Samstag, 10. Februar 2018

Expressiv

nahsknights.wordpress.com


Das Wort „expressiv“ bezeichnet die Tendenz eines Wesens sich auszudrücken, Ausdruck kann ja bekanntlich viele Formen annehmen und ist im Wesentlichen eine Handlung in der ein Wesen oder das Selbst in sichtbare, greifbare Erscheinung tritt.

Ausdruck ist also das Medium durch das wir in dieser Welt wirken und kreieren – Selbst-Kreation ist eine Form von längerwährendem Selbst-Ausdruck – Kreation ist die „Fleischwerdung“, dass heißt Selbst-Kreation ist die Fleischwerdung von einem Selbst, was die Frage aufwirft ob wir „nicht schon Fleisch sind“. Die Antwort ist „teilweise“, denn ein Teil von uns Selbst ist definiert und separiert in ein Bewusstseinssystem aus Gedanken, Gefühlen und Emotionen...das ist kein „Fleisch“. Es ist eine Energie-Dimension oder Domäne im Fleisch des physischen Körpers.

Expressiv zu sein, ist eine Form des Teilens, ich teile mich mit, indem ich mich ausdrücke und zeige so mir und der ganzen Welt (indirekt), beziehungsweise den Anwesenden (direkt) „wer ich bin“ - Eigentlich wird kein „Publikum“ benötigt, um sich kreativ auszudrücken oder expressiv zu sein, denn was hier ist, reicht um dieses Wort zu leben – ich kann expressiv sein egal ob ich meine Morgenübungen mache, ein Frühstück oder Mittagessen zubereite oder ob ich mit einem anderen Wesen kommuniziere.

Der Punkt ist es, dass was in einem ist – in diese Welt und in die Existenz zu bringen...damit ist der Ausdruck eine „Geburt“ - im Moment von Expressivität wird etwas geboren und in diese Welt gebracht, eine Schöpfung – und wie immer wenn es um Schöpfung geht, ist der Schöpfer für seine Schöpfung verantwortlich – man hat Verantwortlichkeit für das, was man kreiert. Daher sollte „Expressivität“ auch immer mit Selbst-Verantwortung einhergehen, damit man nicht wild Ausdrücke in die Welt wirft, die weniger sind als das Beste für Alle.

Ich habe eine Unsicherheit im Bezug auf „expressiv“, vor allem möchte ich nicht „zu expressiv“ sein...was daher zu kommen scheint, dass ich Angst habe die Kontrolle darüber zu verlieren was „aus mir herauskommt“ und „wie es von anderen aufgenommen werden könnte“...es ist wieder fast so als hat das Bewusstsein an sich Angst davor, dass „zu viel“ herauskommt, man zu viel davon sieht und das es die Kontrolle über das Wesen im Bewusstsein verliert.

Expressiv, Ausdrucksfähigkeit und Ausdrucksstärke sind Schlüsselworte um sich Selbst zu erkennen, zu verwirklichen und damit einher geht der Widerstand vor Ausdruck – expressiv.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mir täglich mehr Möglichkeiten zu geben expressiv zu leben und zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „expressiv“ ein Schlüssel ist um mich selbst zu entdecken und zu verwirklichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Widerstand und Angst davor zu haben expressiv zu leben und mich selbst bedingungslos auszudrücken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich expressiv bin – die Frage ist was ich ausdrücke.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe selbst-ehrlich expressiv zu sein und mir Expressivität in Selbst-Ehrlichkeit zu vergegenwärtigen.

Ich bestimme mich dazu die Formen zu erforschen die meine Expressivität annehmen kann.

Ich bestimme mich selbst, dazu in verschiedenen Formen expressiv zu sein – darin bestimme ich mich dazu, dass Wort „expressiv“ eins und gleich als mich selbst zu leben.


Freitag, 9. Februar 2018

Wieso halte ich an meinen Ängsten fest???


Vor einigen Tagen habe ich mir ein Interview über die Herkunft von “Unsicherheit” angehört. Dabei sind einige Punkte für mich besonders herausgestanden. Unsicherheit ist im Grunde die Erfahrung der Ängste die ich in mir angehäuft habe. Im Interview wird gesagt, dass es beinahe so ist als würde man die ganzen Ängste die man in sich angesammelt hat “festhalten” und “umarmen” und mit Ihnen “interagieren” und sich darin sozusagen weigern Sie loszulassen.


Im ersten Moment ist das für mich wie “Was??? das sehe ich nicht, wieso sollte man das machen, wieso sollte ich das machen – ich halte doch nicht an meinen Ängsten fest – sie sind einfach da – sie kommen immer wieder in mir auf” - doch schon während ich dies schreibe, sehe ich mindestens einen oder mehrere Momente, in denen ich mich “für” die Angst entschieden habe, daran teilzunehmen. Ein Moment war, dass ich/wir – ich glaube nach einer Gruppendiskussion über Angst - gefragt wurden ob Angst real ist oder wir noch an Angst glauben oder uns fürchten. Äusserlich habe ich “nichts” gesagt (Sins of the Motherfucker) aber in mir gab es eine sture, selbstgerechte, eigentlich spitefule Stimme “I fear” - in dem Moment wusste ich, dass ich “an der Angst festhalte” und auch irgendwie, dass dies ein “Fallen” ist und ich wollte diesen Punkt noch irgendwie korrigieren aber die Zeit/Realität bewegte sich weiter und der Moment ging “vergessen”.

