Samstag, 16. November 2013

Unabhängigkeit, Abhängigkeit und Freiheit - Teil 1 - Tag 470


Ok – heute in diesem Blog werde ich mir die Worte “Unabhängigkeit” und “Abhängigkeit” und in dem Zusammenhang “Freiheit” anschauen und mich darin unterstüzen mich aus den Illusionen die ich um/aus diesen Worten kreiert habe freizusetzen.



Unabhängigkeit, ist für mich eher in einer Angst definiert “abhängig zu sein” - Daher ein Streben und ein Starker Wunsch/Drang nach “Unabhängigkeit”. Ich sehe wie ich mich und meine Beziehungen, vor allem zu anderen Menschen, aber auch zu den Systemen dieser Welt, sprich dem Arbeitssystem/Wirtschaftssystem/Geldsystem, dem Staat, Familiensystem, in der Vergangenheit bereits des Öfteren sabotiert und kompromittiert habe.



Ich sehe wie ich eine gewisse “Kompromisslosigkeit” und “Eigenwilligkeit” als mich kultiviert habe, die vor allem bedeutet hat “kompromisslos zu tun was ich will = meinem Eigeninteresse zu folgen” - Die Wurzel dieser Angst davor von anderen “abhängig zu sein” ist meine Angst “missbraucht oder ausgenutzt zu werden” - der Punkt an dem ich mich nie wieder in eine Situation/Beziehung begeben wollte, wo ich von anderen mit/durch das manipuliert werden kann was ich angeblich oder tatsächlich brauche, von dem ich angeblich oder tatsächlich abhängig bin.



Ich schreibe “angeblich” oder “tatsächlich” weil es einen Unterschied gibt zwischen dem was ich glaube und von dem ich definiert habe das ich es “brauche” um zu sein wer ich angeblich bin, also alles das was mich in einer bestimmten Weise fühlen und erfahren lässt die ich definiert habe als “Wer ich bin” - und es gibt Dinge die ich tatsächlich brauche, von den den mein Leben abhängt, und das sind in erster Linie die körperlichen Grundbedürfnisse wie Obdach, Nahrung, Wasser, Kleidung, Luft zu atmen, einen Körper der funktioniert, durch und mit dem ich ausdrücken und mich bewegen kann. Von diesen Dingen bin ich direkt, absolut abhängig, und da diese Dinge von unserem System kommen, beziehungsweise in ihrem Erhalt – so wie mein Körper – von diesem System abhängig sind, und dieses System von Menschen wie mir, betrieben, in Stand und am Laufen gehalten wird – bin ich direkt vom System und indirekt über Systembeziehungen von anderen Menschen abhängig.



Man kann diesen Kontext natürlich noch erweitern, nähmlich um all die andern Lebewesen die meine Nahrung darstellen und/oder erzeugen, die Natur, Umwelt, Wälder, Ozeane, den Boden der Resourcen liefert, die Berge und Gesteine die zum Beispiel frisch gefiltertes Wasser liefern – von all dem bin ich, sind wir, abhängig.



