Mittwoch, 22. Januar 2014

Rebellen-Persönlichkeit - Teil 1 - Tag 495


Wow, ok in der letzten Woche und besonders den letzten Tagen habe ich in mir eine relativ unangenehme Erfahrung in mir zusammengebraut, begleitet von Schuldgefühlen und Selbsturteilen und es ist „interessant“, denn sobald ich und wie ich über diese Erfahrung schreiben will, ist als kommt dieses Schuldgefühl und diese buchstäbliche Verstopfung wieder in mir auf. Ein Grund dafür sind die vielen verschiedenen Punkte und Entscheidungen und Beziehungen in meinem Leben in denen ich „falsch“ gehandelt habe oder entschieden und es sieht so aus als ist dies und war einfach ständig der Fall.




Wenn ich mir meine wahren Motive, meine Gedanken, meine Entscheidungen und mein Leben so anschaue „kann ich nicht anders“ als mich zu fragen „was ist nur mit dir los – wieso bist du so“ und ich fühle mich wie ein sehr schlechter Mensch. Eigentlich war die Woche für mich wie ein Trip durch die Vergangenheit in dem ich mir gezeigt habe für was ich mich alles schuldig fühlen muss, was ich alles versaut habe, wie ich die Menschen in meiner Umgebung verurteilt und falsch bewertet habe um mein Ego zu schützen oder mich einfach „überlegen“ zu fühlen und abzutrennen.




Man könnte auch sagen, oder ein Punkt der darin immer wieder aufgetaucht ist, ist der „Rebellen-Charakter“ in mir als ich – einer meiner Hauptcharaktere – was mit einer Erfahrung von Selbstgerechtigkeit und Stärke/Autorität in mir aufkommt. Rebellen-Charakter ist für mich mehr ein Punkt in mir an dem und als der ich gegen alles und jeden gehe, bereit bin mich für „meine Individualität“ oder mehr für „mein Recht“, das was ich glaube zu sein, gegen alles und jeden zu stellen. Es ist interessant, denn die Frage „Was genau triggert mich in diesen Punkt“ kann ich nicht direkt sehen, was heißt dass ich so sehr drin bin das ich nicht sehen kann was ich mache. Am ehersten ist es dieses „inhärente Gefühl in einem Moment Recht zu haben“, das was der andere Sagt oder tut oder vorschlägt oder will ist „nicht richtig, nicht gleichberechtigt“ - Hier sehe ich eine Situation die den Rebellen-Charakter triggert ist „Wenn ich bereits etwas vor habe/einen Plan in meinem Bewusstsein“ und eine andere Person sagt mir etwas anderes oder schlägt mir etwas anders vor, was ich dann als „Befehl“ und „Zwang“ interpretiere, auch wenn es das Beste in einem Moment ist/wäre. Hier ist ein Ansatzpunkt zur Korrektur, diese illusionäre Zwangsbeziehung anzuschauen und aufzulösen.

Eine weitere Situation oder Abwandlung obigen Triggers ist mir letzte Woche aufgefallen als ich in die Arbeit kam. Ich hatte in Gedanken bereits projiziert was ich zu tun habe und was ich nun tun werde und dabei den Gedanken „Ok, wenn ich ankomme werde ich zuerst die Dosen Spülen“. Als ich ankam traf ich auf eine Kollegin und sie sagte zu mir „Du kannst gleich die Dosen spülen“ reagierte ich mit Backchat wie „Ja, weiß ich auch, brauchst du mir nicht sagen, kümmer dich um deinen eigenen Scheiß“ - hm, interessant ich sehe das dieser Gedanke „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß“ auch an anderer Stelle/mit anderen Personen aufkam wenn ich in den Rebellen-Charakter gehe – Es ist als würde mir die Person etwas wegnehmen, wenn sie meine eigenen Gedanken oder Erfahrungen aufbringt – Denn meine Gedanken, mein Bewusstsein gehört angeblich mir.... Eigentlich fühlt es sich so an als hätte man mir meine „Selbst-Bestimmung“ weggenommen, was natürlich keine gerechtfertigte Erfahrung ist, denn ich werde die gleich Arbeit ausführen ob die andere Person etwas zu mir sagt oder nicht.




Ein weiterer Triggerpunkt den ich sehe ist wenn mir jemand einen Punkt/einen Gedanken/ein Selbsturteil reflektiert – und ich finde diesen Punkt sehr interessant, weil er mir zeigt wie wir Menschen die meiste Zeit als Systeme, als Mind, miteinander kommunizieren und wie diese scheinbar „beiläufigen Gespräche“ oder „Bemerkungen“ oft sehr gezielte und spezifische Aussagen sind auf die man selbst oder ein anderer dann reagiert – Wie oft findet man sich kleine Rebellion-Reaktion in mir auslöst hat war der Kommentar einer Person x „Na, musst du Strafarbeiten machen?“ und da dies ein Backchat ist den ich in mir akzeptiert und in letzter Zeit daran teilgenommen hatte führte ihre Worte zu einer Reaktion in mir. Der Punkt ist hier „Unfairness“ und „Ungerechtigkeit“ und ich fühle mich sofort wie in einer „Verschwörung“ „Macht sie das Absichtlich“ „Woher weiß sie dass“ und „Der mind ist gegen mich“ „Die Welt ist gegen mich“ - ich konnte dies in dem moment sehen und mich (weitgehend) stabilisieren, aber diese Tendenz in Beschuldigungen, Ärger und Unsicherheit gehen zu wollen ist in solchen Momenten relativ stark in mir – Und/Oder ich versuche dann IN meinem Bewusstsein herauszufinden „wie das funktionieren/sein kann“ „ist dass ein Test?“ usw. was die ursprüngliche Reaktion auf mein reflektiertes Urteil/Punkt nur nachhallen lässt.