Die Sache ist, ich weiß einfach nicht “was ich sonst machen soll” - oder genauer “mein Bewusstsein” weiß einfach nicht was es sonst machen soll, in Momenten oder Situationen in denen es und so ich immer in bestimmten Ängsten reagiert habe – wenn ich es mir anschaue ist es wirklich so wie “Ja, ok jetzt hab ich die Angst angehalten...aber was jetzt – das bringt mir auch nix”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Ängste festzuhalten und zu umarmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an meinen Ängsten festzuhalten weil sie mir “Definition” geben und mir sagen “wer ich bin”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich ohne meine Ängste nicht mehr weiß wer ich bin und dass ich ohne sie “ende”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt zu haben mich von meinen Ängsten zu verabschieden und mit meinen Ängsten Schluss zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass in Wirklichkeit mein Bewusstsein an den Ängsten in mir festhält weil sie ihm Sicherheit geben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe für mein Bewusstsein an den Ängsten in meinem Bewusstsein festzuhalten – anstatt loszulassen und die Ängste einfach gehen zu lassen indem ich nicht mehr darauf eingehe und nicht daran teilnehme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Beziehung von Besitz und Besesessenheit mit und zu den Ängsten in meinem Bewusstsein aufzubauen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Ängste in meinem Bewusstsein zu rechtfertigen, zu beschützen und zu verteidigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben die Ängste in mir machen aus mir wer ich bin und weil ich als Bewusstsein nix darüber hinaussehen kann, muss ich immer wieder daran festhalten und in sie gehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu limitieren und zu missbrauchen indem ich an den Ängsten in meinem Bewusstsein teilnehme und festhalte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in momenten in denen gewöhnlicherweise bestimmte Ängste in mir aufkommen zu denken und zu glauben, dass es “keinen anderen Weg gibt” und/oder das ich nicht weiß wie ich mich sonst verhalten soll oder nicht weiß was ich sonst tun soll - worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Spannung/Anspannung und der Druck der in mir in diesen Momenten in Angst zu reagieren und in Unsicherheit zu gehen – eben eine Erfahrung des Bewusstseins selbst ist, dass mich wieder in Ängste und Unsicherheiten zurück leiten und reagieren sehen will, damit es selbst “Sicher” ist in/als diese Ängste und Unsicherheiten, weil es das einzige ist was es kennt.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe im Unbekannten zu bleiben und eben nicht in diese Mind-Sicherheit der Angst – des Bekannten ICHs – zu gehen, nicht den altbekannten Ängsten zu glauben, sonderen einen Atemzug zu nehmen, zu vergeben und weiter zu gehen ins Unbekannte – Atemzug für Atemzug.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerung in mir zu existieren als ich allein in meinem Zimmer hier in M lag, einen Chat verfolgte und gefragt wurde ob Angst real ist oder wir an Angst glauben und ich mich “für die Angst entschieden habe” - worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu verurteilen und als “Feigling” oder “Verräter” zu sehen, als nicht stark genug, weil ich mich für die Angst entschieden habe – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass in diesem Moment von Reaktion und Festhalten mein Bewusstsein in mir aufkam und FÜR MICH entschieden hat an der Angst festzuhalten und die Angst wieder zu zünden, weil Angst das einzige ist was das Bewusstsein kennt und nichts darüber hinaus.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben Angst sei real.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe blind an Angst zu glauben und zu denken/glauben ich müsste Angst folgen oder darauf reagieren wenn Angst in mir aufkommt – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass hinter und jenseits der Angst die “Freiheit” liegt undefiniert und unbestimmt von Angst zu leben und zu sein wofür ich mich entscheide.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in/als Bewusstsein stur, selbst-gerecht und spöttisch an Angst festzuhalten, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Was soll schon passieren” ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass es eben genau die Erfahrung des Bewusstseins selbst in Unsicherheit/Angst ist “Was soll schon passieren?” wenn das Wesen in Angst/Unsicherheit bleibt fühlt sich der Mind “sicher”.

Ich bestimme mich selbst, dazu die Ängste in meinem Bewusstsein zu vergeben und sie loszulassen.

Wenn eine Angst in mir aufkommt – nehme ich einen Atemzug, nehme nicht an der Angst teil und lasse sie gehen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich die Selbst-Verantwortung übernehmen und leben muss mir selbst in Momenten/Situationen/Punkten Definition und Anweisungen zu geben wie ich leben möchte und soll in denen ich früher Ängsten und Unsicherheiten überlassen habe wie zu leben – ich bestimme mich dazu dies in Form von Selbst-Agreements und Selbst-Commitments zu machen darüber wer ich in bestimmten Momenten sein und wie ich mich leben werde und wie nicht.


Ich bestimme mich selbst dazu, die Angst und Unsicherheit in mir mit meiner Gegenwart, Präsenz und Kreativität zu ersetzen.

Dienstag, 6. Februar 2018

Unsicherheiten - Körper Teil 2


Heute habe ich im Wesentlichen drei Momente ausgemacht, in denen ich unsichere Gedanken im Bezug auf meinen Körper in mir hatte. In diesen Momenten akkumuliere ich auch die Unsicherheit in mir. Zwei Punkte sind gewohnheitsmäßige Muster, die in meiner physischen Realität/Umwelt festgemacht sind – und ein Punkt ist etwas, dessen ich mir selbst erst heute gewahr wurde.

Situation 1: Ich betrachte mich selbst im Spiegel und beurteile meinen Körper.

Situation 2: Ich gehe den Gang in der Arbeit hinunter und beurteile mein Spiegelbild/backchatte.

Situation 3: Reaktion auf die körperliche Größe eines anderen Mannes.


Ich werde diese drei Situationen zuerst im Schreiben durchgehen und detailliert erforschen, dann mir Lösungen geben wie ich mich darin verändern werde.

Situation 1: Beinahe täglich - eigentlich täglich mehrmals -gehe/stehe ich vor meinem Spiegel und betrachte meinen Körper/Oberkörper, dabei habe ich Gedanken/Backchats. Wenn ich es mir anschaue, ist es schon fast eine „Sucht“ oder ein Suchtverhalten. Ich mache es „total automatisch“ - ich habe sogar Gedanken darüber, dass ich nicht dauernd in den Spiegel schauen will oder sollte, doch ich „muss“/mache es automatisch. Wenn ich mir vorstelle „nicht in den Spiegel zu gucken“ erfahre ich eine Angst, wie eine Leere, fast so als würde ich „nicht existieren“ - ich will mich „versichern“, oder so als würde mir das Verhalten „Sicherheit geben“.