Ein interessanter Punkt darin ist das sich diese Beziehungen von Abhängigkeit gestalten und verändern lassen – kappen oder komplett auflösen lassen sie sich nicht, das ist auch nicht nötig, und zeugt eher von einem Egoismus.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort “Unabhängigkeit” als gut/richtig/positiv zu definieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort “Unabhängigkeit” als positiv/gut/richtig zu bewerten und mit einer positiven Ladung aufzuladen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu denken und zu glauben das ich Unabhängig sein will und werden muss, ohne mir klar zu machen, dass das ganze Konzept von “Unabhänigkeit” im Wesentlichen nicht existiert.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit einer Irritation und “Genervtheit” zu reagieren, wenn daran denke und mir vorstelle das ich “nie unabhänig” sein werde, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das diese Irritation und diese Reibung genau und nur aus dem Innern Konflikt in mir/als mir entsteht, zwischen dem Glauben/der Wahrnehmung “Ich müsse (von allem) Unabhängig sein” und dem Common Sense der physischen Realität das Unabhängigkeit nicht möglich oder real sein kann, da die Realität aus wechselseitigen Abhängigkeitsbeziehungen besteht.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in und mit meinen Versuchen “Unabhängigkeit” zu finden oder zu verwirklichen, die ganze Zeit in Wirklichkeit meiner inneren Irritation und Genervtheit gefolgt bin und so nicht nur vor mir selbst sondern vor der Realität, meinen Beziehungen mir der physischen Realität und anderen Menschen geflohen bin und zu fliehen versucht habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst schlecht zu fühlen dafür und zu bereuen was ich in diesem Wahnsinn mir selbst angetan habe und wie ich die Menschen um mich herum behandelt habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich schlecht zu fühlen, mich als Feig, Feigling zu bezeichne und von mir selbst entäuscht zu sein, dafür wie ich mich selbst benommen/aufgeführt habe und was ich in mir/meiner Welt akzeptiert und zugelassen habe nur um einer Illusion von “Unabhängigkeit” zu folgen die keinerlei Realität hat. Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich als Feigling zu beschimpfen weil ich meiner Angst gefolgt bin.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir die Idee in den Kopf zu setzen das ich “von meiner Freundin unabhängig werden muss”, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das es ein Gedanke war, eine Scheinbare Erkenntnis, die ich als Erklärung für meine Erfahrung von Angst akzeptiert habe, der mir gesagt hat “Du bist abhängig von deiner Freundin”.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir die Idee in den Kopf zu setzen das ich von allen Beziehungen unabhängig sein/werden muss, damit ich nie wieder solchen Ärger, Angst und solche Schmerzen in mir spüren muss wie ich sie in/mit Beziehungen mit Menschen erfahren habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben meine Beziehungen mit meinen Mitmenschen und meine Mitmenschen selbst für die Erfahrungen von Ärger, Angst, Wut und Schmerzen in mir verantwortlich zu machen die ich selbst in und als mir selbst kreiert habe, worin ich mir vergebe das ich mir nicht habe eingestehen und einsehen zu wollen, dass ich selbst in mir selbst die einzige Quelle meine emotionalen Erfahrungen bin/war und all diese Selbst kreiere und kreiert habe.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich aus/als/in diesem Ärger eine massive Besessenheit mit Resentment-Energie, praktisch gegenüber allen Menschen/Beziehungen mit Menschen kreiert habe, und dass dies besonders einsetzte mit bestimmten Erfahrungen und Entscheidungen die ich traf als Folge/Reaktion auf Gedanken/Backchat wie “Es Reicht – Nie wieder, ich hab die Schnautze voll” “Nie wieder werde ich das und das zulassen” von dem Ausgangspunkt oder Ausgangslage von “Ich weiß einfach nicht mehr weiter – was soll ich nur tun” = Verzweifelung, worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das diese Verzweiflung von “Ich weiß nicht mehr weiter” in der Tat ein Punkt war wo ich in/als vorprogrogrammiertes Bewusstsein keine Methode/Programm/Weg hatte um mit dem umzugehen, das zu verarbeiten was passiert ist und/was mir von einer Person gesagt/getan wurde.





Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mein eigener Ärger und Wut bin.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir nicht eingestehen zu wollen das ich diesen ganzen Ärger, diese Wut, diese Angst und die Schmerzen in mir Selbst kreiert habe, nur um mich selbst und andere zu manipulieren, um meine Beziehungen/meine Welt zu manipulieren und durch emotionale manipulation zu kontrollieren um das zu haben/behalten/bekommen was ich will, wie ich es will – denn das scheint zu “unglaublich” oder abgehoben, warum zum Teufel würde/sollte ich mir selbst so etwas antun.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das meine Selbst-Definition und Kreation des Wortes “Unabhängigkeit” eine Art Schutz- und Abwehrmechanismus gegen die Angst vor Verlust war, denn wenn ich angeblich unabhängig von anderen wäre, könnte ich nichts verlieren und würde nichts empfinden wenn das unausweichliche Ende einer Beziehung kommt.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das es in einer Beziehung mit einem anderen Menschen wirklich so etwas wie ein “Geben und Nehmen” von “Gefühlen” oder “Erfahrungen” gibt – wo mir ein anderer “ein gutes Gefühl gibt” oder “Liebe” oder “Geborgenheit” oder “Sicherheit” etc. - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich diese Worte/Ausdrücke als Energetische Erfahrungen in Trennung von mir selbst definiert habe und wenn ich zum Beispiel mit der anderen Person bin, kann ich auf diese Erfahrung von mir in mir zugreifen und mich “sicher”, “geborgen” etc. fühlen, was bdeutet das ich in der Angst vor Verlust eigentlich Angst hatte eine bestimmte Selbstdefinition zu verlieren und ich suchte einen Weg dies zu vermeiden.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mich in der Entscheidung “unabhängig sein zu wollen” in meinem Bewusstsein über alle andern stellte, die ich zu verurteilen und abzuwerten begann um mich selbst zu “Mehr” zu machen und als mehr und überlegen sehen zu können, weil ich angeblich diese ganzen “menschlichen Beziehungen” nicht mehr will und nicht mehr brauche – woraus ich eine regelrechte Verachtung und Abschätzung/Geringschätzung gegenüber allen intimen/engen menschlichen Beziehungen entwickelte, und sogar meine Beziehungen zu den Tieren in meiner Welt und Realität nahmen Schaden (was mir sehr “leid tat” = Selbst-Mitleid, Nachtrag 16.11.2013).



