Montag, 1. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 7: Konfusion und Aufgeben

Ok, heute habe ich die Erfahrung, dass ich “überlege über was ich schreiben soll” oder könnte, einen Gedankenprozess bei dem ich ein Schicht von “Leere” habe die aber “transparent” ist, gleichzeitig sehe ich so viele mögliche Punkte über die ich schreiben könnte, ich meine alles wäre möglich aber doch sehe ich bei vielen Punkten, dass es “oberflächlich” wäre darüber zu schreiben...ich könnte darüber schreiben ohne “Substanz”.

Ich sehe, dass diese Erfahrung von “Verwirrung” und Konfusion im Bezug aufs Schreiben in Wirklichkeit einen Punkt oder eine Erfahrung wiederspiegelt in der ich seit einiger Zeit im Bezug auf meine Welt/Realität und meiner Position darin bin. Es ist wie ein “Vor- und Zurück” ein Hin- und Her in manchen Punkten und in anderen Punkten ist es ein “vor sich hin schieben oder schleppen”...Das faszinierende ist, dass ich in den meisten der Punkte eigentlich eine Lösung sehe oder einen Weg den ich gehen kann und ich denke viel darüber, aber ich tue nichts/wenig...dies erinnert mich an die beginnenden Phasen des “Aufgebens”-Konstruktes im/als Bewusstsein und tatsächlich, wenn ich mir die Punkte genauer anschaue existieren an jedem davon “Stimmen des Aufgebens” in mir – in unterschiedlichen Ausprägungen, entweder habe ich “tief in mir drin” schon aufgegeben, oder ich bin dabei etwaige “neue Unternehmungen” zu sabotieren indem ich mich mir in irgendeiner Form einrede ich könne es nicht umsetzen oder durchführen...es ist massiv, ich finde vielerlei Ausreden und Gründe wieso etwas nicht funktionieren kann oder/und wird...ich sehe bereits Hindernisse bevor ich überhaupt losgegangen bin und es ist erschreckend, wie einfach ich mich von solchen Gedanken beeinflussen und beeindrucken lasse.

Noch “erschreckender” ist, dass ich es Selbst bin der diese ganzen Gründe/Ausreden
Glauben/Vorstellungen als Limitationen aufbringt und GEGEN MICH SELBST an-führt. Faszinierend.

Warum sind wir so sehr gegen uns selbst, anstatt uns selbst zu unterstützen? Jedem Freund oder Bekannten sind wir bessere Ratgeber als uns selbst, woher kommt das? Wie kann es sein das ich viel einfacher und leichter in Selbst-Urteile, Beschuldigungen und Einwände verfalle als in Bestätigung, Motivation und Beharrlichkeit? Wieso ist es so einfach (sich selbst) aufzugeben?

Wir sind dazu programmiert uns grundsätzlich anzuzweifeln und unsere Programmierung, unsere Limitationen und Beschränkungen – unser Identität als/mit Bewusstseinssystemen - zu verteidigen, und wir tun das über den Bezug auf die Vergangenheit und unsere scheinbar ach so tragischen und schwerwiegenden Fehl-Tritte und Fehl-Versuche die wir als Belege anführen wieso es auch diesmal nichts wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich verwirrt und konfus zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an der energetischen Erfahrung/Energie von Konfusion und Verwirrung teilzunehmen, die sich wie eine Nebelwand über meinem Wesen legt und wie eine schwere Bleidecke an fühlt die es schwierig oder unmöglich macht sich zu bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich gelähmt zu fühlen wenn ich nicht genau weiß was zu tun ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass mein Stillstand und meine Stagnation daher kommt das ich nicht “weiß was ich tun soll” und da es mehrere Möglichkeiten gibt und ich keine Entscheidung treffen kann – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass der Stillstand/die Stagnation ein Ausfluss meiner Teilnahme an Gedanken und der Energie von “Konfusion/Verwirrung” ist, denn in der Tat kann ich Lösungen und Wege sehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Entscheidungen emotional zu machen und ewig aufzuschieben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Entscheidungen sofort anzuzweifeln, beziehungsweise Entscheidungen von einem Ausgangspunkt von Zweifeln anzugehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe “aufzugeben”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass die Stimmen in mir, die zum Beispiel kurz nach dem in mir aufkamen als ich den Kurs entdeckt habe, dass ich keinen Englisch-Test habe und nicht bezahlen will eine Erscheinung von “Aufgeben” in mir sind – denn in der Tat lassen sich für die Punkte/Einwände Lösungen finden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert haben den Selbst-Zweifeln und Stimmen des Aufgebens in mir zu glauben, wenn ich im Prozess bin etwas neues zu beginnen oder einen bestimmten Punkt zu durchlaufen – anstatt in mich selbst zu unterstützen umzusetzen oder durchzuführen was ich vor habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe demotivierenden Backchat/interne Selbstgespräche in mir zu führen und daran teilzunehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mir einzureden dass ich ohnehin nie was ändern kann und werde alle meine Versuche ohnehin für den Arsch sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich derjenige bin der “aufgibt” und mir einredet aufzugeben und dass ich dass tue um mich in meinen Limitationen zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe um/für meine Grenzen/Limitionen zu kämpfen, damit ich nicht “mehr” tun/sein muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst aufzugeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Träume aufzugeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Ziele aufzugeben.





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