Sonntag, 31. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 6: Was zählt?

Tag 6 – Was zählt?


Was zählt für mich? Was sind meine “Werte”? Was kommt dabei heraus wenn ich die Werte zusammenzähle?

Was zählt bezeichnet normalerweise das was ich “Wert” gebe und Aufmerksamkeit schenke, dass was für mich wichtig ist. Es ist interessant, denn es scheint so zu sein, dass ich mich in jedem Moment entscheiden kann was ich Wert gebe, was mir Wichtig ist und daher was “für mich” zählt. “Für mich” zählt, bedeutet ich sammle es als mich an, ich summiere es als mich auf (*)– Bin ich die Summe meiner gelebten “Werte”? Und sind Werte nicht auch Worte? - Worte kann ich definieren und redefinieren, ich kann Worte bestimmen die ich als mich leben will und werde und dadurch das,was für mich zählt.

(*) Bin ich etwa ein "Simmerer" (Summieret)?

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mir gewahr zu machen welche Werte ich bewusst und unbewusst lebe und verkörpere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst von dem Wort Wert zu trennen – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen das ich es bin, der Worten einen Wert gibt und so eine Realität kreiert in der unterschiedliche Werte existieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass meine Werte das sind was ich ausleben und verkörpern werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass jeder Moment potentieller Moment der Wert-Schöpfung ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich meinen Beziehungen und alltäglichen Begegnungen Wert GEBEN und hinzufügen kann indem ich Worte in Gewahrsein lebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich, meine Beziehungen, alltägliche Momente und so auch die Menschen mit denen ich interagiere bereichern kann indem ich meinen Beziehungen und Interaktionen, meiner Umwelt und den Erscheinungen darin WERT gebe indem ich Worte lebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe jeden Moment in dem Gewahrsein zu leben und vom Ausgangspunkt zu handeln, mir selbst und meiner Welt/Realität den höchsten Wert zu geben indem ich Worte lebe die meine Wertschätzung, Achtung und Unterstützung für mich selbst als Leben ausdrücken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meine Werte zu hinterfragen, worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe mir zu vergegenwärtigen welche “Werte” ich automatisch auslebe und verkörpere ohne sie in Frage zu stellen oder zu verstehen wo sie herkommen, wie “Ehrlichkeit, Treue, Freundschaft, Höflichkeit, Tradition...” und so weiter.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die mir weitergegebenen traditionellen Werte in erster Linie eine Identität als/von Bewusstsein aufrecht erhalten - “wer ich innerhalb einer sozialen Konstruktion” bin, der Familie, des Freundeskreises, der Dorf/Stadtgemeinschaft, dem Land, der “Menschheit” - aber nicht wirklich etwas über MICH selbst aussagen, nicht dem entsprechen was ich Selbst an/in mir mag, wertschätze und achte, unabhängig von allen/allem anderen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu erforschen und herauszufinden was meine Werte sind, was ich an/in mir wirklich mag und wertschätze.

Ich bestimme mich dazu zu erforschen, zu bestimmen und zu definieren was meine “Werte” sind um meinen Werten Worte zu geben die ich in Einheit und Gleichheit leben kann um mich und alle damit zu bereichern wer ich bin.


Interessant, wenn man auf Google für den Begriff “Werte” nach Bildern sucht, wird man schnell verstehen, dass auch die Allgemeinheit denkt: Werte = Worte

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