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Dienstag, 24. Februar 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Teil 2 - Tag 600

Fortsetzung von "Gehirnwäsche und Reaktionen"



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben ich muss immer und zu jedem Thema eine Meinung haben und sollte diese auch äußern, wenn ich in einer Gruppe mit mehreren Leuten zusammen bin – anstatt zu sehen und zu erkennen dass diese Wahrnehmung von einem Glauben und einer Vorstellung davon wer ich „in einer Gruppe, in Kommunikation sein sollte“ und von Energien wie Angst und Eifer-Sucht getrieben ist.

Ich bestimme mich dazu nicht länger zu denken oder zu glauben dass etwas mit mir nicht stimmt oder komisch ist, wenn ich in Momenten und Situationen mit anderen nicht mitreden will oder nichts zu sagen habe und sehe dass ich mir ohne Problem oder dass es mir unangenehm sein muss erlauben kann einfach mit den anderen da zu sein, der Kommunikation zuzuhören oder auch etwas anderes zu tun ohne dass ich darüber in mir selbst urteilen oder backchatten muss „dass etwas mit mir nicht richtig sei oder nicht stimme“ - daher bestimme ich mich selbst auch nicht länger dem energetischen Impuls in mir zu folgen AUTOMATISCH meine Aufmerksamkeit von mir Selbst auf die Kommunikation oder den Redeführer zu richten und mich bei jeder Gelegenheit einzumischen – ich sehe und erkenne dass ich sehr natürlich im Fluss mit anderen Kommunizieren kann wenn ich etwas zu sagen habe rede ich, wenn ich nichts zu sagen habe sage ich nichts...wie ein Fluss der an manchen Stellen schneller fließt und sprudelt und an anderen Stellen in die Breite geht und langsamer wird – Ich sehe und erkenne dass ich total entspannt, ungezwungen, locker, ruhig und komfortabel sein kann wenn ich kommuniziere – indem ich diese Worte als mich ausdrücke und lebe in und als meine Kommunikation.

Ich hatte heute eine recht angenehme Erfahrung mit der selben Situation und Kommunikation in der Runde mit anderen, wo ich sehen konnte wie meine Beträge nicht nur gehört wurden, sondern auch maßgeblich zur Kommunikation betrugen und deren Richtung und Tiefe beeinflussten – hier sehe ich einen weiteren Punkt den ich aussortieren muss um mich in/als Kommunikation erfolgreich zu erweitern. Mein „Ego“, eine Wahrnehmung/Erfahrung das „ICH“ die Gespräche/Kommunikation lenke und bestimme und auf mysteriöse Weise beeinflusse was geredet wird und in welche Richtung es geht...

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, mich in Kommunikation als bestimmende und Richtungsweisende Figur sehen zu wollen und eine emotionale energetische Erfahrung von „Überlegenheit“ und scheinbarer „Kontrolle“ und „mysteriöser Macht“ zu ziehen wenn ich sehe dass eine Kommunikation/Gespräche in eine „coole/interessante Richtung gehen/gingen, die ich als unterstützend und progressiv beurteile“ und wie ich dazu beigetragen habe – anstatt zu erkennen und zu realisieren dass ich eins und gleich bin, mit allen Teilnehmern als gleiches Leben.

Ich bestimmte mich dazu, wenn und sobald ich mit einer Kommunikation/Gesprächen fertig bin/wenn ein Moment der Kommunikation vorbei ist, diesen Moment wieder gehen zu lassen und mich weder in Gedanken darüber „wie schlecht ich war und was ich für einen Mist gerede habe oder was ich hätte sagen sollen“ aufzuhalten, noch mit Gedanken daran dass „ich der Kommunikation/den Gesprächen Richtung gegeben habe – dass ich Einfluss habe/hatte und wie die besprochenen Dinge möglicherweise im Bewusstsein anderer nachwirken oder/und etwas bewirken“ - denn ich sehe und erkenne dass ich mich so von anderen als Gleiches Leben als mir Selbst trenne und mich in systematischer polarisierter Selbst-Bewertung einsperre und so NEUE MOMENETE der Kommunikation mit diesen und/oder anderen Individuen beeinflusse, limitiere und sabotiere – daher bestimme ich mich dazu Momente der Kommunikation bedingungslos wieder los zu lassen, wenn sie im Physischen vorüber sind, ohne mir darauf etwas einzubilden, und pushe mich dazu an jedem Moment der Kommunikation voll und ganz hier teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in eine Erfahrung/Reaktion von Unterdrückung und Zurückhaltung zu gehen wenn und sobald x den Raum betritt und/oder kommuniziert und in ein Verhaltensmuster zu gehen wo ich mich zurückhalte, still halte und bei Gelegenheit zustimme und nicke – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass dieses Muster mein typisches Verhalten ist, wenn ich versuche Konflikt zu vermeiden – Angst vor Konflikt, wo ich in Wirklichkeit fürchte wer/was herauskommen könnte wenn ich „einfach sage was ich denke/was in mir aufkommt.“

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit/in dieser Angst massiv zu beschneiden und meinen ganzen Ausdruck und mein Selbst und so potentiell interessante und reichhaltige Kommunikation und Interaktion mit meiner Umwelt zu verstümmeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen wie viel Potential an Beziehungen, Kommunikation, Teilen, Unterstützung, Austausch, gegenseitigen Nutzen und damit nachhaltiger Erweiterung und Wachstum ich durch dieses Vermeiden von Konflikt als Angst vor MIR SELBST/(Teilen von Mir) ich sabotiert, blockiert und einfach nicht genutzt habe – und wie viel cooler und expansiver mein Leben sein kann wenn ich diesen Punkt in mir stoppe/verändere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu verurteilen und mich über mich selbst zu ärgern, wenn ich mich Person x gegenüber immer automatisch zustimmen sehe – noch bevor sie überhaupt ausgeredet hat – und mich immer gefällig verhalte und versuche es „recht zu machen“ - anstatt für mich und als ich selbst zu sprechen – darin vergebe ich mir selbst, diesen Selbst-Ärger auf andere projizieren und mich zu ärgern und sie zu verurteilen, wenn ich sehe dass sie machen/mir reflektieren, was ich mache, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich so meine Verantwortlichkeit und Verantwortungsfähigkeit verschleiere, die zu aller erst mal darin besteht diese Angst vor und Vermeidung von Konflikten in mir zu stoppen, in der Erkenntnis dass diese Ängste NUR in meinem Kopf existieren und höchstwahrscheinlich absolut nichts mit der anderen Person zu tun haben, ja sogar sicher, denn ich fürchte nicht die andere Person oder deren Konflikt oder Ärger mir gegenüber sonder zu Wem/Was ich in Konflikt-Situation werden kann... was auch erklärt dass diese „Angst/Vermeiden von Konflikt“ häufig mit Personen aufkommt die in irgendeiner Form eine „Autorität“ in meiner Welt oder meinem Bewusstsein darstellen, wo es ums „Überleben“ geht, wie Chef, Systembeziehungen, Menschen von denen man abhängig ist um etwas zu bekommen/aufrecht zu erhalten etc...


