Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ungeduld Teil 1 - Tag 455


 
Ok. Heute werde ich über Ungeduld schreiben. Ich bin in lezter Zeit ziemlich ungeduldig, aber wenn ich es mir genauer anschaue, dann nicht nur in letzter Zeit, sondern “immer”, ich bin ein “unruhiger Geist”. Es ist wirklich interessant, denn wenn ich mir anschaue oder mich frage wann ich ungeduldig bin ist es eher so das ich keine Stelle oder Moment in meinem Leben finde wo ich “nicht ungeduldig bin”. Ich bin permanent gestresst und “ständig irgendwo anders”, nur nicht da wo ich gerade bin.

Wenn ich aufwache bin ich in Gedanken dabei was ich gestern gemacht habe, was ich heute tun werde oder schon in der Arbeit. In der Arbeit bin ich schon wieder Hause und schreibe/mache irgendwas. Von all dem was ich mir in Bewusstsein ausmale, mache ich nicht mal ein Zentel Prozent.


Ein Punkt wo ich besonders ungeduldig bin ist mit anderen Menschen, es scheint mir praktisch unmöglich ihnen lägere Zeit wirkliche Aufmerksamkeit zu schenken ohne in meinem Backchat abzudriften und mich körperlich unwohl zu fühlen. Eigentlich ist sogar “Aufmerksamkeit schenken” übertrieben, denn es scheint mir unmöglich mit einer/mehreren anderen Personen auch nur “zusammen zu sein” ohne das ich mich schnellst möglich wieder entfernen will. Das ist sehr unpraktisch, denn ich bin die meiste Zeit in irgendeiner Form mit Menschen zusammen/von Menschen umgeben, wobei der Punkt aufkommt das ich die Erfahrung habe das “Ich absolut keine Zeit mehr für mich habe” “Gar nicht zur Ruhe komme” “Alles das stielt mir meine Zeit”.


Die letzten Tage war ich krank, mit verstopften Atemwegen, Nase, Husten etc. und hier war die Ungeduld wieder da, die Hauptgedanken waren das “ich jetzt nicht machen werde können was ich will/mir vorgenommen habe” und “ob ich Montags wieder arbeiten kann/muss”. Mein Gedankenfluss war beschleunigt und ich war genervt und irritiert mit meinem Zustand, besonders mit der körperlichen Schwäche und dem kränklichen Gefühl. Wenn ich ungeduldig bin, will ich mich nicht mit dem abgeben/beschäftigen was hier ist in dem Moment. Alles andere scheint wichtiger.


Einen Teil dieser Ungeduld kann ich auf mein Aufwachsen und Rollenvorbilder für “männliches Verhalten” zurückführer, wo der Mann der Macher/Beschäftigte ist, der die Dinge in die Hand nimmt und wenn nötig auch mit “Gewalt” vorgeht um etwas zu schaffen – Gewalt bezieht sich hier auf “Ausdrücke” wie Fluchen, Schimpfen und Wut/Zornausbrüche wenn eine praktische Arbeit/Tätigkeit nicht sofort reibungslos abläuft oder es Probleme gibt. Ich stand in solchen momenten ängstlich und irgendwie auch erschüttert daneben um vermeiden noch weitere Aggression zu triggern, gleichzeitig habe diese Vorgehensweise/Verhalten aber auch als akzeptabel und “normal” eingeprägt = Wenn etwas nicht sofort/wie ich will funktioniert, werde ich ungeduldig und wütend und ich habe dieses Verhalten in einem Solchen Maße verbunden, das mir eine Zeit oder eigentlich immer noch jede körperliche Tätigkeit/Arbeit mit einem gewissen Maß and Ungeduld, Irritation und Stress verbunden ist, ich sehe immer das Ende, gewissermaßen als Sinn der Tätigkeit, nicht die Tätigkeit selbst, den Moment hier.



Ursache für diese Ungeduld sehe/erkenne ich in “Unsicherheit”, eine Unsicherheit ob ich das Endresultat herstellen kann. Wenn ich mir sicher bin und mir selbst vertraue das ich etwas bestimmtes erreichen/schaffen kann, wieso sollte ich dann ungeduldig sein und diesem Ziel übereilt entgegen fiebern? Nein, wenn ich sicher bin, gehe ich einen Schritt nach dem anderen und tue in jedem Moment was getan werden muss da wo ich gerade bin.


