Sonntag, 16. Juni 2013

"Was soll ich nur Werden"-Charakter-Paranoia, Dimensionen - Tag 374


Also – ich fange an mit der Gedankendimension und dem Layout der anderen Dimensionen und dem Inhalt den ich direkt sehen kann.

Gedanken-Dimension

Ich sehe mich total verloren da stehen und grübeln, offenen Platz der einem Bahnhof gleicht und außer mir ist weit und breit keiner zu sehen. Dabei halte ich meinen Mund mit der Hand in einer grübelnden Geste.

Gedanken: „Was soll ich nur machen“ „Was soll ich nur mit mir anfangen“ „Was soll nur aus mir werden“

Angst-Dimension

Angst keine Lösung zu finden.

Angst keine Antwort zu finden.

Angst stecken/hängen zu bleiben.

Angst davor Nutzlos zu sein

Angst davor nicht mehr weiter zu wissen.

Angst davor „nirgendwo anzukommen“ und keinen Platz zu haben.

Imagination:

Ich sehe mich als Penner unter einer Brücke leben und durch die Gegend ziehen.

Ich sehe eine Villa mit belebtem großem Garten, Swimmingpool und vielen Menschen die sich vergnügen.

Ich sehe mich selbst da sitzen und mich in verschiedene Szenarien/Playouts projizieren und Dinge imaginieren die ich machen könnte und den Kontext meiner physischen Realität in meiner Imagination verändern.

Backchat:

Wie soll ich mich verhalten.

Was soll ich tun. ´
 
Ist das Ok?

Was mache ich hier

Keine Ahnung!

Reaktionen:

Unruhe, Angst, Stress, Nervosität, Unsicherheit, Verzweiflung/Selbst-Zweifel

Verhaltensweisen oder/und Erinnerungen:

Nach meinem Fachabitur war ich in einem Zustand von „totaler Leere“ und Gleichgültigkeit bis der Vater eines toten Bekannten mir für einige Zeit einen Aushilfsjob angeboten/gegeben. Mein Vater/Eltern drängten mich dazu mir doch zu überlegen oder mir etwas zu suchen was ich mit meinem Leben anfangen will – Ich sehe jetzt das meine scheinbare Gleichgültigkeit eine künstlich hergestellte „Leere“ war, tatsächlich unterdrückte ich die Erfahrung von Unruhe/Angst/Stress und „bekämpfte“ sie in anderen, wenn beispielsweise meine Eltern fragten was ich werden/machen will durch Ignoranz – Für eine Lange Zeit verdrängte ich diesen Moment des Zweifels und der Suche so weit oder stark = komplett bis ich per „Zufall“ UND weil der Konflikt mit meinen Eltern immer mehr wurde zu meiner Lehrstelle kam.

Mein Vater sagt in einer vorwurfsvoll enttäuschten Stimme „Was soll nur aus dir werden“ zu mir und ich fühle mich angegriffen, nehme es persönlich und ihm übel.

Ich „muss“ eine Praktikumsstelle für mein Studium suchen und gehe durch verschiedene, ausgedehnte Prozesse der Suche und Imagination des innerlichen Hoffens und Postiven Denkens/Wünschens bis mir dann ein Bekannter eine Stelle empfiehlt und ich „per Zufall“ doch noch genommen wurde, was ich als „Fügung des Schicksals“ gesehen habe und mir vorstellte das ich in diesem Praktikum durch einen Prozess des Lernens gehe der mir „vorbestimmt und wichtig für mich ist“.

Ich „muss“ mir eine Diplomarbeit suchen und gehe durch Backchat-Prozesse der Angst und internen Selbstgespräche in denen ich „abwäge was angeblich praktisch und möglich ist“. In/Zwischen den Vorlesungen wird geredet wer was macht und ich habe noch nichts, bin innerlich aufgeregt und eifersüchtig, spiele aber vor gleichgültig und Cool zu sein. Ein Professor fragt mich „Was ich machen/werden will“ und ich antworte abweisend/reaktiv als Ego. Er nennt mich der der

Ich werde in Jobinterviews gefragt was ich genau machen will oder in welche Richtung ich genau gehen will.

Ich laufe verzweifelt und halb verloren halb getrieben umher, um meinem mentalen und körperlichen Zustand von Angst, Unruhe und Stress zu entkommen. Ich laufe bei Schneegestöber alleine eine Straße und frage mich nach einiger Zeit wieso ich das überhaupt noch mache und denke an den Film das Weiße Rauschen, den ich nicht mal gesehen habe, ich weiß das es um einen Schizophrenen geht. Ich denke das ich verrückt bin.

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