Donnerstag, 28. Juli 2016

21 Tage Blog Challenge - Tag 3: Beziehungen

Beziehungen

Hmm, was kann ich darüber sagen?

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben über “Beziehungen” zu schreiben, wobei ich einen Leere in mir habe, als sei da nichts...

Ich vergebe mir, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken Beziehungen sind Anstrengend und beengend da mich andere immer in irgendeiner bestimmten Funktion oder Fähigkeit brauchen oder um etwas bestimmtes “für sie” zu leisten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe einen Wiederstand dagegen zu haben für andere da zu sein und das als Zeitverschwendung zu empfinden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben das Beziehungen immer eine Kompromittierung von einem Selbst sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen dass ich eine Angst in mir habe ausgenutzt oder missbraucht zu werden und dass sich diese Angst in und als ein “ungutes Gefühl in meiner Magengegend” zeigt, dass sich so an fühlt als würde mir etwas weggenommen.

Es ist schon interessant, dass mich meine Selbst-Vergebung heute wieder an diesem Punkt zurückführt, denn über meinen Tag, oder genauer gesagt die letzten Tage/Wochen habe ich diesen Punkt immer wieder in mir aufkommen, insbesondere wenn mich andere um etwas fragen oder bitten. Es ist eine “unangenehme Erfahrung, ich fühle mich genötigt und eben missbraucht und es kommen negative interne Selbstgespräche/Backchats in mir auf und emotionale Reaktionen gegen die Person /en” die mich in irgendeiner Kapazität oder Fähigkeit benötigen, gleichzeitig kommen aber auch positive Selbst-Gespräche/Backchats in mir selbst auf, wie gut oder wichtig ich doch bin...ich sehe eine Polarität...ich “will gebraucht werden” denn dadurch beziehe ich als Ego-Persönlichkeit einen “Wert” im sozialen Gefüge, in der “Gesellschaft”.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe, dass meine Beziehungen meinen Wert bestimmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert in den Beziehungen zu definieren und begründen die ich bilde – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen, dass mein Selbst -Wert und meine Selbst-Erfahrung so immer von meiner externen Welt/Realität abhängig ist/sein wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meinen Wert von meiner externen Welt/Realität und den Beziehungen abhängig zu machen die ich mit den Erscheinungen der externen Welt/Realität kreiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass mein Wert von externen Erscheinungen, Personen oder Beziehungen abhängen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe zu denken und zu glauben dass ich wertlos bin und mein Wert davon abhängt wie mich andere sehen und bewerten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich zu einer Projektionsfläche der Werturteile anderer zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe Wert auf gesellschaftliches Ansehen zu legen und in dieser Definition immer unerfüllt und unzufrieden zu bleiben da ich von der Außenwelt nie das Ansehen bekomme, dass ich mir wünsche und mir selbst kein Ansehen entgegen bringen kann, da ich sehe wie ich in mir existiere und was ich in mir zulasse und erlaube.

Der Duden sagt zu “Ansehen”:

Achtung, Wertschätzung, hohe Meinung

Bringe ich “An-sehen” zu mir selbst zurück ist es “mich an-sehen”, mir begegnen, mich “ansehen können, ohne zu reagieren oder auszuweichen”, mich wirklich anzusehen und dann zu bestimmen was/wenn ich da in mir als mich zulassen und akzeptieren werde. Ansehen folgt dann daraus dass ich meine innere Realität “rein” halte und die Worte “Achtung, Wertschätzung und hohe Meinung” kann ich ebenfalls zu mir selbst zurückbringen/redefinieren indem ich sie um “vor/von mir Selbst” ergänze...

Sich selbst achten, Selbst-Achtung, bedeutet darauf zu achten was ich in mir akzeptiere und erlaube, welche Gedanken, Reaktionen, Emotionen erlaube ich in mir, welchen Verhaltensweisen, Ausdrücken und Reaktionsmustern erlaube ich mich zu besetzen. Selbst-Achtung ist es auf mich, meine innere Welt/Realität acht zu geben, auf mich selbst aufzupassen.

Was in mir aufkommt, sind Momente aus meinem täglichen Leben/Alltag wo ich allerlei “Bullshit” in meinem Bewusstsein, meinen Gedanken zulasse als sei es “ein Spiel”...ich sehe was in mir aufkommt, welche Reaktionen, Gedanken, Backchats/interne Konversationen und Erfahrungen, aber ich mache nicht direkt Schluss mit ihnen, sondern ich lasse sie laufen, ich mache mit, ich “scherze” mit Ihnen...ich “spiele mit” ...genau dass sind die Momente in denen ich die Achtung vor mir selbst zerstöre, ich spotte mir selbst und dem Potential das ich in mir sehe, da ich weniger in mir zulasse und erlaube als ich sein kann.

Fortsetzung folgt...


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