Freitag, 24. April 2015

Der Helfer und Berater - Teil 1 - Tag 604

Ein Punkt in meinem Leben der immer deutlicher wird, und deutlich kompromittierend, ist des Design des „Helfers“ oder „Beraters“.

Ich habe ein Muster in mir und meinem Verhalten bemerkt wo ich versuche „anderen mit ihren Problemen zu helfen“ und gute Ratschläge zu geben, was oft eigentlich dauernd so weit geht, dass ich immer denke/glaube Recht zu haben und genau zu wissen/zu erkennen was eine andere Person „macht oder erfährt“ oder sich so verhält wie sie es macht und was das Beste, besser gesagt „das Richtige“ in dieser Situation und für die Person wäre. Dies scheint der Kernpunkt, oder die Grundlage zu sein, auf der ich es dann rechtfertige andere dann mit meinen Rat-Schlägen zu beglücken oder einfach in meinem Bewusstsein zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Design des Helfers und Beraters zu existieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Helfer und Berater-Charakter in meinem Bewusstsein im Physischen zu erschaffen und zu manifestieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe immer in einen Punkt von „Helfen, Bemühen, Beraten, Zuhören“ zu gehen wenn ich es so wahrnehme und interpretiere dass andere „Probleme“ oder „Sorgen“ haben – und mich gerade zu bereitwillig, aber doch innerlich „leidend“ und mit einem Seufzer, zu „öffnen“ und aufzunehmen was gesagt wird.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass da in mir gerade zu eine Beziehung von Abhängigkeit oder mit „Suchtcharakter“ existiert, wo ich fast heiß oder scharf darauf bin die Sorgen/Probleme anderer zu hören – um sie dann direkt im selben Moment in mir zu verurteilen/beurteilen – mit einer Ärger/Annoyance-Reaktion und einem „Seufzer“ am Anfang wie „Ach jetzt geht dass schon wieder los“ in der ich mich in einem Quantum-Moment in meinem Bewusstsein über die Person stelle und in eine scheinbar ermächtigte Position begebe – das ist der Trigger-Punkt des Charakter/Musters.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mit/nach dem Seufzer und der „kleinen“ Reaktion von Ärger in einem Quantum-Moment in meinem Bewusstsein sehe und denke „nicht schon wieder, das ist immer wieder das gleiche, jetzt muss ich mir wieder dieses Zeug anhören“ und ich sehe den ganzen Ablauf/Punkt in einem Moment sich ausspielen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass ich mich immer wie versteinert und gefangen in diesem Muster/Punkt fühle, und unfähig mich loszureißen oder auszusteigen, wenn ich einmal „zuhöre“ und dann automatisch meinen Senf dazugebe und reagiere, da ich bereits in diesem Reaktionsmoment von Ärger/Annoyance und Judgement, meine Verantwortung abgebe, Schuld zuweise (das Muster, die Andere Person – ich „muss“ zuhören/mitmachen) und mich so zum Opfer mache.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich in dem Moment von Ärger/Annoyance und den Urteilen/Backchat wie „Oh nein, nicht schon wieder“ „ermächtigt“ und in Kontrolle zu fühlen – in der Annahme, dass ich es Selbst bin der dies Denkt und So reagiert – der Punkt, dass das Bewusstsein als einziges in Dimension von Spite „Entscheidungsfreiheit“ des Wesens erlaubt (hat).

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich in dem Moment vom Bewusstsein kontrolliert werde, wenn ich denke und glaube, dass diese Reaktion und der Gedanke/BC von „Oh nein, nicht schon wieder/jetzt geht das von vorne los“ wirklich ist wer ich bin und „der anderen Person gelten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass dieses „Oh nein, nicht schon wieder“ eine Form von innerem Trotz ist, wo ich gedacht und akzeptiert habe zu glauben ich könnte der anderen Person und was immer sie sagen/ausdrücken wird/will „trotzen“ (widerstehen) und so „kontrollieren/Kontrolle darüber behalten wer ich bin“ - anstatt zu sehen und zu erkennen, dass ich in diesem Moment in eine vorgeladene, vorbestimmte, limitierte , automatisierte und mind-kontrollierte Bewusstseins-Schale und Verhaltensweise getriggert werde in der ich vollkommen die Kontrolle und Entscheidungskraft verliere.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich das Design/Muster des Helfers und Beraters gehe – atme ich und stoppe mich – ich sehe und erkenne nun das dieses Design/Muster nicht wirklich ist wer ich bin – daher steige ich in einem Atemzug aus und stoppe meine Teilnahme daran.

Ich bestimme mich dazu, den Charakter von „Helfer und Berater“ zu flag-pointen und direkt zu löschen indem ich meine Teilnahmen stoppe, wann immer ich sehe dass er in mir aufkommt.

Wenn ich sehe, dass ein energetischer Push/Pull in mir existiert, eine Unruhe/Nervosität/Angst, Ladung/Spannung die mich dazu treibt/zwingt „einen Rat zu geben“ oder „mich um die Probleme der anderen Person zu kümmern“ - atme ich und stoppe mich – ich atme ein - ich atme aus und entlasse die Energie.

Ich sehe und erkenne, dass ein Trigger für den „Berater und Helfer“-Charakter ist, wenn ich es so WAHRNEHME und INTERPRETIERE, dass andere Probleme oder Sorgen haben, beziehungsweise wenn ich die Worte der anderen Person als „Problem und Sorge“ interpretiere und bewerte – Ich sehe dass hier die Lösung ist „wertfrei“ zuzuhören, also nicht mich gegen die Worte/das Gesagte „verschließen“ , „mauern“ oder Wiederstand entgegenbringen, sondern ohne zu bewerten hören.

Ich sehe und erkenne, dass ich „was andere mir sagen/erzählen“ DURCH MEINEN MIND höre und interpretiere – daher weisen mich die Reaktionen und Dinge die ich als Probleme/Sorgen interpretiere eher auf Problempunkte in MEINEM eigenen Bewusstsein hin. Worin auch klar wird, das ich nicht für andere ein „Helfer und Berater“ sein sollte sondern mir ich Wirklichkeit SELBST helfen sollte Lösungen für diese Dinge/Punkte in meinem Bewusstsein zu finden.

Daher bestimme ich mich dazu, mich in der Kommunikation und Interaktion mit meinen Mitmenschen zu verlangsamen und auszumachen WO/Wann GENAU dieser Trigger der „BEWERTUNG anderer bzw. ihrer Worte/Mitteilungen als Problem/Problematisch/Sorgen“ in mir aufkommt – wo genau gehe/shifte ich vom „reinen Zuhören“ zu Reaktionen – ich sehe dies sind die Punkte die ich in mir selbst verurteilt/bewertet habe – daher bin ich als diese Punkte „geladen“ und „feuere automatisch“ um nicht sehen zu müssen was in mir existiert.

Ich bestimme mich dazu mich immer gewahr zu machen, wenn und sobald ich in das Desire gehe die Probleme und Sorgen anderer zu „hören und aufzunehmen“.

Ich sehe, dass dieser Helfer und Berater Punkt (Teil einer) suchterzeugenden Selbstsabotage-Persönlichkeit ist, suchterzeugend weil die künstliche Selbsterhöhung und Definition als „Helfer und Berater“ mein Ego nährt – andere „brauchen mich, nutzen mich, erzählen mir was“ und das macht mich ANGEBLICH BESONDERS - und selbst-sabotierend da ich ganz genau WEIß (aber nicht verstehe), dass ich der anderen Person nicht „helfen“ kann, besonders nicht wenn ich in Reaktionen/Energie bin – ich sabotiere meine Beziehung zu mir selbst und der anderen Person, meine Selbst-Ehrlichkeit und jegliches Vertrauen bzw. Selbst-Achtung da ich in mir selbst genau sehe/spüre wie „widersprüchlich, gespalten“ das Verhalten/Muster ist und wie ich mich selbst und eine andere Person kompromittiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass der „Berater und Helfer“ Charakter von einem Wusch/Desire nach Annahme/Akzeptanz getrieben wird und es tatsächlich dieser versteckte Wunsch, diese geheime Agenda ist die mich in dem Muster wie versteinert festhält wo ich mich gefangen fühle.

