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Montag, 1. Dezember 2014

AvK-Charakter - AngstDimension, Erinnerungen - Tag 585

Andrew Gable - Guilt
Fortsetzung der Blogs zum Angst-vor-Konflikt-Charakter:

Angst vor Konflikten-Charakter - Tag 582
AvK-Charakter Angstdimension Teil 1
AvK-Charakter Angstdimension Teil 2

Ok, ich mache hier noch mal mit der Angst-Dimension des Charakters weiter, denn mit dem Durchlesen des folgenden Auszugs aus „Heavens Journey to Life“ und meinen Einsichten über die letzten Tage kamen noch einige Punkte auf:

„Thus, what one will find within Characters/Personalities is that it has its origin within and from a Fear that one created in one’s childhood/within one’s life to something/someone, and from that Fear manifested a Personality as a defence/protection mechanism for/of one’s individuality/interest/desire. Thus, for each Personality/Character one can thus identify the Fear Dimension – what was the original point/fear that brought forth the construction/programming of a particular Personality. - See more at: http://heavensjourneytolife.blogspot.com/2012/09/character-dimensions-introduction-day.html#sthash.6VBkgrME.dpuf

Wie beschrieben hat die Angst ihren Ursprung in der Kindheit und für mich kommt hier eine Erinnerung auf bei dem ich Erwachsene im Gang streiten/schreien hörte, und ich saß oben an der Treppe und hielt mir die Ohren zu/kauerte und versuchte es nicht zu hören – (ich dachte) es geht um mich, sie streiten wegen mir = ich gab mir die Schuld an den Streits. Ich ging dann irgendwann dazwischen, mischte mich ein, da ich wusste dass sie sich beruhigen/aufhören würden wenn ich dabei wäre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und erkennen, dass der Angst vor Konflikten-Charakter aus Erinnerungen in meinem Bewusstsein originiert, in denen ich mit Angst darauf reagiert habe Erwachsene in meiner Welt/Realität streiten/schreien zu hören.



Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe den Angst-vor-Konflikten -Charakter als Schutz- und Abwehrcharakter zu erschaffen und zu manifestieren um mich vor der projizierten Erfahrung von Verlust und Trennung zu schützen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass sich meine Eltern trennen würden nur weil sie sich manchmal gestritten haben oder lauter geworden sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als eine Erinnerung von mir in meinem Bewusstsein zu existieren, in der ich meine Eltern im Gang streiten und schreiben höre und ich oben im Treppenhaus kauere und lausche um was es bei dem Streit geht und dann höre/glaube zu hören, dass es um mich geht und in mir wächst und steigert sich eine emotionale Erfahrung von Angst und Stress und Schuldgefühlen, die mir fast „unerträglich scheint“ und ich „schreite ein“ laufe nach unten und versuche meine Eltern zu versöhnen oder den Streit/Konflikt zu beenden.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass ich diese Erinnerung in meinem Bewusstsein mit Angst verbunden habe und mit so viel Angst und Stress aufgeladen habe, dass ich heute immer noch denke und glaube ich muss bei jedem Konflikt/Streit/wenn Leute lauter werden darauf reagieren, einschreiten und den Streit/Konflikt beenden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass die intensive Energie in der Erinnerung, die mir unerträglich erschienen ist, eine Mischung aus Angst und Schuldgefühlen war – die Angst vor Verlust und die Angst und Schuld davor genau zu wissen dass ich (mit) für den Streit/Konflikt und die Konsequenzen verantwortlich war, die dazu geführt haben, denn dem Streit zwischen meinen Eltern voraus ging ein Streit/Konflikt (Muster von Konflikten/Reibungen/Problemen) zwischen meiner Mir und meiner Mutter, der sich nun mit/an meinem Vater entlud als er nachhause kam.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass ich wirklich Angst hatte und mich Schuldig fühlte, davor dass meine Eltern sich trennen könnten, anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich Angst davor hatte meine Verantwortung an der Schaffung und Aufrechterhaltung dieses Konfliktes/der Konflikte zwischen meinen Eltern, durch die Konflikte/Manipulationsmuster die ich mit meiner Mutter erschaffen und akzeptiert hatte und weiter hin ausspielte ohne Veränderung wobei der Kern dieser Muster/Manipulationen auf die Angst vor dem Alleinsein/Trennungsangst und deren Derivate wie Vorwürfe, Wutanfälle, Trotz, Manipulationstaktiken, Sturheit, Terz und so weiter zurückgeht.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen „Angst vor Konflikt“-Charakter in mir als mich zu kreieren und zu manifestieren um nicht meiner akkumulierten Erfahrung von Angst und Unruhe mit/vor dem „Alleinsein“
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert zu haben die Erinnerung mit der emotionalen Energie von Schuld zu verbinden und aufzuladen.


Darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster zu erschaffen und zu manifestieren in dem ich mich für Konflikte/Streit/Probleme in meiner externen Welt/Realität automatisch schuldig und verantwortlich fühle – und um diese Schuldgefühle zu besänftigen/stoppen gehe ich in dass Muster mit mich diesen Konflikten/Streit/Problemen in meiner externen Welt zu befassen, mich zu involvieren, und sie so mein eigen zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe ein Muster zu erschaffen wo ich versuche und denke ich muss die Konflikte/Probleme in meiner externen Welt lösen und Verantwortung für die Konflikte/Probleme/Streits anderer Personen übernehmen – ohne zu sehen und zu erkennen, dass ich darin immer noch versuche die Konflikte zwischen meinen Eltern zu lösen, da ich mich Schuldig fühlte und Angst hatte diese mitverursacht zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Abwehr- und Schutzmechanismus von „Vorwürfen/Beschuldigungen gegen Streit/Konflikt/Probleme“ in meiner externen Welt und Realität zu erschaffen, wobei ich immer sofort mit Vorwürfen und Urteilen reagiere wie „das ist nicht gut – ich mag dass nicht – das ist falsch - sie sollen aufhören“.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe automatisch mit Vorwürfen und Beschuldigungen als Attacke zu reagieren, wenn und sobald ich jemanden etwas lauter oder in Ärger reden und/oder Konflikte/Probleme/Streits ausdrücken höre, besonders wenn es ein Mann ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass wer streitet oder laut wird immer unrecht hat. 


Eine weitere Dimension der Angst „vor Konflikten“ in Erinnerungen sind Punkte wo ich irgendetwas angestellt hatte, dass ich nicht tun sollte/durfte, es genau wusste und besonders auch wenn ich wusste dass andere/meine Eltern es wissen und es wird Konsequenzen geben. Wieder manipuliere ich mit Schuldgefühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in und als Erinnerungen zu existieren und mich als Muster zu erschaffen, indem ich Angst davor habe eine verantwortliche Stelle/Person/Autorität zu konfrontieren, wie zum Beispiel meine Eltern oder andere Menschen die von den Konsequenzen meiner Gedanken/Worten/Werken direkt oder indirekt betroffen sind, da ich weiß dass ich etwas falsches/folgenreiches getan habe und ich weiß dass sie es wissen und um den drohenden Konsequenzen/Ärger zu entgehen versuche ich mich selbst/sie mit Schuldgefühlen zu manipulieren wobei ich mir selbst/anderen vormache dass es mir doch so leid tue und ich werde es nie wieder tun – ohne jemals wirklich Verantwortung zu übernehmen für dass was ich getan/nicht getan habe.


Ich sehe und erkenne dass mit der Angst-vor-Konflikt-Charakter nicht vor der Erfahrung von Trennung oder/und Verlust schützt – sondern in vielen Fällen dazu führt/beiträgt dass ich solche Erfahrungen machen muss – denn was ich in mir akzeptiere = was ich kreiere.
Ich verpflichte mich dazu einzusehen, dass ich keinen Charakter-Panzer brauche um mich vor Erfahrungen von Verlust/Trennung zu schützen.
Ich verpflichte mich dazu die Erfahrung von Trennung und Verlust umarmen/anzunehmen zu lernen und daran und daraus zu wachsen.


Ich verpflichte mich dazu Verluste/Trennungen nicht mehr länger als emotionale Besessenheit in meinem Bewusstsein zu beherbergen.
Ich sehe und erkenne dass es nicht bei jedem Konflikt/Streit/Geschrei in einer Beziehung bedeutet, dass dies das Ende ist oder zu Trennung führt, darin sehe und erkenne ich dass ich nicht jedem Streit/Konflikt vermeiden/aus dem Weg gehen muss.
Wenn und sobald die Erinnerung in mir aufkommt in der ich meine Eltern im Gang streiten höre – atme ich und stoppe mich – ich entlade die Energie aus der Erinnerung, zurück in die Erde und stabilisiere mich hier im physischen Körper – ich atme.
Ich verpflichte mich dazu mich aus Konflikten/Streits in meiner externen Welt heraus zu halten – auch und besonders intern, also nicht an Gedanken/Urteilen/Kommentaren/Statements zu den Konflikten/Reibungen/Streitigkeiten teilzunehmen – wenn ich nicht absolut stabil in mir bin oder Gedanken oder energetische Reaktion darüber in mir habe, weil ich nun sehe und erkenne dass mein Impuls „einzuschreiten“ oder irgendetwas zu machen in Wirklichkeit ein Vorwurf/Blame ist und Energie die aus Erinnerungen stammt.
Wenn und sobald ich sehe dass ich in das Muster gehe mich für Konflikte die ich verursacht habe/nicht verursacht habe schuldig fühle – atme ich und stoppe mich – ich werde nicht mehr länger an diesem Muster teilnehmen, weil ich jetzt sehe dass es keine Lösung bietet – ich bestimme mich dazu Verantwortung zu übernehmen, indem ich als aller erstes mal meine Gedanken und Reaktionen stoppe.


