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Dienstag, 29. Dezember 2015

Worte: Unerwartet - Tag 614


Artwork: Agnieszka Dine Lewandowski
Im Zusammenhang mit der Erfahrung und Energie von Stress werde ich hier das Wort „unerwartet“ redefinieren.

Was ist meine derzeitige Definition und Beziehung zu „unerwartet“?

„Unerwartet“ ist etwas womit ich „nicht rechne“, etwas das ich nicht er-warte – es ist etwas ausserhalb meiner Erwartungen oder etwas das über meine Erwartungen hinausgeht.

Meine Beziehung zu dem Wort „unerwartet“ ist „negativ“, ich denke das etwas unerwartetes nicht passieren oder vorkommen sollte, denn es stört oder hindert mich daran meinem „Plan“ zu folgen.

Ich sehe, dass ich in der Vergangenheit im Grunde immer mit Angst auf etwas „Unerwartetes“ reagiert habe, so als sei es grundsätzlich schlecht und als könne ich nicht damit umgehen. Ich möchte „unerwartetes“ möglichst schnell wieder „loswerden“ oder beheben, damit ich zu meinem „erwarteten“ und projezierten Ablauf und Handlungen zurückkehren kann.

Die Tatsache ist jedoch, dass das Leben keine Rücksicht auf meine Pläne/Projektionen nimmt und vielleicht oder warscheinlich ist dies auch manchmal ganz gut so. Dinge passieren, die ich nicht vorhersehe oder erwarte und wenn ich darauf mit Angst und Stress reagiere, mache ich die Realität zum „Fremdkörper“, ich trenne mich von dem was tatsächlich hier ist – so wie es wirklich ist in dem Moment – und damit mache ich mich auch unfähig wirklich effektiv und verantwortungsvoll zu handeln in einem moment, denn ich werde von Angst gesteuert.

Das enthüllt diese Angst vor dem Unerwarteten auch als eine Dimesion von „Kontrolle“, ich fühle mich entmächtigt und „machtlos“ in Bezug auf „unerwartetes“, ich nehme unerwartetes als „Kontrollverlust“ war, was weiter die Illusion offenbart, dass ich denke/glaube ich hätte in meinem Kopf, meinen Vorstellungen und Plänen eine Form von Kontrolle und damit verbunden „Macht“ über die physische Realität oder andere.

Ich sehe, dass es immer wieder und dauernd „unerwartete“ Dinge, Situationen oder Momente mit anderen Personen geben wird und das es meine grundlegende Beziehung von Angst/Stress-Reaktion und Ablehnung/Abstoßung = Trennung von diesen unerwarteten Momenten ist, durch die ich mir Probleme bereite.

Die „unerwarteten“ Momente werden immer wieder vorkommen, also wieso sollte ich sie nicht lieber als mich selbst annehmen, sie mit Selbst-Vertrauen begrüßen, in der gewissheit dass ich für mich selbst dasein werde, anstatt automatisch mit Angst und Ablehnung darauf zu reagieren? Ist es nicht lächerlich und absurd auf alles unerwartete sofort und automatisch mit Angst zu reagieren?

Kann das „Unerwartete“, die unerwarteten Momente in meinem Alltag, von einer „lästigen Störung“ zu einer Tür von meiner selbst vorprogrammieren Vorstellungswelt in die physische Realität werden?