Ich entlasse den Glauben/Definition, dass ich der anderen Person etwas „wert bin“ und dass ich wichtig für sie sei, wenn ich den Helfer und Berater spiele und lösche diesen Glauben wann immer ich ihn in mir sehe.

Ich verpflichte mich dazu, zu üben durch und in den „kleinen“ Reaktionen von „Ärger/Annoyance“ zu stehen und HIER zu bleiben anstatt in die Verführung der scheinbaren Ermächtigung durch Energie zu gehen – denn ich sehe jetzt klar und deutlich Sie ist nicht real.

Es ist der Punkt wo ich mich dauernd auf Probleme fokussiere und in/an allem etwas schlechtes/etwas auszusetzen finde – heute habe ich gesehen, dass dieses Verhalten/Gedankenmuster nur an den Tag lege und gegenüber anderen akzeptiere, da ich es in mir selbst zuerst in und als Beziehung zu mir Selbst akzeptiert und erlaubt habe und siehe da es offenbart sich eine Dimension von massiver Selbst-Sabotage, denn während ich „nach außen gucke“ und mich mit den Problemen „anderer“ beschäftige – sehe ich nicht mehr was ich in mir selbst und als mich selbst wirklich zulasse und erlaube – ich bin so beschäftigt damit was „andere machen“, dass ich ganz „vergesse“ was ich in mir selbst mache und dass ich selbst einen Prozess zu gehen habe. Hier wird auch deutlich, dass es sich um einen Punkt von „Überlegen-heit“ handelt, denn mit und durch die Sorge und Beschäftigung mit den „Problemen“ anderer in meinem Wachbewusstsein, shifte und drücke ich meinen eigenes Bewusstsein und all die Dinge die in MIR wirklich abgehen und problematisch weg in eine Unterdrückung.

Um hier wirklich Verantwortung übernehmen zu können, muss ich die Dimension von „Absicht“ adressieren – wo ich mich „absichtlich“ mit den Problemen/Dingen anderer beschäftige um nicht dem begegnen zu müssen was in mir vorgeht – um nicht meinen eigenen Mist aufräumen zu müssen und um mich BESSER fühlen zu können als andere – Hier sehe ich spitefulness und Ärger, Urteile gegen die andere Person/en wo ich zum Beispiel backchatte „Ich habs doch gewusst – war doch klar – ich habs doch schon tausend mal gesagt – Ich weiß nicht was ich noch machen soll – Die wollen es doch nicht kapieren – Der/Die machen es doch mit Absicht – Sie sind selbst verantwortlich (verwendet als Schuld) – Ach ich mag nicht mehr – Ich kann ihnen auch nicht mehr helfen – die wollens nicht anders“ usw.


Ok, morgen werde ich damit fortfahren den Moment zu spezifizieren und genauer zu beschreiben wann/wie ich die Aussagen anderer als „Problem/problematisch“ INTERPRETIERE und dann reagiere – und die Dimension von KONTROLLE adressieren.




Mittwoch, 22. April 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Teil 3 - Tag 603


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass sich hinter den Debatten und hitzigen Gesprächen über politische Themen oder Dinge die in der Welt abgingen mit meinem Vater „andere Dinge“ versteckten – oft versuchte ich meine „Überlegenheit“ und „Besseres Wissen“ zu zeigen und zu beweisen, worin ich gleichzeitig in selbstgerechter Manier andere/ihn in meinem Bewusstsein und Worten runter machte – ich sehe eine beinah „genüssliche Schadenfreude/Überlegenheit“ wenn er sich "wieder so aufregte".

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass sich dieses Muster von Debatten und emotionalen Gesprächen aus/in einer Zeit meiner Rebellion/Rebellionsphase entwickelt hatte wo ich zum Beispiel gegen Amerika wetterte – ohne zu sehen und zu erkennen dass ich diese Streits oder Punkte einfach nutzte um meinen Ärger und Wut auszudrücken und abzureagieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Verachtung und Beschuldigungen auf männliche Vorbilder in meiner Kindheit/Jugend zu blicken, „weil sie nichts gemacht sondern nur gejammert haben“ und irgendwie war es mir auch schon als Kind klar das dies eine Form von Entmachtung ist/war – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dieses Muster und Gedanken zu nutzen um mich in meinem Bewusstsein ÜBER diese Vorbilder zu stellen – und so in meinem Bewusstsein zu rechtfertigen und mir zu erlauben deren Autorität und deren „Vorbild“ in Frage zu stellen – was teils „vorteilhaft“ war, da ich dadurch überhaupt in der Lage war „den Status Quo“ in Frage zu stellen, andererseits auch sehr folgenreich, da ich mir so erlaubte und es rechtfertigte „jede Form von Autorität in Frage zu stellen“ und mich in meinem Bewusstsein darüber zu erheben, bzw. diverse (allgemein anerkannte) Regeln zu übergehen was zu weiteren Konsequenzen führte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diese Überlegenheit in meinem Bewusstsein aus einer Angst/Unterlegenheit heraus erschuf.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einem hasserfüllten, abfälligen Ton voller Vorwürfe, Beschuldigungen, Anklagen über Politiker und „die Elite“/Reichen/Wohlhabenden zu sprechen, ohne je im Physischen zu zeigen das ich es besser machen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Erfahrung von „Ermächtigung“ und „Selbst-Zufriedenheit“ daraus zu beziehen in Ärger/Wut/Anklagen/Vorwürfen über Politiker/die Elite zu sprechen oder zu denken – in dem Glauben und scheinbar gutem Gefühl Recht zu haben, anstatt zu sehen und zu erkennen, dass es nicht um Recht oder Unrecht haben geht in dieser Welt. Rechthaben ist eine absolute Falle denn darin wird man nie tun/realisieren was das Beste für Alle ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und und mir erlaubt habe im Bezug auf „das System“ und „die Reichen/Elite“ ein „selbstgerechter Almosenempfänger“ zu sein und zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Emotionen und Emotionsgeladenen Meinungen zu bestimmten Themen zu „verheimlichen“ und dann nicht auszudrücken in dem Glauben ich würde dies „für andere machen“ um „andere zu schützen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich meine Meinungen und Emotionen nicht „vor anderen verheimliche“, den wer ich in mir bin ist in meinem Ausdruck, meinem Verhalten genauso wie in dem was ich „nicht sage/ausdrücke“ im Physischen klar und deutlich sichtbar – ich verstecke mich also vor MIR SELBST und darin belüge oder verarsche ich auch nur mich selbst, den wer ich bin – ist offensichtlich im Physischen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mit mir selbst ehrlich zu sein und anstatt diese Emotionen und geladenen Meinungen vor mir selbst zu verstecken/verheimlichen/leugnen eine echte Lösung für diese Dinge in mir zu finden – sprich sie für mich selbst in Selbst-Ehrlichkeit auszuschreiben, mir in Selbst-Ehrlichkeit zu begegnen und klar zu stellen was ich akzeptieren/erlauben werde und was nicht.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu sabotieren in meinem wahnhaften Bestreben „besonders“ und „anders“ zu sein – indem ich meine Emotionen/emotionsgeladenen Meinungen zu Themen verleugen, unterdrücke und verheimliche – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass genau in diesen Emotionen/emotionalen Meinungen und Teilen von mir die versteckten LÖSUNGEN und SCHLÜSSEL zu Selbst-Einheit und Gleichheit stecken durch die ich mich von Bewusstseins-Kontrolle durch innere Konflikte/Reibungen/Polarität beFREIen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere Menschen und Kommunikation zu missbrauchen um Teile von mir zu „verurteilen, verleugnen und durch Beschuldigung scheinbar abzuspalten/zu attackieren“ - anstatt andere als SPIEGEL meiner Selbst zu erkennen und mich durch sie in meinem Prozess von Selbst-Einheit und Gleichheit zu unterstützen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich niemanden ausser mich selbst verarsche wenn ich meine Emotionen „verheimliche/verstecke/verleugne“ denn ich verstecke/verheimliche/verleugne sie nur vor mir selbst – wer ich bin ist offenbar, hier im Physischen.