Montag, 6. Oktober 2014

Bitte sprechen Sie laut und deutlich - Tag 576


So, ein praktischer Punkt zum Thema „Kommunikation“ ist die Laut- und Ausdrucksstärke mit der ich etwas sage. Alleine heute habe mir zwei oder drei mal Leute gesagt „Was, ich verstehe dich nicht – ich habe dich nicht verstanden“ und bezeichnende Gesten und Mimiken gemacht die zeigen, dass ich zu leise gesprochen habe.
Ich neige dazu dies persönlich zu nehmen und zu denken, dass die Person mich „nicht hören oder verstehen will“ und wenn ich in dieser Weise reagiere, führt es nur dazu, dass ich mich noch mehr in mir „vergrabe“ und „leiser werde“, da ich mich selbst für meinen ineffektiven Ausdruck verurteile und eigentlich auf meine „Ängstlichkeit und Zurückhaltenheit“ reagiere. Dies ist dann eine negative Rückkopplungschleife, man kann schon fast sagen ein „Teufelskreis“ der Selbstlimitation und Separation.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe wenn ich auf Leute in meiner Welt/Realität zugehe um etwas zu kommunizieren oder „nebenbei“ etwas kommunizieren will, sehr leise und kleinlaut spreche.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben laut und deutlich zu sprechen, in der Angst das dies zu „offensiv“ und möglicherweise Verletzend sei oder so interpretiert werden könnte – und dass ist nicht wie ich mich definiert habe und erleben will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und akzeptiert habe „lautes, deutliches Sprechen“ zu verurteilen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „lautes deutliches Sprechen/Ausdruck“ als offensiv und verletzend zu definieren und zu beurteilen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich angegriffen und „in die Enge getrieben zu fühlen“ wenn mich jemand in einem lauten, bestimmten Ton anspricht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe rein die Praktikabilität und Sachdienlichkeit von lautem deutlichem, bestimmten Sprechen anzuschauen, sondern meinen emotionalen Reaktionen mehr Wert zu geben ohne genau zu verstehen wo diese Reaktionen genau herkommen, wie sie entstehen und welche Definitionen/Glauben/ Überzeugungen/Erinnerungen dahinterstecken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass jemand nur weil er laut spricht und/oder „lauter mit mir wird“, ärgerlich und wütend ist – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe gegenüber von laut sprechenden Menschen/wenn Gespräche lauter werden und sich Menschen bestimmt ausdrücken in eine Unterlegenheit und Ängstlichkeit zu gehen und darin, in dieser Erfahrung nehme ich an, dass dies für alle Menschen eine ähnliche Reaktion ist und dass daher diejenige Person die laut, deutlich und bestimmt spricht die Quelle von Angst/Ängstlichkeit und der „Unterlegenheit der Anderen“ ist, wobei ich die laute, bestimmte Person als „Täter“ und die „leise, zurückhaltende Person“ als Opfer sehe – worin ich durch Urteile und Bewertungen ein Polaritätssystem von „gut/richtig“ und „schlecht/böse/falsch“ in meinem Bewusstsein erschaffen habe in dem derjenige der sich laut, bestimmt, direkt/deutlich ausdrückt „der Böse/der Täter“ ist und da ich mich nicht so, sondern lieber als das Opfer sehen will, erlaube ich mir nicht laut, deutlich und bestimmt zu sprechen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass diese „Rollenverteilung“ von „gut und böse“, „Täter und Opfer“ in Bezug auf das Volumen und Stimmlage nicht REAL ist, ich bin nicht „schlecht/böse“ wenn ich mich laut, deutlich bestimmt, selbstbewusst ausdrücke und ich bin nicht „gut/richtig“ „das Opfer“ wenn ich mich zurückhalte und leise oder gar nicht ausdrücke.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht habe erlaubt zu sehen und zu erkennen dass ich bereits in dieser Opferhaltung von Angst/Ängstlichkeit auf andere zugehe und sie in einer solchen Weise, leise, kleinlaut, fast nicht hörbar anspreche, so dass ich eine Reaktion/Aussage der anderen Person zurückbekomme die ich als „Angriff“ wahrnehmen und persönlich nehmen kann, auf die ich in meiner Opferrolle reagieren und sie damit weiter bestätigen kann.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Unsicherheit/Verunsicherung und Unterlegenheit zu reagieren wenn sich jemand laut, klar, deutlich, selbst-bestimmt, selbst-bewusst ausdrückt – worin ich mir vergebe ich mir selbst dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesen Momenten meine eigene Unsicherheit/Verunsicherung auf andere zu projizieren und der Person die sich laut, deutlich, bestimmt, selbstbewusst ausdrückt einen Vorwurf zu machen angeblich an meinen Reaktionen schuld zu sein.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „in Deckung zu gehen“ wenn jemand laut, bestimmt, deutlich spricht/sich ausdrückt.
Ich vergebe mir selbst, mir nicht erlaubt zu haben die Vorteile zu sehen die eine laute, deutliche Ausdrucksweise hat.
Ich sehe und verstehe dass es nicht in der Tat darum geht „andere nicht zu verletzen oder anzugreifen“ wenn ich laut, deutlich und direkt ausdrücke – eher um die Angst mich nicht angemessen auszudrücken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu verstehen dass ich immer/meistens wenn ich dieses Muster von leisem, undeutlichem, kleinlautem zurückhaltenden Ausdruck in mir sehe und in meine Welt lebe, ich vorher bereits darüber gebackchattet und in meinen inneren Konversationen besprochen und geplant habe „was ich sagen will – was und wie ich sagen sollte“, wobei dies alles darauf basiert wie ich will dass mich andere sehen und nicht darauf „wer ich bin“ in einem Moment und auch nicht auf Common Sense, der Sachlichkeit eines Momentes und was in dem Fall/Moment am Besten und Praktischsten für Alle wäre – stattdessen sehe ich mich künstliche Charaktere und Personas erfinden die ich dann Dinge sagen lasse und oder auf solche Weise sagen lasse, dass ich mich als irgendwie Besonders Gut ansehen kann.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass Kommunikation eine Plattform ist um Sich als „Besonders“ und „Gut“ darstellen und mich so sehen zu können – anstatt mich an Sachlichkeit und Common Sense zu halten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass diese internen Selbstgespräche und Backchats zu den Kopfschmerzen beitragen die ich derzeit habe.


