Dienstag, 23. Juli 2013

Ärger und Ausgangspunkt - Tag 412


Heute war ich den größten Teil des Tages in relativ heftigen Reaktionen und Backchats verstrickt und ich sehe das dies eigentlich schon gestern begann und das sich ein Reaktionsmuster abzeichnet in dem ich immer wieder auf Frauen in meiner Welt und Realität mit Ärger reagiere und den Ärger dann unterdrücke, weil ich mir nicht helfen weiß in dem Moment.

Mir nicht zu helfen weiß ist ein interessanter Ausdruck und zeigt das ich mich viktimisiere und zwar in doppelter Hinsicht – in Polarität – in Desire/Begierde und Abstoßung/Verachtung/Spott. Der Punkt von Beschuldigung ist in beiden Fällen der gleiche, nämlich das ich wegen der Frau nicht dazu komme das zu tun/machen/sein was ich will. Das Frauen mich aufhalten – Ok, wer hält sich auf ? Ich halte mich selbst in meinem Bewusstsein mit emotionalen Reaktionen auf.

Nun bin ich etwas vom eigentlichen Punkt abgeschweift, über den ich Schreiben wollte, nähmlich die Paranoia davon das “Andere bekommen immer das was ich will/die Position in der ich mich auch sehen kann”. In der Arbeit reagiert ich heute stark darauf das ich Wieder eine Kollegin in der Position gesehen habe, in der ich mich selbst bereits gesehen habe, als sie mit einem Kollegen das Projekt besprach das ich praktisch bearbeite und Ich sehe gerade einen weiteren Einflußfaktor in meinem Bewusstsein als das Gefühl und die Definition das es absolut unfair und ungerecht ist das diejenigen die eigentlich die praktische Arbeit machen als weniger betrachtet werden als diejenigen die die Arbeit planen, was eine klare Selbst-definition ist die mit ein Grund war wieso ich zu studieren begonnen habe.

 
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken zu glauben das meine Minderwertigkeitsgefühle und meine Paranoia einfach nicht gut genug zu sein und das ich deshalb eine Position mir mehr verantwortung im System haben will die ich in der Arbeit in München gemacht habe, Real war.

 
Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das meine Minderwertigkeitsgefühle und die Paranoia einfach nicht gut genug zu sein ihren Ursprung in der Arbeit oder der Kollegin hatten, anstatt zu sehen, erkennen und verstehen das diese Gefühle und Selbstdefinitionen ihren Ursprung alleine in mir selbst hatten und das es vollkommen unberechtigt war diese Gefühle mit meiner Position oder dem was ich System mache zu verbinden, wobei ich sehe das dies ich daraus die Idee ableitete ich müsse studieren und etwas “aus mir machen” um dieses scheinbare Defizit in mir zu kompensieren.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken und zu glauben das meine Aussenwelt, die Leute und oder Situationen permanent und gestapelt alle möglichen Knöpfe in mir drücken um mich zum reagieren zu bringen und das ich irgendewie die ganze Welt gegen mich sein muss, weil ich nicht weiß wie ich es verdient habe das alles “was ich nicht mag” und mich abturnt permanent und komprimiert in meiner Welt/Realität auftaucht – Worin ich mir vergebe mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das die Aussenwelt, Leute, Situationen in mir gar nichts machen und machen können, sondern das sie einfach da sind und machen was sie machen und das es ich selbst in mir bin der akzeptiert und erlaubt zu reagieren.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben eine Geschichte über mein Leben zu erfinden und mit einer Reaktion die nächste zu rechtfertigen und mir dann in meiner akzeptierten und erlaubten Opferrolle einzureden ich hätte keine Wahl/meine Reaktionen sind gerechtfertigt.



Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in und als Selbstmitleid zu existieren und so zu tun als könne ich meine Beziehungen und Reaktionen nicht ändern in dem ich die Verantwortung übernehme.

