Sonntag, 13. August 2017

Tag 2 - Dinge Persönlich nehmen – Selbst-Limitation



Mein heutiger Blog schließt an den gestrigen an in dem ich darüber geschrieben habe wie wir im „etwas persönlich nehmen“ die Dinge eher „persönlich machen“ durch unsere aktive Teilnahme an den Gedanken und Reaktionen die in einem Moment aufkommen.

Heute morgen konnte ich in einem Konflikt-Punkt mit A beobachten wie „ein Wort das andere ergibt“ und sich aus scheinbar scherzhaften und harmlosen Äußerungen die in Energie gesprochen werden ein Punkt/Moment aufbaut in dem „es reicht“ und „zu viel ist“ - in diesem Moment „kippt“ die Situation und – als würde ein Schalter in mir umgelegt – wird die Situation für mich „ernst“ und ich fühle mich verletzt/be(ge)troffen. 

Wo ich einen Moment zuvor noch vergleichsweise stabil war, und über die Situation und mich lachen konnte, bin ich jetzt in einer vollen Reaktion. Wenn ich schreibe „stabil“ ist es interessant, denn ich sehe, dass ich bereits davor – die ganze Zeit hinweg über diesen „Buildup“ in mir „versuche“ stabil zu bleiben/sein...es kommt mir vor wie eine Art „Stehaufmännchen“ oder ein Gummi, das Stöße absorbiert und zurück federt doch irgendwann ist es zu viel Druck und das Männchen kippt um...oder der Gummi federt extrem zurück und springt fast in die Richtung aus der der „Stoß“ kommt...Dieses Bild ist unlogisch und ich sehe auch wieso.

Tatsächlich versuche ich dauernd meine eigene Reaktionen zu beherrschen und „abzuwehren“ oder abzufedern...ich kämpfe gegen meine eigenen Reaktionen...würde ich immer den Reaktionen und Erfahrungen nachgeben, so wie sie in mir aufkommen, wäre dies kein schönes Bild...jedoch ist es auch nicht damit getan die Dinge „abzuwehren“ die in mir aufkommen – es geht um Selbst-Vergebung.

Schaue ich mir den Moment genauer an, sehe ich wie bestimmte Momente oder Stationen in dem Muster von Konflikt mit A bestimmte Reaktionen in mir hervorrufen/triggern und diese Erfahrung das „stabil bleibens“ oder „durchstehen“ kommt (zum Teil) daher das ich diese Punkte oder Teile des Musters bereits „kenne“ und mehrfach durchgegangen bin...doch dann...dann kam ein Punkt den ich so noch nicht gehört hatte...lol was so übertrieben ist...natürlich habe ich diesen/so einen Punkt schon „gehört“ aber heute habe ich darauf reagiert, weil das was A mir in dem Moment sagte einen Punkt in mir traf dem ich gestern Abend begegnet bin und in dem ich in mein altes Muster ging anstatt mich zu überwinden und das zu machen was ich gesagt habe.

Gestern Abend hatte mich ein Freund angeschrieben, ob ich Zeit für hätte um mit ihm zu Skypen und obwohl ich erst vor 1-2 Wochen gesagt habe das ich „immer ran gehen will/werde wenn jemand versucht mich zu erreichen“ und obwohl ich wusste was ich tun sollte, habe ich in dem Moment den andern Weg gewählt und nicht geantwortet. Dieser und ähnliche Punkte in mir beschäftigen/berühren mich „tief“ in mir. Was aufkommt ist „So jemand will ich nicht sein – ich will so nicht sein“ und all der Kampf mit mir selbst das damit zusammen hängt. Ich werde diesen Punkt in mir in einem meiner nächsten Blogs genauer untersuchen, doch zunächst zurück dazu was dies mit „Persönlich nehmen“ zu tun hat. 

Bei einem Spaziergang konnte ich sehen, dass ich die Worte von A in dem Moment wo „die Situation kippte“ persönlich genommen habe, ich habe was sie gesagt hat auf mich bezogen und mit mir verbunden und dann darauf reagiert – genau in dieser Reaktion steckt meine Selbst-Unehrlichkeit, denn ich habe reagiert/eine Reaktion kreiert damit ich nicht genau dem Punkt begegnen muss den mir A in ihren Worten vorgeführt hat. „Persönlich nehmen“ wird zu einem emotionalen Schleier, einer Erfahrung durch die ich mich von dem eigentlichen Punkt trenne.

