Samstag, 16. November 2013

Selbst-Mitleid - Teil 1 - Tag 471


Ok – hier habe ich vorgestern abgebrochen und heute hätte ich eigentlich zwei, drei oder mehr Punkte zu adressieren – der Punkt von “Selbst-Mitleid” begann schon gestern Abend, gemischt mit Eifersucht und Feindseligkeit – als Folge von (Selbst)Urteilen als ich sah das ich aus Egoismus vorschnell und selbstgerecht meine eigene Meinung/Erfahrung als Weisheit zu postulierte.



Hier kann ich sehen wie Selbst-Mitleid operiert, denn wenn ich die Urteile und Vorgeschichte anschaue, war ich eigentlich Ok, bis zu einem/dem bestimmten Punkt wo ich sehe “Ok, das war jetzt vorschnell, egoistisch und stimmt vielleicht gar nicht/war nicht “rücksichtsvoll”” beziehungsweise sehe/denke ich das ich es “absichtlich gemacht habe um mich “besser zu fühlen” und dann gehts los mit “Ich bin so schlecht – Oh Gott, ohhh Man das ist echt das letzte... “ und ich erinnere mich an die ganze “Vorgeschichte” mit der Person als Erinnerungen in meinem Bewusstsein und dann kommt noch ein bisschen Ärger dazu darüber dass ich diese Erfahrung überhaupt noch/wieder mache (Time-loop) und schon wirbele ich mich auch schon In einer Selbst-Mitleid-Spirale.



Dieses “Mich schlecht fühlen über mich selbst” ist darin wirklich der Kickstarter, und ich sehe wie ich das ziemlich oft/ständig mache, wenn ich sehe das ich irgendwie gegen das handle “was ich als Richtig definiert habe”, sprich was ich als Richtig in meinem Bewusstsein definiert habe, was einem Ideal entspricht, das nicht unbedingt mit physischer Realtiät zu tun hat und/oder auch nicht das sein muss was in einer Situation das Beste ist/wäre, und zwar weil dieses “Richtig” in/als mein Bewusstsein definiert ist, eine vorgefasste, vorprogrammierte Meinung darüber wer/was ich sein Sollte, um “Richtig” zu sein – in diesem Beispiel hätte das dann geheißen “Schön brav die Person ausreden und erzählen lassen und mir alles geduldig anhören und nichts dazu sagen ausser “Ja””.



Interessant, denn es ist diese Vorstellung gegen die ich eine Irritation habe, bei der ich gereizt werde und die mir zum Halse heraushägt. Eigentlich ist es diese negative Bewertung/Ladung der Vorstellung die mich zu einer Widerrede in Blitzreaktion motiviert – Ich Will einfach nicht immer nur das Gerede/den Ausdruck von anderen Personen anhören und über mich ergehen lassen oder die Dinge als “Gültig” akzeptieren. Es kommt mir so vor als habe ich das Zeit meines Lebens gemacht und machen müssen und es scheint mir, so dass ich mein Bewusstsein in einer Solchen Weise programmiert habe, mich “zum scheinbar geduldigen Zuhören zu zwingen” und dann snappe ich so zusagen – abhängig von der Art meiner emotionalen/energetischen Vorbelastung in dem Moment, meinem Mindset, dem Input von Worten und dem Spezifischen Kontext – und mir reißt der “Geduldsfaden”, was schon andeutet das diese Geduld nichts Echtes ist, sondern etwas sehr fragiles, das ich durch Beherrschung und oberflächliche Selbstkontrolle aufrechtehrhalten muss – unter Oberflache “brodelt” es ständig, und es ist selten, dass ich sagen kann ich bin in einem Moment mit einer anderen Person oder generell wirklich hier, hier mit mir in einem Moment, den Moment anschaue, in mich schaue, feststelle wer ich bin und was in einer Situation das “Beste wäre/ist” - wie kann, sollte, will ich mich ausdrücken, was will ich vermitteln, was will ich aus einem Moment machen? Nein, das existiert in mir nicht/kaum – Ich “snappe”... von einem Zustand auf einen Andern, so wie ein System schaltet.



Im Kontext von Selbstmitleid, Selbsturteil und “mich schlecht fühlen” heißt das dann, dass ich mich dafür verurteile und schlecht fühle das ich wie ein/als System/systematisches Ego-Bewusstsein operiere, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich genau mit diesem “mich schlecht fühlen” den Treibstoff dafür liefere die nächste Prozess-Stufe des Bewusstsein (nach Selbst-Urteilen) von Selbst-Mitleid zu zünden und richtig anzuheizten.



Selbst-Mitleid hängt also direkt mit Selbsturteilen zusammen, erstes folgt zweitem. Mit den Eqafe-Interviews der Atlantier, die sich auf die einzelnen Energien von Gefühlen und Emotionen beziehen, habe ich die Erfahrung gemacht das ich die Interviews praktisch immer direkt auf eine Erfahrung/einen Teil meines Lebens anwenden kann. Generell sind diese Interviews dank ihrer Genauigkeit und der vielen detailiert geschilderten Zusammenhänge eine großartige Ressource und Unterstützung den Verstand/das Bewusstsein, Gefühle, Emotionen und Energie zu verstehen – Als ich das erste Mal das Interview “Self-Pity” anhörte, kam an einigen Stellen der Backchat auf das “Nein, ich will/muss die jetzt nicht durch gehen – jetzt nicht, ich hab keine zeit – Das passt jetzt nicht, ich hab anderes zu tun” speziell als der Zusammenhang mit “Ausreden und Entschuldigungen für Selbstmitleid” erklärt wurde.



Nun, nach einigen Tagen, bin ich am Punkt wo ich einen ganzen Tag mehr oder weniger stark mit Selbst-Mitleid besessen war und so die Erfahrung und Konsequenzen aus ersten Hand miterleben konnte. Ein Anfangspunkt ist im Ausmaß zu sehen, in dem ich in meinem Leben bisher an Selbst-Mitleid teilgenommen habe, wie es eine Art Kompensations-Mechanismus für heftigere Selbsturteile und ein fester Bestandteil meiner Persönlichkeitsstruktur und Verhaltensmuster geworden ist – und darin ein Widerstand dagegen den Punkt anzugehen, zu stoppen, veränderen und gehen zu lassen, was sich eben in solchen eher als subtil oder unmerklich wahrgenommem Backchat und Unwilligkeit sowie den erwähnten Ausreden/Entschuldigungen “wieso es grad jetzt nicht passt oder/und ich ja nicht muss” offenbart.



Ok



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben einen Widerstand zu kreieren dagegen die Energie von Selbst-Mitleid durchzugehen, in mir als mich zu verändern und zu stoppen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich mit der Energie von Selbst-Mitleid etwas verlieren würde, und mich zu fragen “Wer soll sich denn dann um mich kümmern/für mich sorgen?”



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das diese Frage Selbstmitleid Selbst ist, das mir als Stimme in meinem Kopf zuflüstert, was das Ausmaß zeigt in dem ich mich mit Selbst-Mitleid identifiert habe wo ich zugelassen und es mir erlaubt habe Selbstmitleid in meinem “Namen” mit meiner Stimme in meinem Kopf für “mich” sprechen zu lassen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben, dass wenn ich Selbstmitleid vergebe, durchgehe, gehen lasse und stoppe, verliere ich einen Teil von mir, und zwar einen den ich irgendwie mag, der sich angeblich um mich kümmert und an den ich so gewöhnt bin.



TBC...

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