Ich stehe auf, gehe den Gang zu meinem Zimmer und dann hinein. Der erste Weg führt „automatisch“, vor den Spiegel. Ich stehe vor dem Spiegel und „drehe mich“, betrachte mich und denke „ob ich was abgenommen habe“, „wie mein Bauch aussieht“ „ob meine Haltung ok ist“ und dass es „eigentlich schon ok“ ist – aber auch „das es nicht ideal ist, dass ich das Fett einfach nicht los werde“, „ich bin einfach alt/keine 20 mehr – das ist einfach meine Figur“ - und wenn ich in diese Energie gehe, ist es wirklich eine Addiction, ein Zwangsverhalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein automatisiertes Verhalten auszuleben, indem ich vor dem Spiegel stehe und mich im Spiegel anschaue, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dabei Gedanken der Unsicherheit zu denken und zu back-chatten, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Gedanken weiter die Unsicherheit in mir füttern und zu der Unsicherheit beitragen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe an einem Sucht- und Zwangsverhalten teilzunehmen ohne mir bewusst/gewahr zu machen, was dieses Verhalten in mir „bedient“ oder was es mir eigentlich „gibt“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und zu verstehen dass ich mich durch das Anschauen im Spiegel sozusagen „selbst versichern“ und „bestätigen“ will, dass ich „ok/gut/akzeptabel“ aussehe und daher „bin“ – darin vergebe ich selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich in dem Moment in dem ich vor dem Spiegel stehe und meinen Oberkörper im Spiegel betrachte eigentlich schaue ob ich „abgenommen“ habe und ob mein Bauch sich verändert hat – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich durch dieses Verhalten die Unsicherheit im Bezug auf meine Figur nicht kleiner mache sondern tatsächlich füttere und schüre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Verhalten in den Spiegel zu gucken eine Erfahrung von „Sicherheit“ und „Kontrolle“ zu beziehen, wobei ich mir in bizarrer Weise einrede, dass ich „ok“ bin – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese Erfahrung aus meinen Unsicherheiten gespeist wird.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass hier meine erste und die direkteste Korrektur ist, für eine bestimmte Zeit zumindest, nicht mehr automatisch morgens in den Spiegel zu schauen oder mich im Spiegel zu beurteilen, sondern wenn dieser Drang oder das Verhalten in mir aufkommt das Wort „Selbst-Vertrauen“ und „Selbst-Sicherheit“ zu leben, ich werde mir meines Körpers DIREKT und unmittelbar gewahr und baue keine BEZIHUNG von Trennung mit meinem Körper durch das Bewusstsein/Gedanken/Backchats auf, sondern fühle meinen Körper und spüre die Lebendigkeit darin – ich spüre meinen Atem, ich lebe Selbst-Vertrauen und bewege mich.

Ich bestimme mich dazu 3 Wochen nicht morgens in den Spiegel zu gucken, sondern stattdessen direkt mit meinem Körper Kontakt aufzunehmen, bewusst zu atmen und zu beobachten und mir zu vergeben wenn Gedanken/Erfahrungen im Bezug darauf in mir aufkommen.

Ich bestimme mich dazu den Zwang und die Zwangshandlung in den Spiegel zu schauen und mich/meinen Körper zu beurteilen, gehen zu lassen und zu stoppen, indem ich die Teilnahme daran stoppe sobald ich die Muster in mir aufkommen sehe.



Situation 2: Ich gehe aus unserem Laborbüro, den Gang hinunter. An der Wand auf die ich zugehe hängt ein Spiegel, bereits bei meinem ersten Gang am Morgen zum Kaffeholen :-) sehe ich, wie ich mich, mein Aussehen, meine Haltung/Figur und meinen Gang im Spiegel beurteile – ich denke „Wie sehe ich aus“ „Ich gehe künstlich, wie steif, ungelenkt“, „Meine Haltung ist fake“ „Du gehst unbeholfen“...Wenn ich mich im Spiegel sehe, fühlt es sich einfach „minderwertig“ an, genauer sehe ich dass ich versuche im Spiegel „selbstbewusst“, „selbstsicher“ „autoritiv“ zu wirken oder zu gehen und dann ver/beurteile ich mich dafür, dass mein Gang/Auftreten angeblich nicht so ist wie es sein oder aussehen sollte, selbstbewusst, selbstsicher und autoritär zu gehen/sein – eigentlich ist das Wort nicht „autoritär“ sondern „Überlegen“ - ich will „überlegen“ wirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich, mein Aussehen und meine Haltung morgens und über den Tag hinweg zu beurteilen wenn ich mich im Spiegel in der Arbeit sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Verhalten von „in den Spiegel zu gucken“ und mich zu beurteilen um mich „meiner Selbst zu versichern“ eigentlich ein AUSDRUCK und ein Symptom der Energie/Erfahrung von UNSICHERHEIT in mir ist. Es ist ein Zeichen und Indikator, dass ich eigentlich bereits IN der Erfahrung von Unsicherheit bin und durch das Spiegeln „versuche“ ich mich als Bewusstsein selbst zu versichern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass Unsicherheit eine Konsequenz der Identifikation mit dem Bewusstsein/Bild von mir Selbst in meinem Bewusstsein ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass der Spiegel die Unsicherheiten in mir herausbringt bzw. widerspiegelt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe die Erfahrung von Unsicherheit in mir mit meinem Aussehen zu verbinden. 

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das der Gedanke/Backchat „Wie sehe ich aus“ automatisch in mir aufkommt und existiert wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe am Arbeitsplatz generell „unsicher“ zu sein, weil ich denke dass mich ständig alle anderen dort beurteilen und bewerten und weil mein „Überleben“ in dieser Welt davon abhängt wie mich diese Personen sehen und beurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken/glauben, dass mich ein „gutes Aussehen“ und „(egoistisch) selbstbewusstes und beherrschtes Auftreten“ vor den „Gefahren“ schützen die in dieser Welt auf mich lauern – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich erstens nicht gegen Gefahren in der Außenwelt schützen will, sondern vor der Unsicherheit in mir und dass zweitens die unsicheren Gedanken über mein Aussehen und Auftreten in Wirklichkeit dazu führen, die Erfahrung von Unsicherheit zu unterdrücken und Sie so beschützen/verteidigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass die Gedanken „Ich gehe künstlich, irgendwie steif und ungelenk“ in mir aufkommen und existieren wenn ich in der Arbeit den Gang hinunter gehe und mich im Spiegel sehe – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der „künstliche, verhaltene, ungelenke Gang bereits eine Anpassung an und ein Resultat der Unsicherheit in mir ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass der Backchat „Du gehst unbeholfen“ automatisch in mir aufkommt, wenn ich mich irgendwo in der Öffentlichkeit in einer spiegelnden Fläche (auf mich zu) gehen sehe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass meine Innenwahrnehmung zu Außenwahrnehmung (durch andere) wird und so meine Welt und Realität kreiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe aus dem Gefühl von „Minderwertigkeit“ und „Unsicherheit“ heraus zu versuchen selbst-bewusst, selbst-sicher und autoritär zu wirken – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich damit in ein Polaritäts-System von Energie versklave und nie wirklich SELBST-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein als Leben verkörpern kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in der Arbeit „überlegen“ und „In Kontrolle“ wirken zu wollen um meine eigene Unsicherheit zu überspielen - was ich auch daran sehen kann, wie es mir scheinbar viel leichter fällt anderen etwas zu erklären oder zu zeigen, anstatt das entsprechend für mich selbst zu machen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die „Sofortmaßnahme“ für die Gedanken und Backchats die in mir aufkommen wenn ich mich in der Arbeit im Spiegel sehe, ist diese Gedanken einfach zu stoppen, indem ich mir vergebe, meine Teilnahme daran stoppe und meine Aufmerksamkeit auf meine physische Realität/Umwelt und meinen Körper richte – längerfristig sehe ich, dass es wichtig ist die „Unsicherheit“ in mir mit Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen, in jedem Moment des Atems...beginned damit wie ich morgens aufstehe und wie ich mir erlaube, „dass ich mich fühle“. 

