Sonntag, 12. Mai 2013

Tätigkeitsplan/Shedule - Teil 6 - Tag 357





Heute morgen habe ich mir um halb sieben den Wecker gestellt und war, als ich aufwachte in einem extrem schweren, Zustand in indem ich nicht mit den Tätigkeiten anfangen konnte und/oder wollte die ich mir vorgenommen hatte. Ich blieb also weiter liegen in eine Zustand aus Halbschlaf, Imagination, Selbstbeschuldigungen, Selbstzweifeln/Selbsturteilen und den verschiedensten Fragen und Erklärungen wieso ich dieser Erfahrung in mir begegne.

Kurz bevor ich mich dann um zehn Uhr endlich aufraffen konnte sah ich den Punkt das ich meine Erfahrung als sehr ähnlich dem was eine Mitbewohnerin mir über ihr morgendliches Erleben schilderte und damit eine ziemlich abgefuckte Story, sprich ich konnte/oder musste einsehen wie wertend/urteilend ich in meinem Bewusstsein bin und wie ich den ganzen Punkt als weiteren Anlass zu Vergleichen und Wettkampf in mir selbst gemacht habe um mein Ego zu füttern anstatt mich aufrichtig und ehrlich für andere zu interessieren oder zu sorgen, so wie für mich selbst.

Mir wird immer mehr klar das Disziplin ein Prozess ist den den ich nicht einfach so einführen oder leben kann sondern das es darin viele Punkte gibt die verknüpft sind und diese kommen nun langsam – oder schnell – heraus für mich um damit zu arbeiten. Schnell, schreibe ich weil in meiner Erfahrung heute mehrere Dinge/Punkte so zu sagen gleichzeitig mit auf und in dieser Erfahrung zusammen kamen. Ein wichtiger Punkt in darin ist Disziplin und Wettkampf – und eigentlich ist dieser Zusammenhang oder diese Verbindung so naheliegend und das was immer und überall verbreitet wird: Im Sport sind die disziplinierten Sportler die Besten, die Schüler die diszipliniert lernen sind die Besten. Disziplin = Erfolg und damit Gewinn. Man vergleicht sich oder wetteifert innerhalb einer bestimmten Disziplin. Generell empfiehlt es sich für mich hier das Wort Disziplin zu bereinigen und zu redefinieren, was ich in den(einigen der) nächsten Blogs machen werde.

Ok – mit einem Menschen in meiner Welt hatte ich immer wieder die Situation das mich der Mensch bat sie doch morgens aufzuwecken weil es ihr dann dann leichter fällt aufzustehen. Dagegen hatte und habe ich einen Widerstand. Wenn ich mir diesen Widerstand genau anschaue ist es eine erstens eine Art Beschuldigung und Abwertung des Andern wie „weichlich, schwach“ was ich damit vor mir selbst rechtfertige das „Jeder selbst lernen muss und selbst für sich verantwortlich ist“, wohinter sich in Wirklichkeit absichtlicher Spott und sogar eine Art Sadismus verbirgt, genauer verberge ich diese Teile von mir dahinter. Es ist dieser Punkt von andere Absichtlich „auf die Schnauze fallen“ oder auf „Grundeis laufen zu lassen“ um sich selbst besser zu fühlen. Nicht das es wirklich etwas mit dem Anderen zu tun hätte – es geht rein um mein Ego. Denn bei gesundem Menschenverstand, wenn ich mich um den andern Menschen sorgen/interessieren würde, ist es keinerlei Aufwand oder Schwierigkeit ihn/sie aufzuwecken.

Der erste Punkt darin ist das ich mich nicht „besser“ „strukturierter“ und disziplinierter fühlen und mich so sehen kann, wenn der andere Mensch plötzlich gleichzeitig aufsteht und wach ist – Darin sehe ich erstens das ich glaube eine bestimmte Leistung in dem Aufstehen gemacht zu haben, die dann miiirrr gehört, und von der ein anderer unberechtigter/unfairer Weise profitiert, was lächerlich geizig und nur noch Dumm ist. Ich könnte mich nicht mehr insgeheim mit einem anderen vergleichen und in diesem Vergleich als besser/mehr/disziplinierter sehen und fühlen als der andere, was ja überhaupt erst die Wahrnehmung von persönlicher Leistung erzeugt. Zweitens sehe ich in mir eine Art Beleidigung und Enttäuschung für die ich den anderen Menschen verantwortlich mache weil – Achtung Bullshit – sie nicht dem Bild entspricht das ich mir in meinem Bewusstsein von der anderen Person gemacht habe – Ich dachte sie sei disziplinierter, strukturierter = was bedeutet ich habe von Anfang an eine Überlegenheits/Unterlegenheitsbeziehung in meinem Bewusstsein geschaffen um mich SCHEINBAR durch dies Beziehung besser zu machen und zu disziplinieren.

