf gegen die Vorbilder steckt die ich hatte, sowie Erwartungen sie hätten doch etwas dagegen tun müssen. Eine Art von Verachtung und ein Urteil der scheinbaren „Schwäche“, aus der dann meine Abgrenzung entstand und eine Selbst-Beziehung von Kampf und Rebellion gegen „das System“ - ohne zu sehen und zu erkennen dass ich nichts anders tat als genau meine Vorgänger zu spiegeln und zu kopieren. Wie so oft geht es also auch bei diesem Muster/Punkt darum alles was ich „in anderen sehe“, gespiegelt durch meine Gedanken/Backchats, zu mir zurück zu bringen und den Teil von mir der diese erzeugt zu reinigen und praktisch zu verändern, denn wie ich sehe, stecke ich immer noch am genau gleichen Punkt wie meine Vorgänger – bedingt durch meine eigenen Urteile und emotionalen Ausdrücke, worin ich anfange zu sehen wie die systematische und generationsübergreifende Versklavung durch emotionale Reaktionen auf die Zustände, wie etwa Politik und/oder Wirtschaft funktioniert und existiert.   

Samstag, 9. November 2013

Widerstand dagegen abends noch was zu erledigen, will mich gehen lassen - Tag 469




Ok, was hier ist in mir als ich, ist ein Widerstand. Ein Punkt dem ich öfter begegne wenn ich so wie heute alleine bin, am Wochenende oder einfach Abends und ich noch ohne Weiteres ein bis zwei Stunden produktiv sein könnte, Zeit die ich nutzen könnte um mich selbst zu bilden, ich könnte etwas lesen, zusammenschreiben, übersetzen, recherchieren, erfoschen und so weiter. An Möglichkeiten die Zeit sinnvoll zu nutzen fehlt es nicht.



Also was hat dieser Widerstand für eine Funktion? Um diese Frage zu klären kann ich mir anschauen welche Erfahrung ich aufrufe wenn ich dem Widerstand nachgebe. Die Erfahrung die jetzt/am Wochenende/Abends in mir aufkommt ist eine Art Müdigkeit, eine Schwere, die nicht unangenehm ist, in der ich mir sage ich sollte irgendetwas “entspannendes machen” “mich einfach hinlegen” “Chillen”, ich will diverse Nahrungsmittel konsumieren und Entertainment. Dabei scheint es mir wirklich so, als seien die Tätigkeiten/Aufgaben die ich tun könnte “schwierig” aber besonders “anstrengend, ermüdent” – was eindeutig eine energetische Erfahrung ist, denn wenn ich, so wie jetzt, mit diesem Blog, etwas mache/schreibe wo ich mich selbst fordere/hier her bringe und mit mir selbst arbeite – bin ich da und nicht Müde.



Es ist wie eine Art Sabotage-Taktik, wo ich sehe das ich bestimmte Sachen zu machen habe, und es wäre gut/sinnvoll = es würde mich unterstützen und es ist da = ich muss es eh früher oder später machen und ich habe Zeit, ABER genau dann bringe ich diesen Widerstand auf, ich gebe nach und die Dinge bleiben konsequenter Weise oft halbfertig liegen und unter dem Was ich hätte machen können, dies bezieht sich auf beides, Quantität und Qualität.



Ich sehe wie ich diesem Widerstand auch oft schon tagsüber in den “kleinen Dingen” nachgebe, wo ich mich während ich an etwas arbeite/lese etc. ablenke und noch schnell dies oder jenes gucke, spiele, was esse uns so weiter – der Fokus dieses Blogs soll aber der Widerstand hier, abends, am Wochenende sein, wenn ich “Freizeit” habe.



Der Punkt ist, dass ich die Erfahrung, oder besser das was mir diese Erfahrung gibt, nicht gehen/los lassen will...Wenn ich dem Widerstand nachgebe, gehe ich im Grunde in eine klassische “Konsumerfahrung”, ich liege herum, schaue irgendetwas/einen Film, ok, und noch mehr ist eigentlich dieses “Aufgeben”, eine positive Wahrnehmung davon das ich “gekämpft habe”, mein Bestes gegeben, aber diese Müdigkeit war einfach stärker, sie hat mich übermannt und so kann ich angeblich gerechtfertigter Weise meinem Selbstinteresse nachgehen – Dies stellt dann aber auch meinen gesamten Ausgangspunkt für die Selbstarbeit oder Bildung etc. in Frage = Tue ich das nur “weil ich glaube ich muss?” - “Sind da mehrere Teile von mir in mir” “Welcher Teil kreiert den Widerstand und wie/warum”.



