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Dienstag, 2. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 8: Unsicherheit in Kommunikation




Heute möchte ich über ein Verhaltens- und Gedankenmuster schreiben, für das ich noch keinen richtigen Namen habe, welches mir habe heute gewahr wurde.

Als ich heute eine Person aufgesucht habe um sie etwas zu einer bestimmten Tätigkeit zu fragen bemerkte ich diese Erfahrung von “Unsicherheit, Unterlegenheit und Befangenheit” in mir und meinem Ausdruck. Es ist dann wie, ich will etwas bestimmtes ausdrücken und ich weiß eigentlich genau was ich sagen will und wie ich es sagen will, doch wenn ich vor der Person stehe, kommt alles ganz anders aus mir raus, beziehungsweise fast gar nicht mehr, ich bin stark gehemmt/befangen und sehr wertend mir selbst und meiner Kommunikation gegenüber. Ich fange beinahe an zu stottern und definitiv zu stocken und meine Worte sind Unsicher und ängstlich/zaghaft. 

Während ich dies Schreibe, sehe ich dass ich mir bereits davor vorgestellt habe “Wie ich sein werde”, wie ich die Person fragen werde und “wie” ich mich ausdrücken werde...in dieser Vorstellung sehe ich mich “selbst-bewusst, locker, selbst-sicher, einfach “normal” und sogar etwas sympathisch”...doch wie gesagt...kommt es dann zum Moment in physischer Realität ist alles ganz anders.

Es scheint so, dass es mir von Anfang an – gestern – als ich mit einer anderen Person abgemacht habe, dass wir noch mal nachfragen werden, unangenehm war zu fragen. Genauer gesagt hatte ich gestern einen Moment beobachtet als x mit y am Telefon gesprochen und etwas nachgefragt hatte, meine Gedanken dabei waren in etwa:”Wow, sie macht dass echt souverän und professionell, wie sie mit ihr redet trotz des Konfliktes, sie hat irgendwie einen gesunden Abstand” und ich sehe wie ich praktisch vergleiche...es geht um meine Unsicherheit und Selbsturteile in Bezug auf/mit Kommunikation, besonders mit Personen die ich als mit übergeordnet wahrnehme. Treibende Punkte darin sind die Angst vor Konflikten und der Wunsch zu gefallen.

Ich sehe nun wie ich diese Unterlegenheit, Befangenheit und Unsicherheit in Momenten erzeuge in denen ich in meinem Bewusstsein bin, in Vorstellungen und Gedanken und ins Besondere einem Punkt wo ich denke/glaube ich “muss mich auf die Kommunikation vorbereiten” - ich muss mir vorstellen was ich sagen/fragen will und wie genau ich es sagen und fragen werde, ich schreibe mir Punkte auf die ich sagen/fragen will...dabei sehe ich nicht, dass dieses gesamte Verhalten und die internen Selbst-Gespräche und scheinbaren Vorbereitungen von Angst motiviert sind.
Eine Angst darin ist die “Angst etwas falsches zu sagen.”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Unsicherheit, Befangenheit und Unterlegenheit zu reagieren als ich heute mit x redete.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Unsicherheit und Befangenheit einfach so da ist, eine Reaktion “im Moment” - anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese energetische Reaktion/Erfahrung in dem Moment der Ausfluss einer langen Kette von vorangegangenen Bewusstseinprozessen ist, an denen ich aktiv teilgenommen und so diese Unsicherheit, Befangenheit und Unterlegenheit selbst kreiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben mit x zu sprechen, sie etwas zu fragen oder mit ihr Dinge zu klären aus Angst davor, etwas falsches zu sagen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe es als “unangenehm” zu definieren x um etwas fragen oder bitten zu müssen, wenn ich nicht weiter weiß, denn ich fühlte mich in solchen Momenten in der Vergangenheit “dumm oder blamiert”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe vor x nicht dumm da stehen zu wollen, denn ich möchte das x mich respektiert und als ebenbürtig anerkennt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Beziehung von Polarität, Vergleichen und Überlegenheit/Unterlegenheit in mir zuzulassen und zu erlauben ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass es diese Beziehung/Polarität ist die ich in meine Welt/Realität projiziere und so meine Selbst-Erfahrung in meiner Welt und meinen Beziehungen kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand in mir zu haben dagegen x – aber auch andere Personen – um Rat zu fragen oder um bestimmte Fragen zu klären und Lösungen zu finden, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe von diesem Wiederstand aus in mein Bewusstsein zu gehen und mir vorzustellen und auszumalen wie ich sage/kommuniziere was ich sagen/fragen will.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Hemmung zu haben andere – besonders im System mir übergeordnete Personen – um Hilfe oder Rat oder Klärung zu bitten, da ich so erscheinen möchte als könnte und wüsste ich alles selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Selbst-Bild zu entwerfen, dass ich mir alles Selbst beibringen kann und ich brauche niemanden ausser mich (außer-mir) um mir etwas beizubringen oder zu lernen – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich Potentiale von mir Selbst durch andere entdecken kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Momenten in meinem Tagesablauf in einer Hetze in mein Bewusstsein zu gehen und zu denken das ich die Person noch dies und jenes fragen muss und wie ich sie fragen werde und was genau ich fragen will/werde, damit ich ja keinen Fehler mache in dem was ich sage oder nichts dummes sage, denn ich will nicht dumm dastehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe kurz bevor, noch auf dem Weg zu Person x in eine gedankliche Dimension zu gehen wo ich mir vorstelle und vorsage, was genau ich x sagen werde und wie ich dabei selbst-sicher und selbst-bewusst bin – ohne zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich in mir total unsicher und ängstlich bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass diese “mentale Vorbereitung” wo ich mir in meinem Bewusstsein vorstelle was ich sage, wie ich kommunizieren und wer ich sein werde die Angst und Unsicherheit in mir füttert und so dazu beiträgt dass ich diese als Konsequenz erfahren werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass meine Unsicherheit in der Kommunikation mit x auch ein Outflow der Vergleiche mit y im Bezug auf Kommunikation am Vortag ist.