Ich verpflichte mich dazu meinen Emotionen/emotionsgeladenen Reaktionen/Meinungen in Selbst-Ehrlichkeit zu begegnen da ich sehe und erkenne, dass in diesen Teilen von Mir Schlüssel und Lösungen stecken, durch die ich mich in meinem Prozess der Selbst-Einheit und Gleichheit unterstützen kann. Ich stehe einen Moment mit der Emotion/emotionalen Meinung in mir Eins und Gleich und frage mich „Was kann ich hier über mich lernen? Wer bin und wo komme ich her? Wie bestimme ich mich als diesen Teil von mir in eine nachhaltig Lösung die zu meinem Leben und damit dem Leben aller beiträgt?“ Ich bewege mich und lebe die Lösung als Selbst-Ausdruck als Atem.

Ich sehe und erkenne, dass es für manche/einige Emotionen/geladene Meinungen/Punkte nicht „reichen wird“ mich einfach im Moment zu korrigieren oder eine Lösung zu leben und hier bestimme ich mich dazu diese Punkte/Muster im Detail und in die Tiefe auszuschreiben mir Selbst zu vergeben und selbst-korrigierende Anweisungen/Aussagen zu etablieren und zu leben.



Dienstag, 21. April 2015

Worte - Stabilität - Tag 602

Wie schon im letzten Blog angemerkt, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, bei der Redefinition von Worten nicht die eigentlichen Worte zu verwenden die ich redefinieren will.

"Stability is self-seeing how to stabilize a moment/situation as myself the best way possible and then moving myself accordingly in and as breath."

Hier habe ich beispielsweise in meiner Re-Definition von Stabilität das Wort „stabilisieren“ verwendet und wenn ich nicht vorher geklärt habe was „Stabilität“ bedeutet ende ich ein einem Kreislauf, den „stabilisieren“ ist eine Ableitung von „Stabilität“ - ich benutze das Wort so wie es in meinem Bewusstsein definiert ist um meine Redefinition zu machen und das bedeutet automatisch, dass ich die Re-Definition des Wortes mit meinen alten Definitionen bastardiere. Daher will ich mir das Wort Stabilisieren – Stabilität in diesem Blog genauer anschauen und redefinieren.

Stabilisieren... die Frage ist „was will ich stabilisieren?“ - mich selbst...was ist dieses Selbst, dass ich stabilisieren will oder muss? Ich sehe, dass es mir vorwiegend darum geht meine „Reaktionen“ und Energien zu stabilisieren – ich mein Gedanken oder Backchats würde ich einfach stoppen...doch vielleicht kann ich den Punkt auch auf Gedanken, Backchats oder gleich „mein Bewusstsein“/Teile meines Bewusstsein ausweiten.

Ich kann auch m/Einen physischen Körper stabilisieren, wenn dieser „aus der Balance“ gekommen ist – wenn etwas oder jemand das Gleich-Gewicht verloren hat...stabilisiert man es. Gleich-Gewicht heißt, dass das Gewicht Gleich verteilt ist... dass ich allem gleiche Gewichtung oder Wichtigkeit gebe. Kann Energie nicht auch eine Art Gewicht sein und/oder eine Masse haben?


Was kann ich aus dem Wort heraushören?

Stabilisieren

Stabil isieren – stabil machen

Stab ilisieren

Stab i l isieren – Stab ist interessant, denn mit Stab verbinde ich etwas wie einen Stecken oder Stock, aus Holz, etwas solides, wie eine Gehilfe, einen Wanderstab/stock... oder einen Zauberstab. Ein Stab ist etwas woran man sich festhalten und worauf man sich stützen kann – ein Stab ist etwas wie ein flexibler Pfeiler oder eine flexible Stütze.

Und Stab hat auch diese Verbindung zu „Führung/Leitung“ also zum Beispiel eine Stabs-Stelle oder ein militärischer Stab = Gruppe von Führungspersonen.

Es ist das Symbol für Directive Principle – ich hab auf deutsch leider noch kein passendes Wort dafür gefunden.


Stabilisieren bedeutet also etwas zu leiten/dirigieren/lenken – mein Mind/Bewusstsein – und irgendwann meinen Körper – in Einheit und Gleichheit lenken/dirigieren/lenken – becoming the directive Principle of it.

Bisher habe ich meine Reaktionen/mein Bewusstsein als GETRENNT und etwas „anderes“ gesehen. Doch eine wichtige Erkenntnis/Verständnis ist hier, dass unsere Reaktionen/Energien/Gedanken usw. Teile von Uns sind, die aus der gleichen Substanz bestehen wie wir, wie unser Wesen, wie das Physische – es ist also buchstäblich ein Teil Physische Substanz, ein Teil des physischen Körpers IN einer Energie oder Reaktion, einem Gedanken oder Backchat – und mit diesem Teil kann man sich im/als physischer Körper eins und gleichstehen und sich sozusagen zurück-verbinden – die Reaktion/Energie als mich selbst ERDEN. Darin gebe ich der Energie/Reaktion/meinem Bewusstsein Richtung = zurück in die Erde , zurück hier her zu mir. Darin hebe ich die Trennung auf.

Stabilisieren funktioniert sozusagen wie ein Blitzableiter.

Redefinieren.

Stabilisieren – ich realisiere mich selbst als physisches Wesen als bestimmendes Prinzip meiner Selbst als Energie als Reaktionen als Bewusstseins indem ich Eins und Gleich mit meinen Reaktionen und meinem Bewusstsein stehe und mich als Energie/Reaktionen/Bewusstsein im Physischen Erde, in der Erkenntnis der fundamentalen Einheit und Gleichheit meiner Selbst mit Physischer Substanz Hier


Donnerstag, 2. April 2015

Lose Enden - Tag 601


Nach längerer Blog-Pause greife mein Schreiben mit einem Prozess-Punkt wieder auf, wenn man das so nennen kann, einen Beobachtung im Bezug auf meinen Desteni-Ich-Prozess. Das ich schreibe „Prozess-Punkt“ macht mir deutlich, dass ich bisher relativ wenig über meine Teilnahme am DIP und meine Anwendung der Dinge die ich dabei durchgehe geschrieben habe. Dies ist ein Punkt von Selbst-Sabotage, denn damit beraube ich mich der Selbst-Unterstützung die ich aus der selbstbestimmten Reflexion solcher Punkte ziehen kann.

Nach dem ich meine letzte Lektion eingereicht hatte kommentierte mein Moderations-Buddy mit einem Hinweis auf eine Selbst-korrektive Aussage, die sozusagen „nicht ganz fertig“ war. Ich hatte offen gelassen „was genau ich in dem Moment/der Situation tun würde, wie ich mich korrigiere, wenn der Punkt in meiner Welt/Realität aufkommt. Damit lasse ich dem Bewusstsein die Möglichkeit „anzuknüpfen“, direktive zu ergreifen und für mich zu bestimmen was ich „tun/sein“ werde – das bedeutet also „Lose Ends“...Die Konsequenz davon war, von EINER nicht vollständig bestimmten/beendeten/fertigen/kompletten Aussage war/ist ein „Rattenschwanz“ von energetischen Reaktionen, Backchats etc. über die letzten zwei Jahre, im Grunde die ganze Art und Weise wie ich eine/mehrere Beziehungen in meiner Welt/Realität kreiert habe – oder besser gesagt wie ich akzeptiert und erlaubt habe, dass mein Bewusstsein dies FÜR mich kreiert. Der Punkt der hier durchkommt ist die Wichtigkeit davon „Dinge zu Vollenden“ „Punkte vollständig durchzugehen“ = so dass ich absolut darin „stehe“, keine Reaktion, keine Energie, keine „losen Enden“.

