Ich
sehe, erkenne und verstehe das der Backchat „Ich/du wolltest
niemals Hier sein“ einen vorwurfsvollen Grund- o Unterton hat, in
dem ich meine Umgebung und Situation für meine Erfahrung von mir
selbst beschuldige/verantwortlich mache.
Ich
sehe, erkenne und verstehe das der Backchat ein versuch ist die
Verantwortung für meine Entscheidungen und die Konsequenzen die
daraus folgten und in meiner derzeitigen Situation/Gegenwart mündeten
abzugeben, worin ich mir auch die Möglichkeit nehme meiner Situation
/Erfahrung von mir selbst selbstbestimmt zu begegnen und mich zu
verändern.
Ich
sehe, erkenne und verstehe das es selbst-unehrlich ist zu sagen oder
zu denken „ich wollte niemals hier sein“ denn wenn ich die
Zeitlinie meiner Konsequenz zurückverfolge finde ich 1000ende von
Entscheidungen, tausende von Momenten in denen ich alles einfach so
akzeptiert habe wie „es ist“ und läuft und damit habe ich die
Situation und die Erfahrung in der ich heute bin kreiert, womit ich
aus alles was hier ist, jedes Leben und jeden Missbrauch von Leben so
akzeptiert und erlaubt habe wie es heute täglich existiert.
Wenn
und sobald ich sehe das der Backchat „Ich/Du wolltest niemals hier
sein“ in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich erkenne
das dieser Backchat der Indikator und das Zeichen für mich ist die
volle Verantwortung für meine Entscheidungen zu übernehmen und den
Konsequenzen meiner selbst in Selbstehrlichkeit zu stellen ohne
irgendjemanden/etwas anderes oder mich selbst dafür zu beschuldigen.
Ich erkenne das Konsequenz in sich keine Wertung trägt, sondern
etwas ist aus dem ich lernen kann und sollte – Daher bestimme ich
mich dazu die Konsequenzen meiner Selbst und meines Lebens für mich
selbst und alle anderen einzusehen, daraus zu lernen und mich neu
Auszurichten in einer Weise und Beziehung zu mir selbst die weniger
Schädlich für mich und alles ist bis ich tatsächlich das tue und
bin was für mich selbst und alle immer unterstützend ist.
Ich
verpflichte mich dazu klare und effektive Entscheidungen zu treffen
die für mich selbst und alle das Beste sind und dazu mit und als
diese Entscheidungen zu stehen.
Ich
verpflichte mich selbst dazu mich wenn und sobald der Backchat
„Du/ich wollte niemals hier sein“ in mir auftaucht ein
„Warnsignal“ in mir zu platzieren „Hey das kenne ich – es
bedeutet das ich die Verantwortung für meine Entscheidungen/mein
Selbst/meine Erfahrung nicht übernehmen will“ und dazu wenn und
sobald ich sehe das wenn und sobald sich der Backchat wiederholt und
öfter aufkommt über den Punkt zu schreiben und im Schreiben
herauszufinden was genau dahintersteckt.
Interessant
– ich sehe, das im Grunde hinter jedem von diesen Backchats die ich
hier in Vergebung angeschaut habe, eine ganze Geschichte steckt, eine
Akkumulation von Erfahrungen, Erinnerungen Momenten und so sind diese
Punkte zu „eigenen Erfahrungen oder Entitäten“ in meinem
Mind/Bewusstsein geworden, je nach Perspektive, wobei mit
„Erfahrungen“ mehr meine Ego-Perspektive betont wird etwas das
Ich erfahre, und mit dem Wort „Entitäten“ wird mehr die
Eigenständigkeit oder individuelle Natur dieser Teile von mir betont
– von der Perspektive aus ist das Wort „Entitäten“ besser
geeignet und integrativer.
Obwohl ich es „unheimlicher“ finde und
bewertet habe, hauptsächlich im Zusammenhang mit
„Geistwesen“/Geistern und er Vorstellung das „eigenständige
Teile“ Teile von mir in mir existieren die ich nicht wirklich
beeinflussen kann und/oder über die ich keine Kontrolle habe,
sondern die umgehrt beeinflussen und kontrollieren „Wer ich bin“.
Dies zu verleugnen wäre allerdings unehrlich – Auch interessant
wie das Wort Un-Heimlich aufdeckt das ich es als negativ
definiert/bewertet habe wenn ich mich über die
Heimlichkeiten/Geheimnisse in meinem Bewusstsein gewahr werde.