Ich bestimme mich dazu mich mit dem Leben in meinem physischen Körper zu identifizieren und Moment für Moment – Atemzug für Atemzug – dieses Leben als mich real zu machen.

Ich bestimme mich selbst dazu mein Bewusstsein als Diener zu zu nutzen, der mir meine Unsicherheiten zeigt und präsentiert – so dass ich Verantwortung dafür übernehmen kann sie zu ändern.

Ich entkopple die Erfahrung von Unsicherheit in mir von meinem Aussehen/der Erscheinung meines physischen Körpers. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich versucht habe durch die scheinbare „Absicherung“ über das „Aussehen“ und „Auftreten“ - die äußerste Dimension meines Daseins – die tiefer-sitzende Erfahrung von „Unsicherheit“ zu „kontrollieren“ anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass dies keine Lösung ist sondern zu einer Unterdrückung und fortgesetzten Anhäufung der Unsicherheit in mir führt. Durch die Änderung eines Symptoms kann man nicht die Krankheit heilen, die Heilung muss von der Wurzel bis zu den Blättern geschehen – von Innen nach Außen – nicht anders herum.

Wenn und sobald Gedanken in mir aufkommen wenn ich in der Arbeit den Gang entlang laufe und mich im Spiegel sehe – nehme ich einen Atemzug und stoppe mich – ich stoppe meine Teilnahme an den Gedanken/Backchats und fokussiere mich auf die physische Realität.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der „unsichere Gang“ beziehungsweise das „ängstliche Verhalten“, dass ich mich in öffentlichen Spiegeln oder auf Fotos haben sehe ein Ausdruck und eine Folge der Unsicherheit in mir ist. 



Situation 3: Ich gehe zur Theke im Fitnessstudio und frage ob jemand ein Handy gefunden hat. Der Junge/Trainer der mit mir spricht, steht vor mir auf und ich merke in mir, wie ich in eine leichte/resonante Unsicherheit gehe. Später sehe ich, dass es eigentlich die Größe und körperliche Erscheinung der Person war auf die ich mit Unsicherheit reagiert habe, es war wie ein „Zurückweichen und Bangen/Zittern“ als er vor mir aufgestanden und näher gekommen ist - „Er ist wirklich ein Riese“ „Er hat echt sehr gute Figur/definierten Körper“.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit einer Erfahrung von Unsicherheit zu reagieren als der Fitnesstrainer, welcher mindestens 10-15 größer als ich zu sein scheint, vor mir aufsteht und sich auf mich zubewegt. 

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, die Körpergröße eines anderen Mannes oder auch einer Frau, wenn sie groß genug ist, eine Angst in mir auslösen lasse, welche zur Wahrnehmung von „Bedrohung“ führt – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass diese automatische/eingefleischte Reaktion von Unsicherheit/Angst auf die Körpergröße anderer Personen höchstwahrscheinlich aus meiner Kindheit stammt aus den Kindheitserinnerungen an die Schule/Kindergarten wo andere, ältere und größere Kinder von mir als Bedrohung wahrgenommen wurden, weil sie sich als Bedrohung verhielten und zum Beispiel kleinere Kinder tyrannisierten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe auf die Körpergröße und Kräftigkeit anderer Männer mit Unsicherheit und Angst zu reagieren – wenn sie mir „zu nahe kommen“ - weil ich in der Schule und/der Freizeit als Kind/Teenager entweder von größeren, stärkeren Jungs tyrannisiert oder beim Raufen besiegt wurde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in Erinnerungen zu existieren von einen körperlich größeren Mädchen gegen meinen Willen festgehalten und geküsst worden zu sein.


Darin sehe, erkenne und verstehe ich, dass es soweit keinen rationalen Grund gibt auf die Körpergröße anderer Menschen mit Unsicherheit oder Angst zu reagieren. Ich bin kein Kind mehr und es besteht keine unmittelbare Gefahr, dass mit zufälligen, normalen Menschen in meiner Welt/Realität ein Streit ausbricht oder ich mich gegen einen tätlichen Angriff verteidigen muss – ich sehe, erkenne und verstehe die Ursprünge dieser Unsicherheit/Angst in Bezug auf die Körpergröße anderer in meinen Erinnerungen, meiner Vergangenheit und stoppe sie daher im Hier und Jetzt in dem ich Selbst-Vertrauen und Gegenwart/Präsenz lebe eins und gleich – egal wie groß oder klein, männlich oder weiblich mein Gegenüber ist.  

Sonntag, 28. Januar 2018

Unsicherheiten - Körper I



Nachdem ich in der letzten Zeit gesehen habe, wie eine Erfahrung von Unsicherheit in mir eine Hauptursache dafür ist, dass ich entweder gar keine Beziehungen kreiere/eingehe oder meine existierenden Beziehungen sabotiere und zerstöre – schließe ich mit mir selbst die Vereinbarung mich selbst darin zu unterstützen und mir zu helfen, diese Unsicherheiten und Ängste in mir selbst durchzugehen und zu transformieren beziehungsweise zu stoppen.

Beginnen werde ich mit Unsicherheiten bezüglich meines Körpers. Als ich gestern im Fitnessstudio war, konnte ich im Umkleideraum sehen, wie ich unsicher wurde, als ich den Raum betrat und einige Männer mittleren Alters bereits drinnen waren und sich nackt, beziehungsweise halbnackt herum bewegten. Ich fühlte mich bedrängt, unangenehm und versuchte Augenkontakt zu vermeiden, ich merkte auch wie ich absichtlich die anderen Männer nicht anschaute und mich so verhielt um keinen zu stören. 

Der Punkt ist, sobald ich andere Körper anschaue, kommen/kämen direkt “Urteile/Beurteilungen” in mir auf, entweder “positive” oder “negative” Backchats und Gedanken und damit einher gehen Vergleiche mit meinem Körper/mir selbst. Das bedeutet natürlich, dass ich mich auch ständig selbst beurteile und über meinen Körper urteile und denke und in der Tat mache ich das (noch) jeden morgen vor dem Spiegel...oder in allen möglichen spiegelnden Flächen eben zum Beispiel im Fitnessstudio...ich weiß und sehe, dass mir das Fitnessstudio deshalb eigentlich ein unangenehmer Ort ist, wo ich mich eher “inferior” und “Unsicher” fühle, aber ich habe es “geschafft” mir einzureden, dass ich “eigentlich ok” bin.