Ich verpflichte mich selbst dazu, einzusehen dass die Angst laut und deutlich zu sprechen da da dies offensiv/verletzend sein könnte eine Interpretation in meinem Bewusstsein ist – daher entlasse ich diese Interpretation und lasse die Definition „laut, direkt, deutlich Sprechen = verletzend, aggressiv, egoistisch“ und redefiniere meine Beziehung zu lauter, deutlicher, direkter Aus- und Ansprache wie folgt: Laute, deutliche, direkte Aussprache ist ein praktischer Weg Dinge/Sachverhalte effektiv zu kommunizieren und um sicherzugehen dass auch verstanden wird was gesagt/kommuniziert wird. Wenn ich sehe dass ich in Energien gehe/teilnehme wenn ich etwas laut, deutlich, direkt ausspreche – atme ich und stoppe mich – ich entlasse die Reaktion/Energien im Atem, stelle sicher das ich klar und stabil in mir selbst und meiner Stimme bin, bevor ich spreche und dann spreche/drücke ich den Punkt den ich kommunizieren will als mich selbst aus.
Wenn und sobald ich sehe dass ich darauf reagiere wenn andere mich laut, direkt und deutlich ansprechen oder etwas fragen – besonders wenn ich in ihrer Stimme glaube einen Vorwurf/Beschuldigung/Zweifel zu hören oder sie als schroff/grob wahrnehme – atme ich und stoppe mich – ich stabilisiere mich im Moment im Atem und erlabe mir nicht weiter den Punkt persönlich zu nehmen oder auf meine Reaktionen zu reagiere. Ich erlaube mir nicht automatisch „zurück zu schießen“ und irgendetwas in Energie zu antworten – ich sehe dass dies nur zu weiteren Konsequenzen führt, da ich von einem Ausgangspunkt von (verstecktem) Blame operiere, wobei ich die andere Person in ihrer Ausdrucksweise beschuldige angeblich die Reaktionen in mir verursacht zu haben, was nicht in der Tat so ist.
Ich bestimme mich selbst dazu in dem Moment die Dimension von Blame-Projection/Beschuldigung in Selbst-Vergebung zu klären und zum Beispiel das Wort „Verspieltheit“ zu leben. Ich stehe in mir selbst in der Erkenntnis, dass ich nicht weiß wieso eine Person in einem Moment in einem Moment in einer bestimmten Stimmlage spricht – es können viele/verschiedene Dinge in ihrem Leben, ihrem Bewusstsein dazu betragen, genauso wie die gemeinsame „Geschichte mit der Person“ oder die eigne Tagesform wie ich eine Stimme wahrnehme.
Ich bestimme mich dazu die Worte zu hören die eine Person kommuniziert und mich dazu zu puschen, ganz gleich welche Stimmlage/Frequenzen oder Dinge ich in dem Ausdruck einer Person höre/zu hören glaube hier zu bleiben und sachlich, praktisch zu kommunizieren.
Ich sehe und verstehe dass ich vielen unnötigen Konsequenzen von Reibereien und kleinen Konflikten in meiner Welt/Realität, in meiner alltäglichen Kommunikation vorbeugen kann indem ich einfach hier bleibe, meine Reaktionen im Moment korrigiere, stabil und sachlich kommuniziere und nicht in die Versuchung gehe energetisch zurückgeben/zu reagieren, gleich wie mir andere begegnen.
Ich bestimme mich dazu klar, deutlich und bestimmt mit den Leuten in meiner Welt und Realität zu sprechen.
Ich bestimme mich dazu mich mit voller Absicht und vollem Gewahrsein auszudrücken ohne dabei in Energien zu sprechen.

Reflexionen zum Muster von Aufschieben/Verzögern - Teil 2 - Tag 575

Blog-Nachtrag vom Sonntag den 28.09.2014
(Ich bestimme mich dazu das Posten von geschriebenen Blogs nicht aufzuschieben, sondern mich dazu zu bringen die Blogs direkt/am selben Tag zu posten)


Ok, heute ist wieder Reflexionstag – es ist eine Woche vergangen seit ich den Punkt von Aufschieben/Verzögern in einem Blog behandelt habe – und der erste Punkt ist ein „Urteil“, wieder verbunden mit dem Punkt „Dinge zu vergessen“. Denn wäre meine Aufmerksamkeit, nicht „zufällig“ auf den Blog von letzter Woche gebracht worden, hätte ich diese Woche „vergessen“ über den Punkt zu reflektieren.



Auf der anderen Seite, sehe ich dass der eigentliche Punkt von Vergesslichkeit bereits darin bestand, dass ich mich nicht dazu bestimmt habe einen festen Punkt/Termin und Rahmen für diese Reflexionen, als Selbst-Unterstützendes Muster zu etablieren – es war nur „im Gespräch“, erst in meiner externen Realität, dann beschloss ich den Punkt aufzugreifen – also den ersten Blog zu schreiben – und DACHTE NUR DARÜBER NACH dies als Routine jede Woche zu machen um diese Anwendung zu testen. Also:



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „zu vergessen“, dass ich eigentlich wöchentlich den/einen bestimmten Punkt/Muster in meinem Blog reflektieren und mir selbt und anderen mitteilen wollte was/wie ich daran gearbeitet habe und wie meine Veränderung gelaufen ist.



Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass es nicht eigentlich um ein „Vergessen“ geht, beziehungsweise dass Dinge wie „Vorhaben“ oder „Absichten“ oder „Pläne“ zu Änderung im Strom des Bewusstseins, den alltäglichen Gedanken und einfahrenen Gedanken- und Verhaltensmustern sehr schnell und einfach untergehen und überfahren werden – wenn ich nicht Triggerpunkte, feste Termine und im Physischen schaffe also die neuen Punkte/Verhaltensweisen/Aufgaben etc. mit dem Physischen verknüpfe also zum Beispiel sage und festlege „Sontag ist Blog-Reflexionstag – ich bestimme mich dazu den bestimmten Punkt in einem Blog zu reflektieren“.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben mich sofort dafür zu verurteilen und zu beschuldigen, dass ich nicht daran gedacht habe und diesen Punkt wieder „vergessen habe“ - anstatt mir selbst zu vertrauen und mich zu unterstützen indem ich ein selbst-unterstützendes Muster der Reflexion etabliere und aus diesem „Fehler“ lerne – meine Lehren daraus ziehe, nämlich dass ich Dinge die ich ändern/einführen will, auch tatsächlich in meine physiche Realität und meine Shedules einplanen muss und am besten mit bestimmten Gegegebenheiten/Routinen der physischen/externen Realtität, so wie dem „Wochentag“ „der Uhrzeit“ „anderen Tätigkeiten“ etc, verknüpfen muss wie zum Beispiel „wenn ich Montag aus dem Bus steige gehe ich einkaufen“ oder „Nach dem Essen/Nachrichten schauen, wasche ich ab und räume mein Zimmer auf“ etc. - es reicht nicht bloß „darüber nachzudenken“ irgendetwas zu tun.



Ich bestimme mich dazu Dinge die ich ändern/einfürhen will, an Gegebenheiten der Physischen Realität festzumachen so dass ich automatisch daran erinnert werde/mich daran erinnere wenn und sobald der bestimmte Trigger für die Tätigkeit/Änderung aufkommt.



Ich bestimme mich dazu „neue“ Dinge/Punkte/Anwendungen die ich regelmäßig einführen und ausüben will, aus meinem Bewusstsein und Gedanken herauszuholen und in Form von Selbst-Unterstützenden Mustern und Punkten in meine Welt zu verankern, zu kreieren und manifestieren.



Ich bestimme mich dazu, jeden Sonntag meinen JTL-Blog der Reflexion eines bestimmten Punktes/Muster zu widmen, mit dem ich mich gerade im Prozess der Veränderung befinde.



Also ein Punkt den ich mit „Aufschieben“ letzte Woche gelernt habe, ist dass ich das „Aufschieben-Durchbrechen/Stoppen“ NICHT aufschieben darf. Ein gutes Beispiel war ein Tag an dem ich nach langen Aufschieben einen Anruf getätigt habe, von dem ich gesehen habe, dass er eine relative einfache, common Sense Lösung für ein Problem darstellt, dass ich in meinem Bewusstsein als Erfahrung erschaffen und manifestiert habe. Es ist schon interessant, denn wenn ich genauer hinschaue, sehe ich dass ich dieses „Problem“ vielleicht nur erschaffen habe, um zu rechtfertigen wieso ich einen anderen Punkt weiter aufschiebe und nicht anfange mich durch diesen Punkt zu bewegen. In einem Moment sah ich dass ich „jetzt“ anrufen könnte, und im Gleichen Moment, kurz dannach hatte ich diesen Wiederstand wie „Na, das kannst du auch später machen“ und einen Quantummoment in dem mir mein Bewusstsein zeigt was alles „dagegenspricht“ oder wieso ich besser später anrufen sollte – Die Indikation allerdings dafür nicht in/mit diesem Widerstand zu gehen sondern einen Atemzug zu nehmen und mich hindurchzubewegen ist eine Erfahrung von „Abschlaffen“/Aufgeben, fast wie ein „Abfallen der Energie“, eigentlich eine „negative Erfahrung“ vielleicht könnte man auch sagen es ist wie ein „Nachgeben oder Fallen in die eigene Faulheit/Bequemlichkeit/Stuckness“ wohingegen, wenn ich mich hindurchbewege, fühle/erlebe ich mich und was ich tue als „integriert“, einen „Durchbruch“, Vitalität.