Diese Frage bringt die nächste Form von Ungeduld auf wo ich “alles aufeinmal wissen/realisieren/machen will” und/oder dies auf andere/diese Welt projiziere und dann diesen Punkt von Ungeduld mit anderen/meinen Mitmenschen/das System erzeuge, von denen ich in meinem eigenen MIND verlange das sie “einfach anders” sein sollten, sich verändern, was interessant ist, denn diese Erfahrung ist und nicht genauer spezifizierter Vorwurf, eine Beschwerde die auf einer “AHNUNG” oder Wissen/Informationen in MEINEM Bewusstsein basieren, von denen ich nun verlange/projiere das sie andere als selbstverständlich leben sollten OHNE das ich SELBST diese Dinge auch nur annähernd REAL leben/ausdrücken würde.


Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben ungeduldig zu sein.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich ständig auf alles und jeden warten muss und abhängig bin davon was andere machen/nicht machen und das frustriert mich wie langsam alles geht und darin fühle ich mich gefangen und limitiert.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das meine Mind-Realität wo ich mir Dinge in einem Moment detailiert und ideal ausmalen kann nicht dem entspricht wie sich die phyische Realität bewegt und funktioniert wo ich von tatsächlicher Bewegung in Raum-Zeit, Beziehungen, Anderen Menschen/Lebewesen abhängig bin um überhaupt zu leben und/oder irgendetwas zu bewegen.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben ungeduldig zu werden wenn die Dinge nicht so schnell gehen wie ich es gerne hätte, obwohl ich genau sehe das diese einfach keinen Sinn hat, da ich durch meine Bewusstseinsprozesse/Denken keinerlei wirklichen Einfluss auf andere Menschen oder Raumzeitprozesse in dieser physischen Realität habe.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das ich durch meine Denkprozesse/Gedanken Einfluss auf und Macht über die physische Realität/andere Wesen hätte/habe, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das diese Vorstellung/Konzept auf Wissen und Informationen aus Spiritualitäten und sogenannter Psychologie basiert die in keinster Weise beachtet haben das diese Welt als synchronisiere Bewusstseinsrealität vorprogrammiert wurde wo bestimmte Punkte/Lebenserfahrungen bereits als Same in der DNS vorprogrammiert waren und solche die Übereinstimmung der eigenen Gedanken mit einer späteren Erscheinung des vorgestellten/gedachten in physischer Realität dann als Beweis dafür gesehen wurde das die Gedanken/Denkprozesse Macht hätten, ohne zu hinterfragen/zu durchschauen das man (seit dem Moment der Geburt) keinerlei Macht/Kontrolle/Einfluss auf die Gedanken/Denkprozesse hatte, denn Thougt = taught.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich mit meinen Gedanken/Denkprozessen die physische Realität weder beschleunigen noch bezwingen kann.



Ich sehe, erkenne und verstehe das es ziemlich größenwahnsinnig ist zu denken/glauben man könne die physische Realität durch sein eigenes Denken/Bewusstseinsprozesse beschleunigen/ändern/bezwingen, oder dies stillschweigend in der Akzeptanz und Erlaubniss von Ungeduld zu implizieren.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich viele Sachen die WIRKLICH REAL hier ablaufen verpasse wenn ich in Ungeduld in meinem Bewusstsein existiere/teilnehme.



Ich sehe, erkenne und verstehe das ich in meiner Ungeduld eigentlich auch gar nichts von diesen “Anderen”/den “Sachen” die hier ablaufen wissen/sehen/hören will sondern mich nur für mein Ego/Bewusstsein und meine Vorstellungen interessiere, wobei mir vollkommen entgeht das diese “anderen”/”sachen”/die Dinge die ablaufen, das sind was Leben ausmacht, eins und gleich sind als Leben.



Ich sehe, erkenne und verstehe das dieses Wissen/die Informationen die ich in meiner Ungeduld haben und wissen will absolut wertlos sind, denn ich kann nur immer einen Moment nach dem Anderen gehen und ich muss MICH tatsächlich physisch Real verändern Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug einmal und kein Wissen wird/kann das für mich tun.




Selbsterforschung und Selbstrealisation:
   Desteni
 
 
Forschung und praktische Lösungen für Systeme die das Leben auf der Erde tatsächlich unterstützen:
 
 
 
 

 

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