Dadurch erlaube ich mir nicht die ursächlichen Punkte zu konfrontieren, geschweige denn zu ändern. Durch „Persönlich nehmen“ halte ich mich in den Persönlichkeits- und Verhaltensmustern die ich bereits von mir kenne und erlaube mir nicht mich zu ändern. Persönlich nehmen verhindert Selbst-Einsicht, Selbst-Reflexion und daher jede Form von Wachstum und Expansion – Persönlich nehmen fördert die Separation von mir selbst und meinen Mitmenschen und führt zu Selbst-Limitation.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zulasse und mir erlaube persönlich zu nehmen wenn mir jemand etwas über mich sagt, dass ich nicht hören will, dass mich „verletzt“ oder von dem ich denke dass es nicht auf mich zutrifft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Reaktion von „Beleidigung“ oder „mich verletzt fühlen“ oder „mich angegriffen fühlen“ die Signatur von persönlich nehmen hat – denn in diesen Fällen mache ich die Aussage dass jemand anders/außer mir etwas sagt/tut das mich angeblich beeinflusst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich die Entscheidung etwas „persönlich zu nehmen“ und „persönlich zu machen“ selbst treffe – und das ich mich absichtlich dazu entscheide etwas persönlich zu nehmen um einen anderen Punkt IN MIR zu verschleiern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich nehmen“ ein Mechanismus von Selbst-Limitation ist.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren dass ich mich selbst beschränke indem ich die Worte oder Taten anderer sowie Dinge die passieren, persönlich nehme – anstatt diese Momente der Reaktion oder Beinahe-Reaktion zu nutzen um mich selbst direkt zu sehen und zu erforschen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass persönlich nehmen ein Mechanismus der Limitation und Selbstsabotage ist.
Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich zusätzliche Konsequenzen in meinem Leben und meinen Beziehungen erschaffe, wenn ich Dinge persönlich nehme, da ich mich in der Erfahrung und dem Reaktionsmuster „Dinge persönlich nehmen“ von den Punkten separiere denen ich eigentlich begegnen und die ich eigentlich erforschen sollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun dass ein Ansatz zur Korrektur dieses Musters darin liegt, das „persönlich nehmen“ dahingehend zu redefinieren die Punkte in der Reaktion von welchen ich mich durch die Reaktionen trennen wollte „Selbst in die Hand zu nehmen“ - also von einer reaktiven Verschleierungstaktik zu einem Punkt zu kommen wo ich erkenne und akzeptiere, dass die Punkte/Teile welche ich vor mir verstecken will tatsächlich „persönliche Punkte“ repräsentieren, also Punkte die mich in der Tiefe berühren.

Ich bestimme mich selbst dazu Trigger-Punkte durch die ich in das Reaktionsmuster/System von „persönlich nehmen“ ge-triggert werde, zu flag-pointen zu reflektieren und im Schreiben und der Selbst-Vergebung zu erforschen – von da aus bestimme ich mich selbst dazu die Verantwortung für diese Punkte in mir zu übernehmen und mich in/als diese Punkte zu transformieren und zu ändern.


Tag 1 Reise ins Leben RELOADED - Dinge Persönlich Nehmen


Seit langer Zeit wieder ein Blog – es wird gehen um „Etwas Persönlich Nehmen“. Etwas persönlich nehmen tue ich, wenn ich denke und glaube das etwas (nur) wegen oder für mich passiert – wenn ich mich persönlich von etwas „betroffen“ fühle. Dieses „Etwas“ kann etwas sehr banales sein, wie etwa wenn ich mich gerade hingesetzt habe um etwas zu schreiben oder zu lernen und dann klingelt jemand an der Tür...lol in einer Microsekunde reagiere ich als hätte die Person oder das klingeln mir persönlich etwas angetan lol.