Ok, was in mir den Widerstand und die Müdigkeit kreiert, ist grob gesagt das Bewusstsein UND meine Teilnahme daran – ich habe Angst etwas zu verlieren, nähmlich den Teil/die Erfahrung von mir die ich mache wenn ich mich Abends “gehen lasse” - und das ist ein guter Ausdruck dafür, dann darin ist all das definiert was ich mit diesem Zustand verbinde. “Sich gehen lassen”, verlottern, sich um nichts mehr kümmern, einfach abschalten, Faul sein, abgammeln, Gammeln, was für mich eine Art “Gedankenlosigkeit, Ruhe und Stille” hat, etwas “Tiefes” = depressives. Im Englischen ist das Wort “Habit” recht schön, es klingt fast so wie “Habitat” und ein “Habitat” ist der Lebensraum von einem Lebewesen, was im Bewusstsein bedeutet ich gebe einem “Wesenzug” von mir Raum, einen Lebensraum indem ich ihn (den Wesenszug) in mir als mich erlaube, verkörpere und auslebe, so gebe ich ihm als mir auch in dieser Welt als mir Lebensraum. Auf Deutsch kann ein Habit ein “Brauch” sein, etwas das ich energetisch brauch-E um mein “Leben” als Reihe von Lebens-Geh-Wohn-heiten zu erfahren.



Ich sehe die Polarität zu dem Widerstand in “Ich habe schon so viel gemacht”, und diese “weinerliche Rechtfertigung/Ausrede” kann sich auf den Tag oder/und die ganze Woche beziehen, und gar auf mein ganzes Leben, was dann einer allgemeinen “Lebensmüdigkeit” entspricht die ich definitiv zu mancher Zeit in mir hochkriechen und anwachsen habe lassen. In diesem Widerstand abends am Wochenende noch etwas zu machen (wenn ich allein bin) halte ich sozusagen das ganze “mich gehen lassen” und “mich selbst aufgeben”, das ich jahrelang so ausgiebig gelebt habe, in kondensierter, komprimierter Form weiter am Leben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben einen Widerstand dagegen zu kreieren, abends, am Wochende noch etwas zu tun/lernen, an mir selbst zu arbeiten oder mich zu bilden, obwohl ich selbst-ehrlich noch Zeit und Möglichkeit dazu hätte.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken, dass der Widerstand der dann vor allem als Müdigkeit in mir aufkommt REAL und gültig sei.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass – wie ich es mir gerade selbst bewiesen habe – die Müdigkeit eine energetische Erfahrung ist, eine Illusion der ich begegnen kann, indem ich atme/einen Atemzug nehme und mich hindurchbewege.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben diesen Widerstand in mir zu kreieren und daran teilzunehmen um ein Verhaltensmuster von “Selbstaufgabe” und “mich gehen lassen” am leben zu halten, indem ich es als mich lebe wenn ich dem Widerstand nachgebe – Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in dem Moment DAS VON MIR “aufgebe” und “gegen lasse” woran ich gerade arbeite oder womit ich mich beschäftige, und damit in der Tat einen Teil von Mir = gebe mich selbst als den Teil/die Kreation von mir auf, schiebe mich auf und/oder lasse mich gehen.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben, anstatt mich selbst, meine Arbeit, meine Selbstkreation aufzugeben/gehen zu lassen – den Widerstand, die Angst und die Müdigkeit in meinem Bewusstsein aufzugeben, wenn und sobald sie in meinem Bewusstsein aufkommen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Gedanken “Ich habe eh schon so viel gemacht/geschrieben heute (die woche)” als Rechtfertigung/Entschuldigung zu verwenden um den Widerstand dagegen abends (am Wochenende) noch etwas zu machen für gültig zu erklären und mir zu erlauben nach- und aufzugeben und mich gehen zu lassen.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mir ohne weitere Zeit für Entertainment, Filme, Spiele etc. nehmen kann, tue ich dies jedoch als Reaktion auf einen Widerstand der in mir aufkommt, gebe ich auf und lasse mich gehen und benutze das Entertainment/Filme und meine anderen “Gebräuche” als Verstecke und (Wiederbe)lebensräume für Wesenszüge, Selbstdefinitionen und Verhaltensmuster die ich hätte längst ausmerzen/stoppen können, einfach indem ich nicht mehr daran teilnehme, sie gehen lasse und dafür mich SELBST hier her bringe und hier bleibe, im und als Atem.