Montag, 6. Oktober 2014

Bitte sprechen Sie laut und deutlich - Tag 576


So, ein praktischer Punkt zum Thema „Kommunikation“ ist die Laut- und Ausdrucksstärke mit der ich etwas sage. Alleine heute habe mir zwei oder drei mal Leute gesagt „Was, ich verstehe dich nicht – ich habe dich nicht verstanden“ und bezeichnende Gesten und Mimiken gemacht die zeigen, dass ich zu leise gesprochen habe.
Ich neige dazu dies persönlich zu nehmen und zu denken, dass die Person mich „nicht hören oder verstehen will“ und wenn ich in dieser Weise reagiere, führt es nur dazu, dass ich mich noch mehr in mir „vergrabe“ und „leiser werde“, da ich mich selbst für meinen ineffektiven Ausdruck verurteile und eigentlich auf meine „Ängstlichkeit und Zurückhaltenheit“ reagiere. Dies ist dann eine negative Rückkopplungschleife, man kann schon fast sagen ein „Teufelskreis“ der Selbstlimitation und Separation.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe wenn ich auf Leute in meiner Welt/Realität zugehe um etwas zu kommunizieren oder „nebenbei“ etwas kommunizieren will, sehr leise und kleinlaut spreche.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Angst davor zu haben laut und deutlich zu sprechen, in der Angst das dies zu „offensiv“ und möglicherweise Verletzend sei oder so interpretiert werden könnte – und dass ist nicht wie ich mich definiert habe und erleben will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und akzeptiert habe „lautes, deutliches Sprechen“ zu verurteilen.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „lautes deutliches Sprechen/Ausdruck“ als offensiv und verletzend zu definieren und zu beurteilen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich angegriffen und „in die Enge getrieben zu fühlen“ wenn mich jemand in einem lauten, bestimmten Ton anspricht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe rein die Praktikabilität und Sachdienlichkeit von lautem deutlichem, bestimmten Sprechen anzuschauen, sondern meinen emotionalen Reaktionen mehr Wert zu geben ohne genau zu verstehen wo diese Reaktionen genau herkommen, wie sie entstehen und welche Definitionen/Glauben/ Überzeugungen/Erinnerungen dahinterstecken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass jemand nur weil er laut spricht und/oder „lauter mit mir wird“, ärgerlich und wütend ist – darin vergebe ich mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe gegenüber von laut sprechenden Menschen/wenn Gespräche lauter werden und sich Menschen bestimmt ausdrücken in eine Unterlegenheit und Ängstlichkeit zu gehen und darin, in dieser Erfahrung nehme ich an, dass dies für alle Menschen eine ähnliche Reaktion ist und dass daher diejenige Person die laut, deutlich und bestimmt spricht die Quelle von Angst/Ängstlichkeit und der „Unterlegenheit der Anderen“ ist, wobei ich die laute, bestimmte Person als „Täter“ und die „leise, zurückhaltende Person“ als Opfer sehe – worin ich durch Urteile und Bewertungen ein Polaritätssystem von „gut/richtig“ und „schlecht/böse/falsch“ in meinem Bewusstsein erschaffen habe in dem derjenige der sich laut, bestimmt, direkt/deutlich ausdrückt „der Böse/der Täter“ ist und da ich mich nicht so, sondern lieber als das Opfer sehen will, erlaube ich mir nicht laut, deutlich und bestimmt zu sprechen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass diese „Rollenverteilung“ von „gut und böse“, „Täter und Opfer“ in Bezug auf das Volumen und Stimmlage nicht REAL ist, ich bin nicht „schlecht/böse“ wenn ich mich laut, deutlich bestimmt, selbstbewusst ausdrücke und ich bin nicht „gut/richtig“ „das Opfer“ wenn ich mich zurückhalte und leise oder gar nicht ausdrücke.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht habe erlaubt zu sehen und zu erkennen dass ich bereits in dieser Opferhaltung von Angst/Ängstlichkeit auf andere zugehe und sie in einer solchen Weise, leise, kleinlaut, fast nicht hörbar anspreche, so dass ich eine Reaktion/Aussage der anderen Person zurückbekomme die ich als „Angriff“ wahrnehmen und persönlich nehmen kann, auf die ich in meiner Opferrolle reagieren und sie damit weiter bestätigen kann.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Unsicherheit/Verunsicherung und Unterlegenheit zu reagieren wenn sich jemand laut, klar, deutlich, selbst-bestimmt, selbst-bewusst ausdrückt – worin ich mir vergebe ich mir selbst dass ich zugelassen und akzeptiert habe in diesen Momenten meine eigene Unsicherheit/Verunsicherung auf andere zu projizieren und der Person die sich laut, deutlich, bestimmt, selbstbewusst ausdrückt einen Vorwurf zu machen angeblich an meinen Reaktionen schuld zu sein.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe „in Deckung zu gehen“ wenn jemand laut, bestimmt, deutlich spricht/sich ausdrückt.
Ich vergebe mir selbst, mir nicht erlaubt zu haben die Vorteile zu sehen die eine laute, deutliche Ausdrucksweise hat.
Ich sehe und verstehe dass es nicht in der Tat darum geht „andere nicht zu verletzen oder anzugreifen“ wenn ich laut, deutlich und direkt ausdrücke – eher um die Angst mich nicht angemessen auszudrücken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu verstehen dass ich immer/meistens wenn ich dieses Muster von leisem, undeutlichem, kleinlautem zurückhaltenden Ausdruck in mir sehe und in meine Welt lebe, ich vorher bereits darüber gebackchattet und in meinen inneren Konversationen besprochen und geplant habe „was ich sagen will – was und wie ich sagen sollte“, wobei dies alles darauf basiert wie ich will dass mich andere sehen und nicht darauf „wer ich bin“ in einem Moment und auch nicht auf Common Sense, der Sachlichkeit eines Momentes und was in dem Fall/Moment am Besten und Praktischsten für Alle wäre – stattdessen sehe ich mich künstliche Charaktere und Personas erfinden die ich dann Dinge sagen lasse und oder auf solche Weise sagen lasse, dass ich mich als irgendwie Besonders Gut ansehen kann.
Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben, dass Kommunikation eine Plattform ist um Sich als „Besonders“ und „Gut“ darstellen und mich so sehen zu können – anstatt mich an Sachlichkeit und Common Sense zu halten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass diese internen Selbstgespräche und Backchats zu den Kopfschmerzen beitragen die ich derzeit habe.