Selbsterforschung und Selbstrealisation:

 

 

   Desteni




 

 

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Samstag, 9. November 2013

Widerstand dagegen abends noch was zu erledigen, will mich gehen lassen - Tag 469




Ok, was hier ist in mir als ich, ist ein Widerstand. Ein Punkt dem ich öfter begegne wenn ich so wie heute alleine bin, am Wochenende oder einfach Abends und ich noch ohne Weiteres ein bis zwei Stunden produktiv sein könnte, Zeit die ich nutzen könnte um mich selbst zu bilden, ich könnte etwas lesen, zusammenschreiben, übersetzen, recherchieren, erfoschen und so weiter. An Möglichkeiten die Zeit sinnvoll zu nutzen fehlt es nicht.



Also was hat dieser Widerstand für eine Funktion? Um diese Frage zu klären kann ich mir anschauen welche Erfahrung ich aufrufe wenn ich dem Widerstand nachgebe. Die Erfahrung die jetzt/am Wochenende/Abends in mir aufkommt ist eine Art Müdigkeit, eine Schwere, die nicht unangenehm ist, in der ich mir sage ich sollte irgendetwas “entspannendes machen” “mich einfach hinlegen” “Chillen”, ich will diverse Nahrungsmittel konsumieren und Entertainment. Dabei scheint es mir wirklich so, als seien die Tätigkeiten/Aufgaben die ich tun könnte “schwierig” aber besonders “anstrengend, ermüdent” – was eindeutig eine energetische Erfahrung ist, denn wenn ich, so wie jetzt, mit diesem Blog, etwas mache/schreibe wo ich mich selbst fordere/hier her bringe und mit mir selbst arbeite – bin ich da und nicht Müde.



Es ist wie eine Art Sabotage-Taktik, wo ich sehe das ich bestimmte Sachen zu machen habe, und es wäre gut/sinnvoll = es würde mich unterstützen und es ist da = ich muss es eh früher oder später machen und ich habe Zeit, ABER genau dann bringe ich diesen Widerstand auf, ich gebe nach und die Dinge bleiben konsequenter Weise oft halbfertig liegen und unter dem Was ich hätte machen können, dies bezieht sich auf beides, Quantität und Qualität.



Ich sehe wie ich diesem Widerstand auch oft schon tagsüber in den “kleinen Dingen” nachgebe, wo ich mich während ich an etwas arbeite/lese etc. ablenke und noch schnell dies oder jenes gucke, spiele, was esse uns so weiter – der Fokus dieses Blogs soll aber der Widerstand hier, abends, am Wochenende sein, wenn ich “Freizeit” habe.