Fortsetzung folgt...



Samstag, 26. September 2015

Zu viel Kram, zu wenig Zeit - Tag 612




Ok, wie gehts mir heute? Als erstes kommt auf die Frage auf: Ich würde gerne mehr tun...mehr von den Dingen schaffen/gebacken kriegen die ich zu tun habe. Gleichzeitig sehe ich als Polarität Punkte, besonders wenn ich zuhause bin wo ich “nichts mache” und “ausruhe” “mich erholen muss” obwohl ich dann Zeit hätte etwas zu tun.

Was ich hier sehe ist, dass ich ungeduldig bin und mich (in der Arbeit) “selbst stresse” oder/und überfordere mit all den Dingen die “noch zu machen sind” und insbesondere mit/durch die energetische Beziehung zu den Dingen/Aufgaben – was sich dann ausbalancieren muss in/durch das “nichtstun” “ausruhen” zu Hause.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken ich würde gerne mehr tun, aber ich komme einfach nicht dazu und ich hätte/da wären so viele Dinge die gemacht werden müssten/sollten aber ich komme einfach nicht dazu – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf diese Gedanken an die Dinge die gemacht werden müssen mit Stress, Sorge/Anxiety und Angst zu reagieren und mich so von den Dingen zu trennen – anstatt zu sehen, erkennen und zu verstehen dass es mir in keiner Weise in irgendeiner Form hilft zu stressen oder ungeduldig zu werden, denn ich kann mich im Physischen nur so schnell bewegen wie es möglich ist und ich kann nur eine Sache auf einmal machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich etwas Druck von mir und meinem Körper nehmen kann wenn ich meine Arbeitsabläufe so effektiv gestalte wie möglich und kreative Wege/Lösungen finde die Dinge effektiver zu gestalten, sowie Selbst-Erfüllung in meinen Aufgaben zu finden, auch darin sie möglichst effektiv zu erledigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit mir selbst ungeduldig zu werden und in Unruhe und Stress zu reagieren, wenn ich Fehler mache und oder Dinge nicht ganz so laufen wie ich wollte/es mir vorgestellt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass für den Stress und Unruhe Punkt definitiv eine Hilfe/Unterstützung darin besteht eine To-Do-Liste zu haben und meine Aufgaben und Ziele für den nächsten Tag und/oder die Woche strukturiert zu planen – dabei auch auf das Feedback meiner Umgebung zu hören und Vorschläge zumindest zu berücksichtigen.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich ungeduldig oder unruhig werde im Bezug auf die ganzen Aufgaben und Dinge die in meiner Arbeit erledigt werden sollten – atme ich und stoppe mich – ich nehme mich aus dem Stress – ich atme und bewege mich effektiv und zielgerichtet in dem was ich tue.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich mich mit stress und Unruhe, auch nicht schneller bewegen oder mehr schaffen kann als ohne, eher langsamer - denn die Geschwindigkeit mit der ich mich physisch bewegen kann ist “limitiert” genauso wie die Dinge die ich gleichzeitig handhaben kann, der Punkt ist eine möglichst strukturierte und effektive Arbeitsweise zu entwickeln und zu planen womit ich mich auf meine Aufgaben/Verantwortlichkeiten an dem Tag vorbereiten kann.