Der Punkt ist auch dass ich fürchte, dass mich etwas unerwartetes total „aus der Bahn wirft“ oder davon ablenkt was ich eigentlich mache oder machen wollte. Ich sehe, dass es eigentlich mehr meine eigenen Reaktionen sind die dann länger in mir nachhallen und mich ablenken oder stören, nach dem das eigentliche unerwartete passiert ist. Es geht also wirklich darum, wer ich in dem Moment bin wenn etwas unerwartetes passiert, dass ich eben nicht mit Angst darauf reagiere, sondern erst mal einen Atemzug nehme, mich verlangsame...es geht darum das „Unerwartete“ als mich selbst, in Einheit und Gleichheit, anzunehmen, als den Moment von Leben der hier ist...es geht darum gar keine Labels mehr zu vergeben wie „Unerwartet“ - es ist das was „hier ist“ - im Endeffekt geht es auch darum „keine“ Erwartungen zu haben, sondern leer zu sein, hier, empflänglich und bereit für das was hier ist.
Redefinition von „Unerwartet“: Ich sehe und erkenne nun, dass „unerwartet“ nur für das Bewusstsein existiert – wenn etwas unerwartetes passiert oder vorkommt mit dem ich nicht gerechnet habe nehme ich in Einheit und Gleichheit als mich Selbst an.Ich steige aus meinem Bewusstsein aus, nehme mir einen Moment und schaue was für Alle am Besten ist – ich lebe Selbst-Vertrauen und drücke mich in Übereinstimmung damit aus.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass Wort „Unerwartet“ mit einer Energie von Angst und Negativität zu verbinden und aufzuladen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben das „Unerwartete“ zu fürchten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mich in/durch die Angst vor dem Unerwarteten selbst limitiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass mir Angst, Panik und Stress in unerwarteten Situationen nicht weiterhilft, sondern mich blockiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einzufrieren und zu stocken wenn etwas unerwartetes passiert – anstatt das „Unerwartete“ willkommen zu heißen und meine Reaktion darauf als Indikator zu sehen/erkennen, dass ich in meinem Bewusstsein bin und nicht hier in Einheit und Gleichheit mit dem Moment.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer alles kommen sehen zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass das „Unerwartete“ in einer Polarität zu dem steht was ich „erwarte“ - was also bedeutet, dass ich auch meine Erwartungen loslassen muss damit das Unerwartete seinen „Schrecken“ verliert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu wollen dass alles immer so läuft wie ich es „erwarte“ und „erwartet habe“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu wollen, dass das Leben/die Realität meinen Vorstellungen und Erwartungen entspicht und wenn nicht, reagiere ich mit Angst und Stress.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, Angst davor zu haben, die 'Kontrolle“ zu verlieren, wenn Dinge nicht so laufen wie erwartet und/oder etwas Unerwartetes passiert – anstatt zu sehen und zu erkennen das „ich“ keinerlei Kontrolle über die phyisische Realität habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Angst, Stress und Panik zu reagieren wenn etwas „Unerwartetes“ passiert und in eine Erfahrung von „Ablehnung“ und Zurückweisung zu gehen, in der ich mich von der Realität des Momentes zu trennen versuche und alle möglichen Auswege und Umwege suche wie ich das „Unerwartete“ vermeiden oder aus dem Weg schaffen kann um möglichst schnell wieder zu meinem ursprünglichen Plänen/Projektionen zurückzukehren und auf diesem Weg meine „Erwartungen“ zu erfüllen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Erwartungen und deren Erfüllung mit einer positiven Energie/Erfahrung zu verbinden und aufzuladen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit „Unruhe“ zu reagieren und Ungeduldig zu werden, wenn etwas Unerwartetes passiert.

Ich bestimme mich während meines Tages, auch wenn ich meinen Routinen und Plänen folge, offen zu bleiben für das was tatsächlich passiert.

Da ich nun sehe, erkenne und verstehe, dass mich Angst, Unruhe, Panik und Stress eher blockieren und limitieren anstatt mir zu helfen, wenn etwas „unerwartetes“ passiert, stoppe ich mich in solchen Momenten und nehme einen Atemzug. Ich lebe die Worte „Ruhe“, Selbst-Bestimmung und Lösung.

Wenn und sobald ich sehe, dass etwas „unerwartetes“ passiert und ich in eine Reaktion von Angst, Stress und Panik gehen will – atme ich und stoppe mich – anstatt in Angst zu verfallen, lebe ich die Worte Ruhe, Gelassenheit und Sanftmut.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich etwas „Unerwartetes“ ablehne oder zurückweise, atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne mich als Eins und Gleich mit dem Moment und dem was gerade passiert – ich atme den Moment ein, bringe mich/meinen Ausgangspunkt damit in Übereinstimmung was für Alle am Besten ist und treffe eine Entscheidung wie ich mich in und als diesen unerwarteten Moment lenken werde.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich dass Wort „Unerwartet“ mit Angst oder Negativität verbinde oder auflade – atme ich und stoppe mich – ich entkopple und entlade die Energie und das Wort. Ich atme.

Ich bestimme mich dazu meine längerfristigen „Erwartungen“ loszulassen und klare und deutliche Erwartungen im Kontext meines tagtäglichen lebens zu formulieren, also z.b. was erwarte ich morgen von mir selbst.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Die Bestimmung des Lebens – Meine Erklärung für ein prinzipbasiertes Leben.

 
 
 

 
Die Bestimmung des Lebens – Meine Erklärung eines prinzipbasierten Lebens.