Was heißt also „Persönlich Nehmen“? Etwas persönlich nehmen ist eigentlich, es persönlich machen. Zum Beispiel mit dem Klingeln, ich kann sehen wie ich in dem Moment meine initiale Reaktion auf das Klingeln persönlich machen kann: Woahhh, was soll das? Wieso muss sie gerade jetzt kommen? ICH habe mich gerade hingesetzt und zu schreiben angefangen...das muss echt immer mir passieren! Wieso passiert immer mir das?? Das wahr doch mal wieder klar...immer ich!! Nie kann ich schreiben...immer kommt etwas dazwischen...das geht nicht so...ich muss wirklich was ändern, so kann es nicht mehr weiter gehen, wieso schließt sie nicht selbst auf??? Hat sie keinen Schlüssel oder was – sicher hat sie einen Schlüssel, was soll das? Das reicht, ich muss was machen...ich werds ihr sagen...es reicht! LOL - lch könnte damit noch weiter machen, es kann ziemlich ausufern, was aus EINER Reaktion und einem Gedanken in Bewusstsein entstehen kann.

Das „Persönlich Nehmen“ kann zum Samen eines dicken fetten Mind-Fucks werden, wenn ich mich nicht rechtzeitig stoppe – nämlich sofort, noch bevor ich anfange einen harmlosen Moment in der Realität zu einem Drama in meinem Bewusstsein zu machen. Zum Beispiel mit dem Klingeln, ich kann einfach in dem Moment aufstehen, die Tür öffnen, mich wieder setzen und an meinem Blog weiter schreiben – so wie ich es auch gemacht habe. Dazu brauche ich keine Gedanken, kein Drama... keiner tut mir was an oder ähnliches.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich Nehmen“ und daraus folgend „Persönlich Machen“ ein Reaktionsmechanismus und Muster von Bewusstsein ist durch den ich als Bewusstsein unbedeutende Kleinigkeiten/Reaktionsmomente künstlich aufspiele und aufblähe um daraus Energie zu generieren.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und mir zu erlauben Dinge die in meiner Welt passieren persönlich zu nehmen und zu allen Dingen, besonders solchen die ich als negativ bewerte, eine reaktive Beziehung zu kreieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in Wirklichkeit meine eigenen Reaktionen persönlich nehme – indem ich darauf reagiere.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren, die Beschwerden, den Ärger, die Negativität oder Probleme anderer Menschen persönlich zu nehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe der „Nabel der Welt“ sein zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen wie „etwas persönlich machen/nehmen“ ein gestörtes, von Unsicherheiten geplagtes Ego entlarvt.

Ich bestimme mich dazu mir zu vergegenwärtigen wann und wenn ich Dinge persönlich nehme und mache – wenn ich sehe, dass ich etwas persönlich nehme oder im Begriff bin, etwas persönlich zu machen – atme ich und stoppe mich – ich erkenne, dass „persönlich nehmen und machen“ ein Bewusstseins-Muster und System ist welches im Prinzip dem Bewusstsein dient und nicht mir dabei mein Wesen/Gewahrsein zu realisieren und zu leben.


Ich bestimme mich selbst dazu, mich zu stoppen und wachzurütteln, wenn und sobald ich sehe dass ich auf etwas das jemand macht oder tut und/oder auf eine Situation die passiert mit einem Gefühl der „Ungerechtigkeit“ reagiere oder denke/erfahre/fühle als ob mir etwas angetan wird – atme ich und stoppe mich – ich erkenne, dass dies die ersten Schritte in der Reaktionskette des „persönlich Nehmens sind – daher nehme ich einen Atemzug und unterbreche die Kette – genau in dem Moment – direkt am Anfang.

Sonntag, 23. Oktober 2016

WO löse ich meine Aufgaben und Probleme? Tag 639

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Heute als ich aufgewacht bin hat mein Bewusstsein mit all den Dingen gerattert die ich noch nicht verstehe in meinem Studium oder dem gesamten Feld der „Life Sciences“ ...im Grunde scheint es, dass ich mich sozusagen im Schlaf damit beschäftige, ich simuliere diese Dinge, wie Formeln, Vorgehensweisen, „Was ich tun muss“ etc. in meinem Bewusstsein und „versuche sie so zu lösen“ oder zu verarbeiten...Was heißt das eigentlich??


Diese Dinge beschäftigen mich und ich „kann“ oder habe sie nicht los gelassen bevor ich ins Bett ging...wahrscheinlich weil ich sie nicht GELÖST habe bevor ich ins Bett ging...Muss ich wirklich alle Aufgaben und Probleme lösen die ich habe oder mir selbst gebe, bevor ich ins Bett gehe?