In dem Moment in der Umkleide habe ich weiter gesehen, dass diese Unsicherheit in mir (im Bezug auf meinen Körper) der Ausgangspunkt und die Quelle für allerlei üble Gedanken/Backchats und unterbewusste, insgeheime Anfeindungen und Aggressionen gegenüber den anderen Männern im Fitnessstudio ist – angeblich um mich zu schützen oder zu verteidigen, ohne doch zu sehen, dass der wahre Feind in mir sitzt und das die Anfeindungen und Ureile aus mir selbst kommen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Unsicherheit mit meinem Körper und meiner Figur zu verbinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsichere Gedanken in Bezug auf meinen Körper in mir zuzulassen und zu akzeptieren.

Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und glauben mein Körper ist etwas zum Anschauen und Aufführen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass der menschliche Körper ein lebender Organismus ist der mir täglich VIEEEEEL mehr ermöglicht als dass, das er eigene Bedürfnisse und Prozesse hat und das der Körper die Plattform/Basis ist die mir die Existenz in dieser Welt ermöglicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Körper auf die äusserlichsten Dimensionen von Aussehen und Optik zu reduzieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und verstehen, dass die Akzeptanz von Unsicherheit in mir unweigerlich zu einer Erfahrung/Wahrnehmung von Bedrohung führt und dass ich versuche dieser scheinbaren Bedrohung in Form von Aggression begegne – das ich die "Bedrohung" in meinem Bewusstsein selbst erzeuge und projiziere - dass dieses aggressive Verhalten einem Gorilla oder sonst jemandem gleicht, der sein eigenes Spiegelbild angreift ohne je zu erkennen das er es selbst wirft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen dass Unsicherheit keine intimen Beziehungen und keine wirkliche Nähe erlaubt, da ich in mir ständig damit beschäftigt bin meine eigenen Schatten zu “bekämpfen”, die ich dann auf andere/meine Aussenwelt projiziere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Umgebung, Beziehungen oder Personen die mir Nahe stehen oder einfach begegnen für die Unsicherheit in mir zu beschuldigen und verantwortlich zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe unsicher zu werden oder zu sein wenn ich die Umkleidekabine im Fitnessstudio betrete und/oder nackte Personen in meiner Umgebung sehe – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass die Erfahrung von Unsicherheit die in diesen Momenten in mir aufkommt direkt mit diesem Moment zu tun hat – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, die genannten Situationen die Erfahrung von Unsicherheit in mir nur triggern und dass ich die Unsicherheiten über einen längeren Prozess durch Anteilnahme am Bewusstsein kreiert habe – Die Erfahrung von Unsicherheit in dem Moment ist nur ein Outflow dieser fortgesetzten Teilnahme am Bewusstsein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass die Unsicherheit in mir ein Nährboden für Aggression und Ego ist und dass ich mich durch diese Aggression und dieses Ego vom Leben trenne – was so weit geht, dass ich auf Grund der Unsicherheit in mir, jeden Tag in und mit einer Form von Aggression gegen “den Tag”, “gegen die Welt”, “gegen Situationen und andere Menschen” beginne und in einer Art und Weise durch mein Leben gehe in der ich alles und jeden als potentiell feindlich betrachte und als etwas das “angegriffen” und gegen oder um das “gekämpft werden muss”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe das Leben durch Selbst-Unsicherheit und mangelndes Selbst-Vertrauen in einen “Kampf” zu verwandeln anstatt im Fluss der Dinge zu bleiben und aktiv eins und gleich darin mitzuwirken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere Menschen in meinem Bewusstsein aufgrund meiner Unsicherheiten anzugreifen und meine Unsicherheiten, Ängste und Urteile auf sie zu projezieren was sich in vielen “kleinen” fiesen und üblen Backchats zeigt in denen ich über bestimmte Punkte wie das Alter, Aussehen, Figur, Fitness anderer Personen kommentiere – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe diese Gedanken “einfach wegzuwischen”, zu verleugnen oder zu ignorieren – anstatt sie mir wirklich bewusst zu machen und entweder – wenn möglich – an Ort und Stelle zu vergeben oder/und die Gedanken und deren Ausgangspunkte – die “Themen” = Unsicherheiten, Ängste, Urteile – im Schreiben und der Selbstvergebung zu verarbeiten um mich aus diesen Bewusstseinskonstrukten zu befreien.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen das Unsicherheit und magelndes Selbst-Vertrauen/Selbst-Bewusstsein aufkommt, wenn ich in mir in und als Ansammlung von Ängsten, Urteilen und Unsicherheiten existiere.

Ich sehe, dass ich diese spezielle Unsicherheit schon in der Schule hatte oder/und im Turnverein, wenn sich alle in der engen Umkleide zusammen umziehen mussten, versuchte ich möglist schnell und unbemerkt mein T-Shirt oder anderes Oberteil zu wechsel damit niemand meinen Bauch sieht oder auch im Schwimmbad war es mir unangenehm mich mit den anderen auszuziehen und ich habe mich geschämt.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Momente und Gedanken auszumachen in denen ich Gedanken über meinen physischen Körper habe/akzeptiere und Momente in denen ich zur Unsicherheit im Bezug auf meinen physischen Körper beitrage und dazu praktische Lösungen für diese Momente zu finden wie ich mein Denken und Leben korrigieren kann.

Ich ehre, achte und schätze meinen Köper als lebendigen Organismus der hier ist, mit mir als ich, der Mir erlaubt zu leben die Plattform gibt mich in dieser Welt auszudrücken.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass mein physischer Körper ein Teil von Leben ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten im Bezug auf meinen physischen Körper meinen Ausdruck und mein Leben in dieser Welt kompromitieren und intime/wirkliche Nähe sabotieren, da ich immer in einer Form von Angst bin und Angst erlaubt weder Selbst-Ausdruck noch Nähe.


Ich sehe, erkenne und verstehe dass die Unsicherheiten oder Erfahrung von Unsicherheit die z.b. In der Umkleidekabine in mir aufkommt oder wenn ich in der Öffentlichkeit Oben-ohne oder nackt bin , nur ein Outflow von Bewusstseinssystemen sind, die ich bereits in mir kreiert und aufgeladen habe – daher bestimme ich mich in diesen Momenten dazu – einen Atemzug zu nehmen und meine Teilnahme an der Energie von Unsicherheit einfach zu stoppen – ich lebe Komfort und Selbst-Vertrauen im Körper als Leben.