Der Punkt ist, dass ich die Erfahrung, oder besser das was mir diese Erfahrung gibt, nicht gehen/los lassen will...Wenn ich dem Widerstand nachgebe, gehe ich im Grunde in eine klassische “Konsumerfahrung”, ich liege herum, schaue irgendetwas/einen Film, ok, und noch mehr ist eigentlich dieses “Aufgeben”, eine positive Wahrnehmung davon das ich “gekämpft habe”, mein Bestes gegeben, aber diese Müdigkeit war einfach stärker, sie hat mich übermannt und so kann ich angeblich gerechtfertigter Weise meinem Selbstinteresse nachgehen – Dies stellt dann aber auch meinen gesamten Ausgangspunkt für die Selbstarbeit oder Bildung etc. in Frage = Tue ich das nur “weil ich glaube ich muss?” - “Sind da mehrere Teile von mir in mir” “Welcher Teil kreiert den Widerstand und wie/warum”.



Ok, was in mir den Widerstand und die Müdigkeit kreiert, ist grob gesagt das Bewusstsein UND meine Teilnahme daran – ich habe Angst etwas zu verlieren, nähmlich den Teil/die Erfahrung von mir die ich mache wenn ich mich Abends “gehen lasse” - und das ist ein guter Ausdruck dafür, dann darin ist all das definiert was ich mit diesem Zustand verbinde. “Sich gehen lassen”, verlottern, sich um nichts mehr kümmern, einfach abschalten, Faul sein, abgammeln, Gammeln, was für mich eine Art “Gedankenlosigkeit, Ruhe und Stille” hat, etwas “Tiefes” = depressives. Im Englischen ist das Wort “Habit” recht schön, es klingt fast so wie “Habitat” und ein “Habitat” ist der Lebensraum von einem Lebewesen, was im Bewusstsein bedeutet ich gebe einem “Wesenzug” von mir Raum, einen Lebensraum indem ich ihn (den Wesenszug) in mir als mich erlaube, verkörpere und auslebe, so gebe ich ihm als mir auch in dieser Welt als mir Lebensraum. Auf Deutsch kann ein Habit ein “Brauch” sein, etwas das ich energetisch brauch-E um mein “Leben” als Reihe von Lebens-Geh-Wohn-heiten zu erfahren.



Ich sehe die Polarität zu dem Widerstand in “Ich habe schon so viel gemacht”, und diese “weinerliche Rechtfertigung/Ausrede” kann sich auf den Tag oder/und die ganze Woche beziehen, und gar auf mein ganzes Leben, was dann einer allgemeinen “Lebensmüdigkeit” entspricht die ich definitiv zu mancher Zeit in mir hochkriechen und anwachsen habe lassen. In diesem Widerstand abends am Wochenende noch etwas zu machen (wenn ich allein bin) halte ich sozusagen das ganze “mich gehen lassen” und “mich selbst aufgeben”, das ich jahrelang so ausgiebig gelebt habe, in kondensierter, komprimierter Form weiter am Leben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben einen Widerstand dagegen zu kreieren, abends, am Wochende noch etwas zu tun/lernen, an mir selbst zu arbeiten oder mich zu bilden, obwohl ich selbst-ehrlich noch Zeit und Möglichkeit dazu hätte.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken, dass der Widerstand der dann vor allem als Müdigkeit in mir aufkommt REAL und gültig sei.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen, dass – wie ich es mir gerade selbst bewiesen habe – die Müdigkeit eine energetische Erfahrung ist, eine Illusion der ich begegnen kann, indem ich atme/einen Atemzug nehme und mich hindurchbewege.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben diesen Widerstand in mir zu kreieren und daran teilzunehmen um ein Verhaltensmuster von “Selbstaufgabe” und “mich gehen lassen” am leben zu halten, indem ich es als mich lebe wenn ich dem Widerstand nachgebe – Darin vergebe ich mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in dem Moment DAS VON MIR “aufgebe” und “gegen lasse” woran ich gerade arbeite oder womit ich mich beschäftige, und damit in der Tat einen Teil von Mir = gebe mich selbst als den Teil/die Kreation von mir auf, schiebe mich auf und/oder lasse mich gehen.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben, anstatt mich selbst, meine Arbeit, meine Selbstkreation aufzugeben/gehen zu lassen – den Widerstand, die Angst und die Müdigkeit in meinem Bewusstsein aufzugeben, wenn und sobald sie in meinem Bewusstsein aufkommen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Gedanken “Ich habe eh schon so viel gemacht/geschrieben heute (die woche)” als Rechtfertigung/Entschuldigung zu verwenden um den Widerstand dagegen abends (am Wochenende) noch etwas zu machen für gültig zu erklären und mir zu erlauben nach- und aufzugeben und mich gehen zu lassen.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mir ohne weitere Zeit für Entertainment, Filme, Spiele etc. nehmen kann, tue ich dies jedoch als Reaktion auf einen Widerstand der in mir aufkommt, gebe ich auf und lasse mich gehen und benutze das Entertainment/Filme und meine anderen “Gebräuche” als Verstecke und (Wiederbe)lebensräume für Wesenszüge, Selbstdefinitionen und Verhaltensmuster die ich hätte längst ausmerzen/stoppen können, einfach indem ich nicht mehr daran teilnehme, sie gehen lasse und dafür mich SELBST hier her bringe und hier bleibe, im und als Atem.