Nein, das ist auch nicht möglich...es sind seeeehr viele Dinge die ich noch lernen und verstehen kann, will und muss und dass geht nicht an einem Tag. Hier sehe ich – wieder – diese Angst, fast Panik, diesen Stress in mir … „es“ nicht zu schaffen. In dem Fall z.b. das Protokoll nicht rechtzeitig oder ausreichend fundiert und wissenschaftlich zu erstellen...Hehe, was heißt hier „ausreichend“...ich möchte es nicht ausreichend haben sondern „sehr gut“ am besten „perfekt“ „fehlerlos“, so dass andere „mit den Ohren schlackern“.

Ich mache mir selbst, diesen internen Stress und ich muss Wege finden, damit umzugehen, besser gesagt den Punkt zu transformieren. Hier habe ich mir zwei Ansatzpunkte offenbart,

    • einmal die Angst „es nicht zu schaffen“ - basierend auf Erinnerungen, zum Beispiel wie ich „versagt habe“, Fehler gemacht, ohne Hausaufgaben dagestanden habe, oder mich gestellt gefühlt habe, was ja das Gleiche ist. → Hier scheint wirklich der Punkt mit den „Hausaufgaben nicht machen“ im Vordergrund zu stehen und das Bewusstseins- und Reaktionssystem das ich um diese Erinnerung(en) aufgebaut habe.

    • Unterstützt wird dieses System durch den zweiten Einflussfaktor: Den Wunsch und Anspruch nach Anerkennung, Ruhm, zu Beeindrucken und „Perfektion“ . Es ist die Polarität von „Versagen“ und „Erfolg“.

Ich möchte schreiben „und das schlimmste ist, das ich mich durch diese Polarität und meine emotionalen Anhaftungen in meinem Selbst-Bild und meiner Selbst-Erfahrung total von externen Faktoren abhängig mache“ was eine Entmachtung mit sich bringt.

Ok, hier habe ich mir einen Überblick gegeben was dazu beiträgt, dass mich die Studienpunkte unterbewusst beschäftigen, nun (im nächsten Blog) geht es darum tiefer in die einzelnen Komponenten/Punkte vorzudringen und zu verstehen was diese unterfüttert, so dass ich Verantwortung übernehmen und mich grundlegend ändern kann.

Ich vergebe miir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mich im Schlaf mit den Dingen zu beschäftigen die ich studiere und studieren sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass ich diese Dinge mit in den Schlaf nehme und mich weiter damit auf einem unter- und unbewussten Level beschäftige wenn ich tagsüber emotionale Reaktionen, Bindungen und Aufladungen erzeuge, die ich nicht vollständig löse oder/und entlade bevor ich mich hinlege, worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen erkennen und verstehen, dass ich nur emotional reagiere und solche Bindungen und Erfahrungen in Bezug auf Punkte in meinem Leben/meiner externen Realität erzeugen werde, wenn ich meine Beziehung dazu nicht verstanden, redefiniert und transformiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es darum geht meine emotionalen Beziehungen – die in Wirklichkeit in der Vergangenheit liegen und dort erzeugt wurden – zu lösen und aufzulösen, dann wird es mir auch leichter fallen meine täglichen Aufgaben und Probleme zu lösen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Punkte in meinem Bewusstsein aufzuschieben und anzuhäufen, anstatt Tag für Tag, Moment für Moment, Atemzug für Atemzug das was an Reaktionen, Gedanken, Emotionen und Gefühlen in mir aufkommt in ECHTZEIT zu vergeben, zu atmen, mich im und mit dem Körper zu stabilisieren und zu korrigieren indem ich mich dazu entscheide ein Wort oder mehrere Worte zu leben von denen ich sehe, dass sie mich als Leben in dem Moment unterstützen werden mein höchstes Potential zu verwirklichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein Bewusstsein zu tolerieren – anstatt entschieden Verantwortung zu übernehmen und mich zu ändern/korrigieren wann immer ich sehe, dass ich etwas in mir zulasse/erlaube was weniger ist als ich im gegenwärtigen Moment sein kann, e.g. sich wiederholende Muster/Bewusstseinssysteme von Gedanken, Gefühlen und Emotionen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, das Problem sind nicht die vielen Dinge die ich gern lernen oder machen möchte, sondern die emotionalen Reaktionen und Erfahrungen die ich damit verbinde – im positiven wie im negativen – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Energien NICHTS mit den Dingen zu tun haben mit denen ich sie verbinde – ich habe sie über die Zeit in mir angehäuft und verbinde sie AUTOMATISCH über ein System von „Ähnlichkeiten“ mit Dingen die in meiner Gegenwart passieren, wodurch ich die Energien/Erfahrungen re-generiere und die Vergangenheit in der Gegenwart re-kreiere.

