Montag, 23. Dezember 2013

Atmung Teil 3 - Tag 484


So – heute habe ich es relativ wenig geschafft mir meinem Atem und meiner Atmung gewahr zu sein, hier zu bleiben mit und in meinem Atem. Wenn ich schreibe „geschafft“ und „relativ wenig“, stelle ich mir die Frage was das eigentlich genau heißt oder bedeutet.




Es geht um eine Erfahrung oder einen Punkt wo „ich mich gehen lasse“ beziehungsweise kommen Gedanken in mir auf, dass ich das Atmen und die Herausforderung mir für 21 Tage jedes Atemzuges den ich nehme gewahr zu sein, nicht Ernst nehme und „zu lasch“ angehe, nicht diszipliniert und determiniert genug bin – Darin eine Erfahrung von „Schwäche“ und „Aufgeben“ - es ist Angst, die Angst das ich „Aufgeben“ und diese Punkte sehe ich in vergangenen Versuchen verwurzelt, wo es nach einigen Tagen einfach zu „anstrengend“ wurde zu Atmen. Aber war es wirklich Anstrengung?

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben, dass ich ohnehin nicht diszipliniert genug bin und es nicht durchhalten werde die 21 Tage mit und als Atem und Atmung hier zu sein, und dass ich es daher gleich sein lassen und aufgeben kann.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben dass es unmöglich sei und ich es so wie so nicht schaffen werde in jedem Atemzug hier zu sein, gewahr zu sein – ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich damit eine AUSSAGE treffe und Definition mache, nach der ich mich anweise zu leben und meine Realität zu kreieren.




Ich vergebe mir selbst nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass ich damit die Aussage treffe dass es unmöglich für mich sei einfach hier zu sein, denn hier bin ich auch in und als Atem, immer.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben die Atemherausforderung vom Ausgangspunkt von „Aufgeben, Aufhören und Hinwerfen“ anzugehen ohne zu sehen, erkenen und verstehen dass ich meinen Ausgangspunkt rekreiere, und damit zuerst Gedanken des Aufgebens in mir aufkommen, die wenn ich es zulasse und erlaube zum tatsächlich manifestierten Aufgeben, Aufhören und hinwerfen akkumulieren und führen können.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben, Angst davor zu haben die 21 Tage Atmen nicht durchzuhalten oder zu schaffen – ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich mir einen bedingungslosen Neustart und Ausgangspunkt erlaubt habe, was bedeutet dass diese Punkte/Gedanken und Angst „es nicht zu schaffen“ eine Informationsspur aus der Vergangenheit ist, als ich eine ähnliche Herrausforderung angegangen bin.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass die Angst und Gedanken ans „Aufgeben weil ich es eh nicht schaffe“ nur existieren können wenn ich eine Vorstellung/Erwartung und Projektion eines bestimmten Resultats und Ausgangs dieser 21 Tage Gewahrsein im/als Atem und Atmung in mir existieren habe.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mir vorzustellen dass und auszumalen wie ich "erleuchtet sei" und "fertig mit meinem Prozess" wenn ich es schaffe mir für 21 Tage jedes Atemzuges gewahr zu sein, worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben diese Vorstellung/Idee zu hinterfragen und auf Common Sense zu prüfen, zum Beispiel in dem Punkt zu erkennen dass 21 Tage erst der Anfang eines kontinuierlichen Gewahrseins und Hiersein im/als Atem sind.

 
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu erwarten und zu denken dass ich es auf jeden Fall schaffen muss 21 Tage in als jeder Atemzug gewahr zu sein.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst damit zu verbinden die Atemherausforderung „aufzugeben“ und einzustellen, ohne zu sehen, erkennen und verstehen dass ich damit eine Angst das Atmen und die Atmung aufzugeben in mir kreiert habe und dass diese Kreation von mir etwas ist dass mich definiert.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in Erinnerungen zu existieren, in denen ich nach einigen/wenigen Tagen mit dem Atemprozess aufgehört habe und mir einzubilden dass ich in diesen 4 Tagen jedem Atemzug gewahr sein „etwas geschafft und erreicht hätte“, aber gleichzeitig „aufgegeben habe“.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben, dass es ein Versagen/Fallen und Aufgeben war als ich einmal nach 4 Tagen ununterbrochenem Gewahrsein im Atem und einmal anderes mal ein oder zwei Tagen aus diversen Gründen mich der Übung aufgehört habe – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass es kein Fallen oder direktes/echtes Versagen war, da meine Referenz für „Erfolg“ eine (unrealistische) Vorstellung/Projektion/Erwartung dass ich fähig sein muss und es schaffen muss mir 21 Tage jedes Atemzuges gewahr zu sein und als sich dies schwieriger herausstellte als angenommen, verurteilte ich mich selbst als Versager/Gefallen auf Grund einer unrealistischen Vorstellung/Erwartung in meinem Bewusstsein.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben, dass ich nicht diszipliniert genug bin und das Atmen und die Atmung nicht „ernst genug“ nehme und zu lasch nehme – anstatt zu sehen, erkennen und verstehen dass dies Urteile und Ängste sind durch die ich einen Zwang kreire, der dann mit die Ursache ist die beim letzten Male nach einigen Tagen des Atmens zum Aufgeben führte.




Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen dass das ich das Atmen und die Atmung nicht „erst“ nehmen muss.




Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das Atmen und die zu eine Tage Atmen zu einem „schwierigen und starken Punkt“ in meinem Bewusstseinzu machen und mein Gewahrsein/Selbst als Schwach zu definieren.




Ich sehe, erkenne und verstehe dass es nicht darum geht irgendetwas durchzuhalten oder zu schaffen, hier mit dem Atem und der Atmung, da ich so wie so hier bin mit und als Atem.




Ich sehe, erkenne und verstehe dass „Schaffen“ und „Durchhalten“ indiziert dass ich einen Ausgang und ein Ergebnis der 21 Tage Herausforderung erwarte.




Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich mich nicht verurteilen und unter Druck setzen muss um diese 21 Tage „durchzuziehen“ um dieses Selbst-Verpflichtung zum Atmen und der Atmung aufrecht zu erhalten, im Gegenteil, bestimme ich mich dazu geschmeidig, geduldig und sanft mit mir selbst zu sein und mich, wenn ich abschweife, immer wieder hier her zurück zu bringen, in und als den Atem.

Wenn und sobald ich denke dass es unmöglich sei und ich es eh nicht schaffen werde diese 21 Tage mir jedes Atemzuges gewahr zu sein – atme ich und stoppe mich – ich erkenne, sehe und verstehe dass dies nur ein akzeptierter und erlaubter Glaubenssatz in meinem Bewusstsein ist – ich erinnere mich daran dass ich ich einen Prozess durchgehe mich als Leben zu realisieren und dass das ich mir letztlich jedes meiner Atemzuge in jedem Moment absolut gewahr sein werde.

Ich sehe, erkenne und verstehe dass diese Reise ein langer Prozess ist der aber in EINEM Atemzug durchgegangen werden kann.
 

Ich sehe, erkenne und verstehe dass ich durch jeden Atemzug in dem ich nicht Gewahr bin sondern un/unterbewusst handle meinen eigenen Prozess und den aller anderen länger mache und hinauszögere.

Ich verpflichte mich selbst dazu Gewahr-sein in und als Atem zu üben einfach indem ich Atme hier mit mir selbst in Einheit und Gleichheit.



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