Nun gut, ich machte also den Anruf und blieb weiter meiner Absicht treu, einige/eine bestimmte Frage zu klären und mit Hilfe einer vermittelnden Person und flexibler Kommunikation konnte die Frage beantwortet werden und es war als vielen gleich mehrere „Schleier“ von Form von „Ängsten und Vorurteilen“ ab beziehungsweise ich konnte mich hindurchbewegen indem ich stabil und offen im Moment blieb. Ich sehe erst jetzt dass es „Vor-Urteile/Urteile und Ängste waren“ die hier „abfielen“, in dem Moment war es nur eine befreiende und erfreuliche Erfahrung. Ich fühlte mich gut und ging wieder an die Arbeit, als kurz darauf eine Person mit bestimmten Fragen an mich herantrat und wieder konnte ich mich direkt und flüssig mitteilen und hatte Spaß daran mit der Person zu teilen was ich erlebt hatte und wie was ich tun würde – sie sagte dann dass sie die Dinge aufschreiben wolle und dass ich doch nun erst meine Sachen fertig machen solle und dann... - ich war in dem Moment nicht wirklich einverstanden damit und „stockte“ aber wusste auch nicht genau was nun die Beste Lösung dafür wäre – und ich sehe dass möglicherweise sogar/wieder meine eigenen Gedanken und Reaktionen auf die Worte der Person „Das meine Tipps/Formulierungen toll sind und sie es aufschreiben will“ dazu geführt haben dass ich den Punkt nicht sofort gelenkt und zu einer Lösung geführt habe. Ich wollte mich selbst wichtig und es besonders gut machen. Ich sagte „Ok, ich mach dass fertig und dann schreib ich dir etwas auf/zusammen“ - Was ich hätte sagen sollen/wollen ist „Hol dir Stift und Papier und schreib auf/notiere/wir notieren was du brauchst/willst“.



Offensichtlich konnte ich meinen Ausdruck in dem Moment nicht konservieren und ich hatte verschiedene weitere Punkte tun, wobei ich immer das Wissen mitschleppte dass ich den einen Punkt aufgeschoben habe – der ursprüngliche Moment wird von Gedanken und Reaktionen überlagert und dies ist wirklich „tödlich“ für effektiven Ausdruck, zudem wurde aus einer Kommunikation und Entwicklung der benötigten Punkte eine „Einmanshow“ ohne direktes Feedback aus Kommunikation mit der anderen Person. Der Punkt hätte komplett anders laufen können und innerhalb weniger Minuten erledigt sein können, hätte ich nicht reagiert sondern mir/der Person/Situation eine „Richtung“ gegeben – nämlich „Jetzt-Hier-Direkt-Fertig-Machen“. Lol


Mittwoch, 17. September 2014

Selbst-Gerechtigkeit als Ego Teil 1 - Tag 571


So, heute gehe ich etwas zurück und doch weiter hinein in Punkte die ich in früheren Blogs bereits angeschnitten habe. Es geht darum dass ich in Konversationen und Kommunikation „immer Recht behalten/haben will“ und ein Muster auslebe in dem ich immer „das letzte Wort“ habe, sei es auch noch so „dumm“ beziehungsweise unnötig.



Hier sehe ich auch den Punkt der dazu beiträgt, dass ich in eine eifrige/fiebrige Unruhe und Angst gehe die mich dazu „treibt noch irgendetwas zu sagen“. Es ist ein Muster in dem ich mit einer Person oder Gruppe von Personen da sitze und mich unterhalte/rede, und während ich zuhöre kommt ein Urteil/Selbsturteil in mir auf wie zum Beispiel „Ich habe keine Ahnung – das weiß ich nicht – habe ich nicht gewusst“ und wenn ich genau hinsehe ist, ist die Angst/Unruhe/Unsicherheit bereits da, BEVOR ich mit einer Person rede/in eine Situation von Kommunikation gehe. Aus diesem SELBST-Urteil stammt dann mein Bedürfnis noch „etwas zu sagen“ denn ich fühle mich unterlegen/ausgeliefert/am verlieren und ich will irgendetwas tun um diesem Gefühl/Zustand zu entkommen. Ich sitze gespannt da, und warte nur darauf irgendwann irgendwas sagen zu können, was als richtig gesehen werden kann/muss und im Bestfall noch (scheinbare) Originalität, Intelligenz, Fähigkeit, Besonderheit herausstellt.



Ich sehe wie viel von meinen internen Konversationen, die ganzen Selbstgespräche/Backchats und Energien in mir die ich generiere wenn ich mit anderen in Konversationen und Kommunikationen bin, dahingehend ausgerichtet sind mich irgendwie abzuheben, besonders, anders zu machen/darzustellen – damit ich mich so in meinem Bewusstsein sehen/wahrnehmen kann. Einen Haufen Bullshit denke ich mir da aus und generiere ich nur um von anderen validiert/bestätigt zu werden.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer Recht haben zu wollen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich in der Tat immer Recht habe und im Recht bin und das meine Meinung die Richtige/die Beste ist während ich bereits anfange über andere zu urteilen und ihre Aussagen in meinem Bewusstsein anzuzweifeln und für ungültig zu erklären wenn ich sie nur sagen höre: „meiner Meinung nach“.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in mir selbst sofort mit emotionalen Reaktionen von Verachtung/Ablehnung/Aburteilung und Überlegenheit/Selbstgerechtigkeit zu reagieren, wenn ich jemanden sagen höre „meiner Meinung nach“ und in Backchats zu gehen wie „Meinung, Meinung was soll dass schon sein, eine Meinung ist nichts Wert, was zählt sind Fakten – oh man die Person ist gehirngewaschen – Meinung, so ein Bullshit – mit der Person kann man ja nicht vernünftig reden können“ und so weiter – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich gerade in diesem Moment der Situation und den Personen meine eigene Meinung überstülpe.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe von Selbstgerechtigkeit abhängig zu sein.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe von einem jungen Alter an einen Charakter und eine Abhängigkeit von Selbst-Gerechtigkeit zu entwickeln und von diesem abhängig zu werden um ein fiktives Selbst zu bestätigen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Energie daraus zu beziehen dagegen zu sein und dem Widerstand zu leisten, was andere sagen/reden/erzählen, worin ich mir vergebe dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dieser Opposition und dem Widerstand gegen die Worte heraus zu sprechen und „zu antworten“ - ohne zu sehen und zu erkennen dass dies keine echte Antwort sondern eine automatische Reaktion ist.



Also mit diesem Thema/Muster werde ich morgen weiter machen, da ich sehe erst jetzt sehe wie oft/viel ich daran teilnehme und dass noch einige Dimensionen ungeklärt sind.



Wenn ich sehe und erkenne dass ich Recht haben will, atme ich und stoppe mich, da ich sehe und erkenne dass dies voraussetzt dass ich auf einem Level denke/glaube im Unrecht zu sein und dass ich mich verteidigen oder absichern muss = das Gegenteil von wirklichem Selbst-Vertrauen und Selbst-Sicherheit.



Ich bestimme mich dazu Selbst-Sicherheit und Selbst-Vertrauen in jedem Moment der lebendigen Gegenwart hier in/als Atem im physischen Körper zu begründen.