Ich bestimme mich dazu in den Echtzeit Momenten in denen ich sehe dass ich reagiere oder in Gedanken, Emotionen und Gefühlen teilnehme, einen Atemzug zu nehmen und zu stoppen, einen Schritt zurück zu machen – ich stabilisiere mich in/mit meinem Körper und entscheide mich für ein Wort das ich in dem Moment als mich selbst ausdrücke und lebe.

Ich bestimme mich dazu aus der Beziehung von Toleranz im Bezug auf das Bewusstsein/Bewusstseinsmuster in mir herauszukommen und stattdessen in jedem Moment zu leben und auszudrücken wer ich bin und wirklich sein kann als Leben.

Montag, 15. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 21: Ablenkungen



In den letzten Tagen wird mir (wieder) der Punkt von Ablenkung gewahr...Ab-lenkung ist auch eine Art von “lenkung” aber offensichtlich ist “Ablenkung” nicht eine selbst-bestimmte Form von Lenkung.

Ablenkung bedeutet ja für gewöhnlich von dem ursprünglichen Kurs, Ziel oder Vorhaben weg gelenkt wird, dies bedeutet auch, dass meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt wird oder von etwas/jemandem anderen als dem gefesselt wird dem auf was ich eigentlich meine Aufmerksamkeit lenken wollte. Doch wer lenkt meine Aufmerksamkeit? Wer oder was lenkt mich wenn ich ab-gelenkt werde? Wovon werde ich abgelenkt und wovon/wodurch lasse ich mich ablenken?

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich ablenken zu lassen.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich von dem lenken und bestimmen lasse wovon ich mich ablenken lasse.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich einfach abzulenken bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerung von mir in meinem Bewusstsein zu existieren in der meine Lehrerin meiner Mutter/meinen Eltern erzählt hat, dass ich mich im Unterricht einfach ablenken lasse und dass ich sozusagen dass “Opfer” der “Störer” bin – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erinnerung mit einer Energie von Selbst-Gerechtigkeit und Moralität zu verbinden – ich bin der Gute und anständige die andern sind die Bösen, “Störer”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert mich in der Erinnerung als “den Guten” und die Anderen als die Bösen/Störer zu definieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass in dieser – und ähnlichen – Erinnerungen meine Opferrolle im Bezug auf “Ablenkungen” und “Störungen” von Außen, zum Beispiel wenn ich arbeiten und mich konzentrieren muss, begründet und definiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Irritation und Verärgerung (Annoyance) auf “Ablenkungen” zu reagieren, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Irritation, die Verärgerung und die Angstreaktionen sofort zu unterdrücken und verleugnen wenn diese in meinem Alltag in mir aufkommen ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diese Annoyance und Irritation so nur in mir mir anhäufe und irritiert und verärgert werde/reagiere wenn jemand auch nur anspricht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Angst und Urteilen zu reagieren wenn ich abgelenkt werde oder mich abgelenkt fühle ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese gesamten Reaktionen von Angst, (Selbst-)Urteilen, Irritationen und Verärgerung der Outflow eines Reaktions- und Verhaltensmusters ist, dass ich mir in der Schule eingeprägt habe um (dem Lehrer) zu gefallen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich bereits in der Schule damit angefangen habe mich und die “natürlichen” Impulse in mir, mich mit meinen Banknachbarn/anderen Kindern zu unterhalten zu unterdrücken und verleugnen um den Älteren/Erwachsenen zu gefallen.

Sonntag, 14. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 20: Selbst-Führung und Selbst-Achtung


In diesem Blog möchte ich anfangen einen Punkt zu öffnen, der schon längere Zeit – über ein Jahr – in meinem Gewahrsein ist, ohne dass ich angefangen habe mich selbst-bestimmt damit auseinander zu setzen.

