Mittwoch, 22. April 2015

Gehirnwäsche und Reaktionen - Teil 3 - Tag 603


Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass sich hinter den Debatten und hitzigen Gesprächen über politische Themen oder Dinge die in der Welt abgingen mit meinem Vater „andere Dinge“ versteckten – oft versuchte ich meine „Überlegenheit“ und „Besseres Wissen“ zu zeigen und zu beweisen, worin ich gleichzeitig in selbstgerechter Manier andere/ihn in meinem Bewusstsein und Worten runter machte – ich sehe eine beinah „genüssliche Schadenfreude/Überlegenheit“ wenn er sich "wieder so aufregte".

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen dass sich dieses Muster von Debatten und emotionalen Gesprächen aus/in einer Zeit meiner Rebellion/Rebellionsphase entwickelt hatte wo ich zum Beispiel gegen Amerika wetterte – ohne zu sehen und zu erkennen dass ich diese Streits oder Punkte einfach nutzte um meinen Ärger und Wut auszudrücken und abzureagieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mit Verachtung und Beschuldigungen auf männliche Vorbilder in meiner Kindheit/Jugend zu blicken, „weil sie nichts gemacht sondern nur gejammert haben“ und irgendwie war es mir auch schon als Kind klar das dies eine Form von Entmachtung ist/war – worin ich mir vergebe, dass ich zugelassen und akzeptiert habe dieses Muster und Gedanken zu nutzen um mich in meinem Bewusstsein ÜBER diese Vorbilder zu stellen – und so in meinem Bewusstsein zu rechtfertigen und mir zu erlauben deren Autorität und deren „Vorbild“ in Frage zu stellen – was teils „vorteilhaft“ war, da ich dadurch überhaupt in der Lage war „den Status Quo“ in Frage zu stellen, andererseits auch sehr folgenreich, da ich mir so erlaubte und es rechtfertigte „jede Form von Autorität in Frage zu stellen“ und mich in meinem Bewusstsein darüber zu erheben, bzw. diverse (allgemein anerkannte) Regeln zu übergehen was zu weiteren Konsequenzen führte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich diese Überlegenheit in meinem Bewusstsein aus einer Angst/Unterlegenheit heraus erschuf.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe in einem hasserfüllten, abfälligen Ton voller Vorwürfe, Beschuldigungen, Anklagen über Politiker und „die Elite“/Reichen/Wohlhabenden zu sprechen, ohne je im Physischen zu zeigen das ich es besser machen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe eine Erfahrung von „Ermächtigung“ und „Selbst-Zufriedenheit“ daraus zu beziehen in Ärger/Wut/Anklagen/Vorwürfen über Politiker/die Elite zu sprechen oder zu denken – in dem Glauben und scheinbar gutem Gefühl Recht zu haben, anstatt zu sehen und zu erkennen, dass es nicht um Recht oder Unrecht haben geht in dieser Welt. Rechthaben ist eine absolute Falle denn darin wird man nie tun/realisieren was das Beste für Alle ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und und mir erlaubt habe im Bezug auf „das System“ und „die Reichen/Elite“ ein „selbstgerechter Almosenempfänger“ zu sein und zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe meine Emotionen und Emotionsgeladenen Meinungen zu bestimmten Themen zu „verheimlichen“ und dann nicht auszudrücken in dem Glauben ich würde dies „für andere machen“ um „andere zu schützen“ - anstatt zu sehen und zu erkennen dass ich meine Meinungen und Emotionen nicht „vor anderen verheimliche“, den wer ich in mir bin ist in meinem Ausdruck, meinem Verhalten genauso wie in dem was ich „nicht sage/ausdrücke“ im Physischen klar und deutlich sichtbar – ich verstecke mich also vor MIR SELBST und darin belüge oder verarsche ich auch nur mich selbst, den wer ich bin – ist offensichtlich im Physischen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich mir nicht erlaubt habe mit mir selbst ehrlich zu sein und anstatt diese Emotionen und geladenen Meinungen vor mir selbst zu verstecken/verheimlichen/leugnen eine echte Lösung für diese Dinge in mir zu finden – sprich sie für mich selbst in Selbst-Ehrlichkeit auszuschreiben, mir in Selbst-Ehrlichkeit zu begegnen und klar zu stellen was ich akzeptieren/erlauben werde und was nicht.


Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe mich selbst zu sabotieren in meinem wahnhaften Bestreben „besonders“ und „anders“ zu sein – indem ich meine Emotionen/emotionsgeladenen Meinungen zu Themen verleugen, unterdrücke und verheimliche – anstatt zu sehen und zu erkennen, dass genau in diesen Emotionen/emotionalen Meinungen und Teilen von mir die versteckten LÖSUNGEN und SCHLÜSSEL zu Selbst-Einheit und Gleichheit stecken durch die ich mich von Bewusstseins-Kontrolle durch innere Konflikte/Reibungen/Polarität beFREIen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich zugelassen und akzeptiert habe andere Menschen und Kommunikation zu missbrauchen um Teile von mir zu „verurteilen, verleugnen und durch Beschuldigung scheinbar abzuspalten/zu attackieren“ - anstatt andere als SPIEGEL meiner Selbst zu erkennen und mich durch sie in meinem Prozess von Selbst-Einheit und Gleichheit zu unterstützen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich niemanden ausser mich selbst verarsche wenn ich meine Emotionen „verheimliche/verstecke/verleugne“ denn ich verstecke/verheimliche/verleugne sie nur vor mir selbst – wer ich bin ist offenbar, hier im Physischen.

Ich verpflichte mich dazu meinen Emotionen/emotionsgeladenen Reaktionen/Meinungen in Selbst-Ehrlichkeit zu begegnen da ich sehe und erkenne, dass in diesen Teilen von Mir Schlüssel und Lösungen stecken, durch die ich mich in meinem Prozess der Selbst-Einheit und Gleichheit unterstützen kann. Ich stehe einen Moment mit der Emotion/emotionalen Meinung in mir Eins und Gleich und frage mich „Was kann ich hier über mich lernen? Wer bin und wo komme ich her? Wie bestimme ich mich als diesen Teil von mir in eine nachhaltig Lösung die zu meinem Leben und damit dem Leben aller beiträgt?“ Ich bewege mich und lebe die Lösung als Selbst-Ausdruck als Atem.

Ich sehe und erkenne, dass es für manche/einige Emotionen/geladene Meinungen/Punkte nicht „reichen wird“ mich einfach im Moment zu korrigieren oder eine Lösung zu leben und hier bestimme ich mich dazu diese Punkte/Muster im Detail und in die Tiefe auszuschreiben mir Selbst zu vergeben und selbst-korrigierende Anweisungen/Aussagen zu etablieren und zu leben.



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