 
Ich erkläre im Folgenden die Prinzipien nach denen ich mein Leben ausrichte:

 
1. Ich erkenne und lebe mein höchstes Potenzial.

 
2. Ich lebe nach dem Prinzip das Beste für alle – und richte meine Gedanken, Worte und Taten so aus, dass sie immer und in allen Formen zum bestmöglichen Ergebnis für alle führen.

 
3. Ich lebe nach dem Prinzip der Selbst-Ehrlichkeit – und stelle damit sicher, dass meine Gedanken, Worte und Taten rein sind, so dass mein Inneres und mein Äußeres eins und gleich sind. Mein Inneres entspricht meinem Äußeren und umgekehrt.

 
4. Durch Schreiben, Selbst-Vergebung und Selbst-Anwendung reinige ich mich und handle entsprechend meiner Erkenntnis, dass ich für meine Gedanken, Worte und Taten verantwortlich bin. Ich vergebe mir selbst meine Verfehlungen und verändere mich, damit stelle ich sicher, dass ich die Verantwortung für das Wer, Was und Wie ich bin trage. Dadurch weiß ich, dass ich mir darin vertrauen kann, dass ich immer mit mir Selbst und anderen ehrlich bin.

 
5. Ich lebe nach dem Prinzip der Selbst-Verantwortung – in der Erkenntnis, dass nur ich dafür verantwortlich bin, was ich in mir, in meinen Beziehungen und in meiner Außenwelt zulasse und erlaube – innerhalb dieser Verantwortung – habe nur ich die Macht und die Fähigkeit all dies zu ändern, was ich für mein Wer ich bin, Was ich auslebe und Wie dies andere betrifft, als kompromittierend erachte.

 
6. Ich realisiere, dass das Wer ich innerhalb meiner Gedanken, Worte und Taten bin, nicht nur mich beeinflusst – es betrifft ebenso andere, und deshalb übernehme ich die Selbst-Verantwortung für meine Gedanken, Worte und Taten, und trage so die Verantwortung für mich Selbst und damit auch für meine Beziehungen. Ich bin selbstgewahr in jedem Moment und lebe auf eine Art und Weise, die am besten für mich und ebenso für andere ist.



 
7. Ich lebe nach dem Prinzip des Selbst-Gewahrseins – ich bin gewahr, sehe und erkenne meine Gedanken und mein Bewusstsein, ich bin soweit ehrlich mit mir Selbst, dass ich die Verantwortung dafür tragen kann, wenn ich sehe, dass meine Gedanken/mein Bewusstsein nicht am besten für mich/für andere ist. Ich verpflichte mich sofort die Verantwortung dafür zu übernehmen und mich zu verändern, für mich Selbst und für andere.

 
8. Ich übernehme Selbst-Verantwortung, indem ich mir Selbst gewahr werde – ich übernehme Verantwortung und werde mir anderer in meinem Leben gewahr, um sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, so wie ich mich selbst unterstütze und mir helfe – Zu geben wie ich gerne erhalten würde und das bisschen Extra an jedem Tag zu tun und zu sehen, wo ich etwas zum Leben eines anderen und damit auch zu meinem eigenen beitragen kann.

 
9. Ich lebe nach dem Prinzip des Selbst-Vertrauens – Ich verpflichte mich konstant meine Lebensweise von Selbst-Ehrlichkeit, Selbst-Verantwortung und Selbst-Gewahrsein auszuüben. Darin stehe ich als unbeugsames Vertrauen, dass ich immer und in allen Formen weiß Wer ich bin, und egal was mir begegnet, weiß ich - durch die erwiesene Beständigkeit meiner Lebensweise – dass ich immer jenes, was das Beste für alle und somit auch das Beste für mich ist, ehren und daran festhalten werde.

 
10. Ich mache Liebe sichtbar - indem ich nichts weniger als mein höchstes Potenzial akzeptiere und erlaube. Ich unterstütze die Menschen in meinem Leben an ihr höchstes Potenzial zu gelangen, sie so zu lieben, wie ich mir Selbst gegenüber Liebe erweisen habe, indem ich mir Selbst mein höchstes Potenzial, das beste Leben/die beste Lebenserfahrung geschenkt habe. Ich zeige anderen das, was ich mir Selbst gezeigt habe, was es bedeutet zu LEBEN.