Ich sehe, erkenne und verstehe das das Entertainment und der Spaß oder die “Angenehmlichkeiten” die ich mir davon verspreche NICHT real sind, da sie so, wie vorgestellt, nicht ablaufen und erlebt werden – meist ist Entertainment von diesem Ausgangspunkt sowieso Zeitverschwendung, da es mir nicht darum geht was ich sehe, tue etc., weil ich nur eine vorprogrammierte energetische Erfahrung in mir als mich reanimieren will und was läuft, was ich mir anschaue, dient mir dabei nur als “Berieslungsfaktor”.



Ich verpflichte mich selbst dazu nicht mehr an diesem Widerstand teilzunehmen oder ihm nachzugeben.



Ich verpflichte mich selbst dazu wenn und sobald der Widerstand dagegen am WE/Abends wenn ich sehe das ich noch Zeit/Möglichkeiten hätte etwas zu tun/schreiben/mich zu bilden in mir aufkommt – einen Atemzug zu nehmen, nicht an dem Widerstand teilzunehmen und mich im/als Atem durchzubewegen, phyisch praktisch indem ich in dem Moment eine Entscheidung treffe was ich tun werde und mich dann direkt und unverzüglich bewege dies auch zu machen.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es hilfreich sein kann, wenn ich bereits längere zeit eine Sache gemacht habe – so wie heute – etwas anderes zu machen.



Wenn und sobald der Backchat/Gedanke “Ich habe (heute) schon so viel gemacht” in mir aufkommt – nehme ich einen Atemzug und lösche den Gedanken, indem ich ihn gehen lasse, ohne zu reagieren oder teilzunehmen, während ich hier bleibe in und als Atem.





Selbsterforschung und Selbstrealisation:

 

 

   Desteni




 

 
Forschung und praktische Lösungen für Systeme die das Leben auf der Erde tatsächlich unterstützen:
 
 












 

Sonntag, 15. September 2013

21 Tage ohne Filme/Serien - Reflexion - Tag 439









Ok, so heute ist der Tag an dem ich mir vorgenommen habe mein 21 Tage Commitment kein Entertainment in Form von Serien oder Filmen zu schauen zu reflektieren und ich habe eigentlich keine Lust und es scheint als ist da nichts oder zu viel aber eigentlich ist es ein anderer Punkt an dem ich gefallen bin oder wo/für den ich mich schuldig fühle und dann scheint für mich oft alles absolute Scheiße zu sein, und ich scheine unfähig zum Beispiel den einen Punkt getrennt oder unabhängig ist das bessere Wort hier, von dem anderen Punkt zu sehen, was naturlich nicht wirklich so ist denn ich der emotionale/energetische Zustand in dem ich mich befinde existiert ja in der From erst seit heute und die 21 Tage ohne Entertainment gehen ja schon drei Wochen – Es ist also eine Entscheidung von mir die ich zu treffen habe ob ich mich selbst weiter mit Selbstmitleid und Selbsturteil bestrafen will indem ich was ich mir vorgenommen habe nicht mache oder einen unabhägigen Punkt untersuche/reflektiere und so noch etwas konstruktives mache wo ich mich auch drin unterstützen kann meinen Fokus zu ändern und selbstbestimmt zu richten.