Ich sehe, erkenne und verstehe das das Entertainment und der Spaß oder die “Angenehmlichkeiten” die ich mir davon verspreche NICHT real sind, da sie so, wie vorgestellt, nicht ablaufen und erlebt werden – meist ist Entertainment von diesem Ausgangspunkt sowieso Zeitverschwendung, da es mir nicht darum geht was ich sehe, tue etc., weil ich nur eine vorprogrammierte energetische Erfahrung in mir als mich reanimieren will und was läuft, was ich mir anschaue, dient mir dabei nur als “Berieslungsfaktor”.



Ich verpflichte mich selbst dazu nicht mehr an diesem Widerstand teilzunehmen oder ihm nachzugeben.



Ich verpflichte mich selbst dazu wenn und sobald der Widerstand dagegen am WE/Abends wenn ich sehe das ich noch Zeit/Möglichkeiten hätte etwas zu tun/schreiben/mich zu bilden in mir aufkommt – einen Atemzug zu nehmen, nicht an dem Widerstand teilzunehmen und mich im/als Atem durchzubewegen, phyisch praktisch indem ich in dem Moment eine Entscheidung treffe was ich tun werde und mich dann direkt und unverzüglich bewege dies auch zu machen.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es hilfreich sein kann, wenn ich bereits längere zeit eine Sache gemacht habe – so wie heute – etwas anderes zu machen.



Wenn und sobald der Backchat/Gedanke “Ich habe (heute) schon so viel gemacht” in mir aufkommt – nehme ich einen Atemzug und lösche den Gedanken, indem ich ihn gehen lasse, ohne zu reagieren oder teilzunehmen, während ich hier bleibe in und als Atem.





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Donnerstag, 7. November 2013

"Dumm! Du bist soo Dumm" - Tag 468


Ok, heute werde ich mir in meinem Blog meine Reaktionen auf das Wort “Dumm” anschauen und eine innere Erfahrung von Selbsturteilen in diesem Zusammenhang.



Aufgebracht hat den Punkt eine Reaktion gestern und bereits vor einer Woche – das erste mal als eine Person in meiner Welt/Realität sagte “das ist wirklich “dumm” jetzt”, was ich dann persönlich nahm und sofort mit einer Projektion reagierte und der Person hinterhältige, gemeine Absichten unterstellte und die zweite gestern als die selbe Person ein Wort sagte auf das ich reagierte – als ich dann in diese Reaktion schaute, sah ich das ich in Reaktion “Verdruss/Ärger” (Annoyance) mit der physischen Erscheinung auf die sich das Wort bezog und die Tätigkeiten die ich damit täglich ausführe verbunden habe – Ihre Worte waren lediglich der Trigger für die Erfahrung und als ich mir diese Erfahrung genauer anschaute kam wiederum Selbst-verurteilender und Selbst-Beschimpfender Backchat auf, den ich wie ich sehe, hauptsächlich/oft in Situationen habe, wenn jemand mir etwas “einfaches erklärt” mir “wieder und wieder sagt wie ich etwas zu machen habe”, Situationen in denen ich mich bevormundet und vor allem kritisiert fühle, und zwar “Ich bin doch nicht dumm – Sag mal, glaubst du das ich dumm bin – Die/der glaubt wohl ich bin dumm” und das kann sich auch noch ärgerlicher steigern in “Die/Der glaubt wohl ich bin total bescheuert/zurückgeblieben” und letztlich nehme ich die Worte der anderen Person und lege sie als einen absichtlichen Angriff/Provokation aus. “Das macht die/der mit absicht, nur um mich zu ärgern/provozieren”, damit kommt eine Erfahrung von Ärger/Wut/Annoyance und ich mache zum Beispiel das was die Person gesagt/vorgeschlagen hat, aber in einer Weise “wo ich ihr mit meinem Verhalten/Ausdruck meine Verachtung entgegenschmettere”.