Ok – die Gedankendimension des Rebellen-Charakters habe als

Ich will tun was ich will – Ich tue was ich will

bestimmt.

Die Bilddimension

Eine nach oben gestreckte Faust

Ein CD-Cover mit Lenkrad im Auto - „Straigt ahead“

Ein Indianer-Häuptling




Imagination-Dimension

Ein wildes Pferd läuft auf freiem Feld

Eine Urlaubsszenerie auf Tropeninsel

Eine Frau (nicht sicher wie die da dazugehört, obwohl...)




Backchat

Ich werde das NICHT machen

Keiner kann mich zwingen

Die können mich mal

(Wieso) Muss ich dass machen?

Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß – Das geht dich einen Scheißdreck an

Halt dich da raus, verschwinde

Das ist meine Sache




Reaktionen

RAGE, Wut, Zorn, Furor (kannte das wort bisher nicht aber was ich schreiben wollte war ein brennender/gleisender Hass oder/und köchelnde Wut), Angst, Widerstand, Kraft/Power/Macht, Boshaftigkeit, Überlegenheit;

Es ist interessant den die Wahrnehmung in/als Rebellion ist diese absolut positive Erfahrung in mir, diese Explosivität und Intensität, wobei diese Erfahrung durch die eigentlich negativen Emotionen gespeist wird.

Hier kommt ein Punkt auf dass dies womöglich damit zusammenhängt, dass es immer ein Objekt der Rebellion außerhalb von einem Selbst gibt auf den der Hass/Wut etc gerichtet ist – ohne dass „der Rebell“ verstehen oder erkennen würde das die Energien im eigenen Körper produziert werden, dort bleiben und ihn von innen auffressen.









reb·el


/n., adj. ˈrɛbəl; v. rɪˈbɛl/ Show Spelled [n., adj. reb-uhl; v. ri-bel] Show IPA

noun

1.

a person who refuses allegiance to, resists, or rises in arms against the government or ruler of his or her country.

2.

a person who resists any authority, control, or tradition.

adjective

3.

rebellious; defiant.

4.

of or pertaining to rebels.

verb (used without object), re·bel, re·belled, re·bel·ling.

5.

to reject, resist, or rise in arms against one's government or ruler.

6.

to resist or rise against some authority, control, or tradition.

7.

to show or feel utter repugnance: His very soul rebelled at spanking the child.



Bedeutungen



    Rebell und Rebellin










  1. (bildungssprachlich) jemand, der aufbegehrt, sich widersetzt



Aufrührer, Aufrührerin, Aufständischer, Aufständische, Revolutionär, Revolutionärin, Verschwörer, Verschwörerin, Widerständler, Widerständlerin; (gehoben) Empörer, Empörerin; (oft abwertend) Umstürzler, Umstürzlerin; (abwertend) Revoluzzer, Revoluzzerin; (bildungssprachlich veraltend) Insurgent, Insurgentin

Aussprache


Betonung:
Rebẹll
Lautschrift:
[reˈbɛl]

Herkunft


französisch rebelle = Rebell; rebellisch < lateinisch rebellis, eigentlich = den Krieg erneuernd, zu: bellum = Krieg

Ok, das finde ich einen interessanten Punkt: Rebell = der Kriegserneuerer, was mir ein hilfreicher „Denkzettel“ sein wird um jede Beschuldigung/Ärger oder Abgabe von Verantwortung zu stoppen wenn ich mal wieder in den Rebellen-Charakter gehe. Ich bin der Ausgangspunkt/Schöpfer meiner Selbst und meiner Welt und wenn ich mir erlaube „rebellisch“ zu sein, zettle ich Kriege an.

Ok, hier noch eine kleine Anmerkung – Das sehe wie ich versuche mir irgendwie weiß zu machen das der Rebellen-Charakter doch irgendeinen Sinn haben muss, eine Berechtigung, er muss doch für etwas gut sein, obwohl ich gleichzeitig sehe welche Konsequenzen ich damit für mich/in meinem Leben und auch im Leben anderer geschaffen habe, wie oft ich Dinge gemacht habe die ich hätte bleiben lassen sollten (obwohl es mir gesagt wurde) und wie oft ich Dinge Nicht gemacht habe die ich hätte machen sollen (Obwohl es mir gesagt wurde) und beides hatte schwerwiegende und langwierige Konsequenzen = HAT immer noch.

Ich versuche diesen Punkt/Charakter in mir als mich zu schützen und auch besonders die Energie/energetische Erfahrung die „mir der Charakter gibt“ und darin vermute ich auch den Schlüssel um mich aus der Teilnahme und Existenz als diesem Teil von mir zu entlassen – Daher bestimme ich mich selbst dazu alle Charakterdimensionen bedingungslos durchzugehen und keine Ausreden/Entschuldigungen gelten zu lassen wieso ich dies nicht machen muss oder aufschieben/aufhören kann = Rebellen-Charakter.

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