Auch als ich älter war und dann arbeiten ging und alleine wohnte, war der erste/zweite Griff der Fernsehschalter und auch im Studium, wenn ich kurz zum Beispiel Mittag zuhause war um etwas zu essen, machte ich sofort den Fernseher an – weitere Punkte waren den Fernseher laufen zu lassen während ich im Bett lag und oft wacht ich morgens/mitten in der Nacht auf und “die Glotze brannte immer noch”. Hier sehe ich das ich auch einen gewissen Hass, Beschuldigungen oder Verachtung gegen “der Fernseher” und “das Fernsehen” richtete und ab einem gewissen Zeitpunkt sowieso davon überzeugt war das “da eh nur Scheiße kommt” aber eben trotzdem “diesen “Schwachsinn” weiter schaute – Es ist interessant den zu Filmen hatte ich in meinen früheren Jugend/Teenager-Jahren eine ähnlich abgeklärte Beziehung, die aber statt mit Ärger/Blame eher mit Common Sense durchsetzt war, wo ich sehr wohl verstand das “alles gestellt und nicht real ist” und diese Punkte auch kritisch hinterfragte/bemerkte, auch zum Beispiel was in Filmen vermittelt werden soll/dargestellt werden soll. Teils sehe ich sich hinter dieser Kritik die zum teil auch zynisch/spöttisch wurde aber auch die eigenen (ein ge prägt en) Wünsche/Hoffungen/Erwartungen wie zum Beispiel nach einer besonders romantischen Liebesbeziehung oder eine Art Superheld zu sein, was ich dann verspottete/lächerlich machte und so scheinbar enttarnte.



Die ersten Tage war es dann ein sehr automatisierter Drang, mich nach dem Nachhausekommen mit etwas zu essen vor eine Serie zu setzen und an den Ersten Tag, und auch später immer wieder fand ich andere Sachen, sprich zuerst Punkte wie Dokumentationen die ich mir anschauen konnte weil diese ja nicht zu meiner Definition von Entertainment zählten – Lol, wenn ich genauer schaue habe ich in der Folge einfach mein Verhalten verlagert und mich sogut wie jeden Wochentag zum Kochen/nach dem Nachhausekommen meist/oft dann Interviews von Bernard angehört, was ja nicht “schlecht oder schlimm” ist ABER den eigentlichen Punkt überlagert und unberrührt lasst, sprich ich selbst überlagere den eigentlichen Punkt und berühre ihn nicht, nähmlich das ich sofort nach dem Nachhausekommen/zum Essen/Kochen “irgendwas will/brauche” um meine Aufmerksamkeit zu fokussieren, ich wollte schreiben ablenken – ist nur die Frage von Was? Warum will ich sofort irgendetwas? Welche Aufgabe erfüllt dieser Punkt?



Die erste Sache die aufkommt ist schon diese Erfahrung von “Alleinsein”, genauer das wenn ich die Tür auf mache: Ich keiner da, und darin ist es beinahe so als würde mich ein VOID empfangen, eine Leere, wo ich rufe “Hallo” und keiner mir antwortet, und anscheinend will ich mit der sofortigen Beschäftigung mit “irgendetwas”, einem externen Fokuspunkt meine Aufmerksamkeit von dieser Leere/Void, der ja tatsächlich (NICHT) existiert ablenken und auf einen Punkt richten der mir die Illusion von Gesellschaft/Gemeinsamkeit oder eben einfach NICHT-Alleinsein gibt – was interessant ist den die Frage nach der Aufgabe ergibt die Antwort der Mind/Bewusstseins-Stimulation und darin der Bewusstseinssimulation von Beziehung, denn ohne Beziehung kann “der Mind” nicht existieren – Interessant, die Angst, die ich sehe wenn ich mir diesen Punkt von “Leere” und “keiner Da” anschaue ist in Wirklichkeit die Angst des Bewusstseins keinen Anhaltspunkt zur Selbstgeneration/Stimulation zu haben und damit eine Angst vor dem Zusammenbruch,



Da stellt sich mir weiter die Frage ob/wie ich diesen Punkt nutzen kann um mich selbst bei der Realisation von körperlicher Einheit und Gleichheit zu unterstützen, anstatt den Mind in seiner Selbstgeneration zu fördern. Probieren geht über studieren, scheint mir hier die Deviese und beste Vorgehensweise wo ich mir einfach mal erlaube wirklich die Vorgänge/Prozesse in meinem Bewusstsein/mir selbst zu untersuchen, beziehungsweise mir derer Gewahr zu werden, die ablaufen wenn ich nach Hause komme wenn/wenn nicht jemand zu Hause ist.