Ich sehe und erkenne dass Selbstgerechtigkeit auf Wissen und Informationen basiert, auf polarisierter Energie in und als Bewusstseinssystem und egal wie viel oder wie oft ich behaupte das etwas davon real sei – wird diese Energie enden, spätestens im Tod, und damit jede Form von Selbstgerechtigkeit.



Ich sehe und erkenne das Selbstgerechtigkeit – zum Beispiel in Kommunikation/Konversationen mit anderen – reine Zeitverschwendung ist und daher bestimme ich mich dazu sofort und vorzeitig zu stoppen und auszusteigen wenn und sobald ich sehe dass ich in einem Charakter von Selbst-Gerechtigkeit teilnehme.



Ich bestimme mich selbst, zu und in der Einsicht dass mein wahrer Wert nicht im Wissen, den Informationen, Meinungen, oder energetischen Erfahrungen in meinem Bewusstsein liegt – daher habe ich nichts zu verlieren wenn ich es aufgebe und damit aufhöre immer recht haben und mich hervortun zu wollen.



Ich bestimme mich selbst, dazu mich in Selbstehrlichkeit zu konfrontieren, mir zu zeigen und mich zu stoppen wenn und sobald ich sehe dass ich mich „besonders hervortun“ will, denn ich sehe nun dass dies von einer tiefen Unsicherheit und akzeptierten Selbst-Zweifeln zeugt und tatsächlich nur zu weiteren Konsequenzen von Selbst-Zweifeln und Unsicherheit führt und diese akkumuliert – und dass ist nicht wer ich bin oder sein will – ich bringe mich hier her zurück in/mit meiner Atmung und genieße das Hiersein im Körper – ich entspanne mich, lasse los und nehme mich an, Hier in Einheit und Gleichwertigkeit mit allen/dem Moment.

Samstag, 30. August 2014

Man lernt nur für sich Selbst, Fortgesetzt-Korrekturen - Tag 561


 
Ich verpflichte mich selbst dazu nicht zu stoppen und an keinem Punkt, keiner Dimension festzuhalten um mein Ego/Bewusstsein zu schützen und nichts in mir unverändert zu lassen was nicht im Prinzip davon steht was für mich selbst und alles Leben am Besten ist.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich Dinge/Punkte in mir nur wirklich ändern kann, wenn ich selbst mein Ausgangspunkt bin – wenn ich mich selbst aufrichtig für mich selbst ändere.



Ich verpflichte mich selbst, dazu Schluss zu machen mit Doppelzüngigkeit und mich zu stoppen, wenn und sobald ich sehe dass ich mir oberflächlich sage dass ich etwas in mir ändern will – aber gleichzeitig immer noch einrede ich würde dabei etwas verlieren/aufgeben oder mich selbst verraten.



Wenn und sobald der Gedanke „Es geht mir einfach auf den Strich immer Ja und Amen zu sagen“ in mir aufkommt oder existiert – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe das dieser Gedanke und die Erfahrung/Energie nicht ist wer ich wirklich bin - ich sehe dass die Energie die mit dem Gedanken in mir aufkommt nicht real ist und dass ich daher auch nicht auf den Gedanken/die Energie reagieren muss – Ich stoppe die Energie/den Gedanken und nehme nicht daran teil – ich bringe mich hier her in Übereinstimmung mit meiner Atmung.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich es hier mit einem Charakter/Persönlichkeitssystem zu tun habe, durch das ich mich in Momenten der Kommunikation, in denen ich eigentlich hier sein sollte in meinem Körper, eins und gleich mit meinem Gesprächspartner und meiner Umwelt, separiere und in mein Bewusstsein gehe wo ich mich mit „mir Selbst“ als getrennte Teile von mir, definiert in/als automatisierte, selbst-“sprechende“ und selbst-“denkende“ Energie über den gegenwärtigen Moment, das physisch reale Leben, unterhalte – anstatt zu leben und mich auszudrücken. = der Annoyance-Charakter.



Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass ich mit Ärger und Hass reagiere wenn der Gedanke „Es geht mir einfach gegen den Strich immer Ja und Amen zu sagen“ in mir aufkommt, mich zu stoppen und tief durchzuatmen – ich sehe und erkenne nun dass ich mich in dem Hass nur selbst verurteile und im Ärger meine wahre Macht/Stärke, nämlich die Fähigkeit selbst-bestimmt Verantwortung für mich selbst/den Moment zu übernehmen, an das Bewusstsein ab dem ich darin erlaube meine Welt für mich zu kreieren – ich sehe und erkenne dass ich die Fähigkeit und Macht/Stärke habe hier zu bleiben mit meiner Atmung und mich in dem Moment einfach Selbst-Ehrlich auszudrücken – ich muss nicht „einfach ja und amen“ sagen, was im Endeffekt auf eine Angst vor Konflikten hinausläuft und eine Angst vor Konflikten/Reibungen ist in Wirklichkeit die Angst vor meinem Bewusstsein, die Angst vor mir Selbst.



Ich bestimme mich dazu, Konflikte nicht mehr länger zu scheuen noch sie zu provozieren – da ich nun sehe und erkenne dass ich in beiden Fällen auf bereits vorhandene Konflikte reagiere und sie so noch weiter verstärke – stattdessen bestimme ich mich dazu Konflikten zu begegnen, mir selbst zu begegnen in Gleichmut und Standhaftigkeit in der Gewissheit dass ich mich da-durch in eine Lösung führen werde die für mich und alle Beteiligten am Besten ist.

Ich bestimme mich selbst dazu aufzuhören mir die Vergangenheit vorzuhalten, mich durch verhärtete Selbsturteile zu sehen und mich an meinen eigenen Verhärtungen festzuhalten indem ich mich dafür „hasse“ und mit Ärger strafe für längst vergangene Entscheidungen.



Ich sehe, erkenne und verstehe dass auch noch so viel Selbst-Hass und Ärger mich nicht ändern wird und dass ich mich durch Hass/Ärger nicht ändern kann.



Ich bestimme mich selbst dazu, nicht länger Hass/Urteile und Ärger gegen mich selbst zu richten wenn ich mich „hilflos“ oder „machtlos“ fühle – gegenüber meinem eigenen Bewusstsein, meinen eigenen Begierden und Trieben – denn ich sehe und erkenne dass mir dieser Hass/Ärger noch nie wirklich geholfen oder mich unterstützt hat und weil ich sehe dass ich Hass/Ärger nicht mehr länger brauche um mich Selbst/Teile von mir Selbst zu kontrollieren – ich bin hier – ich habe die Werkzeuge, die Verantwortlichkeit und die Fähigkeit mich Selbst zu integrieren.



Wenn und sobald ich mich gegen mich selbst hassen sehe – atme ich und stoppe mich – ich begrüße und umarme den Teil von mir gegen den ich gerade diskriminieren wollte – ich atme, integriere mich und richte mich nach dem Prinzip des Besten für Alle neu aus.



Ich bestimme mich dazu zu erkennen das die Energie/energetische Erfahrung die ich mit dem Gedanken „Es geht mir einfach gegen den Strich immer Ja und Amen zu sagen“ und den körperlichen Backchats von Verweigerung/Widerstand/Ablehnung andern gegenüber definiert habe, keine wahre Macht oder Stärke sind – sondern Selbstbetrug – ich bestimme mich dazu mich durch diesen Widerstand zu bewegen, und mich in Selbstehrlichkeit im Moment auszudrücken – so gebe ich mir selbst meine „Macht“ und Freiheit zurück.