In mein Gewahrsein gebracht wurde der Punkt durch zwei Interviews von Eqafe - Crick in Your Neck - Reptilians - Part 340 und Part 341 – und kurz zusammengefasst geht es dabei um die die Dimension/den Punkt von Führung und dass “zu anderen aufschauen” und “auf andere/sich selbst herabschauen” - es gibt in unserer Welt immer Menschen oder Figuren zu denen wir “aufschauen” und welche “auf die wir herabschauen”, beide Gruppen repräsentieren Teile von uns Selbst und wie wir mit diesen Teilen umgehen.

Im Falle des “Aufschauens” sehen wir Potentiale von uns selbst in anderen Personen zu denen wir aufschauen, Potentiale die wir aber selbst nicht leben/ausdrücken – Im Falle des “Herunterschauens” sehen wir entweder Dinge in anderen/uns selbst die wir in uns selbst verurteilen/nicht sehen/anerkennen wollen oder eine andere Person bringt uns dazu das wir uns als “niedrigere/minderwertige Form von uns Selbst” wahrnehmen und erleben. In beiden Fällen ist man in und durch diese Beziehungen gefangen und versklavt, da man jeweils einen Teil von sich selbst abtrennt, externalisiert/projiziert und so nicht lebt.

Ich werde mir mit diesem Punkt weitere drei Wochen (21 Tage) geben um die beteiligten Mechanismen, Systeme, Glaubensvorstellungen etc. kennen zu lernen die daran beteiligt sind, sie in eine selbst-unterstützende Struktur zu transformieren die dem Prinzip von Einheit und Gleichheit als Leben entspricht und dient und um die Potentiale und Geschenke in mir Selbst zu identifizieren welche ich in den Beziehungen mit den Menschen in meiner Welt/Realität finden kann. Desweiteren werde ich mir Lösungen und Vorgehensweisen/Richtlinien an die Hand geben, wie ich diese Potentiale und Geschenke von mir als mich verwirklichen und integrieren kann. Ich denke, dass ich Teile dieses Prozesses hier teilen werde, andere eher nicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu anderen Personen in meiner Welt/Realität aufzuschauen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu anderen hinaufzuschauen ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich dabei in einen Trance-artigen Zustand begebe wobei ich mich selbst total aus den Augen verliere und mich selbst niedriger und geringer mache als die Person zu der ich aufschaue.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es meist nur einige Punkte sind/ein Punkt ist in denen ich zu der Person aufschaue, dennoch mache ich so als sei die gesamte Person daher so viel mehr und um so viel größer und besser als die Gesamtheit davon wer ich bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich nur zu Leuten aufschaue in denen, oder besser gesagt in deren Leben, Ausdruck und Wirken, ein Potential meiner Selbst sehe, etwas dass ich ebenso leben und ausdrücken kann, vielleicht nicht in gleichem Maß oder genau der gleichen Art, aber die Essenz davon was die Person macht, lebt, ausdrückt ist ein Potential das in MIR existiert.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesem Trance-artigen Schauen nach Außen, blind zu werden für das Potential IN MIR Selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eifersüchtig zu werden wenn ich sehe dass eine Person zu einer anderen aufschaut, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, ich sei eifersüchtig weil ich eigentlich möchte das die andere Person zu mir aufschaut – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in Wirklichkeit eifersüchtig in mir selbst gegenüber mir selbst bin, da ich eher zu anderen Menschen/Personen aufschaue, als zu mir selbst.

Ok – hier sehe ich bereits einen interessanten Ansatz-Punkt für eine Lösung: das Wort “Selbst-Achtung”.

Samstag, 13. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 19: Dinge zu Ende bringen.