Un-Vollende Punkte führen zu einer ganzen Lage der „Vorbelastung“, der an-dauernden Beschäftigung mit immer dem selben Punkt … faszinierend, denn als ich, dass unvollendete Statement und den Kommentar meines Mod-Buddies durchlas, sah ich auch die Lösung wie ich den Punkt bereits vor zwei Jahren sehr einfach, selbstbestimmt und effektiv hätte lenken und beenden können. Ich sehe, dass dies eine Form und Folge von „Aufschub“ ist, in der Hoffnung meine „Wünsche/Begierden“ realisiert zu bekommen, bzw. diese zu verlieren wenn ich diese Lösung durchführe/durchgeführt hätte und so den Punkt gleich „dort und dann“ vollständig beendet hätte.

Faszinierend, wieder, denn clever habe ich mich hier in meinem Bewusstsein von meiner eigenen Selbstsabotage überzeugt und mich dazu überredet, zu glauben „ich habe keine Prinzipien“ „die Aussagen und Leitlinien/Prinzipien die ich für mich etabliert habe, dass was ich sein/kreieren/haben will ist Null und Nichtig“ „ich weiß nicht was ich will“ „ich kann mich nicht Selbst bestimmen“ „ich weiß nicht wie ich dazu stehe“ etc. - In der Angst „mich selbst“ zu verlieren, oder genauer gesagt das was ich für mich gehalten habe, die Erinnerungen, Energien, Erfahrungen, Gedanken, Projektionen, Hoffnungen etc. - hier im Kontext von (Paar-)Beziehung – habe ich Mich Selbst verloren als das Potential meine Prinzipien und dass was ich für/als mich selbst leben will zu verwirklichen. Nun, wirklich verloren ja nicht, aber vergraben unter einer Schicht von Beschäftigung/Voreingenommenhei im Bewusstsein. Zwei Jahre später und viele unnötige Konsequenzen später...bin ich an dem Punkt wo ich wieder anknüpfen kann, indem ich für mich selbst bestimme was ich tun/wer ich sein und wie ich den Punkt lenken werde wenn ich noch mal in die selbe Situation komme.

Und genau das mache ich auch in diesem Post. Die gleiche Situation ist wieder hier, mein Moderations-Buddy hat eine Bemerkung zu meinen Wortredefinitionen gemacht und dieses Mal werde ich die Chance nutzen die vorgeschlagenen Korrekturen gleich durchzuführen. Ich sehe, dass dieses Muster damit zu tun hat wie ich auf „Anmerkungen und Unterstützung von aussen reagiere“... ich mein ich hab schon geschrieben „vorgeschlagene Korrekturen“ … tatsächlich wurde nur eine Anmerkung gemacht, ich wurde auf etwas „aufmerksam gemacht“...ich interpretiere dies sofort als „Kritik“ und „Korrekturen“ und dabei sehe ich wie ich in mir selbst sofort in eine sehr strikte und ernst-hafte Form gehe, wie „Ja Sir, ich werde mich bessern, ich werde die vorgeschlagenen Korrekturen durchführen...“ - lol – wie beim Militär obwohl ich da nie war, aber dieser Ton und diese Art in mir erinnert mich an „Militär“, diktatorisch... und ist in der Tat Angst, Angst es nicht zu Schaffen – es ist als bin ich in einer Tunnelvision, einem Tunnel-Modus in dem ich „es einfach hinter mich bringen will“ und Angst habe „nicht durchzukommen“ … ich sehe mehrere Punkte und Teile in mir, die zusammenkommen um diese Erfahrung zu erschaffen, diesen Modus in den ich gehe wenn ich irgendwelche „Aufgaben, Assignments, Prüfungen“, ja Prüfungen zu bestehen habe – sehr limitiert, sehr eingeengt, constricted...“ich will es einfach nur schaffen“. Vornehmlich eine Angst davor was passiert = PASSIEREN KÖNNTE wenn ich es nicht schaffe und dass ich meine gesamte Schulzeit und auch später im Berufsleben/Ausbildung Prüfungen auf diese Art und weise zu bestehen versucht habe...ich schreibe „versucht habe“ weil ich sie eben nicht „be-Standen“ habe, nicht Stehend durchgegangen bin, ich bin in den Prüfungen nicht aufgestanden und habe gezeigt wer ich bin, sondern mehr untergegangen in Wellen von Angst, Unruhe, Nervosität, Lampenfieber, Stress.

Ich sehe, dass ein möglicher Ansatz zur Re-Definition des Wortes „Prüfung“ - was, wie ich es definiert habe, mit „Wertung/Bewertung/Urteil“ zusammenhängt, wo Ich SELBST geprüft = beurteilt, gewertet und bewertet werde – in dem Wort „Herausforderung“ liegt, eine Prüfung, kann auch eine „Herausforderung“ sein und „Herausfordern“ ist „Heraus bringen und Fordern oder Fördern“ - Wenn ich mich selbst „heraus bringe“, zeige ich „wer ich bin“ und durch Herausforderungen fördern, dass da sie mich fordern = nach vorne bringen = ich muss aktiv mit meiner Aussenwelt interagieren, mich ausdrücken, aus mir herauskommen um Herausforderungen zu bestehen – Heraus aus meiner Bequemlichkeit, aus der Comfort-Zone, dem Bewusstsein in dem ich mich verstecke (IN-Security). Ok, ganz nett...was ich hier zu Tage gefördert habe.

Im nächsten Blog werde ich auf die Anmerkung zu meinen Wortdefinitionen eingehen, heute den geöffneten Punkt mit Selbstvergebung vollenden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Kommentare und Anmerkungen meines (Moderations-)Buddies zwar zu lesen und „zur Kenntnis zu nehmen“ aber nicht darauf einzugehen beziehungsweise damit zu interagieren und den Punkt zu finden auf den sie mich hinweisen/aufmerksam machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einem Muster zu existieren wo ich die Anmerkungen und Kommentare von Menschen in meiner Welt/Realität „überlese“ aber keinerlei Support oder Konsequenzen daraus ziehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich nicht auf die Kommentare/Anmerkungen anderer höre, weil ich in einer Tunnelvision, in einem Tunnel-Modus in mir selbst bin – getrennt von dem was hier ist.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe alles, besonders Aufgaben/Prüfungen, in einer Art Tunnel-Modus zu machen, wo ich denke/glaube ich – und ich ganz allein – muss es schaffen – ich muss es allein schaffen und kein Support ist hier oder ich kann keinen Support annehmen/akzeptieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe davon auszugehen dass ich alles alleine schaffen kann und muss – anstatt zu sehen und zu erkennen wie viel schwieriger ich mir damit mein Leben mache und wie ich trotzdem unehrlich mit mir bin und in mir, ins-geheim, ständig nach Support und Unterstützung/Hilfe Ausschau halte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ehrgeizig zu sein und zu denken und zu glauben es sei unehrenhaft Hilfe/Unterstützung anzunehmen – oder jede Hilfe/Unterstützung best möglich zu nutzen die verfügbar ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die Punkte die im Durchlaufen des DIP-Kurses aufkommen ziemlich spezifisch sind und es keine „zufälligen oder unwichtigen Anmerkungen zu Punkten gibt“