Wenn und sobald ich sehe dass ich automatisch in einen Widerstand gehe oder mit Verweigerung und Ablehnung reagiere, „Nein sage“ und „Nein verhalte“, einfach um nicht „immer Ja und Amen sagen zu müssen – Atme ich und stoppe mich – ich sehe erkenne und verstehe dass ich hier nur reagiere um mir die Illusion von „Macht/Stärke“ in meinem Bewusstsein zu geben – ich sehe dass es keine wahre „Macht/Stärke“ ist, sondern ich mich nur so konditioniert habe diese Ärger/Wutanfallattacken für Stärke/Macht zu halten, denn dadurch kann ich „auf Stur stellen“ und andere „zwingen“ in irgendeiner Weise zu reagieren, woraus ich mir eine Art von „energetischem Kick“, dass Gefühl von Kontrolle/Macht über die andere Person ziehen kann, denn in meiner Wahrnehmung habe ich sie „zum reagieren gebracht“ - worin ich mich gleichzeitig in meinem eigenen Bewusstsein (von mir selbst) im Recht fühle und als gerechtfertigt sehe, denn nun kann ich die andere Person dafür beschuldigen reagiert zu haben, was in meinem Backchat ungefähr so abläuft „Sie/Er hat reagiert, sie/er ist ärgerlich, schau doch schau doch was die Person macht – du siehst doch sie sind wütend/ärgerlich, ich hab nichts gemacht“ was dann wieder eine klassische Projektion meines eigenen Ärgers/meiner Reaktion, die ich in der Zwischenzeit geschickt unterdrückt habe, auf andere ist.



Ich bestimme mich selbst dazu mir immer Gewahr zu machen wenn ich in diesem Machtspiel teilnehme oder damit anzufangen versucht – ich gebe mir spielerisch einen Ruck und öffne mich dem Moment und der anderen Person als Mir.


Donnerstag, 28. August 2014

Man lernt nur für sich Selbst, Fortgesetzt - Tag 560



 
Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und mir erlaubt habe einen Widerstand dagegen zu haben diesen Punkt weiter auszuschreiben und zu erforschen, der in mir wie eine „leere, Trägheit, Langeweile und Faulheit“ aufkommt in der und durch die ich mir vormache es gäbe da nicht noch mehr, ich müsse mich nicht ändern und sei schon fertig/ok so.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert habe diesen Widerstand für mich selbst zu halten und in der Identifikation damit tatsächlich zu glauben, dass ich so zufrieden mit mir sein kann und dass ich etwas erreicht hätte.



Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der Widerstand in mir aufkommt weil es da Punkte/Dimensionen in mir gibt die ich schützen, an denen ich festhalten und nicht ändern will, obwohl ich sehe, dass sie nicht damit in Einklang sind was für alle am Besten ist und das dies im Wesentlichen die Dimensionen von Ego sind „das ich denke und glaube ich sollte das Recht haben zu tun und zu lassen was ich will, wann ich es will“ ist eine Angst zu verlieren und ausgenutzt zu werden wenn ich tue was andere wollen/mir sagen oder mit anderen Zusammen zu arbeiten – In den Tiefen meines Selbst sträube ich mich mit jeder Faser meines Wesens dagegen tatsächlich mit anderen zusammenzuarbeiten, „etwas anzunehmen“, oder auf gleicher Augenhöhe zu kooperieren – ich will immer meinen Weg – ich glaube ich weiß immer alles besser – ich will immer gewinnen und Recht behalten – es ist mir ultimativ zu wider etwas zu tun was mir gesagt wird – wenn mir jemand sagt oder mich darum fragt oder bittet etwas zu machen, oder auf eine bestimmte Weise zu machen, scheint es mir das schwierigste auf der Welt und gerade zu unmöglich dies (ohne Wiederworte) zu machen und/oder ohne Ideen/Vorstellungen wieso ich dies nun mache oder machen muss.



Hier kommen Erinnerungen in mir auf, wie ich im Grunde für jede kleine Bewegung oder später Aufgaben und Tätigkeiten zu Hause gelobt und gerade zu angefeuert wurde, und ich habe es gehasst weil mir dadurch das Gefühl gegeben wurde ich hätte etwas besonderes gemacht obwohl es die gewöhnlichsten Dinge der Welt waren. Ich hatte das Gefühl das meine Eltern/Mutter eine regelrechte Angst davor hatte mich um irgendetwas zu fragen/bitten. Bei jedem noch so kleinen Punkt/Aufgabe wurde sich danach bei mir bedankt als sei es etwas Besonderes.



Das Wort „Gefallen“ kommt in mir auf. Ich sehe, dass es in meiner Kindheit so war das alles/das meiste was ich „für“ meine Eltern machte ein „Gefallen“ war – ich hatte keine/kaum Aufgabe/n Verantwortlichkeiten im Haus und alles wurde „für mich“ gemacht – manchmal fragten mich meine Mutter/Eltern ihnen einen Gefallen zu tun und irgendwo zu helfen, aber die meiste Arbeit machten sie selbst. Die Dinge die ich mit meinen Eltern im Haus machte waren mehr wie ein spaßiges Bildungsprogramm z.B. Kekse backen, irgendetwas basteln oder meinem Vater zuschauen wie er etwas reparierte ohne dass mit dabei je gewahr wurde oder erklärt wurde was wirklich dahinter steckt, was dazu notwendig ist, damit wir hier so leben können. Es gab keine Beziehung von Mir Selbst und Verantwortlichkeiten in Physischer Realität in Einheit und Gleichheit sondern vorwiegend emotionale Beziehungen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an Punkten und Dimensionen in mir selbst festzuhalten um mein eigenes Ego zu schützen und diese Dinge nicht zu ändern obwohl ich sehe dass es nicht zu meinem Besten und zum Wohle aller ist.



Ich vergebe mir selbst, mir nicht erlaubt zu haben zu sehen und erkennen, dass ich diese Dimensionen/Punkte nicht ändern kann, da ich sie nicht aufrichtig FÜR MICH SELBST ändern will, sondern in Wesentlichen denke ich würde dabei etwas verlieren/aufgeben und mich selbst verraten.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert habe dass der Gedanke „Es geht mir einfach gegen den Strich immer Ja und Amen zu sagen“ in mir aufkommt und existiert, worin ich mir vergebe diesen Gedanken mit einer Emotion von Ärger und „Hass“ zu verbinden. Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst zu „hassen“ und mit Ärger gegen mich selbst zu reagieren in Situationen von denen ich denke, dass ich „Nein“ hatte sagen und Nein hätte verhalten sollen, aber „zu schwach“ war und entweder meiner eigenen Prinzipien/Worten zuwider gehandelt habe oder einem andern gefolgt bin, obwohl ich sah dass es Unehrlich mit mir selbst ist – Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass der Hass daher kommt wenn ich mich für meine „Schwäche“, meine „Unstetigkeit“ und scheinbare Unfähigkeit mich zu ändern verurteile, in mir selbst niedermache und durch Energien selbst missbrauche.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu verstehen, dass dieser Selbst-Hass und Hass gegen andere in Wirklichkeit die pure Angst ist, eine Angst „total die Kontrolle zu verlieren“ und aus dem Ruder zu laufen (Relation-Ship)



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert und erlaubt habe Selbsturteile und Selbst-Hass zu verwenden/missbrauchen um mich „auf Kurs zu halten“ und meine Emotionen zu kontrollieren.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben aus dem Gedanken, dem körperlichen Backchat der mit dem Gedanken „Es geht mir einfach gegen den Strich immer Ja und Amen zu sagen“ ein Gefühl von Überlegenheit und Macht/Stärke in meinem Bewusstsein abzuleiten, worin ich mir vergebe zugelassen und akzeptiert zu haben dieses Gefühl für echte, tatsächliche Macht/Stärke zu halten – anstatt zu sehen, dass es Hass ein Derivat der Angst und mein „letztes Versteck“, mein letzter Ausweg ist – nur dass es kein wirklicher Ausweg ist sondern eine Illusion.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und erkennen dass ich möglicherweise sehr oft automatisch einfach in einen Widerstand gehe oder mit Verweigerung und Ablehnung reagiere und „Nein“ sage um nicht „immer Ja und amen“ sagen zu müssen, weil mir dies das Gefühl geben würde zu „Verlieren“ und „machtlos zu sein“, während ich ein GEFÜHL von Stärke/Macht bekomme, wenn ich „Nein“ sage und mich/andere ablehne. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zusehen und zu erkennen, dass dieses Verhaltensmuster teil von Machtspielen ist die ich in mir selbst gegen/mir Selbst sowie mit/in meiner Welt akzeptiere und erlaube.