Gott sei Dank, erkenne, sehe und verstehe ich jetzt das diese Gedanken und Verhaltensmuster Programme in meinem Bewusstsein in sind die ich in mir als mich erlaubt habe und die ich mir auch wieder vergeben und mich korrigieren kann.

Das interessante an diesem Prozess und dem Leben selbst ist das es einige Regeln gibt die man anwenden kann wie „What resists persists“ oder „Do not Judge“ denn in beiden Fällen wird man dem was man in sich Selbst akzeptiert und erlaubt hat wider begegnen müssen. Ich sehe das ich die Erfahrung des anderen Menschen in meinem Bewusstsein beurteilt habe anstatt tatsächlich mich dem anzunehmen und die Einfache Handlung zu tun, den Andern morgens aufzuwecken. Ich sehe das ich der Handlung Widerstand geleistet habe und diesen Widerstand mit verschiedenen Gründen/Punkten gerechtfertigt habe und das ich deshalb diesem Punkt in mir begegne. Und ich sehe das ich dies alles freiwillig/absichtlich gemacht habe um Trennung aufrecht zu erhalten. Ok, sich sehe auch das ich in hinterhältiger Art und Weise sogar den Anderen dafür beschuldige und als Punkt der Rechtfertigung, des Selbstrechtefertigenden Vergleichs in meinem Bewusstsein benutzt und missbraucht habe um für und vor mir selbst die Punkte/Tage zu entschuldigen an denen ich einfach länger im Bett liege und vor mich hin-träume. „Wenn andere es auch machen dann ist es ist es noch Ok“.

Ja, genau – der Punkt darin ist eigentlich das dieser Punkt nicht in mir, meinem Leben nicht nur „im kleinen“, sprich meinen unmittelbaren Beziehungen existiert, sondern auch „im Großen“ gegenüber der Menschheit als ganzes: „Lass die anderen Schlafen, Hauptsache Ich bin wach“ was nichts anderes ist als Ego-Verblendung. Insgesamt ist es=bin ich hier ein Punkt des Widerstandes gegen Gleichheit und tue nicht was das Beste für mich und andere ist.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Disziplin als einen Punkt von Wettkampf zu sehen, definieren und zu leben – anstatt als ein Ausdruck von mir Selbst für mich selbst, in Selbst-Verständnis und Selbst-ehrlichkeit.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben andere Menschen in Bilder in meinem Mind/Bewusstsein zu verwandeln um mich mit diesen Bildern denen ich verschiedene Werte und Eigenschaften zu gesprochen habe zu messen um mich selbst als Mind-Bewusstsein-System scheinbar weiter zu entwickeln, ohne zu sehen, erkennen und verstehen das diese Werte und Eigenschaften die ich in diesem Verhalten/Muster auf andere projiziere NICHTS mit den anderen zu tun haben, sondern nur damit was Ich gerne sein würde, glaube nicht zu sein oder nicht sein will und glaube zu sein.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich selbst als undiszipliniert, fehlerhaft, faul und unfähig beurteilt zu haben, und dafür von dieser Selbstdefinition aus den Glauben in zu mir selbst als mich zu akzeptieren „ich brauche hilfe/jemanden der mir hilft diszipliniert zu sein“ - darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben die Urteile meiner Eltern über mich, die eigentlich Urteile über sich selbst waren, das sie mir nicht helfen können, sondern Hilfe Mit mir brauchen, anzunehmen und als mich zu akzeptieren als ich in der Schule nicht mehr mit machte und auffälliges verhalten zeigte.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in eine Negative Erfahrung zu gehen, von Enttäuschung und Beleidigung gegenüber einem anderen als mir, als ich gesehen habe das der andere nicht meinem selbstkreirten, meinen eingeBILDeten Wünschen, Bedürfnissen und Vorstellung entspricht davon wie diszipliniert und bestimmt ich den anderen gerne hätte in Selbstinteresse und dem Glauben ich bräuchte so jemanden um mir zu helfen diszipliniert/selbstbestimmt zu werden.