Ein Punkt hier ist tatsächlich meine “Zettelwirtschaft” in den Griff zu kriegen und geordneter zu arbeiten – ordentlicher...mir ein System anzueignen wie ich mit den Dokumenten/Zetteln umgehe, wo/wie ich sie ablege und wiederfinde, bis ich sie schließlich abhefte.

Ein weiterer Punkt ist es die Dinge sich NICHT akkumulieren zu lassen – eben zum Beispiel das abheften, dass nun ansteht...ein ganzer Batzen und das erzeugt tatsächlich eine unangenehme, eneretiesche Reaktion von stress in meiner Magengegend und die Erinnerung an Schott und das ständige Einscannen und Abheften kommt in mir auf --- Ok, dicker Verbesserungspunkt = Morgen abarbeiten und dann SOFORT abheften wenn ich die Berichte verschicke.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, mit dem Einscannen und Abheften von Dokumenten eine Energie von Stress zu verbinden und mit Stress und Angst zu reagieren, wenn ich Dokumente einscannen/abheften muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe verwirrt und genervt/irritiert/gereizt zu werden, wenn und sobald ich Dokumente abheften/einscannen muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass in mir eine Angst existiert dass ich das “für immer machen muss” und ich keine andere Arbeit finde – worin ich mir vergebe dass ich zugelassen und akzeptiert habe “einscannen und abheften von Dokumenten” als niedere Arbeit und minderwertig, negativ und unangenehm zu bewerten, wo ich denke und glaube, dass mich andere als minderwertig sehen/bewerten könnten – anstatt zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass ich mich selbst so sehe/beurteile/bewerte als “Schreibkraft oder Sekretärin”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meine emotionalen Reaktionen und Urteile gegenüber dieser Art von Arbeit einzugestehen, sondern sie zu unterdrücken, zu verleugnen und/oder “auszuhalten” in dem Glauben/Gedanken, dass ich keine andere Wahl habe und den Job brauche und ich kann meinen wahren Gefühlen/Reaktionen/dem was wirklich in mir vorgeht nicht direkt begegnen, denn dann will ich kündigen oder abhauen etc. - darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe vor meinen eigenen Reaktionen Angst zu haben – anstatt zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass es immer besser ist KLARHEIT zu haben über das was in mir vorgeht als mich selbst zu belügen/betrügen und zu kommpromittieren, denn nur so kann ich mir selbst Richtung geben und Verantwortung übernehmen.


Wenn und sobald ich sehe, dass ich in Stress, Ungeduld und Unruhe reagiere wenn ich Dokumente abscannen und einheften muss – atme ich und stoppe mich – ich sehe, dass diese Reaktion auf irrationalen Ängsten und Erinnerungen basiert – ich nehme einen Atemzug vergebe mir in dem Moment selbst und bewege mich effektiv in Einheit und Gleichheit um die Dokumente gescannt und kopiert zu bekommen.

Sonntag, 12. Juli 2015

Die Bestimmung des Lebens - Prinzip 2 - Tag 607

Dieser Blog ist Teil einer Reihe in der ich über die Prinzipen schreibe, an denen ich beschlossen habe mein Leben auszurichten. Den Referenz-Blog findet ihr Hier.



Ich lebe nach dem Prinzip das Beste für alle – und richte meine Gedanken, Worte und Taten so aus, dass sie immer und in allen Formen zum bestmöglichen Ergebnis für alle führen.


Was bedeutet es, nach dem Prinzip das beste für alle zu leben? Es heißt, prinzipiell, also grundsätzlich, das zu tun, was nicht nur für einen Selbst, sonderen für Alle beteiligten am Besten ist.

Theoretisch ist dies ziemlich einfach, hat man einmal verstanden, dass es praktisch auch das Beste für einen Selbst ist, das zu tun was auch für alle andern das Beste ist. Praktisch ist es jedoch eine ganz andere Geschichte, denn wie oft scheint es selbst und gerade bei Kleinigkeiten „über den eigenen Schatten zu springen“ fast unmöglich sich in einem Moment sich anzuhalten und zu ändern obwohl man sieht, dass man in einer egoistischen Postion ist und rein selbstsüchtig und eigennützig handelt.