Ich vergebe mir selbst, dass ich akzeptiert habe so verängstigt zu sein und alles und jeden permanent durch einen Filter von Angst zu sehen, dass ich denke und glaube mich durch Kampf, Verweigerung und Ablehnung auf Abstand halten zu müssen.

Montag, 30. Juni 2014

"Nicht verstanden werden" und "Kämpfen um meine Grenzen" - Tag 541


Als meine Eltern neulich zu Besuch waren, hat sich ein Punkt in mir aufgetan der maßgeblich meine Selbsterfahrung und mein Leben geprägt und begleitet hat. Das Gefühl „nicht verstanden zu werden“ und die „Angst nicht verstanden zu werden“, wobei eins das andere bedingt und das Gefühl nicht verstanden zu werden aus der Angst davor erwächst – den sonst könnte und würde ich doch, wenn tatsächlich ein Missverständnis vorliegt, dieses einfach praktisch und ohne Energie (gefühlslos) bereinigen und aufklären. In dem Wort „bereinigen“ schwingt mit, dass ich glaube „Ich habe etwas falsch gemacht", wenn ein Missverständnis vorliegt und dieses „falsch machen“ ist mit „Schuld“ verbunden. Zudem sehe ich eine negative Ladung auf dem Wort „gefühlslos“ , verbunden mit dem Gedanken/Erfahrung „das/so was kannst du doch nicht schreiben, dass hört sich kalt, brutal und unhöflich an“.



Tatsächlich habe ich gelernt das „Missverständnisse“ peinlich sind und ich mich dafür „schämen“ und „entschuldigen“ muss. Also was hat es damit auf sich? Missverständnis ist meistens etwas, wo ein falscher Eindruck erweckt wird, eine „Miss-komunikation“ eine „fehlerhafte Kommunikation“ oder „eine Fehlende Kommunikation“ also ich habe entweder „Zu Viel“ gesagt oder „Zu Wenig“ und dann ist mir das Ergebnis – zum Beispiel die Reaktion eines anderen oder etwaige Konsequenzen – unangenehm und „peinlich“, eine Erfahrung/Energie in der ich weiter an einer Vorstellung/Präsentation/Version von mir festhalten will, in Angst vor Verlust und Angst vor Veränderung.



Eine weitere interessante Perspektive ist die „Angst nicht verstanden zu werden“ als Limitation dagegen „verstanden zu werden“ und „verständlich zu sein“, denn in dieser Angst,- wenn ich mich davon beherrschen und kontrollieren lasse – werde ich meine Kommunikation limitieren und so jede Möglichkeit von Ein-Verständnis und „verstanden werden“ verhindert.



Ich habe diesen Wunsch „verstanden zu werden“ deutlich in einem Moment der Kommunikation mit den Eltern sehen und beobachten können. Sie konfrontieren mich mit einem Rat/Vorschlag „was ich zu tun habe/tun sollte“ um einen bestimmten Punkt in/an mir zu ändern – Ich versuche „mich zu erklären“ und „wieso es/alles so ist wie es ist = wieso ich so bin wie ich bin“ - ich sehe das dies ein „Streiten/Argumentieren um meine Grenzen“ (Arguing for my limitations) ist. Dann gehe ich in diesem Argumentieren „unter“ und in einen Zustand von Selbstmitleid und „Depression“, da mich angeblich „eh keiner verstehe“ und „es zwecklos sei“, ich ende in Frustration/Isolation und auch Ärger/Beschuldigungen schwingen mit.



Es ist erstaunlich, dass ich diesen offensichtlichen Punkt erst jetzt sehe, selbst nach dem ich bereits ausführlich von Anu darübergehört sowie im Desteni-Material und anderer Stelle darüber gelesen habe.



Hier öffnet sich der Punkt auch in so fern dass ich sehen kann wo sonst ich dieses Muster in meiner Welt/Realität anwende/daran teilnehme – um meine Grenzen zu erhalten und weiter zu zementieren, was unakzeptabel ist. Beziehungen/Sex sind ein Thema, Ausgehen und auch die Arbeit – generell mich MIT Leuten verstehen oder/und mit Leuten „klar kommen“. Beziehungen und Kommunikation sind die Möglichkeit und der Weg von Expansion, Verbreiterung und Verbreitung sowie der Einflussnahme und des Einfließen Lassens. Daher ist es ziemlich spezifisch, dass an dieser Stelle ein System von „Kämpfen um die Grenzen“ in mir als ich existiert.



Eine weitere Dimension darin – wie schon die Peinlichkeit zeigt – ist, dass ich in einem bestimmten Wunsch/Verlangen verstanden werden will – den „ich will verstanden werden“, was bedeutet so viel wie der andere soll mich in dem Was und Wer ich bin „Verstehen“ = als WAHR annehmen/bestätigen – es ist wie wenn ein anderer sagt/zustimmt „ich kann dich verstehen/ich verstehe dich“ dann bin ich, wer/was ich bin und tue akzeptabel/annehmbar – und hier kann ich mir gleich einen SELBST-Merkzettel machen und alle Punkte flaggen/markieren wo ich das selbe „für andere“ mache = wo ich das „Ich verstehe... - Kann ich verstehen … - Ja, ja, kenne ich...“ und so weiter als MANIPULATION missbrauche um Sympathie zu heucheln in der Angst und Hoffnung, dass mich andere dann ebenso „bedingungslos annehmen“. Dies ist wieder so ein Punkt an dem ich denke, dass „es mir schlecht wird wenn ich sehe wie viel/häufig ich diesen Scheiß mache“ (Politik) und wie ich mich und andere dadurch erniedrige und uncoole Dinge akzeptiere, Tatsächlich mache ich es ja nicht "für" andere sondern um bestimmte Wünsche/Agenden durchzusetzen.


SELBSTERFORSCHUNG und SELBSTVERWIRKLICHUNG
nach den Prinzipen von Leben in Einheit und Gleichheit:

www.desteni.org

Desteni I Process Lite

Desteni I Process und Agreement Course

 

Sonntag, 25. Mai 2014

Versteinerung bei Ärger - Tag 538


In diesem Blog werde ich wieder praktische Ankerpunkte etablieren an denen ich den Punkt von „Versteinerung bei Ärger in andern und/oder Konflikt/Reibung in meiner Welt“ in und durch meine Selbstanwendung in physischer Realität, also meinem täglichen Leben, festmachen kann um ihn praktisch, physisch zu durchschreiten.