 
11. Niemand kann dich retten/erlösen, rette/erlöse dich selbst – ich erkenne, dass die Werkzeuge und Prinzipien von Desteni die Anleitung sind, jedoch muss ich den Weg Selbst gehen. Wir sind hier, um uns gegenseitig bei diesem Prozess vom Bewusstsein zum Gewahrsein/LEBEN und dem, was es heißt zu leben, zu verhelfen und zu unterstützen – doch der Prozess als solches, wo man alleine mit sich Selbst im eigenen Bewusstsein ist, wird selbstständig gegangen.

 
12. Ich warte auf nichts und niemanden, der die Verantwortung für mich und diese Welt trägt – aber ich erkenne, dass ich das Wer und das Wie ich in diesem Augenblick bin, geschaffen habe und ich deshalb auch die Verantwortung habe, das Wer ich und das Wie ich bin zu verändern. Darin erkenne ich, dass wir als eine Gemeinschaft das Wie und das Was diese Welt heute ist, geschaffen haben und wir deshalb auch als Gemeinschaft die Verantwortung haben, das Wie und das Was diese Welt heute ist, zu verändern.


 
13. Ich ehre das Leben in jeder einzelnen Person, jedem einzelnen Tier – alles, vom Großen bis hin zum Kleinen auf der Erde; sodass wir unser Gewahrsein und unsere Verantwortung erweitern, um das bestmögliche Leben für jeden und alles zu schaffen und damit auch für uns Selbst.

 
14. Beziehungen als Vereinbarungen. Individuen, die zusammenkommen und Vereinbarungen als eine Plattform nutzen, um sich zu zweit als Individuen im Leben und beim Leben zu erweitern, zu wachsen und zu entwickeln, um sich gegenseitig bedingungslos zu unterstützen und zu helfen, das höchste Potenzial zu erlangen; wobei die Vereinbarung ein Zusammenkommen von Individuen ist, die verstehen, was es bedeutet als Gleiche Individuen und in Einheit zu stehen.

 
15. Sex als Selbst-Ausdruck. Wobei Sex ein vereinigter Ausdruck zwischen Individuen in gegenseitiger Ehre, Respekt, Berücksichtigung und Achtung als Gleiche ist; zwei physische Körper, welche sich in Gleichheit und Einheit vereinen – eine körperliche Verschmelzung zweier Gleicher Individuen als Eins.

 
16. Ich erkenne, dass aufgrund dessen, dass ich in dieser Welt bin, sich meine Verantwortung nicht nur auf mein eigenes Bewusstsein und mein eigenes Leben erstreckt, sondern auch auf das Bewusstsein und das Leben von allem und jedem auf dieser Erde und damit ist es meine Verpflichtung, dieses Gewahrsein auf die gesamte Menschheit auszuweiten, um gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam zu leben, um diese Welt zum Himmel auf Erden für uns Selbst und die kommenden Generationen zu machen.

 
17. Ich muss in meinen Gedanken, Worten und Taten – am Wichtigsten aber in meinem Wirken, ein lebendiges Beispiel für andere in meiner Welt werden, das erkennbar und sichtbar ist, wenn es um das Potential einer Person geht, sich Selbst und so ihre Welt zu verändern. So dass mehr Menschen begreifen können, wie wir diese Welt verändern können, indem wir vereinigt in unserer Selbst-Veränderung nach dem Prinzip das Beste für Alle stehen, um den Himmel auf die Erde zu bringen.

 
18. Ich bin die Veränderung, die ich in mir und meiner Welt sehen will – den Himmel auf Erden zu bringen bedeutet, den LEBENDIGEN BEWEIS eines PRAKTISCHEN HIMMELS ins Sein, ins Leben zu rufen, der in unseren Handlungen und Worten gesehen und gehört werden kann. Wir sind der Lebendige Himmel, der in dieser Lebendigen Welt in die Schöpfung treten muss.

 
19. Indem ich meine Gedanken, Worte und Taten bereinige, wird mein Inneres zu meinem Äußeren, so erschaffe ich mich als Himmel auf der Erde. Ich erkenne, dass es nicht genügt ‚Veränderung zu sehen/Veränderung zu sein‘ – damit Veränderung REAL wird, muss sie ein konstantes, konsistentes Leben meiner Selbst sein, durch die Worte, die ich ausspreche und die Taten, die ich lebe - sichtbar und deutlich für alle in jedem Augenblick des Atems.
20. Ich erkenne, dass mein physischer Körper mein Tempel ist – mein physischer Körper ist das lebendige Fleisch, durch das und in dem ich den Himmel auf die Erde ins Sein bringen und durch meine Gedanken, Worte und Taten als mich Selbst erschaffen/manifestieren werde, und so ehre, respektiere, achte – nähre und unterstütze ich meinen physischen Körper, genauso wie ich mich Selbst nähren und unterstützen würde: Mein Körper ist mein Selbst.

