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Dienstag, 9. August 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 15: Wiederkehrende Punkte

Manchmal laufen wir in unserem Prozess viele Male durch die selben oder anscheinend selben Punkte und Muster, und die gleichen Erinnerungen kommen wieder auf. 


Ich habe bemerkt, dass ich häufig ärgerlich werde oder in anderer Form reagiere, wenn die scheinbar selben Punkte/Erinnerungen oder Muster wieder aufkommen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu reagieren wenn und sobald Punkte/Erinnerungen/Muster/Reaktionen in mir aufkommen, die ich schon einmal in Gewahrsein durchlaufen bin und/oder die ich schon einmal im Schreiben und der Selbst-Vergebung untersucht habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “diesen Punkt kenn ich schon, was macht das wieder hier, wieso ist es wieder hier, ich hab das schon durchgelaufen, darüber habe ich schon geschrieben” wenn und sobald ich sehe, dass ein Punkt in mir aufkommt/manifestiert den ich schon untersucht habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass “Den Punkt kenn ich schon” eine Erfahrung ist die aus einer Selbst-Definition resultiert, die ich in dem Moment kreiert habe als ich beim ersten/(letzten) Mal diesen Punkt untersucht und erforscht hatte und eine (scheinbare) Erkenntnis oder Einsicht darüber hatte was der Punkt ist oder/und bedeutet – darin vergebe ich mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Selbst-Definitionen erschaffe, wenn ich mich mit den Erkenntnissen/Einsichten identifiziere, die ich beim Schreiben und in der Selbst-Vergebung mache – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass diese Einsichten oder Erkenntnisse keine “Absoluten” sind, sondern neue Ausgangspunkte für mich/mein Gewahrsein, eine Schicht weiter/tiefer im Bewusstsein, eine Schicht/Dimension näher an der Gesamtheit eines Punktes.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass der PROZESS durch bestimmte Punkte eben genau das ist – ein Prozess – bei dem ich bei jedem Mal weitere Dimensionen des Punktes erkenne/einsehe und so langsam aber sicher ein umfassendes Gesamt-Verständnis des Punktes integriere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich durch meine Reaktionen und internen Selbst-Gespräche im Bezug auf diese Punkte selbst sabotiere und limitiere, indem ich mich durch sie davon abhalte die Punkte umfassend und vollständig zu erfassen und zu verstehen.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken “Oh nein, nicht schon wieder dieser Punkt, dieser Scheiß...ich hab echt keinen Bock mehr auf diesen Scheiß, dass hatte ich schon so oft... dass nervt...ich weiß doch um was es geht, wieso kommt das schon wieder auf, das sollte hier nicht sein.”

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich von meinen Mind-Punkten genervt und belästigt zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Mind-Punkte und Muster “los werden zu wollen” weil ich sie/so nicht sein will, worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe nicht zu sehen, erkennen und zu verstehen, dass mein Ausgangspunkt darin Separation ist und Separation ist was ich kreiere und weitertrage wenn ich auf meine Mind-Punkte/Muster reagiere und davon genervt werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass diese “Nervung” dieses “Ärgerniss” nur existiert weil ich nicht mit meinem Mind/meinen Mind-Punkten eins und gleich stehe und meinen Mind/MindPunkte als mich annehme und akzeptiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich durch “Ärger/Ärgerniss” von meinem Mind/Mindpunkte als mir zu trennen und davon abzuhalten mit allen Teilen von mir auf allen Ebenen und in allen Dimensionen meiner Selbst eins und gleich zu stehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich es bin der diese Punkte/Teile von mir selbst immer wieder in mir als mich selbst aufbringt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe wiederkehrenden Punkten/Erinnerungen/Muster mit/in der Frage zu begegnen: “Was mehr kann ich hier von und über mich selbst lernen, erkennen, verstehen und verwirklichen?”



Sonntag, 18. Mai 2014

Trennung durch interne Besserwisserei - Tag 535


Hier werde ich mit einem Punkt beginnen, der mir regelmäßig Schuldgefühle bereitet – oder besser gesagt ich selbst dadurch – meine Formulierung an dieser Stelle ist interessant, den meine Worte verraten, dass ich „den Punkt“ beschuldige/vorwürfe mache, mir Schuldgefühle zu bereiten und dieser „Punkt“ ist „mein Ego“ = bin ich selbst – ich werfe also in mir selbst mit „Schuld“ umher, was bedeutet das es mindestens „Zwei“ von mir geben muss – ich „be-schuldige“ mein Ego mir Schuldgefühle zu machen – hört sich nach Teufelskreis (negative Rückkopplungsschleife) an.