Was ist es das uns daran hindert immer so zu handeln und zu leben, wie es für alle und damit uns selbst – den ALLE schließt UNS SELBST mit ein – am Besten wäre? Selbst-Interesse.

Selbst-Interesse sind meine Energien, meine Glauben, meine Definitionen, mein Selbstbild, mein Besitz und Bessessenheiten, meine Gedanken, meine Ideen, meine Vorstellungen, mein Weg, mein Wille, meine Befindlichkeiten, meine Ängste und Wünsche und so weiter – untersucht man all diese „Dinge“ wird man feststellen, dass sie eine Gemeinsamkeit haben, sie sind nicht „real“ sind nicht substantiell, es sind energetische Konstrukte von Bewusstsein, flüchtige Schatten wie wir in und als uns akzeptieren und durch unsere TEILNAHME beleben und ausleben, dabei speisen sie sich und wir sie durch unsere Körper – Unsere Lebendige Substanz wird in Energie umgewandelt um eine Illusion zu erzeugen – unsere „eigene Matrix“.

Es erscheint als „Verlust“ in einem Moment Teile dieser Scheinwirklichkeit aufzugeben, da wir uns durch und durch damit identifiziert haben. Hier kann ich die Dimension der Angst meinen Verstand und/oder mein Bewusstsein zu verlieren adressieren.

Um meine Gedanken, Worte und Taten so auszurichten, dass sie immer zum bestmöglichen Ergebnis für alle führen – muss ich mir zunächst einmal gewahr werden und sein, dass ich meine Gedanken, Worte und Taten ausrichten und lenken KANN – dies setzt voraus dass ich mir meiner Gedanken, Worte und Taten = mir und meiner Handlung in der Internen und externen Realität gewahr werde und bringt mit sich die VERANTWORTUNG für meine Gedanken, Worte und Taten. Dabei muss die Verantwortung bei den eigenen Gedanken anfangen, denn Gedanken werden gesprochene Worte und gesprochene Worte führen zu den Handlungen durch die man seine Welt kreiert.

Was heißt „immer und in allen Formen“ hier? Ich sehe es so, dass es verschiedenste Formen von „Gedanken“ oder „internen Gesprächen“ im Bewusstein gibt, eine energetische Erfahrung, eine innere Anspannung ist für mich eine Form von „Gedanke“ oder Denken wie eine offensichtliche Formulierung wie „Ich will, dass nicht anziehen...steht mir absolut nicht!“ - wenn man die Anspannung hier her bringt, öffnet und untersucht, kann man sie in Worte fassen – oder besser gesagt kann man die Worte sehen/wahrnehmen aus denen man sie aufgebaut hat. Es gibt diverse Formen von „Worten und Handlungen“ und die Ausführungen dazu würden den Rahmen dieses Blogs sprengen, man vergegenwärtige sich nur die unterschiedlichen Formen von verbaler Kommunikation, vom morgenlichen Plausch, über Streitgespräche bis hin zu Bundestagsdebatten und wahrscheinlich noch viel mehr Formen von Handlungen, was damit geginnt wie ich aufstehe, mir die Zähne putze, was ich esse, wie ich Sport mache, wie ich lerne und studiere, wie ich schreibe, wie ich mit meinen Mitmenschen umgehe...alles was ich mit meinem Körper tue – wie ich HANDle – mit meinen Händen, mit und durch meinen Körper baue ich meine Welt auf.

Der letzte Abschnitt „...zum bestmöglichen Ergebnis für alle führten“ weißt mich auf ein „Schönes Missverständnis“ hin, durch dessen Klärung ich gleichzeitig die vorher angesprochene Angst ausräumen kann mein Bewusstsein/Verstand zu „verlieren“ wenn ich mein Selbst-Interesse stoppe und dass tue und lebe was für alle am Besten ist: Es geht nicht darum meine Gedanken, Energien mein Bewusstsein einfach „zu stoppen, zu löschen“, so dass „nichts mehr da ist“ und ich bin einfach ein leeres Blatt und weiß nicht mehr wer oder was oder wo ich bin, ich muss anstatt meines Bewusstseins eintreten und mich als meine Gedanken, Worte und Taten ausrichten, ausdrücken, mich selbst leben – eins und gleich was zum bestmöglichen Ergebnis für alle führt.