 
21. Wir sind die Veränderung in uns Selbst und dieser Welt auf die wir gewartet haben: und so verpflichte ich mich, mein Selbst und mein Leben dem zu widmen, dass jeder einzelne als Alle dies begreift, denn nichts wird sich ändern, solange wir uns nicht verändern, in allem was wir sind – innen und außen.

 
22. Ich erkenne, um fähig zu sein, mich in Gedanken, Worten und Taten in das effektivste Lebendige Wesen zu verändern, das ich sein und werden kann – muss ich mich zuerst ‘Selbst erkennen’ und so verpflichte ich mich dazu, zu erforschen, zu prüfen und zu verstehen wie ich zu dem geworden bin, Wer ich heute bin; um den Weg für die Selbst-Schöpfung einer verantwortungsvollen, gewahren, selbstehrlichen und vertrauenswürdigen Person vorzubereiten – für mich Selbst und so für alle.

 
23. Ich erkenne, um fähig zu sein in dieser Welt zu Veränderung beizutragen – muss ich mich Selbst als diese Welt erkennen und so verpflichte ich mich dazu, die inneren und äußeren Funktions- und Arbeitsweisen dieser Welt zu erforschen, zu untersuchen und zu prüfen und die heutigen Systeme so anzugleichen, dass Allen das bestmögliche Leben auf der Erde geboten und ermöglicht wird.



 
 
 


Samstag, 4. Mai 2013

Zuerst Menschenrechte oder Tierrechte?

Human or Animal or Human = Animal as Original 
Wer oder Was macht "den Unterschied"?



Zuerst Menschenrechte oder Tierrechte?

Interessant an der Frage ist, dass offenbar bis jetzt weder Menschenrechte noch Tierrechte auf diesem Planeten existieren oder das die auf dem Papier bestehenden Rechte nicht umgesetzt werden. Rechte die nicht umgesetzt und gelebt werden existieren auch nicht wirklich. Rechte für Gruppen wie „Menschen“ oder „Tiere“ müssen für alle Angehörigen dieser Gruppe gelten, andernfalls gelten sie nur für einen bestimmten Teil oder Prozentsatz der Gruppe und müssten dementsprechend auch anders heißen. Zum Beispiel „Teilweise Menschenrechte/Tierrechte“ oder „Unterschiedlich verteilte Rechte für Menschen/Tiere“.

Dies ist der Zustand dem wir momentan in unserer Welt begegnen und der „entscheidende Faktor“ Faktor der den Unterschied macht ist Geld. Dies gilt für Tiere wie für Menschen wo beispielsweise 50% der Menschheit offiziell in Armut lebt der Rest einen besseren Zugang zu Geld hat. Auch die Tiere haben unterschiedliche „Rechte“, je nach ihrer „Position“ im System die direkt mit dem Geldbeutel ihrer Besitzer zusammenhängt.
Es gibt Nutztiere, wie Kühe oder Schweine, die im menschlichen Kontext meist direkt für die Erzeugung von Produkten wie Lebensmitteln und damit von Profit gehalten werden, und Haustiere, welche als „die Lieblinge“ ihrer Besitzer gelten. Bei der ersten Betrachtung nahm ich an das Haustiere deshalb „besser gestellt“ seinen und im Grunde „mehr Rechte“ in Form einer besseren und würdigen Behandlung erfahren. Das ist erstens nicht immer so, wie viele Fälle von Tierquälerei, Missbrauch und fahrlässiger/verantwortungsloser Haltung zeigen, doch überraschender war für mich die Erkenntnis das Haustiere in der gleichen Beziehung von Sklaverei gegenüber ihren Haltern stehen wie die „Nutztiere“ was sie gleichermaßen zu „Nutztieren“ macht – und darin der Punkt das Haustiere gleichermaßen im Dienst der Geldsystems stehen, denn die Gründe wieso sich (die Meisten) Halter Tiere halten/anschaffen, lassen sich direkt auf Auswirkungen unseres Geldsystems beziehungsweise der Teilnahme daran zurückführen.