Ich habe in mir die Tendenz bemerkt, in Gesprächen oder Unterhaltungen mit mehreren Menschen/einer andern Person ungeduldig zu werden und in mir alle möglichen Äußerungen und Meinungen zum Thema oder der Situation abzugeben – Diese stehen fast immer im Kontext davon das ich „es besser weiß“. Dieser „Besserwisser“-Teil von mir ist ein ziemlicher „Brocken“, sprich es gibt viele Lagen in meinem Bewusstsein. Hier fange ich mit dem Punkt von alltäglichen Problemen/Geschichten der Leute an.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, in eine negative Reaktion von Pranoia und Ärgernis zu gehen wenn Menschen in meiner Umgebung anfangen von ihren persönlichen Problemen und Geschichten zu erzählen denen sie in ihrem Leben begegnen – darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, in einen Abwehrmodus zu gehen in den Gedanken „Was geht mich das an – wieso muss ich mir dass anhören – was habe ich damit zu tun“.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben dass Menschen in meiner Umgebung Hilfe und Unterstützung wollen wenn sie von ihren Problemen/Geschichten erzählen, da sie dies in einem emotionalen Ausdruck machen und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben dass ich für die Geschichten und Probleme der Menschen in meiner Umgebung verantwortlich bin und deshalb ebenfalls emotional reagieren muss.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben ich könnte anderen helfen indem ich ebenfalls in emotionale Reaktionen verfalle wenn sie emotional werden und sich emotional/energetisch ausdrücken – darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, emotional ärgerlich zu werden oder verstimmt wenn andere Dinge sagen die ich nicht gut finde oder hören will, in dem Glauben das ich durch meine Reaktionen ihr Verhalten ändern kann.





Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mit Paranoia, Ungeduld und „Besserwisserei“ zu reagieren, wenn andere Menschen etwas aus ihrem Leben erzählen oder ihre Meinung kund tun, wobei ich in mir mit hoch energetisch geladenen Statements wie „Ja mei, da musst du halt … - Ist doch ganz klar... - So ein Scheiß...-Alles Quatsch...- Ja mein Gott... - Das ist deshalb... - Das kommt daher...- Interessiert mit alles nicht...-Keine Ahnung“ und so weiter reagiere, was im Grunde eine Abwehrwand aus (Schein) „Wissen“in meinem Bewusstsein hochzieht hinter der ich mich als Ego verstecken kann, um nicht der Realität begegnen zu müssen hier in Form von anderen Menschen und den Punkten/Problemen die sie mir widerspiegeln oder offenbaren – die ja offensichtlich hier sind.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, nicht zu sehen, erkennen und verstehen dass ich diesen Abwehr- und Schutzmechanismus als Backchat „Wissenswand“ kreiert habe, auf Grund meiner akzeptierten, erlaubten und angelernten Unfähigkeit TATsächlich für mich selbst/andere und „Probleme“ in dieser Welt/im eigenen Leben Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden – und so scheint es einfacher einfach alles was nicht in den vereinfachten Kasten von konstruierter Verantwortungslosigkeit passt fern zu halten.



Ich verpflichte mich dazu, wenn und sobald ich sehe dass ich in Ärgernis/Annoyance gehe oder Ungeduldig werden wenn andere Dinge/Probleme aus ihrem Leben erzählen – atme ich und stoppe mich – ich sehe, erkenne und verstehe dass meine Reaktionen nichts mit den anderen Personen zu tun haben – sie sind nicht zu beschuldigen oder zu verurteilen – Ich sehe, erkenne und verstehe dass es vielmehr so ist, dass ich mich selbst bei jedem zweiten Wort verurteile und was ich sage auf die „Goldwaage lege“ und gegen mich selbst verwende.



Ich bestimmte mich dazu weiter an diesem Punkt/en von Kommunikation zu arbeiten und mich geduldig, ausdauernd und mit der nötigen Kraft/Stärke zu pushen mich auszudrücken und einfach und flüssig an Unterhaltungen/Gesprächen teilzunehmen ohne mich im Mind zu verkriechen oder mit anderen Dingen abzulenken.