Ich bestimme mich selbst dazu, die Unsicherheit/Ängste als Nährboden für Ego in mir zu entfernen und mit Selbst-Vertrauen und Confidence zu ersetzen, indem ich diese Worte für mich selbst redefiniere und als mich selbst lebe und übe – täglich.

Ich bestimme mich selbst dazu, mich anzuhalten und einen Moment mit Dankbarkeit, Selbst-Vertrauen und Zuversicht zu verbringen, wenn ich sehe, dass ich in die Erfahrung oder Wahrnehmung gehe ich “müsse kämpfen” und “das Leben sei ein Kampf”, worin ich mich dazu bestimme darauf zu achten wann und wie genau sich diese Erfahrung in mir äussert, so dass ich gezielter Verantwortung übernehmen kann.


Ich bestimme mich dazu, die Gedanken/Backchats über “andere Menschen” im Bezug auf deren physische Körper, Aussehen oder ähnlichen Kontext auszuschreiben/aufzuschreiben und unter den Aspekten durchzuarbeiten, dass es einerseits Indikatoren für Unsicherheiten in mir selbst und andererseits Outflows dieser Unsicherheiten/Ängste/Urteile/Punkte im Bewusstseinssystem sind durch die ich mich vom Leben in Einheit und Gleichheit trenne.

Sonntag, 13. August 2017

Tag 2 - Dinge Persönlich nehmen – Selbst-Limitation



Mein heutiger Blog schließt an den gestrigen an in dem ich darüber geschrieben habe wie wir im „etwas persönlich nehmen“ die Dinge eher „persönlich machen“ durch unsere aktive Teilnahme an den Gedanken und Reaktionen die in einem Moment aufkommen.

Heute morgen konnte ich in einem Konflikt-Punkt mit A beobachten wie „ein Wort das andere ergibt“ und sich aus scheinbar scherzhaften und harmlosen Äußerungen die in Energie gesprochen werden ein Punkt/Moment aufbaut in dem „es reicht“ und „zu viel ist“ - in diesem Moment „kippt“ die Situation und – als würde ein Schalter in mir umgelegt – wird die Situation für mich „ernst“ und ich fühle mich verletzt/be(ge)troffen. 

Wo ich einen Moment zuvor noch vergleichsweise stabil war, und über die Situation und mich lachen konnte, bin ich jetzt in einer vollen Reaktion. Wenn ich schreibe „stabil“ ist es interessant, denn ich sehe, dass ich bereits davor – die ganze Zeit hinweg über diesen „Buildup“ in mir „versuche“ stabil zu bleiben/sein...es kommt mir vor wie eine Art „Stehaufmännchen“ oder ein Gummi, das Stöße absorbiert und zurück federt doch irgendwann ist es zu viel Druck und das Männchen kippt um...oder der Gummi federt extrem zurück und springt fast in die Richtung aus der der „Stoß“ kommt...Dieses Bild ist unlogisch und ich sehe auch wieso.

Tatsächlich versuche ich dauernd meine eigene Reaktionen zu beherrschen und „abzuwehren“ oder abzufedern...ich kämpfe gegen meine eigenen Reaktionen...würde ich immer den Reaktionen und Erfahrungen nachgeben, so wie sie in mir aufkommen, wäre dies kein schönes Bild...jedoch ist es auch nicht damit getan die Dinge „abzuwehren“ die in mir aufkommen – es geht um Selbst-Vergebung.

Schaue ich mir den Moment genauer an, sehe ich wie bestimmte Momente oder Stationen in dem Muster von Konflikt mit A bestimmte Reaktionen in mir hervorrufen/triggern und diese Erfahrung das „stabil bleibens“ oder „durchstehen“ kommt (zum Teil) daher das ich diese Punkte oder Teile des Musters bereits „kenne“ und mehrfach durchgegangen bin...doch dann...dann kam ein Punkt den ich so noch nicht gehört hatte...lol was so übertrieben ist...natürlich habe ich diesen/so einen Punkt schon „gehört“ aber heute habe ich darauf reagiert, weil das was A mir in dem Moment sagte einen Punkt in mir traf dem ich gestern Abend begegnet bin und in dem ich in mein altes Muster ging anstatt mich zu überwinden und das zu machen was ich gesagt habe.

Gestern Abend hatte mich ein Freund angeschrieben, ob ich Zeit für hätte um mit ihm zu Skypen und obwohl ich erst vor 1-2 Wochen gesagt habe das ich „immer ran gehen will/werde wenn jemand versucht mich zu erreichen“ und obwohl ich wusste was ich tun sollte, habe ich in dem Moment den andern Weg gewählt und nicht geantwortet. Dieser und ähnliche Punkte in mir beschäftigen/berühren mich „tief“ in mir. Was aufkommt ist „So jemand will ich nicht sein – ich will so nicht sein“ und all der Kampf mit mir selbst das damit zusammen hängt. Ich werde diesen Punkt in mir in einem meiner nächsten Blogs genauer untersuchen, doch zunächst zurück dazu was dies mit „Persönlich nehmen“ zu tun hat. 

Bei einem Spaziergang konnte ich sehen, dass ich die Worte von A in dem Moment wo „die Situation kippte“ persönlich genommen habe, ich habe was sie gesagt hat auf mich bezogen und mit mir verbunden und dann darauf reagiert – genau in dieser Reaktion steckt meine Selbst-Unehrlichkeit, denn ich habe reagiert/eine Reaktion kreiert damit ich nicht genau dem Punkt begegnen muss den mir A in ihren Worten vorgeführt hat. „Persönlich nehmen“ wird zu einem emotionalen Schleier, einer Erfahrung durch die ich mich von dem eigentlichen Punkt trenne.