Ich verpflichte mich selbst dazu, einzusehen dass die Angst laut und deutlich zu sprechen da da dies offensiv/verletzend sein könnte eine Interpretation in meinem Bewusstsein ist – daher entlasse ich diese Interpretation und lasse die Definition „laut, direkt, deutlich Sprechen = verletzend, aggressiv, egoistisch“ und redefiniere meine Beziehung zu lauter, deutlicher, direkter Aus- und Ansprache wie folgt: Laute, deutliche, direkte Aussprache ist ein praktischer Weg Dinge/Sachverhalte effektiv zu kommunizieren und um sicherzugehen dass auch verstanden wird was gesagt/kommuniziert wird. Wenn ich sehe dass ich in Energien gehe/teilnehme wenn ich etwas laut, deutlich, direkt ausspreche – atme ich und stoppe mich – ich entlasse die Reaktion/Energien im Atem, stelle sicher das ich klar und stabil in mir selbst und meiner Stimme bin, bevor ich spreche und dann spreche/drücke ich den Punkt den ich kommunizieren will als mich selbst aus.
Wenn und sobald ich sehe dass ich darauf reagiere wenn andere mich laut, direkt und deutlich ansprechen oder etwas fragen – besonders wenn ich in ihrer Stimme glaube einen Vorwurf/Beschuldigung/Zweifel zu hören oder sie als schroff/grob wahrnehme – atme ich und stoppe mich – ich stabilisiere mich im Moment im Atem und erlabe mir nicht weiter den Punkt persönlich zu nehmen oder auf meine Reaktionen zu reagiere. Ich erlaube mir nicht automatisch „zurück zu schießen“ und irgendetwas in Energie zu antworten – ich sehe dass dies nur zu weiteren Konsequenzen führt, da ich von einem Ausgangspunkt von (verstecktem) Blame operiere, wobei ich die andere Person in ihrer Ausdrucksweise beschuldige angeblich die Reaktionen in mir verursacht zu haben, was nicht in der Tat so ist.
Ich bestimme mich selbst dazu in dem Moment die Dimension von Blame-Projection/Beschuldigung in Selbst-Vergebung zu klären und zum Beispiel das Wort „Verspieltheit“ zu leben. Ich stehe in mir selbst in der Erkenntnis, dass ich nicht weiß wieso eine Person in einem Moment in einem Moment in einer bestimmten Stimmlage spricht – es können viele/verschiedene Dinge in ihrem Leben, ihrem Bewusstsein dazu betragen, genauso wie die gemeinsame „Geschichte mit der Person“ oder die eigne Tagesform wie ich eine Stimme wahrnehme.
Ich bestimme mich dazu die Worte zu hören die eine Person kommuniziert und mich dazu zu puschen, ganz gleich welche Stimmlage/Frequenzen oder Dinge ich in dem Ausdruck einer Person höre/zu hören glaube hier zu bleiben und sachlich, praktisch zu kommunizieren.
Ich sehe und verstehe dass ich vielen unnötigen Konsequenzen von Reibereien und kleinen Konflikten in meiner Welt/Realität, in meiner alltäglichen Kommunikation vorbeugen kann indem ich einfach hier bleibe, meine Reaktionen im Moment korrigiere, stabil und sachlich kommuniziere und nicht in die Versuchung gehe energetisch zurückgeben/zu reagieren, gleich wie mir andere begegnen.
Ich bestimme mich dazu klar, deutlich und bestimmt mit den Leuten in meiner Welt und Realität zu sprechen.
Ich bestimme mich dazu mich mit voller Absicht und vollem Gewahrsein auszudrücken ohne dabei in Energien zu sprechen.