Ich sehe, erkenne und verstehe das diese Negative Erfahrung reine Selbst-Manipulation ist.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben neidisch zu sein das mein Nachbar scheinbar ohne Selbsturteile und Beschuldigungen länger im Bett bleiben kann und darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben auf den Punkt des Langen Schlafens/Liegens mit Neid/Eifersucht zu regieren ohne zu sehen, erkennen und verstehen das dies eindeutig eine Reine MIND-Reaktion ist, weil es gut/gesund für den Mind/das Bewusstsein ist lange zu schlafen.

Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben anstatt in die Erkenntnis das dies eine Mind-Reaktion ist und mich entsprechend zu korrigieren den Gedanken/Backchat zu folgen das „Kann nicht sein das man sich dafür nicht verurteilt“, worin ich in mir selbst die Entscheidung traf das Verhalten des anderen/mir selbst zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Verhalten meines Nachbarn zu verurteilen und abzuwerten als ich sah das ich keinen direkten Nutzen daraus ziehen kann, sondern das der andere genau so ich wie ich, um mich in meinen Spott und Verurteilungen überlegen fühlen konnte um so eine Idee von Disziplin in Mir selbst als Ego zu kreieren anstatt mir selbst in Einheit und Gleichheit zu helfen und mich selbst zu unterstützen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich durch vorgefertigte Mind-Bilder und Vorstellung davon was ich brauche oder will von meinen Mitmenschen und dem Was hier ist zu trennen, so das ich blind werde und mich absichtlich ignorant stelle für das was ich tun kann um mich/andere zu unterstützen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben andere als mich in meinem Bewusstsein zu benutzen und abzuwerten um eine Idee von Disziplin in mir selbst zu generieren.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben andere in meiner Welt und Realität in meinem Bewusstsein absichtlich in bestimmten Charakteren zu halten um mich selbst als diszipliniert, überlegen zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich taub zu stellen und mit Widerstand darauf zu reagieren wenn mich andere fragen oder darum bitten sie ebenfalls aufzuwecken.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Widerstand zu rechtfertigen und zu ignorieren anstatt den Widerstand für mich selbst erforschen zu klären und aufzulösen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben den Punkt in selbstgerechter Weise als einen Punkt von wahrgenommer Kontrolle Macht und Stärke zu missbrauchen, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das ich in meinem Mind/Bewusstsein Machtspiele mit mir selbst spiele.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das es meine Freie Wahl/Entscheidung sei einfach „Nein, mache ich nicht“ zu sagen wenn mich ein anderer um etwas bittet was für ihn/sie/mich das beste wäre – anstatt zu sehen das dieser Punkt absichtlichen Spott reflektiert/aufzeigt, ein Problem in mir darstellt und daher von mir selbst untersucht und vergeben/gelöst werden muss.

Ich sehe, erkenne und verstehe das der Punkt einfach „Nein, mache ich nicht“ und dem Widerstand nachzugeben obwohl ich sehe das es das beste für mich/andere wäre = absichtlich Spott ist und deshalb verpflichte ich mich dazu diesen und ähnliche Punkte in mir zu untersuchen und mir zu vergeben.

Ich verpflichte mich selbst dazu mir selbst Richtung zu geben und damit aufzuhören wie ein Fähnchen im Wind den Urteilen, Reaktionen, Gedanken, Energien, Erfahrungen zu folgen die in meinem Bewusstsein aufkommen und je nach dem zu wechseln und verändern wer ich bin.

Ich verpflichte mich selbst dazu weiter meinen Prozess mit dem Wort Disziplin und dem TätigkeitsPlan durchzugehen, bis ich in selbst-ehrlichkeit zufrieden mit mir selbst und der Art Weise bin wie ich Disziplin als mich lebe.

Ich verpflichte mich selbst dazu damit aufzuhören andere in meine internen Machtspiele hineinzuziehen – und darin verpflichte ich mich selbst aufzuhören mit mir selbst Machtspiele im Bezug auf Disziplin zu spielen.

Ich sehe, erkenne und verstehe das „Machtspiele“ in mir selbst bedeuten das ich gespalten bin und mindestens zwei Teile von mir selbst in mir selbst existieren, die an dem Punkt von Disziplin miteinander Kämpfen und sich Reiben um scheinbar eine Vormachtstellung zu bekommen ohne das ich dabei sehen oder erkennen würde das der/das Einzige was davon Profitiert der Mind/das Bewusstsein selbst ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe das die Lösung dieses Konfliktes in mir mit mir selbst darin besteht das ich in mir selbst zu einer praktischen Abmachung komme die mich unterstützt und die ich ohne innerlichen Konflikt und Reibung als mich leben kann – Dabei unterstütze ich mich weiter im Schreiben und der Selbstvergebung



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