Dadurch erlaube ich mir nicht die ursächlichen Punkte zu konfrontieren, geschweige denn zu ändern. Durch „Persönlich nehmen“ halte ich mich in den Persönlichkeits- und Verhaltensmustern die ich bereits von mir kenne und erlaube mir nicht mich zu ändern. Persönlich nehmen verhindert Selbst-Einsicht, Selbst-Reflexion und daher jede Form von Wachstum und Expansion – Persönlich nehmen fördert die Separation von mir selbst und meinen Mitmenschen und führt zu Selbst-Limitation.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zulasse und mir erlaube persönlich zu nehmen wenn mir jemand etwas über mich sagt, dass ich nicht hören will, dass mich „verletzt“ oder von dem ich denke dass es nicht auf mich zutrifft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass die Reaktion von „Beleidigung“ oder „mich verletzt fühlen“ oder „mich angegriffen fühlen“ die Signatur von persönlich nehmen hat – denn in diesen Fällen mache ich die Aussage dass jemand anders/außer mir etwas sagt/tut das mich angeblich beeinflusst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich die Entscheidung etwas „persönlich zu nehmen“ und „persönlich zu machen“ selbst treffe – und das ich mich absichtlich dazu entscheide etwas persönlich zu nehmen um einen anderen Punkt IN MIR zu verschleiern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich nehmen“ ein Mechanismus von Selbst-Limitation ist.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren dass ich mich selbst beschränke indem ich die Worte oder Taten anderer sowie Dinge die passieren, persönlich nehme – anstatt diese Momente der Reaktion oder Beinahe-Reaktion zu nutzen um mich selbst direkt zu sehen und zu erforschen.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun, dass persönlich nehmen ein Mechanismus der Limitation und Selbstsabotage ist.
Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich zusätzliche Konsequenzen in meinem Leben und meinen Beziehungen erschaffe, wenn ich Dinge persönlich nehme, da ich mich in der Erfahrung und dem Reaktionsmuster „Dinge persönlich nehmen“ von den Punkten separiere denen ich eigentlich begegnen und die ich eigentlich erforschen sollte.

Ich sehe, erkenne und verstehe nun dass ein Ansatz zur Korrektur dieses Musters darin liegt, das „persönlich nehmen“ dahingehend zu redefinieren die Punkte in der Reaktion von welchen ich mich durch die Reaktionen trennen wollte „Selbst in die Hand zu nehmen“ - also von einer reaktiven Verschleierungstaktik zu einem Punkt zu kommen wo ich erkenne und akzeptiere, dass die Punkte/Teile welche ich vor mir verstecken will tatsächlich „persönliche Punkte“ repräsentieren, also Punkte die mich in der Tiefe berühren.

Ich bestimme mich selbst dazu Trigger-Punkte durch die ich in das Reaktionsmuster/System von „persönlich nehmen“ ge-triggert werde, zu flag-pointen zu reflektieren und im Schreiben und der Selbst-Vergebung zu erforschen – von da aus bestimme ich mich selbst dazu die Verantwortung für diese Punkte in mir zu übernehmen und mich in/als diese Punkte zu transformieren und zu ändern.


Tag 1 Reise ins Leben RELOADED - Dinge Persönlich Nehmen


Seit langer Zeit wieder ein Blog – es wird gehen um „Etwas Persönlich Nehmen“. Etwas persönlich nehmen tue ich, wenn ich denke und glaube das etwas (nur) wegen oder für mich passiert – wenn ich mich persönlich von etwas „betroffen“ fühle. Dieses „Etwas“ kann etwas sehr banales sein, wie etwa wenn ich mich gerade hingesetzt habe um etwas zu schreiben oder zu lernen und dann klingelt jemand an der Tür...lol in einer Microsekunde reagiere ich als hätte die Person oder das klingeln mir persönlich etwas angetan lol.

Was heißt also „Persönlich Nehmen“? Etwas persönlich nehmen ist eigentlich, es persönlich machen. Zum Beispiel mit dem Klingeln, ich kann sehen wie ich in dem Moment meine initiale Reaktion auf das Klingeln persönlich machen kann: Woahhh, was soll das? Wieso muss sie gerade jetzt kommen? ICH habe mich gerade hingesetzt und zu schreiben angefangen...das muss echt immer mir passieren! Wieso passiert immer mir das?? Das wahr doch mal wieder klar...immer ich!! Nie kann ich schreiben...immer kommt etwas dazwischen...das geht nicht so...ich muss wirklich was ändern, so kann es nicht mehr weiter gehen, wieso schließt sie nicht selbst auf??? Hat sie keinen Schlüssel oder was – sicher hat sie einen Schlüssel, was soll das? Das reicht, ich muss was machen...ich werds ihr sagen...es reicht! LOL - lch könnte damit noch weiter machen, es kann ziemlich ausufern, was aus EINER Reaktion und einem Gedanken in Bewusstsein entstehen kann.

Das „Persönlich Nehmen“ kann zum Samen eines dicken fetten Mind-Fucks werden, wenn ich mich nicht rechtzeitig stoppe – nämlich sofort, noch bevor ich anfange einen harmlosen Moment in der Realität zu einem Drama in meinem Bewusstsein zu machen. Zum Beispiel mit dem Klingeln, ich kann einfach in dem Moment aufstehen, die Tür öffnen, mich wieder setzen und an meinem Blog weiter schreiben – so wie ich es auch gemacht habe. Dazu brauche ich keine Gedanken, kein Drama... keiner tut mir was an oder ähnliches.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass „Persönlich Nehmen“ und daraus folgend „Persönlich Machen“ ein Reaktionsmechanismus und Muster von Bewusstsein ist durch den ich als Bewusstsein unbedeutende Kleinigkeiten/Reaktionsmomente künstlich aufspiele und aufblähe um daraus Energie zu generieren.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und mir zu erlauben Dinge die in meiner Welt passieren persönlich zu nehmen und zu allen Dingen, besonders solchen die ich als negativ bewerte, eine reaktive Beziehung zu kreieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich in Wirklichkeit meine eigenen Reaktionen persönlich nehme – indem ich darauf reagiere.

Ich vergebe mir selbst zuzulassen und zu akzeptieren, die Beschwerden, den Ärger, die Negativität oder Probleme anderer Menschen persönlich zu nehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe der „Nabel der Welt“ sein zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen wie „etwas persönlich machen/nehmen“ ein gestörtes, von Unsicherheiten geplagtes Ego entlarvt.

Ich bestimme mich dazu mir zu vergegenwärtigen wann und wenn ich Dinge persönlich nehme und mache – wenn ich sehe, dass ich etwas persönlich nehme oder im Begriff bin, etwas persönlich zu machen – atme ich und stoppe mich – ich erkenne, dass „persönlich nehmen und machen“ ein Bewusstseins-Muster und System ist welches im Prinzip dem Bewusstsein dient und nicht mir dabei mein Wesen/Gewahrsein zu realisieren und zu leben.


Ich bestimme mich selbst dazu, mich zu stoppen und wachzurütteln, wenn und sobald ich sehe dass ich auf etwas das jemand macht oder tut und/oder auf eine Situation die passiert mit einem Gefühl der „Ungerechtigkeit“ reagiere oder denke/erfahre/fühle als ob mir etwas angetan wird – atme ich und stoppe mich – ich erkenne, dass dies die ersten Schritte in der Reaktionskette des „persönlich Nehmens sind – daher nehme ich einen Atemzug und unterbreche die Kette – genau in dem Moment – direkt am Anfang.