Offensichtlich ist dies auch ein Ansatzpunkt für Selbstvergebung und eine mögliche Korrektur-Richtung, die potentiell auch auf mein Essverhalten und/oder die Wahrnehmung der Nahrungsaufnahme (positive) Auswirkungen haben kann, ist es mir einfach die Zeit zu nehmen die ich ich sonst mit Unterhaltung in gespaltener Aufmerksamkeit verbracht hätte um einfach voll und ganz mit meiner Umgebung und den Prozessen der Nahrungszubereitung etc. hier zu sein, zu atmen und runter zu kommen/zu entspannen vom Arbeitstag. Mich vollkommen zu mir zurückzubringen, zu zentrieren und damit meinen Fokus im/als Atem zu realisieren.



Ok – ein weiterer signifikanter Punkt ist der Wunsch/Drang am Wochende manchmal einen Film anzuschauen und besonders am Freitag, was auch so eine Art Abschalt-Mechanismus und/oder Belohnung ist. Ich will auch gar nicht sagen das es nicht manchmal tatsächlich hilfreich ist/sein kann, tatsächlich einen Film/Entertainment als Ablenkung oder “Ab/Umschalten” des eigenen internen Zustands oder der Schleife oder mit was auch immer man gerade beschäftigt ist zu verwenden, wo aber trotzdem der “Zweifel” in mir aufkommt das es doch auch anders gehen muss und es SOLLTE doch auch anders gehen, etc. was aber eher auf einer Projektion von mir selbst basiert davon wie ich glaube sein zu sollen/müssen wenn ich “stabil” und “weiter” in meinem Prozess wäre/bin. Für mich kann ein Film als relativ effektiver Punkt funktionieren um mich aus einem bestimmten Zustand zu bringen oder mich “runter zu bringen” und mich zu erden, was aber kein wirkliches erden ist, sondern ich sehe das mein Fokus dann beim externen Film und den Charaktären ist und auch meine energetische/gedankliche Teilnahme ist beim Film und weniger “bei mir” ist eher ein “ablenken”, blitzableiter, also doch erden?



Hier kommt eine weitere interessante Tendenz in mir auf, nähmlich mich mit den Gesichten und Charaktären in den Filmen/Serien zu identifizieren und diese so zu interpretieren wie es dem eigenen Bewusstseinprogramm passt. Dies it und wäre ein weiterer Punkt zur Selbsterforschung – Für heute will ich abschließen mit dem was ich als “Problem” dieses 21 Tage-Versuchs (lol, ein Ver-such statt Verpflichtung), was auch der Grund dafür war das ich heute, direkt und sofort nach Ablauf der 21 Tage wieder einen Film angeschaut habe und zwar das die grundlegende/darunterliegende Beziehung zu Fernsehen/Entertainment die für vieeele Jahre meines Lebens von einer defintiven Abhängigkeit beprägt war, nie erforscht aufgearbeitet, verstanden und verändert wurde, sondern immer noch so in meinem Bewusstsein existiert wie zuvor.




Freitag, 10. Mai 2013

Shedule/Tätigkeitsplan 5 - Geplant oder Verplant?


So – interessant zu sehen wie sehr ich tatsächlich konditioniert bin, was nicht unbedingt eine Wertung haben muss den ich kann wenn ich mir meine Konditionierung selbst-ehrlich vergegenwärtige mit Vergeben und mich verändern.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, sagt schon eine Redewendung und wieder und auch hier zeigt sich der Hacken an dem Wort „wenn“. Mein heutiger Punkt ist weiterhin der Tätigkeitsplan. Gestern war Feiertag und das bedeutet das mein „normaler Ablauf“ für Wochentage nicht funktioniert. Aus meiner Perspektive „fiel“ ich dann in mein typisches Feiertags oder Wochenendsmuster wo ich viel mehr Zeit habe und aber troztdem angeblich nie schaffe was ich will und zu wenig mache etc. - Im Grunde das gleiche Urteilsmuster wie schon bei den Wochentagen. Hier spielt das Wort „Wenn“ eine Rolle denn wenn ich meine Konditionierung nicht bewertet hätte, hätte ich keine dementsprechend negative oder polarisierte Erfahrung gemacht wie ich sie gemacht habe.