Samstag, 10. Mai 2014

Angst und Ärger Teil 1 - Tag 531


In meinem heutigen Blog werde ich einen Punkt angehen den ich schon längere Zeit vor mich her schiebe oder/und mit mir herumtrage. Der umfangreichere Punkt, in dem auch die im letzten Blog angeschnittene Angst vor Ärger/Ärger in Leuten angesiedelt ist, ist die „Angst vor Missbrauch“ oder „missbraucht und ausgenutzt“ zu werden.



Als mir dieser Punkt gewahr gemacht wurde war meine erste Reaktion im ein „Oh mein Gott, was zum Teufel ich sehe wie viel/oft ich das eigentlich mache“ das ich eigentlich permanent, in jeder Beziehung „Angst habe benutzt/missbraucht zu werden“ oder dass mir die Person oder der Umgang mit ihr irgendwie schaden könnte/würde. Diese Angst hängt eng damit zusammen „Angst davor zu haben mich selbst auszudrücken/für mich selbst zu sprechen“

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst vor Ärger zu haben.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, wenn ich Ärger in einem Anderen, besonders wenn er/sei älter ist als ich, wahrnehme mit Panik zu reagieren und in einen Schock/Lähmungszustand zu gehen.



Ich vergebe mir mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben dass ich still sein muss und mich nicht rühren oder äußern darf wenn ein anderer in Ärger ist oder Ärger ausdrückt um ihn/sie ja nicht weiter zu provozieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, mich hilflos, klein und als Opfer zu fühlen wenn jemand in meiner Umgebung Ärger ausdrückt.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Ärger zu verurteilen und als schlecht und falsch zu definieren.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben andere, die Ärger ausdrücken zu verurteilen und mich von ihnen belästigt zu fühlen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, zu denken und zu glauben ich sei besser als sie weil ich meinen Ärger nicht ausdrücke und auf keinen anderen werfe/richte und damit nicht meine Umgebung verpesste. Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich wenn ich meinen Ärger/HAss/Wut nicht ausdrücke sondern unterdrücke begehe ich genauso Missbrauch wie jemand der seinen Ärger ausdrückt und auf andere richtet.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben, zu sehen, erkennen und verstehen das ich Leute die Sich ärgern oder/und ihren Ärger ausdrücken nur so verurteile und auf sie Reagiere, da der gleiche Ärger in mir selbst existiert, die gleichen Beschuldigungen – ich habe mich nur selbst darüber getäuscht und will die ganzen kleinen, angeblich „kleinen“ Reaktionen von Ärger, Resentment und Beschuldigungen die ich tagtäglich gegenüber anderen/mir/Dingen/Situationen habe nicht sehen – worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich aus genau diesen scheinbar kleinen „unwichtigen“ Reaktionen den größeren scheinbar unerklärlichen Groll/Vorwürfe akkumuliere die ich gegen „die Menschen“ und die Welt hege.