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die Punkte/Muster die in der Arbeit am Kurs in mir/meiner Arbeit aufkommen Punkte sind die ich auch in anderen Bereichen meines Lebens auslebe und mich beeinflussen lasse – daher bieten dies Punkte/Muster auch die Möglichkeit mich/meine Anwendung und mein Leben auf mehreren Ebenen zu spezifizieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen wie wichtig es ist Dinge zur Vollendung zu führen – zu Ende zu bringen – und meine Selbst-korrigierenden Aussagen so zu verfassen, dass ich keine „Losen Enden“ erlaube/erzeuge, sondern genau im Detail festlege und bestimme wer ich in einer bestimmten Situation/einem Moment sein und/oder was ich tun werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu verurteilen und zu denken dass ich so dumm bin und so etwas habe passieren lassen und so viele Konsequenzen habe erlaubt – und gleichzeitig zu denken, dass mir das wahrscheinlich wieder passieren wird – die „What If“-Fear, was wenn mir das wieder passiert? Wie kann ich je sicher sein, dass nicht ein „blödes Statement“ massive langanhaltende Konsequenzen erschafft?, worin ich sehe dass es um Selbstehrlichkeit geht und darum in jedem Moment voll hier zu sein wenn ich meine Selbst-Vergebung und Anwendung schreibe und keinen Moment, keinen Punkt der aufkommt un-bestimmt zu lassen sondern alles in eine endgültige Lösung zu lenken, einen Punkt von Leben, ein Selbst als das ich stehen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass der Kernpunkt wieso ich damals die Aussage nicht fertiggestellt habe eine Angst vor Ablehnung war, die ich hinter „ich weiß nicht/habe keine Lösung“ versteckt hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass die Angst vor Ablehnung zu Selbst-Ablehnung der Ablehnung der Prinzipien und des Selbst geführt hat das ich sein und leben will. Selbst-Unehrlichkeit = erzeugt Selbst-Unehrlichkeit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Assignments und meinen ganzen DIP-Kurs in einer Art von ständiger Prüfungsangst und Tunnelvision fokussiert auf ein vermeintliches Ziel am Ende zu gehen – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass es darum wirklich nicht geht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen und zu erkennen wie ich meinen eigenen Veränderungsprozess sabotiert und limitiert habe indem ich ihn in der Selben Energie/energetischen Erfahrung und Form von Angst und Selbst-Urteilen angegangen bin wie meine (Schul)Bildung – vom Ausgangspunkt von Negativität, der Angst zu Versagen, Vergleich, Wettbewerb.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass Buddies/Leute im Prozess oder andere Leute in meiner Welt/Realität mich auf etwas aufmerksam machen/mich auf etwas hinweisen – einen Atemzug zu nehmen und mir einen Moment zu geben um den Punkt auf den ich aufmerksam gemacht werde zu untersuchen und in Selbst-Ehrlichkeit zu prüfen. Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich einen Punkt auf den Ich aufmerksam gemacht werde VERSTEHE/SEHE auch TATsächlich zu korrigieren und die Lösung als mich selbst zu leben/verwirklichen – Wenn ich sehe , dass ich den Punkt NICHT verstehe, bestimme ich mich ZU FRAGEN.

Ich bestimme mich dazu, wenn und sobald ich sehe, dass ich auf einen Punkt in meiner Selbst-Anwendung/Anwendung von Selbst-Vergebung/den Werkzeugen aufmerksam gemacht werde – mich dazu zu bringen mir die Konsequenzen zu vergegenwärtigen die von diesem Punkt fließen, wenn er unverändert bleibt, und welche Folgen es hat wenn ich ihn korrigiere.

Ich sehe und erkenne, dass ich einen eingefleischten automatischen Widerstand dagegen habe „Dinge die mir andere sagen/zeigen auch zu integrieren/Teil von mir selbst zu machen“ - „ich will alles selber machen/lernen/herausfinden“ = was die absolute Limitation und STURHEIT meines Bewusstsein ist – daher wenn ich diesen Widerstand erlaube und als mich akzeptiere = erlaube ich die Sturheit, Beschränktheit und Limitation meines Bewusstseins und damit die Beschränktheit und Limitation dieses Systems und dieser Welt. Daher bestimme ich mich dazu, Dinge die andere mir sagen/zeigen und die mich unterstützen/am besten für mich sind auch anzunehmen und umzusetzen – und mich, wenn ich an so einem Punkt bin, daran zu erinnern, dass der Widerstand und die Sturheit nur mein Mind ist – ich nehme einen Atemzug und bewege mich hindurch.

Ich sehe und erkenne, dass es keine Schande ist Unterstützung/Hilfe anzunehmen.

Wenn und sobald ich sehe, dass ich mich/andere in irgendeiner Form dafür verurteile, mich schäme Hilfe/Unterstützung anzunehmen – atme ich und stoppe mich – ich sehe dass dieses Urteil nur ein weiterer Akt der Trennung ist der Ego, Isolation, Einzelheit nährt und nicht dem Leben in Einheit und Gleichheit entspricht. Ich redefiniere und lebe meine Beziehung zum Wort Unterstützung als freudiges Geben und dankbare Annahme/Empfangen in Einheit und Gleichheit als Leben.


Dienstag, 24. Februar 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Teil 2 - Tag 600

Fortsetzung von "Gehirnwäsche und Reaktionen"



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben ich muss immer und zu jedem Thema eine Meinung haben und sollte diese auch äußern, wenn ich in einer Gruppe mit mehreren Leuten zusammen bin – anstatt zu sehen und zu erkennen dass diese Wahrnehmung von einem Glauben und einer Vorstellung davon wer ich „in einer Gruppe, in Kommunikation sein sollte“ und von Energien wie Angst und Eifer-Sucht getrieben ist.

Ich bestimme mich dazu nicht länger zu denken oder zu glauben dass etwas mit mir nicht stimmt oder komisch ist, wenn ich in Momenten und Situationen mit anderen nicht mitreden will oder nichts zu sagen habe und sehe dass ich mir ohne Problem oder dass es mir unangenehm sein muss erlauben kann einfach mit den anderen da zu sein, der Kommunikation zuzuhören oder auch etwas anderes zu tun ohne dass ich darüber in mir selbst urteilen oder backchatten muss „dass etwas mit mir nicht richtig sei oder nicht stimme“ - daher bestimme ich mich selbst auch nicht länger dem energetischen Impuls in mir zu folgen AUTOMATISCH meine Aufmerksamkeit von mir Selbst auf die Kommunikation oder den Redeführer zu richten und mich bei jeder Gelegenheit einzumischen – ich sehe und erkenne dass ich sehr natürlich im Fluss mit anderen Kommunizieren kann wenn ich etwas zu sagen habe rede ich, wenn ich nichts zu sagen habe sage ich nichts...wie ein Fluss der an manchen Stellen schneller fließt und sprudelt und an anderen Stellen in die Breite geht und langsamer wird – Ich sehe und erkenne dass ich total entspannt, ungezwungen, locker, ruhig und komfortabel sein kann wenn ich kommuniziere – indem ich diese Worte als mich ausdrücke und lebe in und als meine Kommunikation.

Ich hatte heute eine recht angenehme Erfahrung mit der selben Situation und Kommunikation in der Runde mit anderen, wo ich sehen konnte wie meine Beträge nicht nur gehört wurden, sondern auch maßgeblich zur Kommunikation betrugen und deren Richtung und Tiefe beeinflussten – hier sehe ich einen weiteren Punkt den ich aussortieren muss um mich in/als Kommunikation erfolgreich zu erweitern. Mein „Ego“, eine Wahrnehmung/Erfahrung das „ICH“ die Gespräche/Kommunikation lenke und bestimme und auf mysteriöse Weise beeinflusse was geredet wird und in welche Richtung es geht...