Im Grunde sah ich schon vorher das ich absichtlich oder/und fahrlässig das Wochenende und Feiertage „offen lies“ und es auf später verschob oder „mich nicht festlegen wollte“ wie ich meine Zeit/den Tag an den Wochenenden/Freien Tagen einteilen und werde. Was ich da offenlies ist ein Hintertürchen, auch wenn ich gerade in meinem Bewusstsein meine fahrlässigen Aufschub damit rechtfertige das ich ja sehen musste - und so sehen konnte – wie ich mich an Feiertagen/Wochenenden verhalte und was da mein Muster und meine Erfahrung ist, was mit Common Sense nicht notwendig und nicht ehrlich mit mir selbst war, denn erstens habe ich in dem Moment genau gesehen das ich einen Plan für diese Tage brauche und auch das wenn ich es aufschiebe dies eine Selbstsabotage ist – Interessanter Weise sagte ich im Gedanken zu mir „das es eine Sabotage/nicht richtig/unterstützend WÄRE“ so als würde ich dann doch anders machen, was wie ich gerade Sehe aus der Vorstellung/dem Glauben stammt das nur weil ich in diesem Moment gesehen habe was Sabotage und was Unterstützung WÄRE ich dann auch dementsprechend das Selbst unterstützende machen werde – Was offensichtlich nicht der Fall ist, sonst bräuchte ich von Anfang an keinen Tätigkeitsplan.

Ok – Die Erfahrung die ich mache wenn ich mir anschaue einen Tätigkeitsplan fürs Wochenende/Freie Tage zu machen ist eigentlich: Widerstand. Was ich erst gar nicht so wahrnahm sondern als „Freiheit“ oder „Meine Sache/Meine Freie Entscheidung“. Lol.

Ich denke das es viel zu viel Zeit ist und das ich nicht so lange vor dem Rechner sitzen will wie es möglich wäre, besser gesagt denke ich „Ich kann doch nicht so viel arbeiten, das ist viel zu viel, was bleibt da VON mir übrig? – Was bleibt da FÜR mich übrig? – Wo bleibe ICH. (Übrigens das Gleiche wie Unter der Woche). Das bedeutet ich habe „Mich“ in „Freizeit“ definiert und hier kommt das Wort Unterhaltung auf – Freizeitunterhaltung – Ich habe akzeptiert und erlaubt zu glauben das mein „wahres Ich“ nur in meiner Freizeit herauskommt, habe es aber mein „wahres Selbst“ genannt, weil sich das schöner, spiritueller anhört.

Wenn ich mir aber genauer anschaue was ich hauptsächlich/immer in/mit meiner Freizeit gemacht habe und teils noch mache, was es genau ist worin und als was ich mich da lebe dann passt „wahres ICH“ besser, denn es war/ist meist eine Form von Konsum, die Suche und Sucht nach Energie. Die Mittel in dem Zusammenhang haben sich teilweise geändert, aber die Muster sind immer noch die gleichen, und ich stoße hier an das Konzept das das Wochenende meine verdiente Ruhepause ist wo ich tun und lassen kann was ich will – im Grunde lauft es wieder auf „Fliehen und Vergessen heraus“ was in Prozess von Veränderung nicht nur unnötig, sondern auch kontraproduktiv ist. Daher
 

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in mir einen Widerstand zu kreieren dagegen „mein Wochenende“ „zu verplanen“, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das ich jahrelang „mein Wochende verplant“ habe weil ich es nicht geplant habe und so auf verwirrten Zick-Zack-Wegen ohne Plan stecken geblieben bin.