Der Punkt von „Versteinerung/Angst vor Ärger/Konflikt“ ist mir schon eine ganze Zeit „bewusst“ und immer wieder in verschiedener Stärke und Ausprägung in meiner Welt/Realität aufgekommen und reflektiert worden – zumeist bin ich dann in eine Opferrolle mit den den Begleiterscheinungen von Schuldzuweisungen, Vorwürfen und verschiedenen Widerständen in meiner internen Welt/Realität, also meinem Bewusstsein, gegangen wobei ich meinen eigenen Ärger/Frustrationen unterdrücke, oder ich „drücke mich aus“, wobei ich mein Gegenüber merken lasse wie angepisst ich wirklich bin, so nach dem Motto „Komm mir nicht zu nahe – noch einen Schritt und es kracht – aber Richtig...“ oder/und manchmal verwende ich auch eine Art von Mischcharakter zwischen Ärgerlich und gleichgültiger Verachtung, eine Form von überheblichem Spott durch den ich mich von Ärger/Intensitäten oder Verhalten/Worten von anderen, die ich als Vorwürfe auslegen kann abschirme, beides eine Art von Kampfmodus.



Ein Hauptpunkt darin ist dass ich den Ärger, die Beschwerden in/von Anderen persönlich nehme und glaube sie lösen zu müssen, darin be-schwere ich mich – in mir selbst über andere. Stattdessen gilt es die reaktive Beziehung die ich mit Ärger/Beschwerden/Vorwürfe in mir selbst habe, auch in mir selbst zu lösen. Hier kommt mir eine Beobachtung zu gute, ein kleiner aber feiner Unterschied den ich in meinen Reaktionen auf die gleiche Situation - also Ärger in anderen mit unterschiedlichen Personen gemacht habe: Mit einer Person denke/reagiere ich „Ja, mei Person x ist heute (grundlos) ärgerlich“ grundlos hier heißt „ohne für mich erkennbaren/definierbaren und darin RECHTFERTIGBAREN Grund“. Interessant ist allerdings wie ich darauf reagiere/denke/mich verhalte: Ich spiele mit, akzeptiere „den Ärger“ in Form von „unnötigen Belehrungen“ da ich „nicht schuld/verantwortlich bin“ - so nach dem Motto „der Klügere gibt nach“ - Ok, Shit, ich bekomme einen Überlegenheitskick daraus den „Müll“ der Person anzuhören/zu akzeptieren und dabei zu denken „wie doof und lächerlich das (sie/die Person) doch ist“. Im Grunde Spite ich doch nur wieder mich selbst, denn in in mir Reagiere ich mit Ärger/Frustration und akkumuliere Backchat, über die Person/Situation – eine weitere Art wie ich meine Macht/Selbstbestimmung aufgebe.



Die praktische Lösung hier, ist auch wieder „erschreckend“ einfach: in Selbstehrlichkeit checken/prüfen ob was die Person mir sagt „relevant ist“ also „bin ich verantwortlich“ oder nicht – wenn ja, bleibe ich hier und höre ohne Energie zu – wenn nein, also wenn sich die Person dauernd wiederholt oder Dinge sagt für ich ich nicht verantwortlich bin – nehme ich einen Atemzug und sage in Klarheit und Stabilität „Du hast mir das schon gesagt, ich habe es verstanden – du musst dich nicht wiederholen“. Hier sehe ich eine Dimension in mir die mit solcher Klarheit/Stabilität interferiert, ich sehe dass ich die Person „nicht so richtig ernst nehme“ und tatsächlich viele/manche Kleinigkeiten die sie mir gesagt hat nicht (immer) umsetze und – genauso scheinbar beliebig/unberechenbar wie sie mit diesen „Kleinigkeiten“ auf mich zukommt – mal mache und mal nicht mache und denke „Ach ja, Person A ….. blablah“ also hinter diesen „Kleinigkeiten“ versteckt sich in Wirklichkeit eine Dimension von „Spott/Spite“ wo ich „freien Willen“ rechtfertige und dies damit begründe „wie Person A ist“ und sogar noch mit den Meinungen/Gossip anderer. Interessant, den vielleicht/wahrscheinlich ist Person A (ganz) anders als ich sie wahrnehme.



Also die praktische Lösung hier ist, die Dinge/Punkte auf die Person A mich aufmerksam gemacht hat, auch tatsächlich umsetzen – den Backchat vergeben und mich hindurch bewegen, in der Erkenntnis dass er von einer initialen Reaktion/Erinnerung herrührt in der ich mich von Person A zu unrecht belehrt und attackiert fühlte = es persönlich nahm – Wenn ich klar stehe kann ich dem Ärger/Frust in anderen ohne Energie/Reaktion begegnen.



Es ist interessant, denn ich akzeptiere den Ärger/Müll von Person A da ich weiß/sehe welchen Müll/Ärger ich gegenüber Person A IN MIR zugelassen habe.



Ein weiterer Punkt, eigentlich ist es jedoch genau der selbe/die selbe Situation/das gleiche Muster ist, wenn ich mit Person B u C spreche und diese ihren Ärger ausdrücken oder es „hitzige/emotionale Debatten gibt“ oder Punkte von Konflikt und Reibung, steige ich sozusagen aus dem Gespräch aus, ich nehme nicht mehr teil und reagiere „beleidigt“, „ich will da nicht mitmachen, is mir zu blöd“ usw., oft geht es dabei um Dinge wie Termine oder Änderungen oder Aufteilungen die im Endeffekt alle betreffen und es ist nun schon einige Male passiert dass ich dann später „keine Ahnung“ habe, wenn ich dies Infos brauchen könnte/würde was nur zu weiteren Konsequenzen führt. Hier geht es für mich darum, in jedem Moment wirklich Hier zu sein – Anwesend, Wach und Aufmerksam und mich nicht von „der Art und Weise“ oder der Energetischen Färbung dessen was andere sagen beeindrucken zu lassen – Hier kann ich auch das Wort „Bescheidenheit“ mit einfließen lassen, indem ich mich in die Anderen Personen versetze und statt den Ärger/die Reaktionen zu verurteilen, sie lieber zu verstehen woher diese Reaktionen kommen, und sie nicht persönlich nehmen.



Letztlich habe ich bemerkt dass diese Versteinerung und Paralyse eine ziemliche Bremse und Limitation in mir ist, denn ich erzeuge einen Widerstand dagegen mit den Personen zu sprechen und auch meine eigenen Dinge/Aufgaben effektiv und zügig zu erledigen, da ich damit beschäftigt bin in meinem Bewusstsein Bullshit Back-zu-chatten und dies führt zu weiterer Unzufriedenheit und auch Ärger in mir und potentiell in anderen, wenn Dinge z.B. länger dauern.



Daher bestimmte ich mich dazu in Situationen/Momenten in meinem Tag in denen Konflikte/Reibung in meiner Welt/Realität aufkommt – einen Atemzug zu nehmen und dem Konflikten/Reibungen keinen Widerstand zu leisten und nicht aus dem Weg zu gehen – ich mache gehe geradewegs auf Konflikte/Reibungen zu und begegne ihnen auf gleicher Augehöhe als mir selbst. Ich halte mich aus Energie heraus und spreche in Selbstehrlichkeit im Moment



Ich bestimme mich dazu die Worte Aufmerksamkeit, Wachheit und Anwesenheit/Presence in JEDER Kommunikation mit anderen zu leben und zu üben, woran ich mir erlaube Freude zu haben.



Ich verpflichte mich dazu die Worte Aufmerksamkeit, Wachheit und Anwesenheit zu redefinieren.



Ich verpflichte mich dazu meinen Prozess mit den Beiden Punkten von „Beschuldigungsmuster“ und „Versteinerung mit Ärger“/“Angst vor Konflikt“ nun weiter in die Unter- und Unbewussten Ebenen zu gehen und hier im Schreiben mitzuteilen.