Ich sehe das ich diese und ähnliche Momente internalisiert, akkumuliert und mit der Zeit zu einer Erfahrung oder einem Zustand konditioniert habe, in dem ich mir in der Arbeit wirklich “verblödet” und wie “ein dummes kleines Kind” vorkomme, limitiert und unfähig klar zu denken.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich “Dumm” bin, im Sinne von unfähig klar, logisch zu denken und Common Sense anzuwenden.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Wort “Dumm” in meinem Bewusstsein mit so viel negativer Energie aufzuladen, das wenn jemand in meiner externen Realität das Wort sagt, in mir eine energetische Erfahrung von “Verdruss/Ärger” getriggert wird die ich total persönlich nehme.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in meinen internen Selbstgesprächen/Backchats das Wort “Dumm” als ein geladenes Urteil gegen mich selbst zu richten und zu verwenden um mich selbst nieder zu machen einfach zu tyrannisieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben Dumm zu sein.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst davor zu haben von anderen “Dumm” gennannt oder als dumm geschen zu werden.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das der Backchat “Ich bin doch nicht dumm” “Der/die glaubt wohl das ich dumm bin” in einer Energie von Ärger und Wut in mir aufkommt, wenn ich mich von einer anderen Person kritisiert fühle, zum Beispiel wenn sie mir zum wiederholten Male sagt “wie ich etwas machen soll” oder “das ich etwas anders machen soll”, das ich “dies und jehnes machen soll oder nicht machen soll”, worin ich dann glaube das die andere Person mich absichtlich schikanieren oder ärgern will, ohne meine Verantwortung bei Kreation der ganzen Situation zu sehen, nähmlich das ich nicht von Anfang an eine bestimmte Tägigkeit so ausgeführt habe wie mich die Person angewiesen hat, sondern ohne Achtsamkeit auf die gegebenen Anweisungen in fahrlässiger Weise.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das mein Verhalten in der Situation (zu Anfang) in Ordnung und gerechtfertigt gewesen sei, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das mein Ausgangspunkt für die tatsächliche Fahrlässigkeit und Unsicherheit in mir/meinem Handeln und mein Abweichen von den Vorgaben Angst war und das es möglich/warscheinlich ist das es diese Angst/Verunsicherung war die die Person sah/bemerkte und zu Kritik/Verbesserungen/Hinweisen veranlasste, worauf ich mit Ärger/Verdruß und offener Verachtung reagierte, was wieder zu einer Erinnerung in meinem Bewusstsein wurde, genauso wie in dem der Anderen Person, die sich mit der Zeit und weiteren solchen/ähnlichen Momenten/Erinnerungen mehr und mehr aufbaute.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben meine Selbstbeurteilung und abstempelung meiner Selbst als “einfach Dumm” “zu dumm” anderen unter schieben zu wollen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in und als Erinnerung zu existieren in der mir meine Mutter erzählt hat das sie in der Schule von einer Lehrerin als “dumm” abgestempelt/abgeurteilt wurde und ihr das bis heute übel nimmt, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das das “interessante” an dieser Erinnerung die Tatsache ist das meine Mutter dies erlebt hat und davon/daraus eine Selbstdefinition für sich kreiert hat, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das wichtige für mich meine eigene Reaktion auf die Schilderung/Erzählung war, nämlich das ich die Lehrerin verurteilte und meine Mutter als scheinbares Opfer in Schutz nahm, und die Meinung bildete “die Lehrerin hat meiner Mutter das Leben versaut – sie ist verantwortlich dafür das meine Mutter eine Selbstdefinition (die ich in meinem Bewusstsein unterstelle) kreiert hat und das dies Folgen für sie (und konsequenter Weise für die ganze Familie/Mich) hatte.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben genervt, ärgerlich und irritiert zu reagieren wenn sich meine Mutter “dumm anstellt”, wenn sie irgendetwas nicht machen konnte/wollte, was für mich einfach/selbstverständlich war.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit und auf mich selbst genervt, ärgerlich, ungeduldig und irritiert zu reagieren wenn ich etwas nicht oder nicht sofort kann.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben nicht zu sehen, erkennen und verstehen das ich so reagiert und die Verantwortung für die Reaktion meiner Mutter auf die Lehrerin übertragen habe, weil ich selbst das gleiche oder ähnliche gemacht habe als ich später von der Schule wechselte und die Verantwortung dafür in Ärger und Resentiment und Beschuldigungen auf eine Lehrerin projiziert hatte die die Frage aufwarf ob ich geeignet für Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den ganzen Punkt persönlich zu nehmen und mir einzubilden die Lehrerin habe gesagt ich sei nicht geeignet, nicht gut genug für die Schule, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich mich selbst in mir selbst als “zu dumm, so dumm, zu dumm” beurteilt und in Backchat-Formulierungen nieder gemacht habe als ich die Schule wechselte.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mich jedes mal wenn ich mich in meinem Bewusstsein/Backchat als dumm bezeichne, oder “So dumm, du bist einfach so dumm, aus dir wird nie etwas” an mein (so wahrgenommenes) schulisches Versagen erinnere und so den Fehler-Charakter in mir als mich weiter trage und nähre.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich nach diesem Schulwechsel, als ich mich so selbst intern beschimpfte/beschuldigte, anfing tatsächlich zu glauben/definieren ich sei auf eine Weise “dumm” und intellektuell nicht so fähig wie andere, wo ich zuvor annahm ich könnte alles lernen wenn ich wollte.