Ok, eine weitere Dimension dieser Besessenheit oder starken Reaktion heute sehe ich darin das über die ganze Zeit hinweg seit ich in der neuen Arbeit arbeite Backchat von Vergleich und Wettkampf/Ego in mir akkumuliert habe, der nun heute sozusagen an die Oberfläche kam. Die Blase ist so zu sagen geplatzt und da die Blase voller Scheiße war = ist jetzt alles Scheiße.

Wow, wow, wow, wie sich eine energetische Erfahrung/Bewegung/Reaktion zu einem ganzen Haufen scheiße auswachsen kann.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich am ersten Tag als ich das Labor besichtigt habe von der Kollegin übergangen zu fühlen, weil sie mich nicht mal richtig grüßte oder sich die Zeit nahm mit mir zu sprechen, sondern sagte sie habe keine Zeit – Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben mich in diesem Moment minderwertig, unterlegen und übersehen zu definieren/fühlen und so die Grundlage für den ganzen negativen Backchat und Beschuldigungen in meinem Bewusstsein geschaffen.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben in diesem Moment mit einer Bewegung von Wettkampf/Kampfansage zur Rache zu regieren und dafür das ich diese Bewegung mit der Kollegin in Trennung von mir selbst verbunden habe anstatt die Ursache/den Ursprung davon in mir als mich selbst zu erkennen und mir damit die Möglichkeit zu geben Verantwortung für mich als diese Bewegung zu übernehmen und mich zu stoppen.


Ich sehe, erkenne und verstehe das ich selbst der Ausgangspunkt für die Bewegung/Moment von Kampf/Kampfansage gegenüber einer Kollegin und Frauen im Allgemeinen bin.

Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben zu denken zu glauben ich würde oder könnte etwas verlieren wenn ich mich und meinen Ausgangspunkt gegenüber der Kollegin und Frauen im allgemeinen von Kampf, Vergeltung und Rache zu kooperation verändere. Darin vergebe ich mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben wenn ich daran denke mit Frauen zu kooperieren sofort in die Vergangenheit gehe und von einen Ausgangspunkt von Angst und Ego beziehe.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich allein mit meinem Willen und einer Entscheidung meinen Ausgangspunkt ein einem Moment/Momenten in physischer Realität von Kampf, Rache, Vergeltung zu Kooperation und (Selbst-)Vergebung ändern kann.



Ich vergebe mir selbst mir nicht erlaubt zu haben zu sehen, erkennen und verstehen das ich mir in Bezug auf Frauen selbst nicht vergeben habe.



Ich bestimme mich selbst dazu meinen Ausgangpunkt und die Bewegung/den Moment von wer ich bin mit Frauen von Kampf, Rache und Vergeltung zu Kooperation und Selbstvergebung/Gleichheit zu ändern.



Ich verpflichte mich selbst dazu diesen Wechsel/die Veränderung mit den Frauen denen ich täglich begegne zu üben – ohne mich selbst dadurch zu kompromittieren – Ich vergebe mir selbst zugelassen und akzeptiert zu haben Angst zu haben das ich mich selbst kompromittieren oder gar “verlieren” würde/könnte wenn ich den Ausgangspunkt für meine Teilnahme und mein Leben von Kampf, Rache und Vergeltung zu Kooperation und Gleichheit ändere.



Wenn und sobald ich sehe das in mir eine Bewegung von Kampf/Widerstand, Rache oder/und Vergeltung gegenüber einer Kollegin aufkommt – atme ich und stoppe mich – Ich erkenne das ich der Schöpfer des Ausgangspunktes und der Bewegung von Kampf/Rache/Vergeltung bin – daher bin ich auch fähig die Verantwortung zu übernehmen dafür wer ich bin und meinen Ausgangspunkt und wer ich mir erlaubt habe im Umgang mit einer Kollegin und Frauen generell zu sein zu Kooperation und Gleichheit zu ändern. Daher nehme ich einen Atemzug, treffe die Entscheidung auf der Basis von Gleichwertigkeit/Ebenbürtigkeit als Leben zu kooperieren und lebe diese Entscheidung als mich selbst.

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