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, mich in Kommunikation als bestimmende und Richtungsweisende Figur sehen zu wollen und eine emotionale energetische Erfahrung von „Überlegenheit“ und scheinbarer „Kontrolle“ und „mysteriöser Macht“ zu ziehen wenn ich sehe dass eine Kommunikation/Gespräche in eine „coole/interessante Richtung gehen/gingen, die ich als unterstützend und progressiv beurteile“ und wie ich dazu beigetragen habe – anstatt zu erkennen und zu realisieren dass ich eins und gleich bin, mit allen Teilnehmern als gleiches Leben.

Ich bestimmte mich dazu, wenn und sobald ich mit einer Kommunikation/Gesprächen fertig bin/wenn ein Moment der Kommunikation vorbei ist, diesen Moment wieder gehen zu lassen und mich weder in Gedanken darüber „wie schlecht ich war und was ich für einen Mist gerede habe oder was ich hätte sagen sollen“ aufzuhalten, noch mit Gedanken daran dass „ich der Kommunikation/den Gesprächen Richtung gegeben habe – dass ich Einfluss habe/hatte und wie die besprochenen Dinge möglicherweise im Bewusstsein anderer nachwirken oder/und etwas bewirken“ - denn ich sehe und erkenne dass ich mich so von anderen als Gleiches Leben als mir Selbst trenne und mich in systematischer polarisierter Selbst-Bewertung einsperre und so NEUE MOMENETE der Kommunikation mit diesen und/oder anderen Individuen beeinflusse, limitiere und sabotiere – daher bestimme ich mich dazu Momente der Kommunikation bedingungslos wieder los zu lassen, wenn sie im Physischen vorüber sind, ohne mir darauf etwas einzubilden, und pushe mich dazu an jedem Moment der Kommunikation voll und ganz hier teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in eine Erfahrung/Reaktion von Unterdrückung und Zurückhaltung zu gehen wenn und sobald x den Raum betritt und/oder kommuniziert und in ein Verhaltensmuster zu gehen wo ich mich zurückhalte, still halte und bei Gelegenheit zustimme und nicke – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass dieses Muster mein typisches Verhalten ist, wenn ich versuche Konflikt zu vermeiden – Angst vor Konflikt, wo ich in Wirklichkeit fürchte wer/was herauskommen könnte wenn ich „einfach sage was ich denke/was in mir aufkommt.“

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich mit/in dieser Angst massiv zu beschneiden und meinen ganzen Ausdruck und mein Selbst und so potentiell interessante und reichhaltige Kommunikation und Interaktion mit meiner Umwelt zu verstümmeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen wie viel Potential an Beziehungen, Kommunikation, Teilen, Unterstützung, Austausch, gegenseitigen Nutzen und damit nachhaltiger Erweiterung und Wachstum ich durch dieses Vermeiden von Konflikt als Angst vor MIR SELBST/(Teilen von Mir) ich sabotiert, blockiert und einfach nicht genutzt habe – und wie viel cooler und expansiver mein Leben sein kann wenn ich diesen Punkt in mir stoppe/verändere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu verurteilen und mich über mich selbst zu ärgern, wenn ich mich Person x gegenüber immer automatisch zustimmen sehe – noch bevor sie überhaupt ausgeredet hat – und mich immer gefällig verhalte und versuche es „recht zu machen“ - anstatt für mich und als ich selbst zu sprechen – darin vergebe ich mir selbst, diesen Selbst-Ärger auf andere projizieren und mich zu ärgern und sie zu verurteilen, wenn ich sehe dass sie machen/mir reflektieren, was ich mache, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich so meine Verantwortlichkeit und Verantwortungsfähigkeit verschleiere, die zu aller erst mal darin besteht diese Angst vor und Vermeidung von Konflikten in mir zu stoppen, in der Erkenntnis dass diese Ängste NUR in meinem Kopf existieren und höchstwahrscheinlich absolut nichts mit der anderen Person zu tun haben, ja sogar sicher, denn ich fürchte nicht die andere Person oder deren Konflikt oder Ärger mir gegenüber sonder zu Wem/Was ich in Konflikt-Situation werden kann... was auch erklärt dass diese „Angst/Vermeiden von Konflikt“ häufig mit Personen aufkommt die in irgendeiner Form eine „Autorität“ in meiner Welt oder meinem Bewusstsein darstellen, wo es ums „Überleben“ geht, wie Chef, Systembeziehungen, Menschen von denen man abhängig ist um etwas zu bekommen/aufrecht zu erhalten etc...


Montag, 23. Februar 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Tag 599


Heute werde ich in meinem Blog einen Punkt aufgreifen, der mir seit einiger Zeit gewahr ist und dem ich nahezu täglich begegne. Ich bin in einer Situation, in der ich mit einigen Leuten zusammen sitze, Pause mache und esse. Wir unterhalten uns und es werden verschiedene Themen aufgegriffen, von „trivialen“ Dingen wie bestimmten Kinofilmen, Büchern oder Reisen über Ausbildung/Bildung und persönliche Themen hin zu Politik und Weltgeschehnissen.

Ich gehe so gut wie jedes Mal in eine Reaktion von starker Unterdrückung und Zurückhaltung, besonders gegenüber einem Individuum oder den „älteren“ Individuen und dem was sie sagen, während jedes Mal/häufig Backchats in mir aufkommen – Besonders ärgert mich wenn andere der Person auch noch zustimmen, obwohl ich dies auch bei Gelegenheit mache (Selbsturteile). Auch gestern kam dieser Punkt in einem Gespräch auf, wie ich „in einem Gespräch nicht die Bombe platzen lassen will“ - obwohl ich in meiner „Art“ dazu tendieren würde...sprich ich kann definitiv sehr emotional und verbal massiv wirken/mich ausdrücken wenn es um etwas geht das „mir am Herzen liegt“ - etwas das emotionale Reaktionen in mir erzeugt hat... interessant, denn genau das ist es, was ich in/an anderen und ihrer Ausdrucksweise verurteile und beinah verachte und in mir Selbst verleugne: Emotionen/Emotionale Kommunikation.

Wie gesagt, war dass nicht immer so... aber auch schon „vor Desteni“, sprich dieser Punkt kommt nicht erst aus der Erkenntnis oder dem Wissen dass Emotionen und emotionaler Ausdruck eine Form von Selbst-Unehrlichkeit ist, ich habe schon längere Zeit davor angefangen mein Selbst so zu konstruieren meine Emotionen zu verleugnen und meine emotions-geladenen Meinungen zu bestimmten Themen für mich/geheim zu halten. Faszinierend, es ist wieder diese Form von Selbst-Betrug wo ich mein wahres Selbst (Emotional/Energetisch/meinungsbehaftet/selbstgerecht) hinter einer Fassade von falschem Selbst (Emotionslos/kontrolliert/meinungsfrei/unparteiisch) verstecke, angeblich in/aus Angst was andere von mir denken und/oder in „Rücksichtnahme auf Andere“ um z.b. „ihre Welt nicht zu zerstören“ - doch in Wirklichkeit verstecke ich diesen Teil, mein „wahres Selbst“ vor mir SELBST da ich irgendwann die „Entscheidung“ getroffen habe „Ich will nicht so sein“ - Diese Entscheidung war jedoch keineswegs wohlwollend oder aufrichtig, was heute zu einer wahrhaften Änderung meiner Selbst hätte führen können … Ich wollte nicht so sein wie SIE … Ich bin nicht so wie DIE... worin ich meine Ausgangspunkt nach Außen lege, in Trennung von mir selbst und so erschaffe ich Beschuldigungen.