Ich“ werde nicht „verschwinden“, sondern im Gegenteil werde ich zum ersten Mal handlungsfähig, selbstständig und real tätig – wo sonst mein vorprogrammiertes Bewusstsein automatisch für mich – mit meiner Zustimmung – gedacht, gesprochen und gehandelt.

Die Ergebnis-Orientierung ist ein entscheidender Punkt hier, denn durch die Frage nach dem bestmöglichen Ergebnis kann ich mögliche „Verwirrung“ oder Selbst-Manipulation/Selbst-Betrug wie „Ich weiß/sehe nicht was in dieser Situation am Besten wäre“ ausräumen. Allein das Orientieren am bestmöglichen Ergebnis hilft einem bereits, sich aus einem Moment von „Bessessenheit“ oder Egoismus herauszubringen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben mein Bewusstsein zu verlieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst zu haben meinen Verstand zu verlieren wenn ich meine Gedanken stoppe, ändere und mich grundsätzlich danach ausrichte was für alle am Besten ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben meine Gedanken, Worte und Handlungen grundsätzlich und immer dannach auszurichten was für alle am Besten ist, in der Angst mein Eigeninteresse zu verlieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Wert auf mein Eigeninteresse zu legen in Trennung von mir selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, den Gedanken, Energien/Gefühlen und Emotionen, Erfahrungen in meinem Bewusstsein Wert zu geben, in Trennunng von mir selbst, und sie mir Mich Selbst zu halten – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass ich hier bin, derjenige der dies macht und erfährt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass mich Angst als Bewusstsein davon abhält in kleinen und größeren Momenten das zu entscheiden, zu tun und zu leben was zum besten Ergebnis für Alle führt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben mein Bewusstsein ist wer ich bin.

Wenn und sobald die Angst mein Bewusstsein zu verlieren in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich atme bis die Angst verflogen ist und bleibe hier im Atem.

Wenn und sobald ich sehe, dass eine Angst meinen Verstand zu verlieren, wenn ich meine Gedanken, Gefühle und Emotionen stoppe in mir aufkommt – atme ich und stoppe mich – ich sehe, dass diese Angst das Bewusstsein selbst ist – ich bringe mich hier her zurück in den Körper und atme bis die Energie nicht mehr ist.

Ich bestimme mich dazu zu zeigen, dass Eigeninteresse keinen Wert hat, wenn es nicht gleichzeitig für alle am Besten ist.


Ich bestimme mich dazu zu realisiern und zu zeigen, dass ich nicht (nur) mein Bewusstsein bin, sondern Eins und Gleich mit allem Leben hier. 

Mittwoch, 17. September 2014

Selbst-Gerechtigkeit als Ego Teil 1 - Tag 571


So, heute gehe ich etwas zurück und doch weiter hinein in Punkte die ich in früheren Blogs bereits angeschnitten habe. Es geht darum dass ich in Konversationen und Kommunikation „immer Recht behalten/haben will“ und ein Muster auslebe in dem ich immer „das letzte Wort“ habe, sei es auch noch so „dumm“ beziehungsweise unnötig.



Hier sehe ich auch den Punkt der dazu beiträgt, dass ich in eine eifrige/fiebrige Unruhe und Angst gehe die mich dazu „treibt noch irgendetwas zu sagen“. Es ist ein Muster in dem ich mit einer Person oder Gruppe von Personen da sitze und mich unterhalte/rede, und während ich zuhöre kommt ein Urteil/Selbsturteil in mir auf wie zum Beispiel „Ich habe keine Ahnung – das weiß ich nicht – habe ich nicht gewusst“ und wenn ich genau hinsehe ist, ist die Angst/Unruhe/Unsicherheit bereits da, BEVOR ich mit einer Person rede/in eine Situation von Kommunikation gehe. Aus diesem SELBST-Urteil stammt dann mein Bedürfnis noch „etwas zu sagen“ denn ich fühle mich unterlegen/ausgeliefert/am verlieren und ich will irgendetwas tun um diesem Gefühl/Zustand zu entkommen. Ich sitze gespannt da, und warte nur darauf irgendwann irgendwas sagen zu können, was als richtig gesehen werden kann/muss und im Bestfall noch (scheinbare) Originalität, Intelligenz, Fähigkeit, Besonderheit herausstellt.