Ich sehe, erkenne und verstehe das das Wort „verplant“ hier sehr spezifisch ist weil ich mich jahrelang als „total verplant“ oder „verplanten Typen“ gesehen und definiert habe – darin sehe erkenne und verstehe ich ein kleiner Dreh, eine kleine Veränderung in/an einem Wort eine große Veränderung, oder sogar eine Kehrtwende, wie von Ver-Plant zu Ge-Plant beschreiben kann, wobei „geplant“ ja nicht nur „in einen Plan gefasst“ sin sonder auch „geglättet“ bedeuten kann, woraus man ableiten kann das „gut/genau geplante Sachen/Entscheidungen“ auch „glatt laufen“.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort „Verplant/verplanen“ als gut/richtig/positiv zu definieren.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort „Verplant/Verplanen“ mit einer positiven Ladung aufzuladen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich von dem Wort „Verplant/Verplanen“ zu trennen indem ich zugelassen und akzeptiert habe das Wort Verplant/Verplanen mit einer Positiven Ladung aufzuladen, in Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich dem Wort „verplant/verplanen“ im mir zu widersetzten oder mehr dem „Wer ich bin/war“ als das Wort „verplant/verplanen“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort „Verplant/Verplanen“ als gut/richtig/positiv/lustig/erfreulich zu definieren/beurteilen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das „Wort „Verplant/Verplanen“ mit einer Positiven Ladung aufzuladen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich von dem Wort „Verplant/Verplanen“ zu trennen indem ich zugelassen und es mir erlaubt habe das Wort „Verplant/verplanen“ mit einer Positiven Ladung aufzuladen, In Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen das das Wort Verplant den Zustand der Verwirrung beschreibt/ausdrückt den ich in mir/meinem Bewusstsein kreiere wenn ich zulasse und erlaube das ich 1001 Pläne schmiede, Projektionen entwerfe und noch bevor ich irgendetwas davon auch nur angefangen habe, steht die Realität (beispielsweise in Form des Montag Morgens) vor der Tür und geht weiter.

Ich sehe, erkenne und und verstehe das die Redewendung „steht die Realität vor der Tür“ impliziert das ich im Verplanten Zustand die physische Realität komplett ausgeschlossen habe.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich es mag/liebe verplant zu sein und gerne verplant bin – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das es mein Mind/Bewusstsein ist das es „mag/liebt“ wenn ich verplant bin, denn das beutetet das ich mein Mind/Bewusstsein real mache, das ich als es existieren kann, während die physische Realität „an mir vorbeigeht“.

Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich „Verplant sein“ als Zuflucht und Versteck vor der Realität verwendet habe in mehrerlei Hinsicht – Einmal auf persönlicher Ebene, wo ich im verplanten Zustand „mich selbst“ und „meine Beziehungen“ mal so und mal so sehen konnte, aus 1001 Perspektiven, die alle scheinbar möglich seinen aber jeweils nur für wenige (Bruchteile von) Momenten halten und dann wider wechseln so das sich ein Kaleidoskop des Selbstbetruges ergibt

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das es Cool ist verplant zu sein.

Wenn und sobald ich denke das ich nicht „mein ganzes Wochenende“ verplanen will – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich das hier mein Ego spricht – Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mir Zeit für Filme, Unternehmungen einplanen kann und nichts verlieren werde.

Ich sehe, erkenne und verstehe das mein Widerstand dagegen mein Wochenende zu planen meiner Selbstdefinition/Glauben von mir selbst – Als Richt- o. Leitsatz = Gebot meiner Selbstreligion - „Ich bin verplant – Ich bin ein verplanter Typ“ ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe das die Selbstdefinition „Ich bin verplant – Ich bin so verplant – Ich bin ein verplanter Typ“ mir in nichts nutzt und nicht unterstützend ist dafür wer ich bin sondern mich im Gegenteil daran hindert, mich zu entwickeln, zu erweitern und zu wachsen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das ich die Selbstdefinition/den Glauben von mir selbst „ich bin (halt) ein verplanter Typ“ als Ausrede/Rechtfertigung verwendet habe wieso ich nichts aus mir mache und mit mir anfange – Darin sehe ich das ich die Selbstdefinition in Selbstinteresse verwendet habe um die Verantwortung für mich selbst abzugeben und zu entschuldigen/rechtfertigen wieso ich ich mich vor mir selbst/dieser Welt verstecke und fliehe.

Ich verpflichte mich dazu heute noch einen realistischen Tätigkeitsplan für das Wochenende aufzustellen und dementsprechend einzuhalten.