Ok
– also die Erfahrung „Ich wollte niemals hier sein“: Ich hatte
immer irgendwie das Gefühl und den Gedanken das ich „Nicht geboren
werden wollte“, damit erklärte ich auch meine relativ schwierige
Geburt und das ich mit Zwang herausgeholt werden musste.
Wenn ich
irgendwo eingeladen wurde oder hingehen wollte, zu Beispiel mit
Freunden oder zu Verwandten, war es selten/nie ich selbst der dies
initiierte, ab einem gewissen Alter jedenfalls. Es kommt so vor als
wollte ich nie irgendwo anders hin, das ich immer gezwungen werden
musste irgendwo hinzugehen. Oder das sich meine
Bekanntschaften/Freundschaften immer irgendwie einfach zufällig
ergaben. Ich habe das nie absichtlich gewollt.
Dahinter steckt eine
Art „Gleichgültigkeit“ die einen Widerstand und
Resentiment/Beleidigung versteckt „Weil ich eh nie haben konnte
was/wie ich es wollte“ - Hier sehe ich wieder den Übergang von
Zuhause/bei meiner Großmutter am Bauernhof, in den
Kindergarten/Schule. Ich war glaube ich in meinen jüngeren Jahren
ein ziemlich „ruhiges“ Kind, ich beschäftigte mich viel alleine
draußen oder in meinem Zimmer mit meinen Sachen und hatte nicht
direkt das Bedürfnis mich mit anderen „Abzugeben“ – Wobei hier
noch mal ein interessanter Punkt aufkommt der im Zusammenhang mit dem
Lebensrückblick „Overactive Imagination“ auf Eqafe steht – von
meiner Perspektive war es tatsächlich ein „mich abgeben“ denn
andere Kinder hatten keinen direkten Platz in meiner Vorstellung,
beziehungsweise sie waren unberechenbar und verhielten sich nicht
direkt wie ich es mir vorstellte sondern „machten was sie wollten“
und wahren wer sie waren – während wenn ich alleine war, ich mir
allerlei Stuff und Geschichten über mich selbst und diese Welt,
meine Umgebung und was ich gerade machte ausdenken konnte und dies
auch tat, was nicht mehr viel mit der tatsächlichen Realität zu tun
hatte – Ok, ich sehe „mich als Forscher“ „mich als Entdecker“
„mich als Abenteurer“ „mich als Arzt“ „mich als Bauer“
„mich als ….“ der zum Beispiel die Steine und den Boden
untersucht oder den Wald erkundet, die Kiesgrube vermisst, das Haus
neu architektiert etc. während mein eigentliches „Dasein“
zumindest bei meinen Eltern recht „behütet“ und „kontrolliert“
in vier Wänden war und nichts von all dem wirklich physisch Real. Da
habe habe ich einen ziemlichen Punkt aufgemacht und sehe die
Verbindung zu „Ich/Du wolltest niemals Hier sein“ denn ich wollte
lieber „da“ sein in meinem Bewusstsein den Vorstellungen und
Geschichten die die ich mir selbst erzählte, über mich und die Welt
die ich viel positiver bewertetet als meine tatsächliche physische
Realität – Ich sehe den Punkt von Langeweile und
Einsamkeit/negativ bewertetes Alleinsein. Und darin auch wieder den
Kindergartenpunkt und die Wutanfälle den „da wollte ich ja auch
niemals allein sein“ - Von der Perspektive sind meine Imagination
ein Ersatz für Gesellschaft und Präsenz eines anderen und weil dies
in physischer Realität nicht möglich ist wandte ich mich an das
Bewusstsein um eine Form ständiger Präsenz zu haben. Interessant.
Ich sehe, erkenne und verstehe das der Satz "Ich wollte niemals hier sein" auch gelesen und erkannt werden kann als die Akzeptanz des Backchats/Programmes "Du wolltest niemals hier sein" und damit als Abkehr von der physischen Realität und Hinwendung zum Bewusstsein und der Imagination in der ich angeblich lieber bin.
Ich sehe, erkenne und verstehe das der Punkt speziell mit der Beziehung zu Frauen/meiner Mutter zu tun hat, wobei ich ihr in dem Satz im Grunde einen Vorwurf mache "mich jemals geboren zu haben" und auch die Stimme "Du wolltest niemals hier sein, sondern..." in meinem Bewusstsein ist eine Frauenstimme.