“Ancient Land” (Uraltes Land) von Iluka Designs
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Punkte offen zu lassen und aufzuschieben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Blog nicht täglich nach dem Schreiben direkt zu veröffentlichen sondern das Veröffentlichen aufzuschieben wodurch ich heute drei, bzw. Vier Blogs zu veröffentlichen hatte was lange Zeit in Anspruch genommen hat und nach zwei davon wollte ich eigentlich wirklich nicht mehr.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe die nötige Disziplin und Planung anzuwenden und zu leben den Blog jeden Tag/wenn ich einen geschrieben habe auch gleich zu veröffentlichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Ich mach es morgen, heute ist es schon so spät – ich bin wirklich nicht mehr in der Stimmung es jetzt zu veröffentlichen, außerdem ist gerade die Sache mit X dazwischen gekommen, morgen kann ich es doch immer noch machen es ist doch nicht so schlimm, ich mach es gleich morgen früh...” wenn es darum geht den Blog zu veröffentlichen – darin

vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich nicht nur dem Veröffentlichen gegenüber Reaktionen/Gedanken/Backchats habe sondern, dass ich auch mein Schreiben schleifen lasse und erst so spät anfange, dann auch spät fertig werde und nicht mehr will.

Ich bestimme mich dazu das Wort Disziplin in Bezug auf mein Bloggen zu leben und was ich geschrieben habe/wenn ein Blog fertig ist ihn auch gleich zu posten.

Darin sehe erkenne und verstehe ich, dass ich meine letzten Blogs auch als (halb) unfertig gesehen habe und daher eine Art Hemmung sie zu posten hatte.



Ich bestimme mich dazu etwas früher mit dem Bloggen anzufangen und dann einen Blog auch fertig zu machen, abzuschließen und an dem Tag zu veröffentlichen an dem ich ihn schreibe. 

21 Tage Blog Challenge - Tag 18: Ärger



Ok, heute wird es in meinem Blog um Ärger/Frustrationen/Wut gehen und darum wie ich damit umgehe beziehungsweise welche Beziehung ich zu Ärger/Wut/Frustrationen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen wie oft ich immer noch täglich in Reaktionen von Ärger/Wut/Groll gehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der Ärger in mir und die Reaktionen von Ärger/Wut/Groll dazu beitragen, dass ich lethargisch bin/werde und gleichzeitig meine Ängste und den Stress in mir nähren, denn in mir kämpfe ich mit/gegen meine eigenen Reaktionen, ich erzeuge Angst und Furcht (Anxiety) vor dem Ärger und der Wut in mir.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Ärger und Wut sofort zu unterdrücken, besonders wenn er gegenüber einer anderen Person in mir aufkommt, denn ich denke/glaube ich habe in dem Moment keine andere Wahl und keine anderen Werkzeuge als den Ärger/die Wut in mir zu unterdrücken/herunter zu schlucken, denn ich habe Angst davor etwas zu zerstören/kaputt zu machen wenn ich diesen Ärger rauslasse/ausdrücke.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Muster zu existieren meinen Ärger/Wut und die Beschuldigungen in mir zu unterdrücken und an zustauen um nach außen mein Gesicht zu waren und zu gefallen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere zu verurteilen wenn sie wütend werden oder Ärger ausdrücken – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben der Ausdruck/jede Äußerung von Ärger/Wut sei eine Schwäche und deshalb bekämpfe ich jeden Ansatz von Ärger in mir.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben ich kann im Angesicht von Ärger nicht stehen und stabil sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben Ärger und Wut ist mehr als ich und hat Macht über mich.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Momenten wütend zu werden und Ärger auszudrücken, wenn ich mich hilflos, machtlos fühle und nicht weiter weiß.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, sofort wenn irgend ein Fehler passiert, etwas nicht passt oder mir nicht gefällt wütend zu werden und mit Ärger zu reagieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben der Wut, dem Ärger und den Beschuldigungen in mir zu begegnen – weil ich so nicht sein will – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Ablehnung und Wiederstand gegen Ärger, Wut und Beschuldigungen in mir zu erschaffen und mich so selbst zu blenden und blind zu machen was wirklich in mir als ich existiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe meinem Bewusstsein, meinen Reaktionen und Erfahrungen mit mehr Selbst-Vertrauen und Mut zu begegnen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich genau zu dem werde was ich scheinbar bekämpfen will und ablehne wenn ich auf Reaktionen/Gedanken und Teile von mir in meinem Bewusstsein reagiere.


Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst vor der Verantwortlichkeit und Selbst-Verantwortung zu haben die tatsächlich hier und zugänglich wird wenn ich nicht mehr in Ärger, Wut und Beschuldigungen reagiere und in diesen Reaktionen meine Verantwortung abgebe.