Herkunft dieses Musters ist die Beziehung zu meinen Eltern, im speziellen zu meinem Vater. Ich sehe Punkte von „Konflikt-Vermeiden“ und „Verstecken“ in diesem scheinbaren „Rücksichtnehmen auf Andere“. Ich hatte in der Vergangenheit mit meinem Vater öfters hitzige/aufgeregte Diskussionen über politische Themen...meistens handelte es sich um irgendetwas was wir im Fernsehen sahen und dann fing einer an (oft auch ich) einen „ungläubigen Kommentar“ abzugeben, etwas wie „wie kann das sein – das gibt’s doch nicht“ oder einen Ausdruck von Schuldzuweisung/Vorwürfe wie „die Politier, die Grattler“ … wenn ich so zurückgehe sehe ich, dass es in meiner Kindheit/Jugend einige männliche Vorbilder gab die in diesem Ton von Vorwürfen/Beschuldigung/Anklage über Politik und Elite sprachen – in einem abfälligen Ton, beinah schon hasserfüllt, mit Ärger/Wut...Das Gewahrsein das etwas „mit dem System nicht stimmt“ war vorhanden, aber dabei blieb es auch – die Energie erschöpfte sich ein Anklagen/Vorwürfen/Ärger und etwas dass fast schon Lästern oder Gossip entspricht – und siehe da, Gossip über Politiker/Wirtschaftsvertreter/Personen des öffentlichen Lebens ist ja eine unserer beliebtesten Unterhaltungen.


Ich sehe, dass darin ein Vorwurf gegen die Vorbilder steckt die ich hatte, sowie Erwartungen sie hätten doch etwas dagegen tun müssen. Eine Art von Verachtung und ein Urteil der scheinbaren „Schwäche“, aus der dann meine Abgrenzung entstand und eine Selbst-Beziehung von Kampf und Rebellion gegen „das System“ - ohne zu sehen und zu erkennen dass ich nichts anders tat als genau meine Vorgänger zu spiegeln und zu kopieren. Wie so oft geht es also auch bei diesem Muster/Punkt darum alles was ich „in anderen sehe“, gespiegelt durch meine Gedanken/Backchats, zu mir zurück zu bringen und den Teil von mir der diese erzeugt zu reinigen und praktisch zu verändern, denn wie ich sehe, stecke ich immer noch am genau gleichen Punkt wie meine Vorgänger – bedingt durch meine eigenen Urteile und emotionalen Ausdrücke, worin ich anfange zu sehen wie die systematische und generationsübergreifende Versklavung durch emotionale Reaktionen auf die Zustände, wie etwa Politik und/oder Wirtschaft funktioniert und existiert.   

Donnerstag, 19. Februar 2015

Vergleiche und ihre Wurzeln - Tag 598


--Genau, da schließt an was ich heute während der Arbeit in mir gesehen habe. Als ich in der Schule war und ins Gymnasium kam, habe ich angefangen morgens meine Hausaufgaben mit anderen zu vergleichen – genauer gesagt sehe ich dieses Muster von Hausaufgaben/Aufgaben vergleichen auch schon früher, in der Grundschule, es war mir enorm wichtig die Aufgaben richtig zu haben. Wir kamen morgens vor der Stunde zusammen um die Aufgaben miteinander zu vergleichen, oder/und ich sehe mich zu meinem Banknachbarn gucken und (mal heimlich, mal un-verschämt) die ERGEBNISSE zu vergleichen – der interessante Punkt kommt hier: Ich fing irgendwann an meine eigenen Ergebnisse zu revidieren und anzupassen, wenn ich glaubte dass ein anderer das richtige Ergebnis hatte, oder wenn MEHRERE ein anderes Ergebnis hatten. Ich wollte es auf jeden Fall „richtig“ haben. Was also diese Muster von Vergleichen – und später dann Kopieren – in mir antreibt ist die Angst vor Fehlern/etwas Falsch gemacht zu haben/ein falsches Ergebnis zu haben.--



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster von Vergleichen in mir als mich zu erschaffen indem ich meine Arbeit/Hausaufgaben/Ergebnisse in der Schule mit deren anderer Kinder verglichen habe.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass ich dieses Muster im/vom Ausgangspunkt von „Unsicherheit“ in mir erschaffen habe – wo ich unsicher war ob meine Aufgaben/Ergebnisse „richtig“ sind.





Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und von der Angst aus etwas falsch zu machen und/oder die falschen Ergebnisse zu haben mich mit anderen und ihren Ergebnissen vergleiche.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerungen von mir zu existieren, in denen ich mich (meine Hausaufgaben) und die Ergebnisse die ich in den Aufgaben im Unterricht herausbekommen habe, mit denen von anderen Kindern, meinen Banknachbarn zu vergleichen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einer Erinnerung von mir zu existieren wie ich „verstohlen“ auf die Aufgaben/Ergebnisse meiner Banknachbarin gucke und diese mit meinen vergleiche.





Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass mich die Akzeptanz und Erlaubnis dieses Musters in mir sowie die Teilnahme daran mit dem System von vorgegebenen Antworten – dem Welt- und Wirtschaftssystem – angleicht/in Übereinstimmung bringt – und in sich/mir selbst ein vorprogrammiertes System von Moralität, Polarität von Angst und Bestrafung und Belohnung ist.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die positiven energetischen Reaktionen in mir auf dass was ich als „Lob/Anerkennung einer Führungsperson/Autorität wahrnehmen/interpretieren kann“ also z.B. ein „Gut gemacht“ oder „Richtig“, einem VORPROGRAMMIEREN System in mir/intern entspringen, welches die Aufgabe hat mich als Individuum in das vorprogrammierte, vorgegebene externe System zu überführen, zu indoktrinieren, anzugleichen und dazu jede Form von individueller Selbstbestimmung, SelbstverAntwortung und Selbst-Führung in Kindern zu unterdrücken.



Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass mein intensives Bedürfnis/Verlangen nach Anerkennung/Annahme/Bestätigung und Richtigkeit und sogar „Übereinstimmung mit dem System“ zu einer massiven energetischen Strömung wurde, durch die ich meine eigene Selbstsabotage speise indem ich diese Energie/Kraft zum Beispiel in die Muster von Vergleiche, Eifersucht und Wettbewerb kanalisiere – wo ich eine Entität in mir erschaffen habe als die ich ständig rufe „Ich, Ich, Ich weiß es“



Ich sehe und erkenne nun, dass ein Ausgangspunkt für die Kreation von Vergleichsmustern in mir die Arbeiten/Hausaufgaben/Ergebnisse in der Schule waren und immer noch sind – dass das Schulsystem wie es existiert mit Benotung und Mechanismen von Belohnung und Bestrafung eine Brutstätte für Vergleiche ist und/oder bereits existierende Muster von Vergleichen und Bewertungen erst richtig anheizt.



Ich verpflichte mich dazu nicht länger die Schule, das Bildungssystem oder später das Arbeits- und Wirtschaftssystem für die Vergleiche verantwortlich zu machen, die ich in mir zugelassen und akzeptiert habe, sondern an die Wurzeln dieser Muster zu gehen die eindeutig in mir liegen, den ich bin derjenige der diese Muster in mir akzeptiert und erlaubt hat, ich bin derjenige der weiterhin daran teilnimmt und ich bin derjenige der die Macht hat diese Muster/Vergleiche in mir zu stoppen und mich davon frei zu sagen.



Ich bestimme mich selbst dazu die Wurzeln akzeptierten und erlaubten Vergleichsmuster in mir freizulegen und auszumerzen, insbesondere den Wunsch/Verlangen nach Akzeptanz/Annahme und Bestätigung durch meine externe Welt/Realität, die Angst vor „Fehlern“ oder „etwas Falsch zu machen“ - und damit dass ganze System von „Mit mir stimmt irgendetwas nicht – irgendetwas ist nicht richtig mit mir“, dass ich bereits mit dem Augenblick meiner Geburt in mir/meinem Körper akzeptiert hatte, in dem Moment in dem ich mit meiner äußeren Erscheinungsform (Eierkopf) nicht der erwarteten/erhofften Ideal/Normalform eines Neugeborenen (Wissen u. Info) entsprach.



