Mittwoch, 16. Oktober 2013

Morgentliche Playouts im Mind als Limitation - Tag 451


Beim Aufstehen habe ich heute bemerkt das meine ersten “Gedanken” so zu sagen Szenarien/Playouts sind davon was mir während meines Tages begegnen könnte, was wahrscheinlich passieren wird – wobei es interessant ist das ich “wahrscheinlich” schreibe, denn das bedeutet das ich glaube/denke das es passieren wird.



Ich habe gesehen das ich mich in diesen Vorstellungen/Szenerien und Playouts so zu sagen schützen und absichern will, ich “teste” wie ich reagieren und was ich sagen werde wenn dieses und jenes passiert oder diese Person dieses oder jenes sagt, und ohne es zu merken, greife ich dabei ganz “natürlich” auf meinen “Erfahrungsschatz” den ich als Bewusstsein angesammelt habe zurück, und kreiere so schon am mit dem Aufstehen meine Zukunft/meinen Tag aus der Vergangenheit.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben das morgens und im Laufe des Tages imaginierte Szenarien und gedankliche Playouts in mir aufkommen, in denen ich mir vorstelle was warscheinlich passieren wird, was ich zu tun habe, wie ich mich verhalten muss und was ich sagen werde wenn ich bestimmten Meschen/Situationen in meinem Tagesablauf begegne.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich damit zu so etwas wie einem vorprogrammieren Charakter in einem Computerspiel werde, der in einer bestimmten Situation und mit bestimmten Personen nur eine vorgegebene Auswahl und Anzahl möglicher Antworten und Handlungsmöglichkeiten hat.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich mich “absichern” und vor anderen “schützen” muss.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich in diesen Projektionen/Vorstellungen in Wirklichkeit mein Bewusstsein schütze und mich selbst limitiere.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich diese Szenarien/Playouts die in meinem Bewusstsein aufkomme damit zur Ausgangsbasis meines Tages mache und das ich von dieser Ausgangsbasis, mit den entsprechenden Energien diese Szenarien/Playouts als und durch mein Bewusstsein lebe und verkörpere, worin ich sehe, erkenne und verstehe das diese Szenarien/Playouts nur deshalb “wahrscheinlich” sind, weil ich sie in meinem Bewusstsein halte als Vorlage wie ich mich ausdrücken/leben/verhalten soll die hauptsächlich auf Angst/Selbstinteresse/Ego basiert und keineswegs die tatsächlichen Möglichkeiten für Ausdruck/leben/Kommunikation eines Tages/oder bestimmten Situationen/Momenten/Personen wiederspiegelt, sondern mir nur das widergekäut vorstellt, was ich bereits in ähnlichen Situationen/Momenten mit der gleichen Person erlebt und in Erinnerungen gespeichert habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das diese Vorstellungen/Szenarien/Playouts was ich in einer bestimmten Situation sagen/machen werden tatsächlich irgendeinen Vorteil haben oder das ich mich damit tatsächlich auf eine Situation/Moment vorbereiten könne.



Ich sehe, erkenne und verstehe das diese Vorstellungen/Playouts wie ein Panzer sind durch den ich mich gegen die Realität verwehre.



Ich verpflichte mich selbst dazu wenn und sobald diese morgendlichen Szenarien/Playouts/Gespräche in meinem Bewusstsein aufkommen – einen Atemzug zu nehmen mich anzuhalten, nicht teilzunehmen und mich körperlich mit und als Atmung zu bewegen.



Ich sehe, erkenne und und verstehe das ich mich durch diese gedanklichen Playouts/Szenarien nur selbst betrüge und limitieren – den in Wirklichkeit kann ich nicht wissen was geschen wird oder was der beste Weg ist einem Moment als mir Richtung zu geben, bis ich tatsächlich dort bin.



Ich verpflichte mich selbst dazu die Angst gehen zu lassen und aufzuhören Sicherheit im Bewusstsein zu suchen.



Ich sehe, erkenne und verstehe jetzt wie es genau das Bewusstsein/mein Mind ist der mir Angst macht/wo Angst existieren kann, genau der gleiche “Ort”, als Illusionäres Kontrukt, das mir dann Sicherheit bieten soll = das kann nicht funktionieren.


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