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Montag, 25. August 2014

Ursprung des Stadt-Land-Polaritätssystem in meinem Bewusstsein - Tag 558


Eine weitere Dimension in diesem Punkt sehe ich darin, dass ich bestimmte Selbst-Definitionen/Glauben von mir selbst nicht aufgeben wollte, was die Frage aufwirft wieso...



Ich sehe, dass mich die Erinnerungen als „Landleben“ und „in der Natur sein“ in meine Kindheit zurückführen. Ich bin quasi halbtags auf einem Bauernhof aufgewachsen während meine Eltern arbeiten waren und ich sehe, dass ich diese Erinnerungen auf mehreren Ebenen fast als „Schatz“ horte, es ist wo ich mich „zuhause“ fühle, es ist wo ich „meine Wurzeln“ habe. Oder besser gesagt ist es wo meine Persönlichkeit ihre Wurzeln hat = in den Erinnerungen meiner frühsten Kindheit.



Im Bezug auf diese Selbstdefinition als Landmensch und „Bauer“ kommt vor allem die Figur meines Großvaters auf, der mich laut Aussage anderer Verwandter sowie der (wenigen) Erinnerungen die ich bewusst erinnern kann große Freude an mir hatte, er sei regelrecht aufgeblüht in den Jahren nach dem ich geboren wurde. Es ist interessant, den auf die Frage „wieso ich daran festhalte“, kommt die Antwort auf, dass ich glaube ich kann diese positive Selbsterfahrung von Ruhe, Gelassenheit, Heiterkeit, dieses ZuhauseSein nur auf dem Bauernhof erleben/haben kann und deshalb ist da auch dieser geheime Wunsch „Bauer zu werden“ und irgendwann einmal den Hof bewirtschaften zu dürfen.



Ich verbinde eine starke positive Wertung mit dem Wort Bauer von Stolz, Ehre, BODENSTÄNDIGKEIT, Verantwortung, gesunder Menschenverstand, Ehrlichkeit, und ich sehe wie ich meinen Großvater als Vorbild für solche Werte und als „Mann“ in meinem Bewusstsein eingeprägt habe. Das ist natürlich etwas problematisch da ich auch die negativen Eigenschaften kopiert habe und selbst das, was ich als Kind als positiv wahrgenommen habe definitiv fragwürdig ist, da es nicht die Gesamtheit dessen widerspiegelt was eine Person war/ist. Zudem erscheint mir die „Präsenz“ meines Großvaters die ich als Charakter/Persönlichkeit konserviert habe als eine Form von Schutz/Beschützer obwohl, oder gerade weil ich darin mit einen Ursprung für eine gewisse Fremdenfeindlichkeit in mir sehe



Ich habe es hier also mit der Angst vor Verlust zu tun, in der Annahme, dass ich die positiv definierten Erfahrung von Serenity, Zu Hause Sein und so weiter „verliere“ und nie wieder erleben werde/kann, wenn ich die Erinnerungen/Definitionen loslasse – anstatt zu sehen und zu erkennen das ich die Erfahrung von „Ruhe, Gelassenheit, Klarheit/Abgeklärtheit, Heiterkeit, Gleichmut“ von äußeren Umständen abhängig mache und Lokal begrenze was zu Folge hat, dass ich praktisch 99,99% meiner Lebenszeit unruhig und betrübt bin und mich substanziell unerfüllt fühle. Hier sehe ich auch wie mich mein „Lebensweg“ immer wieder (nur/vorwiegend) an Orte geführt hat die mit die mit diesem Blueprint von Umgebung resonierten oder zumindest Ähnlichkeiten hatte.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Angst als Blendgranate im Kampf um das falsche Selbstbild - Tag 459



Ok, interessant gerade waren noch ein Haufen Punkte da und nun scheinen sie wie weg, aber nicht wirklich, ich kann sie noch unter dem fast durchsichtig schimmernden Schleier hervorlugen sehen, wie mit einer dunkeltransparenten Decke aus schwarz-grünem Ectoplasma zugedeckt.



Der eine Punkt war oder ist wieder meine Neigung zu Urteilen und nahe daran der Punkt von “Kontrolle” was interessant ist – denn logisch oder bei gesundem Menschenverstand existiert Kontrolle nicht, was genauer heißt es ist nicht möglich “ein Ergebnis” zu kontrollieren, denn ein Ergebnis zu kontrollieren, einen bestimmen Ausgang so zu haben “wie man will” = würde bedeuten alles und jeden permanent kontrollieren zu müssen. Dieses Thema finde ich besonders “schwierig” im Kontext von Beziehungen, wenn ich mit anderen zusammen bin/arbeite. Das ist deshalb weil jeder ein bestimmtes Ergebnis haben und kontrollieren will und im Moment ist dieses Ergebnis nicht damit verbunden was für alle am Besten ist, sondern mit Geld und Selbstinteresse.