Wenn und sobald ich sehe, dass ich mich vom Ausgangspunkt der Unsicherheit mit anderen vergleiche – atme ich und stoppe mich – ich nehme sofort einen tiefen Atemzug und reiße mich aus der Verleichsdimension in meinem Bewusstsein – ich rüttle mich wach in dem ich meinen physischen Körper schüttle, atme ein und aus und stablisiere mich im Physischen – wenn ich bereits in einer Quantum-Reaktion von Unsicherheit/Angst/Unterlegenheit bin, versuche ich „nichts mit der Energie zu machen“ sondern lenke mich/meine Aufmerksamkeit auf die Physische Realität und beschäftige mich so lange bis die Energie abebbt, denn ich sehe und weiß aus Erfahrung, dass die Energie verebben wird wenn ich ihr keine Aufmerksamkeit gebe.



Ich verpflichte mich dazu, mich zu stoppen wenn und sobald ich sehe, dass in mir der Impuls aufkommt mich/meine Ergebnisse/Arbeit mit anderen zu vergleichen noch bevor eine „reale“ Bewertung/Situation ansteht – atme ich und stoppe mich da ich nun sehe und erkenne dass dieser Impuls in Wirklichkeit Angst ist etwas falsch/einen Fehler zu machen und das Verlangen immer alles richtig/recht zu machen – ich sehe dass ich in Angst immer das erzeuge was ich fürchte und dass ich durch ihre Akzeptanz meine eigene Fehlerhaftigkeit speise, weitertrage und potenziere da ich diese Fehlerhaftigkeit als akzeptierte und geglaubte Annahme über mich selbst als meinen Ausgangspunkt akzeptiere und erlaube – und so, durch meine Eigenschaft als Schöpfer meiner Selbst, als mich kreiere.



Wenn und sobald die Erinnerung in mir aufkommt in der ich mich/meine Hausaufgaben/Ergebnisse mit meinen Banknachbarn/andern Kindern verglichen habe – atme ich und stoppe mich – ich nehme nicht länger an dieser Erinnerung teil und bleibe hier im Physischen – ich atme ein und aus.



Ich sehe und erkenne, dass diese Erinnerung/Erinnerungspur auf viele Bereiche in meinem Leben Einfluss und Auswirkungen gehabt hat, zum Beispiel in der Form dass ich immer erst „warte und schaue „was“ und „wie“ es andere machen bevor ich mich in einem Kontext, einer Situation oder Gruppe selbst bestimme und lebe/ausdrücke wer ich bin und wie/was ich mache, was heißt dass ich erlaube/akzeptiere dass mein eigenes Wesen immer/meist zurückgedrängt wird und ich eine Art von „Schein-Persönlichkeit“ oder „Lage von Kopiertem“ zwischen mich und meine externe Welt/Realität und besonders neue Situationen/Menschen erschaffe – in der Tat bin ich es selbst, der mich selbst zurückdrängt, was mit der eingefleischten Annahme/Glauben zusammenhängt, dass „mit mir irgendetwas nicht stimmt/nicht richtig ist.



Ich sehe und erkenne, dass mein ganzes Kopieren und Imitieren seinen Ausgangspunkt in dem Glauben/Glaubens-System hat, dass mit mir „etwas nicht richtig ist/nicht stimmt“.



Ich verpflichte mich dazu nicht mehr länger zu akzeptieren mich anhand des Glaubens-Systems „Mit mir stimmt etwas nicht/ist etwas nicht richtig“ zu definieren – wenn und sobald dieser Glaube in mir aufkommt – nehme ich einen Atemzug, steige da aus und lasse den Glauben fallen. Da ich sehe und erkenne, dass dieser Punkt eine massive Paranoia und eine Haupt-Persönlichkeit in mir und meinem Leben war/ist, bestimme ich mich dazu diesen Punkt in mir im Schreiben und der Selbst-Vergebung durchzugehen um mich daraus zu befreien. Ich sehe und erkenne, dass ich damit einen guten Teil meiner Selbstgerechtigkeit mit durchgehen kann – und so bestimme ich mich dazu durch den Prozess von falscher Scham und Selbstgerechtigkeit über echte Scham echte Integrität in mir als mich zu etablieren.



Ich entlasse mich aus und befreie mich von dem „fast unwiderstehlichen Drang zu gucken was die anderen raus haben“, wenn er in mir aufkommt, denn ich sehe nun dass ich selbst dieser Drang bin, konditioniert und kanalisiert in ein Bewusstseinssystem Programm, das mich von mir Selbst trennt und in eine Illusion von Trennung speist. - Ich sehe und erkenne nun, dass ich diese Intensität, diesen Drang – anstatt nach außen – nach Innen richten sollte – darauf „wer ich bin“ in diesem und jedem Moment.



Ich bestimme mich dazu meine „Individualität“ im Besten Sinne des Wortes zu finden und auszudrücken, einfach ich selbst sein.




Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in mir als energetische Bewegung/Energie zu existieren, als den „fast unwiederstehlichen Drang“ zu gucken „was die anderen raus haben“ und meine Ergebnisse damit zu vergleichen, so dass ich, wenn ich etwas falsch /anders habe als die anderen, sofort gehen kann und meine Ergebnisse anpassen, so dass wenn der Lehrer kommt und/oder fragt was ich/wir raus haben das richtige Ergebnis sagen kann und ein Lob bekomme – dass Feedback von „sehr gut/gut gemacht Andreas“.



Das Wort Validation kam auf, und eine mögliche Übersetzung ist „Absicherung“. Das ist genau was ich sehr oft mache, ich versuche mich bei meinen Mitmenschen abzusichern. Zum Beispiel wenn ich in der Arbeit früher gehen will oder irgendwelche Ergebnisse habe, wenn ich ein Dokument erstellt habe und ich denke dass ich damit fertig bin... es gibt selten/nie den Zustand dass ich wirklich Selbst-Sicher/Confident bin in dem was ich machen will/gemacht habe, da ist immer diese manchmal leichte, manchmal intensive Unsicherheit ob mein Verhalten/dass was ich vorhabe „Ok“ ist – auch wenn ich eigentlich weiß dass es Ok ist und damit gehen viele Backchats einher in denen ich „die Aussenwelt zur Autorität mache“ - ich projiziere eigentlich meine Unsicherheiten, in einer Art und Weise wo ich „andere“ oder dass System als Autorität erscheinen lasse.



Beim Schreiben bin ich auf diese Energie von „Unsicherheit“ gestoßen, sie ist nicht „leicht“ sondern intensiv/massiv etwas, dass mich ständig „begleitet“ - es ist als ahne ich hinter jeder Ecke eine Art Katastrophe, genauer erwarte ich bei jedem Wort oder jedem Schritt den ich mache „das Schlimmste“, dass ich irgendwie angegriffen oder beschimpft werde oder dass einfach irgendetwas unberechenbares/unvorhergesehenes passiert – Wie gesagt es SCHEINT subtil...ist es aber nicht wirklich...sie ist ständig da. Wenn ich ein Dokument/eine Arbeit gemacht habe ist es eine Unsicherheit/Angst dass es der/den anderen Person/en nicht gefällt, dass sie etwas auszusetzen oder kritisieren haben oder/und dass ich etwas falsch gemacht habe – beim früheren Heimgehen ist eine Vorstellung/Angst dass „irgendwas dazwischenkommt“ oder „mir es jemand verwehren will“ oder dass über mich (schlecht) geredet wird weil ich früher heimgehen will...was dabei wider auffällt ist, dass ich einer Simulation meiner Außenwelt in meinem Bewusstsein– die durch meine eigenen Urteile, Glauben, Definitionen, Vorstellungen gefärbt und bestimmt ist – also letztlich meinem Bewusstsein Selbst erlaube zu bestimmen wer ich bin.