Sonntag, 23. Oktober 2016

WO löse ich meine Aufgaben und Probleme? Tag 639

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Heute als ich aufgewacht bin hat mein Bewusstsein mit all den Dingen gerattert die ich noch nicht verstehe in meinem Studium oder dem gesamten Feld der „Life Sciences“ ...im Grunde scheint es, dass ich mich sozusagen im Schlaf damit beschäftige, ich simuliere diese Dinge, wie Formeln, Vorgehensweisen, „Was ich tun muss“ etc. in meinem Bewusstsein und „versuche sie so zu lösen“ oder zu verarbeiten...Was heißt das eigentlich??


Diese Dinge beschäftigen mich und ich „kann“ oder habe sie nicht los gelassen bevor ich ins Bett ging...wahrscheinlich weil ich sie nicht GELÖST habe bevor ich ins Bett ging...Muss ich wirklich alle Aufgaben und Probleme lösen die ich habe oder mir selbst gebe, bevor ich ins Bett gehe?

Nein, das ist auch nicht möglich...es sind seeeehr viele Dinge die ich noch lernen und verstehen kann, will und muss und dass geht nicht an einem Tag. Hier sehe ich – wieder – diese Angst, fast Panik, diesen Stress in mir … „es“ nicht zu schaffen. In dem Fall z.b. das Protokoll nicht rechtzeitig oder ausreichend fundiert und wissenschaftlich zu erstellen...Hehe, was heißt hier „ausreichend“...ich möchte es nicht ausreichend haben sondern „sehr gut“ am besten „perfekt“ „fehlerlos“, so dass andere „mit den Ohren schlackern“.

Ich mache mir selbst, diesen internen Stress und ich muss Wege finden, damit umzugehen, besser gesagt den Punkt zu transformieren. Hier habe ich mir zwei Ansatzpunkte offenbart,

    • einmal die Angst „es nicht zu schaffen“ - basierend auf Erinnerungen, zum Beispiel wie ich „versagt habe“, Fehler gemacht, ohne Hausaufgaben dagestanden habe, oder mich gestellt gefühlt habe, was ja das Gleiche ist. → Hier scheint wirklich der Punkt mit den „Hausaufgaben nicht machen“ im Vordergrund zu stehen und das Bewusstseins- und Reaktionssystem das ich um diese Erinnerung(en) aufgebaut habe.

    • Unterstützt wird dieses System durch den zweiten Einflussfaktor: Den Wunsch und Anspruch nach Anerkennung, Ruhm, zu Beeindrucken und „Perfektion“ . Es ist die Polarität von „Versagen“ und „Erfolg“.

Ich möchte schreiben „und das schlimmste ist, das ich mich durch diese Polarität und meine emotionalen Anhaftungen in meinem Selbst-Bild und meiner Selbst-Erfahrung total von externen Faktoren abhängig mache“ was eine Entmachtung mit sich bringt.

Ok, hier habe ich mir einen Überblick gegeben was dazu beiträgt, dass mich die Studienpunkte unterbewusst beschäftigen, nun (im nächsten Blog) geht es darum tiefer in die einzelnen Komponenten/Punkte vorzudringen und zu verstehen was diese unterfüttert, so dass ich Verantwortung übernehmen und mich grundlegend ändern kann.

Ich vergebe miir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu versuchen mich im Schlaf mit den Dingen zu beschäftigen die ich studiere und studieren sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass ich diese Dinge mit in den Schlaf nehme und mich weiter damit auf einem unter- und unbewussten Level beschäftige wenn ich tagsüber emotionale Reaktionen, Bindungen und Aufladungen erzeuge, die ich nicht vollständig löse oder/und entlade bevor ich mich hinlege, worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen erkennen und verstehen, dass ich nur emotional reagiere und solche Bindungen und Erfahrungen in Bezug auf Punkte in meinem Leben/meiner externen Realität erzeugen werde, wenn ich meine Beziehung dazu nicht verstanden, redefiniert und transformiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass es darum geht meine emotionalen Beziehungen – die in Wirklichkeit in der Vergangenheit liegen und dort erzeugt wurden – zu lösen und aufzulösen, dann wird es mir auch leichter fallen meine täglichen Aufgaben und Probleme zu lösen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Punkte in meinem Bewusstsein aufzuschieben und anzuhäufen, anstatt Tag für Tag, Moment für Moment, Atemzug für Atemzug das was an Reaktionen, Gedanken, Emotionen und Gefühlen in mir aufkommt in ECHTZEIT zu vergeben, zu atmen, mich im und mit dem Körper zu stabilisieren und zu korrigieren indem ich mich dazu entscheide ein Wort oder mehrere Worte zu leben von denen ich sehe, dass sie mich als Leben in dem Moment unterstützen werden mein höchstes Potential zu verwirklichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mein Bewusstsein zu tolerieren – anstatt entschieden Verantwortung zu übernehmen und mich zu ändern/korrigieren wann immer ich sehe, dass ich etwas in mir zulasse/erlaube was weniger ist als ich im gegenwärtigen Moment sein kann, e.g. sich wiederholende Muster/Bewusstseinssysteme von Gedanken, Gefühlen und Emotionen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, das Problem sind nicht die vielen Dinge die ich gern lernen oder machen möchte, sondern die emotionalen Reaktionen und Erfahrungen die ich damit verbinde – im positiven wie im negativen – worin ich mir vergebe, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Energien NICHTS mit den Dingen zu tun haben mit denen ich sie verbinde – ich habe sie über die Zeit in mir angehäuft und verbinde sie AUTOMATISCH über ein System von „Ähnlichkeiten“ mit Dingen die in meiner Gegenwart passieren, wodurch ich die Energien/Erfahrungen re-generiere und die Vergangenheit in der Gegenwart re-kreiere.

Ich bestimme mich dazu in den Echtzeit Momenten in denen ich sehe dass ich reagiere oder in Gedanken, Emotionen und Gefühlen teilnehme, einen Atemzug zu nehmen und zu stoppen, einen Schritt zurück zu machen – ich stabilisiere mich in/mit meinem Körper und entscheide mich für ein Wort das ich in dem Moment als mich selbst ausdrücke und lebe.

Ich bestimme mich dazu aus der Beziehung von Toleranz im Bezug auf das Bewusstsein/Bewusstseinsmuster in mir herauszukommen und stattdessen in jedem Moment zu leben und auszudrücken wer ich bin und wirklich sein kann als Leben.