Ich sehe wie viel von meinen internen Konversationen, die ganzen Selbstgespräche/Backchats und Energien in mir die ich generiere wenn ich mit anderen in Konversationen und Kommunikationen bin, dahingehend ausgerichtet sind mich irgendwie abzuheben, besonders, anders zu machen/darzustellen – damit ich mich so in meinem Bewusstsein sehen/wahrnehmen kann. Einen Haufen Bullshit denke ich mir da aus und generiere ich nur um von anderen validiert/bestätigt zu werden.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer Recht haben zu wollen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich in der Tat immer Recht habe und im Recht bin und das meine Meinung die Richtige/die Beste ist während ich bereits anfange über andere zu urteilen und ihre Aussagen in meinem Bewusstsein anzuzweifeln und für ungültig zu erklären wenn ich sie nur sagen höre: „meiner Meinung nach“.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in mir selbst sofort mit emotionalen Reaktionen von Verachtung/Ablehnung/Aburteilung und Überlegenheit/Selbstgerechtigkeit zu reagieren, wenn ich jemanden sagen höre „meiner Meinung nach“ und in Backchats zu gehen wie „Meinung, Meinung was soll dass schon sein, eine Meinung ist nichts Wert, was zählt sind Fakten – oh man die Person ist gehirngewaschen – Meinung, so ein Bullshit – mit der Person kann man ja nicht vernünftig reden können“ und so weiter – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich gerade in diesem Moment der Situation und den Personen meine eigene Meinung überstülpe.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe von Selbstgerechtigkeit abhängig zu sein.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe von einem jungen Alter an einen Charakter und eine Abhängigkeit von Selbst-Gerechtigkeit zu entwickeln und von diesem abhängig zu werden um ein fiktives Selbst zu bestätigen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Energie daraus zu beziehen dagegen zu sein und dem Widerstand zu leisten, was andere sagen/reden/erzählen, worin ich mir vergebe dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dieser Opposition und dem Widerstand gegen die Worte heraus zu sprechen und „zu antworten“ - ohne zu sehen und zu erkennen dass dies keine echte Antwort sondern eine automatische Reaktion ist.



Also mit diesem Thema/Muster werde ich morgen weiter machen, da ich sehe erst jetzt sehe wie oft/viel ich daran teilnehme und dass noch einige Dimensionen ungeklärt sind.



Wenn ich sehe und erkenne dass ich Recht haben will, atme ich und stoppe mich, da ich sehe und erkenne dass dies voraussetzt dass ich auf einem Level denke/glaube im Unrecht zu sein und dass ich mich verteidigen oder absichern muss = das Gegenteil von wirklichem Selbst-Vertrauen und Selbst-Sicherheit.



Ich bestimme mich dazu Selbst-Sicherheit und Selbst-Vertrauen in jedem Moment der lebendigen Gegenwart hier in/als Atem im physischen Körper zu begründen.



Ich sehe und erkenne dass Selbstgerechtigkeit auf Wissen und Informationen basiert, auf polarisierter Energie in und als Bewusstseinssystem und egal wie viel oder wie oft ich behaupte das etwas davon real sei – wird diese Energie enden, spätestens im Tod, und damit jede Form von Selbstgerechtigkeit.



Ich sehe und erkenne das Selbstgerechtigkeit – zum Beispiel in Kommunikation/Konversationen mit anderen – reine Zeitverschwendung ist und daher bestimme ich mich dazu sofort und vorzeitig zu stoppen und auszusteigen wenn und sobald ich sehe dass ich in einem Charakter von Selbst-Gerechtigkeit teilnehme.



Ich bestimme mich selbst, zu und in der Einsicht dass mein wahrer Wert nicht im Wissen, den Informationen, Meinungen, oder energetischen Erfahrungen in meinem Bewusstsein liegt – daher habe ich nichts zu verlieren wenn ich es aufgebe und damit aufhöre immer recht haben und mich hervortun zu wollen.



Ich bestimme mich selbst, dazu mich in Selbstehrlichkeit zu konfrontieren, mir zu zeigen und mich zu stoppen wenn und sobald ich sehe dass ich mich „besonders hervortun“ will, denn ich sehe nun dass dies von einer tiefen Unsicherheit und akzeptierten Selbst-Zweifeln zeugt und tatsächlich nur zu weiteren Konsequenzen von Selbst-Zweifeln und Unsicherheit führt und diese akkumuliert – und dass ist nicht wer ich bin oder sein will – ich bringe mich hier her zurück in/mit meiner Atmung und genieße das Hiersein im Körper – ich entspanne mich, lasse los und nehme mich an, Hier in Einheit und Gleichwertigkeit mit allen/dem Moment.