Jeder versucht seine Welt/Realität von Ausgangspunkt der Angst zu kontrollieren und selbst wenn man für Momente selbst diesen Zirkus und die Absurdität dieses Verhaltens sieht und aus der eigenen Angst steigt – wird man von der Angst der anderen dazu angestoßen wieder mit zu machen – Ok,hier kann ich stoppen mit meiner Projektion und stillen Schuldzuweisung denn ich habe nun oft genug gesehen und mit-erlebt wie es nicht so ist das mir jemand von “außen” Angst macht oder Angst einflößt, sondern das ich selbst in bestimmten Momenten/Situationen, mit Angst reagiere, basirend zum Beispiel auf bestimmten Worten oder Situationen oder Erinnerungen aus der Vergangenheit – doch selbst das ich mit der Zeit unakzeptabel als Begründung oder Rechtfertigung von “Angst” denn ich sehe ziemlich genau/deutlich wie ich diese Angst-Reaktionen absichtlich initiere. Die Frage ist “wieso”?



Und als ich mir in einem Moment vor 14 Sekunden diese Frage in mir selbst stellte, sah ich die Angstwort, nähmlich das ich mich hinter Angst verstecke. Ich sehe einen Moment wo ich mit jemanden rede und es ist in fast so als bleibt die Zeit stehen, ich falle “in ein Vakuum” in mir selbst und da, was würde da auftauchen? Die Erinnerung an eine ähnliche/gleiche Situation die ich mi der Person vor einigen Monaten hatte – Wäre ich in diesem Moment Selbst-Ehrlich und würde nicht reagieren, hätte ich gesehen das meine Erinnerung, so wie ich die physische Realität des vergangenen Momentens in meinem Bewusstsein als energetisches Konstrukt, geladen mit Energien, Gefühlen, bewertet, besprochen, beurteilt in/mit Backchats und Gedanken verbunden gespeichert habe – NICHT der Realität dieses Moments entspricht – es entsteht ein Konflikt in mir und ich müsste dem begegnen wer/was ICH in dieser Erinnerung wirklich war – ich müsste einsehen das ich die andere Person und ihre Worte, in Selbstinteresse, falsch interpretiert habe und das ich darin als Selbstgerechtigkeit existiere.



Diese Einsicht würde mir – in Anbetracht der Konsequenzen und Unverantworlichkeit meiner Selbst – eine Erfahrung von Scham und Demut, eher Demütigung, bescheren – und das will ich nicht fühlen oder zulassen, denn dies würde mir das Tor zu echter Veränderung öffnen.



Stattdessen kreiere ich/ego einen kurzen Angst-Schlag, eine Angst-Reaktion die ich mit der anderen Person verbinden kann, ich bringe noch kurz eine Projektion/Interpretation/Täuschung auf die das Gesicht der anderen Person angeblich “böswillig” oder “hinterhältig” aussehen lässt und schon habe ich mir ausreichend GRUND gegeben um in internen Konversationen/Backchats weitere Energie zu erzeugen, und die kleine Reaktion zu einer Mind-Besessenheit heranwachsen zu lassen die mich den ganzen/mehrere Tage beschäftigen kann.



Interessant, ok, denn angefangen habe ich mit “Kontrolle” und Angst und was ich in diesem Fall kontrollieren wollte, war das Bild der Person in meinem Bewusstsein als Erinnerung, so das ich mich selbst und mein Bild von mir Selbst nicht ändern müsste, damit ich nicht zugeben musste und dem begenen wer ich wirklich war – DENN das würde bedeuten ich würde mich sehen, kann mich nicht mehr durch die Falschinterpretation der anderen Person in meiner Erinnerung täuschen, und das heißt das ich mit meiner Interpretation/Erinnerung falsch war = ich muss mich ändern.



Warum wollte ich die Erinnerung und mein Bild von der Person in meinem Bewusstsein kontrollieren und so halten wie ich es hatte? Um so mein eigenes Ego, mein Selbstinteresse zu rechtfertigen indem ich eine scheinbare Bedrohung/Feindseligkeit von aussen IN meinem Bewusstsein unterstellte/kreierte.



So erschafft mein seinen eigenen schlimmsten Feind – ENEMY - E NE MY – Energy that is Not Me (, apparently).