Ich sehe, erkenne und verstehe das der die Erinnerung und das Reaktionsmuster relevant ist und aufkommt da die Person im Zusammenhang mit welcher ich auf das Wort “Dumm” reagiert habe, ebenfalls Lehrerin ist, worin ich sehe, erkenne und verstehe wie mein Bewusstsein alles und jeden in meiner Welt und Realität “nehmen” und Reaktionspunkte in/an der Person finden kann, wo es anknüpfen und verbindungen mit Bewusstseinsinhalten herstellen kann, seien sie auch noch so “abwegig”, um daraus energetische Erfahrungen aufzukochen und Energie zu erzeugen, worin



ich sehe, erkenne und verstehe das ich diese Reaktionen nutzen kann um mich selbst zu unterstützen Punkte zu finden/zu sehen die ich immer noch verurteile, an denen ich in und als geladene Energie festhalte, in Trennung von mir selbst, wie hier kann ich zum Beispiel sehen das mein Trigger und das verbindende Glied meine (Vor)Urteile gegenüber “Lehrern” sind, was gleichzeitig eine Limitation in/als mich selbst darstellt, sprich ich habe mich durch Urteil von mir Selbst als “Lehrer” für mich selbst getrennt und diesen Ausdruck von/als “Lehrer” verurteilt und zu einem Widerstand gemacht, damit alles was einen “guten” Lehrer ausmacht, das Lehren als/durch Vorbild, die vermitteln von Werten, effektives Vermitteln von Wissen etc.



Wenn und sobald ich sehe das ich das Wort “Dumm” in mir selbst (oder gegen andere) missbrauche um mich selbst zu verurteilen und selbst zu bestrafen – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich bestimme mich zu selbst-respekt und zwar direkt indem ich die üblicher Weise verbundenen Energien von Wut/Ärger stoppe indem ich atme und mich zu Samftmut und Geduld bestimme – ich verlangsame mich, atme und arbeite mit dem was hier ist.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich einen Widerstand dagegen habe meinen Missbrauch des Wortes “Dumm” in mir als mich und den damit einhergehenden Selbstmissbrauch einzustellen und aufzugeben, was bedeutet das ich hier am richtigen Punkt bin – Ich sehe das ich die Selbsturteile/Selbstbestrafung durch Backchats/Energien um den Punkt/das Wort von “Dumm/Dummheit” zu einem fast integralen Teil von mir selbst gemacht habe “das ich sie fast gar nicht mehr sehe/für mich selbst halte.”