Als Beispiel dienen Tiere als „emotionale Stütze“ oder „Ausgleich“ zum Funktionieren im System, sie sind Statusobjekte, sollen ihren „Herren“ und deren Besitz verteidigen, Sicherheit bieten oder werden angeschafft um einprogrammierte Wunsche und Verlangen zu befriedigen. In diesem Blog soll es nicht darum gehen diesen Punkt aufzuschlüsseln wie er momentan im Bewusstsein des Menschen existiert sondern die Frage erörtern was zuerst kommen muss: Menschen- oder Tierrechte.

Wie man am Beispiel eines Hundes sehen kann, der von seinem Halter zu aggressivem Verhalten abgerichtet und erzogen wurde, um den Hof/das Haus/den Besitz oder die Person selbst zu schützen, kann der Hund erst sein Recht darauf „frei zu leben“ und „seine Natur als Hund“ zu entfalten verwirklichen, wenn er NICHT von Menschen mit Angst zu einem Verhalten abgerichtet wird das nicht seiner Natur entspricht sondern in der Tat Missbrauch am Leben darstellt – Die Angst ist direkt in das Geldsystem und die Idee/Illusion von Besitz verbunden.
So kann man sehen das die Wurzel dieser missbräuchlichen Handlung gegenüber Tieren in einer verkehrten Systematik liegt in der und als die wir die Illusion von Geld/Besitz mehr schätzen als Leben und den individuellen Ausdruck von Lebewesen, wie einem Hund oder einem Menschen. Lebewesen werden zu Sklaven konditioniert die Geld beschützen und verteidigen. Offensichtlich ist hier, dass sich zuerst der Mensch aus seiner Konditionierung von Angst entlassen und Befreien muss, bevor er dem Hund/Tier gleiche Rechte von Freiheit einräumen wird.

Schaut man sich die Grausamkeiten an die Tieren weltweit angetan werden, wie das Abschlachten von Elefanten und Nashörnern, Haien,Delphinen/Walen, Massentötungen von Nutztieren in Europa, Haltung unter nicht artgerechten Bedingungen (um nur einige zu nennen) wird man feststellen das alle diese Punkt einen direkten Bezug zu Geld haben und die Menschen die solche Handlungen durchführen praktisch dazu gezwungen werden um ihr eigenes Überleben zu sichern. Hier offenbart sich wieder das Menschenrechte, die jedem ein würdevolles Überleben sichern, zuerst hier sein und vor allen wirklich gelebt werden müssen, so das kein Anreiz und keine Notwendigkeit besteht Grausamkeiten an anderen Lebewesen zu begehen um Geld daraus zu machen.

Dazu empfehle ich die Seite www.equalmoney.org für ein neues System das Menschenrechte neu definiert und somit Tierrechte erst möglich macht.

Meine persönliche Auseinandersetzung mit dem Punkt ist recht interessant weil ich geantwortet hätte das ich für „Tierrechte“ bin, weil ich Tiere als Unschuldig und Wehrlos sehe, die Opfer unserer Systematik und Grausamkeit, woran ja auch kein Zweifel besteht – Meine Einstellung den Menschen/der Menschheit und damit mir selbst gegenüber allerdings bedarf Korrektur weil ich sehe das ich Menschen am liebsten „keine Rechte zugestehen würde“, wobei ich mich als eine Art „Alien“ sehe das außerhalb der Menschheit steht und damit nichts zu tun haben will. Ich hatte immer die Erfahrung oder den Backchat das mich „Menschenrechte“ nicht interessieren, „ich kann damit nicht so viel“ anfangen, es fehlt die „emotionale Verbindung zu Menschen“ was sich bei näherem Hinsehen als absichtliche Verachtung und Feinseligkeit entpuppt.

Meine oberflächlich Rechtfertigung dafür ist das ich Menschen „verachte dafür was sie der Natur und den Tieren angetan haben“, was ich damit eigentlich sage ist das „ich Menschen nicht mag/verachte/hasse deshalb was sie mir selbst angetan haben“. Mit Tieren fühlte ich mich immer sicherer, geliebt, akzeptiert/angenommen und unterstützt, was mir zeigt das ich im Grunde selbst in einer Beziehung von Ungleichheit/Kontrolle und damit im Grunde Missbrauch mit Tieren existiert habe/existiere – Und mich dafür selbst verachte/nicht mag. Ok – Cool, ein neuer Punkt für weitere Blogs: Tiere und Selbstakzeptanz.


Desteni 


Freier Online Kurs: Desteni I Prozess Lite